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Raspberry Pi lässt sich ab sofort über Ethernet mit Strom versorgen

Raspberry Pi lässt sich ab sofort über Ethernet mit Strom versorgen
Raspberry Pi lässt sich ab sofort über Ethernet mit Strom versorgen
Manchmal kommt es auf jedes Kabel an - das gilt auch und insbesondere für kleine Einplatinenrechner wie etwa den Raspberry Pi. Dieser lässt sich über einen ab sofort erhältlichen, offiziellen HAT auch über den Ethernet-Port mit Strom versorgen.

Power over Ethernet ist bereits seit langer Zeit ein vergleichsweise eleganter Weg, Netzwerktechnik mit elektrischer Energie zu versorgen, indem dafür das Ethernet-Kabel genutzt wird. Zwar kommt es durch den höheren Strom zu einer stärkere, allerdings häufig vernachlässigbaren Erwärmung des Kabels, dafür wird die Installation einfacher und es lässt sich ein Kabel einsparen.

Grundsätzlich wird PoE eher im professionellen Umfeld eingesetzt, Farnell element14 bietet ab sofort aber auch einen entsprechenden, offiziellen HAT für den Raspberry Pi 3 B+ an. Diese Erweiterungsplatine wird einfach auf den Einplatinenrechner gesteckt, welcher dann über den PoE-Standard 802.3af mit elektrischer Energie versorgt wird. Dabei muss im Netzwerk ein Gerät vorhanden sein, welches die Spannung dem Standard entsprechend in das Netzwerk einschleust.

Die Platine ist mit einem kleinen Lüfter ausgestattet, der den Prozessor des Raspberry Pi steuert. Das Board selbst stellt bis zu fünf Volt und 2,5 Ampere bereit und kann ab sofort für rund 23 Euro bestellt werden.

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Autor: Silvio Werner,  9.01.2019 (Update:  9.01.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.