Notebookcheck

Test Apple iMac Retina 5K 27"

Nino Ricchizzi, Tanja Hinum, 20.02.2015

Scharf sehen. Letztes Jahr präsentierte uns Apple den ersten iMac mit einem Retina-Display. Ausgestattet mit einer Desktop-CPU und einer mobiler Grafikkarte wollen wir den Gipfel der Performance erklimmen.

Nach der erfolgreichen Etablierung der MacBook Retina Reihen folgte nun der iMac mit Retina 5K Display. Ein hoher ppi-Wert, wie bei den schon bekannten Macbook Retina Reihen, soll den Käufer zum Zuschlag verführen. Dieser liegt, bei dem mit 5.120 x 2.880 auflösenden Display, bei 217 ppi und somit knapp unter den 227 eines 13 Zoll großen MacBooks Pro 13. Uns interessieren vorerst besonders die inneren Werte. Die dünne Bauweise des iMacs verlangt nach einer gemischten Hardware-Wahl von mobilen Notebook- und potenten Desktop-Komponenten. Für die Rechenleistung sorgt bei unserer Konfiguration ein Intel Core i7-4790k. Besonders von Interesse ist die eingebaute AMD Radeon R9 M295X. Apple hat die AMD-Grafikkarte als erstes eingeführt, welche sich leistungstechnisch knapp unter der NVIDIA GeForce GTX 970M positioniert. Alienware kündigte am Anfang des Jahres ebenfalls eine Integration in deren Reihen an. Der Einstiegspreis des Apple iMac Retina liegt bei 2.600 Euro. In unserem Falle steht eine deutlich potentere Version für 3.300 Euro bereit. In jeder Version sind Eingabegeräte mit inbegriffen. Bei der Tastatur steht eine drahtlose Tastatur oder eine Kabeltastatur mit Numpad zur Auswahl. Statt einer Magic Mouse kann optional das Magic Trackpad ausgewählt werden.

Konfigurationsmöglichkeiten:

CPURAM HDD/SSDGPU
BasisIntel Core i5-46908 GB 1600 MHz DDR3 SDRAM 1 TB Fusion DriveAMD Radeon M290X 2GB DDR5
UpgradeIntel Core i7-4790K (+ 250 Euro)16 GB 1600 MHz DDR3 SDRAM (+ 200 Euro)3 TB Fusion Drive (150 Euro)AMD Radeon M295X 4GB DDR5 (+ 250 Euro)
32 GB 1600 MHz DDR3 SDRAM (+600 Euro) 256 GB Flash-Speicher
512 GB Flash-Speicher (+300 Euro)
1TB Flash-Speicher (+800 Euro)
Unser TestgerätIntel Core i7-4790K16 GB 1600 MHz DDR3 SDRAM1 TB Fusion DriveAMD Radeon M295X 4GB DDR5

 

Gehäuse & Ausstattung

Apple stach schon immer mit einem edlen und schlichten Look aus der breiten Masse heraus. Auch bei der 5k-Version ändert sich dies keineswegs. Das Display wird in ein Aluminiumgehäuse eingesetzt. Besonders auffällig ist der runde Rücken des iMacs. Statt Ecken und Kanten setzt Apple auf eine geschmeidige Haptik. Der Standfuß hat sich schon seit den G5-Zeiten nicht verändert und erlaubt eine vertikale Anpassung. Ein schon immer beständiges Manko ist, dass alle Anschlüsse auf der Rückseite liegen und damit der schnelle Zugang verhindert wird. Im Bereich der Wartungsmöglichkeiten sollten sich Laien nur auf die Arbeitsspeichererweiterung beschränken. Wie die Kollegen von iFixit zeigen, muss das Display für Austauscharbeiten herausgenommen werden.

Display

Hauptaugenmerk liegt beim 27-Zoll iMac natürlich am 5K Display. Dieses zeigt eine sehr gute Abdeckung des sRGB Farbraums und liefert im Werkszustand mit einem DeltaE von 2,66 eine genaue Farbdarstellung. Das Display bietet zwar keine matte Oberfläche, jedoch ist eine leicht rötliche Antireflexbeschichtung aufgebracht und die maximale Helligkeit von über 400 cd/m2 hilft ebenfalls in hellen Umgebungen. Ein mattes Display kann er leider doch nicht ersetzen.

Leistung

Nicht nur das Retina-Display macht den iMac attraktiv. Sondern auch die Leistung. Eine Desktop-CPU in Kombination mit einer mobilen High-End-Grafikkarte genügen um zahlreiche Multimediaanwendungen zu nutzen und sogar neue Spiele auf einem hohen Qualitätsniveau flüssig darzustellen. Die Grenzen werden hinsichtlich der Grafikkarte allerdings bei aktuellen Spielen schnell erreicht. Oft können Nutzer nicht die volle Darstellungsqualität (Auflösung) auskosten.

Prozessor

Im Apple iMac 5k mit Retina Display wird eine Intel Core i7-4790k CPU verbaut. Diese besitzt eine Taktrate von 4,0 GHz und erlaubt mittels Turbo-Modus eine Frequenz von bis zu 4,4 GHz. Diesen Desktopprozessor fanden wir schon einst im One K73-5N Notebook wieder. Der Cinebench R15 soll uns nun Aufschluss darüber geben, ob die CPU ihr Potential ausschöpfen kann. Im Multi-Core-Betrieb erreicht der iMac rund 806 Punkte unter Mac OS sowie unter Windows 8.1. Das One K73-5N und ein Asus-Desktop PC konnten (ausgestattet mit gleicher CPU) hingegen 40-50 Punkte mehr erreichen. Ebenfalls hinkt der Single-Core-Test mit rund 10 Punkten hinterher. Einen Blick auf die Taktrate  lässt erkennen, dass die CPU fast ausschließlich mit Basistakt arbeitet und nur anfangs einen Teil des Turbotaktes ausnutzt. Ein bedeutsamer Unterschied beider Betriebssysteme ist bei dem OpenGL-Test des Cinebenchs R15 ersichtlich. Unter Mac OS werden mit 60 fps weniger als die Hälfte der unter Windows erreichten 131 fps erreicht.

Cinebench R15 - CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
806 Points ∼18%
One K73-5N
836 Points ∼19% +4%
Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC
849 Points ∼19% +5%

Legende

 
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X Intel Core i7-4790K, AMD Radeon R9 M295X, Apple SSD SM0128F
 
One K73-5N Intel Core i7-4790K, NVIDIA GeForce GTX 980M, Samsung SSD 840 EVO 500GB
 
Sapphire Radeon R9 290X Tri-X OC Intel Core i7-4790K, AMD Radeon R9 290X, Intel SSD 530 Series SSDSC2BW240A
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.92 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.05 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
118.28 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
168 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
806 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
131.13 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
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System Performance

Das Arbeiten am iMac macht Spaß - solange es über Mac OS erfolgt. Die Reaktionszeiten und die Arbeitsgeschwindigkeit des Testgerätes überzeugen im Mac-Betriebssystem. Mittels Bootcamp installierten wir Windows 8.1, welches allerdings spürbar langsamer ist. Zumindest subjektiv wird man von einigen Rucklern und Wartezeiten aufgehalten, was aber auch an dem Fusion-Drive liegen könnte. Der Blick auf die PCMark 8-Ergebnisse fällt positiv aus. Dennoch liegt der iMac hinter einem Schenker XMG U505 und einem One K73-5N. Der Grund dafür ist die Verwendung von einer SSD und einer potenteren Grafikeinheit. 

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
4918 Points ∼75%
One K73-5N
5468 Points ∼84% +11%
Schenker XMG U505
5172 Points ∼79% +5%
Lenovo Y70 DU004HUS
4076 Points ∼63% -17%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
One K73-5N
5998 Points ∼63%
Schenker XMG U505
5394 Points ∼57%
Lenovo Y70 DU004HUS
3364 Points ∼35%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
4746 Points ∼78%
One K73-5N
5353 Points ∼88% +13%
Schenker XMG U505
4970 Points ∼82% +5%
Lenovo Y70 DU004HUS
3096 Points ∼51% -35%

Legende

 
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X Intel Core i7-4790K, AMD Radeon R9 M295X, Apple SSD SM0128F
 
One K73-5N Intel Core i7-4790K, NVIDIA GeForce GTX 980M, Samsung SSD 840 EVO 500GB
 
Schenker XMG U505 Intel Core i7-4790S, NVIDIA GeForce GTX 970M, Plextor PX-G256M6e
 
Lenovo Y70 DU004HUS Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4746 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4918 Punkte
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Massenspeicher

Blackmagic Disk Speed Test
Blackmagic Disk Speed Test

In Sachen Massenspeicher nennt Apple die Kombination aus HDD und SSD Fusion Drive. Unser Beispielgerät verfügt über ein 1 TB großes Fusion Drive. Bis zu 3 TB erlaubt Apple in seiner Konfiguration. Für mehr Geschwindigkeit kann ausschließlich ein Flash-Festspeicher gegen Aufpreis gewählt werden. Unter Windows 8.1 bestätigt der CrystaldiskMark durchschnittliche Werte einer Magnetfestplatte. An diesem Punkt sehen wir, dass einzig die HDD genutzt wird. In Mac OS benutzen wir das Programm Blackmagic Disk Speed Test, um die Read- und Write-Werte zu analysieren. Hier erreichten wir Lesegeschwindigkeiten von bis zu 644 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von 313 MB/s. Diese Werte entsprechen der Geschwindigkeit des 128 GB Festspeichers, welcher primär verwendet wird. Die am häufigsten genutzten Progamme werden automatisch auf dem Flash-Speicher abgelegt und restliche Daten werden auf der langsameren HDD ausgelagert. Apple unterstützt dieses System nicht unter Windows.

Apple SSD SM0128F
Sequential Read: 109.7 MB/s
Sequential Write: 104 MB/s
512K Read: 26.47 MB/s
512K Write: 44.55 MB/s
4K Read: 0.261 MB/s
4K Write: 0.623 MB/s
4K QD32 Read: 0.534 MB/s
4K QD32 Write: 0.606 MB/s

Grafikkarte

Apple verwendet eine AMD Radeon M295X. Weitere Nachzügler sind seitens Alienware zu erwarten. Die verbaute Grafikeinheit besitzt einen Kerntakt von 850 MHz und einen Speichertakt von 1.362 MHz. Leistungstechnisch ist sie im oberen Segment angesiedelt. Ein genauer Blick auf das Abschneiden im 3DMark 11 und 13 verrät uns, wo sich die neue AMD Radeon M295X positioniert. Obwohl im 3DMark 11 die AMD noch mit einer NVIDIA GeForce GTX 970M mithalten kann, sieht es im 3DMark 13 schon anders aus. Das mit NVIDIA GeForce GTX 970 ausgestattete Schenker XMG U505 schneidet 9 % besser als der iMac ab. Die Radeon M295X bleibt aber rund 10 % potenter als eine NVIDIA GTX 880M.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
9516 Points ∼30%
Schenker XMG U505
9629 Points ∼31% +1%
Asus G750JZ-T4023H
8418 Points ∼27% -12%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
5178 Points ∼17% -46%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
6123 Points ∼23%
Schenker XMG U505
6644 Points ∼25% +9%
Asus G750JZ-T4023H
5574 Points ∼21% -9%
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q)
3633 Points ∼14% -41%

Legende

 
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X Intel Core i7-4790K, AMD Radeon R9 M295X, Apple SSD SM0128F
 
Schenker XMG U505 Intel Core i7-4790S, NVIDIA GeForce GTX 970M, Plextor PX-G256M6e
 
Asus G750JZ-T4023H Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 880M, 2x Sandisk X110 SD6SP1M-128G RAID 0
 
Acer Aspire V 17 Nitro (VN7-791G-759Q) Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Kingston RBU-SNS8100S3128GD
3DMark 06 Standard
35421 Punkte
3DMark Vantage P Result
29972 Punkte
3DMark 11 Performance
9516 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
146593 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22311 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6123 Punkte
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Gaming Performance

Um die Ergebnisse der 3DMark-Benchmarks zu verifzieren, widmen wir uns realen Bedingungen der Spielewelt. Hierzu steht zunächst Crysis 3 bereit. Selbst mit maximalen Grafikeinstellungen (FHD) können flüssige Bildraten erzeugt werden. Die erreichten 33,9 fps liegen gleichauf mit dem Schenker XMG U505, welches eine NVIDIA GeForce GTX 970M besitzt. Bei Watch Dogs zeigt sich erst der Unterschied. Das ebenfalls mit einer NVIDIA GeForce GTX 970M ausgestattete MSI GS60 kann rund 15 % mehr Bilder die Sekunde erreichen. Für eine maximale Anzahl an Bildern die Sekunde sollte, wie in unseren Tests, mittels Bootcamp eine Windows-Partition installiert werden. Wie schon in früheren Tests gesehen, erzielen die meist portierten Spiele deutlich weniger fps unter Mac OS als unter Windows.

Watch Dogs - 1920x1080 Ultra Overall Quality, Ultra Textures AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
31.2 fps ∼42%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
36 fps ∼48% +15%
Crysis 3 - 1920x1080 Very High Preset AA:2xSM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
33.9 fps ∼28%
Schenker XMG U505
33.4 fps ∼27% -1%

Legende

 
Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X Intel Core i7-4790K, AMD Radeon R9 M295X, Apple SSD SM0128F
 
Schenker XMG U505 Intel Core i7-4790S, NVIDIA GeForce GTX 970M, Plextor PX-G256M6e
 
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G) Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
min. mittel hoch max.
Crysis 3 (2013) 13433.9fps
Need for Speed: Rivals (2013) 3030fps
Watch Dogs (2014) 41.531.2fps
Alien: Isolation (2014) 161.481.267fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 1425135.2fps

Temperatur

2012 verabschiedete sich Apple von der quaderartigen Form und rundete die Rückseite der iMacs ab. Inwiefern die Wärmeabtragung gelingt oder misslingt, wollen wir mittels eines Stresstests ermitteln. Dazu wird mittels der Programme Furmark und Prime95 eine extreme Auslastungssituation simuliert. Schon bei Beginn fällt die CPU-Taktfrequenz auf 3 GHz ab und erreicht hin und wieder höhere Frequenzen von 3,4 GHz. Die Sensoren geben CPU-Temperaturen nahe der 100 Grad an. Nach einer Stunde Laufzeit pendelte sich die Taktfrequenz durchschnittlich bei etwas über 3 GHz ein. In Folge unseres Stresstests folgt der Start des 3DMark11, um zu prüfen, ob das Gerät nach anspruchsvollen Anwendungen direkt die volle Leistung abrufen kann. Mit einer Punktzahl von 9.420 ist dies definitiv der Fall. Ein anderes Problem der alten iMacs war die enorme Hitzeentwicklung des Gehäuses. Aber auch nach zwei Stunden Stresstest erwärmte sich das Gehäuse des Testgerätes subjektiv nicht sonderlich.

Lautsprecher

Die Lautsprecher des iMacs überzeugen. Ein weit gefächertes Klangspektrum und eine ordentliche Lautstärke erfreuen Musik- und Filmfreunde. Für wirklich satte Bässe sollten jedoch externe Geräte verwendet werden. Insgesamt überzeugt das Testgerät.

Fazit

Apple iMac Retina mit 5k Display
Apple iMac Retina mit 5k Display

Ob das 5k-Display für den Normalnutzer von Vorteil ist, sei dahin gestellt. Uns fiel im Falle Videoediting allerdings schnell der Unterschied zur Non-Retina-Version auf. Besonders die Bearbeitung von 4k-Filmen profitiert von der Möglichkeit der nativen Darstellung inklusive Toolbars und sonstigen Menüleisten. In unserer Konfiguration kostet der iMac Retina 3.300 Euro (Startpreis 2.600 Euro). In dieser Preiskategorie erwarten wir ein hohes Niveau an Qualität und diese wird in Sachen Gehäuse und Verarbeitung zweifelsohne geboten. Leider fehlt es an den Wartungsmöglichkeiten. Die Hardware stellt eine gute Kombination zwischen mobiler und stationärer Performance dar. Dennoch hinterlässt die mobile Grafikkarte ihre Spuren im möglichen Leistungsspektrum und auch die CPU taktet in unserem Stressszenario schnell unter der Basisfrequenz. Wer nur auf das Preis/Performance-Verhältnis setzt, ist sicherlich mit einem iMac Retina nicht zufrieden zu stellen. Freunde exzellenter Bildqualität und guten Designs - mit gewisser Apple-Affinität - finden hier, wie schon so oft, ein verlockendes Package.

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Im Test: Apple iMac Retina mit 5K Display
Im Test: Apple iMac Retina mit 5K Display

Datenblatt

Apple iMac Retina 5K 27 Late 2014 i7-4790K M295X
Grafikkarte
AMD Radeon R9 M295X - 4096 MB, Kerntakt: 850 MHz, Speichertakt: 1362 MHz, atiumdag 14.200.1002.1002 / Win8.1 64
Hauptspeicher
16384 MB 
, 16.384
Bildschirm
27 Zoll 16:9, 5120 x 2880 Pixel, APPAE01, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
Apple SSD SM0128F, 128 GB 
, + Apple HDD ST1000DM003
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Audio Anschlüsse: Audio-Combi, Card Reader: SD, Sensoren: Helligkeitssensor, 2 x Thunderbolt
Netzwerk
Broadcom BCM57786 NetXtreme PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100MBit/s), Broadcom 802.11ac (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth Bluetooth 4.0
Betriebssystem
Apple OS X 10.10 Yosemite
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, 12 Monate Garantie
Gewicht
9.54 kg

 

Wärmeabtragung unter dem Standfuß
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Retina-Display erstmals im iMac
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Was uns gefällt

Mit dem 5k-Display lassen sich 4k-Videos ohne optischen Verlust darstellen und es bleibt genügend Platz für das Interface der Videosoftware.

Was wir vermissen

Leider verabschiedet sich Apple von der Möglichkeit den iMac als externes Display zu nutzen. Die gewählte Positionierung der Schnittstellen sollte ebenso noch einmal durchdacht werden.

Was uns verblüfft

Der Apple iMac setzt in Sachen Qualität die Messlatte hoch an und verblüfft mit Retina-Display und ordentlicher Performance.

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Autor: Nino Ricchizzi (Update: 15.05.2018)
Nino Ricchizzi
Nino Ricchizzi - Editor
Von Kindesbeinen an hielt die Neugierde der Funktionsweise neuster technischer Errungenschaften an. Aus diesem Wissensdrang heraus folgte ein Studium der Mathematik und Informatik. Abseits der Welt der Testberichte arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter in dem Arbeitsbereich IT-Security/Cybersecurity für die Industrie 4.0.