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Alienware x15 & x17: Ein innovatives Kühlsystem ermöglicht maximale Performance im schlanken Gehäuse

Die Alienware x-Serie bietet einige komplett neu entwickelte Technologien. (Bild: Dell)
Die Alienware x-Serie bietet einige komplett neu entwickelte Technologien. (Bild: Dell)
Alienware hat mit der x-Serie zwei brandneue Gaming-Notebooks vorgestellt, die ein modernisiertes Design, eine mechanische Tastatur und ein komplett neu entwickeltes Kühlsystem bieten, wodurch die Laptops trotz ihrer vergleichsweise dünnen Gehäuse eine extreme Performance erreichen sollen.
Hannes Brecher,
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Beim Alienware x15 handelt es sich laut Hersteller um das weltweit leistungsstärkste Notebook mit einer Bauhöhe von unter 1,6 Zentimeter, das x17 ist mit einer Dicke von 2,1 Zentimeter zumindest das dünnste Alienware-Notebook mit 17 Zoll großem Display. Dieses schlanke Gehäuse verleiht den Notebooks zwar einen modernen Look, Leichtgewichte sind die Geräte mit einem Gewicht von 2,3 kg respektive 3,2 kg aber nicht.

Die Ausstattung kann sich sehen lassen, Alienware setzt nämlich auf Intel Tiger Lake-H, Käufer erhalten wahlweise den Core i7-11800H oder den Core i9-11900H, jeweils mit 8 Kernen und 16 Threads. Dazu gibts bis zu 32 GB DDR4-3.200-Arbeitsspeicher, wobei das x17 optional mit 64 GB DDR4-3.466-RAM erhältlich ist. Der Hersteller verbaut bis zu zwei 2 TB fassende PCIe M.2 SSDs, die als RAID betrieben werden.

Das x15 und das x17 sind wahlweise mit einer Nvidia GeForce RTX 3060, einer GeForce RTX 3070 oder einer GeForce RTX 3080 erhältlich, beim Topmodell gibt es aber einen massiven Unterschied: Die RTX 3080 bietet beim x15 "nur" 8 GB GDDR6-Grafikspeicher, statt der 16 GB des x17. Auch die TGPs unterscheiden sich stark zwischen den beiden Modellen – das x15 betreibt die GPUs nur mit maximal 90 Watt plus 20 Watt Dynamic Boost, das x17 reizt die Performance der Grafikchips dagegen voll aus, die RTX 3080 wird hier mit 150 Watt plus 15 Watt Dynamic Boost betrieben.

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Um diese Grafikchips kühlen zu können hat Alienware ein komplett neues Kühlsystem entwickelt. Denn das Unternehmen setzt auf Element 31, ein neuartiges Material, das die Hitze deutlich effektiver als herkömmliche Wärmeleiter abführen kann, während der Hersteller im Vergleich zu Liquid Metal eine längere Lebensdauer verspricht. Verglichen mit dem Wärmeleiter, den Alienware bisher genutzt hat, kann die Temperatur durch Element 31 um immerhin 7,5 Grad gesenkt werden.

Damit die Abwärme effektiv aus dem Gehäuse abgeführt werden kann verbaut der Hersteller gleich vier große Lüfter. Der Luftstrom wird im Gehäuse durch Überdruck geregelt, wobei die Kühl-Performance für unterschiedliche Workloads zwischen CPU und GPU verteilt wird. Die maximale Lautstärke soll in etwa auf dem Niveau eines Alienware m15 R4 liegen, das in unserem Test auf etwa 48 dB kam, bei geringer Last dürfen Nutzer aber leisere Lüfter erwarten, was beim Schauen einer Netflix-Serie oder bei einer Zoom-Videokonferenz praktisch sein dürfte.

Die x-Serie wird standardmäßig mit einem 165 Hz schnellen 1.080p-Display bestückt (300 Nits, 100% sRGB), optional steht auch ein 360 Hz 1.080p-Panel zur Verfügung. Beim x15 können Kunden darüber hinaus ein 15,6 Zoll großes, 240 Hz 1.440p-Display mit einer Helligkeit von 400 Nits wählen, beim x17 sogar ein 17,3 Zoll großes, 120 Hz schnelles und 500 Nits helles 4K-Panel. Die Webcam bietet zwar nur 720p-Auflösung, dafür aber immerhin Unterstützung für den Windows-Login per Gesichtserkennung.

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Ein weiteres Highlight des x17 ist die optionale mechanische Tastatur mit Cherry MX Low Profile-Schaltern, die beim x15 aus Platzmangel nicht angeboten wird. Immerhin bietet die Tastatur in jedem Fall eine RGB-Beleuchtung. Abgesehen vom Kopfhöreranschluss rechts und vom Stromstecker links befinden sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite, darunter ein microSD-Kartenleser, einmal HDMI 2.1, einmal Thunderbolt 4 (USB-C), einmal USB-C 3.2 Gen 2 und zweimal USB-A 3.1 Gen 1. Einen Mini-DisplayPort und Ethernet gibts nur beim 17-Zöller.

Alienware bietet für unterwegs ein besonders kompaktes 240 Watt Netzteil an, auf Wunsch soll sich das Notebook aber auch per USB-C mit 20V bei 5,5A laden lassen, also mit etwa 100 Watt – das reicht zwar nicht, um den Verbrauch beim Gaming abzudecken, die Option ist auf Reisen aber dennoch praktisch. Der Hersteller betont, dass die Verpackung zu 75 Prozent auf recycelten Materialien und zu 25 Prozent aus Plastik aus dem Ozean besteht.

Preise und Verfügbarkeit

Die Alienware x-Serie ist ab sofort erhältlich, wobei viele Konfigurationen erst ab Mitte Juni angeboten werden. Das Alienware x15 kostet in den USA mindestens 1.999,99 US-Dollar (ca. 1.640 Euro), das x17 dagegen 2.099,99 US-Dollar (ca. 1.720 Euro), Details zu den Preisen in Europa hat uns Dell vorab nicht mitgeteilt.

Quelle(n)

Dell

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7027 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  1.06.2021 (Update:  1.06.2021)