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CES 2018 | Intels 8. Core-Generation mit Radeon RX Vega-GPU legt los

Der Intel Core-Prozessor der 8. Gen. mit Radeon RX Vega im Huckepack legt los.
Der Intel Core-Prozessor der 8. Gen. mit Radeon RX Vega im Huckepack legt los.
Auf der diesjährigen CES folgt der Startschuss für die bereits im November des Vorjahres angekündigten Intel Core-Prozessoren mit angedockter Radeon RX Vega-Grafik. 5 neue Prozessoren der Kaby Lake-G-Serie mit entweder 65 oder 100 Watt TDP sollen ab sofort dünnere Gaming-Notebooks und Grafik-Workstations mit jeder Menge GPU-Power ermöglichen.

Bereits Anfang November hat Intel die Bombe platzen lassen, ein Core-Prozessor mit AMD-Grafik wird Realität und jetzt ist es soweit. Zur in Las Vegas startenden CES 2018 beginnt auch das Zeitalter dünnerer und dennoch leistungsfähiger Gaming-Boliden oder Grafik-Workstations, laut Intel bis zu 17 mm dünn und dennoch bis zu 40 Prozent schneller als aktuelle Systeme mit diskreter Grafik. Neben Zockern dürften sich vor allem Content-Creators und VR-Fans über die kommende Generation dünnerer Notebooks, 2-in-1-Geräte und Mini-PCs freuen. Intel prescht mit seinen beiden neuen NUC-PCs vor, Dell und HP werden in den nächsten Tagen ebenfalls neue Geräte auf Basis dieser Kombo-Technologie auf der CES präsentieren. Im Handel dürfte die neue Hardware dann im Frühling auftauchen, nähere Angaben zur Verfügbarkeit wurden noch nicht gemacht.

Die neuen Prozessor/Grafik-Module sind Teil der 8. Intel Core-Generation, die ja schon bei dünnen und leichten Notebooks mit der Erhöhung der Core-Zahl von 2 auf 4 für mehr Leistung gesorgt hat (U-Serie, Kaby Lake Refresh) und auch für in Varianten für den Desktop und potente Laptops verfügbar ist (H-Serie, Coffee Lake). In den heute präsentierten Prozessoren der G-Serie (i7-8809G, i7-8709G, i7-8706G, i7-8705G und i5-8305G) kombiniert Intel 45 Watt Core-i-CPUs mit 2 unterschiedlichen Radeon RX Vega M-GPUs (GL oder GH) und jeweils 4 GB High Bandwidth Memory Gen 2 (HDMB2)-Grafikspeicher. Zusätzlich gibt es die integrierte Intel-Grafik HD630 direkt im Chip. Wie man am Bild oben sehen kann, ist das alles schön in ein dünnes und kleines Modul verpackt, was nicht nur Platz im Gehäuse spart sondern auch in punkto Effizienz Vorteile bringen soll.

Intel unterteilt die fünf neuen Prozessoren wie erwähnt prinzipiell in 2 Gruppen, die sich jeweils in Bezug auf die integrierte Radeon RX Vega-Variante unterscheiden und entweder maximal 65 Watt oder 100 Watt verbrauchen. In den von Intel bereitgestellten Benchmarks (siehe Bilder unten) konkurriert die kleinere Variante mit Vega M GL-GPU mit herkömmlichen Systemen (Intel Core i7-8550U) mit Nvidia Geforce GTX 1050 und schneidet dort je nach Benchmark bis zu 40 Prozent besser ab. Die 100 Watt-Module mit Vega M GH-Grafik positioniert Intel gegen ein System mit i7-7700HQ und Nvidia Geforce GTX 1060 Max-Q und schafft da immerhin noch bis zu 13 Prozent mehr Leistung. 

 

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Autor: Alexander Fagot,  8.01.2018 (Update:  8.01.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.