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Hauwei Mate 20 Pro wohl mit deutlich höherer Auflösung

Das Mate 20 Pro, hier in einem Konzeptbild, dürfte mit 3120 x 1440 Pixeln eine sehr hohe Auflösung bieten.
Das Mate 20 Pro, hier in einem Konzeptbild, dürfte mit 3120 x 1440 Pixeln eine sehr hohe Auflösung bieten.
Im Vorjahr enttäuschte das Mate 10 Pro mit einer niedrigeren Auflösung als das Mate 9 Pro im Jahr zuvor. Diesen Fehler wird Huawei 2018 offenbar nicht mehr wiederholen. Während das reguläre Mate 20 Full-HD+-Auflösung bieten dürfte, deuten erste Hinweise beim Pro-Modell auf mehr Pixel als bei QHD üblich.

Während beim Mate 9 im Jahr 2016 noch klare Verhältnisse herrschten, stellte Huawei im Vorjahr, für viele unverständlich, die Welt auf den Kopf. Ok, das ist etwas übertrieben formuliert, aber rein in Bezug auf die Auflösung der beiden Mate-Flaggschiffe des Jahres 2017 war das reguläre und billigere Mate 10 eigentlich im Vorteil. Dem hierzulande nicht offiziell erhältlichen Mate 10 verpasste Huawei ein QHD-LCD-Display mit 1.440 x 2.560 Pixeln Auflösung im 16:9-Format, verteilt auf 5,9 Zoll Diagonale, das Pro-Modell bekam zwar ein 6 Zoll OLED-Panel, das mit 2.160 x 1.080 Pixeln aber gerade mal soviel Auflösung bot wie fast alle Midrange-Phones dieses Jahres.

Eigentlich also eine verdrehte Welt, die 2018 mit den kommenden Mate 20-Handys offenbar wieder zurecht gerückt wird. Offiziell bestätigt ist zwar nichts, auf der Huawei-Webseite sind aber Konfigurationsdateien für zwei neue Huawei-Phones mit den Modellnummern HMA-L29 und LYA-L29 aufgetaucht, die den beiden kommenden Mate 20-Flaggschiffen zugeordnet werden. Ganz wasserdicht sind diese Infos nicht, denn manchmal entsprechen diese UAPRO-Dateien nicht der tatsächlich verbauten Hardware - es sind allerdings doch deutliche Hinweise auf eine höhere Auflösung beim Mate 20 Pro als beim regulären Mate 20. Den von der niederländischen Webseite Mobielkopen entdeckten Dateien zufolge wird das Mate 20 eine Auflösung von 2.244 x 1.080 Pixel bieten, also etwas mehr als Full-HD+, was angesichts der integrierten Waterdrop-Notch realistisch ist.

Auch das Mate 20 Pro wird wohl eine Notch aufweisen, hier sogar deutlich breiter, was sich angesichts der vermutlich dahinter verborgenen 3D-Sensorik für sicherere Gesichtserkennung aber ohne Tricks wie eine Slidermechanik nicht vermeiden lässt. Wen das nicht stört, darf sich allerdings über ein vermutlich 6,9 Zoll großes OLED-Display freuen, welches mit 3.120 x 1.440 Pixeln jenseits von QHD bewegt. Wie beim ebenfalls ähnlich hoch auflösenden Sharp-Phone, das auf der IFA zu sehen war, muss man auch hier ein paar Pixel für die Notch und Statusleiste abziehen, aber etwa 2.990 Pixel dürften wohl praktisch nutzbar sein. Beide neuen Mate 20-Phones werden von Huawei am 16. Oktober vorgestellt.

Die veröffentlichten UAPROF-Dateien deuten auf hohe Auflösung beim Mate 20 Pro.
Die veröffentlichten UAPROF-Dateien deuten auf hohe Auflösung beim Mate 20 Pro.

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Autor: Alexander Fagot,  6.09.2018 (Update:  6.09.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.