Notebookcheck

Test HP EliteBook 850 G5 (i5-8250U, FHD) Laptop

Benjamin Herzig, 👁 Sebastian Jentsch, Felicitas Krohn, 26.04.2018

Business für die Elite. Für das Jahr 2018 hat der weltgrößte PC-Hersteller HP ein großes Update seiner EliteBook-Serie entwickelt. Mit besseren Displays und Metallgehäusen sollen die EliteBooks die Arbeitstiere möglichst vieler Business-Nutzer werden. Ob HP das Update gelungen ist, lesen Sie in diesem ausführlichen Testbericht.

Mit den 2018er EliteBooks der 800er-Serie hat HP das bisher umfangreichste Update dieser hochpreisigen Business-Serie auf den Markt gebracht. Daher bringt die fünfte EliteBook-800er-Generation nicht nur die neuesten Prozessoren mit, sondern auch ein komplett neues Gehäuse sowie eine Vielzahl von anderen Neuerungen.

Heute testen wir das größte Modell in HPs wohl bedeutendster Business-Serie, das HP EliteBook 850 G5. Dessen wichtigste Konkurrenten sind das Lenovo ThinkPad T580 und das Dell Latitude 5590. Als Vergleichsreferenz für ein hochwertiges 15-Zoll-Notebook nehmen wir außerdem noch das Dell XPS 15 in den Test mit auf, zusätzlich vergleichen wir das HP 850 G5 natürlich auch mit seinem Vorgängermodell HP EliteBook 850 G4.

Unser Testgerät mit der Modellnummer 3JX58EA entspricht der aktuell günstigsten Konfiguration für den deutschen Markt, sie ist ab 1.344 Euro erhältlich. Dafür bekommt der Käufer einen Intel Core i5-8250U, 8 GB RAM, eine 256-GB-SSD sowie ein Full-HD-Display.

HP EliteBook 850 G5 3JX58EA (EliteBook 850 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2400, 1 von 2 Slots frei, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AUO24ED, IPS LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, 256 GB 
, M.2 2280 PCIe NMVe
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kombo-Audio, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.3 x 370 x 252
Akku
56 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p Infrarot
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: 6 Reihen mit Nummernblock, Tastatur-Beleuchtung: ja, HP Jumpstart, HP Client Security, HP Power Manager, HP WorkWise, HP Support Assistant, HP Sure Run, HP Velocity, Microsoft Office Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.78 kg, Netzteil: 315 g
Preis
1519 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Gehäuse & Ausstattung

Das neue, kantigere Gehäuse ist im Vergleich zum Vorgängermodell HP EliteBook 850 G4 ein wenig dünner und leichter und deutlich weniger breit. Zwar sind die Displayränder nicht wirklich dünn, aber zumindest nicht mehr so überbreit wie beim Vorgänger. An den Gehäusematerialien hat sich grundsätzlich nicht sehr viel verändert, Aluminium hat auch schon beim Vorgänger dominiert. Doch die Konstruktionsweise ist anders, denn das Gehäuse ist nun ein sogenanntes "Unibody"-Gehäuse, bei dem die Gehäuse-Oberschale aus einem Block Aluminium gefräst wird. Das erlaubt es HP, das Gehäuse dünner zu bauen, ohne dabei die Stabilität negativ zu beeinflussen und gleichzeitig ist die Verarbeitung so nochmals besser. 

Tatsächlich ist das EliteBook 850 G5 sehr stabil, wobei die MacBooks von Apple bei der Stabilität immer noch die Nase vorn haben. Dafür sind bei den EliteBooks die Akkus aber auch nicht ins Gehäuse eingeklebt und das Display ist matt – bei den MacBooks ist dem Bildschirm eine verklebte Glasscheibe vorgesetzt. Das erhöht die Stabilität, macht aber auch einen Tausch des LCD-Panels sehr schwierig und führt zu einem glänzenden Display.

Haptisch kann das EliteBook auf jeden Fall überzeugen, das Aluminium fühlt sich hochwertiger an als die eher rustikalen Kunststoff-Oberflächen beim Lenovo ThinkPad T580. Nur der obere Teil des Display-Covers, der wohl wegen der WWAN-Antennen aus Kunststoff gefertigt ist, fühlt sich etwas billig an. Bei der Display-Befestigung setzt HP erstmals bei den EliteBooks auf ein breites Mono-Drop-Down-Scharnier. HP hat das Scharnier bei diesem EliteBook sehr gut eingestellt, denn es ist leichtgängig genug, um einhändiges Öffnen zu erlauben – dabei lässt es kein Wackeln zu. Der Öffnungswinkel ist mit 135° aber vergleichsweise eingeschränkt.

Bei den Anschlüssen bietet HP weiterhin seinen proprietären Docking Port an der Seite an, ohne dabei auf Thunderbolt 3 zu verzichten. Auffällig ist, dass ein SD-Kartenleser komplett fehlt, nicht mal einen MicroSD-Kartenleser hat HP dem EliteBook gegönnt. Ebenfalls weggefallen ist der analoge VGA-Anschluss.

Größenvergleich

Anschlussausstattung

Rechts: SIM-Slot, Kombo-Audio, USB 3.0 Typ A, HDMI, Ethernet, Dockingport, Thunderbolt 3, Stromanschluss
Rechts: SIM-Slot, Kombo-Audio, USB 3.0 Typ A, HDMI, Ethernet, Dockingport, Thunderbolt 3, Stromanschluss
Links: Kensington-Lock, USB 3.0 Typ A, Smartkarten-Leser
Links: Kensington-Lock, USB 3.0 Typ A, Smartkarten-Leser

Redakteur gesucht!

Du bist ein hochmotivierter und treuer Leser von Notebookcheck und willst mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt!
Wir suchen die Besten für unser Team!

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
674 MBit/s ∼100% +27%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
638 MBit/s ∼95% +20%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
588 MBit/s ∼87% +11%
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
532 MBit/s ∼79%
Dell Latitude 5590
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
328 MBit/s ∼49% -38%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
667 MBit/s ∼100%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
641 MBit/s ∼96% -4%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
523 MBit/s ∼78% -22%
Dell Latitude 5590
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
250 MBit/s ∼37% -63%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
162 MBit/s ∼24% -76%

Eingabegeräte

Bei einem neuen Gehäusedesign bleiben natürlich auch die Eingabegeräte nicht von einer Überarbeitung verschont. Dabei bleibt die alte Tastatur bzw. deren Layout im Kern intakt, die Unterschiede liegen eher im Detail. Die Tasten an sich sind zum Beispiel etwas eckiger als zuvor und die Enter-Taste ist etwas größer. Die größte Änderung an der Backlight-Tastatur hat HP im Bereich der sechsten Tastenreihe vorgenommen, denn rechts der F-Tasten sitzen nun Spezialtasten für Telefonie-Funktionen. Aufgrund dieser Änderung  bezeichnet HP die Tastatur auch als "Collaboration Keyboard". Dafür mussten allerdings die Taste "Einfügen" weichen, die nicht mehr dediziert vorhanden ist. Auch sind die sonstigen F-Tasten etwas geschrumpft, da HP die Anzahl der Tasten in der sechsten Tastenreihe erhöht hat. Vom Tippkomfort her kann die Tastatur nicht ganz mit den ThinkPad-Konkurrenten mithalten, was auch daran liegt, dass ihre Unterlage im linken Bereich nicht ganz solide ist. An sich handelt es sich aber um eine gute Tastatur.

Was den Mausersatz angeht, ist HP mit der neuesten EliteBook-Generation nun auf ein Touchpad in Clickpad-Bauweise umgestiegen – die dedizierten Tasten unterhalb des Touchpads sind also weggefallen, dafür ist das Touchpad nun größer (11,5 x 6,7 cm) und klickbar. Die Mechanik produziert knackige Klicks, die gut hörbar sind. Die Oberfläche des Touchpads besteht aus chemisch gebranntem Glas, was eine exzellente Gleitfähigkeit bietet und sich hochwertiger anfühlt als die Plastik-Oberfläche beim ThinkPad T580. Da es sich um ein Microsoft-Precision-Touchpad handelt, gibt es softwareseitig ebenfalls keine Kritikpunkte.

Nicht ganz so gelungen ist HPs TrackPoint-Pendant. Der Pointstick, dessen schwarze Kappe zwischen den B/G/H-Tasten lokalisiert ist, ist nicht so genau wie der ThinkPad-TrackPoint und ihm fehlt die mittlere Maustaste. Zwar ist es dennoch angenehm diese Alternative zu haben, aber anders als bei den ThinkPads ist der Pointstick kein vollwertiger Mausersatz, vor allem aufgrund der fehlenden mittleren Taste.

Tastaturbereich HP EliteBook 850 G5
Tastaturbereich HP EliteBook 850 G5

Display

Pixelraster HP EliteBook 850 G5
Pixelraster HP EliteBook 850 G5
Mittelstarkes Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)
Mittelstarkes Backlight-Bleeding (hier verstärkt dargestellt)

HP scheint mit der fünften EliteBook-Generation endlich verstanden zu haben, dass TN-Displays in so teuren Notebooks nichts verloren haben. Dementsprechend baut man die Palette an Display-Optionen komplett um: Waren beim Vorgängermodell noch drei der vier Optionen TN-basiert, so stattet HP das EliteBook 850 G5 nun ausschließlich mit IPS-Bildschirmen aus. Die Basisoption ist ein Full-HD-IPS-Display (1.920 x 1.080) mit einer Helligkeit von 220 cd/m² und einer sRGB-Abdeckung von 67 % laut Datenblatt. Dieses Display gibt es optional auch noch als Version mit Touch. Die nächstteurere Option, die auch in unserem Testgerät steckt, ist ein Full-HD-IPS-Bildschirm mit 400 cd/m² und 100 % sRGB laut Datenblatt. Wem das noch nicht reicht, der kann das HP 850 G5 auch mit einem Ultra-HD-Display (3.840 x 2.160) erstehen, dessen Eckdaten ansonsten identisch mit unserem Full-HD-LCD sind. Ansonsten gibt es auch noch die SureView-Version des Full-HD-Bildschirms, die laut HP eine Helligkeit von 650 cd/m² bieten soll. Alle Display-Optionen bis auf das Touch-LCD sind matt.

Die Angaben des Datenblatts zur Helligkeit können wir bestätigen, wobei das Display die Marke von 400 cd/m² nur beim Maximalwert erreicht – durchschnittlich sind es nur 382 cd/m². Damit steht das EliteBook aber immer noch an der Spitze des Testfelds, nur das Full-HD-Display im Dell XPS 15 ist ähnlich hell. Das Ultra-HD-LCD im ThinkPad T580 ist etwa 100 cd/m² dunkler.

393
cd/m²
377
cd/m²
408
cd/m²
389
cd/m²
402
cd/m²
401
cd/m²
357
cd/m²
358
cd/m²
360
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 408 cd/m² Durchschnitt: 382.8 cd/m² Minimum: 32 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 400 cd/m²
Kontrast: 980:1 (Schwarzwert: 0.41 cd/m²)
ΔE Color 5.25 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 5.19
ΔE Greyscale 4 | 0.64-98 Ø6.4
89% sRGB (Argyll 3D) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.68
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
AUO24ED, , 1920x1080, 15.6
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
NV156QUM-N44, , 3840x2160, 15.6
Dell Latitude 5590
NV15N42, , 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, , 1920x1080, 15.6
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
AUO35ED, , 1920x1080, 15.6
Response Times
-20%
-43%
-70%
14%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42 (20, 22)
51.2 (24.4, 26.8)
-22%
53.2 (26.8, 26.4)
-27%
54 (33.2, 20)
-29%
47.2 (26.8, 20.4)
-12%
Response Time Black / White *
25 (14, 11)
29.6 (17.2, 12.4)
-18%
39.6 (23.2, 16.4)
-58%
52.4 (33.2, 19.2)
-110%
15.2 (10, 5.2)
39%
PWM Frequency
952.4 (99)
1000 (98)
199.2 (50)
Bildschirm
16%
-25%
2%
-65%
Helligkeit Bildmitte
402
310
-23%
243
-40%
400
0%
338
-16%
Brightness
383
283
-26%
234
-39%
392
2%
341
-11%
Brightness Distribution
88
87
-1%
83
-6%
89
1%
90
2%
Schwarzwert *
0.41
0.24
41%
0.19
54%
0.26
37%
0.81
-98%
Kontrast
980
1292
32%
1279
31%
1538
57%
417
-57%
DeltaE Colorchecker *
5.25
3.1
41%
6.6
-26%
4.9
7%
10.9
-108%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.65
7.6
12%
22.3
-158%
11
-27%
18.7
-116%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
5.19
2.2
58%
5
4%
DeltaE Graustufen *
4
2.3
42%
5.2
-30%
7.2
-80%
13.3
-233%
Gamma
2.68 82%
2.21 100%
2.24 98%
2.11 104%
2.11 104%
CCT
6756 96%
6876 95%
6990 93%
6911 94%
16030 41%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
59.1
2%
39.2
-32%
64.2
11%
53.8
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
89
90.1
1%
60.8
-32%
98.9
11%
83.4
-6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-2% / 11%
-34% / -28%
-34% / -10%
-26% / -52%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 11 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 39 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 53 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.9 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Grauwerte
Grauwerte
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)
Grauwerte (kalibriert)

Neben dem Helligkeitswert ist auch der Wert der sRGB-Farbraumabdeckung im Datenblatt angegeben. Doch auch hier verfehlt das verbaute AUO-Panel den Zielwert von 100 % sRGB, bei unserem Testgerät waren es nur 89 % – gut, aber leider nicht gut genug für ernsthafte Bildbearbeitung.

Im Outdooreinsatz kommt dem Display die Kombination aus der matten Oberfläche und der Helligkeit von weit über 300 cd/m² zugute. Damit kann man draußen auch bei indirekter Sonneneinstrahlung arbeiten, nur bei direkter Bestrahlung durch die Sonne wird es auch mit diesem Helligkeitswert schwierig.

Nachdem wir beim Vorgängermodell EliteBook 850 G4 noch die furchtbaren Blickwinkel bemängelten, gibt es beim HP G5 an dieser Stelle nichts mehr zu kritisieren. Die Blickwinkelstabilität ist IPS-typisch hervorragend.

sRGB: 89 %
sRGB: 89 %
AdobeRGB: 58 %
AdobeRGB: 58 %
Outdoor (Sonne)
Outdoor (Sonne)
Outdoor (Schatten)
Outdoor (Schatten)
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität
 

Leistung

In Deutschland sind aktuell vier verschiedene Modellvarianten des EliteBook 850 G5 auf dem Markt. Drei davon enthalten die neuesten Intel-Prozessoren der 8. Core-i-Generation, wobei man hierbei noch zwischen dem Core i5-8250U und dem Core i7-8550U unterscheiden muss. Ein Modell enthält den älteren Dual-Core-Prozessor Core i5-7200U. Dieses eine Modell 3JX57EA ist auch die einzige Konfiguration, die das günstigere Full-HD-IPS-Display mit nur 220 cd/m² verbaut hat. Außerdem enthält es logischerweise auch als einziges Modell die Intel HD Graphics 620 statt der Intel UHD Graphics 620. Zwar soll es auch eine dGPU-Option in Form der AMD Radeon RX 540 geben, in Deutschland gibt es das HP 850 G5 aber aktuell nicht mit dieser Ausstattung. Weitere Unterschiede zwischen den Modellen betreffen den Arbeitsspeicher (8 oder 16 GB DDR4-2400, maximal 32) und die Größe der SSD (256 oder 512 GB).

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon
 

Prozessor

Der Intel Core i5-8250U ist ein häufig verbauter Quad-Core-Prozessor der 8. Generation der Core-i-Prozessoren, auch bekannt unter ihrem Codenamen "Kaby-Lake-Refresh". Es handelt sich um einen Ultra-Low-Voltage-Prozessor, dessen TDP standardmäßig bei 15 Watt liegt. Dabei taktet er mit 1,6 (Grundtakt) bis 3,4 GHz (Turbo-Takt). Zur Einordnung der allgemeinen Leistungsfähigkeit dieser CPU kann unsere CPU-Benchmarktabelle benutzt werden.

Bei den Kaby-Lake-Refresh-Prozessoren kommt es sehr stark auf das Kühlsystem und die TDP-Einstellung des Herstellers an. Im EliteBook 850 G5 kann der Prozessor 44 Watt verbrauchen und somit mit maximal 3,4 GHz arbeiten – für 28 Sekunden. Danach tritt das Power-Limit 1 in Kraft, das den Verbrauch auf 18 Watt begrenzt. Der Takt sinkt dementsprechend auf 2,6 GHz.

Mit diesen Einstellungen lässt sich das Abschneiden in der Cinebench-Schleife erklären, jedenfalls in den ersten Iterationen des Multicore-Tests. Im weiteren Verlauf sinkt das Leistungsniveau schwankend noch etwas weiter ab. Das liegt am vorsichtigen Temperaturmanagement von HP, das die Temperaturen im Bereich um 70 °C hält. Deshalb kommt es im Testverlauf immer wieder zu einer Absenkung des Taktes bzw. der TDP auf 2,2 GHz bzw. 15 Watt.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Maximal konnten wir im einzelnen Multicore-Test 588 Punkte messen, was etwa dem Durchschnittswert für diesen Prozessor entspricht. Die Business-Konkurrenz ist besser: Der Core i7-8550U im ThinkPad T580 ist zum Beispiel 12 % schneller hinsichtlich der Boost-Leistung. Auch unter Last erreicht das Lenovo ThinkPad auf Dauer höhere Ergebnisse. Das Dell Latitude 5590 bringt dagegen unter Dauerlast eine ähnliche Leistung zu Stande wie das EliteBook, kann aber im Boost-Test mit dem Core i5-8250U sogar das ThinkPad mit seinem nominell schnelleren Prozessor schlagen. Nur der eigene Vorgänger, das EliteBook 850 G4, ist im Multicore-Test wesentlich langsamer als das Testgerät, aber dieses Modell war natürlich auch nur mit dem Dual-Core-Prozessor Core i5-7200U ausgestattet.

Ab Werk ist die CPU im Akkubetrieb gedrosselt, der Turbo-Boost ist deaktiviert – in diesem Zustand haben wir auch unsere Energiemessungen durchgeführt. Im BIOS kann man diese Limitierung aufheben, wenn man will, sodass die CPU ihre volle Leistungsfähigkeit abrufen kann.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Core i7-8550U
163 Points ∼75% +13%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼67% +1%
Dell Latitude 5590
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼67% +1%
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼66%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (81 - 147, n=90)
141 Points ∼65% -2%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼58% -12%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 178, n=486)
109 Points ∼50% -24%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 5590
Intel Core i5-8250U
696 Points ∼16% +18%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Intel Core i7-8550U
660 Points ∼15% +12%
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Intel Core i5-8250U
588 Points ∼13%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (320 - 730, n=94)
570 Points ∼13% -3%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼12% -14%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel Core i5-7200U
330 Points ∼8% -44%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=490)
321 Points ∼7% -45%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
43.55 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
588 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Hilfe

System Performance

In den PCMark-Benchmarks schneidet das EliteBook gut ab, es liegt etwa auf dem durchschnittlichen Level aller getesteten Notebooks mit dem Core i5-8250U. Das ThinkPad T580 schneidet in diesen Benchmarks etwas schlechter ab, allerdings wird dessen Ergebnis auch durch das Ultra-HD-Display negativ beeinflusst. In der Alltagsnutzung zeigt das EliteBook bei der System-Geschwindigkeit keinerlei negative Auffälligkeiten.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 5590
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix SC311 M.2
3757 Points ∼62% +2%
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
3669 Points ∼60%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼60% 0%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2986 - 4458, n=64)
3602 Points ∼59% -2%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3542 Points ∼58% -3%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3145 Points ∼52% -14%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4458, n=363)
3018 Points ∼50% -18%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3669 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

HP verbaut im EliteBook 850 G5 einen Flash-Speicher vom Hersteller Toshiba. Seine Kapazität beträgt 256 GB und der Name dieser PCIe-NVMe-SSD lautet XG5. Im Vergleich zur Samsung-PM981 im Lenovo ThinkPad T580 ist sie vor allem bei den Lesegeschwindigkeiten teilweise besser, während die Samsung-SSD beim Schreiben die Nase vorn hat – allerdings ist die Leistung der Samsung-SSD im ThinkPad auch durch die langsamere PCIe-3.0-x2-Anbindung begrenzt. Eine solche Begrenzung gibt es beim EliteBook 850 G5 nicht.

HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 5590
SK hynix SC311 M.2
Durchschnittliche Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
 
Durchschnitt der Klasse Office
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
79%
-9%
16%
21%
Write 4K
95.86
131.4
37%
76.72
-20%
113 (89.7 - 149, n=14)
18%
97.8 (0.217 - 785, n=112)
2%
Read 4K
30.91
29.47
-5%
28.41
-8%
32.1 (24.9 - 48.1, n=14)
4%
32.7 (0.176 - 166, n=112)
6%
Write Seq
312.5
877.7
181%
436.7
40%
412 (313 - 1088, n=14)
32%
626 (21.4 - 1895, n=112)
100%
Read Seq
1966
883
-55%
508.4
-74%
1818 (1151 - 2125, n=14)
-8%
942 (74 - 2827, n=112)
-52%
Write 4K Q32T1
308.8
256
-17%
288.1
-7%
328 (226 - 376, n=15)
6%
259 (0.222 - 701, n=112)
-16%
Read 4K Q32T1
248.6
337.7
36%
271.9
9%
323 (242 - 412, n=15)
30%
277 (0.647 - 773, n=112)
11%
Write Seq Q32T1
292.2
1723
490%
503.4
72%
447 (292 - 1078, n=15)
53%
750 (56.5 - 2741, n=112)
157%
Read Seq Q32T1
2718
1778
-35%
549.4
-80%
2492 (1779 - 2813, n=15)
-8%
1515 (78.6 - 3560, n=112)
-44%
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Sequential Read: 2069 MB/s
Sequential Write: 393.4 MB/s
512K Read: 913.9 MB/s
512K Write: 284.9 MB/s
4K Read: 31.76 MB/s
4K Write: 99.15 MB/s
4K QD32 Read: 282 MB/s
4K QD32 Write: 338.5 MB/s

Grafikkarte

Die Intel UHD Graphics 620 ist eine integrierte GPU, die wir schon in zahlreichen Notebooks testen konnten. Ihre Leistung ist vor allem von der Speicherbestückung des Laptops abhängig, da sie als iGPU keinen eigenen Speicher mitbringt. Da in unserem Testgerät nur ein Speicherriegel verbaut ist, könnte die GPU-Leistung dementsprechend noch etwas besser ausfallen. Insgesamt liegt das EliteBook in den 3DMark-Benchmarks aber im Durchschnitt aller getesteten Modelle mit der Intel UHD 620.

Die GPU-Leistung ist im Akkubetrieb nicht limitiert.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
8201 Points ∼100% +388%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
4392 Points ∼54% +161%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1979, n=125)
1689 Points ∼21% 0%
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1682 Points ∼21%
Dell Latitude 5590
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1619 Points ∼20% -4%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1417 Points ∼17% -16%
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 4967, n=611)
1228 Points ∼15% -27%
3DMark 11 Performance
1825 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7321 Punkte
3DMark Fire Strike Score
937 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Business-Notebooks wie die HP-EliteBooks sind nicht für das Gaming gemacht und die iGPU ist auch zu schwach dafür – selbst ältere Spiele sind nur in stark reduzierten Details möglich. Wenn man Notebooks zum Spielen sucht, sollte man sich an unseren Bestenlisten für Multimedia- und Gaming-Laptops orientieren.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 53.22823.17.7fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Der Lüfter des EliteBook 850 G5 steht im Idle meistens still, aber nicht immer – manchmal springt er an, was insgesamt aber selten vorkommt. Unter Last läuft der Lüfter dagegen natürlich, aber auch dann ist er eher leise. Spulenfiepen konnten wir beim EliteBook nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 32.2 dB(A)
HDD
30.2 dB(A)
Last
33.2 / 34.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.5323433.835.52530.834.429.933.530.8313335.132.736334030.428.531.329.930.4503129.430.932.4316328.327.128.42928.38026.827.727.226.726.81002626.625.9262612525.125.825.725.325.116024.224.824.122.724.220024.123.823.42224.125022.621.822.121.422.631522.321.721.220.522.340021.221.220.219.821.250020.520.419.419.220.563020.220191820.280021.120.818.417.821.1100021.521.11817.421.5125023.122.317.717.123.1160024.523.117.317.124.5200024.523.417.617.424.5250025.222.217.517.225.2315022.420.417.717.422.4400019.719.317.817.719.7500018.818.918.217.918.8630018.518.618.217.818.5800018.518.918.218.118.51000018.619.318.418.118.61250018.519.318.418.118.51600018.820.618.618.218.8SPL34.233.230.43034.2N21.81.41.32median 21.5median 21.1median 18.4median 18.1median 21.5Delta2.31.721.52.331.632.934.933.331.933.335.929.831.230.227.728.931.630.832.232.733.433.63335.732.828.830.430.230.229.533.730.52728.62727.826.931.229.327.627.928.732.328.528.229.926.825.425.228.825.325.525.225.225.226.92625.327.824.525.123.824.825.723.824.224.32525.226.425.723.925.624.223.824.423.82422.423.92324.324.123.124.22224.222.22222.121.521.419.920.821.120.420.720.920.918.818.819.721.622.522.221.418.218.719.720.623.42221.217.717.819.319.723.421.520.316.917.218.920.123.622.120.51716.919.620.223.621.620.516.216.219.520.424.923.521.51615.819.721.52624.221.816.515.720.521.627.624.922.516.315.920.721.829.927.223.116.816.220.621.729.726.422.716.916.420.818.624.322.119.817.516.818.318.223.720.918.917.61717.917.520.620.319.618.917.317.617.720.321.520.52017.517.618.1222423.923.617.517.917.821.623.423.122.117.517.732.63835.833.629.929.331.81.82.72.31.91.31.31.6median 20.6median 23.7median 23.1median 21.5median 18.2median 17.5median 19.71.31.21.51.52.22.21.1hearing rangehide median Fan NoiseHP EliteBook 850 G5 3JX58EALenovo ThinkPad T580-20LAS01H00

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark) nach 26 Minuten
Stresstest (Prime95 + FurMark) nach 26 Minuten
Stresstest (Prime95 + FurMark) nach über einer Stunde
Stresstest (Prime95 + FurMark) nach über einer Stunde

Selbst im Stresstest bleibt das Gehäuse des EliteBook sehr kühl, die Außentemperaturen erreichen nicht einmal die 40-°C-Marke.

Die Ursache für die niedrigen Außentemperaturen ist das konservative Temperaturmanagement von HP: Im Stresstest mit Prime95 und FurMark kann die CPU zunächst für 28 Sekunden mit 2,9 GHz arbeiten, danach sinkt der Takt auf 1,8 GHz. Nach etwa 10 Minuten beginnt der Takt zu schwanken, bis er sich schließlich im weiteren Verlauf des Tests bei 1,6 GHz einpendelt. Die Temperaturen liegen dabei bei um die 60 °C. HP hat das EliteBook also so eingestellt, dass es unter Dauerlast nicht heiß wird, dafür ist die Leistung etwas geringer.

Ein 3DMark11-Durchlauf, den wir direkt nach dem Stresstest ausgeführt haben, brachte ein normales Ergebnis zustande.

Max. Last
 34 °C36.3 °C37.6 °C 
 34.8 °C34.2 °C36.1 °C 
 30 °C28.8 °C29.4 °C 
Maximal: 37.6 °C
Durchschnitt: 33.5 °C
37 °C37.8 °C37.1 °C
36.7 °C35.2 °C37.2 °C
32.4 °C31.6 °C31.7 °C
Maximal: 37.8 °C
Durchschnitt: 35.2 °C
Netzteil (max.)  39 °C | Raumtemperatur 24.3 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 37.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-1.8 °C).
Oberseite (Idle)
Oberseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

HP platziert die Lautsprecher auf der Oberseite der Basiseinheit oberhalb der Tastatur, wobei die Lautsprecher-Öffnungen sehr an das Design der Spectre-Notebooks erinnern. Die Lautsprecher tragen das "Bang&Olufsen"-Logo und es ist auch eine Software zur Optimierung des Sounds vorinstalliert. Trotzdem ist die Leistung der Lautsprecher schlecht, selbst die unterdurchschnittlichen Lautsprecher des ThinkPad T580 sind teilweise besser. Der Sound, den das EliteBook ausgibt, ist wenig ausgewogen und insgesamt eher plärrend. Wir würden stattdessen die Nutzung der Kopfhörerbuchse empfehlen, die einwandfreien Sound ausgibt.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203233.8322532.733.532.73134.63634.64029.829.929.85031.132.431.16329.32929.38028.226.728.210027262712532.925.332.916041.522.741.520046.82246.825042.921.442.931552.620.552.640068.719.868.75007019.27063068.31868.380065.317.865.3100068.817.468.8125071.617.171.6160071.817.171.8200074.117.474.1250074.117.274.1315076.417.476.440007517.775500074.117.974.1630075.117.875.1800073.118.173.11000072.218.172.21250066.818.166.81600058.218.258.2SPL85.23085.2N62.91.362.9median 68.8median 18.1median 68.8Delta10.41.510.433.332.131.631.735.735.633.73431.228.928.226.925.524.827.825.424.225.525.638.123.953.424.262.620.862.718.862.518.764.917.865.817.272.316.971.616.271.215.870.915.768.515.966.716.264.516.463.416.865.61764.717.364.317.554.317.554.617.554.429.379.91.347median 17.5median 64.32.25.9hearing rangehide median Pink NoiseHP EliteBook 850 G5 3JX58EALenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76.43 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 45% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 43% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 48% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 25% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 28% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 66% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieaufnahme

Die Verbrauchswerte des EliteBook 850 G5 liegen zwar eindeutig unterhalb des Energieverbrauchs des ThinkPad T580, doch das Dell Latitude 5590 ist vor allem im Idle oftmals noch ein wenig sparsamer. Unter Last verbraucht das EliteBook von den Business-Notebooks im Vergleich dagegen am wenigsten, das 65-Watt-Netzteil ist für den maximalen Verbrauch von 39 Watt fast schon überdimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.26 / 1.4 Watt
Idledarkmidlight 2.7 / 8.1 / 10.1 Watt
Last midlight 39 / 37.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Ladezeit: 135 Minuten
Ladezeit: 135 Minuten

Die Akkukapazität des EliteBook 850 G5 beträgt 56 Wattstunden – nicht außerordentlich viel für einen 15,6-Zoll-Laptop. Aber HP holt aus dem internen Lithium-Polymer-Akku eine Menge raus, denn das EliteBook lief im WiFi-Test mehr als neun Stunden – länger als das ThinkPad T580, das eine doppelt so große Akkukapazität hat. Allerdings muss man dieser Stelle einwerfen, dass wir den WiFi-Akkutest mit deaktiviertem Turbo-Boost im Akku-Modus durchgeführt haben, da diese Einstellung ab Werk vorhanden ist. Hebt man die CPU-Drosselung auf, dann hält das EliteBook vermutlich nicht ganz so lange durch.

Der Akku ist nach 135 Minuten wieder vollständig geladen, das EliteBook 850 G5 verfügt mit dem 65-W-Netzteil über Fast-Charging.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
HP EliteBook 850 G5 3JX58EA
8250U, UHD Graphics 620, 56 Wh
556 min ∼21%
HP EliteBook 850 G4-Z2W86ET
7200U, HD Graphics 620, 51 Wh
530 min ∼20% -5%
Lenovo ThinkPad T580-20LAS01H00
8550U, GeForce MX150, 105 Wh
522 min ∼20% -6%
Dell Latitude 5590
8250U, UHD Graphics 620, 51 Wh
444 min ∼17% -20%
Durchschnitt der Klasse Office
  (105 - 964, n=304)
406 min ∼15% -27%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 56 Wh
334 min ∼13% -40%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 46min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge)
9h 16min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 27min
Last (volle Helligkeit)
3h 27min

Pro

+ hochwertiges Metallgehäuse
+ IPS-Display mit hoher Helligkeit
+ gute Ausstattung mit Anschlüssen & Sicherheitsfeatures
+ immer sehr kühl & leise
+ drei Jahre Garantie
+ sehr gutes Glas-Touchpad

Contra

- Pointstick ist schlechter als der TrackPoint
- keinerlei SD-Kartenleser
- Display verfehlt 100 % sRGB klar
- schlechte Lautsprecher

Fazit

HP EliteBook 850 G5, zur Verfügung gestellt von HP
HP EliteBook 850 G5, zur Verfügung gestellt von HP

Das HP EliteBook 850 G5 ist ein Business-Notebook der Oberklasse, das uns in vielen Aspekten überzeugt.

Die wichtigste Änderung im Vergleich zum Vorgängermodell: Endlich keine blickwinkelinstabilen TN-LCDs mehr. Stattdessen setzt HP nun ausschließlich auf IPS, in unserem Testgerät sogar mit einem Helligkeitswert von durchschnittlich 382 cd/m² – deutlich mehr als die direkten Konkurrenten im Business-Bereich. Das Gehäuse des EliteBook besteht fast komplett aus Metall, was sich sehr hochwertig anfühlt und auch ziemlich stabil ist. Die Ausstattung mit Anschlüssen ist insgesamt gesehen gut, das Gehäuse erwärmt sich auch unter Last nicht großartig und dabei wird das EliteBook trotzdem nicht übermäßig laut. Es verfügt über zahlreiche Sicherheitsfeatures und drei Jahre Garantie, wie es sich für ein teures Business-Notebook gehört. Ein weiterer Pluspunkt des EliteBook 850 G5: Das Touchpad mit Glas-Oberfläche ist hochwertig und sehr angenehm zu bedienen.

Weniger angenehm zu bedienen ist der Pointstick, HPs Pendant zum Lenovo TrackPoint, denn er ist wesentlich unpräziser und die mittlere Taste fehlt. Was dem EliteBook 850 G5 auch fehlt: Ein SD-Kartenleser, HP verbaut nicht einmal einen MicroSD-Kartenleser. Schade ist auch, dass das Display die von HP angegebenen Werte zur Farbraumabdeckung nicht erreicht, obwohl es ansonsten wirklich nicht schlecht ist. Wirklich schlecht sind dagegen die Lautsprecher, trotz Positionierung auf der Oberseite.

Empfehlenswert: Mit dem EliteBook 850 G5 hat HP ein solides und hochwertiges Arbeitsgerät im 15-Zoll-Format auf dem Markt.

Zusammengenommen reichen diese Kritikpunkte aber nicht aus, um dem EliteBook eine Empfehlung zu verweigern, HP hat insgesamt gute Arbeit geleistet. Ist das EliteBook auf ganzer Linie besser als das Lenovo ThinkPad T580, dem wohl größten Konkurrenten? Nein, denn sowohl das ThinkPad und das EliteBook haben ihre Vorzüge. Das EliteBook hat zum Beispiel ein helleres Display, ein hochwertigeres Gehäusematerial und ein angenehmes Glas-Touchpad, das ThinkPad hat aber eine komfortablere Tastatur und den besseren ThinkPad-TrackPoint, außerdem bietet es etwas mehr CPU-Leistung und die Flexibilität des Power-Bridge-Systems. Für welches 15-Zoll-Business-Gerät man sich entscheidet, ist am Ende eher Geschmackssache, einen klaren Gewinner gibt es in diesem Vergleich nicht.

HP EliteBook 850 G5 3JX58EA - 26.04.2018 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
86%
Pointing Device
88%
Konnektivität
68 / 80 → 85%
Gewicht
66 / 20-67 → 97%
Akkulaufzeit
92%
Display
87%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 96%
Temperatur
94%
Lautstärke
95%
Audio
46%
Kamera
27 / 85 → 32%
Durchschnitt
76%
89%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 5 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP EliteBook 850 G5 (i5-8250U, FHD) Laptop
Autor: Benjamin Herzig, 26.04.2018 (Update:  1.05.2018)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.