Notebookcheck

Test-Update HP EliteBook 850 G1-H5G44ET Notebook

Ausgebremst. Neben einem Core-i7-Prozessor und der verbesserten Speicherausstattung ist es vor allem die dedizierte Radeon HD 8750M, die den stattlichen Kaufpreis des Topmodells der EliteBook-850-Serie rechtfertigen soll. Doch kann das schlanke Chassis die zusätzliche Abwärme überhaupt bewältigen?

Wer eine zumeist 4-stellige Summe in ein hochwertiges Business-Notebook investiert, erhofft sich davon nicht nur beste Verarbeitungsqualität und präzise Eingabegeräte – auch die Performance soll besonderen Ansprüchen genügen.

Aus diesem Grund wollen wir heute einen zweiten Blick auf das erst kürzlich getestete HP EliteBook 850 G1 werfen, dieses Mal allerdings im Speziellen das gut 1.600 Euro teure Topmodell untersuchen. Für rund 600 Euro Aufpreis gegenüber der Basiskonfiguration bekommt der Käufer nicht nur einen schnellen Core-i7-Prozessor, sondern auch eine üppigere Speicherausstattung (8 GB RAM, 180-GB-SSD) sowie eine dedizierte AMD Radeon HD 8750M geboten. Beim Display kommt dagegen das gleiche Full-HD-SVA-Panel (Standard Viewing Angle) wie im vergangenen Test zum Einsatz. Die empfehlenswertere WVA-Variante (Wide Viewing Angle), mutmaßlich mit IPS-Panel, wird von HP unverständlicherweise nur in einer einzigen mittelpreisigen Konfiguration verbaut. Eine kurze Übersicht der hierzulande erhältlichen Modelle finden Sie in nachfolgender Tabelle.

Wir werden in diesem Artikel auf die erneute Beschreibung von Gehäuse, Anschlüssen, Ausstattung und Eingabegeräten verzichten und wollen hierfür auf den ursprünglichen Artikel verweisen.

EliteBook 850 G1 (H5G34ET) EliteBook 850 G1 (F1R09AW) EliteBook 850 G1 (H5G44ET)
Core i5-4200U Core i5-4300U Core i7-4600U
4 GB RAM 4 GB RAM 8 GB RAM
500 GB (HDD) 500 GB (HDD) 180 GB (SSD)
HD Graphics 4400 Radeon HD 8750M Radeon HD 8750M
1.920 x 1.080 Pixel (SVA) 1.920 x 1.080 Pixel (WVA) 1.920 x 1.080 Pixel (SVA)
ab 1.000 Euro ab 1.400 Euro ab 1.600 Euro

Display

Um eine Aussage über mögliche Serienschwankungen treffen zu können, wollen wir das Display-Kapitel nicht gänzlich überspringen, sondern zumindest einen kurzen Vergleich mit unserem ersten Testsample wagen. Tatsächlich sind in puncto Maximalhelligkeit leichte Differenzen festzustellen: Die hier gemessenen 264 cd/m² liegen rund 10 Prozent unter dem zuvor ermittelten Durchschnittswert (292 cd/m²), wenngleich diese Abweichung als normale Streuung angesehen werden kann. Subjektiv dürfte der Betrachter ohnehin nur schwer einen Unterschied erkennen, da das menschliche Auge Lichtintensitäten logarithmisch interpretiert.

Das in der Vergangenheit kritisierte sichtbare Flimmern des Backlights bei reduzierter Leuchtdichte konnten wir in diesem Nachtest nicht reproduzieren.

290
cd/m²
267
cd/m²
265
cd/m²
256
cd/m²
264
cd/m²
262
cd/m²
265
cd/m²
242
cd/m²
263
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 290 cd/m² Durchschnitt: 263.8 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 264 cd/m²
Kontrast: 413:1 (Schwarzwert: 0.64 cd/m²)
ΔE Color 11.37 | 0.8-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 13.09 | 0.64-98 Ø6.6
47% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.68

Entsprechend der leicht verringerten Helligkeit verbessert sich der Schwarzwert auf 0,64 cd/m², wohingegen das eigentliche Kontrastverhältnis mit 413:1 nahezu konstant bleibt. Kein Wunder: Erneut meldet sich die Anzeige als TN-Panel vom Typ Chi Mei CMN15C2. Qualitativ vergleichbare Produkte verbaut auch die Konkurrenz, beispielsweise Lenovo im ThinkPad S540. Für typische Office-Anwendungen mag ein solches Display vollkommen ausreichen, Profis aus dem Bereich der Foto- und Grafikbearbeitung werden jedoch mit dem stark eingeschränkten Farbumfang (47 Prozent AdobeRGB, 65 Prozent sRGB) sowie den relativ hohen Delta-E-Werten hadern. Um den sichtbaren Blaustich sowie die Abweichungen bei Farben und Graustufen zu minimieren, empfiehlt sich die Installation eines kalibrierten Farbprofils – wir stellen Ihnen dieses wie üblich als ICC-Datei zum Download bereit, zu finden rechts neben der obigen Ausleuchtungsgrafik.

850 G1 vs. AdobeRGB (t)
850 G1 vs. AdobeRGB (t)
850 G1 vs. sRGB (t)
850 G1 vs. sRGB (t)
850 G1 vs. T540p 3K (t)
850 G1 vs. T540p 3K (t)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbtreue (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Farbsättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbtreue (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Farbsättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Außeneinsatz
Außeneinsatz

Dank seiner entspiegelten Bildoberfläche macht das EliteBook im Außeneinsatz eine gute Figur und kann auch bei strahlendem Sonnenschein ohne größere Einschränkungen genutzt werden. TN-typisch weniger befriedigend fällt dagegen die Blickwinkelstabilität aus: Insbesondere in der Vertikalen muss der Anwender eine möglichst senkrechte Position vor dem Monitor einnehmen, um Farbverschiebungen sowie einen drastischen Kontrastabfall zu vermeiden. Deutlich mehr Bewegungsspielraum dürfte die bereits angesprochene Konfiguration mit "WVA"-/IPS-Panel bieten.

Blickwinkel HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Blickwinkel HP EliteBook 850 G1-H5G44ET

Leistung

3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate
3,3 GHz maximale Turbo-Taktrate

Rund 100 Euro Preisdifferenz trennen den Core i7-4600U von dem beliebten Mittelklasse-Modell Core i5-4200U. Als Gegenleistung dafür gibt es einige hundert MHz mehr Taktrate (2,1-3,3 GHz statt 1,6-2,6 GHz), einen größeren L3-Cache (4 MB statt 3 MB) sowie zusätzliche Features wie vPro oder VT-d. Prinzipiell basieren beide Dual-Core-CPUs aber auf dem gleichen Haswell Chip, der in 22 Nanometern gefertigt und mit einer TDP von 15 Watt spezifiziert ist.

Die im Prozessor integrierte HD Graphics 4400 wird bei unserem Probanden von einer dedizierten Radeon HD 8750M unterstützt. AMDs Enduro Technologie aktiviert die Radeon GPU immer nur dann, wenn eine Anwendung besonders hohe Anforderungen an die 3D-Leistung stellt – das klappt (im Gegensatz zu früheren Tests) mittlerweile auch recht gut und hilft dabei, die Leistungsaufnahme sowie die Akkulaufzeiten zu verbessern.

Durch den Einbau eines zweiten 4-GB-Moduls DDR3L-1600 verdoppelt sich die Speicherkapazität des EliteBooks auf nunmehr 8 GB, zudem arbeitet der RAM jetzt im schnelleren Dual-Channel-Betrieb. Die 500-GB-Festplatte der günstigeren Modellvarianten musste einer 180 GB großen SSD weichen.

Systeminformationen HP EliteBook 850 G1-H5G44ET

Prozessor

volle 3,3 GHz bei Single-Thread-Auslastung, ...
volle 3,3 GHz bei Single-Thread-Auslastung, ...
...2,6-2,9 GHz bei Multi-Threading
...2,6-2,9 GHz bei Multi-Threading

Während der größere L3-Cache des Core i7-4600U in den meisten Fällen nur höchst minimale Auswirkungen auf die Performance zeigt, sorgt der gestiegene Takt für ein solides Leistungsplus gegenüber dem i5-4200U. Im Single-Threading-Test des Cinebench R11.5, den die CPU mit vollen 3,3 GHz absolviert, liegt der Vorsprung bei über 26 Prozent und ist damit auch abseits synthetischer Benchmarks zu spüren. Bei Auslastung beider Kerne trennen die beiden Modelle dagegen nur knapp 17 Prozent – die niedrige TDP limitiert den Core i7 hier stärker als den Core i5, sodass der 4600U seinen Takt nach etwa 30 Sekunden von 2,9 auf 2,6 GHz drosseln muss.

Im Ergebnis kommt das 850 G1 zwar fast an die Performance des deutlich energiehungrigeren Vorgängers 8570p (Core i7-3520M, 37 Watt) heran, nicht aber an Quad-Core bestückte Konkurrenten wie das ThinkPad T540p (Core i7-4700MQ, 47 Watt). Hier zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Geräte: Anders als Lenovo hat HP vor allem die Mobilität in den Mittelpunkt gestellt, wodurch das EliteBook zwar schlanker und leichter, aber eben auch weit weniger leistungsfähig ausfällt.

Im Akkubetrieb kommt der Core i7-4600U zunächst nicht über seine Basisfrequenz von 2,1 GHz hinaus, da der Hersteller den Turbo Boost nur bei angeschlossenem Netzteil aktiviert hat. Das kostet je nach Anwendung bis zu 35 Prozent Leistung, lässt sich aber glücklicherweise im BIOS mittels "Enable Turbo Boost on DC" umstellen.

Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1.43 Points ∼61%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.13 Points ∼48% -21%
Lenovo ThinkPad T540p-20BE005YGE
GeForce GT 730M, 4700MQ, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
1.49 Points ∼64% +4%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
1.42 Points ∼61% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
2.91 Points ∼12%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2.49 Points ∼10% -14%
Lenovo ThinkPad T540p-20BE005YGE
GeForce GT 730M, 4700MQ, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
6.77 Points ∼28% +133%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
3.33 Points ∼14% +14%
Cinebench R10 Shading 32Bit
6892
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9139
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4744
Cinebench R10 Shading 64Bit
7037 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12107 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6231 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.43 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
29.12 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.91 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
30.88 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
270 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
126 Points
Hilfe

Massenspeicher

SSD-Performance nach mehrtägiger Nutzung
SSD-Performance nach mehrtägiger Nutzung

Wenig überraschend verbaut HP auch im EliteBook 850 G1 die Intel SSD Pro 1500, welche wir bereits vom 820 G1 und 840 G1 kennen. Hohe Energieeffizienz, besondere Zuverlässigkeit (so zumindest das Herstellerversprechen) und spezielle Features wie die hardwarebasierte AES-Verschlüsselung lassen das 2,5-Zoll-Laufwerk als passende Wahl für ein hochpreisiges Business-Notebook erscheinen – nur die Speicherkapazität hätte gerne auch noch etwas größer als die vorliegenden 180 GB ausfallen können (115 GB nutzbar).

Performanceseitig haben wir dagegen nichts zu meckern: Die Kombination aus Sandforce Controller (SF-2281) und Intel eigenem MLC-Flash in 20-nm-Fertigung glänzt mit durchgängig hohen Übertragungsraten. Sowohl die Ergebnisse beim sequentiellen Lesen und Schreiben als auch die Werte der 4K-/4K64-Tests liegen am oberen Ende der aktuellen Leistungsskala.

Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
Minimale Transferrate: 236.7 MB/s
Maximale Transferrate: 436.6 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 375.6 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 117.3 MB/s
CPU Benutzung: 0.1 %

System Performance

Schon die Basiskonfiguration des 850 G1 bot eine solide Systemleistung, die nun dank SSD und schnellerem Prozessor noch einmal eindrucksvoll getoppt wird. Dies gilt nicht nur für Benchmarks wie den PCMark 7, wo der Gesamtscore von rund 2.800 auf über 5.400 Punkte ansteigt. Fast noch erstaunlicher sind die Verbesserungen bei ganz alltäglichen Aufgaben wie dem Start von Windows oder Anwendungen: Während eine herkömmliche Festplatte oftmals die eine oder andere Gedenksekunde benötigt, reagiert die SSD praktisch verzögerungsfrei auf jeden Befehl. An dieser Komponente sollte darum keinensfalls gespart werden, zumal auch der nachträgliche Einbau eines Flashspeichers (und sogar der parallele Betrieb von HDD und M.2-SSD) ohne Weiteres möglich ist.

PCMark 7 Score
5431 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4192 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3511 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4908 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
5431 Points ∼63%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2821 Points ∼33% -48%
Lenovo ThinkPad T540p-20BE005YGE
GeForce GT 730M, 4700MQ, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
5009 Points ∼58% -8%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
2235 Points ∼26% -59%

Grafikkarte

Kommen wir nun zur wohl spannendsten Besonderheit unseres Kandidaten: der AMD Radeon HD 8750M. Mit schnellem GDDR5-Speicher – wenngleich leider nur einem Gigabyte davon – hatten wir diese Karte bislang noch nie im Test, was auf den ersten Blick einen nennenswerten Leistungszuwachs verspricht. Allerdings werden die 384 Shadereinheiten (GCN-Architektur) des "Mars"-Chips bei der DDR3-Version deutlich höher getaktet (775-825 MHz statt 620-670 MHz), sodass sich die verdoppelte Speicherbandbreite kaum in gesteigerten Frameraten niederschlägt. Die Scores im 3DMark 11 oder 3DMark (2013) sind bei beiden Modellen sogar nahezu identisch und in etwa mit einer GeForce GT 730M oder 740M vergleichbar. Das reicht, um die HD Graphics 4400 um rund Faktor 2 zu distanzieren.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
1595 Points ∼3%
HP EliteBook 850 G1-H5G34ET
HD Graphics 4400, 4200U, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
687 Points ∼1% -57%
Lenovo ThinkPad T540p-20BE005YGE
GeForce GT 730M, 4700MQ, Samsung SSD 840 250GB MZ7TD256HAFV
1722 Points ∼3% +8%
HP EliteBook 8570p-B6Q03EA-ABD
Radeon HD 7570M, 3520M, Hitachi HTS727550A9E364
862 Points ∼2% -46%
3DMark 06 Standard
10331 Punkte
3DMark Vantage P Result
7164 Punkte
3DMark 11 Performance
1791 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
41122 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6303 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1241 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
265 Punkte
Hilfe
mäßige CAD-Performance
mäßige CAD-Performance

Einen eher gemischten Eindruck hinterlässt die 8750M im CAD-Benchmark SPECviewperf 11. Im Durchschnitt aller Einzeltests liegt die Performance kaum oberhalb der integrierten Intel GPU – für komplexe Konstruktionen ist die Radeon damit nicht geeignet. Die von den technischen Daten exakt identische FirePro M4100 kann allein durch ihre optimierten OpenGL Treiber einen komfortablen Vorsprung von über 150 Prozent herausarbeiten. Derartige Profi-Modelle werden allerdings im Regelfall nur in Workstation-Notebooks wie HPs ZBook-Serie verbaut.

HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
Radeon HD 8750M, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
HP EliteBook 840 G1
HD Graphics 4400, 4600U, Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H
HP ZBook 14
FirePro M4100, 4600U, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
HP ZBook 15
Quadro K2100M, 4700MQ, Hitachi Travelstar 7K750 HTS727575A9E
SPECviewperf 11
-4%
266%
503%
1920x1080 Siemens NX
6.4
1.93
-70%
21.28
233%
31.34
390%
1920x1080 Tcvis
2.89
2.7
-7%
13.56
369%
34.27
1086%
1920x1080 SolidWorks
11.9
11.43
-4%
37.88
218%
42.39
256%
1920x1080 Pro/ENGINEER
3.02
1.99
-34%
8.87
194%
17.6
483%
1920x1080 Maya
6.33
15.49
145%
37.65
495%
52.85
735%
1920x1080 Lightwave
13.21
16.07
22%
48.54
267%
48.97
271%
1920x1080 Ensight
12.16
2.47
-80%
11.29
-7%
28.25
132%
1920x1080 Catia
5.49
25.05
356%
42.11
667%

Gaming Performance, GPU-Throttling und weitere Probleme

voller GPU-Takt zu Spielbeginn, ...
voller GPU-Takt zu Spielbeginn, ...
...Leistungseinbruch nach längerer Spielzeit
...Leistungseinbruch nach längerer Spielzeit

Bevor wir zur Spiele-Performance der Radeon HD 8750M kommen, müssen wir zunächst eine Reihe von kleineren und größeren (Treiber-)Problemen ansprechen, die uns im Verlauf des Tests begegneten. Mehrfach stürzten Anwendungen, die auf die AMD GPU zurückgreifen, direkt nach dem Start ab (PCMark 8); in einigen Situationen fror gar das komplette System ein und ließ sich nur durch einen harten Reset wieder zum Leben erwecken (F1 2013, Company of Heroes 2).

Während diesbezüglich vielleicht schon ein neuer Grafiktreiber Abhilfe leisten könnte, scheint ein anderes Problem deutlich schwerer zu wiegen: Nach einigen Minuten Spielzeit beginnt die Taktrate der GPU stark zu schwanken – kurzzeitig haben wir dabei Einbrüche bis auf 300/150 MHz (Kern-/Speichertakt) beobachtet. Die Folge: starke Mikroruckler, die teilweise bis zur völligen Unspielbarkeit führen, selbst wenn die mittlere Bildrate weiterhin über der kritischen Marke von 30 fps verharrt.

Auf unsere relativ kurzen Benchmark-Sequenzen hatte dies jedoch keinen Einfluss, sodass die nachfolgenden Ergebnisse als repräsentativ für die Leistung der 8750M angesehen werden können. Erneut bestätigt sich, dass die DDR3- und GDDR5-Versionen der Karte auf einem Niveau liegen und recht gut mit einer GeForce GT 740M von Nvidia vergleichbar sind. Dies gilt aber leider nur im Netzbetrieb; wird das Notebook per Akku versorgt, sinkt die Performance um fast 50 Prozent (Taktbegrenzung auf 400/300 MHz).

min. mittel hoch max.
Anno 2070 (2011) 103.652.529.415fps
Diablo III (2012) 85.257.749.231.7fps
Tomb Raider (2013) 104.449.433.615.3fps
Metro: Last Light (2013) 4127.816.37.9fps
Company of Heroes 2 (2013) 2822.1122.1fps
Dota 2 (2013) 99.353.929.5fps
Total War: Rome II (2013) 62.35040.47.9fps
Fifa 14 (2013) 229.4147.9142.397.5fps
F1 2013 (2013) 80543723fps
Battlefield 4 (2013) 48.73322.48.1fps
Call of Duty: Ghosts (2013) 35.332.714.3fps
X-Plane 10.25 (2013) 59.833.31411.7fps
Thief (2014) 2114.811.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Schon unser erstes Testgerät wurde im Leerlauf zumeist passiv gekühlt, einzig die mechanische Festplatte verhinderte damals einen wirklich lautlosen Betrieb. Da diese nun einer SSD weichen musste, ist von unserem Kandidaten in einfachen Office- und Multimedia-Anwendungen nichts mehr zu hören. Selbst wenn der Lüfter gelegentlich doch einmal anspringt, dreht selbiger auf niedrigster Stufe so langsam, dass das sanfte Rauschen aus einigen Zentimetern Entfernung kaum noch wahrgenommen wird.

Unter Volllast ist hingegen eine leichte Steigerung des Lärmpegels zu vermelden, da nun auch die zusätzliche Abwärme der Radeon GPU abgeführt werden muss. Die im 3DMark 06 ermittelten 37,2 dB(A) können jedoch noch immer als sehr zurückhaltend bezeichnet werden und gehen in Relation zu Dicke und Leistungsfähigkeit des Notebooks in Ordnung. Lauter wird das EliteBook nur im praxisfernen Stresstest.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
37.2 / 40.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft SL-451 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Auch die Gehäusetemperaturen fallen im Vergleich mit unserem vorherigen Test merklich höher aus. Bereits im Leerlauf messen wir stellenweise mehr als 30 °C, was allerdings in erster Linie auf den sehr defensiv abgestimmten Lüfter zurückzuführen ist – unangenehm oder gar bedenklich sind die ermittelten Werte jedenfalls nicht. Kritischer erscheint die Wärmeentwicklung bei starker Hardwareauslastung: 45 °C im mittleren Tastaturbereich würden wir allenfalls als "tolerabel" einstufen. Gleichzeitig sei aber auch betont, dass derart hohe Temperaturen nur in wenigen Extremsituationen erreicht werden.

Nach einstündiger Ausführung von Prime95 und FurMark vermelden die Sensoren von Prozessor und Grafikkarte jeweils rund 80 °C. Während die CPU aber konstant eine Frequenz von immerhin 2,4 GHz hält, zeigt die GPU noch stärkere Takteinbrüche als in unseren Spieletests. Interessanterweise erfolgt dieses Throttling nahezu unabhängig von der Kerntemperatur – womöglich handelt es sich deshalb um eine bewusste Designentscheidung, mit der die Leistungsaufnahme des Gerätes unterhalb bestimmter Grenzwerte gehalten werden soll.

Max. Last
 40.4 °C41.6 °C35.6 °C 
 34.6 °C45.1 °C34.1 °C 
 30.7 °C32 °C33 °C 
Maximal: 45.1 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
41.8 °C47.8 °C45.8 °C
38.1 °C41.8 °C37.8 °C
34 °C35 °C32.6 °C
Maximal: 47.8 °C
Durchschnitt: 39.4 °C
Netzteil (max.)  55.3 °C | Raumtemperatur 22.7 °C | Fluke 62 Max

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Mit einer minimalen Leistungsaufnahme von 4,1 bis 9,3 Watt agiert unser Testgerät nochmals sparsamer als die zuvor getestete Einstiegskonfiguration (4,9-9,3 Watt) – und das trotz eines zweiten Speichermoduls und der AMD Grafikkarte. Letztere schaltet sich im Leerlauf jedoch automatisch per Enduro ab, während der zusätzliche RAM durch die effizientere SSD kompensiert wird. 

Sobald die dedizierte GPU ins Spiel kommt, bleibt von diesem Vorteil natürlich nichts mehr übrig. Trotz Throttling steigert die HD 8750M den Lastverbrauch auf 42,8 bis 48,6 Watt, gut 15 Watt mehr als wir unter Verwendung der Prozessorgrafik gemessen haben. Das mitgelieferte 65-Watt-Netzteil bietet dennoch mehr als ausreichende Leistungsreserven und sollte eigentlich nicht für die eingeschränkte Performance verantwortlich sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.1 Watt
Idledarkmidlight 4.1 / 8.6 / 9.3 Watt
Last midlight 42.8 / 48.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft Energy Check 3000

Akkulaufzeit

Die soeben ermittelten Verbrauchswerte spiegeln sich auch in unseren Laufzeitmessungen wieder: Trotz identischem 50-Wh-Akku hält das EliteBook im Battery Eater Reader's Test (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, Funkmodule aus) nun rund eineinhalb Stunden länger durch und kommt so auf insgesamt knapp 10 Stunden.

Wird die Displayhelligkeit auf ein alltagstaugliches Maß angehoben (Stufe 17/21, 139 cd/m²) und das Notebook zum Surfen oder der Wiedergabe von HD-Videos eingesetzt, sinkt die Ausdauer auf rund 5 Stunden ab. Ähnliche Werte konnten wir bereits in unserem letzten Test verzeichnen.

Auch im Battery Eater Classic Test (Höchstleistung, maximale Helligkeit, Funkmodule ein) bleibt die Laufzeit mit etwas mehr als 2 Stunden nahezu konstant. Standardmäßig wird diese Software jedoch auf der Intel GPU ausgeführt – bei Aktivierung der Radeon wird der Anwender deutlich früher die nächste Steckdose aufsuchen müssen. Praktisch: Das starke 65-Watt-Netzteil verkürzt den anschließenden Ladevorgang um etwa 30 Minuten.

Reader's Test
Reader's Test
WLAN-Test
WLAN-Test
H.264-Test
H.264-Test
Classic Test
Classic Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 55min
Surfen über WLAN
5h 56min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 14min
Last (volle Helligkeit)
2h 11min

Fazit

HP EliteBook 850 G1-H5G44ET
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET

Ein Schritt nach vorn, zwei Schritte zurück: Dass das Topmodell der 850-G1-Baureihe letztlich sogar ein Prozentpünktchen schlechter als die Basiskonfiguration abschneidet, mag auf den ersten Blick irritieren – bei genauerem Hinsehen lässt sich das jedoch leicht erklären.

Beginnen wir aber zunächst mit den positiven Aspekten: Vor allem die reaktionsschnelle SSD beflügelt das EliteBook geradezu, und zwar nicht nur in synthetischen Systemleistungs-Benchmarks, sondern auch (und insbesondere) ganz alltäglichen Programmen. Gleichzeitig sorgt der auf 8 GB verdoppelte RAM dafür, dass dem Notebook selbst bei exzessivem Multitasking mit speicherhungriger Software nicht die Puste ausgeht. Der starke Prozessor dürfte ebenfalls nur in den wenigsten Fällen ernsthaft gefordert werden, wenngleich die Performance noch immer leicht unter dem Vorgängermodell mit Standard-Voltage-CPU liegt.

Besonders gespannt waren wir im Vorfeld auf die Radeon HD 8750M, die das 850 G1 auch für 3D-Anwendungen prädestinieren soll. Das würde auch gelingen, wären da nicht die beobachteten Takteinbrüche. Noch bleibt die Hoffnung, dass HP hier mit einem BIOS-Update nachbessert – dann dürfte allerdings auch die Wärme- und/oder Geräuschentwicklung ansteigen. Wir halten Sie diesbezüglich natürlich auf dem Laufenden.

Was können wir allen Kaufinteressenten nun abschließend raten? In Disziplinen wie Verarbeitung, Eingabegeräten oder Mobilität bleibt das EliteBook ein hervorragendes Gerät und kennt in der 15-Zoll-Klasse nur wenige Konkurrenten. Als mögliche Alternative bietet sich deshalb an, das vergleichsweise preiswerte Basismodell zu erwerben, um dieses anschließend selbst mit einer SSD oder weiteren Extras zu bestücken.

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HP EliteBook 850 G1-H5G44ET, zur Verfügung gestellt von HP Deutschland
HP EliteBook 850 G1-H5G44ET, zur Verfügung gestellt von HP Deutschland

Datenblatt

HP EliteBook 850 G1-H5G44ET (EliteBook 850 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon HD 8750M - 1024 MB, Kerntakt: 670 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, 128 Bit GDDR5-Speicher, Treiber 13.101.1.0, Enduro
Hauptspeicher
8192 MB 
, 2x 4 GB DDR3L-1600, 2 Slots
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, Chi Mei CMN15C2, TN-Panel, LED-Backlight, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Intel SSD Pro 1500 Series SSDSC2BF180A4H, 180 GB 
, 115 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset-Buchse (3,5 Millimeter Klinke), Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel I218-LM Gigabit (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-N 7260 (a/b/g/n), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 21.4 x 376 x 254
Akku
50 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
Kamera
Webcam: 0.9 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 45-Watt-Netzteil, Windows 7/8 DVDs, Treiber DVD, Kurzanleitung, HP Client Security, Drive Encryption, Recovery Manager, Absolute Data Protect, Theft Recovery (Computrace), 36 Monate Garantie
Gewicht
2.033 kg, Netzteil: 247 g
Preis
1600 Euro

 

Es ist ein tiefgreifender Umbruch, ...
Es ist ein tiefgreifender Umbruch, ...
...den HP mit dem neuen EliteBook 850 G1 wagt.
...den HP mit dem neuen EliteBook 850 G1 wagt.
Das 15-zöllige Business-Notebook...
Das 15-zöllige Business-Notebook...
...setzt künftig ausschließlich auf effiziente Low-Voltage-CPUs.
...setzt künftig ausschließlich auf effiziente Low-Voltage-CPUs.
Die sparsame Hardware...
Die sparsame Hardware...
...erlaubt ein deutlich leichteres und dünneres Gehäuse.
...erlaubt ein deutlich leichteres und dünneres Gehäuse.
Äußerst solide sind die Displayscharniere, ...
Äußerst solide sind die Displayscharniere, ...
...deren maximaler Öffnungswinkel aber nicht besonders üppig ausfällt.
...deren maximaler Öffnungswinkel aber nicht besonders üppig ausfällt.
Eine Gummilippe schützt das Display beim Transport.
Eine Gummilippe schützt das Display beim Transport.
Der SD-Kartenleser ist nur umständlich erreichbar.
Der SD-Kartenleser ist nur umständlich erreichbar.
Weitere Schnittstellen ergänzt eine optionale Docking-Station.
Weitere Schnittstellen ergänzt eine optionale Docking-Station.
Safety first: SC-Leser...
Safety first: SC-Leser...
...und Fingerabdruckscanner dürfen nicht fehlen. (Bild: 850 G1-H5G34ET)
...und Fingerabdruckscanner dürfen nicht fehlen. (Bild: 850 G1-H5G34ET)
Wie bei der Konkurrenz kann die Maus nicht nur per Touchpad, ...
Wie bei der Konkurrenz kann die Maus nicht nur per Touchpad, ...
...sondern auch mittels Trackpoint gesteuert werden.
...sondern auch mittels Trackpoint gesteuert werden.
Die Tastatur besitzt einen recht weichen Druckpunkt...
Die Tastatur besitzt einen recht weichen Druckpunkt...
...und wird von weißen LEDs beleuchtet.
...und wird von weißen LEDs beleuchtet.
Ein praktisches Extra sind die Spezialtasten für WLAN und Sound.
Ein praktisches Extra sind die Spezialtasten für WLAN und Sound.
An der Unterseite des Notebooks...
An der Unterseite des Notebooks...
...befindet sich ein kleiner Riegel, ...
...befindet sich ein kleiner Riegel, ...
...der die werkzeuglose Abnahme der Bodenplatte gestattet. (Bild: 850 G1-H5G34ET)
...der die werkzeuglose Abnahme der Bodenplatte gestattet. (Bild: 850 G1-H5G34ET)
Zusätzlich zum 2,5-Zoll-Laufwerk kann eine M.2-SSD verbaut werden.
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Der einzige Lüfter muss nur selten in Aktion treten...
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...und führt die Abwärme geräuscharm ab.
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Der Anwender kann zwischen Windows 7 und 8 wählen.
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Preisvergleich

Pro

+leichtes und hochwertiges Gehäuse
+gute Eingabegeräte
+außentaugliches Display mit hoher Auflösung
+starke Anwendungsleistung
+einfache Wartung
+leiser Lüfter
+36 Monate Garantie
 

Contra

-Kartenleser schlecht erreichbar
-bassarme Lautsprecher
-GPU-Throttling
-hohes Preisniveau

Shortcut

Was uns gefällt

Mit SSD und 8 GB RAM liefert das EliteBook nun endlich die Performance, die wir von einem High-End-Notebook der Business-Klasse erwarten. Auch die rund 20 Prozent höhere Leistung des Core i7-4600U nimmt man als Anwender gerne mit.

Was wir vermissen

Ein hochwertiges IPS-Panel mit stabilen Blickwinkeln und präziser Farbwiedergabe würde dem 850 G1 den letzten Schliff verpassen – leider bleibt ein solches anderen Konfigurationen vorbehalten.

Was uns verblüfft

Was nützt eine zusätzliche Grafikkarte, wenn diese ihr Potential nicht vollständig ausspielen kann? Angesichts unkritischer Hardwaretemperaturen erscheint uns eine derart drastische Drosselung zudem nicht unbedingt notwendig.

Die Konkurrenz

Vergleichbare Konkurrenten sind bislang eher rar gesät, das Toshiba Tecra Z50 sowie das Lenovo ThinkPad S540 (eher ein Prosumer-Notebook) kommen dem 850 G1 noch am nächsten. Alternativ lohnt ein Blick auf die 14-Zoll-Klasse, in der das Dell Latitude E7440ThinkPad T440s oder Toshiba Tecra Z40 antreten.

Bewertung

HP EliteBook 850 G1-H5G44ET - 12.04.2014 v4(old)
Till Schönborn

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
90%
Pointing Device
90%
Konnektivität
74 / 80 → 93%
Gewicht
63 / 20-67 → 91%
Akkulaufzeit
86%
Display
78%
Leistung Spiele
75 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 97%
Temperatur
84%
Lautstärke
92%
Audio
63%
Kamera
45 / 85 → 53%
Auf- / Abwertung
-1%
Durchschnitt
73%
84%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test-Update HP EliteBook 850 G1-H5G44ET Notebook
Autor: Till Schönborn (Update: 15.05.2018)
Till Schönborn
Till Schönborn - Managing Editor Business
Freude am Schreiben und die Faszination für (mobile) Technik brachten mich im Herbst 2011 zu Notebookcheck. Neben unzähligen Notebook-Tests und Newsmeldungen habe ich seitdem eine Reihe technischer Hintergrundartikel zu CPU- und GPU-Architekturen verfasst und betreue zudem unsere Hardware-Datenbank. Seit Anfang 2014 leite ich den Bereich der Premium-Business-Notebooks, fühle mich aber auch im Smartphone- oder Tablet-Segment zu Hause – das gespannte "Kribbeln" beim Testen neuer Hardware ist auch nach vielen Jahren noch nicht verflogen. Die schmale Freizeit zwischen Studium und Job wird zumeist fernab jeglicher Elektronik in der Natur verbracht.