Test Dell Inspiron 15z (5523) Ultrabook

Manuel Christa, 18.01.2013

Inspirierend. Ultrabooks sind in die Inspiron-Serie von Dell eingezogen. Die Allrounder von einst profitieren nun von den entsprechenden Eigenschaften, wie etwa geringes Gewicht oder lange Akku-Laufzeit bei guter Leistung. Wir prüfen, ob das Ultrabook der breiten Multimedia-Klasse gerecht wird.

Die Grenze zwischen Ultrabook und Multimedia-Notebook verschwindet nach und nach. Waren es anfangs noch edle Zenbooks, die dem Genre-Primus Macbook Air nacheiferten, werden die Ultrabooks von heute gerne etwas dicker und schwerer zugunsten der Ausstattung, wie etwa einem DVD-Brenner und einem 15,6-Zoll-Bildschirm. Beides sind Merkmale der breiten Masse an Multimedia-Notebooks. Dennoch werden übliche Ultrabook-Eigenschaften nicht vernachlässigt: Einen schnellen Systemstart etwa bieten Solid State Drives oder Festplatten mit Express-Cache. Mit ca. 2 kg ist auch das Dell Inspiron 15z 5523 ungefähr noch ein Kilogramm leichter als vergleichbare 15-Zoll-Notebooks. Die Vorgängerversion mit gleichem Namen, also ebenso ein Inspiron 15z, war noch ein klassisches Multimediagerät.

Wie bei jedem Gerät bietet Dell auch hier ein individuell konfigurierbares Notebook. Unser Modell des Inspiron 15z auf der Basis 5523 beinhaltet den günstigsten zur Verfügung stehenden Prozessor Intel Core i5-3317U – eine ULV-CPU der aktuellen Ivy-Bridge-Generation mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Chip enthält den Grafikpart Intel HD Graphics 4000, welcher aber von der potenteren dedizierten Nvidia GeForce GT 630M temporär abgelöst wird und über 2 GB eigenen Grafikspeicher verfügt. An Arbeitsspeicher generell stehen insgesamt 6 GB zur Verfügung: Mit einem 4-GB- und einem 2-GB-Riegel sind beide RAM-Slots belegt. Außerdem steckt im Dell-Ultrabook ein Solid State Drive mit 128 GB Massenspeicher, wovon mindestens 18 GB von Windows 8 Pro (64bit) belegt sind.

In dieser Konfiguration wird das Dell Inspiron 15z auf der Herstellerseite für 749 Euro angeboten. Wem die integrierte Grafik ausreicht und wer sich mit einer 500-GByte-Festplatte und ExpressCache zufrieden gibt, spart genau 100 Euro. Ein Upgrade unseres Setups mit einem Intel i7-3517U schlägt mit 50 Euro zu Buche.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Dell Inspiron 15z
Dell Inspiron 15z

Mit grauem, gebürstetem Aluminium an Displaydeckel und Handballenbereich wird das Inspiron 15z der edlen Optik eines Ultrabooks gerecht. Die Ecken mit großen Radien sind allerdings Geschmacksache.  Auch wenn die Metallflächen nicht ganz so anfällig für Verschmutzungen sind wie hochglänzender Kunststoff, sind etwa Fingerabdrücke dennoch deutlich sichtbar. Ebenso der Staub auf dem spiegelnden Display, welcher auf matten Pendants nicht so sehr auffallen dürfte. Ein Putztuch ist also auch hier ein notwendiges Utensil.

Das schicke Metall wird mit Kunststoffumrandungen an den Kanten geschützt, diese sowie die Unterseite, ebenso aus Kunststoff, wirken recht solide. Außerdem wirken alle Spaltmaße gleichmäßig und sehr knapp, sodass dem Inspiron 15z generell eine gute Verarbeitungsqualität zugeschrieben werden kann.

Ein 15-Zoll-Notebook, das mit ca. 23 Millimetern auch noch recht dünn ist, hat meist den Nachteil eines wippenden Displays – so auch das Inspiron 15z: Beim Öffnen des ca. 5 mm dünnen Displaydeckels ist Fingerspitzengefühl gefragt, um kein Nachwippen zu erzeugen. Dieses ist aber bei kleinsten Erschütterungen der Unterlage kaum vermeidbar. Dennoch halten die Scharniere den Bildschirm stabil in geöffneter Lage, auch ist er mit einer Hand bequem zu öffnen. Der maximale Öffnungswinkel beträgt übrigens nur ca. 120 Grad.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Webcam: Bildrauschen ist deutlich erkennbar
Webcam: Bildrauschen ist deutlich erkennbar

Wie schon erwähnt steht das Ultrabook in Sachen Ausstattung den Multimedia-Notebooks in kaum etwas nach: So verfügt das 15z über einen DVD-Brenner und auch ist eine LAN-Buchse am Gehäuse, welche nicht, wie bei vielen Ultrabooks der ersten Generation, bei Bedarf per Adapter nachgerüstet werden muss. Außerdem hat jede Seite zwei – also insgesamt vier USB-3.0-Anschlüsse. Auch an HDMI, Kensington-Lock und an einen SD-Kartenleser wurde gedacht. Vermissen könnte man höchstens eine VGA-Buchse, denn nicht immer steht bei externen Monitoren oder Beamern HDMI zur Verfügung. Alle Anschlüsse befinden sich dabei an den Seiten und liegen dort auch nicht zu nah nebeneinander, während vorne lediglich die Status-LEDs in Weiß dezent leuchten.

Wie in den meisten Notebooks ist auch im Inspiron 15z über dem Display eine Webcam zu finden. Mit einer Auflösung von 1,3 Megapixel ist sie nichts besonderes. Unser Testbild zeigt, dass trotz ausreichend Licht die Qualität vom Bildrauschen getrübt wird. Dennoch reicht sie für Videotelefonie wie etwa Skype völlig aus - mehr aber auch nicht. Eine kleine LED direkt daneben gibt Auskunft über die Aktivität der Webcam und dank dem integrierten Mikrofon kann man ohne externes Zubehör problemlos "skypen".

Frontseite: Weiße Status-LEDs
Frontseite: Weiße Status-LEDs
Linke Seite: Strom, Kendinston, LAN, HDMI, USB 3.0, Kopfhörer
Linke Seite: Strom, Kendington, LAN, HDMI, USB 3.0, Kopfhörer
Rechte Seite: SD-Kartenleser, USB 3.0, DVD-Brenner
Rechte Seite: SD-Kartenleser, USB 3.0, DVD-Brenner

Kommunikation

Im Dell Inspiron 15z bietet das Modul "Dell Wireless 1704" WLAN und Bluetooth in aktuellen Versionen. Ersteres funkt mit den Standards 802.11b/g/n und lässt damit keine Wünsche offen. Im Test traten aber beim WLAN einige Probleme auf. Zunächst fand das Ultrabook trotz aktiven Moduls keinen AccessPoint, was erst durch eine Treiber-Neuinstallation fuktionierte. Auch scheint das Modul nicht mit einer einige Jahre alten FritzBox zurecht zu kommen, welche lediglich die Standards b/g bietet. Laut Tray-Icon war die Verbindung zwar stabil, der Internetzugang wurde aber in unregelmäßigen Abständen immer wieder unterbrochen. Erst eine Neuaktivierung des Moduls bot wieder einige Zeit lang Internet. In Internetforen existieren unterschiedliche Erklärungen für das Problem, gelöst werden konnte es im Testzeitraum jedoch nicht. Verbindungen mit anderen AccessPoints verliefen aber problemlos.

Die Reichweite des WLAN-Moduls war im Praxistest eher mittelmäßig. Im Radius von ca. 10 Meter und einer Wand zwischen Router und Notebook pendelte die Signalanzeige zwischen zwei und vier Strichen von insgesamt fünf. Ein Stockwerk tiefer mit ca. zwei Betonwänden dazwischen war kein Signal mehr mit dem Ultrabook zu empfangen. Zum Vergleich: Ein altes Netbook mit Atheros-Adapter und das Samsung Galaxy Note 2 hatten an dieser Stelle gerade noch Empfang.

Bluetooth steht in aktueller Version 4.0 zur Verfügung, welche energieeffizienter als die noch immer genutzte Version 3.0 ist. Ärgerlich ist für den Anwender, dass per Fn-Umschaltung nur Bluetooth und WLAN zusammen deaktiviert werden können und nicht separat voneinander.

Zubehör

Dem Ultrabook liegt lediglich das Nötigste bei: Neben Netzteil und einigem Gedrucktem gibt es nur eine Treiber-DVD, deren Inhalt in aktueller Version auch aus dem Internet bezogen werden kann. Eine Windows-Recovery-CD wäre eine nützliche Dreingabe gewesen, um das System schnell und einfach in den Auslieferungszustand zurücksetzen zu können. Jedoch steht dafür die Windows-Wiederherstellungsfunktion oder das Tool von Dell "Backup und Recovery" zur Verfügung.

Wartung

Eine kleine Abdeckung bietet schnellen Zugriff auf den Arbeitsspeicher. Der Rest des Bodens kann nicht auf Anhieb vom Gehäuse gelöst werden, ohne eine Beschädigung zu riskieren. Zumindest für Laien ist dieser Versuch daher nicht ratsam. Somit kommt man nicht so einfach an die anderen eigentlich austauschbaren Komponenten, wie etwa Massenspeicher, Grafikkarte oder Lüfter.

Garantie

Dell bietet auf das Inspiron 15z ab Kaufdatum zwei Jahre Garantie. Bezieht man das Ultrabook direkt vom Hersteller, ist auch ein Jahr lang der so genannte Vor-Ort-Hardwareservice im Preis inklusive, welcher „Hardwarereparatur innerhalb eines Tages“ verspricht. Ebenso inklusive sind 90 Tage Telefonsupport. Für 75,01 Euro kann dieser auf ein Jahr verlängert werden. 97,50 Euro kosten zwei Jahre Vor-Ort-Hardware-Service und ebenso langer Telefonsupport. Beides drei Jahre lang bekommt man für 180 Euro.

Zusätzlich kann für 40 Euro ein Jahr Unfallschutz erworben werden. Außerdem bietet Dell einen softwareseitigen Diebstahlschutz mittels der Software LoJack, die natürlich nur gegen unversierte Diebe schützt, welche das installierte System weiternutzen würden.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Das Inspiron 15z verfügt über eine Tastatur im häufig verwendeten Chicklet-Design. Dieses bietet flache Tasten mit rechtwinkligen Kanten und abgerundeten Ecken. Der ca. 3 mm große Abstand grenzt die Tasten klar voneinander ab und beugt somit Tippfehlern vor. Die Tasten verfügen außerdem über einen deutlich definierten Druckpunkt und erlauben ein bequemes, schnelles Tippen. Generell entspricht die Tastaturqualität der ebenso guten Verarbeitung des Gehäuses. Oben rechts über dem Tastaturbereich stehen drei Sondertasten zur Verfügung: Eine öffnet das Windows-Mobilitätscenter – ein Schnellzugriff auf die wichtigsten Module des Geräts, eine andere bietet verschiedene Sound-Voreinstellungen, während die dritte für einen beliebigen Programmstart frei konfigurierbar ist.

Ein kleines Highlight im wahrsten Sinne des Wortes ist die Tastaturbeleuchtung, die nicht nur per Fn-Umschaltung deaktiviert werden kann, sondern deren Intensität auch in zwei Stufen eingestellt werden kann. Wird die Tastatur einige Zeit lang nicht genutzt, schaltet sie sich automatisch ab und leuchtet beim ersten Tastendruck wieder.

Touchpad

Das Touchpad ist etwas ins Gehäuse eingelassen und passt sich mit den Rundungen auch optisch der Gehäuseform an. Die leicht angeraute Oberfläche unterscheidet sich haptisch wie optisch vom gebürsteten Aluminium der Handballenauflagen, lässt den Finger angenehm gleiten und den Cursor präzise bedienen. Einige gewohnte Mulitouch-Gesten, wie etwa Zoomen oder Scrollen mit zwei Fingern, funktionieren hier auf Anhieb. Über das Tray-Icon des Touchpads gelangt man zum umfangreichen Menü vielerlei Gesten mit bis zu vier Fingern. Trotz aller Mühen funktionierten diese aber nicht. Lediglich die ersten beiden genannten verrichteten im Test ihren Dienst. Die Software scheint für Windows 8 noch recht unausgereift – man darf auf Updates hoffen.

Die beiden Maustasten sind im glatten Kunststoff gehalten, imitieren aber die Alu-Optik des Gehäuses. Sie funktionieren tadellos, haben einen angenehmen Druckpunkt und wackeln nicht. Insgesamt entspricht auch das Touchpad der guten Verarbeitungsqualität des Gehäuses.

Tastatur
Tastatur
Beleuchtung
Beleuchtung
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Der Bildschirm hat eine Diagonale von 15,6 Zoll und verfügt über eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel im 16:9 Format. Eine feinere Auflösung bieten meist nur Geräte über der 1000-Euro-Marke. Auch handelt es sich um ein spiegelndes Display, was einen Außeneinsatz etwas erschweren kann. Die von uns gemessenen Laborwerte bestätigen zudem, dass die Darstellungsqualität dieses Manko auch nicht kompensieren kann: Mit einer Maximalhelligkeit von 212 cd/m² müssen in heller Umgebung größere Kompromisse eingegangen werden. Der Kontrast jedoch ist mit einem Verhältnis von 650:1 bei diesen allerhöchstens mittelmäßigen Helligkeitswerten überraschend gut.

212
cd/m²
209
cd/m²
208
cd/m²
192
cd/m²
209
cd/m²
192
cd/m²
195
cd/m²
194
cd/m²
205
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-rite i1 Basic Pro 2
Maximal: 212 cd/m²
Durchschnitt: 201.8 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 214 cd/m²

Die geringe Abdeckung der Farbräume sRGB und AdobeRGB hingegen ist keine Überraschung und ohnehin nur für profesionelle Grafiker und Bildbearbeiter relevant. Erwartungsgemäß schafft das Display aus dem Mittelmaß kaum eine Abdeckung, die an die Ränder gelangt. Dennoch ist das Inspiron 15z hier ein klein wenig besser als das Schwestermodell 14z.

Inspiron 15z vs. sRGB
Inspiron 15z vs. sRGB
Inspiron 15z vs. AdobeRGB
Inspiron 15z vs. AdobeRGB
Inspiron 15z vs. Inspiron 14z
Inspiron 15z vs. Inspiron 14z
Blickwinkel Dell Inspiron 15z-5523
Blickwinkel Dell Inspiron 15z-5523

Während die Blickwinkel beim Display des Inspiron 14z unterirdisch sind, kann man sie bei unserem 15z noch als akzeptabel bezeichnen. Während auf der Horizontalen das Bild bis zu einem schiefen Blickwinkel von ca. 45 Grad noch recht stabil bleibt, ist auf der Vertikalen schon bei  kleinem Winkel ein Aufblenden bzw. ein Invertieren zu erkennen. Dieses Verhalten ist typisch für das in Notebooks häufig verbaute TN-Panel. Eine weitaus bessere Blickwinkelstabilität bieten die noch recht seltenen IPS-Panels, wie etwa im Lenovo ThinkPad Twist Convertible verbaut.

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Herzstück des Dell Inspiron 15z ist in unserer Konfiguration ein Intel Core i5-3317U, welcher aktuell häufig verbaut wird, da er einen guten Preis-Leistungs-Kompromiss für die meisten Anwender ohne größere Ansprüche bieten dürfte. Dabei handelt es sich um ein Dual-Core-CPU mit dem Basistakt von 1,7 Ghz, der ohne Last automatisch auf stromsparende 800 MHz drosselt und bei Bedarf auch kurzzeitig den Turbo auf bis zu 2,6 Ghz (Einkernbetrieb) einlegt. Im Chip sitzt außerdem die Grafik Intel Graphics HD 4000, welche für einfache Anwendungen zum Stromsparen verwendet wird. Die dedizierte Nvidia GeForce GT 630M verfügt über 2 GB eigenen Speicher und kommt dank Nvidia-Optimus-Technologie bei Video- und 3D-Anwendungen zum Einsatz. Wie schon erwähnt stecken im Inspiron außerdem 6 GB Arbeitsspeicher, welche für heutige Verhältnisse den meisten Ansprüchen genügen dürften. Das Solid State Drive mit insgesamt 128 GB ist zwar schnell, könnte aber als Massenspeicher knapp werden.

Mit dieser Hardwarekonfiguration kostet das Dell Inspiron 15z auf der Herstellerseite aktuell 749 Euro. Die günstigste Version ist mit einem Intel Core i3-3217U, 4 GB Arbeitsspeicher und 500 GB Festplatte inkl. 32 GB Express-Cache für 599 Euro zu haben. Der leistungsfähigste wählbare Chip ist ein Intel Core i7-3517U, welchen Dell im Inspiron 15z ab 949 Euro bietet.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminformationen Dell Inspiron 15z-5523

Prozessor

CPU-Benchmark: Unter Last läuft die CPU nur im Basistakt
CPU-Benchmark: Unter Last läuft die CPU nur im Basistakt

Im Vergleich mit anderen Notebooks mit dem gleichen Prozessor fällt zunächst ein schlechtes Abschneiden des Inspiron 15z im CPU-Benchmark Cinebench auf. Das Schwestermodell Inspiron 14z oder auch das günstigere Asus Aspire V5-571G haben z. B. im Single-Rendering beide ein Plus um die Hälfte. Das selbe Bild zeichnet sich in den Multi-Core-Tests ab – egal ob 32 oder 64bit.

Ein Kern kann zwar stellenweise mit bis zu 2,6 GHz laufen und beide gleichzeitig mit 2,4 GHz – unter kontinuierlicher Last, welche der Benchmark verursacht, gehen beide Kerne nicht über den Basistakt hinaus. Das dürfte der Grund für das relativ schlechte Abschneiden im Benchmark sein. Bei aufwendigen Anwendungen hat man hier also einige Performance-Einbußen hinzunehmen. Ein schwacher Trost ist zudem die Tatsache, dass im Akkubetrieb die Spitzenleistung nicht noch niedriger ist – die Benchmarks lieferten hier keine anderen Ergebnisse.

Cinebench R10 - Rendering Single 32Bit (sort by value)
Dell Inspiron 15z-5523
GeForce GT 630M, 3317U, Liteon LCT-128M3S
2354 Points ∼35%
Dell Inspiron 14z (5423)
Radeon HD 7570M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
3519 Points ∼53% +49%
Acer Aspire V5-571G-53314G50Makk
GeForce GT 620M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
3488 Points ∼52% +48%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit (sort by value)
Dell Inspiron 15z-5523
GeForce GT 630M, 3317U, Liteon LCT-128M3S
1.61 Points ∼9%
Dell Inspiron 14z (5423)
Radeon HD 7570M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2.38 Points ∼14% +48%
Acer Aspire V5-571G-53314G50Makk
GeForce GT 620M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2.38 Points ∼14% +48%
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2827 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6279 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4582 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2354
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5112
Cinebench R10 Shading 32Bit
4567
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.7 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.61 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
22.82 fps
Hilfe

System Performance

Mit den umfangreichen Benchmarks von PCMark Vantage und PCMark 7 wird ein Indikator für die Gesamtleistung des Systems ermittelt. Der  eineinhalbstündige Benchmark der Vantage-Version spuckte leider kein Ergebnis aus, daher steht hier lediglich der Wert der 7er-Version zur Verfügung. Im Vergleich mit den eben genannten Geräten ist deutlich, dass das relativ schlechte Abschneiden im CPU-Benchmark hier keine Rolle spielt: Die Punktzahl des Inspiron 15z übertrumpft die aller anderen Geräte mit gleicher CPU. Grund dafür dürfte wohl die SSD sein – alle anderen Notebooks verfügen über die nicht ganz so flotte Hybridlösung aus Festplatte und Express-Cache.

Gerade in Kombination mit Windows 8 kommt der Flash-Speicher spürbar zur Geltung: Während die Oberfläche ohne Startmenü für Umsteiger anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein könnte, sind die gewohnten Wartezeiten beim Booten oder Starten einfacher Programme fast nicht mehr vorhanden. Ein Kaltstart des Notebooks dauert mit wenigen Sekunden kaum länger als ein Erwachen aus dem Ruhezustand.

PCMark 7 - Score (sort by value)
Dell Inspiron 15z-5523
GeForce GT 630M, 3317U, Liteon LCT-128M3S
3679 Points ∼56%
Dell Inspiron 14z (5423)
Radeon HD 7570M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2790 Points ∼42% -24%
Acer Aspire V5-571G-53314G50Makk
GeForce GT 620M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1858 Points ∼28% -49%
Acer Aspire M5-581TG-53314G52Mass
GeForce GT 640M, 3317U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-9WS142 + 20 GB SSD Cache
2826 Points ∼43% -23%
5.3
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.3
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.3
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.7
Primäre Festplatte
Datentransferrate
8.1
PC Mark
PCMark 73679 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als Massenspeicher kommt in unserem Testgerät ein Solid State Drive (SSD) von Liteon (LCT-128M3S) zum Einsatz. Der Hersteller spricht von maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten über 500 MB/s – beim sequenziellen Lesen haben wir ca. 493 MB/s gemessen und beim Schreiben nur 187 MB/s. Der Lesewert liegt damit im guten Durchschnitt für ein Flash-Laufwerk; und auch wenn die Diskrepanz zwischen angegebenem und gemessenem Schreibwert ärgerlich ist, dürfte sie in der Gesamtleistung nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.

Wie anfangs schon erwähnt kostet eine Hybridlösung aus einer Festplatte mit 500 GB Kapazität und Express-Cache 100 Euro weniger. Das Schwestermodell Inspiron 14z testeten wir mit einem Solid State Drive von Samsung, welche ähnliche Leseraten aufwies und nur in den Schreibraten besser abschnitt.

Liteon LCT-128M3S
Sequential Read: 486.4 MB/s
Sequential Write: 199.6 MB/s
512K Read: 369.1 MB/s
512K Write: 197.2 MB/s
4K Read: 18.97 MB/s
4K Write: 32.57 MB/s
4K QD32 Read: 264.9 MB/s
4K QD32 Write: 195.2 MB/s

Grafikkarte

Neben der integrierten Intel HD Graphics 4000 kann das Inspiron 15z mit der dedizierten Nvidia GeForce GT 630M ausgerüstet werden, welche in unserem Testgerät vorhanden war. Dabei handelt es sich um eine günstige Grafikkarte der unteren Mittelklasse, welche auf dem Ultrabook auch einige Spiele laufen lässt. Mit Nvidia Optimus steht auch hier die Technologie zur automatischen Umschaltung zwischen den Grafikeinheiten zur Verfügung. Bei einfachen Desktop-Anwendungen langt die genügsamere integrierte Grafik des Intel-Chips, was etwas Strom spart und damit den Akku schont. Erst bei leistungsintensiveren HD- oder 3D-Anwendungen kommt die dedizierte GeForce-Grafik zum Einsatz.

Im Vergleich der Benchmark-Ergebnisse von 3DMark 11 zeichnet sich ein erwartetes Bild ab: Im Schwestermodell Inspiron 14z steckte die etwas schwächere AMD Radeon HD 7570M, die nur auf ca. Dreiviertel der Punktzahl unserer GeForce kommt. Die leicht niedriger getaktete GeForce 620M des erwähnten Acer Aspire V5-571G kommt auf eine ebenso leicht niedrigere Punktzahl. Im Ultrabook Acer Aspire M5-581TG ist eine GeForce 640M verbaut. Das Plus von mehr 50 Prozent bescheren ihr u.a. viel mehr Shader sowie die aktuelle Kepler-Architektur. Die 630M zählt zu Nvidias Vorgängergeneration, der Fermi-Architektur.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
7689 Punkte
3DMark 111214 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (sort by value)
Dell Inspiron 15z-5523
GeForce GT 630M, 3317U, Liteon LCT-128M3S
1214 Points ∼9%
Dell Inspiron 14z (5423)
Radeon HD 7570M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
926 Points ∼7% -24%
Acer Aspire V5-571G-53314G50Makk
GeForce GT 620M, 3317U, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
1145 Points ∼9% -6%
Acer Aspire M5-581TG-53314G52Mass
GeForce GT 640M, 3317U, Seagate Momentus Thin ST500LT012-9WS142 + 20 GB SSD Cache
1859 Points ∼14% +53%

Gaming Performance

Spiele leiden unter der Beschränkung der CPU auf den Basistakt
Spiele leiden unter der Beschränkung der CPU auf den Basistakt

Wenn schon eine dedizierte Grafik  vorhanden ist, sollten auf dem Ultrabook auch einige Spiele flüssig laufen – wenn auch bei dem Preis durchaus einige Kompromisse zu erwarten sind. Mit einigen Stichproben aus älteren und aktuellen Spielen prüfen wir die Spieletauglichkeit des Inspiron 15z in dieser Hardwarekonfiguration. Zunächst passierte Starcraft 2 ohne größere Einbußen die Messungen der Framerate. Wer das Strategiespiel in beschnittener Auflösung mit 1024 x 768 Pixel auf niedrigen Details spielt, wird mehr als 100 fps belohnt. In nativer Auflösung und mittleren Grafikdetails ist Starcraft 2 aber noch immer mit ca. 50 fps flüssig spielbar. Erst bei hohen Grafikdetails dürfte man in etwas aufwendigeren Schlachten Ruckler im Spiel erleben.

The Elder Scrolls V: Skyrim, ein Rollenspiel aus dem Jahr 2011, ist da schon grafikintensiver. Dennoch ist es mit niedrigen Grafikdetails noch immer ansehnlich und auch in nativer Auflösung gut spielbar – auch wenn die Anfangssequenz des Spiels durchschnittlich nicht über 30 fps kam. Wird die Hardware des Ultrabooks gefordert, wie es in Skyrim der Fall ist, bremst die Beschränkung der CPU auf den Basistakt ein wenig die Spitzenleistung der Spiele.

Assassins Creed 3 ist brandaktuell und auch auf dem Inspiron 15z spielbar, sofern Auflösung nativ und Details mittelmäßig bleiben. Zahlreiche andere Spielebenchmarks sind auf der Seite der GeForce GT 630M zu finden und belegen eine grundsätzliche Spieletauglichkeit mit einigen Einschränkungen. Wer also ältere oder nicht ganz so grafikintensive Spiele hernimmt, wird mit dieser Grafikkarte einen guten Preis-Leistungs-Kompromiss finden. Für höhere Gaming-Ansprüche wäre ein Ultrabook schlicht die falsche Wahl.

min. mittelhoch max.
StarCraft 2 (2010) 1244926fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 292825fps
Assassin´s Creed III (2012) 3624fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Festplatte erzeugt ein Solid State Drive keinerlei Geräusche, da keine mechanischen Elemente arbeiten. Die Quellen sind im Inspiron 15z daher hauptsächlich Lüfter sowie DVD-Laufwerk, sofern es benutzt wird. Beim Arbeiten auf dem Desktop, etwa mit Office-Anwendungen, bleibt das Ultrabook angenehm lautlos. Erst bei Spielen oder ähnlich leistungsintensiven Anwendungen springt der Lüfter hörbar an. Mit den im Labor gemessenen 42 dB liegt das Ultrabook auch im Mittelmaß der Notebookgeräusche. Beim Schauen einer DVD ist die Aktivität des Laufwerks zwar sporadisch hörbar, die aber den Filmgenuss in keiner Weise stören dürfte.

Lautstärkediagramm

Idle 29.5 / 31.4 / 31.6 dB(A)
DVD 34.5 / dB(A)
Last 39.1 / 42.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Die Visualisierung zeigt, dass man lediglich an der Unterseite um die Strombuchse herum etwas Wärme spürt. Das auch nur, sofern man das Notebook unter Last setzt. Tastatur und Handballenauflagen aber bleiben stets angenehm kühl – nicht zuletzt auch wegen der Aluminium-Oberfläche. Wir haben hier Werte gemessen, die 30 °C nicht übersteigen. Nur an der Unterseite lassen sich höhere Temperaturen erfühlen. Das etwas kleinere Inspiron 14z mit gleichem Prozessor wird unter Last etwas wärmer.

Im Stresstest setzten wir das System mit FurMark und Prime95 unter permanente Volllast. Hier wird die Beschränkung auf den Basistakt unter Last abermals bestätigt: Um die Hardware vor Überhitzung zu schützen, steigt der CPU-Takt nicht über den Basiswert hinaus. Selbst nach einer Stunde melden die Sensoren des Prozessors eine interne Maximaltemperatur von nur ca. 80 °C – selbst ein um 10 °C höherer Wert wäre hier noch unkritisch gewesen. Fordert man das System lediglich mit Prime95 ohne FurMark, melden die CPU-Kerne sogar nur 70 °C. Der Lüfter hat also nicht so viel zu tun wie der in Geräten ohne Taktbremse und hält das Ultrabook stets kühl. Erneute Benchmarks direkt im Anschluss des Stresstests ergeben daher auch Ergebnisse ohne nennenswerte Unterschiede.

Max. Last
 45.2 °C44.0 °C28.6 °C 
 41.8 °C41.2 °C28.6 °C 
 28.4 °C29 °C27.2 °C 
Maximal: 45.2 °C
Durchschnitt: 34.9 °C
47.1 °C45.1 °C26.7 °C
39.6 °C33.1 °C27.1 °C
29.3 °C29.5 °C26.1 °C
Maximal: 47.1 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
Netzteil (max.)  49.3 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher vorne an der Unterseite bieten eine klare Soundwiedergabe und können auch recht laut aufgedreht werden. Dennoch bemerkt man deutlich das Fehlen eines Subwoofers, welcher immer häufiger in Multimedia-Notebooks verbaut wird und dem Klang etwas mehr Bass verleiht. Wie auch beim Schwestermodell 14z kann man hier per Taste verschiedene Soundprofile auswählen, die aber auch beim 15z wenig Klangunterschiede ausmachen und daher überflüssig sind. Denn würde man auf eine bessere Klangqualität Wert legen, käme man sowieso nicht um den Einsatz externer (Aktiv-)Boxen herum.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Mit nur 5,9 Watt verfügt das Ultrabook über einen recht niedrigen Minimalverbrauch an Strom. Zum Vergleich: Das Schwestermodell 14z braucht hier mindestens 7,4 Watt. Der Maximalverbrauch unseres 15z übertrumpft mit fast 47 Watt den Wert des Inspiron 14z um rund 10 Watt, was hauptsächlich an der potenteren Nvidia-Grafik liegen dürfte. Das Netzteil ist mit maximaler Leistungszufuhr von 90 Watt auch mehr als ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.2 Watt
Idle 5.9 / 9.7 / 9.9 Watt
Last 44.2 / 46.8 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Wie auch im bereits erwähnten Inspiron 14z steckt im 15z ein fest verbauter Lithium-Ion-Akku mit einer Kapazität von 44 Wattstunden. Mit dem gemessenen Minimalverbrauch an Strom müsste dieser rein rechnerisch mehr als 7,5 Stunden durchhalten. Die tatsächliche Laufzeit messen wir mit dem Tool Battery Eater, welches nicht den absoluten Leerlauf simuliert, sondern das Lesen eines Textdokuments. Im praktischen Test hielt der Akku mit niedrigster Bildschirmhelligkeit und deaktivierten Kommunikationsmodulen knapp 7 Stunden.

Ein Szenario, welches für die Praxis relevanter ist, ist der Surf-Test. Auf mittlerer Bildschirmhelligkeit lassen wir im Browser ein Skript laufen, welches unterschiedlich dimensionierte Webseiten aufruft. Das Inspiron 15z lief hier 5 Stunden und 34 Minuten. Knapp eineinhalb Stunden weniger spielt das Ultrabook einen Film per DVD ab – ebenso mittlere Helligkeit, aber deaktiviertes WLAN.

Die minimale Laufzeit beträgt rechnerisch unter eine Stunde. Daraus geht hervor, dass der Wert des Maximalverbrauchs über dem der Akku-Kapazität liegt. Dass im Classic-Test von Battery-Eater das Ultrabook 1 Stunde und 12 Minuten durchhielt, zeigt, dass das Szenario nicht permanent die maximalen 46 Watt an Strom verbraucht – wohl wegen der bereits erwähnten Beschränkung der CPU auf den Basistakt. Da so ein Stresstest ohnehin in der Praxis nicht vorkommt, dürfte selbst bei intensiven Anwendungen die Laufzeit die hier gemessene Minimalzeit überschreiten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 02min
Surfen über WLAN
5h 34min
DVD
4h 05min
Last (volle Helligkeit)
1h 12min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Dell Inspiron 15z
Dell Inspiron 15z

Dell ist die Integration der Ultrabooks in die Multimedia-Serie Inspiron durchaus gelungen. Das 15z schafft den Spagat zwischen den beiden Notebook-Klassen, ohne größere Kompromisse auf eine der beiden Seiten zu machen.

Zunächst fällt die schicke Optik auf, die der eines Ultrabooks würdig ist. Das gebürstete Aluminium sieht nicht nur gut aus, sondern unterstreicht die Hochwertigkeit des Gehäuses. Dieses ist zudem für ein 15-Zoll-Modell auffallend dünn und generell ist auch an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Auch die internen Komponenten entsprechen einem guten Notebook: Mit dem Intel Core i5-3317U verfügt das Dell-Ultrabook über einen Prozessor mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, welcher von einer Nvidia GeForce GT 630M unterstützt wird. Dadurch sind auch einige Spiele auf dem Inspiron 15z denkbar. Das Solid State Drive in Kombination mit Windows 8 machen das Arbeiten außerdem angenehm flüssig, indem das System in nur wenigen Sekunden hochfährt und Programme spürbar schnell starten.

Weniger hat uns das Display gefallen, welches aufgrund Spiegelung und relativ geringer maximaler Helligkeit kaum für den Außeneinsatz geeignet ist. Auch leidet die maximale Rechenleistung unter der Basistakt-Beschränkung der CPU, wodurch der Intel-Chip unter seinen Möglichkeiten bleibt. Die gedrosselte Höchstleistung sorgt immerhin dafür, dass das Ultrabook angenehm ruhig und kühl bleibt. Ebenso mangelhaft ist die vorinstallierte Hersteller-Software: Unter Windows 8 funktionieren lediglich wenige Standardgesten am Touchpad – die im Touchpad-Tool angebotene Vielfalt unterschiedlicher Gesten können trotz Aktivierung nicht angewendet werden. Ebensowenig eine getrennte Deaktivierung von Bluetooth und WLAN. Die Fn-Umschaltung schaltet lediglich beides an oder aus – benutzerfreundlich und praktisch ist das nicht. Hier darf auf Updates gehofft werden.

Die Schnittmenge aus Ultrabooks und Multimedia-Notebooks wird immer größer. Einerseits sind es schicke, schlanke, leichte Notebooks mit langer Akkulaufzeit, andererseits eignen sie sich auch zum Spielen, Musik hören und Filme gucken. Mit über 2 kg und einem 15 Zoll großen Bildschirm ist es nicht gerade der filigranste Vertreter der Ultrabooks. Auch haben andere Geräte dieser Kategorie ohne dedizierte Grafik eine höhere Akkulaufzeit beim Surfen. Diesen Ansprüchen stehen Notebooks der Multimedia-Klasse entgegen: Zwar groß und schwer verfügen sie oft über eine bessere Grafikkarte, eine höhere Anschlussvielfalt und besseren Sound.

Beim Dell Inspiron 15z handelt es sich eben um einen Kompromiss, welcher aber dem Großteil an Anwendern ohne größere und spezielle Ansprüche gefallen dürfte. Ein großes Plus bei Dell ist ohnehin die individuelle Konfiguration des Notebooks, womit das Ultrabook dennoch einigen Ansprüchen entgegen kommen kann.

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

Im Test: Dell Inspiron 15z-5523
Im Test:  Dell Inspiron 15z-5523

Datenblatt

Dell Inspiron 15z-5523

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
6144 MB, DDR3 SDRAM
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 630M - 2048 MB, Kerntakt: 800 MHz, Speichertakt: 900 MHz, Nvidia Optimus
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, TN LED, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Liteon LCT-128M3S, 128 GB
:: Anschlüsse
4 USB 3.0, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line-In, Card Reader: 8in1 (SD/MMC/xD/SDHC/SDHD/MS/MS PRO/SDIO) ,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8161/8165 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Dell Wireless 1704 802.11b/g/n (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVD+-RW GA11N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 347 x 240
:: Gewicht
2.17 kg Netzteil: 0.34 kg
:: Akku
44.4 Wh Lithium-Ion, 12,502 V / 3,551 Ah
:: Preis
700 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 Pro 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 MP, Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher (Skullcandy), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das Dell Inspiron 15z ist nur ca. 23 Millimeter dünn
Das Dell Inspiron 15z ist nur ca. 23 Millimeter dünn
Rechts ein Hinweis auf den Intel-Chip
Rechts ein Hinweis auf den Intel-Chip
Die Unterseite des Geräts ist in Kunststoff gehalten
Die Unterseite des Geräts ist in Kunststoff gehalten
Dort befinden sich vorne zwei Lautsprecher
Dort befinden sich vorne zwei Lautsprecher
Über der Luftzufuhr ist der Aufkleber der Windows-Lizenz zu finden
Über der Luftzufuhr ist der Aufkleber der Windows-Lizenz zu finden
Vier dieser Gummifüße geben dem Inspiron 15z einen stabilen Stand
Vier dieser Gummifüße geben dem Inspiron 15z einen stabilen Stand
Die Gehäuseschrauben sind unter einer Gummiabdeckung versteckt
Die Gehäuseschrauben sind unter einer Gummiabdeckung versteckt
Ein kleine Klappe an der Rückseite
Ein kleine Klappe an der Rückseite
bietet lediglich Zugriff auf den Arbeitsspeicher
bietet lediglich Zugriff auf den Arbeitsspeicher
Drunter leuchten die weißen Status-LEDs
Drunter leuchten die weißen Status-LEDs
Aufkleber auf der linken Handballenauflage
Aufkleber auf der linken Handballenauflage
Der Displaydeckel aus gebürsteten Aluminium ist ein echter Hingucker
Der Displaydeckel aus gebürsteten Aluminium ist ein echter Hingucker
Das Metall wird von einer Kunststoffumrandung geschützt
Das Metall wird von einer Kunststoffumrandung geschützt
Leider spiegelt das Display
Leider spiegelt das Display
und verfügt über eine geringe Maximalhelligkeit
und verfügt über eine geringe Maximalhelligkeit
Der Öffnungswinkel beträgt ca. 120 Grad
Der Öffnungswinkel beträgt ca. 120 Grad
Die obligatorische Webcam mit 1,3 Megapixel
Die obligatorische Webcam mit 1,3 Megapixel
Windows 8 ist auf dem Ultrabook vorinstalliert
Windows 8 ist auf dem Ultrabook vorinstalliert
Sauber verarbeitet: Das Spaltmaß ist gleichmäßig
Sauber verarbeitet: Das Spaltmaß ist gleichmäßig
Auf dem linken Scharnier sitzt die Power-Taste
Auf dem linken Scharnier sitzt die Power-Taste
welche im Betrieb weiß leuchtet
welche im Betrieb weiß leuchtet
Das Ultrabook verfügt über drei Sondertasten
Das Ultrabook verfügt über drei Sondertasten

Ähnliche Geräte

Geräte anderer Hersteller

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Links

Preisvergleich

Pro

+gutes Gehäuse
+individuell konfigurierbar
+dedizierte Grafikkarte
+bleibt stets kühl
+meistens geräuschlos
 

Contra

-spiegelndes Display
-geringe Display-Helligkeit
-kein CPU-Turbo unter Last
-umständliche Wartung

Shortcut

Was uns gefällt

Das gute Gehäuse und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Was wir vermissen

Trotz des geringen Preises ist ein besseres Display wünschenswert.

Was uns verblüfft

Lediglich den Arbeitsspeicher kann der Laie selbst wechseln, die übrigen Komponenten hingegen nur schwerlich.

Die Konkurrenz

Das oft erwähnte Schwestermodell Inspiron 14z. Wem ein günstigeres Notebook mit fast derselben Hardware möchte, greife zum Acer Aspire V5-571G. Etwas leistungsfähiger hingegen ist das Ultrabook Acer Aspire M5-581TG.

Bewertung

Dell Inspiron 15z-5523
08.01.2013 v3
Manuel Christa

Gehäuse
88%
Tastatur
81%
Pointing Device
76%
Konnektivität
66%
Gewicht
86%
Akkulaufzeit
84%
Display
77%
Leistung Spiele
78%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
81%
Lautstärke
88%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
82%
82%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Dell Inspiron 15z (5523) Ultrabook
Autor: Manuel Christa (Update: 11.02.2014)