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Computex 2016 | Asus: Transformer 3-Serie attackiert die Surface Konkurrenz

Die Asus Transformer 3-Serie greift das Surface Pro 4 von Microsoft an.
Die Asus Transformer 3-Serie greift das Surface Pro 4 von Microsoft an.
Asus veröffentlicht das Transformer 3-Lineup bestehend aus Transformer 3, Transformer 3 Pro und Transformer Mini und will damit Microsoft's Surface den Kampf ansagen.

Die neue Transformer-Serie von Asus besteht aus drei Modellen, dem Transformer 3 Pro, dem Transformer 3 und dem Transformer Mini. Alle drei Varianten laufen auf Windows 10-Basis. Das Transformer 3 Pro und das reguläre Transformer-Modell besitzen ein 12,6 Zoll-Display mit einer 2.880 x 1.920 Auflösung. Das ergibt eine Pixeldichte von 275 ppi. Asus hebt zudem die höhere Abdeckung des sRGB-Farbraums von 121 Prozent gegenüber 98,7 Prozent beim Surface Pro 4 hervor.  Alle beiden besitzen, dankenswerterweise, einen USB Type-C Thunderbolt 3-Port mit 40 Gbps Übertragungsrate und Dual-4K-Video-Ausgang, USB 3.0 Anschluss und HDMI. Auf beiden 2-in-1-Geräten sind  Fingerabdrucksensoren für bequemes Windows Hello-Login verbaut. Die verfügbaren Farbvarianten von Transformer 3 und Transformer 3 Pro sind Icicle Gold und Glacier Gray. 

Transformer 3 Pro

Der Kickstand des 8,35 mm dicken Pro-Geräts ist stufenlos bis 170 Grad verstellbar. Hinter dem 12,6 Zoll-Display sitzt ein Intel Core-i7-Prozessor und bis zu 1 TB PCIe x4 NVMe SSD sowie bis zu 16 GB RAM. Auf der Rückseite ist eine 13 MP-Kamera verbaut. Harman Kardon Lautsprecher sollen für klaren und lauten Sound sorgen. Das zugehörige Keyboard-Addon soll laut Asus das Gefühl einer normal großen Notebook-Tastatur bieten und ist hintergrundbeleuchtet. Das Transformer 3 Pro wird ab 1.000 Euro erhältlich sein. Die Verfügbarkeit ist bisher nicht bekannt gegeben worden.

Transformer 3

Das reguläre Transformer 3-Modell bietet zwar das gleiche 12,6 Zoll Display wie das Pro-Modell, ist aber mit 6,9 mm dünner und mit 695 Gramm auch leichter. Asus verspricht bis zu 9 Stunden Batterielaufzeit trotz Verwendung einer Intel Core-CPU der 7.Generation, also der im Herbst erwarteten Kaby Lake-Serie. SSD-Größen bis zu 512 GB werden unterstützt. Der Kickstand des Transformer 3 ist nicht so flexibel wie der des Transformer 3 Pro, er bietet 2 unterschiedliche Positionen. Das Transformer Sleeve Keyboard für das Transformer 3 wird es in 4 Farben geben und zwar in Stone, Charcoal, Taupe und Amber). Asus verspricht bis zu 9 Stunden Batterielaufzeit für das Transformer 3 sowie besseren Sound durch vier integrierte Harman Kardon-Lautsprecher. Die Verfügbarkeit ist noch nicht geklärt, wird aufgrund des integrierten Kaby Lake-Prozessors aber kaum vor Herbst dieses Jahres liegen, preislich soll das Transformer 3 bei 800 US-Dollar starten.

Transformer Mini

Das kleinste Modell der Serie bietet ein 10,1 Zoll-Display und ist mit Keyboard 790 Gramm leicht, der Tablet-Teil alleine wiegt sogar nur 530 Gramm. Der Kickstand des Transformer Mini ist ebenso flexibel wie der des Transformer 3 Pro und ist stufenlos verstellbar. Das Mini und die zugehörige Tastatur werden in den Farben Quartz Gray, Pearl White, Amber, Mint Green und Icicle Gold erhältlich sein. Preis und Verfügbarkeit sind bisher unbekannt.

Zubehör und Docks

Asus zeigte auf der Computex-Präsentation auch ein universelles Thunderbolt 3-Dock, das USB 3.0, USB Type-C, HDMI, VGA, SD-Kartenleser und eine LAN-Buchse via Thunderbolt 3 bereitstellt, sowie ein Thunderbolt 3-Dock namens ROG XG-Station 2, welches beispielsweise mit Nvidia Geforce GTX 1080 Desktop-Grafikkarte auch VR-Ready wäre. Das XG-Station 2 Dock ist mit 680 Watt Netzteil ausgerüstet und kompatibel mit den neuesten Nvidia- und AMD-Grafikkarten. Das Dock ist mit Thunderbolt 3 und einem nicht näher erläutertem proprietärem Connector ausgestattet, welcher bis zu 15 Prozent Mehrleistung bieten soll. Anschluss und Einsatz des Docks funktioniert transparent ohne das Transformer 3 Tablet neustarten zu müssen. Vier USB 3.0 Ports und ein LAN-Anschluss sind ebenfalls verbaut.

Das Transformer 3 und Transformer 3 Plus sollen auch mit dem Asus Pen sowie einem Audio-Pod kompatibel sein, welcher die Transformer Serie um ein Quad-Audio-Lautsprecher-Setup erweitert. Nähere Informationen zum Zubehör sowie den 2-in-1-Geräten selber werden nachgereicht, sobald sie verfügbar sind.

Asus Transformer 3 Pro
Asus Transformer 3 Pro

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Autor: Alexander Fagot, J. Simon Leitner, 30.05.2016 (Update: 30.05.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.