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Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 03.07.2017

Update Juli 2017. Hier finden Sie die aktuellen Top-10-Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet, kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks. Wichtige, gute Geräte des Marktes bleiben in Ausnahmefällen länger in der Topliste. Geräte, die nicht mehr in den Shops geführt werden, entfernen wir, auch wenn der Test noch keine 10 Monate alt ist. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand Juli 2017

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
185%01.2017Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
NVIDIA GeForce 940MX
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg23.7 mm14"1920x1080matt
284%02.2017Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Intel Core i5-7200U
NVIDIA GeForce GTX 950M
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.3 kg25.4 mm15.6"1920x1080matt
384%03.2017Fujitsu Lifebook A557Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
2.3 kg30.9 mm15.6"1920x1080matt
483%06.2017Dell Latitude 5580Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.2 kg23.25 mm15.6"1366x768matt
582%12.2016HP ProBook 450 G4 Y8B60EAHP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
NVIDIA GeForce 930MX
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2 kg24,4 mm15.6"1920x1080matt
682%11.2016Acer TravelMate P249-M-5452Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.1 kg30.4 mm14"1920x1080matt
781%04.2017Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GELenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2 kg22.9 mm15.6"1920x1080matt
881%01.2017Dell Vostro 15-5568Dell Vostro 15-5568
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg19.2 mm15.6"1920x1080
981%10.2016HP ProBook 655 G2 T9X09ETHP ProBook 655 G2 T9X09ET
AMD Pro A8-8600B
AMD Radeon R6 (Carrizo)
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.3 kg27.4 mm15.6"1366x768matt
1080%11.2016Acer Aspire E5-774-54HJAcer Aspire E5-774-54HJ
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
3 kg28 mm17.3"1920x1080matt

Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo, HP, Fujitsu und Acer und kosten zwischen 450 und 800 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben; das könnten schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich neuerdings häufiger unter den vorliegenden Budget-Office-Top-10; die ThinkPads E470/E570, das Lenovo V510-15IKB und das Fujitsu Lifebook A557 gehören dazu.

Platz 1

Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - wieder mit IPS-TFT
Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - wieder mit IPS-TFT

Die E-Serien-ThinkPads definieren den Einstieg in die Office-Klasse, ohne dabei allzu viele Kompromisse einzugehen. Wir hatten ein ThinkPad E470 (hier im Test) mit Kaby Lake Core i5 und Geforce 940MX (DDR3) im Test. Das Modell mit Core i5 7200U (IGP), 8 GB DDR4 und 256-GB-SSD sowie Full-HD-IPS kostet derzeit knapp 700 Euro, was angesichts der Features eine Kampfansage an HP (ProBook) und Dell (Latitude E-Serie) ist. Die günstigen ProBooks (4xx und 655 mit AMD) sind in der Gesamtwertung deutlich abgeschlagen. 

Wertig, hervorragend ausgestattet und dennoch erschwinglich: Das Lenovo ThinkPad E470 ist ein Preis-Leistungs-Kracher mit echten Allround-Qualitäten.

Hier gefällt aber nicht nur das blickwinkelstabile, kontraststarke und hochauflösende IPS-Display. Die Gehäusequalität ist ordentlich – wenn auch nicht so wertig und stabil wie bei den T-Serien-ThinkPads. Wichtig ist die exzellente Tastatur: Es ist die gleiche wie im L460, aber nicht 100 % die gleiche wie in den teuren Oberklasse-T-Serien-ThinkPads. Die Laufzeit ist mit 5:26 Stunden in Ordnung, die WLAN-Geschwindigkeit gefällt, und nicht zuletzt gibt es den kleinen Zusatz-Trackpoint in der Tastatur. 

Hier wäre in erster Linie das vergleichsweise wuchtige Gehäuse zu nennen, welches dennoch kaum Platz für Aufrüstwünsche und nur wenige moderne Schnittstellen bietet. Zumindest einen freien M.2-Steckplatz und eine USB-Typ-C-Buchse hätte Lenovo in unseren Augen integrieren sollen.

Schattenseiten? Hier wären das mäßige Schnittstellenangebot und die begrenzten Aufrüstmöglichkeiten zu nennen. Dennoch: Für das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis vergaben wir den Best Value Award im Januar 2017.

Preisvergleich

ThinkPad E470-20H2S00400

Preisvergleich

ThinkPad L460-20FVS01400

Platz 2

Einstieg in die ThinkPad-Klasse: Lenovo ThinkPad E570
Einstieg in die ThinkPad-Klasse: Lenovo ThinkPad E570

Lenovos ThinkPad E570 (hier im Test) beerbt das ThinkPad E560, das bis dato an dieser Stelle der Topliste logierte. Der 15-Zoller ist wahlweise mit einer Nvidia GeForce GTX 950M bestückt, die bringt ordentliche Spiele-Power - mehr, als für die Office-Fraktion typisch wäre. Die Einsteiger-Konfigurationen sind jedoch schon ab 690 Euro zu haben, dann mit Festplatte, aber auch mit Full-HD. Die Intel Core i5-7200U/i7-7500U sind Standard für die Plattform. 

Als Zielgruppe kann es vor allem für Studenten und Privatnutzer, die ein Notebook mit guten Eingabegeräten wollen, interessant sein.

Wie früher schon sind es der meistens leise Betrieb, die besten Eingabegeräte der Preisklasse und die guten Wartungs- und Erweiterungsoptionen, die neben der multimediatauglichen Leistung für das E570 sprechen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Lenovo leistet sich bei der Stabilität und der Wertigkeit des Chassis Patzer. Hinzu kommt eine schlechte Anschlussplatzierung und das Wegfallen des Docking Ports OneLink (war im E560 kombiniert mit Stromversorgung).

Zuletzt kommt man nicht drumherum, das Gehäuse negativ zu erwähnen: Insbesondere das Displaygehäuse überzeugt weder bei der Verarbeitung noch bei der Stabilität.

Das HP ProBook 450 G4 startet insgesamt günstiger und ist besser gebaut, dafür muss man bei diesem auch mit einem schlechten TN-Display vorliebnehmen.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
ThinkPad E570 (20H5006VGE)15.6"1920x1080 IPSi7-7500UGTX 950M8 GB256-GB-SSDab 890 Euro
ThinkPad E570 (20H5006TGE)15.6"1920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB256-GB-SSDab 750 Euro
ThinkPad E570 (20H50074GE)15.6"1920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB1-TB-HDDab 695 Euro

Preisvergleich

ThinkPad E570-20H6S00000

Platz 3

starkes Display: Fujitsu Lifebook A557
starkes Display: Fujitsu Lifebook A557

Das klobige Fujitsu Lifebook A557 (hier im Test) kommt ohne Allüren daher und schaut alles andere als schick und edel aus. Dafür hat es einige fast schon überragende Eigenschaften zu einem sehr interessanten Preis. 

Einen positiven Eindruck konnte das Fujitsu Lifebook A557 bei den Verbrauchswerten hinterlassen, welche in Folge auch für lange Akkulaufzeiten sorgen.

Knapp neun Stunden im WiFi-Test sprechen ebenso für den 15-Zoller wie das funktionale Design, die gute Tastatur und das blickwinkelstabile IPS-Display. Hier kann Fujitsu voll und ganz mit Lenovos L460 und E570 mithalten. Das Fujitsu hat zwar keine so gute ThinkPad Tastatur, jedoch eine 256-GB-SSD-Konfiguration mit demselben tollen IPS-Panel für knapp 600 Euro. Intel Core i5-7200U nebst 8-GB-Arbeitsspeicher ist Standard. Lenovo geht in den kleinen Konfigurationen bereits auf 4 GB hinunter. Im Test etwas zu kurz kommt die gute WLAN- und SD-Card-Performance, die mit Oberklasse-Office locker mithalten kann. 

Gerade für den kleinen Geldbeutel bietet das Fujitsu Lifebook A557 eine ordentliche Portion an Leistung. Wer nicht allzu viel Wert auf das Design legt, wird mit dem Fujitsu Lifebook A557 seine Freude haben.

Zu Recht belegt Fujitsu mit dem Lifebook A557 den dritten Platz gleich nach den L- und E-ThinkPads. Das Chassis ist zwar altbacken und klobig, dafür stabiler als beim ThinkPad E570. USB-Type-C und Docking Port gibt es auch hier nicht, genauso wenig wie eine beleuchtete Tastatur. Das haben aber auch E570/L460 (Radeon Konfiguration) und ProBook 450 G4 nicht zu bieten. Insofern ist die Tastatur der einzige Vorteil der E- und L-Serien-ThinkPads, welche einen höheren Preis aufrufen. An eine SSD ist bei Lenovo für unter 600 Euro gar nicht zu denken. Dafür vergaben wir den Best Value Award im April 2017. 

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Lifebook A557 (A5570MP000DE)15.6"1920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB512-GB-SSDab 650 Euro

Lifebook A557
(A5570MPF52DE)

15.6"1920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB256-GB-SSDab 589 Euro

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Lifebook A557

Platz 4

Workaholic: Dell Latitude 5580
Workaholic: Dell Latitude 5580

Das Dell Latitude 5580 (hier im Test) ist ein klassischer, klobiger Allrounder für den Schreibtisch. Der 15-Zoller konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen. Das wären feedbackstarke Eingabegeräte inklusive Trackpoint, ein sehr solides Chassis mit geringster Lautstärke bzw. Abwärme und viele Anschlüsse. Neu ist der Thunderbolt 3 Port, den gibt es aber erst in teureren Konfigurationen als Option. Damit wäre das Dell Latitude 5580 sogar tüchtig zukunftssicher. Gigantisch ist die Laufzeit von 11:30 Stunden im WiFi-Test. 

Seine lange Akkulaufzeit, einfache Wartbarkeit, viele Optionen, Linux Zertifizierung und komfortable Tastatur machen es zu einem attraktiven und sehr vielseitigen Business-Notebook für die meisten Büroanwendungen.

Auf Seiten der Leistung ist eher Basis eingebaut, Core i5 nebst 4-GB-RAM und eine langsame, klassische Festplatte. Das alles erledigt seinen Job, Performance unter der Haube sieht aber anders aus. 

Die Einstiegskonfigurationen sind auf den ersten Blick zwar recht erschwinglich, doch dann muss man auch auf wichtige Business-Eigenschaften wie SmartCard, Thunderbolt 3, WWAN, NFC sowie einen Fingerabdruckleser verzichten. 

Die Variante mit Full-HD-Panel und 8-GB-Arbeitsspeicher erscheint uns lukrativer, sie wird ebenfalls knapp unter 800 Euro angeboten. 

Zudem empfehlen wir, den schrecklichen HD-Bildschirm zu vermeiden und stattdessen in einen FHD-Bildschirm zu investieren. 

Den Dell Latitude 5580 mit FHD-Panel haben wir gerade im Nachtest, der Test wird in wenigen Tagen veröffentlicht.

Preisvergleich

Latitude 5580

Platz 5

Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G4
Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G4

Das ProBook 450 G4 (hier im Test) mit matter Anzeige, guten Eingabegeräten und einem stabilen, alltagstauglichen Gehäuse hat keine schwerwiegenden Defizite. Für 579 bis 1.100 Euro bekommt der Laptop-Käufer keinen echten Docking Port - der ist erst bei den ProBooks der 6xx-Serie oder den ThinkPads L460/E460 an Bord - nicht aber bei E570 und L460-Radeon-Konfiguration). Gute Wartungsmöglichkeiten sind aber vorhanden (RAM, HDD, WLAN, freier M.2-Slot). Ausgerüstet mit einem Intel Core i5-7500U (Kaby Lake) und einer Grafikkarte GeForce 930MX ist schnellstes Arbeiten möglich. 

Das Gehäuse ist ordentlich und hat kaum Schwächen, die Handballenauflage aus Metall besitzt eine gute Haptik, und das Gerät bietet eine sehr solide Auswahl an Anschlüssen, sogar inklusive USB Typ-C. 

Das ProBook 450 G4 hat neben der Tastatur ein feedbackstarkes Precision TouchPad, viele Anschlüsse und eine lange Akkulaufzeit von bis zu 8:33 Stunden im WiFi-Test. Es kann also mit den starken Laufzeiten des LifeBook A557 mithalten. Doch der Bildschirm ist nach wie vor ein Problem: Die TN-Anzeige bringt schlechte Blickwinkel, flaue Farben und eine geringe Helligkeit hervor. Hier haben ThinkPad E570, E470 und LifeBook A557 mit IPS-Bildschirmen die Nase vorn. 

Schade: Der Hersteller ruiniert ein eigentlich relativ rundes Paket mit einem Display, das man zu dem Preis einfach nicht akzeptieren kann.

Preisvergleich

ProBook 450 G3

Platz 6

Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452
Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452

Ein Platz 6, der sogar uns überrascht hatte: Der 14-Zoller Acer TravelMate P249-M-5452 (hier im Test) gehört bekanntlich zu den Einsteiger TravelMates (P2-Serie). Dem Chassis sieht man das aufgrund der Alu-Kunststoff-Kombination auch an, wir wollen es mal als "solide für den Alltag" bezeichnen. Richtig ins Zeug hat sich Acer bei der Ausrüstung gelegt: Hier gibt es eine schnelle SSD sowie eine matte Full-HD-Anzeige. Letztere ist leider kein IPS-Typ und auch relativ dunkel. Dennoch: In Summe kann uns das TravelMate P249-M mit Core i5 6200U, Wartungsklappe, Tastenbeleuchtung, kaum hörbarem Betriebsgeräusch, guter Tastatur und langen Laufzeiten überzeugen. Für ein besseres TFT muss der Kunde zur TravelMate-P6-Serie greifen, da gibt es die IPS-Panels. 

Die Akkulaufzeiten fallen gut aus, und die verbaute Tastatur weiß zu gefallen. Dazu gesellt sich eine dreijährige Herstellergarantie. Kritik gebührt dem Bildschirm: Acer verbaut hier ein blickwinkelinstabiles Modell, das lediglich einen akzeptablen Kontrast und eine zu niedrige Helligkeit bietet.

Wir hatten die High-End-Version mit FHD-Bildschirm und 256-GB-SSD als auch das Low-Cost-Modell P249-M-3895 (Core i3, HD-Auflösung) im Test. Das Einsteigermodell hat für zirka 550 Euro ebenfalls einen dunklen, kontrastarmen und blickwinkelinstabilen Bildschirm an Bord. Hier bietet das Lifebook A557 auf Platz 3 für ein klein wenig mehr Geld deutlich mehr Bildschirm.

Preisvergleich

TravelMate P249-M-5452

Platz 7

lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter
lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter

Mit dem Lenovo V510-15IKB (hier im Test) hat der Hersteller ein relativ günstiges Arbeitsgerät in petto, das trotz aller Vorzüge an einer wichtigen Stelle versagt: Lausige Laufzeiten von lediglich 3:45 Stunden sind nicht mehr zeitgemäß. 

Den großen Schwachpunkt des Rechners stellen die Akkulaufzeiten dar.

Wenn es darauf nicht ankommt, dann steht ein flinkes, SSD-basiertes System mit aktuellem Kaby-Lake-SoC zur Verfügung. Der 15-Zoller ist stets leise, erwärmt sich kaum und hat immerhin eine Full-HD-Anzeige im IPS-Typ. Diese ist natürlich matt, hat aber eine vergleichsweise schwache Helligkeit. Für den Betrag von um die 570 Euro sind Käufer ob der besseren Eingabegeräte mit dem Fujitsu Lifebook A557 (hier im Test) besser bedient. 

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V510-15IKB 80WQ0002GE

Platz 8

mittelmäßige Eingabegeräte: Dell Vostro 15 5568
mittelmäßige Eingabegeräte: Dell Vostro 15 5568

Dells Vostro 15-5568 (hier im Test) soll in der unteren Office-Mittelklasse dienen. Mit dem Kaby-Lake-Prozessor und der schnellen SSD ist Leistung kein Sorgenthema. Hinzu kommen ordentliche Aufrüstmöglichkeiten und eine praxistaugliche Akkulaufzeit von um die sechs Stunden im praxisnahen WiFi-Test.

Gut gefallen haben uns die Leistung, der leise Betrieb und das schicke Gehäuse, dem man den geringen Einstiegspreis nicht ansieht. Auch im Hinblick auf die Stabilität muss sich das Vostro 15 keineswegs hinter teureren Geräten verstecken. 

Die Aufgabe eines Bürogehilfen meistert der 15-Zoller nicht in jeder Disziplin mit Bravour. Ein schwaches TN-Display und mittelmäßige Eingabegeräte sind etwas, das wir für um die 700 Euro gar nicht gerne sehen. Schon angemessener erscheint da die Core-i3-Variante für 470 Euro. Die L- und E-Serien-ThinkPads sind unserer Meinung nach die bessere Alternative. Hier gibt es IPS-Anzeigen und einen echten Docking Port (L-Serie).  

Wir würden uns vor allem eine etwas bessere Tastatur sowie ein IPS-Display wünschen, zumindest optional.

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Vostro 15-5568

Platz 9

Angedockt: Die 6er ProBooks kommen mit echtem Docking Port.
Angedockt: Die 6er ProBooks kommen mit echtem Docking Port.

Das ProBook 655 G2 (AMD) (hier im Test) ist das baugleiche Schwestermodell des ProBook 650 G2 (Intel). Bis auf den Chipsatz unterscheiden sich die 15-Zoller in nichts. Die Intel Version ist auf Grund ihres Preises jenseits der 800 Euro nicht in der Budget-Office-Topliste vertreten. Das 655 G2 - wie auch das 650 G2 - hat zahlreiche Vorzüge, aber auch klar erkennbare Schwächen: Die Eingabegeräte eigenen sich für Vielschreiber, allerdings ist keine Hintergrundbeleuchtung integriert. Es ist ein Docking Port für HP-Dock-Lösungen vorhanden. Das gut gebaute, stabile Chassis erwärmt sich kaum und ist sehr leise. 

HP schafft es tatsächlich, die schon schlechten Bildschirme der beiden von uns getesteten ProBook-650-G2-Modelle noch einmal deutlich zu unterbieten. Das im ProBook 655 G2 verbaute Display ist sehr dunkel, kontrastarm und blickwinkelinstabil.

Leider ist der AMD Pro A8-8600B nicht der schnellste Rechner, im Vergleich zu Intel Core i5 hängt er deutlich zurück. Hinzu kommt eine knappe Laufzeit von lediglich 3:40 Stunden, zu wenig für die Office-Klasse. Das größte Manko ist aber der blickwinkelschwache TN-Bildschirm, im Falle des Testgerätes sogar in veralteter HD-Auflösung. Diese Schwäche hat der 655 G2 mit dem 650 G2 (Intel) gemein, denn auch die FHD-TN-Versionen haben keine höhere Qualität. Da bleibt nur der Blick zu den obigen ThinkPads der L- oder E-Serie mit IPS-Panels.

Preisvergleich

ProBook 655 G2 T9X09ET

Platz 10

Baukasten: alternativ mit GeForce 940MX
Baukasten: alternativ mit GeForce 940MX

Die E5 Serie ist bei Acer der Einstieg in die Mittelklasse. Der 15-Zoller Aspire E5-774-54HJ (hier im Test) ist technisch brandaktuell mit einem Kaby-Lake-Prozessor bestückt. Damit arbeitet das Aspire E5 immer leise und erwärmt sich kaum. Das Testgerät war nicht mit einer SSD bestückt, diese kann aber im M.2-Slot nachgerüstet werden. Die Full-HD-Auflösung gibt es wie bei HP nur als TN-Variante, diese hier hat aber einen ziemlich guten Kontrast. 

Leider handelt es sich hierbei um ein blickwinkelinstabiles TN-Display. Allerdings gehört dieses zu den besseren Modellen und kann mit größeren Blickwinkeln aufwarten als vergleichbare Modelle aus dem Niedrigpreissegment. 

Als E5-774G bringt der Aspire eine dedizierte GeForce 940MX mit, die mit GDDR5-Grafikspeicher gepaart ist. Das ist nicht nur selten, es bringt auch 20-30 % höhere Frame-Raten als bei GDDR3. Der Aspire E5-774 ist also für alle, die Büroarbeit und brauchbare Spielequalitäten abdecken möchten. Für Preis/Leistung hat Acer hier einiges aufgeboten (zirka 550 Euro im Markt), ein IPS-Panel wäre dabei fast schon zuviel verlangt. 

Preisvergleich

Aspire E5-774-54HJ

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14
Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14
Best Value Award im Januar 2017: Lenovo ThinkPad E470
Best Value Award im Januar 2017: Lenovo ThinkPad E470
Best Value Award im April 2017 für das Lifebook A557
Best Value Award im April 2017 für das Lifebook A557
Editor's Choice Award im April 2017 für das ThinkPad E570
Editor's Choice Award im April 2017 für das ThinkPad E570

Notebooks im Vergleich

Messergebnisse

Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000Fujitsu Lifebook A557Dell Latitude 5580HP ProBook 450 G4 Y8B60EAAcer TravelMate P249-M-5452Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GEDell Vostro 15-5568HP ProBook 655 G2 T9X09ETAcer Aspire E5-774-54HJ
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
40.8 (22, 18.8)
44.8 (16.4, 28.4)
55 (24, 31)
30 (19.2, 10.8)
51 (23, 28)
44 (23, 21)
39 (20, 19)
47.6 (24.4, 23.2)
44 (21, 23)
42 (21, 21)
Response Time Black / White *
30.4 (8.4, 22)
25.6 (6.8, 18.8)
35 (19, 16)
29.6 (21.2, 8.4)
30 (10, 20)
16 (10, 6)
30 (19, 11)
27.2 (10, 17.2)
29 (9, 20)
23 (6, 17)
PWM Frequency
200 (90)
201.6 (99)
50 (40)
50 (10)
20000 (90)
200 (90)
1000 (90)
Bildschirm
Brightness
231
243
260
216
201
238
252
222
230
320
Brightness Distribution
89
75
83
83
77
87
87
82
88
82
Schwarzwert *
0.37
0.24
0.22
0.53
0.43
0.41
0.3
0.56
0.56
0.38
Kontrast
659
1008
1305
449
498
607
853
409
443
929
DeltaE Colorchecker *
6.41
4.65
4.21
10.8
10.68
9.09
5.4
10.36
8.7
5.07
DeltaE Graustufen *
5.94
3.39
2.68
12.1
11.32
9.92
5.37
10.9
11.48
13.38
Gamma
2.28 105%
2.7 89%
2.5 96%
2.25 107%
2.26 106%
2.42 99%
2.58 93%
2.21 109%
2.38 101%
2.69 89%
CCT
6101 107%
6246 104%
6066 107%
14344 45%
12204 53%
11177 58%
6795 96%
10084 64%
11179 58%
15991 41%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39.3
36.69
40
38.3
38
36.5
37
37.69
42
60.1
Color Space (Percent of sRGB)
61.1
57.66
63
59.9
59
56.7
58
57.92
67
91.6
Geräuschentwicklung
aus / Umgebung *
29
29
30.3
28.2
31.6
31.8
30.2
29
31.5
30.5
Idle min *
29
29
30.3
32.6
32.6
31.8
30.2
29
31.6
30.8
Idle avg *
29
29
30.3
32.6
32.6
31.8
30.2
29
31.6
30.8
Idle max *
29
29
32.3
32.8
33
31.8
32
29
31.6
30.8
Last avg *
35.6
34.3
38.5
33.5
38.9
35.7
34.7
33.9
33.5
32.1
Last max *
38.5
40.1
39.7
34.7
38.9
36
33.9
37
33.5
33.8
Hitze
Last oben max *
43.8
46.6
33.3
36.2
44.3
34.8
34.2
38
35.8
30.4
Last unten max *
53
49.1
35.3
45.6
46.3
42.8
33.2
39
37.6
30.6
Idle oben max *
25.9
24.6
27
27.2
27.8
24.6
28.9
25.7
33.4
26.7
Idle unten max *
27.1
25.1
26
29.8
27.7
27.8
29.1
33.8
33.2
26
Akkulaufzeit
Idle
1043
883
992
1104
746
791
1011
H.264
503
456
361
512
WLAN
326
462
525
697
513
400
225
357
220
320
Last
124
129
115
133
123
87
110
Stromverbrauch
Idle min *
2.7
2.8
2.9
3.5
3.8
3.8
4
3.3
5.8
5.3
Idle avg *
5.5
6.3
6.4
6
6.6
7.6
9.6
6.8
7.5
10.1
Idle max *
6.5
6.9
6.9
7.3
11.3
8
9.7
7.7
8.6
10.5
Last avg *
44.2
51.6
31.8
30.8
38
30.5
27.7
30.9
31
34.3
Last max *
65.2
69.7
29
31
45
32.5
38.4
40.3
30.5
37

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
4642 Points ∼71%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
4666 Points ∼72%
Fujitsu Lifebook A557
4713 Points ∼72%
Dell Latitude 5580
4390 Points ∼67%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
4725 Points ∼73%
Acer TravelMate P249-M-5452
4463 Points ∼69%
Dell Vostro 15-5568
4573 Points ∼70%
HP ProBook 655 G2 T9X09ET
3577 Points ∼55%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
3546 Points ∼59%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
3550 Points ∼59%
Fujitsu Lifebook A557
3556 Points ∼60%
Dell Latitude 5580
3345 Points ∼56%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
3163 Points ∼53%
Acer TravelMate P249-M-5452
3472 Points ∼58%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
3692 Points ∼62%
Dell Vostro 15-5568
3331 Points ∼56%
HP ProBook 655 G2 T9X09ET
2634 Points ∼44%
Acer Aspire E5-774-54HJ
2854 Points ∼48%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
2642 Points ∼9%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
4255 Points ∼15%
Fujitsu Lifebook A557
1553 Points ∼5%
Dell Latitude 5580
1354 Points ∼5%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
2248 Points ∼8%
Acer TravelMate P249-M-5452
1503 Points ∼5%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
1653 Points ∼6%
Dell Vostro 15-5568
1490 Points ∼5%
HP ProBook 655 G2 T9X09ET
1348 Points ∼5%
Acer Aspire E5-774-54HJ
1413 Points ∼5%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
9501 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
21835 Points ∼13%
Fujitsu Lifebook A557
6907 Points ∼4%
Dell Latitude 5580
6152 Points ∼4%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
9122 Points ∼6%
Acer TravelMate P249-M-5452
6924 Points ∼4%
Dell Vostro 15-5568
6554 Points ∼4%
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Autor: Redaktion,  3.07.2017 (Update:  3.07.2017)