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SpaceX nennt seine KI‑Satellitenkonstellation „Starmind“

Der SpaceX-Satellit AI1
ⓘ SpaceX
Der SpaceX-Satellit AI1
SpaceX plant, im Jahr 2027 eine Testkonstellation von KI‑Rechenzentrums‑Satelliten zu starten, die langfristig auf bis zu eine Million AI1‑Satelliten anwachsen soll. Ziel ist es, die Grenzen terrestrischer KI‑Rechenzentren zu überwinden. Das Projekt trägt nun auch einen offiziell eingeführten, markanten Namen.

Elon Musk hat die Namensfrage für SpaceX geplante KI‑Satellitenkonstellation im Orbit geklärt. Er bestätigte die Markenanmeldung „Starmind“ als offiziellen Namen für das ambitionierte Vorhaben, bis zu einer Million KI‑fähiger Satelliten ins All zu bringen – ein Projekt, das seit Jahresbeginn zunehmend regulatorische Unterstützung erhält.

SpaceX hatte Anfang 2026 bei der FCC einen Antrag für eine Konstellation von bis zu einer Million Satelliten eingereicht, die als KI‑Rechenzentrum im Orbit fungieren sollen. Anders als bei Starlink Mobile geht es dabei nicht darum, Internet in unterversorgte Regionen zu bringen, sondern die eigentliche Datenverarbeitung in den Weltraum zu verlagern.

Musk beschrieb detailliert „Rechenracks“, die über Laserverbindungen sowohl untereinander als auch mit Starlink‑Satelliten vernetzt werden sollen. Die Daten sollen anschließend mit geringer Latenz über Antennen oder Laserlinks zur Erde übertragen werden. Jeder AI1‑Satellit soll eine durchschnittliche Rechenleistung von knapp 120 Kilowatt und eine Spitzenleistung von rund 150 Kilowatt erreichen. Die Solarzellen erstrecken sich über etwa 70 Meter bei einer Betriebshöhe von rund 600 Kilometern.

Der Fokus auf den Orbit ergibt sich aus einer Reihe praktischer Vorteile: Während erdgebundene KI‑Rechenzentren zunehmend an Platzmangel, Bürgerprotesten sowie Energie‑ und Wasserrestriktionen scheitern, sieht SpaceX im All klare Vorteile – unbegrenzte Solarenergie, natürliche Vakuumkühlung und den Wegfall vieler Genehmigungsverfahren. Musk erwartet, dass der Weltraum innerhalb weniger Jahre zum kostengünstigsten Standort für KI‑Rechenleistung wird.

Die ersten AI1‑Prototypen sollen Anfang 2027 starten. Die Serienproduktion in einer neuen Anlage namens Gigasat ist für Ende des Jahres geplant. Ob diese ambitionierte Vision in großem Maßstab Realität wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Das Projekt trägt nun einen Namen, den man sich merken sollte – Starmind.

SpaceX sichert „Starmind“ als Marke für orbitales KI‑Rechenzentrum
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SpaceX sichert „Starmind“ als Marke für orbitales KI‑Rechenzentrum
Spezifikationen des SpaceX‑Satelliten AI1
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Spezifikationen des SpaceX‑Satelliten AI1

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > SpaceX nennt seine KI‑Satellitenkonstellation „Starmind“
Autor: Daniel Zlatev, 24.06.2026 (Update: 24.06.2026)