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Vivo X300 Pro offiziell: Dynamischere Zeiss-Kameras, schärferer Zoom und ein überraschend frühes globales Launch-Fenster

Das Vivo X300 Pro wurde heute offiziell in China vorgestellt und startet mit verbesserter Zeiss-Kamera, Dimensity 9500 und OriginOS 6. (Bildquelle: Weibo)
Das Vivo X300 Pro wurde heute offiziell in China vorgestellt und startet mit verbesserter Zeiss-Kamera, Dimensity 9500 und OriginOS 6. (Bildquelle: Weibo)
Heute ging das erste Vivo X300 Pro Launchevent in China über die Bühne, aber auch globale Vivo-Fans müssen nicht mehr lange auf den Start der neuesten Zeiss-Kamera-Flaggschiffe warten. Viel früher als in den letzten Jahren ist es soweit, alle technische Daten, Features und die Preise in China sind aber jetzt bereits offiziell.

Vivo hat am heutigen 13. Oktober endlich offiziell alle Details zur Vivo X300 Serie verraten und in China die Verfügbarkeit des Vivo X300 Pro angekündigt. Ungewöhnlich war, dass diesmal auch einige globale Influencer in Shanghai eingeladen waren und das Launchevent auch auf Youtube mit englischen Untertiteln übertragen wurde. Das liegt einerseits an der offiziellen Ankündigung von OriginOS 6 als globaler Nachfolger von FunTouchOS, soll aber wohl auch den stärkeren Fokus von Vivo auf globale Märkte signalisieren. Apropos OriginOS: Zumindest in der chinesischen Version der neuen Android 16 Oberfläche wird ähnlich wie bei Oppos ColorOS eine starke Integration mit allen Apple-Produkten versprochen. Der Apple-Garten hat sozusagen seine Mauern verloren: iPhones, Macs, AirPods und sogar die Apple Watch und iPads sollen nun besser mit Vivo-Produkten zusammenarbeiten.
 

Vivo verspricht eine bessere Zusammenarbeit mit beliebten Apple-Produkten, zumindest in der chinesischen OriginOS 16 Version.
Vivo verspricht eine bessere Zusammenarbeit mit beliebten Apple-Produkten, zumindest in der chinesischen OriginOS 16 Version.

Neue Zeiss-Kamera im Mittelpunkt

Aber nun zurück zum Vivo X300 Pro: Die vielen vorab veröffentlichten Zeiss-Kamera-Samples der letzten Wochen haben es bereits vermuten lassen, was Vivos Fokus bei der X300 Serie ist: Einmal mehr steht die Zusammenarbeit mit den deutschen Optik-Spezialisten von Zeiss im Mittelpunkt. In punkto Kamera-Hardware bestätigen sich die Leaks und Teaser der letzten Wochen: Der Sony LYT-818 Sensor des Vivo X200 Pro (hier bei Amazon erhältlich) wird durch den Nachfolger LYT-828 ausgetauscht, der eine Dynamik von 10,5 Blendenstufen bietet. Die 1/1.28 Zoll Sensorgröße ändert sich nicht, die Blende bleibt mit F/1.57 ebenfalls im gleichen Rahmen, die äquivalente Brennweite im Gegensatz zum Vivo X200 Ultra bei 24mm. Beim 200 Megapixel Telefoto mit 85mm Brennweite wird der ISOCELL HP9 durch den gleich großen 1/1.4 Zoll ISOCELL HPB ersetzt, der speziell von Vivo optimiert wurde, wie der Hersteller betont. Die Blendengröße ist mit F/2.67 auch hier ähnlich wie bisher. Das 15mm Ultraweitwinkel basiert auf einem 50 Megapixel 1/2.76 Zoll ISOCELL JN1 mit F/2.0 Blende.

4K120 in Dolby Vision und 10bit Log

Wie beim Vivo X200 Ultra sorgen die zwei Coprozessoren V3+ und VS1 in Kombination mit dem ISP des Dimensity 9500 für optimierte Fotos und Videos, eine verbesserte Zeiss T* Beschichtung sowie die apochromatische Zeiss-Optik beim Telefoto sorgen laut Hersteller für möglichst artefaktfreie Aufnahmen. Auch die schnellere NPU des neuen Mediatek-Chips soll etwa beim Fokus-Tracking zum Einsatz kommen und die Qualität insbesondere von Zoom-Aufnahmen und Filmen von Konzerten verbessern. Neu an der Vivo X300 Generation im Vergleich zu den Vorgängern ist die 4K120-Fähigkeit der Kamera für Zeitlupen-Videos in hoher Qualität, auch in Dolby Vision und 10-bit Log. Zudem werden Porträt-Video-Aufnahmen erstmals auch in 4K60 Qualität unterstützt. Die beliebte CapCut Software wird exklusiv am Vivo X300 Pro das Editieren von 4K120 in Dolby Vision unterstützen.
 

Das Vivo X300 Pro gibt es in Braun, Hellblau, Weiß und Schwarz - zumindest in China.
Das Vivo X300 Pro gibt es in Braun, Hellblau, Weiß und Schwarz - zumindest in China.

Flaches und moderneres OLED-Display

Im 7,99 mm dünnen Vivo X300 Pro steckt ein neues, dynamisches 6,78 Zoll LTPO-OLED-Display von BOE mit 2.800 x 1.260 Pixeln Auflösung, das nach den vierfach gebogenen Displays des Vorgängers nun absolut flach ist und mit 1,1 mm dünnen und gleichförmigen Rändern glänzt. Unter dem Display steckt ein neuer Ultraschall-Fingerabdrucksensor, die Frontkamera ist ein 50 Megapixel ISOCELL JN1 mit 92 Grad Blickwinkel und F/2.0 Blende. In China startet das Vivo X300 Pro mit einem 6.510 mAh Akku, der 90 Watt Fast-Charging via USB 3.2 Gen 1 und Wireless Charging unterstützt. Die globale Version könnte natürlich mit niedrigerer Kapazität auf den Markt kommen, insbesondere in manchen europäischen Ländern wie Deutschland und Österreich, Vivo betont allerdings auch die Effizienz des Vivo X300 Pro durch Software-Maßnahmen weiter verbessert zu haben.
 

Preise und Verfügbarkeit

In China startet das Vivo X300 Pro mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher um 5.300 Yuan (640 Euro), mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher um 6.000 Yuan (724 Euro), mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher um 6.700 Yuan (808 Euro) und in der Komplettversion mit 16/1TB Variante inklusive Kamera-Kit und Teleconverter um 8.300 Yuan (1.000 Euro). Wer an einen Import denkt, wird sich freuen, dass beim China-Modell LTE-Band 20 unterstützt wird. In China wird es das Vivo X300 Pro ab dem 17. Oktober geben, globale Vivo-Fans dürfen sich auf einen frühen November-Launch freuen, wie heute erstmals offiziell bekannt gegeben wurde.
 

Quelle(n)

Vivo China, Vivo Weibo, Vivo Global Youtube

Bilder: Weibo und X (1, 2, 3)

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2025-10 > Vivo X300 Pro offiziell: Dynamischere Zeiss-Kameras, schärferer Zoom und ein überraschend frühes globales Launch-Fenster
Autor: Alexander Fagot, 13.10.2025 (Update: 17.02.2026)