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Intel Tiger Lake-U: Specs und Benchmarks deuten auf große Fortschritte

Intel hat zur CES 2020 bestätigt, dass Tiger Lake und Xe noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. (Bild: Notebookcheck)
Intel hat zur CES 2020 bestätigt, dass Tiger Lake und Xe noch in diesem Jahr auf den Markt kommen werden. (Bild: Notebookcheck)
Endlich gibt's erste Infos zu einem Tiger Lake-U-Chip, der als Teil der 11. Generation von Intels Core i-Prozessoren und der neuen integrierten Xe-Grafikeinheit bereits jetzt in ersten Benchmarks große Fortschritte demonstrieren kann.
Hannes Brecher,

Schon zur CES 2020 hat Intel bestätigt, dass Tiger Lake noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Nur wenige Wochen nach dieser Präsentation sind erste Einträge bei Geekbench und 3DMark aufgetaucht, in denen Tiger Lake die Konkurrenz in Form von AMD Ryzen mit großem Abstand übertrumpfen konnte. Der integrierte Xe DG1-Grafikchip wird dabei auch einige interessante Multimedia-Features mitbringen.

Ein Eintrag in der Datenbank von SiSoftware (via TUM_APISAK) verrät nun erste Spezifikationen eines Chips, für den noch keine nähere Bezeichnung bekannt ist. Als Teil der U-Serie darf man aber zumindest von einer TDP von 15 Watt sowie mit einer konfigurierbaren cTDP von 12 respektive 25 Watt ausgehen. Die Datenbank gibt an, dass der Chip mit vier Kernen und acht Threads bei einem Basistakt von 2,69 und Boost-Taktfrequenzen von bis zu 4,3 GHz ausgestattet ist.

Dazu gibt's 4 x 1,25 MB L2-Cache sowie 4 x 3 MB L3-Cache – deutlich mehr als noch bei Ice Lake. Da es sich bei dem Chip noch um ein sehr frühes Engineering Sample handeln dürfte ist das Ergebnis des Sandra-Benchmarks noch beeindruckender: Der Chip erreicht 401,96 Mpix/s. Zum Vergleich: Ein Intel Core i7-1065G7 erreicht im besten Fall 378,63 Mpix/s, wobei der Chip je nach verfügbarer Kühlung teils auch deutlich schlechter abschneidet – im Durchschnitt erreicht die Ice Lake APU gerade einmal 278,10 Mpix/s.

Bisher scheint die Entwicklung von Intels Tiger Lake-U-APUs der 11. Generation also ganz nach Plan zu verlaufen. Wenn Intel keine Probleme bei der Massenfertigung im 10nm+-Verfahren in die Quere kommen sollen die Chips schon in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 ausgeliefert werden und sich mit AMDs neuer Ryzen 4000 U-Familie messen.

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Autor: Hannes Brecher, 23.03.2020 (Update: 23.03.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.