Notebookcheck

Test Microsoft Surface Pro Tablet

Tobias Winkler, 06.04.2013

Der Spagat. Microsofts Surface Pro lockt mit potenter Ausstattung, hochauflösendem Display und einem vollwertigen Windows 8. Der Grundgedanke, einen leistungsstarken Tablet-PC zu schaffen, der auch produktiv einsetzbar ist, scheint verwirklicht worden zu sein. Wie gut das in der Praxis funktioniert, haben wir ausführlich getestet.

Das Microsoft Surface Pro verwendet im Gegensatz zum Microsoft Surface RT übliche X86-Hardware und kann daher auch mit einem vollwertigen Windows 8-Betriebssystem aufwarten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Windows kompatible Software und Hardware kann wie bei jedem anderen Windows-PC auch, problemlos genutzt werden. Eine zusätzliche Anschaffung oder ein Warten auf angepasste Apps entfällt hier. Außerdem ist vorhandene Hardware, von der Festplatte über den Netzwerkdrucker bis hin zum DVB-T-Empfänger, ohne Kompatibilitätsprobleme weiterverwendbar. Das wirkt sich positiv auf mögliche Folgekosten aus und sorgt für eine flexible Einsetzbarkeit externer Peripherie.

Das Microsoft Surface Pro ist derzeit noch nicht in Deutschland erhältlich. Auf Microsofts Produktseite ist noch der unspezifische Erscheinungstermin "demnächst" genannt. Wir haben für den Test ein US-Modell erhalten, das mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte ausgewiesen ist. Alternativ ist auch eine 128-GB-Variante in Microsofts Portfolio enthalten. Über die Preise für Deutschland lässt sich derzeit nur spekulieren, es ist aber wohl mit einem Einstieg bei etwa 800 Euro zu rechnen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das dunkelgraue Gehäuse bietet anders als die meisten Tablets, auch Ecken und Kanten und hebt sich damit optisch schon mal wohltuend vom bekannten Einerlei ab. Das aus einer Magnesium-Legierung gefertigte Gehäuse ist sauber verarbeitet und weist gleichmäßige Spaltmaße auf. Die Verwindungssteifigkeit ist sehr gut und kann sich im direkten Vergleich durchaus mit dem iPad messen. Sehr praktisch zeigt sich der auf der Rückseite integrierte Kickstand, mit dem sich der Mobilrechner aufstellen lässt. Hier ist allerdings nur eine Position wählbar. Verschiedene Aufstellwinkel, oder gar eine stufenlose Verstellung ist nicht vorgesehen.

Die potente Hardware und das stabile Gehäuse erfordern jedoch auf Gehäuseseite einen im wahrsten Sinne schwerwiegenden Tribut. Wir haben ein Testgewicht von 920 Gramm gewogen. Das ist leicht genug für den komfortablen Transport in einem Sleeve oder einer Tasche, aber nicht um es klassenüblich längere Zeit in einer Hand halten zu können. Unser Vergleichs-Gerät iPad 3 ist mit einem Gewicht von 650 Gramm fast 300 Gramm leichter und erfordert daher ein deutlich geringeres Unterarmtraining. Entgegen der ursprünglichen Vermutung, hat sich die üppige Gehäusedicke von 14 Millimetern bei der Handhabung nicht negativ ausgewirkt. Das Surface Pro lässt sich gut greifen und liegt auch nach längerer Zeit noch gut in der Hand.

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Ganz dem professionellen Gedanken entsprechend, hat Microsoft nicht wie sonst üblich ein Mini-HDMI, sondern einen Mini-DisplayPort für die Anbindung externer Monitore integriert. Welche Auflösungen über 1.920 x 1.080 Bildpunkten darstellbar sind, konnten wir mangels hochauflösendem Monitor zum Testzeitpunkt nicht austesten. Leider handelt es sich hier nicht um einen verkappten Thunderbolt-Anschluss, ein externes Thunderbolt-Laufwerk wurde nicht erkannt. Als gute Alternative für schnelle Massenspeicher findet man dafür einen vollwertigen USB 3.0-Port. Dieser hat mit einem externen Solid State Drive beim sequentiellen Lesen bis zu 238 MB/s übertragen.

Unter dem Windows-Symbol befindet sich an der Gehäuseunterkante eine Art Dockingport. Dieser dient zum magnetischen Anschluss optional erhältlicher Tastaturen. Weitere Anschlüsse werden auf diesem Weg allerdings nicht bereitgestellt. An der rechten Seite des Tablets befindet sich ein etwas kleinerer aber ansonsten baugleicher Anschlusstyp. Dieser ist für die Verbindung mit dem Netzteil oder für die Aufnahme des Eingabestifts vorgesehen. Das Netzteil hat einen USB-Port (5 Watt) zum Aufladen externer Geräte, wie Smartphones, MP3-Player usw. integriert.

Oberseite: Ein-/ Ausschalter
Oberseite: Ein-/ Ausschalter
Linke Seite: Kopfhöreranschluss, Lautstärkewippe, USB 3.0
Linke Seite: Kopfhöreranschluss, Lautstärkewippe, USB 3.0
Unterseite: magnetischer Dockingport
Unterseite: magnetischer Dockingport
Rechte Seite: Mini DisplayPort, magnetischer Netzanschluss, Kartenleser
Rechte Seite: Mini DisplayPort, magnetischer Netzanschluss, Kartenleser

Kommunikation

Microsoft setzt beim WLAN-Modul auf ein recht selten anzutreffendes Modell von Marvell. Es verfügt über 2 Antennen und kann sowohl das 2,4-GHz-Band, als auch das 5-GHz-Band nutzen. Zudem unterstützt der Chip bereits den Standard 802.11 ac und kann theoretisch bis zu 867 Mbit/s übertragen. Edit: Das Surface Pro unterstützt "nur" WLAN nach 802.11n. Im praktischen Betrieb konnten wir eine gute Signalstärke beobachten, die keine ungewöhnlichen Einschränkungen erkennen ließ. Ebenfalls in dem Modul integriert sind Bluetooth 4.0 und ein NFC-Chip. Die beiden Webcams lösen mit je 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Für Auktionsfotos oder Videotelefonie mit eingeschränkten Ansprüchen reicht das aus, an die Qualität von iPad & Co. kommen die Bilder aber bei Weitem nicht heran. Eine Variante des Microsoft Surface Pro mit WWAN-Modul ist bisher nicht vorgesehen. Hier muss man auf externe Geräte wie USB-Stick, WLAN-Router oder Tethering per Smartphone ausweichen.

Wartung

Das Gehäuse ist nicht für das Öffnen durch den Endanwender bestimmt. Der Akku und alle anderen Systemkomponenten sind fest verbaut und lassen sich nur durch autorisierte Servicepartner tauschen.

Garantie

Microsoft gewährt neben der gesetzlichen Gewährleistungspflicht eine Herstellergarantie von 2 Jahren. Garantieerweiterungen haben wir bisher nicht gefunden, könnten aber mit der Verfügbarkeit des Surface Pro in Deutschland nachgesteuert werden.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Fingereingabe

Der hochauflösende Bildschirm bietet, anders als beim iPad 3 und 4, die Möglichkeit, die zusätzlichen Pixel auch für eine größere Darstellungsfläche zu nutzen. Für die Bedienbarkeit hat das allerdings den Nachteil, dass man mit dem Finger die dann zu kleinen Icons und Symbole abseits der Kachelwand nicht mehr zuverlässig trifft. Dies könnte mit dem eigentlich im Lieferumfang befindlichen Stift deutlich besser funktionieren. Bei unserem privaten Testsample war dieser leider nicht dabei. Abhilfe schafft alternativ eine Vergrößerung der Darstellung auf 125 oder 150 Prozent. Diese Anpassung wird von den meisten Programmen gut unterstützt und sorgt für eine dann ausreichende Größe. Die Interpolation gelingt aber nicht so gut wie beim iPad und wirkt etwas unscharf. Ansonsten reagiert der Bildschirm gut auf Eingaben, bietet eine gute Gleitfähigkeit und unterstützt die üblichen Multitouch-Gesten wie Zoomen, Drehen usw.

Bildschirmtastatur

Die Bildschirmtastatur verfügt in der Standardeinstellung lediglich über einen eingeschränkten Zeichensatz. Für viele Aufgaben reicht dieser dennoch aus und sorgt zudem für recht große Tastenflächen. Die Tastatur ist teilbar, vergrößerbar und verschiebbar. Weitere Tastaturlayouts, inklusive komplettem Zeichensatz, lassen sich wie üblich je nach Bedarf auswählen.

Tastatur geteilt.
Tastatur geteilt.
Tastatur am Stück.
Tastatur am Stück.

Bei unserem Testmodell war eine der beiden ansteckbaren Tastaturen enthalten. Das Touch Cover ( 120 Euro) ist ein etwa 3 Millimeter flacher Kunststoffdeckel mit angerauter Oberfläche die ohne Hub auf Fingerdruck reagiert. Er ist besonders flach und leicht und dient zugleich als Schutz für den Bildschirm. Nach kurzer Eingewöhnungszeit lässt sich mit dieser Lösung gut arbeiten. Anstatt des haptischen Feedbacks erhält man hier eine akustische Bestätigung über die Lautsprecher, ob die Eingabe erfolgreich war oder nicht. Das ist am Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, wirkt auf Dauer aber nicht störend. Das integrierte TouchPad ist sehr klein und eigentlich ziemlich überflüssig, da man mit dem Finger auf dem Bildschirm deutlich schneller und besser zurechtkommt. Das Touch Cover erhöht das Einsatzgewicht des Surface Pro um weitere 210 Gramm. Zusätzliche Eindrücke findet man beim Test des Microsoft Surface RT.

Als weitere Alternative bietet Microsoft das mit richtigen Tasten ausgestattete Type Cover. Es ist etwa 50 Gramm schwerer, besteht aus hartem Kunststoff und kostet 130 Euro. Mit 6 Millimeter Dicke ist es nochmals auftragender, bietet dafür aber auch ein echtes Tastenfeedback. Getestet haben wir diese Variante nicht.

Der normalerweise im Lieferumfang befindliche Eingabestift haftet am magnetischen Stromanschluss und kann daher nur am Gehäuse untergebracht werden, wenn das Netzteil nicht angeschlossen ist. Eine Verbindung mit sicherndem Faden am Gehäuse, wie man es von Business-Convertibles her kennt, ist nicht vorgesehen. Der Eingabestift unterstützt grundsätzlich verschiedene Druckstufen, die aber noch nicht von jeder Software erkannt werden. Mit Photoshop CS6 hat das beispielsweise weder beim Dell Latitude XT3 noch beim HP EliteBook 2760p funktioniert. Dass es grundsätzlich geht, zeigen SketchBook Pro 6 oder Art Rage 4.

Tastatur mit Schutzfunktion
Tastatur mit Schutzfunktion
Tasten liefern kaum Feedback
Tasten liefern kaum Feedback
Testmodell mit QUERTY-Layout
Testmodell mit QUERTY-Layout

Display

Wie wir testen - Display

Das spiegelnde 10,6-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und liefert damit eine Punktdichte von 207 dpi. Das ist sehr fein und führt zu sehr kleinen Schriften und Symbolen auf dem 10,6-Zoll-Bildschirm. Die Darstellung ist bei nativer Auflösung sehr scharf, eine dauerhafte Nutzung könnte aber für manchen Anwender aufgrund der hohen Anstrengung für die Augen weniger in Betracht kommen. Wählt man eine der üblichen Vergrößerungsoptionen, so werden Symbole, Icons und Schriften mit einer leichten Unschärfe überzogen.

Native Auflösung
Native Auflösung
125% Darstellungsvergrößerung
125% Darstellungsvergrößerung
150% Darstellungsvergrößerung
150% Darstellungsvergrößerung

Die Helligkeit des Samsung-Panels haben wir an neun verschiedenen Messpunkten ermittelt. In der linken unteren Ecke ist es mit 337 cd/m² am dunkelsten und im Zentrum mit 371 cd/m² am hellsten. Helligkeitsunterschiede kann man aber selbst bei einfarbigen Hintergründen nicht ausmachen. Im Mittel erreicht der Bildschirm maximal 355 cd/m² und die Ausleuchtung liegt bei 91 Prozent. Da sich die Helligkeit nur stufenlos per grafischem Schieberegler einstellen lässt, ist es recht schwierig eine genaue Helligkeitseinstellung vorzunehmen. Wenn der grafische Balken etwa ein Drittel der Skala abdeckt, haben wir eine Helligkeit von 151 cd/m² gemessen. Das würde bei einer nicht spiegelnden Oberfläche meist gut für Innenräume ausreichen. Um die Spiegelungen möglichst gut überstrahlen zu können, werden Anwender jedoch öfter eine höhere Helligkeitsstufe auswählen.

355
cd/m²
363
cd/m²
351
cd/m²
355
cd/m²
371
cd/m²
363
cd/m²
337
cd/m²
347
cd/m²
361
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2 // Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 371 cd/m²
Durchschnitt: 355.9 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 371 cd/m²
Schwarzwert: 0.5 cd/m²
Kontrast: 742:1
Farbraum
Farbraum

Im Außenbereich hat man, wie bei den meisten anderen Tablets auch, mit einer eingeschränkten Erkennbarkeit von Bildinhalten zu kämpfen. Je heller das Umgebungslicht und je dunkler die Darstellung auf dem Tablet, desto deutlicher tritt der Effekt auf. Immerhin kann die auch im Akkubetrieb hohe Displayhelligkeit von maximal 371 cd/m² die Einschränkungen etwas mindern.

Der Kontrast fällt mit 741:1 deutlich hinter dem von uns getesteten Microsoft Surface RT (1079:1) aber nur etwas hinter dem iPad 4 (838:1) zurück. Subjektiv verfügt das Panel über einen guten Kontrast, sodass sich Unterschiede nur im direkten Vergleich erkennen lassen. Satte Farben und ein relativ tiefes Schwarz sorgen für eine gute Darstellung von Bildern, Videos und Spielen. Der unterstützte Farbraum ist relativ klein und erreicht bei Weitem nicht den Umfang des sRGB-Farbraums. Während sich die Graustufendarstellung und die Farbsättigung durch eine Kalibrierung verbessern lassen, ist dies bei der Farbgenauigkeit aufgrund des kleinen Farbspektrums nur minimal möglich.

Graustufen
Graustufen
Farbgenauigkeit
Farbgenauigkeit
Farbsättigung
Farbsättigung
Graustufen kalibriert
Graustufen kalibriert
Farbgenauigkeit kalibriert
Farbgenauigkeit kalibriert
Farbsättigung kalibriert
Farbsättigung kalibriert

Das IPS-Panel ermöglicht sehr weite Sichtwinkel und sorgt für eine sehr gleichmäßige Darstellung. Je nach Position muss man allerdings mit leichten Farb-und Helligkeitsveränderungen zurechtkommen. Insgesamt gesehen entspricht das Display des Microsoft Surface Pro dem hohen Niveau der (Consumer-) Konkurrenz und leistet sich keine eklatanten Schwächen. Aufgrund des professionellen Anspruchs könnte das so manchem Business-Kunden aber zu wenig sein. Als einziger Mehrwert gegenüber vielen Alternativen bleibt lediglich die hohe Displayauflösung, die für eine erweiterte Arbeitsfläche sorgt, übrig. Farbraum, Kontrast, Helligkeit und die spiegelnde Displayoberfläche sind jedoch Eigenschaften, die hinsichtlich der professionellen Produktausrichtung durchaus Raum für Verbesserungen bieten.

Blickwinkel Microsoft Surface Pro
Blickwinkel Microsoft Surface Pro

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Microsoft Surface Pro bietet Komponenten der UltraBook-Klasse im Tablet-Format. Eine Intel Core i5-3317U-CPU mit integrierter Intel HD Graphics 4000, 4 GB RAM und ein schneller Festspeicher mit 64 GB Kapazität (brutto) versprechen eine Tabletperformance auf Highend-Niveau. Alternativ sollte Microsoft, wenn das Surface Pro "demnächst" auch in Deutschland erhältlich sein wird, noch eine Variante mit 128-GB-SSD anbieten.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo HWinfo
Systeminfo HDTune
ASSD
 
Systeminformationen Microsoft Surface Pro

Prozessor

MP3-Konvertierung
MP3-Konvertierung
Video-Konvertierung
Video-Konvertierung

Die Intel Core i5-3317U-CPU ist ein Ultra-Low-Voltage Prozessor, der auf eine besonders geringe Leistungsaufnahme hin ausgelegt ist. Die Thermal Design Power beträgt 17 Watt und wird unter anderem durch relativ geringe Taktraten von 1,7 GHz bis 2,6 GHz erreicht. Die Technologien Turbo Boost und Hyperthreading werden unterstützt und sind Garanten für eine optimale Leistungsentfaltung. Bei Single-Thread-Anwendungen können die maximalen Taktraten genutzt werden und bei Multithread-Anwendungen kann die CPU bis zu vier Threads gleichzeitig abarbeiten.

Bei den reinen CPU-Benchmarks haben wir wie erwartet Ergebnisse wie bei UltraBooks mit ähnlicher Ausstattung festgestellt. Beim Cinebench R11.5 (64bit) werden beispielsweise 0,9 (Singlethread) und 2,39 Punkte (Multithread) erzielt. Die SuperPi 32m-Berechnung (Singlethread) erfolgt in 727 Sekunden und die wPrime 1024m-Berechnung (Multithread) benötigt 653 Sekunden. Die Resultate liegen allesamt im oberen Bereich der Intel Core i5-3317U-Vergleichswerte.

In der Praxis haben wir MP3-Files mit iTunes ins AAC-Format konvertiert und eine maximal 37,2-fache Geschwindigkeit erreicht. Die reine CPU-Umwandlung von Videos mit MediaEspresso dauert da schon deutlich länger und ist keine Aufgabe, die man dem Profitablet öfter zumuten möchte. Deutlich schneller geht das mit Intels Quick Sync Technologie, die nebenbei auch noch eine signifikant geringere Prozessorlast erzeugt (etwa 20 Prozent anstatt 90 Prozent).

Unter anhaltender Volllast mit gleichzeitiger Belastung von CPU und GPU (Prime95 und Furmark) haben wir innerhalb weniger Minuten eine deutliche Taktreduzierung von 2,4 GHz auf 1,2 GHz festgestellt. Bei reiner CPU-Last hat das Tool HWinfo ein minimale Einbuße von 2,4 GHz auf 2,3 GHz angezeigt. Beide Effekte hatten aber keine erkennbaren Auswirkungen auf die Benchmarkergebnisse oder die Praxistests.

Im Akkubetrieb haben wir bis auf die oben genannten Beobachtungen keine zusätzliche Leistungsreduzierung festgestellt. Beim Cinebench R11.5 (Multi, 64 bit) wurde das exakt gleiche Ergebnis von 2,39 Punkten erzielt.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3577
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
7276
Cinebench R10 Shading 32Bit
5382
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4544 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
7899 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5537 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.9 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.39 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
15.78 fps
Hilfe

System Performance

Beim PC Mark 7 erreicht das Microsoft Surface Pro mit 4813 Punkten ein nahezu identisches Ergebnis zum Dell XPS 13 oder Acer Aspire S7-191. Einen großen Anteil daran hat der im Dual-Channel-Modus arbeitende Arbeitsspeicher und das schnelle Solid State Drive. Die Systemleistung ist damit recht ausgeglichen und offenbart keine konfigurationsbedingten Schwachpunkte. Lediglich eine leistungsfähigere Prozessor-Grafik-Kombination könnte hier noch Verbesserungen bringen, wird aber mit derzeit verfügbaren Komponenten aufgrund der thermischen Limits im Tabletgehäuse kaum umsetzbar sein. Beim praktischen Arbeiten kann man die meisten regulären Windows-Programme bedenkenlos nutzen. Lediglich bei leistungsfordernden 3D-Aufgaben ist eine Umsetzung nur noch mit großen Einschränkungen möglich.

Bei den typischen Tablet-Benchmarks wie Geekbench oder Sunspider spielt das Microsoft Surface Pro in einer eigenen Klasse und kann alle aufgeführten Vergleichsgeräte spürbar schlagen.

Geekbench 2 - 32 Bit
Total Score (sort by value)
Microsoft Surface Pro
4753 Points ∼33%
Apple iPad 4
1768 Points ∼12% -63%
Samsung Galaxy Note 10.1
1859 Points ∼13% -61%
Google Nexus 10
2591 Points ∼18% -45%
Integer (sort by value)
Microsoft Surface Pro
4659 Points ∼30%
Apple iPad 4
1330 Points ∼9% -71%
Samsung Galaxy Note 10.1
1640 Points ∼11% -65%
Google Nexus 10
1794 Points ∼12% -61%
Floating Point (sort by value)
Microsoft Surface Pro
4926 Points ∼28%
Apple iPad 4
2262 Points ∼13% -54%
Samsung Galaxy Note 10.1
2946 Points ∼17% -40%
Google Nexus 10
3916 Points ∼22% -21%
Memory (sort by value)
Microsoft Surface Pro
5196 Points ∼59%
Apple iPad 4
2053 Points ∼23% -60%
Samsung Galaxy Note 10.1
952 Points ∼11% -82%
Google Nexus 10
2480 Points ∼28% -52%
Stream (sort by value)
Microsoft Surface Pro
3594 Points ∼38%
Apple iPad 4
1012 Points ∼11% -72%
Samsung Galaxy Note 10.1
638 Points ∼7% -82%
Google Nexus 10
968 Points ∼10% -73%

Legende

 
Microsoft Surface Pro Intel Core i5-3317U, Intel HD Graphics 4000, Micron RealSSD C400 MTFDDAT064M
 
Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
 
Samsung Galaxy Note 10.1 Samsung Exynos 4412 Quad, ARM Mali-400 MP4, 16 GB SSD
 
Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604 MP4, 32 GB SSD
Sunspider - 0.9.1 Total Score (sort by value)
Microsoft Surface Pro
135.3 ms * ∼1%
Apple iPad 4
895.3 ms * ∼8% -562%
Google Nexus 10
1345.7 ms * ∼13% -895%
Microsoft Surface RT
997.5 ms * ∼9% -637%

Legende

 
Microsoft Surface Pro Intel Core i5-3317U, Intel HD Graphics 4000, Micron RealSSD C400 MTFDDAT064M
 
Apple iPad 4 Apple A6x, PowerVR SGX554MP4, 32 GB SSD
 
Google Nexus 10 Samsung Exynos 5250 Dual, ARM Mali-T604 MP4, 32 GB SSD
 
Microsoft Surface RT NVIDIA Tegra 3, NVIDIA GeForce ULP (Tegra 3), 32 GB SSD

* ... kleinere Werte sind besser

5.6
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.6
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.4
Primäre Festplatte
Datentransferrate
8.1
PC Mark
PCMark 74813 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Microns Real SSD C400 ist per SATA-III angebunden und liefert damit die volle Leistungsfähigkeit ab. Beim sequentiellen Lesen sind das knapp 500 MB/s, beim sequentiellen Schreiben allerdings nur 87 MB/s. Die 128-GB-Variante der Real SSD, die wahrscheinlich auch beim 128-GB-Surface-Pro zum Einsatz kommt, dürfte hier etwas schneller arbeiten. Viel Schreiben kann man an Daten auf das Surface Pro aber eh nicht, da der Großteil des Speicherplatzes für das Windows 8 Betriebssystem verwendet wird. Nach herber Kritik von Anwendern und Medien findet man auf Microsofts Produktseite nun immerhin den Hinweis, dass die Systemsoftware einen erheblichen Speicherplatz in Anspruch nimmt. In Zahlen bedeutet das: Von den 64 Gigabyte Speicherplatz (brutto), kann der User lediglich etwa 26 Gigabyte für Programme und Daten verwenden. Erweitern lässt sich der Speicherplatz per SDXC-Speicherkarte oder über den USB-3.0-Port mit einem externen Laufwerk.

Micron RealSSD C400 MTFDDAT064M
Minimale Transferrate: 214.5 MB/s
Maximale Transferrate: 288 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 276.6 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 86.2 MB/s
CPU Benutzung: 4.7 %

Grafikkarte

Intels HD Graphics 4000 taktet im Microsoft Surface Pro mit bis zu 1.050 MHz und ist damit keiner standardmäßigen Drosselung unterworfen. Beim 3D Mark 11 werden 626 Punkte und beim 3D Mark Vantage 2935 Punkte erzielt. Die Leistung beim OpenGL Shading beträgt beim Cinebench R10 5537 Punkte und beim Cinebench R11.5 15,78 fps. Das sind Resultate, die mal etwas über und mal etwas unter dem Durchschnitt aller getesteten Intel HD Graphics 4000-Einheiten liegen. Weitere Vergleichswerte findet man in unserer umfangreichen GPU-Benchmarkliste.

Im Akkubetrieb ist allerdings nur der Basistakt von 350 MHz verfügbar, der zum Beispiel beim Cinebench R11.5, zu einem deutlich verminderten Ergebnis von 6,67 fps führt. Mit angeschlossenem Netzteil haben wir unter Volllast keine Taktreduzierung festgestellt.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
4951 Punkte
3DMark Vantage2935 Punkte
3DMark 11626 Punkte
3DMark Ice Storm32347 Punkte
3DMark Cloud Gate3503 Punkte
3DMark Fire Strike487 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Spieleleistung reicht aus, um genügsamere PC-Titel mit geringer Auflösung und reduzierter Qualität flüssig wiedergeben zu können. Aber selbst das gelingt nur mit angeschlossenem Netzteil. Im Akkubetrieb wirkt sich hier die reduzierte Taktrate der GPU voll aus und sorgt je nach Spiel für eine 30 bis 50 Prozent geringere Framerate. Jederzeit spielbar sind hingegen speziell für Tablets entwickelte Titel, wie Angry Birds Space oder Galaxy on Fire 2 HD. Beide Games lassen sich aufgrund ihrer genügsamen Herkunft auch im Akkubetrieb problemlos wiedergeben.

Angry Birds
Angry Birds
F1 2012
F1 2012
Galaxy on Fire 2 HD
Galaxy on Fire 2 HD
min. mittelhoch max.
World of Warcraft (2005) 1176216fps
Diablo III (2012) 46252114fps
F1 2012 (2012) 31fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Der Lüfter arbeitet ständig, bei wenig Last ist das Lüfterrotieren aber nur zu hören, wenn man ganz nah ans Tablet herankommt. Gemessen haben wir 29,5 dB(A). Das ist der Zustand, den man bei vielen Alltagsaufgaben wie Textverarbeitung, Internet, Videotelefonie oder Videos schauen antrifft. Bei mehreren parallel ausgeführten Aufträgen erhöht sich der gemessene Schalldruckpegel auf 32,6 dB(A), bei mittlerer Last auf 38,2 dB(A) und wenn man den Prozessor und die Grafikeinheit gleichzeitig fordert sind auch Werte von über 40 dB(A) möglich. Gerade bei mittlerer und hoher Auslastung hat man ein für Tabletverhältnisse recht hohes Geräuschaufkommen zu ertragen. Da wo ARM- und Intel Atom-Systeme ohne Lüfter auskommen und lautlos arbeiten, erkauft sich die Intel Core i5-Ivy-Bridge-Kombination die Mehrleistung mit einem Geräuschpegel auf UltraBook-Niveau. Immerhin liegen diese Emissionen auch wirklich nur dann vor, wenn viel Rechenarbeit gefragt ist.

Lautstärkediagramm

Idle 29.5 / 29.5 / 29.5 dB(A)
Last 38.2 / 40.9 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    PCE-322A (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Das Microsoft Surface Pro fühlt sich immer warm an. Egal ob bei wenig Last oder bei voller Beanspruchung, die Unterschiede betragen nur wenige Grad Celsius. Mit knapp 30 °C im Minimum und etwas über 40 °C im Maximum wird die Oberfläche aber nie unangenehm. Das Kühlsystem ist darauf ausgelegt, bei wenig Beanspruchung möglichst leise zu arbeiten und bei hoher Beanspruchung die Komponenten nicht zu warm werden zu lassen. Das Ergebnis ist eine recht konstante Gehäuseerwärmung.

Max. Last
 38.0 °C40.3 °C37.1 °C 
 37.6 °C40.3 °C36.8 °C 
 37.3 °C39.4 °C36.8 °C 
Maximal: 40.3 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
27.1 °C40.6 °C40.1 °C
34.3 °C40.4 °C35.1 °C
36.4 °C40.1 °C35.2 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
Netzteil (max.)  43.5 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fennel Firt 550

Lautsprecher

Die Soundausgabe ist wie bei den meisten anderen Tablets auch, für Basisaufgaben geeignet. Höhenbetont mit wenig Mitten und Bässen reicht das, um sich kurze Videoclips bei NotebookCHECK anzusehen. Bereits eine deutlich bessere Qualität erhält man mit Standard-Ohrhörern, die im Zug, Wartezimmer oder sonstigen wenig ungestörten Örtlichkeiten eh zur Pflichtausstattung gehören. Externe Boxen kann man über Bluetooth, 3,5-Millimeter-Klinke oder USB anbinden.

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme (netzseitig gemessen) bewegt sich mit ihren hohen Messwerten weit außerhalb der üblichen Tablet-PC-Riege. Mit minimal 8 Watt und maximal 43,2 Watt erreicht man hier aufgrund der gewählten Komponenten das Niveau aktueller UltraBooks, wie zum Beispiel des 13-Zöllers Asus Zenbook Prime UX31A. Um dennoch halbwegs passable Akkulaufzeiten zu erzielen, hat Microsoft im Surface Pro einen 42-Wh-Akku verbaut. Dieser ist wie so oft fest integriert und sollte nur durch einen autorisierten Servicepartner getauscht werden.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.3 Watt
Idle 8.0 / 10.7 / 11.8 Watt
Last 36.8 / 43.2 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Beim Battery Eater Readers Test (maximal mögliche Akkulaufzeit, minimale Displayhelligkeit, Funkmodule aus, Energiesparmodus) wird die 7-Stunden-Marke knapp verfehlt. Das Microsoft Surface RT hält hier zum Beispiel trotz kleinerem Akku mehr als doppelt so lange durch. Beim realistischeren WLAN-Test (Energiesparmodus, ca. 150 cd/m² Displayhelligkeit, Funkmodule an) reduziert sich die Laufzeit auf knapp 5 Stunden, was wiederum ungefähr 4 Stunden unter dem Durchhaltevermögen des Surface RT liegt. Beim Battery Eater Classic Test (minimal mögliche Laufzeit, maximale Displayhelligkeit, alles an, Höchstleistungsprofil) erreicht das Testgerät schließlich 1:33 Stunden, was in etwa einer dauerhaften Konvertierung von Audio- oder Videomaterial entspricht.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 56min
Surfen über WLAN
4h 45min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Microsoft Surface Pro
Microsoft Surface Pro

Microsofts Versuch mit einem Spagat Tablet und Ultrabook gleichermaßen abzudecken, ist beim Surface Pro nicht in allen Bereichen gelungen. Die deutlich höhere Leistungsfähigkeit, die tatsächlich auf UltraBook-Niveau liegt, fordert einen nicht unerheblichen Nachteil.

Der Mobilitätswert ist im Vergleich zur etablierten Tablet-Konkurrenz arg beschnitten. Die Akkulaufzeiten sind in etwa halb so lang und das Gewicht in etwa doppelt so hoch. Das aktiv gekühlte System hat zudem die Einschränkung, dass vor allem unter Last ein ständig präsentes Lüfterrauschen vorliegt.

Als Gegenleistung kann man auf ein vollwertiges Windows 8 zurückgreifen, das dank der guten Systemleistung auch für viele Aufgaben tatsächlich einsetzbar ist. Externe Geräte und Software aus der Windows-Welt sind problemlos verwendbar. Limitierende Schranken werden hier meist erst durch die magere Schnittstellenausstattung und die mäßige 3D-Grafikleistung gesetzt.

Eingeschränkt ist auch die tatsächlich nutzbare Speicherkapazität. Von den beworbenen 64 Gigabyte kann der Anwender lediglich etwa 26 Gigabyte für Programme und Daten verwenden. Eine Erweiterung per Speicherkarte oder externem Laufwerk wird daher bei vielen Nutzern nicht lange auf sich warten lassen.

Das verwendete Display bietet bis auf die FullHD-Auflösung hinsichtlich der sonstigen Displayqualitäten nichts Außergewöhnliches. Helligkeit, Kontrast und natürlich die spiegelnde Oberfläche entsprechen dem Klassenstandard. Neben der obligatorischen Fingerbedienung versteht es sich jedoch auch mit einem im Lieferumfang befindlichen Eingabestift (nicht getestet) und bietet damit eine ergänzende Bedienungsoption.

Das nicht im Lieferumfang befindliche Touch Cover ist Tastatur und Schutzabdeckung zugleich und erhöht den Tippkomfort im Vergleich zur Bildschirmtastatur merklich. Auf der anderen Seite erreicht man dann aber auch schon das Gewicht der UltraBooks und der Mobilitätsfaktor wird mit weiteren 200 Gramm nochmals reduziert.

Insgesamt gesehen erhält man mit dem Microsoft Surface Pro mit einem geschätzten Preis von mindestens 800 Euro ein leistungsstarkes Tablet, das über besondere Eigenschaften verfügt. Mobilität, Speicherkapazität und Geräuschentwicklung sind jedoch kompromissbehaftet und schränken das eigentliche Tablet-Konzept nicht unwesentlich ein.

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Im Test: Microsoft Surface Pro
Im Test: Microsoft Surface Pro

Datenblatt

Microsoft Surface Pro
Prozessor
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4000, Kerntakt: 350 - 1050 MHz, Speichertakt: 800 MHz, shared memory, igdumd64 9.17.10.2867 Win8 64
Speicher
4096 MB 
, Dual Channel Mode, nicht aufrüstbar
Bildschirm
10.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, 10 Finger Multitouch, SEC3242, 106HL01-001, IPS, spiegelnd: ja
Festplatte
Micron RealSSD C400 MTFDDAT064M, 64 GB 
Soundkarte
Realtek ALC280 @ Intel Panther Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 3.0, 1 DisplayPort, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Card Reader: microSDXC, Sensoren: Umgebungslichtsensor, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Kompass,
Netzwerkverbindungen
Marvell AVASTAR 350N Wireless Network Controller (a b g n ), 4.0 Bluetooth
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14 x 275 x 173
Gewicht
920 g Netzteil: 250 g
Akku
42 Wh Lithium-Ion
Preis
900 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
Sonstiges
Webcam: 720p, Tastatur: Bildschirmtastatur + Touch Cover, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das Microsoft Surface Pro ist ein leistungsstarkes Tablet.
Das Microsoft Surface Pro ist ein leistungsstarkes Tablet.
Der Speicherkartenleser nimmt nur Micro-Formate auf.
Der Speicherkartenleser nimmt nur Micro-Formate auf.
Der DisplayPort ist ein typischer Business-Anschluss und sollte Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Bildpunkten liefern.
Der DisplayPort ist ein typischer Business-Anschluss und sollte Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Bildpunkten liefern.
Schnappschüsse sind mit den Kameras nur bedingt möglich.
Schnappschüsse sind mit den Kameras nur bedingt möglich.
Der Lüftungschlitz zieht sich um große Teile des Tablets herum und sorgt für ausreichende Kühlung.
Der Lüftungschlitz zieht sich um große Teile des Tablets herum und sorgt für ausreichende Kühlung.
Wo 64 Gigabyte draufsteht, kann man nicht immer 64 Gigabyte nutzen.
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Das solide Scharnier entspricht dem insgesamt sehr guten Verabeitungsniveau.
Das solide Scharnier entspricht dem insgesamt sehr guten Verabeitungsniveau.
Der Netzanschluss haftet magnetisch am Gehäuse.
Der Netzanschluss haftet magnetisch am Gehäuse.
Seinerstatt kann auch der Tablet-Stift dort angedockt werden.
Seinerstatt kann auch der Tablet-Stift dort angedockt werden.
Das Netzteil bietet eine Nennleistung von knappen 43,2 Watt und beherbergt einen USB-Port mit Ladefunktion.
Das Netzteil bietet eine Nennleistung von knappen 43,2 Watt und beherbergt einen USB-Port mit Ladefunktion.
Die Geschwindigkeit externer USB 3.0-Festplatten lässt sich voll ausreizen.
Die Geschwindigkeit externer USB 3.0-Festplatten lässt sich voll ausreizen.
Elgatos Tivizen DVB-T WLAN-Hotspot funktioniert einwandfrei und stellt eine der eleganteren Lösungen dar, um fernzusehen.
Elgatos Tivizen DVB-T WLAN-Hotspot funktioniert einwandfrei und stellt eine der eleganteren Lösungen dar, um fernzusehen.
Auch sonstige Peripherie lässt sich problemlos nutzen.
Auch sonstige Peripherie lässt sich problemlos nutzen.
Die Lautstärkewippe lässt sich gut bedienen.
Die Lautstärkewippe lässt sich gut bedienen.
Ein zusätzlicher Mikrofoneingang fehlt.
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Der USB 3.0-Port liefert volle Geschwindigkeit.
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Mit Komponenten, die man sonst fast nur in UltraBooks findet...
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...kann es so manchen Mitbewerber ausstechen.
...kann es so manchen Mitbewerber ausstechen.
Während die Leistungskomponenten viele Gemeinsamkeiten aufweisen, ist vor allem der Formfaktor der offensichtlichste Unterschied zum Sony Vaio Tap 20.
Während die Leistungskomponenten viele Gemeinsamkeiten aufweisen, ist vor allem der Formfaktor der offensichtlichste Unterschied zum Sony Vaio Tap 20.
Das Microsoft Surface Pro bietet FullHD-Auflösung...
Das Microsoft Surface Pro bietet FullHD-Auflösung...
...und versteht sich neben den Fingern auch auf eine Bedienung per Stift.
...und versteht sich neben den Fingern auch auf eine Bedienung per Stift.
Der ausklappbare Aufsteller ist immer dabei, die magnetische haftende Tastatur muss extra bestellt werden.
Der ausklappbare Aufsteller ist immer dabei, die magnetische haftende Tastatur muss extra bestellt werden.
Farblich gibt es natürlich Alternativen, das Pink ist kein Muß.
Farblich gibt es natürlich Alternativen, das Pink ist kein Muß.
Das hochauflösende Display bietet einen guten Kontrast und gute Helligkeitswerte.
Das hochauflösende Display bietet einen guten Kontrast und gute Helligkeitswerte.
Die Oberfläche spiegelt aber wie meist bei Touchscreens üblich sehr stark.
Die Oberfläche spiegelt aber wie meist bei Touchscreens üblich sehr stark.
Vergrößert man die Darstellung auf 125 oder 150 Prozent, so bekommt man ein leicht unscharfes Bild geboten.
Vergrößert man die Darstellung auf 125 oder 150 Prozent, so bekommt man ein leicht unscharfes Bild geboten.
Beide Kamerass bieten nur eine 720p-Auflösung.
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Die Windows-Taste hilft beim schnellen Navigieren oder bei Screenshots.
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Die dargestellten Preise können bis zu einen Tag alt sein.

Pro

+Sehr gute Tablet-Performance
+Kontraststarkes und helles Display
+Multitouch + Stifteingabe
+Sehr gute Gehäusequalität
+Integrierter Aufsteller (Kickstand)
+USB 3.0 + DisplayPort
+Magnetischer Netzanschluss
+Netzteil mit USB-Ladefunktion
 

Contra

-Verfügbarer Speicherplatz (64-GB-Version)
-Lüfter unter Last deutlich wahrnehmbar
-Hohes Gewicht
-Geringe Kameraauflösung
-Mäßige Akkulaufzeit

Shortcut

Was uns gefällt

Hohe Leistungsfähigkeit, Eingabestift im Lieferumfang, volle Windows 8-Kompatibilität.

Was wir vermissen

Mehr Netto vom Brutto-Speicherplatz, eine geringere Geräuschentwicklung, ein niedrigeres Gewicht und längere Akkulaufzeiten.

Was uns verblüfft

Dass das Surface Pro immer noch nicht erhältlich ist.

Die Konkurrenz

Microsoft Surface RT, Asus Zenbook Prime UX21A, iPad 4, Acer Iconia W700, Asus VivoTab Smart, Google Nexus 10 und viele mehr.

Bewertung

Microsoft Surface Pro
27.03.2013 v3
Tobias Winkler

Gehäuse
90%
Tastatur
77%
Pointing Device
89%
Konnektivität
56%
Gewicht
96%
Akkulaufzeit
85%
Display
87%
Leistung Spiele
68%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
83%
Lautstärke
91%
Auf- / Abwertung
90%
Durchschnitt
84%
88%
Convertible *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Tobias Winkler (Update: 11.02.2014)