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Huawei-CEO Ren Zhengfei rechnet mit finanziellen Einbußen wegen Corona-Krise

Huawei-CEO und Gründer Ren Zhengfei im Interview mit der "South China Morning Post" (SCMP) | Bild: SCMP
Huawei-CEO und Gründer Ren Zhengfei im Interview mit der "South China Morning Post" (SCMP) | Bild: SCMP
Huawei gerät mit seinen Smartphones nicht nur außerhalb Chinas wegen dem US-Bann immer mehr unter Druck. Auch auf dem Heimatmarkt in China wird Huawei von den Konkurrenten wie Xiaomi, Oppo und Vivo gnadenlos gejagt, hinzu kommt die Corona-Krise. Huawei-Chef Ren gibt sich kämpferisch.
Ronald Matta,
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Huawei hat heute seine neuen Flaggschiffe P40, P40 Pro und P40 Pro+ gelauncht. Da die Huawei-Handys ohne die Google-Services und viele beliebte Apps wie Gmail, Google Fotos oder Google Pay auskommen müssen, dürfte es die brandneue P40-Serie trotz toller Hardware außerhalb Chinas sehr schwer haben, an die Verkaufserfolge der Vorgänger P30 und P30 Pro anzuknüpfen.

Huawei macht allerdings nicht nur die weitreichenden Folgen durch den US-Bann sowie die massiven Einschränkungen durch das US-Handelsembargo schwer zu schaffen, auch die Corona-Krise macht nicht vor dem Branchenriesen aus China halt. Zwar gab sich Huawei-Gründer und CEO Ren Zhengfei im Gespräch mit der in Hongkong ansässigen South China Morning Post (SCMP) gewohnt kämpferisch, räumte aber laut Theregister.co.uk ein, dass Huawei seine finanziellen Ziele für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren werde.

Der Huawei-Chef sprach im Interview zudem davon, dass inzwischen mehr als 90 Prozent der rund 150.000 chinesischen Arbeitnehmer des Unternehmens wieder an ihren Arbeitsplätzen sind. Laut Ren sei kein Huawei-Mitarbeiter außerhalb der chinesischen Provinz Hubei bislang an Covid-19 erkrankt. Ren fügte hinzu, dass sich die mit dem Sars-CoV-2-Virus infizierten Huawei-Mitarbeiter in Hubei jetzt erholen, weigerte sich aber, hierfür konkrete Zahlen zu nennen.

Trotz der Coronavirus-Pandemie, die mit China und Europa die beiden größten Märkte von Huawei betroffen habe, blicke Ren optimistisch in die Zukunft, heißt es im Bericht aus UK. Ren gehe davon aus, dass die Nachfrage für Produkte und Services von Huawei vor allem im Bereich Telekommunikationsausrüstung hoch bleiben werde. Außerdem wolle der Huawei-Chef den Etat für Forschung und Entwicklung um 5,8 Milliarden US-Dollar auf mehr als 20 Mrd. anheben.

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Autor: Ronald Matta, 26.03.2020 (Update: 26.03.2020)
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Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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