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Rückschritt statt Fortschritt - Das HP 470 G7 bleibt hinter dem Vorgänger zurück

HP 470 G7 im Test: Glanzloser 17,3-Zöller für den Schreibtisch
HP 470 G7 im Test: Glanzloser 17,3-Zöller für den Schreibtisch
Das HP 470 G7 punktet mit einem Comet-Lake-Vierkernprozessor, einer schnellen NVMe-SSD und einem matten IPS-Bildschirm. Ein optisches Laufwerk haben nur bestimmte 470-G7-Modelle zu bieten.
Sascha Mölck, 👁 Sebastian Jentsch, 🇺🇸
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Die Probook-400-Reihe steht für verhältnismäßig günstige Business-Notebooks, die sich gleichermaßen an berufliche und private Anwender richten. Das Probook 470 stellt den 17,3-Zoll-Vertreter der Serie dar. Damit ist nun Schluss. Das neueste Modell trägt nur noch die Bezeichnung 470 G7 und gehört damit nicht mehr zur Probook-Familie. Es folgt auf das Probook 470 G5 (ein G6-Modell des Probook 470 existiert nicht).

Innerhalb der 470-G7-Reihe kommen Intels Comet-Lake-Prozessoren zum Einsatz. Auf die deutlich leistungsstärkeren Ice-Lake-CPUs muss verzichtet werden. Dem Core-i7-Prozessor unseres Testgeräts steht ein nicht mehr taufrischer Radeon-530-Grafikkern zur Seite, dessen Mehrwert gegenüber der integrierten UHD-Graphics-620-GPU überschaubar ausfällt. Der matte IPS-Full-HD-Bildschirm erfreut mit stabilen Blickwinkeln, guter Farbdarstellung und einer ordentlichen Farbraumabdeckung. Helligkeit und Kontrast sollten etwas größer ausfallen. Die beleuchtete Tastatur hat ihre Alltagstauglichkeit bewiesen.

Alles in allem stellt das 470 G7 einen Rückschritt gegenüber dem Vorgänger dar. Hatte das Probook 470 G5 noch drei Videoausgänge (HDMI, VGA, Displayport per USB-C) zu bieten, kann das 470 G7 nur mit HDMI aufwarten. Den Typ-C-USB-Steckplatz (Displayport per USB-C, Power Delivery (= Energieversorgung per USB)) hat HP gänzlich eingespart. Die Akkulaufzeiten bleiben weit hinter denen des Vorgängers zurück.

Während die Gehäuse der Probook-470-Modelle zumindest teilweise aus Metall gefertigt sind, besteht das Chassis des 470 G7 durchgehend aus silbergrauem Kunststoff. Mit der Bezeichnung "Probook" ist auch das Metall gegangen - und zusätzlich die Wartungsklappen. Aufrüstung- und Wartungsarbeiten erfordern eine Gehäuseöffnung. Zu den stabilsten Vertretern seiner Art zählt das Gehäuse ebenfalls nicht.

Viele weitere Informationen und Benchmarkergebnisse finden sich in unserem Testbericht zum HP 470 G7 8VU24EA.

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Autor: Sascha Mölck,  7.06.2020 (Update:  4.06.2020)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.