Test Fujitsu Celsius H720 Notebook

Tobias Winkler, 15.10.2012

Geheimtipp? Wenn es um mobile Workstations geht, fallen einem auf Anhieb drei Hersteller ein. Fujitsu ist meist nicht dabei. Dass dies jedoch völlig unberechtigt ist, soll das Celsius H720 zeigen. Aktuelle Komponenten und eine Top-Ausstattung könnten bei der momentanen Preisgestaltung sogar die etablierten Platzhirsche ins Schwitzen bringen. Ob das tatsächlich gelingt, haben wir ausführlich getestet.

Obwohl Fujitsu schon viele Modell-Generationen im mobilen Workstation-Bereich vorzuweisen hat, hört man in diesem Zusammenhang dennoch meist die Namen Dell, Lenovo und HP. Dabei haben die Vorgänger auch in unseren Tests meist sehr solide Ergebnisse bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis abliefern können.

Nach dem Datenblatt zu urteilen, hat das Testmodell schon mal gute Voraussetzungen diese Tradition erfolgreich fortzusetzen. Die derzeit gelisteten Modellvarianten reichen von etwa 1.350 Euro bis hin zu 2.700 Euro. Für momentan knapp 2.150 Euro bietet unser Testkandidat eine Intel Core i7-3720QM Quadcore-CPU, Nvidias Quadro K1000M Profigrafik, 8 GB RAM, ein Full-HD Display, eine 256 GB große Solid State Drive und jede Menge Schnittstellen.

Ein ähnlich im Dell Online Shop konfiguriertes Dell Precision M4700 schlägt trotz Rabatt mit etwa 2.700 Euro wesentlich heftiger zu Buche. Vom HP EliteBook 8570w gibt es derzeit bei den Händlern keine Variante mit einer stärkeren CPU als Intels Core i7-3610QM. Daher erhält man zum Preis des Fujitsu, bei sonst vergleichbarer Ausstattung, nur eine Intel Core i5-3360M CPU. Bei Lenovo kann man sich sein ThinkPad W530 im Online-Shop nicht ganz so umfangreich wie bei Dell, aber dennoch recht flexibel zusammenstellen. Die vorkonfigurierten Modelle bei den Händlern sind zwar mit momentan vier verschiedenen Konfigurationen sehr überschaubar, dafür aber teilweise preislich attraktiver. Für 2.100 Euro bekommt man auch im Lenovo Shop eine mit dem Fujitsu Celsius H720 vergleichbare Ausstattung, dann sogar mit integriertem Colorimeter, aber mit nur einer 180 GB großen Solid State Drive. Fujitsu bietet keine Online-Konfiguration sondern nur fest zusammengestellte Modelle.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Fujitsu Celsius H700
Fujitsu Celsius H700
Fujitsu Celsius H710
Fujitsu Celsius H710
Fujitsu Celsius H720
Fujitsu Celsius H720

Das Äußere der aktuellen 15,6-Zoll-Workstation unterscheidet sich auf den ersten Blick wohltuend vom Vorgänger Celsius H710. Das Gehäusematerial wirkt nun etwas hochwertiger und die optisch grenzwertige weiße Tastatur ist einem Modell mit schwarzen Tasten gewichen. Im Vergleich zu Dells Precision M4700 oder HPs EliteBook 8570w ist das Design des Fujitsu allerdings immer noch etwas altbacken, was der Funktionalität aber nicht entgegensteht. Daran ändert auch der alufarbene Arbeitsbereich um die Tastatur herum nichts, der immerhin einen pflegeleichten Eindruck macht und für etwas optische Abwechslung zu dem ansonsten typisch dunkelgrauen Business-Look sorgt. Da gerade professionelle Anwender Wert auf Understatement legen, sollte der aktuelle Look vielen Interessenten insgesamt entgegen kommen.

Der Vorgänger Celsius H710 hat hinsichtlich der inneren Gehäusewerte, sprich Stabilität, Verwindungssteifigkeit und Verarbeitungsqualität, vor etwa einem Jahr einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Nun sind wir gespannt ob dieses Niveau gehalten oder sogar noch verbessert werden konnte.

Einen schlechten Einstieg liefert das Gehäuse direkt beim Aufstellen. Der linke vordere Standfuß hängt minimal in der Luft und sorgt dafür, dass das Gehäuse etwas kippelt. Das liegt an einem der am Unterboden angebrachten Filz-Pads, die wohl dem gemäßigten Ableiten der Gehäusewärme dienen sollen. Da diese Beschichtung bei der Massenspeicherklappe zu dick aufträgt, kann der linke vordere Standfuß seinen Auftrag nicht erfüllen, da er in der Luft hängt. Auch hat die Entscheidung Fujitsus das optische Laufwerk von der rechten hinteren Seite zur vorderen linken Seite zu verlagern, und dann auch noch den Smart Card Reader dazwischen zu quetschen, einen sehr schlechten Einfluss auf die Stabilität der Handballenablage. Diese lässt sich nun auf der linken Seite bereits mit leichtem Druck sichtbar durchdrücken. Das ist ein unnötiger Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger.

Auch beim Display muss man Verschlechterungen hinnehmen. Der teils aus Magnesium gefertigte Displaydeckel lässt sich nun mit wenig Kraft verwinden und ein Verschlusshaken wurde gleich ganz weggelassen. Zudem kann das Displayscharnier ein Wippen nun nicht mehr gänzlich verhindern, was vor allem im Mobilbetrieb negativ auffallen dürfte. Der Unterboden dagegen ist weiterhin robust ausgeführt und macht einen soliden Eindruck. Der Akku lässt sich arretieren und sitzt fest an seinem Platz.

Insgesamt gesehen hat das Gehäuse des Fujitsu Celsius H720 bezüglich Erscheinungsbild und Materialanmutung im Vergleich zum Vorgänger-Modell zugelegt, muss dafür aber teils einschneidende Zugeständnisse im Bereich der Gehäusestabilität und Verwindungssteifigkeit machen. Im Vergleich zum Dell Precision M4700 oder Lenovos ThinkPad W530 ist ein deutlicher Klassenunterschied feststellbar.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

irritierende Angaben im Datenblatt
irritierende Angaben im Datenblatt

Wie es sich für einen professionellen Arbeiter gehört, findet man auch am Celsius H720 eine Vielzahl verschiedenster Schnittstellen. Doch Vorsicht! Ein im Datenblatt der Workstation angeführter DVI-Anschluss ist nur in Verbindung mit dem Portreplikator verfügbar. Am Notebook selbst findet sich diese Schnittstelle nicht. Alternativ bietet Fujitsu dafür aber einen VGA-Port, der immer noch als analoger Standard anzusehen ist und einen aktuellen DisplayPort, der für die digitale Signalübertragung zuständig ist. ESata und USB 2.0 gehören noch nicht wirklich zum alten Eisen und sind als Kombianschluss bedacht worden. Darüber hinaus findet man drei USB 3.0, einen Dockingport am Unterboden, einen ExpressCard/34-Schacht, einen Card Reader und einen SmartCard-Reader im Gehäuse vor. Damit stellt die Workstation dem Anwender eine gelungene Zusammenstellung zur Verfügung, die in der Lage ist neue und nicht ganz so frische Peripherie anzubinden, schnelle externe Massenspeicher zu nutzen und darüber hinaus fehlende Schnittstellen (wie z.B. Firewire) per ExpressCard/34 einfach nachzurüsten.

Während die Performance der Schnittstellen keine Kritik aufkommen lässt, USB 3.0 liefert 186,9 MB/s, USB 2.0 31,5 MB/s, eSata 127,5 MB/s und SDHC 21,5 MB/s (verwendete Speicher limitieren, mit anderen Medien können auch höhere Performance-Werte möglich sein), gefallen die Schnittstellenverteilung und -Anordnung nur bedingt.

Fast alle Anschlussmöglichkeiten befinden sich auf der rechten Seite und haben zwar den Vorteil gut erreichbar zu sein, andererseits führt das zu einer gehörigen Einschränkung des Arbeitsbereichs der rechten Hand, wenn entsprechende Peripheriegeräte angeschlossen sind. Zudem liegen die Buchsen teils zu nah beieinander, sodass breitere Anschluss-Varianten die nebenliegenden Ports blockieren können. Da Fujitsu hier aber eine recht gute Anordnung gewählt hat, lassen sich mit etwas Bedacht alle Schnittstellen gleichzeitig nutzen, wenn nicht mehrere überbreite Kabel- und Stickvarianten gleichzeitig genutzt werden. Uneingeschränkt gut gefällt wiederum, dass durch die seitliche Anschlussverteilung der Luftauslass am Heck untergebracht werden konnte und damit die warme Abluft nach hinten und nicht zur Seite entweicht. Praktisch ist auch, dass Kartenleser und Audioports frontseitig integriert wurden, und damit gut erreichbar, einen schnellen Peripherie- und Medienwechsel erlauben.

Frontseite: Funk-Schalter, Card Reader, Audio in/out
Frontseite: Funk-Schalter, Card Reader, Audio in/out
Linke Seite: Kensington-Lock, optisches Laufwerk, Smart Card Reader
Linke Seite: Kensington-Lock, optisches Laufwerk, Smart Card Reader
Rückseite: Akkuschacht, Luftauslass
Rückseite: Akkuschacht, Luftauslass
Rechte Seite: 3x USB 3.0, ExpressCard/34, USB 2.0/eSata Combo, VGA, DisplayPort, LAN, Netzanschluss
Rechte Seite: 3x USB 3.0, ExpressCard/34, USB 2.0/eSata Combo, VGA, DisplayPort, LAN, Netzanschluss

Kommunikation

Beim Testmodell hat man den Eindruck, dass Fujitsu hier so viel wie möglich integrieren wollte. Während W-LAN 802.11 abgn (Intel Centrino Advanced 6205 kompatibel mit 2,4- und 5-GHz-Band, 2 Antennen), Bluetooth 4.0, Gigabit-LAN und Webcam in dieser Klasse als absoluter Standard angesehen werden können, findet man darüber hinaus auch ein UMTS-Modul, das eine mobile Internetverbindung ermöglicht. Die SIM-Karte wird wie üblich in einen Slot im Akkuschacht eingeschoben. Optional soll auch ein LTE-Modul verfügbar sein, das derzeit in deutschen Konfigurationen aber noch nicht integriert ist.

Sicherheit 

Bios-, Festplatten- und System-Kennwörter, Lock-Workstation-Taste (schnelles Sperren per Anmeldebildschirm), Trusted Platform Module 1.2, Advanced Theft Protection (Computer kann bei Abhandenkommen durch Fernauslösung oder Zeitschaltung deaktiviert werden), Smart Card Reader, Fingerabdruckscanner sowie weitere Software-Features geben dem Anwender genügend Möglichkeiten seine Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Auch an die physische Sicherheit einzelner Komponenten wurde mit der spritzwassergeschützten Tastaturausführung und einem Shock-Sensor für die Festplatte (Schreib-Leseköpfe werden in Parkposition gebracht, um Beschädigungen zu verhindern) im üblichen Umfang gedacht.

Wartung

Unter den beiden Boden-Klappen befinden sich die wesentlichen Komponenten, wie der Massenspeicher und 2 RAM-Slots. Beide Slots sind noch frei und können das System mit 2x 8-GB-Modulen auf 24 GB RAM bringen. Wer den Maximalausbau von 32 GB benötigt, muss das Gehäuse weiter öffnen, um die beiden anderen RAM-Slots, mit je einem 4-GB-Modul bestückt, zu erreichen. Dazu ist es nötig nach dem Entfernen der Lautsprecherabdeckung (Vorsicht Plastikhaken) die mit drei Schrauben befestigte Tastatur zu Lösen. Darunter befinden sich die zwei anderen RAM-Steckplätze. In der Bedienungsanleitung wird dieser Fall, sowie das weitere Öffnen des Unterbodens nicht beschrieben. Das ist auch, abgesehen von dem eben beschriebenen Fall, kaum nötig, denn zur Reinigung der Kühllamellen gibt es eine spezielle Lüftungsschlitzabdeckung und WWAN- oder W-LAN-Modul werden höchstens im Servicefall getauscht.

Einen freien mSata-Steckplatz gibt es nicht. Für Erweiterungen hat Fujitsu dem Celsius H720 einen multifunktionalen Modulschacht spendiert, in dem ein zweiter Akku, ein zweiter Massenspeicher oder ein anderes optisches Laufwerk untergebracht werden können. Preise oder eine Verfügbarkeit dieser Erweiterungen konnten wir zum Testzeitpunkt weder bei Fujitsu noch bei einschlägigen Händlern ermitteln.

Garantie

Wie im Segment der professionellen Workstations üblich, bietet auch Fujitsu eine Garantie mit Bring-in-Service von 36 Monaten. Diese Basisabsicherung kann je nach Bedarf durch weitere Pakete ergänzt werden. 5-Jahre Vor-Ort-Service (FSP:GA5S20Z00DEW01) mit Antrittszeit am nächsten Arbeitstag gibt es bei Fujitsu zum Beispiel für etwa 300 Euro.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Eine Veränderung im Vergleich zum Celsius H710, die bei der Tastatur direkt ins Auge springt, ist neben der gediegenen Farbgebung der nun vorhandene Ziffernblock. Dieser macht vor allem dann Sinn, wenn öfter lange Zahlenreihen abgearbeitet werden müssen und man mit dem schnellen Umgang dieser Tastaturerweiterung geübt ist. Die Eingabe füllt nun fast die gesamte Gehäusebreite aus und das Touchpad ist wie die Spacetaste nach links gewandert. Die ehemals seitlichen Lautsprecher sind nun zwischen Bildschirm und Tastatur integriert.

Die großen etwas klobig wirkenden Tasten im 19-mm-Raster erinnern an eine ausgewachsene Desktop-Tastatur, bieten aber auch fast den gleichen Schreibkomfort. Ein mittellanger Hub, mit gutem Druckpunkt und feedbackstarkem Tastenanschlag dürfte vor allem Vielschreibern gut gefallen. Bis auf die linke untere Ecke über dem DVD-Laufwerk liegt die Tastaturmatte fest auf. Ein Nachwippen oder Durchbiegen ist sonst nicht festzustellen. Obwohl die Tastaturbeschriftung kontraststark ausgeführt ist, wünscht man sich in manchen Situationen doch eher eine Tastaturbeleuchtung. Diese ist für das Celsius H720 laut Datenblatt aber nicht vorgesehen und bleibt daher auch auf Dauer ein unerfüllter Wunsch möglicher Interessenten. Ansonsten ist das Layout ohne Experimente klassisch ausgeführt und beherbergt auch wichtige FN-Kombinationen. Ein separater Funk-Modulschalter findet sich frontseitig, und da doppelt gemoppelt besser hält, auch noch einmal oberhalb der Lautsprecherleiste zusammen mit weiteren Sondertasten.

Touchpad/ Touchstick

Das vergleichsweise klein geratene Synaptics-Touchpad hat eine angenehm gleitfähige Oberfläche, ermöglicht eine genaue Zeigernavigation und unterstützt die üblichen Mehrfingergesten wie Zoomen, Drehen & Co. Da die Fläche recht klein geraten ist, muss man in solchen Situationen öfter neu ansetzen, um zum Ergebnis zu gelangen. Der direkt neben dem Pad integrierte Fingerabdruckleser kann per Trueprint-Software auch als Scrollrad genutzt werden, was allerdings etwas gewöhnungsbedürftig ist. Die Touchpadtasten sind separat ausgeführt, haben einen guten Druckpunkt und arbeiten tadellos. 

Der bei unserem Testmodell ebenfalls verbaute Touchstick ist laut Datenblatt nur optional erhältlich und könnte dementsprechend bei anderen Konfigurationen fehlen. Das wäre auch nicht wirklich schlimm, denn zum einen fehlen separate Touchstick-Tasten und zum anderen ist der Bedienkomfort subjektiv nicht ganz so gut wie bei HP oder Lenovo.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Laut Datenblatt bietet Fujitsu zwei verschiedene Displayvarianten für die 15-Zoll-Workstation. Eine Version mit HD+-Auflösung (1.600 x 900 Bildpunkte) und, wie in unserem Testkandidaten zu finden, eine Alternative mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte). Beide LED-Panels haben eine matte Oberfläche und stören so nicht mit unangenehmen Reflexionen. Die hohe Auflösung sorgt in Verbindung mit der 15,6-Zoll-Diagonale für eine Punktdichte von 141 dpi und bietet damit eine relativ große Arbeitsfläche. Die hier für manchen Anwender zu kleine Darstellung von Icons, Symbolen und Schriften kann in der Systemsteuerung mit einer Anhebung der Auflösung auf 125% schnell und recht zuverlässig behoben werden.

362
cd/m²
374
cd/m²
362
cd/m²
371
cd/m²
412
cd/m²
381
cd/m²
305
cd/m²
346
cd/m²
315
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 412 cd/m²
Durchschnitt: 358.7 cd/m²
Ausleuchtung: 74 %
Helligkeit Akku: 412 cd/m²
Schwarzwert: 0.54 cd/m²
Kontrast: 763:1
Fujitsu Celsius H720 vs. sRGB (t)
Fujitsu Celsius H720 vs. sRGB (t)

Die vom Hersteller angegebene Helligkeit von 220 cd/m² wird an allen 9 Messpunkten deutlich überboten. So erhalten wir Werte von 305 cd/m² bis hin zu 412 cd/m², was eine maximale Durchschnittshelligkeit von 358 cd/m² ergibt. Die recht hohen Helligkeitsabfälle zu den unteren Ecken hin sorgen aber für eine nur mäßige Ausleuchtung von 74%. Sichtbar sind die Helligkeitsunterschiede in der Regel nicht, da diese bei geringerer Helligkeit etwas abnehmen und zum anderen, wenn überhaupt, nur bei einfarbigen Darstellungen erkennbar sind. Die Helligkeit lässt sich in 11 Stufen von 38 cd/m² bis hin zu 412 cd/m² (jeweils in der Bildschirm-Mitte gemessen) regulieren und erreicht in Stufe 4 zum Beispiel 134 cd/m². Diese Helligkeitseinstellung haben wir auch für unseren W-LAN-Test im Kapitel Akkulaufzeit verwendet, da Stufe 5 bereits 164 cd/m² liefert. 

Aufgrund der hohen Helligkeit und der matten Bildschirmoberfläche ist das Celsius H720 auch sehr gut im Außenbereich einsetzbar. Selbst eine direkte Sonneneinstrahlung lässt noch eine Resterkennbarkeit zu und führt nicht zu einer gänzlich verschwindenden Darstellung. Sobald das Display aber seitlich zur Sonne oder mit dem Rücken zur Sonne ausgerichtet wird, kann man uneingeschränkt auch längere Zeit damit arbeiten.

Der gute Kontrast von 763:1 ist ein weiterer Pluspunkt dieses Panels. Im Gegensatz zu den oft verbauten Standard-Displays werden hier Farben, Schwarz und Weiß deutlich satter dargestellt, was die Wiedergabe von Filmen, Bildern und Videos wesentlich ansehnlicher macht. Im Vergleich mit den Full-HD-Displays der Workstation-Konkurrenz liegt man wiederum auf einem gleich guten Niveau. Wichtig für Fotografen, Bildbearbeiter und Grafiker ist neben einem guten Kontrast auch der darstellbare Farbraum. Hier erreicht der Bildschirm eine Farbraumabdeckung von knapp 87% des sRGB-Farbraums. Das ist in etwa das, was man derzeit von Displays mit White-LEDs erwarten kann. Wer ein wesentliches Mehr an Farbenpracht benötigt, muss im Workstation-Bereich derzeit entweder zu Dells Precision M6700 mit RGB-IPS-Display, zu dem Lenovo ThinkPad W530 mit Full-HD-Display oder zu HPs EliteBook 8770w mit Dreamcolor-Display greifen.

Die Blickwinkelstabilität des TN-Panels ist insgesamt sichtbar besser als bei den üblichen Standard-Displays, kann aber nicht das Niveau eines IPS-Bildschirms erreichen. Vertikal treten die üblichen Ausbleichungen später und weniger stark auf, Invertierungen sind nur aus steilem Winkel bei dunklen Bildinhalten auszumachen und Farbstiche entstehen in geringem Umfang nur bei großen Einblickwinkeln. Horizontal muss man lediglich mit leichten Farbveränderungen und einer Helligkeitsabnahme rechnen.

Blickwinkel Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
Blickwinkel Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Celsius H720 ist in unserer Testkonfiguration mit Intel QM77 Chipsatz (Phoenix Bios), Intel Core i7-3720QM, Nvidia Quadro K1000M, Micron 256-GB-SSD und 8 GB RAM bereits leistungsstark bestückt. Ansonsten sind sowohl leistungsschwächere Dual-Core-CPUs als auch noch potentere Prozessoren bis hin zum Intel Core i7-3920XM und eine Nvidia Quadro K2000M im Datenblatt gelistet. Die maximale Speicherausstattung von 32 GB RAM ist bei den Zweikernern nicht möglich, da nur die Quad-Core-Varianten über vier RAM-Steckplätze verfügen.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ Intel
Systeminfo GPUZ Nvidia
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen
 
Systeminformationen Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE

Prozessor

Die in unserem Testgerät verbaute Intel Core i7-3720QM CPU gehört zu den derzeit leistungsstärksten Mobilprozessoren, die in Notebooks verbaut werden und findet sich in unserer umfangreichen CPU-Benchmarkliste auf Rang 6 (Nur Notebook-CPUs) wieder. Dass dies genau der richtige Prozessor für eine Workstation ist, wird kaum einer bestreiten wollen. Für diese hohe Leistungsfähigkeit hat Intel vor allem zwei Schlüsseltechnologien im Gepäck. Diese ermöglichen je nach Bedarf die optimale Performance: Dank Turbo-Boost 2.0 kann der Takt von 2,6 GHz bis hin zu 3,6 GHz dynamisch angepasst werden und durch Hyperthreading werden 4 weitere virtuelle Kerne bereitgestellt, die es ermöglichen 8 Threads gleichzeitig abzuarbeiten. Dieses System ist so erfolgreich, dass der einzige ernstzunehmende CPU-Konkurrent AMD derzeit leistungsmäßig weit abgeschlagen ist und bestenfalls Core i3-Performance liefern kann. In einer Workstation wird man also auch mittelfristig kaum Phenom, Athlon & Co., sondern eher die Intel-Modell-Familien vorfinden.

Ganz den Erwartungen entsprechend fallen die Benchmark-Ergebnisse aus. Über 23.000 Punkte beim Cinebench R10 Multi-Core-Benchmark (64 bit) und eine Berechnungsdauer von 226 s für den wPrime 1024m-Test zeigen, dass gerade Software, die ihre Aufgaben auf mehrere Kerne verteilen kann, enorm von der Möglichkeit profitiert, 8 Threads gleichzeitig abarbeiten zu können. Aber auch bei immer noch häufig anzutreffenden Programmen, die lediglich einen Rechenkern auslasten, kommt Intels Core i7-3720QM schneller ans Ziel als die meisten Konkurrenten. Stellvertretend für diese Fälle sind 5.962 Punkte beim Cinebench R10 Single-Core (64 bit) und 574 s für die SuperPi 32m-Berechnung im Spitzenfeld unserer CPU-Benchmarkliste wiederzufinden.

Im Akkubetrieb ist diese Leistungsfähigkeit nicht abrufbar, da hier das System automatisch auf 1,2 GHz heruntertaktet. Das lässt sich weder im Bios noch durch eine veränderte Energieprofil-Einstellung ändern. Im Akkubetrieb werden daher zum Beispiel nur 8.127 Punkte beim CB-R10-Multi (64 bit) und 2.067 Punkte beim CB-R10-Single (64 bit) erzielt.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4761
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
18813
Cinebench R10 Shading 32Bit
6805
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5962 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
23005 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6815 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.47 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.84 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
26.64 fps
Hilfe

System Performance

Audiokonvertierung im Vergleich
Audiokonvertierung im Vergleich
Videokonvertierung im Vergleich
Videokonvertierung im Vergleich

Das Gesamtsystem ist dank der leistungsfähigen Einzelkomponenten recht homogen ausgestattet und liefert eine sehr hohe Anwendungsleistung ab. Das sonst bei so manchem System zu findende Nadelöhr im Bereich des Massenspeichers wird bei unserem Testmodell mit einer schnellen Solid State Disk adäquat umschifft. 18.974 Punkte beim PC Mark Vantage und 4.361 Punkte beim PC Mark 7 geben schon einen ersten Hinweis, dass man hier sehr flott unterwegs ist. Reine Office-Aufgaben, Bildbearbeitung und Videobearbeitung lasten das System im Regelfall noch lange nicht aus.

Selbst wenn es zu leistungsfordernden Konvertierungsaufgaben kommt, gibt sich die Workstation keine Blöße. Mit der passenden Software kann man dank Nvidia-Optimus (zwei nutzbare Grafikchips) auf drei verschiedenen Wegen Videos umwandeln. Wir testen mit Cyberlinks MediaEspresso und können so alle drei Möglichkeiten vergleichen. Während Nvidias CUDA durch eine sehr geringe Prozessorauslastung von unter 10% glänzt, hat Intels Quick Sync geschwindigkeitstechnisch (bei einer CPU-Beanspruchung von etwa 25%) die Nase vorn. Trotz leistungsstarker Voraussetzungen kann die reine Prozessorkonvertierung nur unter der Bedingung mithalten, dass eine CPU-Auslastung von über 80% stattfindet und damit das Restsystem nahezu lahmlegt. Welche der Optionen man letztlich nutzt, hängt von der Software-Unterstützung, eigenen Vorlieben und natürlich auch davon ab, wie sehr man neben dem Umwandeln das Gesamtsystem auch noch für andere Aufgaben nutzen möchte. Dieses Problem hat man bei der Audio-Konvertierung mit iTunes nicht. Hier werden weder alle Threads genutzt, noch lassen sich die Grafikchips für diesen Auftrag einspannen. Durch reine Prozessorleistung erreicht man hier eine 51-fache Konvertierungsgeschwindigkeit von MP3- zu AAC-Files.

Mit dem DPC-Latency-Checker haben wir das Celsius H720 auch auf mögliche Latenzen beim Anschluss externer Geräte hin überprüft und ein unproblematisches Ergebnis im durchweg grünen Bereich erhalten. Soundknacken oder Timeouts aufgrund von Treiberproblemen sollte es also nicht geben.

6.6
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.6
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.6
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.6
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.9
PC Mark
PCMark Vantage18974 Punkte
PCMark 74361 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das 256 GB fassende Festspeicherlaufwerk von Micron (Crucial) (C400-MTFDDAC256MAM) bietet fast alles, was man sich von einem Massenspeicher erhofft. Hohe Lese- und Schreibraten, geringe Zugriffszeiten und einen nahezu lautlosen Betrieb. Lediglich die Kapazität ist im Vergleich zu konventionellen Festplatten deutlich geringer und wird in vielen Fällen zu einer nachträglichen Erweiterung führen. Diese kann man extern, vorzugsweise per USB 3.0 oder eSata vornehmen, oder im Austausch gegen das optische Laufwerk einen weiteren Massenspeicher direkt ins Notebook integrieren. Einen freien mSata Slot, der weitere Optionen eröffnen würde, gibt es im Testgerät nicht.

Micron RealSSD C400-MTFDDAC256MAM
Minimale Transferrate: 229.2 MB/s
Maximale Transferrate: 355 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 301.5 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 96 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Grafikkarte

Zu einer Workstation gehört standesgemäß eine Profigrafik, die auf professionelle Anwendungen wie CAD hin optimiert ist. AMD bietet dafür die FirePro-Reihe und Nvidia wie bei unserem Testmodell eine Quadro-GPU der aktuellen Generation. Die Nvidia Quadro K1000M kann als Einstiegsmodell angesehen werden und ist hardwareseitig in etwa mit einer Nvidia Geforce GT 630M vergleichbar. Speziell wird die Quadro-GPU durch ein angepasstes Bios und für Profianwendungen hin optimierte Treiber. Unser Modell arbeitet mit einem Kerntakt von 850 MHz und einem Speichertakt von 900 MHz. Eine theoretisch mögliche Turbofunktion, die den Kerntakt zeitweise um bis zu 15% anheben kann, haben wir nicht entdecken können. Die Ergebnisse ordnen sich im Consumerbereich etwa zwischen Nvidia GT 630M und GT 640M ein und profitieren von dem etwas höheren Kerntakt gegenüber der GT 630M. Beim 3D Mark`06 werden 8.565 Punkte, beim 3D Mark Vantage 4.261 Punkte (GPU) und beim 3D Mark 11 1.122 Punkte (GPU) erreicht. Beim Open GL Shading CB-R10 (32 bit) kann sich die Quadro K1000M mit 6.805 Punkten auf das Niveau einer AMD HD 6770M vorkämpfen, muss sich beim CB-R11.5-Test mit 26,6 Punkten aber wieder zwischen Nvidia GT 630M und GT 640M einordnen.

Wenn es schließlich um CAD-Anwendungen geht, dann profitiert die Nvidia Quadro von ihren optimierten Treibern und gewinnt im SPECviewperf. 11 gegenüber der Nvidia Quadro 1000M aus dem Vorjahres-Celsius H710 4 - 36% Leistungsvorsprung. Im Vergleich zur nächststärkeren Nvidia Quadro K2000M, die wir bereits im Lenovo W530 und Dell Precision M4700 getestet haben, klafft wiederum eine recht große Lücke von bis zu 79%. Etwas überraschend ist, dass bei Ensight der Quadro-Treiber kaum Performance-Vorteile herausarbeiten kann. Nvidias Geforce GT 650M aus dem Asus N76VZ lässt in dieser Teilwertung sogar das Dell Precision M4700 hinter sich.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
8565 Punkte
3DMark Vantage5351 Punkte
3DMark 111264 Punkte
Hilfe
SPECviewperf 11
1920x1080 Catia AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
22.94 fps ∼33%
Dell Precision M4700
33.44 fps ∼48% +46%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
33.53 fps ∼48% +46%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
15.04 fps ∼22% -34%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
6.77 fps ∼10% -70%
1920x1080 Ensight AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
11.61 fps ∼14%
Dell Precision M4700
20.8 fps ∼26% +79%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
18.21 fps ∼23% +57%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
11.19 fps ∼14% -4%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
23.03 fps ∼29% +98%
1920x1080 Lightwave AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
44.19 fps ∼55%
Dell Precision M4700
44.38 fps ∼55% 0%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
45.69 fps ∼57% +3%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
35.99 fps ∼45% -19%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
14.61 fps ∼18% -67%
1920x1080 Maya AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
38.85 fps ∼35%
Dell Precision M4700
47.58 fps ∼42% +22%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
46.94 fps ∼42% +21%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
33.48 fps ∼30% -14%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
11.07 fps ∼10% -72%
1920x1080 Pro/ENGINEER AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
12.92 fps ∼68%
Dell Precision M4700
13.13 fps ∼69% +2%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
14.98 fps ∼79% +16%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
8.32 fps ∼44% -36%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
1.2 fps ∼6% -91%
1920x1080 SolidWorks AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
30.9 fps ∼48%
Dell Precision M4700
33.01 fps ∼51% +7%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
35.59 fps ∼55% +15%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
25 fps ∼39% -19%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
8.28 fps ∼13% -73%
1920x1080 Tcvis AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
22.34 fps ∼37%
Dell Precision M4700
28.1 fps ∼47% +26%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
29.26 fps ∼49% +31%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
16.17 fps ∼27% -28%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
0.98 fps ∼2% -96%
1920x1080 Siemens NX AA:0x AF:0x
Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
17.43 fps ∼28%
Dell Precision M4700
25.63 fps ∼41% +47%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
24.67 fps ∼39% +42%
Fujitsu Celsius H710 WXP11DE
13.3 fps ∼21% -24%
Asus N76VZ-V2G-T1011V
3.15 fps ∼5% -82%
Legende
      Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE Intel Core i7-3720QM, NVIDIA Quadro K1000M, Micron RealSSD C400-MTFDDAC256MAM
      Dell Precision M4700 Intel Core i7-3720QM, NVIDIA Quadro K2000M, Samsung SSD 830 Series MZMPC256HBGJ-00000
      Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE Intel Core i7-3820QM, NVIDIA Quadro K2000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
      Fujitsu Celsius H710 WXP11DE Intel Core i7-2820QM, NVIDIA Quadro 1000M, Toshiba THNSFC256GBSJ
      Asus N76VZ-V2G-T1011V Intel Core i7-3610QM, NVIDIA GeForce GT 650M, Seagate Momentus SpinPoint M8 ST1000LM024

Gaming Performance

Bei niedrigen und mittleren Details kann in WXGA-Auflösung nahezu jedes von uns getestete Spiel problemlos angegangen werden. Mit dem Erhöhen von Bildqualität und/ oder Auflösung nimmt diese Fähigkeit dann stetig ab und schließlich kann nur noch das äußerst genügsame Torchlight II mit unseren maximalen Test-Einstellungen gespielt werden.

min. mittelhoch max.
World of Warcraft (2005) 10512331fps
Sims 3 (2009) 69312968fps
Anno 1404 (2009) 27331fps
Metro 2033 (2010) 52289fps
StarCraft 2 (2010) 254483014fps
Total War: Shogun 2 (2011) 11221.57.1fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 823014fps
Batman: Arkham City (2011) 92653014fps
Anno 2070 (2011) 6426199fps
Diablo III (2012) 84554928fps
Dirt Showdown (2012) 92543310fps
Torchlight 2 (2012) 1149153fps
World of Tanks v8 (2012) 66262111fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Dank Nvidia Optimus kann die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4000 für viele Aufgaben der Nvidia Quadro K1000M GPU vorgezogen werden. In diesen Fällen arbeitet das System bei wenig Last (Browser, Office & Co.) nahezu lautlos, der Lüfter ist nicht zu hören. Sobald man die Nvidia-Grafik für diese Aufgaben auswählt, legt der Lüfter gleich richtig los und erreicht eine Lautstärke von 35,3 dB(A) bis 36 dB(A). Zwischenstufen gibt es bis dahin nicht. Das DVD-Laufwerk legt mit 38,2 dB(A) noch einmal ein wenig nach und stört vor allem bei der Filmwiedergabe mit dem lauten Laufgeräusch. Unter mittlerer und voller Auslastung dreht der Lüfter auf Höchstleistung und erreicht eine Lautstärke von 44,4 dB(A) bis hin zu 46 DB(A). Das wird auf Dauer unangenehm störend.

Lautstärkediagramm

Idle 29.6 / 29.6 / 29.6 dB(A)
DVD 38.2 / dB(A)
Last 44.4 / 46 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Bei wenig Last wird das Gehäuse auch bei dauerhaftem Einsatz nicht wärmer als 33,7°C. Unter Beanspruchung von CPU und GPU dreht der Lüfter wie bereits angesprochen auf höchster Stufe und sorgt dadurch dafür, dass sich der Luftauslass am Heck nicht über noch moderate 50,3°C hinaus erwärmt. Diesem Wert am nächsten kommt mit 47,7°C der Bereich, wo sich im Gehäuse die beiden Lüfter befinden, welche die warme Luft nach außen transportieren. Ansonsten werden an den anderen Messpunkten maximal 43,7°C gemessen, welche als absolut unkritisch anzusehen sind.

Während die äußeren Temperaturen durchaus im Rahmen bleiben, kommt es auch bei diesem System bei langanhaltender Volllast zu Leistungsabfällen. Nach 17 Minuten Furmark und Prime95 beginnt das System zu throtteln. Das zeigt zum einen das Tool HW64 aber auch unser Leistungsmessgerät, das eine stark schwankende Leistungsaufnahme von 74 bis 117 Watt ermittelt. Die CPU reduziert in dieser Phase immer kurz (für 2 Sekunden) den Takt von 3,4 GHz auf 1,2 GHz, um die Hitzeentwicklung der CPU im Rahmen zu halten. Die Nvidia-Grafik arbeitet hingegen konstant mit 850 MHz Kerntakt und 900 MHz Speichertakt. Ein direkt im Anschluss durchgeführter 3D Mark`06 bringt mit 8.671 Punkten sogar noch ein etwas besseres Ergebnis zustande, als beim ursprünglichen Performance-Test. Ein Netzteilthrottling ist aufgrund der ausreichenden Reserven des 150-Watt-Netzteils nicht zu beobachten.

 

 

Max. Last
 32.1 °C37.6 °C35.3 °C 
 30 °C40.6 °C43.7 °C 
 26 °C31.5 °C35 °C 
Maximal: 43.7 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
36 °C50.3 °C47.7 °C
40.1 °C43 °C31.7 °C
37.2 °C36.3 °C29.8 °C
Maximal: 50.3 °C
Durchschnitt: 39.1 °C
Netzteil (max.)  47.2 °C | Raumtemperatur 23.5 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die beiden in der Lautsprecherleiste verbauten Miniboxen erfüllen lediglich Mindeststandards und entsprechen nicht der Preiskategorie der Workstation. Die Lautstärke lässt sich zwar in knapp 50 Stufen sehr fein regulieren, die Maximallautstärke ist aber gering und verzerrt dann auch noch die ohnehin blechern und höhenlastige Soundcharakteristik. Bässe und Mitten sind kaum auszumachen. Für Präsentationen, Videovorführungen oder andere multimediale Aufgaben sind externe Zusatzlösungen dringend angebracht.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme bewegt sich bei der Verwendung der Intel-Grafik (maximale Batterielebensdauer) von 11,2 Watt bis hin zu 18,3 Watt im Idle. Wählt man stattdessen die Nvidia-GPU, so erhöhen sich die Werte auf 12,8 bis 20 Watt. Bei mittlerer Last haben wir 63 bis 69 Watt gemessen und unter Volllast sind bis zu 117,3 Watt abverlangt worden.

Der beigelegte Akku hat eine Kapazität von 72 Wh und kann durch einen nicht näher spezifizierten Zusatzakku für den Wechselschacht ergänzt werden.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.7 Watt
Idle 11.2 / 17.1 / 18.3 Watt
Last 69.3 / 117.3 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Die von uns ermittelten Laufzeit-Messungen unterliegen der Besonderheit, dass der Wert für die Restkapazität nicht unter 11% gesetzt werden konnte. Änderungen auf unseren Standardwert von 3% hat der Energiemanager konsequent abgelehnt. Hierbei könnte es sich um eine Sicherheitsfunktion zugunsten der Akkulebensdauer handeln.

Beim Battery Eater Readers Test (Intel HD, Energiesparmodus, minimale Displayhelligkeit 38 cd/m², Funkmodule aus) haben wir eine Laufzeit von 416 Minuten bei einer Restkapazität von 11% des Akkus ermittelt. Das Internet-Surfen per W-LAN gelingt (Intel HD, 135 cd/m² Displayhelligkeit) 291 Minuten lang und die DVD Wiedergabe (volle Helligkeit, Intel HD) lässt sich 262 Minuten lang durchführen. Unter Volllast wirkt sich die reduzierte Leistungsfähigkeit der Komponenten positiv auf die Akkulaufzeit aus und sorgt beim Battery Eater Classic Test (alles an, maximale Helligkeit, Nvidia GPU, Höchtsleistungsprofil) für ein Ergebnis von 111 Minuten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 56min
Surfen über WLAN
4h 51min
DVD
4h 22min
Last (volle Helligkeit)
1h 51min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Geheimtipp? Vielleicht! 

Einer uneingeschränkten Empfehlung stehen in erster Linie die mäßige Gehäusequalität, die verbesserungswürdigen Mausersatzgeräte und die suboptimale Schnittstellenverteilung im Weg. Das ist ärgerlich, denn gerade diese Punkte haben wir bei den Vorgängern Fujitsu Celsius H710 und Celsius H700, schon besser gelöst gesehen.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, bekommt ansonsten einen durchaus konkurrenzfähigen Worker geboten, der ein breit gefächertes Aufgabenspektrum abdeckt.

Dafür sorgt im großen Umfang die Implementierung der Nvidia Optimus-Technologie, die zum einen sehr zuverlässig funktioniert und dadurch Betriebsgeräusch und Hitzeentwicklung bei wenig Last überaus positiv beeinflusst. Zum anderen verhilft Optimus dem System indirekt sogar zu einem erweiterten Funktionsumfang, denn erst durch die Nutzbarkeit der Intel HD Graphics 4000 kann man auch auf die äußerst effektive Intel Quick Sync Technologie für Konvertierungsaufgaben zurückgreifen. Die auch sonst überaus leistungsstarke Ausstattung ist für fast alle Aufgaben sehr gut aufgestellt, nur besonders fordernde CAD-Projekte, umfangreiche 3D-Animationen oder detailreiche Spiele werden durch die Nvidia Quadro K1000M, die im Profibereich das Einstiegsmodell darstellt, limitiert.

Die wesentliche Schnittstelle zum Anwender hin stellt seit jeher der Bildschirm dar. Dieser kann mit seiner matten Oberfläche, der hohen Helligkeit und dem guten Kontrast überzeugen. Nur die Farbraumabdeckung wird manchem Grafiker oder Fotografen nicht genügen. 

Dafür ist das Testgerät insgesamt umfangreich ausgestattet und bietet mit dem multifunktionalen Modulschacht eine flexible Ergänzungsmöglichkeit.

Die Probleme, womit alle Workstations mehr oder weniger zu kämpfen haben, sind das etwas höhere Gewicht, die Emissionen unter Last und eine Leistungsreduzierung im Akkubetrieb. Darüber hinaus leidet das Fujitsu Celsius bei anhaltender Volllast nach einiger Zeit an einer dauerhaften CPU-Leistungschwankung, die im Extremfall ebenfalls zu einer Leistungsreduktion führt. Praxisrelevant ist das für viele Bereiche zwar nicht, falls doch, gibt es andere, die das besser können.

Für sich gesehen ist das Preis-Leistungsverhältnis des Fujitsu Celsius H720 fair ausgelegt, wobei die etablierte Konkurrenz teils durch Alleinstellungsmerkmale, teils durch bessere Eigenschaften oder Ausstattungsmöglichkeiten sehr stark aufgestellt ist und oft bessere Alternativen bieten kann.

Fujitsu Celsius H720

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Im Test: Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
Im Test:  Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE

Datenblatt

Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
8192 MB, 2 x 4 GB PC3-12800 (800 MHz), 2 Slots frei, max. 32 GB
:: Grafikkarte
NVIDIA Quadro K1000M - 2048 MB, Kerntakt: 850 MHz, Speichertakt: 900 MHz, DDR3, nvlddmkm 8.17.12.9679 (Forceware 296.79) Win7/64, Nvidia Optimus mit Intel HD Graphics 4000
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, FUJ5D12, TN LED, 87% sRGB, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Micron RealSSD C400-MTFDDAC256MAM, 256 GB
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Panther Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 PC-Card, 1 Express Card 34mm, 1 USB 2.0, 3 USB 3.0, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 eSata, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: separate in/out Klinke Anschlüsse, 2 digital array Mikrophone, Card Reader: SD (bis 2 GB), SDHC (bis 32 GB), SDXC (bis 64 GB), 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, TPM 1.2
:: Netzwerkverbindungen
Intel 82579LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6205 (a b g n ), 4.0 Broadcom BCM20702 Bluetooth, Sierra Wireless
:: Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SN-208AB
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 37 x 380 x 257
:: Gewicht
3.01 kg Netzteil: 0.91 kg
:: Akku
72 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen, 10.8V, 6700 mAh
:: Preis
2200 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: FJ Camera Sunplus IT, Lautsprecher: Lautsprecherleiste, Tastatur: 102 Tasten, Nummernblock, Tastatur-Beleuchtung: nein, Win7 Profesiional 32/64 bit Recovery DVD, Treiber und Handbuch DVD, Nero 10 XL, 36 Monate Garantie

 

Das Fujitsu Celsius H720 gehört zur Klasse der 15,6-Zoll-Workstations.
Das Fujitsu Celsius H720 gehört zur Klasse der 15,6-Zoll-Workstations.
Die Webcam nimmt bis zu Full HD auf.
Die Webcam nimmt bis zu Full HD auf.
Der Öffnungswinkel des Displays reizt das Mögliche aus.
Der Öffnungswinkel des Displays reizt das Mögliche aus.
Recht viele Sondertasten führen hier und da schneller zum Ziel.
Recht viele Sondertasten führen hier und da schneller zum Ziel.
Der Akku hat eine Kapazität von 72 Wh und sorgt für längere Laufzeiten als bei den Vorgängern.
Der Akku hat eine Kapazität von 72 Wh und sorgt für längere Laufzeiten als bei den Vorgängern.
Filz-Pads am Unterboden sorgen unter anderem für einen nicht optimalen Stand.
Filz-Pads am Unterboden sorgen unter anderem für einen nicht optimalen Stand.
Der Kühler lässt sich auch von der Rückseite erreichen.
Der Kühler lässt sich auch von der Rückseite erreichen.
Das Solid State Drive ist schnell und mit 256 GB Kapazität fürs erste auch ausreichend groß.
Das Solid State Drive ist schnell und mit 256 GB Kapazität fürs erste auch ausreichend groß.
Massive Kühlelemente leiten die Hitze aus dem Inneren nach draußen.
Massive Kühlelemente leiten die Hitze aus dem Inneren nach draußen.
Zwei Lüfter unterstützen diese dabei aktiv und mitunter lautstark.
Zwei Lüfter unterstützen diese dabei aktiv und mitunter lautstark.
Ein freier mSATA-Slot ist nicht vorhanden.
Ein freier mSATA-Slot ist nicht vorhanden.
Viel Kupfer hilft viel.
Viel Kupfer hilft viel.
Die kleinen Boxen sind von minderer Qualität.
Die kleinen Boxen sind von minderer Qualität.
Nicht so gut wie bei manchen Konkurrenten zeigt sich auch der Touchstick.
Nicht so gut wie bei manchen Konkurrenten zeigt sich auch der Touchstick.
Unter der Tastatur befinden sich die zwei bereits belegten RAM-Slots.
Unter der Tastatur befinden sich die zwei bereits belegten RAM-Slots.
Wesentlich einfacher und gefahrloser zu erreichen sind die freien RAM-Slots am Unterboden.
Wesentlich einfacher und gefahrloser zu erreichen sind die freien RAM-Slots am Unterboden.
Der für das UMTS-Modul notwendige SIM-Slot befindet sich wie so oft im Akkuschacht.
Der für das UMTS-Modul notwendige SIM-Slot befindet sich wie so oft im Akkuschacht.
Das neue Displayscharnier ist ein Rückschritt und kann das Wippen nicht mehr so gut verhindern wie das Vorgängermodell.
Das neue Displayscharnier ist ein Rückschritt und kann das Wippen nicht mehr so gut verhindern wie das Vorgängermodell.
Die farbigen LEDs sehen gut aus, können in dunklen Umgebungen aber auch stören.
Die farbigen LEDs sehen gut aus, können in dunklen Umgebungen aber auch stören.
Das insgesamt schlichte Erscheinungsbild kommt dem Understatement-Gedanken der Kundschaft entgegen.
Das insgesamt schlichte Erscheinungsbild kommt dem Understatement-Gedanken der Kundschaft entgegen.
Im Vergleich zu den Vorgängern Celsius H700 und H710 ist die Optik nun etwas gefälliger.
Im Vergleich zu den Vorgängern Celsius H700 und H710 ist die Optik nun etwas gefälliger.
Business-grau mit pflegeleichter Handballenablage hat auch seine praktischen Vorzüge.
Business-grau mit pflegeleichter Handballenablage hat auch seine praktischen Vorzüge.
Leider kann die Gehäusequalität nicht mit der der Vorgänger mithalten.
Leider kann die Gehäusequalität nicht mit der der Vorgänger mithalten.
Pluspunkte sind insbesondere die umfangreiche Ausstattung und die sehr gute Systemleistung.
Pluspunkte sind insbesondere die umfangreiche Ausstattung und die sehr gute Systemleistung.
Dank Optimus hat man bei wenig Last geringe Emissionen und lange Akkulaufzeiten zur Verfügung.
Dank Optimus hat man bei wenig Last geringe Emissionen und lange Akkulaufzeiten zur Verfügung.
Status-LEDs und Hardwareschalter für die Funkmodule.
Status-LEDs und Hardwareschalter für die Funkmodule.
Der frontseitig integrierte Card Reader ist gut erreichbar.
Der frontseitig integrierte Card Reader ist gut erreichbar.
Praktisch ist auch die für Headset-User günstige Audio-Buchsen-Positionierung.
Praktisch ist auch die für Headset-User günstige Audio-Buchsen-Positionierung.
Der Smart Card Reader über dem optischen Laufwerk sorgt für einen Stabilitätsschwachpunkt.
Der Smart Card Reader über dem optischen Laufwerk sorgt für einen Stabilitätsschwachpunkt.
Die Passgenauigkeit der einzelnen Bauteile ist weitestgehend gut.
Die Passgenauigkeit der einzelnen Bauteile ist weitestgehend gut.
Der Modulschacht kann neben weiteren Laufwerken auch einen Zusatzakku aufnehmen.
Der Modulschacht kann neben weiteren Laufwerken auch einen Zusatzakku aufnehmen.
Die warme Kühlluft wird nach hinten abgegeben.
Die warme Kühlluft wird nach hinten abgegeben.
Externe Monitore können analog (VGA) oder digital (DisplayPort) angebunden werden.
Externe Monitore können analog (VGA) oder digital (DisplayPort) angebunden werden.
3x USB 3.0 und einmal eSata bieten genügend Anbindungsmöglichkeiten für schnelle Peripherie.
3x USB 3.0 und einmal eSata bieten genügend Anbindungsmöglichkeiten für schnelle Peripherie.
Überbreite Erweiterungen können schon mal Nachbarports blockieren.
Überbreite Erweiterungen können schon mal Nachbarports blockieren.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Nvidia Optimus, daher geringe Leistungsaufnahme und geringe Geräuschentwicklung bei wenig Last
+Sehr gute Rechenleistung
+Sehr gute Systemleistung
+Gute Grafikleistung
+Lange Akkulaufzeiten möglich
+Sehr gute Ausstattung
+Gute Erweiterungsmöglichkeiten
+36 Monate Garantie
+Gute Wartungsmöglichkeiten
 

Contra

-Im Vergleich zum Vorgänger Celsius H710 Rückschritte bei der Gehäusequalität
-Schweres Netzteil
-Reduzierte Leistung im Akkubetrieb
-Mäßige Schnittstellenanordnung
-Keine Tastaturbeleuchtung
-Mäßige Mausersatzgeräte
-Für manche professionelle Bereiche zu geringe Farbraumabdeckung
-Hohe Geräuschentwicklung unter Last auf Dauer störend

Shortcut

Was uns gefällt

Nvidia Optimus verhilft dem Gesamtsystem zu einer ausgewogenen Leistungsbereitstellung, die optimal den Bedürfnissen angepasst werden kann. Leise, genügsam und kühl oder leistungsstark und laut sind hier die wesentlichen Betriebsmodi. Ebenfalls toll ist die umfangreiche Ausstattung mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten.

Was wir vermissen

Die Gehäusequalität der beiden Vorgänger, eine bessere Schnittstellenverteilung und eine geringere Geräuschentwicklung unter Last.

Was uns verblüfft

Dass sich Fujitsu unnötig selbst Steine in den Weg legt und damit eine bessere Wertung verhindert.

Die Konkurrenz

Im 15-Zoll-Bereich die Workstations Dell Precision M4700, HP EliteBook 8570W (noch nicht getestet) und Lenovo ThinkPad W530. Im 17-Zoll-Bereich das Fujitsu Celsius H920 (noch nicht getestet), das Dell Precision M6700 (noch nicht getestet) und das HP EliteBook 8770W (noch nicht getestet).

Bewertung

Fujitsu Celsius H720 H7200WXP11DE
12.10.2012 v3
Tobias Winkler

Gehäuse
82%
Tastatur
86%
Pointing Device
78%
Konnektivität
92%
Gewicht
73%
Akkulaufzeit
88%
Display
83%
Leistung Spiele
81%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
77%
Lautstärke
83%
Auf- / Abwertung
82%
Durchschnitt
84%
85%
Workstation *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Tobias Winkler (Update: 11.02.2014)