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Test Motorola Moto Z3 Play Smartphone

Florian Wimmer 👁, Tanja Hinum, 08.07.2018

Modulare Rückkehr. Motorola bleibt in seiner Moto-Z-Serie dem modularen Prinzip treu und bringt mit dem Moto Z3 Play die neueste Generation des Mittelklasse-Modells auf den Markt. Dank neuem Prozessor und Dual-Kamera soll es diesmal der große Wurf werden. Ob das klappt, erfahren Sie im Test. Update: Moto Mods Insta-Share Printer und Smart Speaker getestet.

Motorola Moto Z3 Play

Von einem möglichen High-End-Smartphone Moto Z3 ist noch nichts zu sehen und auch noch nicht viel zu hören, aber immerhin das Mittelklasse-Modell aus Motorolas modularer Smartphone-Serie ist schon in den Läden: Das Motorola Moto Z3 Play ist wieder mal ein sehr schlankes Telefon, das nun ein modernes 2:1-Display und schmale Bildschirmränder mitbringt. Der Fingerabdrucksensor ist an die Seite gerutscht und an der Rückseite lassen sich weiterhin die verschiedensten Moto Mods anbringen, um das Smartphone um diverse Funktionen zu erweitern. So kann man beispielsweise die Akkulaufzeit erhöhen, ein besseres Kameramodul anbringen oder auch einen Lautsprecher mit mehr Wumms. Zusammen mit einem Akku-Mod in der Schachtel kostet das Moto Z3 Play offiziell 499 Euro.

Beim letzten Update der Modellreihe auf das Moto Z2 Play hatten wir uns noch mehr Mut gewünscht, mal schauen, ob Motorola den dieses Mal mitgebracht hat.

Ein wirklich vergleichbares Konzept mit austauschbaren Mods verfolgt aktuell kein anderer Hersteller, aber dennoch finden sich einige gute Vergleichsgeräte: Neben dem Vorgänger Motorola Moto Z2 Play sind dies das OnePlus 6, das für einen ähnlichen Einstiegspreis Oberklasse-Leistung liefert, auch das Huawei P20 findet man mittlerweile für um die 500 Euro und nochmal günstiger gibt es Oberklasse-Leistung im Honor 10. Als klassisches Mittelklassemodell verdient auch das Nokia 7 Plus einen Platz unter den Vergleichsgeräten.

Motorola Moto Z3 Play (Moto Z3 Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
6 Zoll 2:1, 2160 x 1080 Pixel 402 PPI, AMOLED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
64 GB UFS 2.0 Flash, 64 GB 
, 46.5 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: Audioausgabe über USB-C-Port, Card Reader: microSD bis 2 TB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Kompass, USB-C, UKW-Radio
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1900/​2100), LTE (1/3/4/5/7/8/12/17/18/19/20/26/28/38/40/41), Dual SIM, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 6.75 x 156.5 x 76.5
Akku
12 Wh, 3000 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 8.1 Oreo
Kamera
Primary Camera: 12 MPix f/​1.7, Phasenvergleich-AF (Dual-Pixel), Dual-LED-Blitz, Videos @2160p/​30fps (Hauptkamera); 5.0MP, Tiefenschärfe (Zweitkamera)
Secondary Camera: 8 MPix f/​2.0, Videos @1080p/​30fps
Sonstiges
Lautsprecher: Nach vorne gerichteter Mono-Lautsprecher, Tastatur: virtuelle Tastatur, TurboPower-Ladegerät, USB-C-Kabel, Moto PowerPack, 3,5mm-Adapter, Moto, Moto Sprache, Hintergründe, Google Lens, 24 Monate Garantie, Gorilla Glas 5; spritzwassergeschützt; SAR-Werte: 0,564 W/kg (Kopf), 1,436 W/kg (Körper); Max. LTE-Geschwindigkeit: 600 MBit/s (Download), 75 MBit/s (Upload)
Gewicht
156 g, Netzteil: 82 g
Preis
499 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse – Flaches Glasgehäuse beim Moto Z3 Play

Ein wenig dicker als beim Vorgänger ist das Gehäuse des Moto Z3 Play, dank 6,75 Millimetern ist es aber immer noch eines der schlanksten Smartphones auf dem Markt. Das Kameramodul passt nicht in so ein schlankes Gehäuse und ragt recht weit aus dem Gehäuse. Mit 156 Gramm hat das Moto Z3 Play auch ein wenig an Gewicht zugelegt, gehört aber immer noch zu den leichteren Smartphones in dieser Größenklasse. Ein modernes 2:1-Format des Displays verhilft dem Motorola Moto Z3 Play zu schmalen Displayrändern an der Ober- und Unterseite, die seitlichen Ränder sind aber weiterhin deutlich sichtbar. Neu ist 2,5D-Glas an der Vorder- und der Rückseite des Gehäuses, daraus ergibt sich ein modernes Äußeres, das auch noch besser für die Empfangsqualität der Antennen sein soll als das Metallgehäuse des Vorgängers. Als Farbe ist für das Moto Z3 Play in Europa aktuell nur ein dunkles Blau namens Deep Indigo erhältlich. International gibt es auch schwarze Modelle des Moto Z3 Play.

An der Rückseite findet sich wieder ein markanter Anschluss mit 16 Kontaktstiften für die Moto Mods, ob die Glasrückseite den Wechsel der Module auf Dauer ohne Kratzer übersteht, bleibt abzuwarten. Das Gehäuse an sich ist stabil verarbeitet, es lässt sich aber mit Kraftaufwand ein wenig verwinden, ein Knarzen ist dabei nicht zu vernehmen. Druck auf Vorder- und Rückseite macht dem Gehäuse nichts aus. Leicht spürbare Kanten gibt es an der Rückseite des Smartphones, ansonsten liegt das Smartphone aber gut in der Hand.

Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play
Motorola Moto Z3 Play

Größenvergleich

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Ausstattung – Kein Klinkenport im Motorola-Handy

In Europa ist nur eine Variante mit 64 GB Massenspeicher und 4 GB RAM verfügbar. In anderen Regionen der Welt gibt es auch Varianten mit mehr oder weniger Speicher. Eine microSD-Karte kann zur Speichererweiterung genutzt werden, dann muss man aber auf einen der beiden Dual-SIM-Slots verzichten. Die micro-SD-Karte kann als interner Speicher formatiert werden, Apps lassen sich allerdings nicht auf Wechselspeicher auslagern.

Auf einen 3,5mm-Port, den es beim Vorgänger noch gab, muss man diesmal verzichten. Dafür liegt in der Packung ein Adapter von USB-C auf Klinke. Der USB-C-Port beherrscht nur USB-2.0-Geschwindigkeit, kann aber per USB-OTG auch mit externen Speichermedien kommunizieren oder andere Geräte aufladen.

Links: Standby-Button
Links: Standby-Button
Rechts: Fingerabdrucksensor, Lautstärkebuttons
Rechts: Fingerabdrucksensor, Lautstärkebuttons
Oben: SIM-Slot, Mikrofon
Oben: SIM-Slot, Mikrofon
Unten: USB-C-Port
Unten: USB-C-Port

Software – Pures Android und Updategarantie

Traditionell verwendet Motorola pures Vanilla-Android auf seinen Smartphones, schließlich gehörte das amerikanische Unternehmen einst zu Google. Die aktuellste Version Android 8.1 ist auf dem Smartphone installiert, die Sicherheitspatches sind vom April 2018 und damit einigermaßen aktuell. Motorola verspricht alle 30 - 90 Tage ein Update der Sicherheitspatches und ein Update auf Android P, die übernächste Android-Version soll ebenfalls nachgeliefert werden, hier sind aber die technischen Anforderungen an die Geräte noch nicht bekannt, sodass Motorola hier keine Garantie übernehmen kann.

Ebenfalls eine gute Tradition ist, dass Motorolas Geräte mit recht wenig vorinstallierten Apps ausgeliefert werden: So findet sich auf dem Motorola Moto Z3 Play nur die Moto-App, die einige zusätzliche Funktionen der Software steuert, eine App in der man verschiedene Hintergrundbilder für das System auswählen kann und der Moto Z Market, der eine Übersicht über die Moto Mods und anderes Zubehör bietet.

Software Motorola Moto Z3 Play
Software Motorola Moto Z3 Play
Software Motorola Moto Z3 Play
Software Motorola Moto Z3 Play

Kommunikation und GPS – Endlich ac-WLAN

Das Motorola Moto Z3 Play verfügt über 16 LTE-Bänder und ist somit auch bei Reisen ins weiter entfernte Ausland ein zuverlässiger Begleiter. Die maximale LTE-Geschwindigkeit beträgt 600 MBit/s im Download und 75 MBit/s im Upload. Honor 10 oder OnePlus 6 bieten übrigens deutlich höhere LTE-Geschwindigkeiten, die maximale Upload-Geschwindigkeit ist beim Moto Z3 Play sogar langsamer als beim Vorgänger. Durch das verbaute Glas sollen aktuelle Smartphones bessere Empfangswerte liefern, beim Moto Z3 Play ist der Empfang zumindest OK, in Innenräumen im städtischen Umfeld haben wir ordentlichen Empfang.

Das WLAN ist mit 802.11 a/b/g/n/ac auf dem aktuellsten Stand, auch das weniger belegte 5-GHz-Netz wird unterstützt. Die Geschwindigkeiten in unserem standardisierten Test mit dem Referenzrouter Linksys EA8500 sind aber eher mau. In der Praxis bauen Seiten auch eher mäßig schnell auf und auf Bilder muss man oft warten. Nahe am Router ist die volle Empfangsstärke vorhanden, in 10 Meter Entfernung und durch 3 Wände allerdings gibt es nur noch halbe Signalstärke und die Seiten bauen subjektiv noch etwas langsamer auf.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei P20
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
637 MBit/s ∼100% +175%
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
609 MBit/s ∼96% +163%
Nokia 7 Plus
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
247 MBit/s ∼39% +6%
Motorola Moto Z3 Play
Adreno 509, 636, 64 GB UFS 2.0 Flash
232 MBit/s ∼36%
Honor 10
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
210 MBit/s ∼33% -9%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (5.9 - 939, n=300)
209 MBit/s ∼33% -10%
Lenovo Moto Z2 Play
Adreno 506, 626, 32 GB eMMC Flash
48.1 MBit/s ∼8% -79%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
OnePlus 6
Adreno 630, 845, 128 GB UFS 2.1 Flash
612 MBit/s ∼100% +158%
Huawei P20
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
397 MBit/s ∼65% +68%
Nokia 7 Plus
Adreno 512, 660, 64 GB eMMC Flash
307 MBit/s ∼50% +30%
Motorola Moto Z3 Play
Adreno 509, 636, 64 GB UFS 2.0 Flash
237 MBit/s ∼39%
Honor 10
Mali-G72 MP12, Kirin 970, 128 GB UFS 2.1 Flash
236 MBit/s ∼39% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (9.4 - 703, n=300)
203 MBit/s ∼33% -14%
Lenovo Moto Z2 Play
Adreno 506, 626, 32 GB eMMC Flash
29.5 MBit/s ∼5% -88%
GPS Innenraum
GPS Innenraum
GPS am Fenster
GPS am Fenster
GPS im Freien
GPS im Freien

Selbst in Innenräumen kann uns das GPS-Modul einigermaßen orten, auf 12 Meter genau. Nahe am Fenster sind es schon 6 Meter und im Freien schließlich werden wir auf gute 4 Meter genau platziert. Die Ortung in Google Maps ist flott und der Kompass zeigt unsere Blickrichtung sehr exakt an.

Für unseren Praxistest nehmen wir das Motorola Moto Z3 Play mit auf eine Fahrradtour. Mit dabei: das Profi-Navi Garmin Edge 520 als Referenz. Die gemessene Wegstrecke weicht gerade einmal um 30 Meter ab, das ist schon mal ein guter Start. Im Bereich der Brücke mit runder Auf- und Abfahrt platziert uns das Garmin Edge 520 etwas genauer, im Bereich der Unterführung haben beide Geräte Probleme, unseren Weg genau nachzuvollziehen, auch hier ist das Profi-Navi aber etwas exakter. Für ein Mittelklasse-Gerät kann man aber mit den Ortungsfähigkeiten des Moto Z3 Play durchaus zufrieden sein und im Alltag sollte es in den allermeisten Situationen gut für die Navigation geeignet sein.

GPS Motorola Moto Z3 Play – Überblick
GPS Motorola Moto Z3 Play – Überblick
GPS Motorola Moto Z3 Play – Brücke
GPS Motorola Moto Z3 Play – Brücke
GPS Motorola Moto Z3 Play – Unterführung
GPS Motorola Moto Z3 Play – Unterführung
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Unterführung
GPS Garmin Edge 520 – Unterführung

Telefonfunktionen und Sprachqualität – Motorola-Smartphone mit guter Sprachqualität

Als Telefonie-App kommt die in Android integrierte Standard-App zum Einsatz, VoLTE und VoWiFi, also das Telefonieren über LTE oder WLAN, werden unterstützt.

Der Ohrhörer des Moto Z3 Play kann auf Wunsch sehr laut werden, kann also auch in unruhiger Umgebung gut eingesetzt werden, allerdings kann das Umfeld dann auch mithören. Das Gegenüber klingt etwas weiter entfernt und ist nicht ganz so präsent wie bei anderen Smartphones, aber immerhin gibt es keine störenden Nebengeräusche. Das Mikrofon zeichnet unsere Stimme hingegen sehr gut auf, egal ob wir laut oder leise sprechen. Beim Freisprechen klingt unser Gegenüber wieder sehr laut und deutlich präsenter, das Mikrofon nimmt hier recht viele Nebengeräusche auf, gibt unsere Stimme aber ansonsten sauber weiter, egal ob wir laut oder leise sprechen.

Kameras – Mäßige Performance und 4K-Videos

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

An der Rückseite im kreisrunden Kameramodul steckt zum zweiten Mal in der Geschichte der Moto-Z-Serie eine Dual-Kamera: Auch das Moto Z2 Force besaß eine Doppellinse an der Rückseite und das Setup war dem im Moto Z3 Play gar nicht unähnlich: Eine 12-Megapixel-Linse für die Hauptarbeit und eine 5-Megapixel-Kamera zur Unterstützung. Damit lässt sich Tiefenschärfe berechnen oder es lassen sich Objekte automatisch ausschneiden. Letzteres klappt übrigens nur wirklich gut bei einem einheitlichen, einfarbigen Hintergrund.

Die Bilder der Hauptkamera bieten sehr kräftige Farben, die Aufhellung ist gut, sehr helle Flächen überstrahlen aber schnell. Die Schärfe ist durchschnittlich, ebenso wie die Leistung bei Schwachlichtaufnahmen: Die Aufhellung ist in Ordnung, die Objekte wirken aber bei genauerem Hinsehen nicht so scharf wie beim Apple iPhone X, aber das ist ja auch fast doppelt so teuer. Angesichts des Preisunterschiedes sind die Unterschiede dann wiederum recht gering. 4K-Videos lassen sich in 30 fps aufnehmen, Full-HD-Video auch in 60 fps. Bei der 4K-Aufnahme erwärmt sich das Smartphone leicht, zu einen Abschalten wegen Hitzeproblemen kommt es bei uns aber nicht. Die Videoqualität ist gut: Details werden gut wiedergegeben, die Farben könnten allerdings, im Gegensatz zum Foto-Modus, etwas kräftiger sein. Auch die Belichtung passt sich gut an sich verändernde Lichtverhältnisse an. Zeilupenvideos lassen sich aufzeichnen, allerdings nur in 720p. Sie können anschließend mit einer Software teilweise oder ganz verlangsamt werden.

Als einer der ersten Hersteller integriert Motorola Googles neue Objekterkennungssoftware Google Lens in die Kamerasoftware. Die Erkennung funktioniert aktuell noch eher mäßig, könnte aber dank lernfähiger KI bald besser werden, wenn mehr Menschen sie einsetzen. Aktuell kann die Kamera Text ganz gut lesen und nach diesem dann bei Google suchen.

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixel auf, die Bilder sind farblich ganz gut, helle Flächen verlieren aber schnell an Zeichnung. Die Detailwiedergabe ist ordentlich, die Schärfe passt aber nicht völlig.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Unter festgelegten Lichtbedingungen im Labor erweist sich die Hauptkamera weiterhin als nicht hundertprozentig scharf, auch mit Text vor farbigen Flächen hat sie leichte Probleme. Auch wirkt das Bild etwas dunkel. Die Farbdarstellung wiederum ist etwas zu hell, insgesamt aber noch gut.

ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes wird die Referenzfarbe dargestellt
Testchart abfotografiert
Testchart abfotografiert
Testchart Detail
Testchart Detail

Zubehör und Garantie – Moto Mod in der Packung

Das Kapitel Zubehör ist bei Motorolas Z-Serie natürlich ein besonders interessantes, denn es gibt ja die Moto Mods, die in einem 16-poligen Dockinganschluss an der Rückseite magnetisch einrasten. Einige Infos dazu enthalten schon unsere Tests zum Motorola Moto Z2 Play, Moto Z2 Force, Moto Z Play und Moto Z. Gut finden wir, dass Motorola bei der ersten Generation garantiert hat, dass die Mods auch mit zukünftigen Generationen kompatibel sein sollen und beim Moto Z3 Play trifft das jedenfalls noch zu. Die Mods sitzen sehr fest und sicher am Smartphone und umfassen mittlerweile allerhand Zubehör wie zusätzliche Lautsprecher, einfache Style-Cover, Akkus oder bessere Kameras.

Ein Zusatzakku als Moto Mod liegt dem Gerät sogar schon ab Werk bei. Es handelt sich um das kleine Power Pack mit 2.220 mAh, größere Varianten gibt es ebenfalls zu kaufen. Schon dieser vergleichsweise leichte Akku offenbart aber eine der Schwächen des Systems: Aus dem leichten und grazilen Moto Z3 Play wird mit Zubehör schnell ein wuchtiges und recht schweres Smartphone: Mit Akku wiegt es plötzlich 226 Gramm, daran muss man sich erst gewöhnen.

Daneben gibt es noch ein TurboPower-Ladegerät. Motorolas eigene Ladetechnik basiert zwar auf QuickCharge, schnelles Laden ist trotzdem nur mit Motorolas Netzteilen möglich. Ein einfaches Headset (interessanterweise mit Klinkenstecker) und ein USB-C auf 3,5mm-Adapter runden das Zubehörpaket ab.

Motorola stellt uns noch zwei MotoMods zum Testen zur Verfügung: Einmal den Moto Insta-Share Printer, der in Zusammenarbeit mit Polaroid entstanden ist. Wenn man den Namen Polaroid hört, kann man sich wohl schon denken, was diese Moto Mod an Fähigkeiten mitbringt und tatsächlich lassen sich damit Sofortbilder ausdrucken. Äußerlich ist die Mod in schlichtem Weiß und Hellgrau gehalten, nur ein kleiner Regenbogen unterhalb des Kameramoduls und ein kleiner Schriftzug weißen auf die legendäre Marke hin. Es handelt sich beim Insta-Share Printer um keine eigene Kamera, vielmehr wird die verbaute Kamera genutzt, die Bilder werden dann mit einer eigenen App bearbeitet und an den Drucker weitergeleitet. Mittels Zero-Ink-Verfahren werden die Bilder dann ausgedruckt, zehn Blätter Fotopapier bekommt man mit der Mod, weiteres Spezialpapier kostet circa 83 Cent pro Blatt. Geladen mit 10 Blatt Papier wiegt die Mod exakt 200 Gramm. Die Bilder werden 5 x 7,6 Zentimeter groß ausgedruckt und wirken je nach gewähltem Filter etwas blass, was dem Sofortbild-Charakter aber entgegenkommt. Einen Rand wie bei den legendären Polaroids muss man per Software anlegen, dann wird der Inhalt aber sehr klein. Die Mod funktioniert gut und zuverlässig und der Druck erfolgt recht schnell. Für 119 Euro ist die Mod aktuell zu haben, externe Fotodrucker sind meist auf ähnlichem Preisniveau.

Wir testen ebenfalls den Moto Smart Speaker mit Amazon Alexa. Damit wird das Motorola Z3 Play (oder jedes andere Smartphone der Moto-Z-Serie) zum Ersatz für den Amazon Echo oder andere Smart Speaker. Die Moto-Alexa-Mod kann man aktuell nur als deutscher, amerikanischer, britischer oder indischer Nutzer herunterladen. Außerdem benötigt die Mod eine SIM-Karte im Smartphone. Die Kamera lässt sich bei verbundenem Speaker nicht nutzen. Die entsprechende App befindet sich noch in der Beta-Phase, funktionierte in unserem Test aber abgesehen von einem Absturz recht zuverlässig. Dank des Lautsprechers und seine Standfußes steht das Smartphone mit verbundener Mod dann leicht angeschrägt im Querformat auf dem Tisch. Die Spracherkennung funktioniert recht zuverlässig, das Smartphone muss dafür auch nicht entsperrt sein. Mit der App kann man Alexa übrigens auch ohne den smarten Lautsprecher nutzen, er bietet vor allem die Möglichkeit einer besseren und lauteren Sound-Wiedergabe. Tatsächlich klingt der Speaker nicht schlecht und ist durchaus für die Musikwiedergabe in einem kleinere Raum geeignet. Mit 119 Euro ist die Mod aber auch teurer als ein Amazon Echo.

Motorola bietet 24 Monate Garantie für seine Smartphones.

Eingabegeräte & Bedienung – Der Fingerabdrucksensor wandert

Als Tastatur-App kommt Googles GBoard zum Einsatz, es enthält auch gleich eine Funktion für Sprachdiktat, man kann über die Buchstaben ziehen, um ein Wort zu schreiben und direkt auf Google nach einem Wort oder einem Satz suchen lassen. Viele Themes und Einstellungen machen die Bedienung zudem unkompliziert.

Obwohl Motorola ein recht orginales Android installiert, hat der Hersteller gerade im Bereich der Bedienung einige Erweiterungen vorgenommen: Da der Fingerabdrucksensor nun an der rechten Gehäuseseite sitzt, kann man ihn nicht mehr zur Gestensteuerung des Android-Menüs verwenden. Hier hat Motorola für einen Ersatz gesorgt: Neben den normalen Menübuttons auf dem Bildschirm kann man als Alternative auch eine Gestensteuerung aktivieren, die dann durch Wischen nach links und rechts oder Drücken auf einen einzelnen Button am unteren Bildschirm die gewünschten Funktionen auslöst. Das funktioniert sehr intuitiv, ermöglicht aber nicht die Bildschirmflächenerweiterung, die ein weiterer Vorteil der Bedienung per Fingerabdrucksensor war. Auch ansonsten überzeugt der Fingerprintreader: Er entsperrt das Smartphone auch aus dem Standby schnell und zuverlässig und ist gut zu ertasten.

Die neue Lage des Fingerabdrucklesers ist übrigens gut gewählt, sie ist nämlich genau dort, wo sich bei Rechtshändern der Daumen ohnehin befindet. Bei Linkshändern kommt dann einfach der Zeigefinger zum Einsatz, auch das klappt recht gut. Nicht so gut gefällt uns die Lage des Standby-Buttons: Er findet sich genau gegenüber des Fingerabdrucksensors an der linken Gehäuseseite. Für Linkshänder ist das noch OK, Rechtshänder müssen aber leicht umgreifen, wenn sie das Smartphone in den Standby-Modus schicken wollen.

Wer möchte, kann neben dem Google Assistant nun auch Motorolas eigene Spracheingabe nutzen, die auch natürliche Sprache versteht und auf Wunsch auch nicht jedes Mal durch einen eigenen Befehl aktiviert werden muss, sondern permanent zuhört. Auch die Übergabe von Kommandos an andere Apps soll klappen, in unserem Test mit Google Maps, wurden aber falsche Schreibweisen übermittelt, obwohl uns Motorola Sprache richtig verstanden hatte. Da auf unserem Telefon aber noch eine Beta-Version installiert war, kann man hier auf baldige Verbesserungen hoffen.

Das Standby-Display aktiviert sich auf Wunsch, wenn das Telefon eine Bewegung wahrnimmt und zeigt Uhrzeit und Benachrichtigungen an. Man kann per Gesten das Telefon stummschalten oder einen Ein-Hand-Modus mit verkleinerter Anzeige einschalten.

Tastatur quer
Tastatur quer
Tastatur hochkant
Tastatur hochkant

Display – Gute Farbraumabdeckung, Farbtreue Durchschnitt

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Ein AMOLED-Display mit 2.160 x 1.080 Pixel verbaut Motorola beim Moto Z3 Play. Die maximale Helligkeit des Screens ist mit 452 cd/m² gut, kommt aber nicht an das Huawei P20 heran, das einen viel helleren LED-Bildschirm verbaut hat. Mit 93 % ist die Ausleuchtung sehr gleichmäßig, sodass sich kaum Helligkeitsunterschiede bei großen Farbfläche zeigen.

466
cd/m²
448
cd/m²
439
cd/m²
457
cd/m²
446
cd/m²
434
cd/m²
468
cd/m²
457
cd/m²
446
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 468 cd/m² Durchschnitt: 451.2 cd/m² Minimum: 6.25 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 239 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 6.58 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.6 | 0.64-98 Ø6.5
147% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.199
Motorola Moto Z3 Play
AMOLED, 2160x1080, 6
OnePlus 6
Optic AMOLED, 2280x1080, 6.28
Lenovo Moto Z2 Play
AMOLED, 1920x1080, 5.5
Honor 10
IPS, 2280x1080, 5.84
Huawei P20
LTPS, 2240x1080, 5.8
Nokia 7 Plus
IPS, 2160x1080, 6
Bildschirm
24%
3%
25%
59%
9%
Helligkeit Bildmitte
446
430
-4%
434
-3%
555
24%
753
69%
458
3%
Brightness
451
437
-3%
404
-10%
537
19%
748
66%
463
3%
Brightness Distribution
93
87
-6%
81
-13%
94
1%
96
3%
92
-1%
Schwarzwert *
0.39
0.37
0.22
DeltaE Colorchecker *
6.58
2.3
65%
4.4
33%
2.3
65%
1.3
80%
4
39%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
11.94
4.6
61%
8.6
28%
6
50%
2.3
81%
7.4
38%
DeltaE Graustufen *
3.6
2.4
33%
4.2
-17%
3.9
-8%
1.7
53%
4.7
-31%
Gamma
2.199 100%
2.28 96%
2.24 98%
2.19 100%
2.18 101%
2.19 100%
CCT
7116 91%
6160 106%
7343 89%
6212 105%
66.76 9736%
7425 88%
Kontrast
1423
2035
2082

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 236 Hz ≤ 25 % Helligkeit

Das Display flackert mit 236 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 25 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 236 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8920 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Aufgrund des AMOLED-Screens kann das Motorola Moto Z3 Play absolutes Schwarz darstellen, woraus sich ein theoretisch unendlich hoher Kontrast ergibt. Tatsächlich wirken Farben auf dem Display sehr lebendig, unsere Messungen mit dem Spektralfotometer und der Software CalMAN zeigen auch eine vollständige Abdeckung des sRGB-Farbraums. Zudem werden 93 % des AdobeRGB-Farbraums dargestellt. Damit ist das Display auch für anspruchsvollere Tätigkeiten gerüstet, wie die Kontrolle von Farben in Fotos. Dafür sollte man allerdings erst einmal die Farbdarstellung des Smartphones einstellen, denn in den Standardeinstellungen ab Werk (Intensiv-Neutral) zeigt sich ein leichter Blaustich und Farben werden übersättigt dargestellt. Bei den Einstellungen Standard-Neutral ist die Farbtreue deutlich höher, ein leichter Blaustich ist aber weiterhin vorhanden.

Bei den Messungen mit unserem Oszilloskop bemerken wir ein deutliches Flimmern unterhalb einer Helligkeit von 25 %. Wer empfindlich ist, der sollte sich den Bildschirm bei niedriger Helligkeit vor dem Kauf einmal ansehen.

CalMAN Graustufen – Standard Neutral
CalMAN Graustufen – Standard Neutral
CalMAN Farbgenauigkeit – Standard Neutral
CalMAN Farbgenauigkeit – Standard Neutral
CalMAN Farbraum – Standard Neutral
CalMAN Farbraum – Standard Neutral
CalMAN Sättigung – Standard Neutral
CalMAN Sättigung – Standard Neutral
CalMAN Graustufen – Intensiv Neutral
CalMAN Graustufen – Intensiv Neutral
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Neutral
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Neutral
CalMAN Farbraum – Intensiv Neutral
CalMAN Farbraum – Intensiv Neutral
CalMAN Sättigung – Intensiv Neutral
CalMAN Sättigung – Intensiv Neutral
CalMAN Graustufen – Intensiv Warm
CalMAN Graustufen – Intensiv Warm
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Warm
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Warm
CalMAN Farbraum – Intensiv Warm
CalMAN Farbraum – Intensiv Warm
CalMAN Sättigung – Intensiv Warm
CalMAN Sättigung – Intensiv Warm
CalMAN Graustufen – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Graustufen – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Farbgenauigkeit – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Farbraum – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Farbraum – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Sättigung – Intensiv Neutral AdobeRGB
CalMAN Sättigung – Intensiv Neutral AdobeRGB

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 19 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 6 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.9 ms).

Schon bei den Labormessungen ist uns aufgefallen, dass mit dem Helligkeitssensor nur eine wesentlich geringere Bildschirmhelligkeit erreicht werden kann, als wenn man die Helligkeit manuell erhöht. Im Freien zeigt sich dieser Unterschied auch, allerdings subjektiv weniger stark als die Messwerte es vermuten ließen. Insgesamt kann man das Smartphone durchaus im Freien nutzen, Spiegelungen auf dem Screen dürften aber zum Problem werden und die Helligkeit muss in nicht allzu dunklen Umgebungen immer recht hoch sein.

Die Blickwinkel zeigen sich tadellos: Auch aus flachen Winkeln ist das Bild stets gut zu erkennen.

Außeneinsatz – minimale Helligkeit
Außeneinsatz – minimale Helligkeit
Außeneinsatz – mittlere Helligkeit
Außeneinsatz – mittlere Helligkeit
Außeneinsatz – maximale Helligkeit
Außeneinsatz – maximale Helligkeit
Außeneinsatz – Helligkeitssensor
Außeneinsatz – Helligkeitssensor
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung – Aktueller Snapdragon mit guter Leistung

Qualcomms topaktuelles Mittelklasse-SoC Snapdragon 636 kommt beim Moto Z3 Play zum Einsatz. Wir konnten bereits im Xiaomi Redmi Note 5 einen Blick darauf werfen. Das Moto Z3 Play lässt damit seinen Vorgänger deutlich hinter sich, an Oberklasse-Geräte wie das Honor 10 oder das OnePlus 6 kommt es aber nicht heran. Im alltäglichen Betrieb sind uns keine Ruckler aufgefallen, das Surfen durch die Menüs verlief reibungslos, auch wenn mehere Apps im Hintergrund liefen.

Die Qualcomm Adreno 509 kommt als Grafikkarte zum Einsatz, auch sie ist deutlich schneller als die Grafiklösung im Vorgänger-Smartphone, kann aber ebenfalls nicht mit den anderen Vergleichsgeräten mithalten.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
93813 Points ∼41%
OnePlus 6
230421 Points ∼100% +146%
Lenovo Moto Z2 Play
67578 Points ∼29% -28%
Honor 10
174272 Points ∼76% +86%
Huawei P20
179393 Points ∼78% +91%
Nokia 7 Plus
117165 Points ∼51% +25%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (92672 - 125213, n=7)
99559 Points ∼43% +6%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (23275 - 254229, n=385)
75866 Points ∼33% -19%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
115656 Points ∼43%
OnePlus 6
266686 Points ∼100% +131%
Honor 10
205297 Points ∼77% +78%
Huawei P20
200756 Points ∼75% +74%
Nokia 7 Plus
141701 Points ∼53% +23%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (115565 - 138661, n=6)
120207 Points ∼45% +4%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (17073 - 348178, n=165)
117556 Points ∼44% +2%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
5640 Points ∼68%
OnePlus 6
8282 Points ∼100% +47%
Lenovo Moto Z2 Play
4924 Points ∼59% -13%
Honor 10
7046 Points ∼85% +25%
Huawei P20
7002 Points ∼85% +24%
Nokia 7 Plus
6077 Points ∼73% +8%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (5611 - 6068, n=6)
4778 Points ∼58% -15%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (9063 - 9868, n=249)
4531 Points ∼55% -20%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
6457 Points ∼67%
OnePlus 6
9630 Points ∼100% +49%
Lenovo Moto Z2 Play
6096 Points ∼63% -6%
Honor 10
8530 Points ∼89% +32%
Huawei P20
8700 Points ∼90% +35%
Nokia 7 Plus
6825 Points ∼71% +6%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (6040 - 6999, n=5)
6430 Points ∼67% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (3681 - 13531, n=417)
4944 Points ∼51% -23%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
1052 Points ∼76%
OnePlus 6
1386 Points ∼100% +32%
Lenovo Moto Z2 Play
10 Points ∼1% -99%
Honor 10
1316 Points ∼95% +25%
Huawei P20
1313 Points ∼95% +25%
Nokia 7 Plus
1101 Points ∼79% +5%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1018 - 1088, n=5)
1051 Points ∼76% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1731, n=494)
695 Points ∼50% -34%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
1625 Points ∼20%
OnePlus 6
7949 Points ∼100% +389%
Lenovo Moto Z2 Play
1006 Points ∼13% -38%
Honor 10
4397 Points ∼55% +171%
Huawei P20
3697 Points ∼47% +128%
Nokia 7 Plus
2298 Points ∼29% +41%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1597 - 1625, n=5)
1607 Points ∼20% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 15969, n=494)
1728 Points ∼22% +6%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
2208 Points ∼53%
OnePlus 6
3799 Points ∼91% +72%
Lenovo Moto Z2 Play
928 Points ∼22% -58%
Honor 10
3808 Points ∼92% +72%
Huawei P20
4154 Points ∼100% +88%
Nokia 7 Plus
2503 Points ∼60% +13%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1935 - 2492, n=5)
2193 Points ∼53% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 6283, n=494)
1237 Points ∼30% -44%
System (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
4628 Points ∼56%
OnePlus 6
8228 Points ∼100% +78%
Lenovo Moto Z2 Play
3154 Points ∼38% -32%
Honor 10
5882 Points ∼71% +27%
Huawei P20
5797 Points ∼70% +25%
Nokia 7 Plus
4976 Points ∼60% +8%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (4320 - 5348, n=5)
4632 Points ∼56% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 12202, n=494)
2491 Points ∼30% -46%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
2044 Points ∼47%
OnePlus 6
4308 Points ∼100% +111%
Lenovo Moto Z2 Play
412 Points ∼10% -80%
Honor 10
3374 Points ∼78% +65%
Huawei P20
3288 Points ∼76% +61%
Nokia 7 Plus
2369 Points ∼55% +16%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1933 - 2156, n=5)
2033 Points ∼47% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (150 - 6097, n=498)
1246 Points ∼29% -39%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
4501 Points ∼52%
Lenovo Moto Z2 Play
3092 Points ∼36% -31%
Honor 10
8634 Points ∼100% +92%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (4309 - 5041, n=6)
4581 Points ∼53% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (836 - 21070, n=190)
4475 Points ∼52% -1%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
4941 Points ∼75%
Lenovo Moto Z2 Play
4471 Points ∼68% -10%
Honor 10
6610 Points ∼100% +34%
Huawei P20
6557 Points ∼99% +33%
Nokia 7 Plus
5867 Points ∼89% +19%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (4939 - 5426, n=6)
5028 Points ∼76% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (883 - 11598, n=241)
4284 Points ∼65% -13%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
1330 Points ∼70%
Lenovo Moto Z2 Play
907 Points ∼48% -32%
Honor 10
1890 Points ∼100% +42%
Huawei P20
1886 Points ∼100% +42%
Nokia 7 Plus
1646 Points ∼87% +24%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1323 - 1506, n=6)
1361 Points ∼72% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (394 - 4824, n=242)
1264 Points ∼67% -5%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
2327 Points ∼68%
OnePlus 6
3432 Points ∼100% +47%
Lenovo Moto Z2 Play
2166 Points ∼63% -7%
Honor 10
2582 Points ∼75% +11%
Huawei P20
2795 Points ∼81% +20%
Nokia 7 Plus
2749 Points ∼80% +18%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (2327 - 2634, n=6)
2395 Points ∼70% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (549 - 4216, n=346)
1639 Points ∼48% -30%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
815 Points ∼16%
OnePlus 6
5212 Points ∼100% +540%
Lenovo Moto Z2 Play
383 Points ∼7% -53%
Honor 10
2993 Points ∼57% +267%
Huawei P20
3040 Points ∼58% +273%
Nokia 7 Plus
1161 Points ∼22% +42%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (797 - 816, n=6)
812 Points ∼16% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 5241, n=346)
1187 Points ∼23% +46%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
953 Points ∼20%
OnePlus 6
4673 Points ∼100% +390%
Lenovo Moto Z2 Play
469 Points ∼10% -51%
Honor 10
2891 Points ∼62% +203%
Huawei P20
2982 Points ∼64% +213%
Nokia 7 Plus
1332 Points ∼29% +40%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (934 - 962, n=6)
952 Points ∼20% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (86 - 4734, n=354)
1133 Points ∼24% +19%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
2337 Points ∼68%
OnePlus 6
3452 Points ∼100% +48%
Lenovo Moto Z2 Play
2167 Points ∼63% -7%
Honor 10
2773 Points ∼80% +19%
Huawei P20
2811 Points ∼81% +20%
Nokia 7 Plus
2734 Points ∼79% +17%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1349 - 2626, n=6)
2230 Points ∼65% -5%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (532 - 4215, n=378)
1532 Points ∼44% -34%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
1333 Points ∼16%
OnePlus 6
8252 Points ∼100% +519%
Lenovo Moto Z2 Play
724 Points ∼9% -46%
Honor 10
3573 Points ∼43% +168%
Huawei P20
3550 Points ∼43% +166%
Nokia 7 Plus
1895 Points ∼23% +42%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1313 - 1338, n=6)
1331 Points ∼16% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (55 - 8312, n=378)
1624 Points ∼20% +22%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
1474 Points ∼23%
OnePlus 6
6304 Points ∼100% +328%
Lenovo Moto Z2 Play
850 Points ∼13% -42%
Honor 10
3358 Points ∼53% +128%
Huawei P20
3354 Points ∼53% +128%
Nokia 7 Plus
2035 Points ∼32% +38%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (1458 - 1493, n=6)
1477 Points ∼23% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (69 - 6454, n=386)
1380 Points ∼22% -6%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
16939 Points ∼50%
OnePlus 6
34191 Points ∼100% +102%
Lenovo Moto Z2 Play
17204 Points ∼50% +2%
Honor 10
21070 Points ∼62% +24%
Huawei P20
23046 Points ∼67% +36%
Nokia 7 Plus
20085 Points ∼59% +19%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (16747 - 19365, n=6)
17443 Points ∼51% +3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (3958 - 37475, n=533)
12822 Points ∼38% -24%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
20908 Points ∼26%
OnePlus 6
81269 Points ∼100% +289%
Lenovo Moto Z2 Play
13376 Points ∼16% -36%
Honor 10
32674 Points ∼40% +56%
Huawei P20
34146 Points ∼42% +63%
Nokia 7 Plus
29333 Points ∼36% +40%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (20722 - 20909, n=6)
20841 Points ∼26% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2465 - 162695, n=533)
17894 Points ∼22% -14%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
19873 Points ∼32%
OnePlus 6
62241 Points ∼100% +213%
Lenovo Moto Z2 Play
14072 Points ∼23% -29%
Honor 10
29111 Points ∼47% +46%
Huawei P20
30845 Points ∼50% +55%
Nokia 7 Plus
26610 Points ∼43% +34%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (19743 - 20404, n=6)
19983 Points ∼32% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2915 - 77599, n=534)
15022 Points ∼24% -24%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
36 fps ∼24%
OnePlus 6
150 fps ∼100% +317%
Lenovo Moto Z2 Play
22 fps ∼15% -39%
Honor 10
124 fps ∼83% +244%
Huawei P20
125 fps ∼83% +247%
Nokia 7 Plus
50 fps ∼33% +39%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (35 - 36, n=6)
35.8 fps ∼24% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 251, n=557)
31 fps ∼21% -14%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
35 fps ∼58%
OnePlus 6
60 fps ∼100% +71%
Lenovo Moto Z2 Play
23 fps ∼38% -34%
Honor 10
59 fps ∼98% +69%
Huawei P20
59 fps ∼98% +69%
Nokia 7 Plus
48 fps ∼80% +37%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (33 - 35, n=6)
34.2 fps ∼57% -2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6.9 - 120, n=560)
24.7 fps ∼41% -29%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
16 fps ∼24%
OnePlus 6
66 fps ∼100% +313%
Lenovo Moto Z2 Play
9.9 fps ∼15% -38%
Honor 10
59 fps ∼89% +269%
Huawei P20
59 fps ∼89% +269%
Nokia 7 Plus
23 fps ∼35% +44%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (16 - 16, n=6)
16 fps ∼24% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.2 - 132, n=479)
16.6 fps ∼25% +4%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
15 fps ∼26%
OnePlus 6
58 fps ∼100% +287%
Lenovo Moto Z2 Play
10 fps ∼17% -33%
Honor 10
50 fps ∼86% +233%
Huawei P20
56 fps ∼97% +273%
Nokia 7 Plus
22 fps ∼38% +47%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (14 - 15, n=6)
14.8 fps ∼26% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 115, n=482)
15.8 fps ∼27% +5%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
10 fps ∼18%
OnePlus 6
56 fps ∼100% +460%
Lenovo Moto Z2 Play
6.5 fps ∼12% -35%
Honor 10
39 fps ∼70% +290%
Huawei P20
39 fps ∼70% +290%
Nokia 7 Plus
14 fps ∼25% +40%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (9.8 - 10, n=6)
9.97 fps ∼18% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.3 - 88, n=342)
14.2 fps ∼25% +42%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
9.8 fps ∼18%
OnePlus 6
54 fps ∼100% +451%
Lenovo Moto Z2 Play
7 fps ∼13% -29%
Honor 10
34 fps ∼63% +247%
Huawei P20
39 fps ∼72% +298%
Nokia 7 Plus
15 fps ∼28% +53%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (9.1 - 10, n=6)
9.72 fps ∼18% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2.6 - 110, n=345)
13.8 fps ∼26% +41%
GFXBench
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
6.3 fps ∼18%
OnePlus 6
35 fps ∼100% +456%
Lenovo Moto Z2 Play
3.5 fps ∼10% -44%
Honor 10
23 fps ∼66% +265%
Huawei P20
23 fps ∼66% +265%
Nokia 7 Plus
8.3 fps ∼24% +32%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (6.3 - 6.3, n=6)
6.3 fps ∼18% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0.72 - 54, n=274)
9.88 fps ∼28% +57%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Motorola Moto Z3 Play
6 fps ∼19%
OnePlus 6
32 fps ∼100% +433%
Lenovo Moto Z2 Play
3.8 fps ∼12% -37%
Honor 10
20 fps ∼63% +233%
Huawei P20
23 fps ∼72% +283%
Nokia 7 Plus
9.1 fps ∼28% +52%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (5.7 - 6, n=6)
5.95 fps ∼19% -1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1.1 - 58, n=277)
8.88 fps ∼28% +48%

Legende

 
Motorola Moto Z3 Play Qualcomm Snapdragon 636, Qualcomm Adreno 509, 64 GB UFS 2.0 Flash
 
OnePlus 6 Qualcomm Snapdragon 845, Qualcomm Adreno 630, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Lenovo Moto Z2 Play Qualcomm Snapdragon 626, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash
 
Honor 10 HiSilicon Kirin 970, ARM Mali-G72 MP12, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Huawei P20 HiSilicon Kirin 970, ARM Mali-G72 MP12, 128 GB UFS 2.1 Flash
 
Nokia 7 Plus Qualcomm Snapdragon 660, Qualcomm Adreno 512, 64 GB eMMC Flash

Wie schon im Abschnitt Kommunikation erwähnt, ist das Surfen im Internet keine der Tugenden des Moto Z3 Play. Warum? Weil Seiten recht langsam aufbauen und das merkt man auch in den Benchmarks: Es gibt zwar einen deutlichen Geschwindigkeitssprung im Vergleich zum Moto Z2 Play, andere Geräte rendern Websites aber wesentlich schneller. In anspruchsvollen HTML-5-Anwendungen wie Googles Interland, sind entsprechend auch deutliche Ruckler sichtbar.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
OnePlus 6 (Chrome 66)
87.695 Points ∼100% +97%
Honor 10 (Chrome 66)
56.506 Points ∼64% +27%
Huawei P20 (Chrome 66.0.3359.126)
56.188 Points ∼64% +26%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
53.89 Points ∼61% +21%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (44.2 - 51.5, n=6)
45.7 Points ∼52% +2%
Motorola Moto Z3 Play (Chrome 67)
44.587 Points ∼51%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (10.8 - 273, n=416)
36.5 Points ∼42% -18%
Lenovo Moto Z2 Play (Chrome 59)
32.796 Points ∼37% -26%
Octane V2 - Total Score
OnePlus 6 (Chrome 66)
17026 Points ∼100% +100%
Huawei P20 (Chrome 66.0.3359.126)
11468 Points ∼67% +35%
Honor 10 (Chrome 66)
10965 Points ∼64% +29%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
10945 Points ∼64% +28%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (8273 - 9746, n=6)
8725 Points ∼51% +2%
Motorola Moto Z3 Play (Chrome 67)
8519 Points ∼50%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 43280, n=552)
5518 Points ∼32% -35%
Lenovo Moto Z2 Play (Chrome 59)
5204 Points ∼31% -39%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (603 - 59466, n=572)
11526 ms * ∼100% -139%
Lenovo Moto Z2 Play (Chrome 59)
7667 ms * ∼67% -59%
Motorola Moto Z3 Play (Chrome 67)
4820 ms * ∼42%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (4105 - 4820, n=6)
4624 ms * ∼40% +4%
Huawei P20 (Chrome 66.0.3359.126)
3978.9 ms * ∼35% +17%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
3937.3 ms * ∼34% +18%
Honor 10 (Chrome 66)
3899 ms * ∼34% +19%
OnePlus 6 (Chrome 66)
2445 ms * ∼21% +49%
WebXPRT 2015 - Overall Score
OnePlus 6 (Chrome 66)
252 Points ∼100% +64%
Huawei P20 (Chrome 66.0.3359.126)
182 Points ∼72% +18%
Honor 10 (Chrome 66)
182 Points ∼72% +18%
Nokia 7 Plus (Chrome 60)
168 Points ∼67% +9%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636 (148 - 164, n=5)
155 Points ∼62% +1%
Motorola Moto Z3 Play
154 Points ∼61%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (287 - 362, n=280)
110 Points ∼44% -29%
Lenovo Moto Z2 Play (Chrome 59)
85 Points ∼34% -45%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch beim Speicherzugriff ist das Moto Z3 Play flotter unterwegs als sein Vorgänger, die anderen Geräte mit schnellem UFS-Speicher sind aber nochmal um Meilen voraus. Beim Zugriff auf unsere Referenz-micro-SD Toshiba Exceria Pro M501 liefert das Moto-Smartphone ordentliche Ergebnisse. Beim Blick auf die Liste fällt auf, dass es schon eine kleine Besonderheit ist, dass der Speicher überhaupt erweitert werden kann.

Motorola Moto Z3 PlayOnePlus 6Lenovo Moto Z2 PlayHonor 10Huawei P20Nokia 7 PlusDurchschnittliche 64 GB UFS 2.0 FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
57%
-21%
111%
111%
-12%
3%
-41%
Sequential Write 256KB SDCard
62.7
58.71 (Toshiba Exceria Pro M501)
-6%
62.31
-1%
46.6 (33.3 - 62.7, n=3)
-26%
45.4 (3.4 - 87.1, n=315)
-28%
Sequential Read 256KB SDCard
83.7
79.69 (Toshiba Exceria Pro M501)
-5%
82.21
-2%
64.3 (36.8 - 83.7, n=3)
-23%
63.6 (8.2 - 96.5, n=315)
-24%
Random Write 4KB
84.1
21.8
-74%
47.9
-43%
163
94%
161.49
92%
19.62
-77%
37 (13.6 - 84.1, n=6)
-56%
16.1 (0.14 - 164, n=601)
-81%
Random Read 4KB
60.6
137
126%
38.2
-37%
145.88
141%
147.04
143%
54.65
-10%
97.6 (60.6 - 138, n=6)
61%
38 (1.59 - 173, n=601)
-37%
Sequential Write 256KB
182.5
201.4
10%
137.5
-25%
192.12
5%
193.56
6%
211.6
16%
165 (135 - 194, n=6)
-10%
79.2 (2.99 - 246, n=601)
-57%
Sequential Read 256KB
271.7
725.6
167%
245.6
-10%
827.69
205%
826.76
204%
283.12
4%
458 (272 - 687, n=6)
69%
229 (12.1 - 895, n=601)
-16%

Spiele – 60-fps-Gaming auf dem Smartphone teilweise möglich

In aufwändigeren Games wie Arena of Valor schlägt sich das Smartphone selbst im 60-fps-Modus ganz gut, richtige Leistungsfresser wie PUBG Mobile schafft sie dann aber nicht flüssig in vollen Details, hier sind immer wieder deutliche Framerateeinbrüche spürbar. In niedrigen Einstellungen hingegen macht auch dieses Game keine Probleme, wobei man es auf dem Moto Z3 Play nicht in 60 fps zocken kann.

Wer also ohnehin nicht immer die neuesten Smartphone-Games auf sein Handy lädt, für den reicht das Moto Z3 Play in den allermeisten Situationen aus. Anspruchsvollere müssen dann zum OnePlus 6 oder noch teureren Geräten greifen.

Was auf dem Moto Z3 Play super funktioniert, ist die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor: Hier klappt alles präzise und schnell.

PUBG Mobile
PUBG Mobile
Arena of Valor
Arena of Valor
Arena of Valor
 EinstellungenWert
 min59 fps
 high HD59 fps
  Your browser does not support the canvas element!
PUBG Mobile
 EinstellungenWert
 Smooth30 fps
 HD30 fps
  Your browser does not support the canvas element!

Emissionen – Warmes Gehäuse, guter Lautsprecher

Temperatur

GFXBench Akkutest
GFXBench Akkutest

Das Gehäuse des Moto Z3 Play erwärmt sich maximal auf 38,7 °C an der Rückseite. Das ist für so ein schlankes Gerät ein durchaus guter Wert: Man spürt die Erwärmung zwar, aber sie wird nicht kritisch und ist lokal auch begrenzt.

Dass das Motorola-Handy seine Leistung auch unter längerer Last aufrechterhalten kann, das beweist der Akkutest Manhattan 3.1 des GFXBench: Hier kommt es zu keinen größeren Unterschieden in der Framerate zwischen dem 1. und dem 30. Durchgang.

Max. Last
 31.7 °C33.5 °C34.1 °C 
 32 °C33.5 °C36.8 °C 
 31.7 °C33.7 °C36.5 °C 
Maximal: 36.8 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
33.4 °C34.8 °C32.8 °C
37.5 °C35.2 °C32.9 °C
38.7 °C35.2 °C32.8 °C
Maximal: 38.7 °C
Durchschnitt: 34.8 °C
Netzteil (max.)  34 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.2 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 36.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.8 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 38.7 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Front
Heatmap Front

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Der Lautsprecher des Moto Z3 Play sitzt an Stelle des Ohrhörers im Gehäuse und strahlt nach vorne ab. Das ist eine gute Platzierung und auch der Klang ist durchaus in Ordnung: Zwar ist der Speaker nicht übermäßig laut, dafür ist der Klang recht ausgewogen. Die Höhen sind kaum überbetont und gibt auch einige tieferen Mitten zu hören. Für den gelegentlichen Genuss eines Musikstücks oder Videos ist der Lautsprecher brauchbar, anspruchsvolle Naturen werden aber zu einem USB- oder Klinkenkopfhörer greifen, ein Adapter von USB-C auf Klinke liegt bei, da kein Klinkenanschluss am Smartphone vorhanden ist. Die Klangübertragung ist gut, dasselbe gilt für Bluetooth.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2029.527.12526.929.83129.328.14029.829.45033.731.4632324.38023.125.510024.223.512516.92516017.131.220016.841.625017.746.33151549.440014.956.250017.555.463014.854.480014.258.2100013.960.3125014.661160013.459.3200012.855.9250013.362.4315013.265.9400015.363.5500012.364.9630012.157.5800011.856.21000011.6601250011.656.51600011.547.5SPL25.954.273.4N0.7930.7median 14.2median 56.2Delta1.96.731.62725.426.225.331.132.930.533.627.731.626.928.425.32725.520.830.42240.121.347.720.849.721.256.919.460.919.564.217.767.517.972.317.876.317.376.917.477.116.774.117.272.718.274.917.972.617.674.317.773.517.874.517.978.818.177.818.270.43086.81.368.2median 17.9median 72.61.39.5hearing rangehide median Pink NoiseMotorola Moto Z3 PlayLenovo Moto Z2 Play
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Motorola Moto Z3 Play Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 8% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 36% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo Moto Z2 Play Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 30.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 10% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 86% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 13%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 39% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 54% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit – Hoher Energieverbrauch beim Motorola Moto Z3 Play

Energieaufnahme

Bei der Energieaufnahme kann es das Moto Z3 Play nicht mit seinem Vorgänger Moto Z2 Play aufnehmen: Schon die Idle-Verbräuche sind signifikant höher als beim Vorgänger und liegen auch generell auf einem sehr hohen Niveau. Auch der Standby-Verbrauch ist mit 1 Watt recht hoch, wobei man dies noch recht einfach durch das Infodisplay erklären kann, das immer wieder anspringt. Dieses kann man auch ausschalten und dadurch den Standby-Verbrauch senken.

Der Verbrauch unter Last ist höher als beim Vorgänger, aber immerhin auch deutlich niedriger als bei High-End-Geräten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 1 Watt
Idledarkmidlight 1.3 / 2 / 2.7 Watt
Last midlight 3.7 / 5.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Motorola Moto Z3 Play
3000 mAh
OnePlus 6
3300 mAh
Lenovo Moto Z2 Play
3000 mAh
Honor 10
3400 mAh
Huawei P20
3400 mAh
Nokia 7 Plus
3800 mAh
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 636
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
12%
55%
-16%
-12%
-1%
-16%
10%
Idle min *
1.3
0.6
54%
0.45
65%
1.12
14%
0.67
48%
0.65
50%
1.076 (0.65 - 1.75, n=7)
17%
0.881 (0.2 - 3.4, n=633)
32%
Idle avg *
2
1
50%
0.78
61%
2.26
-13%
2.05
-3%
1.76
12%
2.52 (1.5 - 4.48, n=7)
-26%
1.721 (0.6 - 6.2, n=632)
14%
Idle max *
2.7
1.6
41%
0.84
69%
2.3
15%
2.11
22%
1.78
34%
2.78 (2.2 - 4.5, n=7)
-3%
1.997 (0.74 - 6.6, n=633)
26%
Last avg *
3.7
4.3
-16%
1.69
54%
5.14
-39%
6.15
-66%
4.47
-21%
4.53 (3.65 - 7.92, n=7)
-22%
4.03 (0.8 - 10.8, n=627)
-9%
Last max *
5.1
8.6
-69%
3.79
26%
7.89
-55%
8.09
-59%
9.13
-79%
7.36 (5.1 - 13.6, n=7)
-44%
5.74 (1.2 - 14.2, n=627)
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der recht hohe Verbrauch macht dem Akku zu schaffen. Der ist im Vergleich zum Vorgänger gleich groß: 3.000 mAh kann er an Kapazität bereitstellen. Das reicht für knappe 10 Stunden WLAN-Surfen in unserem Test. Kein schlechter Wert eigentlich, gäbe es da nicht die gleichteure Konkurrenz: OnePlus 6 oder Huawei P20 schaffen da deutlich längere Laufzeiten, das Honor 10 immerhin noch eine Stunde mehr. Die Laufzeiten des Motorola Moto Z3 Play reichen im Alltag sicher für einen Arbeitstag aus, wer sparsam umgeht, wird auch zwei Arbeitstage schaffen. Danach wird man das Smartphone aber ans Netz hängen müssen, da man mit niedrigen Akkulaufzeiten nicht so weit kommt wie bei anderen Smartphones.

Aber dafür gibt es ja in Form von Moto Mods Abhilfe und eine liegt dem Smartphone sogar bei: Das Power Pack mit 2.220 mAh erweitert die Akkukapazität spürbar, sodass am Ende eine Gesamtlaufzeit im WLAN-Test von über 15 Stunden steht. Es gibt sogar noch kapazitätsstärkere Akku-Mods, sodass man das Moto Z3 Play zum absoluten Langläufer ausbauen kann. Allerdings wird das Gerät dadurch sehr schwer und klobig und man kann dann keine anderen Mods nutzen.

Mit Motorolas TurboCharge-Technologie ist der interne Akku innerhalb von etwas über 1:30 Stunden wieder aufgeladen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
20h 45min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 55min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 48min
Last (volle Helligkeit)
3h 19min
Motorola Moto Z3 Play
3000 mAh
OnePlus 6
3300 mAh
Lenovo Moto Z2 Play
3000 mAh
Honor 10
3400 mAh
Huawei P20
3400 mAh
Nokia 7 Plus
3800 mAh
Akkulaufzeit
30%
60%
4%
41%
10%
Idle
1245
1806
45%
1589
28%
1162
-7%
1888
52%
1703
37%
H.264
648
791
22%
946
46%
662
2%
810
25%
706
9%
WLAN
595
762
28%
749
26%
663
11%
818
37%
672
13%
Last
199
246
24%
477
140%
216
9%
295
48%
158
-21%

Pro

+ schickes, gut verarbeitetes Gehäuse
+ gute Softwareerweiterung
+ ordentliche GPS-Genauigkeit
+ Erweiterungsmöglichkeit durch Mods
+ guter AMOLED-Screen
+ kein Drosseln
+ ordentlicher Lautsprecher
+ Akku-Mod in der Packung

Contra

- kein Klinkenanschluss
- Bildschirmflackern bei niedriger Helligkeit
- hoher Energieverbrauch
- ohne Mods kurze Laufzeiten

Fazit – Mittelklassesmartphone mit Anbaumöglichkeit

Im Test: Motorola Moto Z3 Play. Testgerät zur Verfügung gestellt von Motorola Deutschland.
Im Test: Motorola Moto Z3 Play. Testgerät zur Verfügung gestellt von Motorola Deutschland.

Kaum ein anderer Hersteller bietet derzeit ein ähnliches modulares Konzept an wie Motorola: LG hat sich nach einem Versuch mit dem LG G5 wieder aus dem Markt für modulare Smartphones zurückgezogen und das Fairphone 2 setzt eher darauf, dass man einzelne Komponenten austauschen kann, wenn sie kaputt oder veraltet sind. Bei Motorolas Moto-Z-Serie allerdings kann man beliebige Komponenten aus dem Zubehörprogramm an die Rückseite des Smartphones hängen, allein schon die Möglichkeit, die Style Cover auszutauschen und eine andere Rückseite zu erzeugen, ist für viele Nutzer wichtig.

Das Moto Z3 Play ist weiterhin mit allen früheren Mods kompatibel, was ebenfalls ein Pluspunkt der Serie ist. Es bietet aktualisierte Mittelklasse-Leistung und bringt als Goodie sogar ein Batterie-Mod in der Schachtel mit, über das die Akkukapazität und die Laufzeiten des Moto Z3 Play deutlich erweitert werden können. Allerdings muss man auch sagen: Ohne Mod sind die Laufzeiten sehr gering, seltsamerweise sind sie auch im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesunken. Das liegt vor allem am hohen Energieverbrauch des Moto Z3 Play, eventuell kann Motorola mit einem Softwareupdate die Verbrauchswerte noch verbessern, im Moment sind sie allerdings viel zu hoch.

Das farbstarke Display, das hochqualitative Gehäuse, ordentliches GPS, pures Android mit Update-Garantie und passable Kameras runden das Smartphone ab.

Das Moto Z3 Play ist ein schlankes Mittelklassegerät mit kurzen Laufzeiten, das vor allem durch die Mods heraussticht.

Die kürzeren Akkulaufzeiten im Vergleich zum Vorgänger stehen der höheren Leistung und den moderneren Kommunikationsmöglichkeiten gegenüber. Angesichts des deutlich niedrigeren Preises könnte aber auch das Moto Z2 Play durchaus eine Überlegung wert sein, wenn man das Mod-System kennenlernen will.

Motorola Moto Z3 Play - 02.07.2018 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
85%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
92%
Konnektivität
44 / 60 → 73%
Gewicht
92%
Akkulaufzeit
92%
Display
81%
Leistung Spiele
45 / 63 → 71%
Leistung Anwendungen
60 / 70 → 86%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Audio
60 / 91 → 66%
Kamera
67%
Durchschnitt
75%
85%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer,  8.07.2018 (Update:  8.07.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.