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uTorrent: Sicherheitslücke macht Nutzung gefährlich

uTorrent: Sicherheitslücke macht Nutzung gefährlich
uTorrent: Sicherheitslücke macht Nutzung gefährlich
Lücken in zwei µTorrent-Clients erlauben Angreifern die komplette Übernahme von Computersystemen.

Wie der bekannte Google-Sicherheitsforscher Tavis Ormandy in einem aktuellen Blogpost darstellt, sind sowohl µTorrent Classic als auch µTorrent Web von einer kritischen Sicherheitslücke betroffen, die Angreifern die vergleichsweise einfache Übernahme fremder Systeme erlauben.

Angriffspunkt sind dabei HTTP-RCP-Server, die beide Programme auf dem Client-PC öffnen. Dem Sicherheitsexperten zufolge muss ein Angreifer lediglich eine Webseite präparieren, um damit das Programm zu manipulieren.

In der Konsequenz kann der Angreifer dann etwa den Download einer Schadsoftware anstoßen und diese direkt in den Autostart ablegen - womit in einigen Fällen das System komplett übernommen werden könnte. Die Lücke erlaubt es zudem Webseiten, bereits heruntergeladene Torrents abzufragen.

Aktuell rät Ormandy trotz verfügbaren Updates von einer Nutzung der Web-Version ab, da dort der Fehler - wenn auch in etwas anderer Form - noch existieren soll. 

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Autor: Silvio Werner, 21.02.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.