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Samsung: Details zu den zukünftigen ISOCELL-Kamera-Sensoren

Mit den ISOCELL-Kamerasensoren will Samsung einen breiten Anwendungsbereich abdecken.
Mit den ISOCELL-Kamerasensoren will Samsung einen breiten Anwendungsbereich abdecken.
Bereits letzte Woche hat Samsung seine ISOCELL-Marke für künftige Kamerasensoren vorgestellt, nun stehen weitere Details insbesondere in Bezug auf die Dual-Sensoren für Smartphones bereit. Mit Low-Light-, Zoom- oder Tiefensensor-Modus dürften sie zu den flexibelsten am Markt gehören, auch die Anwendung im VR- und Automobil-Bereich ist geplant.

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Am Mobile World Congress vergangene Woche in Shanghai hat Samsung seine Marke ISOCELL für künftige Kamera-Sensoren aus dem Hause Samsung vorgestellt, obwohl die zugrunde liegende Technologie bereits seit 2013 für hervorragende Aufnahmen mit Samsung's Smartphone-Kameras sorgt. Zukünftige ISOCELL-Sensoren werden einer von vier Gruppen angehören, die Samsung am MWC vorgestellt hat.

  • ISOCELL Bright-Sensoren sollen besonders scharfe, rauscharme und helle Aufnahmen in Low-Light-Umgebungen anfertigen.
  • ISOCELL Fast-Sensoren sind auf schnellen Autofokus auch bei sich schnell bewegenden Objekten in dunklen Umgebungen optimiert. 
  • ISOCELL Slim-Sensoren haben nur 0,9 bis 1 um große Pixel, sollen im Vergleich zur Konkurrenz aber dennoch hochwertige Aufnahmen ermöglichen.
  • ISOCELL Dual-Sensoren können aus verschiedensten Sensortypen bestehen und je nach Anforderung für Dual-Cams optimiert werden.

Insbesondere zu den zuletzt genannten wurden nun noch weitere Details bekannt. Eine auf der Samsung Webseite vorliegende Präsentation (Ausschnitte siehe unten) zeigt mögliche Anwendungsbereiche der ISOCELL-Kamera-Sensoren. Im Dual-Modus können diese sowohl zum Zoomen, als auch zur Verbesserung der Low-Light-Performance herangezogen werden. Last but not Least wird auch das Erstellen einer Depth-Map und damit das Berechnen von Bokeh-Effekten ermöglicht. 

Die ISOCELL-Sensoren werden bereits im 28 nm-Verfahren produziert, das klingt zwar im Vergleich zu Prozessoren, die mittlerweile beim 10 nm-Prozess angelangt sind, nicht sonderlich spannend, ist allerdings ein Vorsprung gegenüber dem aktuellen Industriestandard, der bei 40 bis 55 nm liegt. Neben Smartphones plant Samsung auch den Einsatz seiner ISOCELL-Sensoren in VR-Geräten sowie im Automobilbereich. Dort können sie dank großer Temperaturbeständigkeit und hohem Dynamikumfang an strategischen Stellen eingesetzt werden um den Fahrer zu unterstützen.

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Autor: Alexander Fagot,  5.07.2017 (Update:  5.07.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.