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Was uns am Dell XPS 13 9310 OLED besser (und weniger gut) gefällt als beim IPS-Modell

Was uns am Dell XPS 13 9310 OLED besser (und weniger gut) gefällt als beim IPS-Modell
Was uns am Dell XPS 13 9310 OLED besser (und weniger gut) gefällt als beim IPS-Modell
OLED wird gegenüber IPS oft als überlegen angesehen und das aus gutem Grund: Die Farben und vor allem der Schwarzwert übertreffen auch die besten IPS-Alternativen auf dem Markt. Trotzdem gibt es auch ein paar erwähnenswerte Nachteile.
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Nachdem wir uns mittlerweile fünf verschiedene Konfigurationen des XPS 13 9310 bzw. 9305 angesehen haben, sind wir ziemlich vertraut mit den Stärken und Schwächen der Serie. Die neueste Konfiguration unterscheidet sich von den früheren Modellen, da sie als erste auf OLED statt auf IPS setzt. Um einen einfacheren Vergleich zu ermöglichen, haben wir die größten Unterschiede zwischen den OLED- und IPS-Optionen unten aufgelistet. Mehr Details finden Sie in unserem Test des neuen XPS 13 9310 OLED.

Man sollte beachten, dass unsere Funde nur für das XPS 13 9310 und nicht unbedingt für andere OLED-Modelle gelten. Andere OLED-Laptops könnten nämlich zum Beispiel heller sein als ihre IPS-Gegenstücke.

Pro: Sattere und lebhaftere Farben

Die Farbraumabdeckung liegt bei mehr als 100 % des DCI-P3-Farbraums gegenüber 90 % des DCI-P3- und 100 % des sRGB-Farbraums beim 4K-IPS- bzw. FHD-IPS-Modell. Außerdem wird Windows HDR unterstützt. Digitale Mediengestalter profitieren am meisten von dem großen Farbspektrum, allerdings schadet die bessere Farbwiedergabe auch bei der privaten Nutzung oder im Büro nicht.

Contra: Weniger hell

Wir konnten eine maximale Helligkeit von 387 cd/m² vs. 543 cd/m² und 509 cd/m² beim FHD-IPS- bzw. 4K-IPS-Modell messen. Damit ist sie zwar für Innenräume mehr als ausreichend, allerdings ist die Lesbarkeit im Freien dadurch nicht unbedingt besser als bei der IPS-Variante.

Pro: Prinzipiell perfektes Schwarz

Das Kontrastverhältnis ist quasi unendlich hoch und trägt zur oben erwähnten Lebhaftigkeit der Farben bei. Während dunklere Szenen in Filmen für IPS-Displays oft problematisch sind, kommen sie auf dem Dell XPS 13 OLED aufgrund der satten Schwarztöne deutlich besser zur Geltung.

Contra: Niedrigere native Auflösung

Das OLED-Panel bietet eine Auflösung von "nur" 3.456 x 2.160 Pixeln (3,5K), bei der IPS-Option sind es 3.840 x 2.400 Pixel (4K). Die DPI ist dadurch niedriger (304 vs. 338 DPI) und das Display weniger scharf. Wir vermuten, dass Dell die 3,5K-Auflösung gewählt hat, da derzeit kein Hersteller 4K-OLED-Displays in Dells 13,4-Zoll-16:10-Format in großer Stückzahl produzieren kann.

Pro: Fast keine Schlierenbildung

Die Schwarz-zu-Weiß- und Grau-zu-Grau-Reaktionszeiten liegen bei wenigen Millisekunden und sind damit mehr als 20x so schnell wie bei dem FHD- bzw. 4K-IPS-Modell. In der Praxis bedeutet das, dass Mausbewegungen und schnelle Bildwechsel in Spielen keine Schlieren hinterlassen.

Contra: Pulsweitenmodulation auf bestimmten Helligkeitsstufen

Da OLED-Panels selbstleuchtend sind und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, verhält sich ihre Pulsweitenmodulation fast zwangsläufig anders als bei einem IPS-Panel. In diesem Fall ist PWM abhängig von der Helligkeitsstufe mit einer Frequenz von 61 Hz bzw. 240 Hz aktiv - bei den XPS-13-IPS-Modellen liegt die Frequenz bei mehr als 2.000. Dadurch kann es bei empfindlichen Personen bei einer längeren Nutzung des OLED-XPS-13 eher zu Problemen kommen.

Pro: Gleicher Preis wie die 4K-IPS-Konfiguration

Zum Zeitpunkt dieses Artikels liegen die OLED- und die IPS-Konfiguration mit Core i7-1185G7, 16 GB LPDDR4x-RAM und einer 512-GB-NVMe-SSD bei rund 1.750 bzw. 1.800 Euro. In der Vergangenheit musste man für OLED-Laptops einen hohen Aufpreis zahlen, weshalb die Preisparität hier eine willkommene Überraschung ist.

Contra: Akkulaufzeit durch Farben und Helligkeit bedingt gegebenenfalls kürzer

Das XPS 13 OLED kann einen höheren Stromverbrauch aufweisen, obwohl die IPS-Panels heller sind. Eine reinweiße Fläche auf der maximalen Helligkeitsstufe darzustellen resultiert in einem Verbrauch von ca. 12 W, während beim 4K-IPS- und FHD-IPS-Modell nur 9 bzw. 6 W verbraucht werden. Dafür verbraucht die OLED-Konfiguration auf der maximalen Helligkeitsstufe beim Anzeigen einer vollständig schwarzen Fläche nur 6 W statt 12 W und 9 W bei der 4K-IPS- bzw. FHD-IPS-Version. Dieser Unterschied reicht aus, um die Akkulaufzeit je nach Farben und Helligkeit der dargestellten Inhalte um mehrere Stunden zu verlängern oder verkürzen.

Beim surfen mit 150 cd/m² fuhr der Laptop im Test nach nur 6,5 Stunden herunter, das 4K-IPS- und das FHD-IPS- hielten hier 7 bzw. 11 Stunden durch. Dagegen steigt die Akkulaufzeit unseres OLED-Modells im Windows-Hochkontrastmodus von 6,5 auf 13,5 Stunden, da die meisten Seiten im Internet größtenteils weiß sind.

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Allen Ngo
Autor des Originals: Allen Ngo - Lead Editor U.S. - 4667 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2011
Nach meinem Abschluss in Umwelthydrodynamik an der Universität von Kalifornien studierte ich Reaktorphysik und erhielt vom US NRC die Lizenz zum Betrieb von Kernreaktoren. Man gewinnt ein erstaunliches Maß an Wertschätzung für alltägliche Unterhaltungselektronik, nachdem man mit modernen Reaktorsystemen gearbeitet hat, die erstaunlicherweise noch immer von Computern aus den 80er Jahren betrieben werden. Wenn ich nicht gerade die US-Seite von Notebookcheck betreue, verfolge ich gerne die eSports-Szene und die neuesten Nachrichten aus dem Gaming-Bereich.
Marius Schell
Übersetzer: Marius Schell - Tech Writer and translator - 282 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2020
Bereits in meiner Jugend war ich sehr technikbegeistert. Daher habe ich in meiner Schulzeit schon damit begonnen, PCs zu bauen, sie zu optimieren und Programme zu schreiben. Im Umgang mit den damit verbundenen, unausweichlichen Hardware- und Softwareproblemen war ich stets unnachgiebig in meiner Suche nach Lösungen. Die kompakten Konstruktionen von Notebooks und Smartphones führen in dieser Hinsicht zu weiteren Herausforderungen. Wie gut ein Modell diese bewältigt, möchte ich mit meinen Tests bei Notebookcheck so objektiv wie möglich vermitteln.
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Autor: Allen Ngo,  5.06.2021 (Update:  2.06.2021)