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Huawei Mate 20: Case-Leak verdeutlicht Unterschiede zum Pro-Modell

Mate 20 und Mate 20 unterscheiden sich in einigen Bereichen, teilen aber viele Gemeinsamkeiten.
Mate 20 und Mate 20 unterscheiden sich in einigen Bereichen, teilen aber viele Gemeinsamkeiten.
Der 16. Oktober wird spannend, denn Huaweis neue Mate-Flaggschiffe bringen viel Neues mit, darunter den ersten 7 nm-SoC im Android-Umfeld sowie die Triple-Cam in beiden Modellen. Wo die Unterschiede zwischen Mate 20 und Mate 20 Pro liegen, verdeutlicht ein Leak von Schutzhüllen.

Im Vorjahr gab es Mate 10 und Mate 10 Pro nicht beide offiziell im deutschsprachigen Raum, wer sich für das günstigere Mate 10 entscheiden wollte, musste importieren, beispielsweise aus anderen EU-Ländern wie Spanien - ob Huawei auch in diesem Jahr bei dieser konsumentenfeindlichen Praxis bleibt, ist abzuwarten - es dürfte jedenfalls auch in diesem Jahr genügend Gründe geben, die für das weniger teure und individuell vielleicht sogar besser geeignete Mate 20 sprechen.

Waterdrop-Notch vs Full-Size Notch

Wer beispielsweise eine sehr kleine Waterdrop-Notch statt einer breiten iPhone X-Notch bevorzugt, wird naturgemäß zum regulären Mate 20 tendieren, ebenso verhält es sich beim Fingerabdrucksensor, denn wie die frischen Case-Leaks oben und unten zeigen, hat das Mate 20 Pro keine rückseitige Aussparung für den Fingerabdrucksensor mehr, was frühere Gerüchte bekräftigt, dass Huawei hier den Sensor direkt unter dem Display verstecken wird. Wer das nicht braucht oder ohnehin gewohnt ist, den Sensor mit dem Zeigefinger an der Rückseite zu entsperren, kann sich wohl Geld für das Pro-Modell sparen.

Flaches Display gegen Edge-Design

Die unterschiedlich breite Notch zwischen Mate 20 und Mate 20 Pro hat handfeste Gründe in Form einer 3D-Sensor-Einheit für sicherere Gesichtserkennung im Pro-Modell, das zudem wohl ein seitlich gebogenes OLED-Display mit deutlich höherer Auflösung bieten wird als das flache Panel im regulären Mate 20. Auch hier also eine Möglichkeit Geld zu sparen, wenn man ohnehin keine abgerundeten Kanten wie bei Samsung mag. Die Bilder unten verdeutlichen noch ein paar weitere Unterschiede im Detail.

Kopfhöreranschluss nur beim Mate 20?

So zeigt das Mate 20 an der Unterseite ein recht großes rundes Loch, vermutlich für den Kopfhöreranschluss, eine breite Aussparung deutet auf einen Lautsprecher an der Unterseite. Beides fehlt im Case für das Mate 20 Pro, was für frontseitige Stereolautsprecher spricht und darauf deutet, dass, wie im Vorjahr, nur das reguläre Mate 20 mit Kopfhöreranschluss zu haben ist. An der Oberseite gibt es zwar ebenfalls jeweils zwei kleine Löcher, die scheinen für die 3,5 mm Klinke aber zu klein zu sein und sind wohl eher für Mikro und IR-Blaster. 

Kirin 980 und Triple-Cam haben beide

Es gibt allerdings auch sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden "Mates" des Jahres 2018. Die Gehäuse zeigen beide die gleiche Aussparung für die umgestaltete Triple-Cam-Einheit, die wohl der des P20 Pro technisch recht ähnlich sein wird. Auch im Inneren basieren beide Huawei-Flaggschiffe auf der neuesten 7 nm-Technik von TSMC. Der Kirin 980, der zur IFA bereits präsentiert wurde, wird erstmals seit dem Snapdragon 845 von Qualcomm einen Sprung bei Rechenleistung und Effizienz bringen, der Rest des Android-Umfelds muss wohl bis Anfang 2019 warten, wenn Qualcomm endlich den Snapdragon 855 aka 8150 ausliefert.

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Mate 20

Mate 20 Pro

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Autor: Alexander Fagot, 18.09.2018 (Update: 18.09.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.