Notebookcheck

Test Schenker XMG U706 (Clevo P771DM) Notebook

Keine Kompromisse. Desktop-CPUs, G-Sync-Unterstützung, NVMe-SSDs: Schenkers neuer 17-Zoll-Bolide XMG U706 fährt nahezu alles auf, was das Herz des Gaming-Enthusiasten begehrt. Reicht das für Platz eins unserer Top-Ten-Rangliste?

Was macht man, wenn selbst die schnellsten Mobilprozessoren nicht genügend Leistung bereitstellen? Ganz einfach – man bestückt ein Notebook mit normalen Desktop-CPUs. Mit dem XMG U705 auf Basis des Clevo Barebones P771ZM hat Schenker bereits vor einigen Monaten unter Beweis gestellt, dass diese Idee nicht nur praktisch funktioniert, sondern auch durchaus ihre Reize hat. Nun legt der Hersteller abermals nach: Im neuen XMG U706 (Clevo P771DM) wurde die bisherige Haswell- durch die moderne Skylake Plattform ersetzt, die dank 14-Nanometer-Fertigung mehr Performance sowie eine gesteigerte Energieeffizienz verspricht.

Im Vergleich mit dem ebenfalls nicht gerade günstigen Vorgänger hat Schenker die Einstiegspreise des 17-Zoll-Boliden nochmals spürbar angehoben. Los geht es nun erst ab 1.849 Euro, dafür sind aber bereits ein Core i5-6600, 8 GB DDR4-2400-RAM, ein mattes IPS-Display sowie eine schnelle GeForce GTX 970M standardmäßig mit an Bord. Das passende Kleingeld vorausgesetzt, lassen sich im Online-Konfigurator CPU, Speicher, Grafikkarte, WLAN-Modul und andere Komponenten noch weiter upgraden: Unser üppig ausgestattetes Testgerät mit einem Core i7-6700K, 16 GB RAM, GeForce GTX 980M und zwei Massenspeichern (512-GB-SSD und 2-TB-Festplatte) knackt inklusive Betriebssystem sogar die 3.000-Euro-Marke. Ein Umstand, den wir beim nachfolgenden Vergleich mit Kontrahenten wie dem Asus G751JY, MSI GT72 oder Alienware 17 R2 nicht vergessen werden.

Schenker XMG U706
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 8192 MB, Kerntakt: 1038 - 1126 MHz, Speichertakt: 5000 MHz, GDDR5, ForceWare 353.50
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2400, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, LG LP173WF4-SPD1, IPS-Panel, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point Z170
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, 512 GB 
, + Seagate/Samsung Spinpoint M9T 2TB (ST2000LM003), 2x M.2 2280 (davon 1x unbelegt, SATA oder PCIe x4), 2x 2,5" (davon 1x unbelegt, max. 9,5 Millimeter Bauhöhe)
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 3 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: 4x 3,5 Millimeter Klinke (Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, S/PDIF optisch), Card Reader: SD, 1 Fingerprint Reader, 1 x USB 3.1 Type-C (inkl. Thunderbolt 3)
Netzwerk
Killer e2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-N 7265 (b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 38.7 x 418 x 282
Akku
82 Wh Lithium-Ion, 14,8 V, entnehmbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 Megapixel
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo (Onkyo), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.9 kg, Netzteil: 920 g
Preis
3074 Euro

 

Gehäuse – Vergleich mit dem Vorgänger

flotter SD-Reader: 171 MB/s beim JPG-Kopieren
flotter SD-Reader: 171 MB/s beim JPG-Kopieren

Das mächtige, fast 4 Kilogramm schwere und 3,9 Zentimeter hohe Clevo Barebone unterscheidet sich nicht nur auf den ersten Blick kaum von seinem Haswell Pendant (siehe Testbericht One K73-5N). Neu und erwähnenswert ist lediglich der moderne USB-3.1-/Thunderbolt-3-Anschluss (Typ-C-Stecker) an der linken Gehäuseseite, für den allerdings eine der zuvor noch fünf USB-3.0-Buchsen gestrichen wurde. Ansonsten bleibt alles beim Alten, was in diesem Fall aber keineswegs als Kritik zu verstehen ist: Highlights wie gleich zwei DisplayPort-1.2- sowie einen HDMI-2.0-Ausgang oder eine optische S/PDIF-Schnittstelle trifft man selbst in dieser Klasse nicht überall an.

Alle weiteren Details zum Gehäuse, den umfangreichen Wartungsoptionen sowie den Eingabegeräten können dem Test des One K73-5N entnommen werden.

Vorderseite: keine Anschlüsse
Vorderseite: keine Anschlüsse
linke Seite: Gbit-LAN, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Type-C, Kartenleser, eSATA/USB 3.0
linke Seite: Gbit-LAN, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Type-C, Kartenleser, eSATA/USB 3.0
Rückseite: HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.2, Netzteilanschluss
Rückseite: HDMI 2.0, 2x DisplayPort 1.2, Netzteilanschluss
rechte Seite: USB 3.0, 4x Sound, Kensington Lock
rechte Seite: USB 3.0, 4x Sound, Kensington Lock

Display

Während im 15,6-Zoll-Segment zunehmend Notebooks mit 4K-Display angeboten werden, scheint es im 17,3-Zoll-Format derzeit noch keine entsprechenden Panels zu geben – nicht nur Schenker/Clevo, sondern auch sämtliche Konkurrenten verbauen weiterhin ausschließlich FullHD-Anzeigen mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Arbeitsfläche und Pixeldichte (127 ppi) dürften für unseren Geschmack zwar gern noch etwas größer ausfallen, mangels verfügbarer Alternativen können wir dem Hersteller diesbezüglich aber keinen Vorwurf machen. Immerhin: Alle drei Displayausgänge des XMG U706 unterstützen 3.840 x 2.160 Pixel bei 60 Hz, sodass genügend Möglichkeiten für den Anschluss hochauflösender externer Monitore bestehen.

Qualitativ zählt das von LG stammende IPS-Panel vom Typ LP173WF4-SPD1 zu den besten seiner Klasse – nicht ohne Grund verbauen Asus oder MSI das exakt gleiche Modell. Mit bis zu 287 cd/m² leuchtet die Anzeige für Innenräume mehr als ausreichend hell, zudem strahlt das LED-Backlight die gesamte Bildfläche sehr gleichmäßig aus und zeigt praktisch keinerlei Clouding oder Backlight Bleeding. Als Kontrastverhältnis errechnet sich infolge der satten Schwarzdarstellung ein exzellenter Wert von 977:1, was an der Obergrenze dessen liegt, was man von einem IPS-basierten Display heutzutage erwarten kann. Auch ohne spiegelnde "Glare"-Beschichtung wirkt das Bild dadurch ausgesprochen satt und plastisch.

292
cd/m²
289
cd/m²
296
cd/m²
290
cd/m²
298
cd/m²
287
cd/m²
282
cd/m²
277
cd/m²
271
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 298 cd/m² Durchschnitt: 286.9 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 298 cd/m²
Kontrast: 977:1 (Schwarzwert: 0.305 cd/m²)
ΔE Color 4.16 | - Ø
ΔE Greyscale 3.13 | - Ø
84.5% sRGB (Argyll) 55.5% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.26
Schenker XMG U706
1.920 x 1.080 IPS-Panel
Asus G751JY
1.920 x 1.080 IPS-Panel
MSI GT72-2QE16SR21BW
1.920 x 1.080 IPS-Panel
Alienware 17 R2
1.920 x 1.080 IPS-Panel
Bildschirm
-3%
-22%
-3%
Brightness
287
320
11%
278
-3%
307
7%
Brightness Distribution
91
92
1%
87
-4%
84
-8%
Schwarzwert *
0.305
0.34
-11%
0.45
-48%
0.3
2%
Kontrast
977
968
-1%
633
-35%
1103
13%
DeltaE Colorchecker *
4.16
4.13
1%
5.1
-23%
4.88
-17%
DeltaE Graustufen *
3.13
3.72
-19%
5.23
-67%
3.63
-16%
Gamma
2.26 106%
2.36 102%
2.32 103%
2.17 111%
CCT
6213 105%
6352 102%
7565 86%
6325 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55.5
55
-1%
57
3%
55
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
84.5
83
-2%
87
3%
84.2
0%

* ... kleinere Werte sind besser

AdobeRGB-Abdeckung (55,5 Prozent)
AdobeRGB-Abdeckung (55,5 Prozent)
sRGB-Abdeckung (84,5 Prozent)
sRGB-Abdeckung (84,5 Prozent)

In puncto Farbwiedergabe erfüllt die Anzeige vielleicht nicht die Ansprüche professioneller Fotografen und Bildbearbeiter, doch können sich Größe des Farbraumes (84,5 Prozent sRGB-, 55,5 Prozent AdobeRGB-Abdeckung) und Qualität der Werkskalibrierung für ein Consumer-Produkt durchaus sehen lassen. So bewegen sich die Delta-E-Abweichungen bereits im Auslieferungszustand auf einem recht niedrigen Niveau (Graustufen: 3,1; Farben: 4,2) und gehen mit unserem optimierten ICC-Profil sogar noch weiter zurück (Graustufen 1,6; Farben 3,1).

Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Auch wenn die meisten Besitzer eines fast 4 Kilogramm schweren DTR-Notebooks nur selten den Drang verspüren dürften, dieses auch unter freiem Himmel zu benutzen: Prinzipiell geeignet wäre das XMG U706 auch dafür. Dank dem hellen und sorgfältig entspiegelten Display bleibt der Bildinhalt sogar bei sonnigem Wetter gut erkennbar.

Außeneinsatz (Bewölkung)

Blickwinkel Schenker XMG U706
Blickwinkel Schenker XMG U706

IPS-typisch verschlechtert sich die Bildqualität bei schräger Betrachtung nur unwesentlich. Erst aus Blickwinkeln von deutlich über 45 Grad erscheint die Darstellung zunehmend blasser, da Kontrastverhältnis und Farbsättigung mehr und mehr abfallen. Bei alltäglicher Nutzung, beispielsweise einem gemeinschaftlichen Filmabend in einigen Metern Entfernung vom Notebook, können jedoch auch mehrere Zuschauer ohne Beeinträchtigung das Bild genießen – bei einem einfachen TN-Display sieht das in der Regel anders aus.

Leistung

4,2 GHz maximale Turbo-Taktrate
4,2 GHz maximale Turbo-Taktrate

Sieht man einmal von den sündhaft teuren 6- und 8-Kern-Prozessoren der Haswell-E-Plattform ab, steckt in unserem Kandidaten mit dem Core i7-6700K der derzeit stärkste Desktop-Prozessor auf dem Markt. Mit 4,0 GHz Basistaktrate (Turbo Boost: 4,2 GHz bei Single-Threading) übertrifft der Skylake basierte Quad-Core selbst die schnellsten Notebook-Modelle um mehrere hundert MHz. Der Preis dafür: Trotz moderner 14-Nanometer-Fertigung spezifiziert Intel den Chip mit enormen 91 Watt TDP. Neben dem i7-6700K stehen in Online-Konfigurator mit dem i5-6600 (3,3-3,9 GHz), i5-6600K (3,5-3,9 GHz) und i7-6700 (3,4-4,0 GHz) noch insgesamt drei weitere Prozessoren zur Auswahl, von denen allerdings keiner sowohl Hyper-Threading (nur i7-Serie) als auch freies Übertakten per Multiplikator (nur K-Modelle) unterstützt.

Bei der Grafiklösung kann der Käufer zwischen einer GeForce GTX 970M (6 GB GDDR5) und der hier verbauten GeForce GTX 980M (8 GB GDDR5) wählen, letztere für einen Aufpreis von gut 370 Euro. Die kürzlich vorgestellte, noch schnellere GeForce GTX 980 – ein technisch praktisch identisches Pendant zum namensgleichen Desktop-Ableger – ist für das XMG U706 leider nicht erhältlich, vermutlich weil der nochmals höhere Energiebedarf die Reserven von Netzteil und Kühlung überfordern würde. Nvidias Optimus Technik, das heißt die dynamische Umschaltung auf die Prozessor-Grafik, wird vom Clevo Barebone ebenfalls nicht unterstützt.

Gleich vier DDR4-Slots erlauben einen theoretischen Maximalausbau von bis zu 64 GB RAM – wir haben uns für diesen Test mit 2x 8 GB DDR4-2400 begnügt. Auch die Möglichkeiten zum Einbau verschiedener Massenspeicher beeindrucken: Zwei M.2-2280-Steckplätze (SATA oder PCIe 3.0 x4) sowie zwei 2,5-Zoll-Schächte (9,5 Millimeter Bauhöhe) können mit SSDs und/oder HDDs bestückt und jeweils paarweise im RAID 0/1 betrieben werden. Im vorliegenden Testgerät bleiben jeweils ein M.2- und 2,5-Zoll-Platz unbelegt.

Prozessor

Cinebench R15 Single: 4,1 GHz
Cinebench R15 Single: 4,1 GHz
Cinebench R15 Single: 4,0 GHz
Cinebench R15 Single: 4,0 GHz

Auch nach mehreren Durchläufen des Cinebench R15 oder anderen CPU-Benchmarks hält der Core i7-6700K stabil seine 4,0 GHz (der Turbo von bis zu 4,2 GHz ist nur sporadisch und ausschließlich in Single-Thread-Anwendungen aktiv) und erzielt dementsprechend hohe Ergebnisse. Im Mittel liegt der Desktop-Bolide gut 20 Prozent vor einem Core i7-5700HQ (Broadwell, 47 Watt) oder Core i7-6820HK (Skylake, 45 Watt), der ältere i7-4710MQ (Haswell, 47 Watt) wird gar um rund 30 Prozent distanziert.

Für nur bedingt empfehlenswert halten wir den von Schenker alternativ angebotenen Core i5-6600K, der in gut parallelisierter Software mangels Hyper-Threading um bis zu 30 Prozent zurückfällt. Wer sparen möchte, greift besser zum Core i7-6700; dieser ordnet sich zwischen dem 6600K und 6700K ein und verspricht dank seiner 8 Threads deutlich mehr Zukunftssicherheit als der i5.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
173 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
136 Points ∼79% -21%
MSI GT72-2QE16SR21BW
Intel Core i7-5700HQ
145 Points ∼84% -16%
Alienware 17 R2
Intel Core i7-4980HQ
155 Points ∼90% -10%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
166 Points ∼96% -4%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
151 Points ∼87% -13%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
171 Points ∼99% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
875 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
661 Points ∼76% -24%
MSI GT72-2QE16SR21BW
Intel Core i7-5700HQ
723 Points ∼83% -17%
Alienware 17 R2
Intel Core i7-4980HQ
670 Points ∼77% -23%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
601 Points ∼69% -31%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
709 Points ∼81% -19%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
824 Points ∼94% -6%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
1.97 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
1.52 Points ∼77% -23%
MSI GT72-2QE16SR21BW
Intel Core i7-5700HQ
1.62 Points ∼82% -18%
Alienware 17 R2
Intel Core i7-4980HQ
1.74 Points ∼88% -12%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
1.88 Points ∼95% -5%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
1.73 Points ∼88% -12%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
1.94 Points ∼98% -2%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
9.6 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
7.22 Points ∼75% -25%
MSI GT72-2QE16SR21BW
Intel Core i7-5700HQ
7.97 Points ∼83% -17%
Alienware 17 R2
Intel Core i7-4980HQ
7.28 Points ∼76% -24%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
6.93 Points ∼72% -28%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
7.78 Points ∼81% -19%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
9.22 Points ∼96% -4%
X264 HD Benchmark 4.0
Pass 2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
55.25 fps ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
40.1 fps ∼73% -27%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
44.32 fps ∼80% -20%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
54.31 fps ∼98% -2%
Pass 1 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
210.2 fps ∼100%
Asus G751JY-T7009H
Intel Core i7-4710HQ
152.81 fps ∼73% -27%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
168.4 fps ∼80% -20%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
204.05 fps ∼97% -3%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
17214 Points ∼100%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
14128 Points ∼82% -18%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
16750 Points ∼97% -3%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K
4436 Points ∼100%
Clevo P671RG
Intel Core i7-6820HK
3983 Points ∼90% -10%
Clevo P671RG (OC 4 GHz)
Intel Core i7-6820HK
4353 Points ∼98% -2%
Cinebench R10 Shading 32Bit
13558
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
25817
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6531
Cinebench R10 Shading 64Bit
14010 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
33740 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
8600 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
78.58 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.97 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.6 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
127.57 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
173 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
875 Points
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark
2,5-Zoll-Festplatte
2,5-Zoll-Festplatte

Beginnen wir zunächst mit der M.2-SSD unseres Probanden, bei der es sich um die NVMe Version der Samsung SM951 handelt. Hinter dem NVMe Protokoll verbirgt sich der Nachfolger des angestaubten AHCI Standards, der speziell für die Eigenschaften und Fähigkeiten moderner SSDs konzipiert wurde. Unter anderem sollen mittels NVMe mehrfach parallele Zugriffe schneller und effizienter verwaltet, Mehrkern-CPUs besser ausgelastet und die Zugriffslatenzen weiter reduziert werden.

Ob es nun am Protokoll, dem Controller oder der Schnittstelle liegt: In nahezu jeder Disziplin deklassiert die SM951 die versammelte SSD-Konkurrenz geradezu und stellt sogar den RAID-0-Verbund im MSI GT72 in den Schatten. Speziell beim sequentiellen Lesen (knapp 2,0 GB/s) und Schreiben (knapp 1,5 GB/s) arbeitet das Laufwerk rasend schnell, zeigt aber auch bei kleinen 4K-Dateien oder im Kopiertest keine Schwächen. Allerdings: Den Aufpreis von rund 150 Euro gegenüber einer herkömmlichen 500-GB-SSD wie der Samsung 850 Evo muss man sich leisten können – und wollen.

Zusätzlich steckt im Testgerät noch eine 2 TB große 2,5-Zoll-Festplatte (Seagate/Samsung Spinpoint M9T), die sich als gemächliches Datengrab für Filme und Fotos anbietet. 98 MB/s sequentielle Transferrate sowie 14,7 Millisekunden Zugriffszeit sind für eine 5.400-rpm-HDD durchaus beachtlich, aber natürlich kein Vergleich zu den Werten der SSD.

Schenker XMG U706
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Asus G751JY
Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
MSI GT72-2QE16SR21BW
2x Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU (RAID 0)
Alienware 17 R2
Lite-On IT L8T-256L9G
AS SSD
-48%
-39%
-56%
4K-64 Write
327.84
212.75
-35%
350.41
7%
259.23
-21%
4K-64 Read
1095.09
407.44
-63%
607.01
-45%
345.34
-68%
4K Write
141.74
70.21
-50%
74
-48%
59.93
-58%
4K Read
48.99
26
-47%
21.09
-57%
29.14
-41%
Seq Write
1491.98
740
-50%
884.08
-41%
424.2
-72%
Seq Read
1963.39
1138.42
-42%
1028.58
-48%
481.78
-75%
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Minimale Transferrate: 1053.4 MB/s
Maximale Transferrate: 1240.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 1233.7 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 238.6 MB/s
CPU Benutzung: 3 %

System Performance

High-End-Prozessor, PCIe-SSD und reichlich Arbeitsspeicher – derart ausgerüstet meistert das XMG U706 selbst anspruchsvollste Anwendungen und Multitasking-Szenarien mit links. Wirklich spüren kann man die Mehrleistung der Desktop-CPU sowie die enormen Übertragungsraten des Flashspeichers zwar nur selten, was die hervorragende System-Performance jedoch nicht abwerten soll. Interessanterweise spiegelt sich die theoretische Überlegenheit gegenüber den etwas schwächer ausgestatteten Konkurrenzgeräten nur bedingt in höheren PCMark Scores wieder.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
6582 Points ∼96%
Asus G751JY-T7009H
GeForce GTX 980M, 4710HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
6325 Points ∼92% -4%
MSI GT72-2QE16SR21BW
GeForce GTX 980M, 5700HQ, 2x Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU (RAID 0)
5796 Points ∼85% -12%
Alienware 17 R2
GeForce GTX 980M, 4980HQ, Lite-On IT L8T-256L9G
6622 Points ∼97% +1%
Schenker XMG U705
GeForce GTX 970M, 4790, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6847 Points ∼100% +4%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5423 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
GeForce GTX 980M, 4710HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
5041 Points ∼93% -7%
Alienware 17 R2
GeForce GTX 980M, 4980HQ, Lite-On IT L8T-256L9G
5097 Points ∼94% -6%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
6980 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
GeForce GTX 980M, 4710HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
5439 Points ∼78% -22%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5062 Points ∼100%
Asus G751JY-T7009H
GeForce GTX 980M, 4710HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
4854 Points ∼96% -4%
Alienware 17 R2
GeForce GTX 980M, 4980HQ, Lite-On IT L8T-256L9G
4402 Points ∼87% -13%
PCMark 7 Score
6582 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5062 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
6980 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5423 Punkte
Hilfe

Grafikkarte

GeForce GTX 980M
GeForce GTX 980M

Genau wie die jüngst präsentierte GeForce GTX 980 für Notebooks basiert auch die GeForce GTX 980M auf dem Maxwell Grafikchip GM204, der in diesem Fall allerdings von 2.048 auf 1.536 Shadereinheiten beschnitten wurde. Auch die Taktraten liegen mit 1.038 MHz (bis zu 1.126 MHz inkl. Boost) für die GPU sowie 1.250 MHz für den 8 GB großen GDDR5-Speicher leicht unter dem neuen Topmodell. Unterm Strich ordnet sich die GTX 980M damit gut 25 Prozent hinter der GTX 980 ein, während die GTX 970M um etwa 30 Prozent distanziert wird.

Im Akkubetrieb fällt die 3D-Performance merklich ab, da sowohl Prozessor (~2,3 GHz) als auch Grafikkarte (schwankend, ~700 MHz) ihre Frequenz reduzieren. Angesichts der stattlichen Leistungsaufnahme wäre das Spielvergnügen abseits der Steckdose aber ohnehin nur von kurzer Dauer, selbst wenn man Nvidias Battery-Boost-Technik verwendet und die Framerate (und damit auch die Hardware-Auslastung) künstlich limitiert.

GeForce GTX 980M GeForce GTX 970M GeForce GTX 980 (Desktop) GeForce GTX 980 (Notebook)

Prozess

28 nm 28 nm 28 nm 28 nm

Architektur

Maxwell (GM204) Maxwell (GM204) Maxwell (GM204) Maxwell (GM204)

ALUs

1.536 1.280 2.048 2.048

Kerntakt

1.038 MHz + Boost 924 MHz + Boost 1.126 MHz + Boost 1.126 MHz + Boost

Speicher-Interface

256 Bit (GDDR5) 192 Bit (GDDR5) 256 Bit (GDDR5) 256 Bit (GDDR5)

Speichermenge

4/8 GB 3/6 GB 4 GB 4/8 GB

Speichertakt (eff.)

1.250 MHz (5.000 MHz) 1.250 MHz (5.000 MHz) 1.750 MHz (7.000 MHz) 1.750 MHz (7.000 MHz)

TDP

~100 W (?) ~80 W (?) 165 W <165 W

Im Vergleich mit anderen GTX-980M-Geräten sticht das XMG U706 nicht nur mit seiner üppigen Speicherbestückung hervor, sondern auch der Unterstützung von G-Sync sowie der GPU-Bauform im MXM-3.0-Format. Theoretisch lässt sich die Grafikkarte damit irgendwann einmal aufrüsten – vorausgesetzt, auch Nvidias kommende Pascal Generation setzt auf den gleichen Steckkarten-Standard.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
NVIDIA GeForce GTX 980M
9881 Points ∼74%
Asus G751JY
NVIDIA GeForce GTX 980M
10093 Points ∼76% +2%
MSI GT72-2QE16SR21BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
9697 Points ∼73% -2%
Alienware 17 R2
NVIDIA GeForce GTX 980M
9441 Points ∼71% -4%
Schenker XMG U705
NVIDIA GeForce GTX 970M
7505 Points ∼56% -24%
Clevo P870DM (GTX 980)
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
13340 Points ∼100% +35%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG U706
NVIDIA GeForce GTX 980M
12700 Points ∼73%
Asus G751JY
NVIDIA GeForce GTX 980M
13045 Points ∼75% +3%
MSI GT72-2QE16SR21BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
12869 Points ∼74% +1%
Alienware 17 R2
NVIDIA GeForce GTX 980M
11915 Points ∼69% -6%
Schenker XMG U705
NVIDIA GeForce GTX 970M
10047 Points ∼58% -21%
Clevo P870DM (GTX 980)
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
17292 Points ∼100% +36%
3DMark 06 Standard
36363 Punkte
3DMark Vantage P Result
37728 Punkte
3DMark 11 Performance
12326 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
160881 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
27998 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8741 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
4458 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Nvidia G-Sync
Nvidia G-Sync

Auch wenn die GeForce GTX 980M nunmehr lediglich die zweitschnellste mobile Grafiklösung repräsentiert (vorausgesetzt, man gesteht der extrem energiehungrigen GTX 980 das Prädikat "mobil" überhaupt zu): Kaum ein aktuelles Spiel treibt die High-End-GPU wirklich an ihre Grenzen, sodass die native Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln stets mit maximalen Details und oftmals auch zusätzlichem AA/AF kombiniert werden kann. Mit leichten optischen Abstrichen meistert das System sogar 4K-Displays, die sich – wie bereits angesprochen – mittels HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.2 ansteuern lassen.

Fällt die Framerate in einigen Szenen doch einmal in kritische Bereiche, hat das U706 noch ein weiteres Ass im Ärmel: Mittels G-Sync wird die Bildausgabe zwischen Grafikkarte und Display synchronisiert, was Tearing beziehungsweise Stuttering (bei aktiviertem V-Sync) vorbeugt und auch bei knapp über 30 fps noch ein flüssiges Gameplay ermöglicht.

min. mittel hoch max.4K
Tomb Raider (2013) 626373.4247.5112.2fps
Metro: Last Light (2013) 164.3161.8126.969.1fps
Thief (2014) 136.9126.7114.464.5fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 219.215688.470.4fps
Dirt Rally (2015) 516218.5158.177.3fps
World of Warships (2015) 237.1186.8159.8138.645.4fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Trotz der potenten (Desktop-)Hardware schafft es das mächtige Kühlsystem bestehend aus zwei Lüftern und sieben Heatpipes, die entstehende Abwärme relativ geräuscharm abzuführen. Wer im vorinstallierten Control Center den sogenannten Lautlosmodus aktiviert, darf sich bei einfachen Alltagsaufgaben über ein nahezu unhörbares Betriebsgeräusch freuen (Lüfter und Festplatte stehen). Doch auch wenn sich einer der beiden Ventilatoren gelegentlich auf niedrigster Stufe zuschaltet, bleibt der Lärmpegel mit knapp 31 dB(A) ausgesprochen dezent.

Unter Last steigt das Drehzahlniveau stufenweise an und treibt unser Messgerät in typischen Spielen auf etwa 42 dB(A). In Relation zur gebotenen Performance kein schlechter Wert, wenngleich die etwas hochfrequente Charakteristik den subjektiven Eindruck ein wenig trübt.

Schenker XMG U706
Intel Core i7-6700K, NVIDIA GeForce GTX 980M
Asus G751JY
Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M
MSI GT72-2QE16SR21BW
Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M
Alienware 17 R2
Intel Core i7-4980HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M
Schenker XMG U705
Intel Core i7-4790, NVIDIA GeForce GTX 970M
Geräuschentwicklung
-1%
-7%
-7%
-5%
aus / Umgebung *
Idle min *
29
31.2
-8%
33.2
-14%
29.4
-1%
29.2
-1%
Idle avg *
30.8
33
-7%
33.6
-9%
30.8
-0%
32.6
-6%
Idle max *
30.8
34.2
-11%
34.4
-12%
35
-14%
33.2
-8%
Last avg *
42.1
34.6
18%
39.3
7%
43.4
-3%
44.2
-5%
Last max *
43.5
41.4
5%
46.4
-7%
51.6
-19%
45.4
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 30.8 / 30.8 dB(A)
HDD
32.1 dB(A)
Last
42.1 / 43.5 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Dass die Kühlung nicht nur recht leise, sondern auch effizient arbeitet, zeigt sich beim Blick auf die Temperaturentwicklung. Im Leerlauf wird das Chassis allenfalls handwarm, während Volllast vor allem im mittleren und hinteren Bereich lokale Hotspots von bis zu 45, an der Unterseite auch bis zu 52 °C hervorruft. Da sich die Handballenauflagen jedoch nur unwesentlich aufheizen, bekommt der Anwender davon nicht sonderlich viel zu spüren.

Als kritischer erweisen sich die Temperaturen im Gehäuseinneren. Insbesondere der Prozessor kommt im Stresstest ordentlich ins Schwitzen und arbeitet trotz leichtem Throttling auf 3,3 GHz nur knapp unter der zulässigen Höchstgrenze von 100 °C. Die prinzipielle Möglichkeit, den i7-6700K noch weiter zu übertakten, haben wir deshalb erst gar nicht ausprobiert. Besser schlägt sich die GeForce GTX 980M, die bei knapp unter 80 °C verharrt und kaum Takteinbußen zeigt.

Stresstest
Stresstest
Prime95
Prime95
praxisnahe Volllast
praxisnahe Volllast
Max. Last
 36.9 °C44.5 °C37 °C 
 34.5 °C45.6 °C36.1 °C 
 26.1 °C26.5 °C24.9 °C 
Maximal: 45.6 °C
Durchschnitt: 34.7 °C
33.2 °C44.5 °C38.2 °C
32.7 °C52.4 °C35.5 °C
24.9 °C28.2 °C33.6 °C
Maximal: 52.4 °C
Durchschnitt: 35.9 °C
Netzteil (max.)  57.1 °C | Raumtemperatur 22.3 °C | Fluke 62 Max

Lautsprecher

Die überraschend laut und kräftig, jedoch ein wenig dumpf aufspielenden Onkyo Lautsprecher dürften ebenso wie das Gehäuse weitgehend unverändert vom Vorgänger übernommen worden sein. Eigentlich sollte das U706 auch Creatives softwarebasierten Sound-Aufpolierer X-Fi MB5 unterstützen, der in unserem Fall allerdings den Dienst verweigerte (kein passendes Audiogerät gefunden). Wir gehen davon aus, dass ein kommendes Treiber-Update dieses Problem lösen wird.

Externe Boxen lassen sich per 3,5-Millimeter-Klinke (analog/elektrisch oder per optischem S/PDIF-Ausgang), HDMI oder DisplayPort anschließen.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Während sich das Alienware 17 R2 unter optimalen Bedingungen im Leerlauf mit weniger als 10 Watt begnügt, liegt die Leistungsaufnahme des XMG U706 stets bei mindestens 22 Watt oder darüber – der Desktop-Prozessor sowie die fehlende Grafikumschaltung fordern hier ihren Tribut. Immerhin ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Haswell Modell erkennbar, welches bei gleicher Nutzung nochmals rund 10 Watt mehr benötigte.

Je nach Anwendung steigt der Verbrauch unter Last auf 127 (3DMark 06) bis 262 Watt (Stresstest) an, wobei der letztgenannte Wert nach kurzer Zeit auf rund 223 Watt abfällt. Dies ist auf das zuvor beschriebene CPU-Throttling zurückzuführen und sorgt dafür, dass das mit 230 Watt Ausgangsleistung spezifizierte Netzteil auch bei unserer High-End-Konfiguration als gerade so ausreichend angesehen werden kann.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 22 / 28.9 / 29.8 Watt
Last midlight 126.8 / 261.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Extech Power Analyzer 380803

Akkulaufzeit

Entsprechend dem doch recht stattlichen Energiebedarf verhilft selbst der große 82-Wh-Akku dem U706 zu allenfalls mittelmäßigen Laufzeiten. Viel mehr als vier Stunden sind auch bei minimaler Displayhelligkeit und ruhendem Windows Desktop kaum möglich; wer es darauf anlegt, kann den Akku sogar in etwa einer Stunde leeren. Surft man nur per WLAN im Internet oder gibt HD-Videos wieder, hält das Notebook immerhin knapp drei Stunden ohne externe Stromversorgung durch.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Schenker XMG U706
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Asus G751JY
GeForce GTX 980M, 4720HQ, Samsung SSD XP941 MZHPU256HCGL
MSI GT72-2QE16SR21BW
GeForce GTX 980M, 5700HQ, 2x Toshiba HG6 THNSNJ128G8NU (RAID 0)
Alienware 17 R2
GeForce GTX 980M, 4980HQ, Lite-On IT L8T-256L9G
Schenker XMG U705
GeForce GTX 970M, 4790, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
Akkulaufzeit
0%
5%
122%
-6%
Idle
245
210
-14%
225
-8%
729
198%
138
-44%
Last
69
79
14%
81
17%
100
45%
91
32%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 05min
Surfen über WLAN v1.3
2h 54min
Big Buck Bunny H.264 1080p
2h 41min
Last (volle Helligkeit)
1h 9min

Fazit

Pro

+ Hardware frei konfigurierbar
+ vielfältige Wartungs- und Aufrüstoptionen
+ üppiges Schnittstellenangebot inklusive USB 3.1 (Typ C)
+ helles und kontraststarkes IPS-Panel
+ ordentliche Eingabegeräte
+ akzeptable Temperatur- und Geräuschentwicklung
+ kräftige Lautsprecher
+ sehr hohe Performance

Contra

- leichtes Throttling im Stresstest
- mäßige Akkulaufzeit
- schweres und wuchtiges Gehäuse
- hoher Preis
Schenker XMG U706 (Clevo P771DM), Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies
Schenker XMG U706 (Clevo P771DM), Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies

"Das Beste oder nichts" – dieser Leitspruch eines großen deutschen Automobilherstellers könnte auch aus der Feder der Marketing-Strategen von Schenker und Clevo stammen, müssten diese ihr High-End Barebone mit einem Slogan beschreiben. Es beeindruckt zweifellos, welch kompromisslose Ausstattung und Performance ein modernes DTR-Notebook aufbieten kann, sofern man denn den dafür aufgerufenen Kaufpreis zu zahlen im Stande (und willens) ist.

Superlative muss man bei unserem Testgerät wahrlich nicht lange suchen: Egal ob Prozessor, Grafikkarte oder Massenspeicher - sämtliche Komponenten entstammen dem absoluten Luxus-Segment und sorgen für dementsprechend starke Leistungswerte. Fast noch mehr begeistern uns jedoch die vielen kleinen Details, die das XMG U706 von der Konkurrenz abheben: G-Sync-Unterstützung, USB 3.1 Typ-C, Fingerabdruck-Scanner, drei 4K-fähige Display-Ausgänge, umfangreiche Aufrüstoptionen ohne Garantieverlust – zumindest in dieser Kombination bietet das kaum ein anderes Gerät dieser Klasse.

Auf der Suche nach Kritikpunkten bleibt uns da fast nur der Hinweis auf das zweckmäßige, dem immensen Preis aber nicht wirklich angemessene Kunststoff-Gehäuse sowie das leichte CPU-Throttling bei starker Hardware-Auslastung. Den überaus gelungenen Gesamteindruck kann das jedoch nicht trüben – mit einer Endnote von 89 Prozent gehört das Schenker XMG U706 zweifellos zu den derzeit besten 17-Zoll-DTRs auf dem Markt.

Schenker XMG U706 - 24.02.2016 v5
Till Schönborn

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
51 / 66 → 73%
Akkulaufzeit
67%
Display
88%
Leistung Spiele
92%
Leistung Anwendungen
98%
Temperatur
86 / 95 → 91%
Lautstärke
84 / 90 → 93%
Audio
82%
Durchschnitt
80%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Till Schönborn (Update: 17.03.2016)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.