Notebookcheck

Test HP ProBook 655 G1 Notebook

Sascha Mölck, 02.04.2014

AMD Business. Etwa 750 Euro verlangt HP für das Business-Notebook Probook 655. Dafür bekommt der Käufer ein Arbeitsgerät mit AMD-APU, mattem Display und schneller Festplatte. Zudem ist der Rechner auf die Aufnahme eines LTE-Modems vorbereitet und bietet gute Wartungsmöglichkeiten. Ob der Rechner in der Praxis bestehen kann, zeigt unser Testbericht.

Mit dem Probook 655 liegt uns das AMD-Pendant des bereits von uns getesteten Probook 650 (Core i3-4000M, HD Graphics 4600) vor. Das Intel-Modell hat einen guten Eindruck hinterlassen. Ob das auch für die AMD-Variante gilt, zeigt unser Testbericht.

Zur Einordnung des Notebooks ziehen wir die Konkurrenten Lenovo Thinkpad L540 (Core i5-4200M, HD Graphics 4600) und Acer Travelmate P455-M (Core i5-4200U, HD Graphics 4400) heran.

Da das Probook 650 und das Probook 655 baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, das Display, die Eingabegeräte und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Probook 650 entnommen werden.

Ausstattung

In Sachen Ausstattung gleichen sich Probook 650 und 655. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Während das Probook 650 mit fünf USB 3.0-Schnittstellen ausgerüstet ist, finden sich beim Probook 655 nur vier entsprechende Anschlüsse.

Display

In den beiden Probooks findet das gleiche Panel Verwendung. Nichtsdestotrotz unterscheiden sich die Messwerte beider Displays etwas. Das ist normal. Zwei baugleiche Bildschirme stimmen niemals zu einhundert Prozent überein.

212
cd/m²
201
cd/m²
197
cd/m²
217
cd/m²
209
cd/m²
196
cd/m²
199
cd/m²
190
cd/m²
176
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 217 cd/m²
Durchschnitt: 199.7 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 209 cd/m²
Schwarzwert: 0.64 cd/m²
Kontrast: 327:1

Wie sooft finden wir im Gerät ein für diese Preisklasse typisches Panel mit mäßiger Helligkeit und Bilddarstellung wieder. Das Display hat einen sichtbaren Blaustich.

CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung

Leistung

Mit der Probook 655 Serie bietet HP Business-Notebooks im 15,6-Zoll-Format an. Die Rechenleistung reicht zur Erledigung der meisten Aufgaben aus den Bereichen Büro, Internet und Kommunikation vollkommen aus. Zusätzlich bieten die Rechner Sicherheitsfunktionen wie ein Trusted Platform Module. Unser Testgerät ist für etwa 750 Euro zu haben und stellt damit den aktuell teuersten Vertreter der Reihe dar. Sparpotential ist vorhanden. Wer zum Modell H5G82ET greift, bekommt das Probook mit A4-4300M APU und 4GB Arbeitsspeicher für etwa 590 Euro. Auch diese Variante bringt Windows 7 Professional (64 Bit) und Windows 8 Professional (64 Bit) mit.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
HWInfo
Systeminformationen HP ProBook 655

Prozessor

Hewlett Packard stattet unser Probook mit einer A6-5350M APU aus, die noch auf der Richland-Architektur basiert. Bei dem CPU-Teil der APU handelt es sich um einen Zweikernprozessor, der mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,9 GHz arbeitet. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf bis zu 3,5 GHz erhöht werden. Es handelt sich hier um eine Standard-Mobil-APU, die eine TDP von 35 Watt besitzt.

Die CPU-Tests der Cinebench-Benchmarks durchläuft der Prozessor sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleiche Weise: Während die Single-Thread-Tests mit 3,5 GHz (beide Kerne) angegangen werden, arbeitet der Prozessor die Multi-Thread-Tests mit 3,3 GHz (beide Kerne) ab. Auch wenn die CPU mit voller Kraft arbeitet, kann sie nicht einmal ansatzweise mit den Intel-Prozessoren des Sereinkollegen Probook 650, des Thinkpads und des Travelmates mithalten. Beide Notebooks liefern deutlich bessere Resultate.

Cinebench R10 Shading 64Bit
4764 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
5407 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
3444 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
4494
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
4009
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2610
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
16.48 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.32 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.64 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
17.95 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
117 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
54 Points
Hilfe
Cinebench R11.5 - CPU Single 64Bit (sort by value)
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
0.64 Points ∼32%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.05 Points ∼53% +64%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
1.11 Points ∼56% +73%
Dell Latitude 3540
Radeon HD 8850M, 4200U, WDC Scorpio Blue WD7500BPVX-75JC3T0
1.11 Points ∼56% +73%
Fujitsu LifeBook A544
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E680
1.35 Points ∼68% +111%
Lenovo ThinkPad L540 20AV002YGE
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.36 Points ∼68% +113%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit (sort by value)
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1.32 Points ∼8%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2.46 Points ∼14% +86%
Dell Latitude 3540
Radeon HD 8850M, 4200U, WDC Scorpio Blue WD7500BPVX-75JC3T0
2.47 Points ∼14% +87%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2.6 Points ∼15% +97%
Lenovo ThinkPad L540 20AV002YGE
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
3.25 Points ∼18% +146%
Fujitsu LifeBook A544
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E680
3.27 Points ∼19% +148%

System Performance

Das System arbeitet rund und flüssig. Hier profitiert das Probook von seiner schnellen Festplatte. Die Resultate der PC Mark Benchmarks gehen in Ordnung und fallen so aus, wie wir es von Notebooks mit AMD-APUs gewohnt sind. Auch in diesen Benchmarks kann das Probook nicht mit dem Travelmate und dem Thinkpad mithalten, da diese mit viel stärkeren Prozessoren ausgestattet sind.

PC Mark
PCMark 71890 Punkte
PCMark 8 Home v22201 Punkte
PCMark 8 Creative v21962 Punkte
PCMark 8 Work v23090 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (sort by value)
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
1890 Points ∼29%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
2344 Points ∼35% +24%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2569 Points ∼39% +36%
Dell Latitude 3540
Radeon HD 8850M, 4200U, WDC Scorpio Blue WD7500BPVX-75JC3T0
2627 Points ∼40% +39%
Lenovo ThinkPad L540 20AV002YGE
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
2805 Points ∼42% +48%

Massenspeicher

HP verbaut im Probook eine Festplatte aus Hitachis Travelstar Z7K500 Reihe. Sie bietet eine Speicherkapazität von 500 GB und arbeitet mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. CrystalDiskMark meldet eine Lesegeschwindigkeit von 118,6 MB/s. HD Tune liefert eine durchschnittliche Transferrate von 98,1 MB/s. Das sind gute Werte für eine 7.200er-Festplatte.

Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 61.2 MB/s
Maximale Transferrate: 130.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 98.1 MB/s
Zugriffszeit: 16.9 ms
Burst-Rate: 261.8 MB/s

Grafikkarte

Die Grafikausgabe erledigt der Radeon HD 8450G Grafikkern. Er unterstützt DirectX 11 und arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 533 MHz. Mittels Turbo kann die Geschwindigkeit auf 720 MHz gesteigert werden. Leistungsmäßig ist der Grafikkern auf dem Niveau der HD Graphics 4400 GPU des Travelmate einzuordnen - das verraten die Ergebnisse des 3D Mark 2011 Benchmarks. In den übrigen 3D Mark Benchmarks liegt das Probook etwas zurück, da es mit einer schwächeren CPU bestückt ist. Das Thinkpad entscheidet die Benchmarks für sich. Es ist mit der stärksten GPU ausgestattet.

3D Mark
3DMark Vantage2193 Punkte
3DMark 11787 Punkte
3DMark Ice Storm29166 Punkte
3DMark Cloud Gate2354 Punkte
3DMark Fire Strike402 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (sort by value)
HP ProBook 655
Radeon HD 8450G, A6-5350M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
787 Points ∼4%
Acer TravelMate P455-M-54204G50Makk
HD Graphics 4400, 4200U, Seagate Momentus Thin ST500LT0 12-9WS142
777 Points ∼4% -1%
Lenovo ThinkPad L540 20AV002YGE
HD Graphics 4600, 4200M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
849 Points ∼5% +8%
HP ProBook 650 G1 H5G74E
HD Graphics 4600, 4000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
877 Points ∼5% +11%
Dell Latitude 3540
Radeon HD 8850M, 4200U, WDC Scorpio Blue WD7500BPVX-75JC3T0
2589 Points ∼14% +229%

Gaming Performance

Das Probook spielt in der Klasse der Business-Notebooks und nicht der Klasse der Spiele-Rechner. Gänzlich die Segel streichen muss der Rechner aber nicht. Es ist möglich, einige Spiele in niedriger Auflösung und auf niedrigem Qualitätsniveau zu spielen. Spiele mit geringen Hardwareanforderungen laufen auch in höheren Auflösungen und höherem Qualitätsniveau noch flüssig - beispielsweise die diversen Ableger der Fifa-Serie. Ein paar mehr Frames können noch herausgeholt werden: Durch ein zweites Arbeitsspeichermodul läuft der Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus, wodurch der Grafikkern besser ausgereizt wird. In der Folge steigen die Frameraten - abhängig vom jeweiligen Spiel - um durchschnittlich bis zu zwanzig Prozent. Wir haben es ausprobiert: So profitiert das Spiel Tomb Raider besonders vom Dual-Channel-Modus. Die Frameraten steigen um durchschnittlich 40 Prozent auf 54,2 fps (hoch), 26,3 fps (mittel), 16,7 fps (hoch).

min. mittelhoch max.
Tomb Raider (2013) 37.21912.1fps
SimCity (2013) 86.3159.2fps
StarCraft II: Heart of the Swarm (2013) 102.732.316.3fps
BioShock Infinite (2013) 30.616.413.4fps
Splinter Cell: Blacklist (2013) 23.613.7fps
Saints Row IV (2013) 14.612.87.2fps
The Bureau: XCOM Declassified (2013) 19.711.97.7fps
Total War: Rome II (2013) 29.421.617.6fps
Batman: Arkham Origins (2013) 2917fps
Thief (2014) 10.27.4fps
Titanfall (2014) 34.116.1fps
HP ProBook 655
AMD A6-5350M, AMD Radeon HD 8450G, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Lenovo ThinkPad L540 20AV002YGE
Intel Core i5-4200M, Intel HD Graphics 4600, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
HP ProBook 650 G1 H5G74E
Intel Core i3-4000M, Intel HD Graphics 4600, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Dell Latitude 3540
Intel Core i5-4200U, AMD Radeon HD 8850M, WDC Scorpio Blue WD7500BPVX-75JC3T0
Tomb Raider
13%
275%
1024x768 Low Preset37.246.2
24%
1366x768 Normal Preset AA:FX AF:4x1921.9
15%
67.2
254%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x12.112.2
1%
47.9
296%
Total War: Rome II
6%
190%
1024x768 Low Preset29.432
9%
1366x768 Medium Preset21.623
6%
62.6
190%
1366x768 High Preset17.618
2%
51
190%
Total Average (Program / Settings)
6% / 6%
13% / 13%
233% / 233%

Emissionen

Geräuschemissionen

Eine übermäßige Lärmentwicklung kann dem Probook nicht unterstellt werden. Im Idle-Modus ist kaum etwas von dem Rechner zu hören und der Lüfter steht oftmals still. Unter mittlerer (3D Mark 06 läuft) bzw. voller Last (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) liegen die Schalldruckpegel des Probook bei 34,1 bzw. 38,3 dB und damit auch noch im erträglichen Bereich. Das Thinkpad verhält sich ähnlich wie das Probook. Leiser geht das Travelmate zu Werke. Das überrascht nicht, denn es ist das einzige unserer drei Vergleichsgeräte, das mit einem ULV-Prozessor ausgestattet ist.

Lautstärkediagramm

Idle 31.3 / 31.3 / 31.9 dB(A)
HDD 32.4 dB(A)
DVD 42.1 / dB(A)
Last 34.1 / 38.3 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Probook 655 im Stresstest.
Das Probook 655 im Stresstest.

Weder im Idle-Modus, noch unter Volllast haben die drei Vergleichsrechner mit Hitzewallungen zu kämpfen. Die Temperaturen liegen an jedem Messpunkt im grünen Bereich. Das Probook überschreitet unter Volllast lediglich an einem Messpunkt im Bereich des Lüfters die Vierzig-Grad-Celsius Marke - gleiches gilt für das Thinkpad. Das Travelmate erwärmt sich insgesamt weniger als die Konkurrenten. Das hat es seinem ULV-Prozessor zu verdanken.

Den Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Probook sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb auf die gleiche Weise: Die CPU arbeitet mit 2,5 bis 2,9 MHz, der Grafikkern werkelt mit voller Geschwindigkeit (720 MHz).

 23.8 °C28 °C30.1 °C 
 23 °C27.6 °C31.2 °C 
 22.6 °C25.3 °C30.3 °C 
Maximal: 31.2 °C
Durchschnitt: 26.9 °C
39.2 °C28 °C24.3 °C
34.6 °C33.6 °C23.1 °C
31.6 °C30.7 °C22.7 °C
Maximal: 39.2 °C
Durchschnitt: 29.8 °C
Netzteil (max.)  35.1 °C | Raumtemperatur 21.8 °C | Voltcraft IR-360

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Idle-Modus liegt die Leistungsaufnahme des Probook zwischen 9,4 und 14,5 Watt. Diese Werte gehen noch gerade in Ordnung, sollten heutzutage aber niedriger ausfallen. Wie es gehen sollte, zeigt das Probook 650 (4,6 bis 9,4 Watt). Unter mittlerer Last (3D Mark 06 läuft) bzw. Volllast (Stresstest, Prime95 und Furmark arbeiten) steigen die Werte des Probook 655 auf 41,2 bzw. 50,8 Watt. Auch hier macht das Probook 650 (37,1 bzw. 41,5 Watt) vor, wie es sein sollte. Nicht zu vergessen: Das Probook 650 ist deutlich leistungsstärker als das Probook 655. Das Thinkpad liegt über den gesamten Lastbereich hinweg auf einer Höhe mit dem Probook. Das Travelmate zeigt sich dank seiner ULV-CPU genügsamer.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.6 / 0.7 Watt
Idle 9.4 / 11.3 / 14.5 Watt
Last 41.2 / 50.8 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Im Idle-Modus hält der Akku des Probook 9:19 h durch. Das Travelmate (8:13 h) und insbesondere das Thinkpad (6:31 h) machen früher schlapp. Der Idle-Modus wird durch den Battery Eater Readers Test überprüft. Der Bildschirm läuft auf der geringsten Helligkeitsstufe, das Energiesparprofil ist aktiviert und die Funkmodule sind abgeschaltet. Unter Last stellt das Probook den Betrieb nach 1:24 h ein. Damit positioniert es sich zwischen Travelmate (1:05 h) und Thinkpad (1:33 h). Die Laufzeit unter Last wird mit dem Battery Eater Classic Test ermittelt. Dabei läuft der Bildschirm mit voller Helligkeit, das Hochleistungsprofil und die Funkmodule sind aktiviert. 

Den WLAN-Test beendet das Probook nach 4:48 h. Travelmate (4:30 h) und Thinkpad (4:58 h) liegen nicht allzu weit entfernt. Bei diesem Test werden Webseiten automatisch im 40-Sekunden-Intervall aufgerufen. Das Energiesparprofil ist aktiv und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Die DVD-Wiedergabe stoppt auf dem Probook nach 3:13 h. Erneut positioniert es sich zwischen Travelmate (3:34 h) und Thinkpad (3:00 h). Der DVD-Test wird mit aktiviertem Energiesparprofil (oder ein höheres Profil, falls die DVD nicht flüssig abgespielt wird), voller Bildschirmhelligkeit und deaktivierten Funkmodulen durchgeführt.

Alles in allem gehen die Laufzeiten des Probook absolut in Ordnung und befinden sich auf einem Niveau, das wir von einem 15,6-Zoll-Rechner erwarten. Das Travelmate kann mit den beiden Konkurrenten mithalten, obwohl es mit einem deutlich kleineren Akku (HP: 55 Wh, Lenovo: 56 Wh, Acer: 37 Wh) ausgestattet ist. Es profitiert hier von der verbauten ULV-CPU.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 19min
Surfen über WLAN
4h 48min
DVD
3h 13min
Last (volle Helligkeit)
1h 24min

Fazit

HP offeriert mit dem Probook 655 ein klassisches Business-Notebook im 15,6-Zoll-Format. Es bietet einen Dockinganschluss, einfache Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten, einen TPM-Chip und ist auf die Aufnahme eines LTE/3G-Moduls vorbereitet. Eine gute Schnittstellenausstattung, gute Eingabegeräte und sehr ordentliche Akkulaufzeiten komplettieren das Ganze. Die Rechenleistung der verbauten APU reicht für alltäglich anfallende Aufgaben aus. Kritik gebührt dem Display. Es ist dunkel, kontrastarm und blaustichig. Bei einem Kaufpreis von über 700 Euro muss mehr geboten werden.

Die von uns getestete Variante des Probook 650 (Core i3-4000M, HD Graphics 4600) ist aktuell für etwa 699 Euro zu haben und ist damit etwas preisgünstiger als das hier getestete Probook 655 Modell. Gleichzeitig bietet das Probook 650 mehr CPU-Rechenleistung, bleibt aber bei den Akkulaufzeiten in den praxisnahen Tests knapp hinter der hier getesteten AMD-Variante zurück.

Das Acer Travelmate P455-M kommt in Frage, wenn ein mattes FullHD-Display gefragt ist. Zudem benötigt der Acer-Rechner recht wenig Energie. Auch das Lenovo Thinkpad L540 ist mit einem matten FullHD-Bildschirm bestückt. Zudem bietet es unter unseren drei Vergleichsgeräten die meiste Rechenleistung.

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Das HP Probook 655-F4Z43AW, zur Verfügung gestellt von:
Das HP Probook 655-F4Z43AW, zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

HP ProBook 655

:: Prozessor
:: Mainboard
AMD Bolton
:: Speicher
4096 MB, DDR3, Single-Channel, Zwei Speicherbänke (eine Bank belegt)
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 8450G, Kerntakt: 533-720 MHz, Catalyst 13.12
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LG LGD03E0, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 7200 U/Min , 420 GB verfügbar
:: Soundkarte
AMD Trinity/Richland - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
4 USB 3.0, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Audiokombo, Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Erschütterungssensor, Trusted Platform Modul 1.2, Serielle Schnittstelle
:: Netzwerkverbindungen
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Broadcom BCM43228 (a b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SU-208FB
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25.3 x 378 x 257
:: Gewicht
2.3 kg Netzteil: 0.235 kg
:: Akku
55 Wh Lithium-Ion, 10.8 V, 4910 mAh
:: Preis
749 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: HD-Webcam, Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, Cyberlink Power2Go 8, Cyberlink PowerDVD 12, Cyberlink Youcam, Microsoft Office 365, Microsoft Security Essentials, PDF Complete Corporate Edition, 12 Monate Garantie

 

[+] compare
Der DVD-Brenner liest und beschreibt jede Art von DVD und CD.
Der DVD-Brenner liest und beschreibt jede Art von DVD und CD.
Die Scharniere...
Die Scharniere...
...halten den Deckel fest in Position.
...halten den Deckel fest in Position.
Die Deckelrückseite ist gummiert.
Die Deckelrückseite ist gummiert.
Zur Öffnung des Wartungsklappe wird kein Werkzeug benötigt.
Zur Öffnung des Wartungsklappe wird kein Werkzeug benötigt.
Das geöffnete Wartungsfach.
Das geöffnete Wartungsfach.
Der SIM-Karten-Schlitz ist im Akkufach zu finden.
Der SIM-Karten-Schlitz ist im Akkufach zu finden.
Der Akku wiegt etwa 317 Gramm und stellt eine Kapazität von 55 Wh bereit.
Der Akku wiegt etwa 317 Gramm und stellt eine Kapazität von 55 Wh bereit.
Das Netzteil bringt es auf ein Gewicht von etwa 235 Gramm und liefert eine Nennleistung von 65 Watt.
Das Netzteil bringt es auf ein Gewicht von etwa 235 Gramm und liefert eine Nennleistung von 65 Watt.

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Pro

+4 USB-3.0-Steckplätze
+Serielle Schnittstelle
+Sehr einfach wartbar/aufrüstbar
+Dockinganschluss
+Matter Bildschirm
+Schnelle Festplatte
+SIM-Karten-Schlitz samt Steckplatz und Antennen für ein 3G/LTE-Modem
 

Contra

-Nur 12 Monate Garantie
-Nicht sehr heller, kontrastarmer Bildschirm
-Keine Windows-DVD

Shortcut

Was uns gefällt

Das geringe Betriebsgeräusch und die guten Wartungsmöglichkeiten.

Was wir vermissen

Einen besseren Bildschirm und einen längeren Garantiezeitraum.

Was uns verblüfft

HP verbaut ein Display, dass wir allenfalls in einem Notebook des Niedrigpreissegments erwarten. 

Die Konkurrenz

Lenovo Thinkpad L540, Acer Travelmate P455-M, Dell Latitude 3540, Lenovo Thinkpad Edge E540, Lenovo Thinkpad Edge E545, Fujitsu Lifebook A544, HP Probook 650, HP Probook 450, HP Probook 455, Acer Travelmate P255-M, Lenovo B5400

Bewertung

HP ProBook 655
01.04.2014 v4
Sascha Mölck

Gehäuse
81 / 98 → 83%
Tastatur
69%
Pointing Device
83%
Konnektivität
80%
Gewicht
61 / 67 → 87%
Akkulaufzeit
82%
Display
74%
Leistung Spiele
55 / 85 → 65%
Leistung Anwendungen
57%
Temperatur
89%
Lautstärke
90%
Audio
50%
Kamera
38 / 85 → 45%
Durchschnitt
70%
77%
Office *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Sascha Mölck,  2.04.2014 (Update: 30.04.2014)