Notebookcheck

Test Chuwi Hi10 Air (Windows, eMMC) Convertible

Christian Hintze, 👁 Sebastian Jentsch, Andrea Grüblinger, 28.04.2019

Tablet-Recycling? Chinesische Geräte sind preiswert und holen qualitativ unbestreitbar auf. Doch das Hi 10 Air von Chuwi ist wenig innovativ, immerhin ändert sich fast nichts gegenüber dem Hi10 Pro von 2016. Dennoch ist das mit etwa 200 Euro preiswerte Gerät für Sparfüchse einen Blick wert, denn nicht nur des niedrigen Preises wegen, hat es ein paar überzeugende Punkte auf seiner Seite.

Das 10 Zoll große Windows Tablet mutet sowohl optisch als auch leistungstechnisch wie ein Chuwi Hi10 Pro an. Das stammt allerdings aus dem Jahr 2016. Seitdem scheint sich jedoch kaum etwas geändert zu haben, das Gehäuse und viele andere Spezifikationen sind gleich geblieben, die Ansprüche aber sind höher geworden. Zwar testeten wir das 2016er Modell mit der CPU Atom Z8300, allerdings ist das Pro auf der Webseite auch mit dem im Air verbauten Z8350 zu haben. Was dem Air gegenüber dem Pro fehlt, ist die Dual-Boot-Funktion, denn Letzteres hatte Android und Windows zu bieten. Im Air ist hingegen nur Windows 10 vorinstalliert. Eine Veränderung bewirbt Chuwi dann aber doch: Angeblich kommt eine neue Folientechnik ("OGS full lamination") für den Bildschirm zur Anwendung, welche für bessere Farben und Tiefenwirkung sorgen und die Eingaben verbessern soll.

Der Preispunkt unseres Testmodells liegt derzeit bei 210 Euro auf Amazon, der Import aus China ist nochmals etwas preiswerter. In diesem Preis nicht inbegriffen sind allerdings das Keyboard und der Stift, welche nochmals ca. 50 Euro kosten und unserem Testgerät von Chuwi beiliegen. Damit ist das Tablet auch trotz der wenigen Änderungen noch immer ein Schnäppchen. Wir vergleichen es natürlich mit dem Chuwi Hi10 Pro, ansonsten müssen wir teurere Modelle heranziehen. Dazu zählen wir vor allem das HP x2 210 G2 für 399 Euro, aber auch das Lenovo Ideapad D330 mit besserer CPU (Pentium N5000) für 499 Euro und das Microsoft Surface Go für 449 Euro.

Chuwi Hi10 Air (Hi10 Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
4096 MB 
, Single Channel DDR3 SDRAM
Bildschirm
10.1 Zoll 16:10, 1920 x 1200 Pixel 224 PPI, yes, Native Unterstützung für die Stifteingabe, BOE TV101WUM, a-Si TFT-LCD , LCM, spiegelnd: ja, abnehmbarer Bildschirm
Mainboard
Intel Cherry Trail
Massenspeicher
64 GB eMMC Flash, 64 GB 
, 32 GB verfügbar
Soundkarte
Intel SST Audio Device
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Klinke, Card Reader: TF-Card, Helligkeitssensor, Sensoren: Helligkeitssensor, Beschleunigungssensor
Netzwerk
Realtek RTL8723BS (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.8 x 261.8 x 167.3
Akku
6500 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Primary Camera: 2 MPix Hauptkamera
Secondary Camera: 2 MPix Selfiekamera
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Tastatur mit Magnet-Dock, Tastatur-Beleuchtung: nein, Tastatur-Dock & Stift, Lüfterlos
Gewicht
1.103 kg, Netzteil: 81 g
Preis
200 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung - Solides Chuwi Hi10

Trotz des niedrigen Preises besteht das Gehäuse vorwiegend aus Aluminium, was für eine gute Stabilität sorgt und besseren Abwärmetransport. Es gibt auch keine Plastikränder um den Bildschirm herum, die Vorderseite besteht komplett aus Glas, die darunterliegenden schwarzen Ränder sind jedoch nicht besonders schmal. Die Glasoberfläche erhebt sich etwas über die Rückseite, ist also nicht komplett in das Aluminium eingelassen. Das Tablet wirkt stabil, nur starker Druck auf die Rückseite verursacht leichte Wellen auf dem Bildschirm. Die Verarbeitung scheint gut zu sein, nur die Power- und Lautstärketasten, ebenfalls aus Alu, wackeln etwas, haben dafür aber einen guten Druckpunkt.

Größentechnisch entsprechen die Maße nahezu exakt denen des Pro, es kommt ja offensichtlich auch das gleiche Case zum Einsatz. Lediglich die Höhe ist minimalst geschrumpft, womöglich aufgrund der neuen Laminierungstechnik des Bildschirms. Auch beim Gewicht konnten einige Gramm eingespart werden. Die separate Tastatureinheit wiegt übrigens nochmals 580 Gramm, also mehr als das Tablet selbst. Insgesamt kommt man also auf etwa 1,1 kg, was dem Gewicht des IdeaPads entspricht, das HP ist 100 g schwerer.

Größenvergleich

265 mm 183 mm 23.5 mm 1.2 kg261.8 mm 167.3 mm 8.8 mm 1.1 kg261.8 mm 167.3 mm 8.5 mm 562 g249 mm 186 mm 18 mm 1.1 kg245 mm 175 mm 8.3 mm 523 g


Die Geschwindigkeiten des Kartenlesers und des WLANs sind im Vergleich sehr schlecht. Letztere sind sogar nochmals etwas schlechter als die des ohnehin langsamen Hi10 Pro. Hier spielen bspw. das HP oder natürlich das Surface in einer gänzlich anderen Liga, beim Wifi gibt es hier Unterschiede im Bereich von ca. 1.000 Prozent, die Übertragungswerte des Hi10 Air dümpeln bei etwas über 30 Mbit/s dahin. Neben WLAN bietet das Chuwi noch Bluetooth in der Version 4.0 an. Eine Version mit SIM-Karten-Slot gibt es nicht.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Microsoft Surface Go MHN-00003
  (Toshiba Exceria Pro M501)
67.8 MB/s ∼100%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=130)
61.8 MB/s ∼91%
HP x2 210 G2
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
48 MB/s ∼71%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Microsoft Surface Go MHN-00003
  (Toshiba Exceria Pro M501)
84.9 MB/s ∼100% +291%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19.2 - 246, n=127)
77 MB/s ∼91% +255%
HP x2 210 G2
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
76.4 MB/s ∼90% +252%
Chuwi Hi10 Air
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
21.7 MB/s ∼26%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Microsoft Surface Go MHN-00003
Qualcomm Atheros QCA61x4
581 MBit/s ∼100% +1924%
HP x2 210 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
448 (min: 399, max: 476) MBit/s ∼77% +1461%
Chuwi Hi10 Pro
802.11 b/g/n
40.6 MBit/s ∼7% +41%
Chuwi Hi10 Air
Realtek RTL8723BS
28.7 (min: 4, max: 39) MBit/s ∼5%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP x2 210 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
483 (min: 364, max: 559) MBit/s ∼100% +1227%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Qualcomm Atheros QCA61x4
476 MBit/s ∼99% +1208%
Chuwi Hi10 Pro
802.11 b/g/n
41.6 MBit/s ∼9% +14%
Chuwi Hi10 Air
Realtek RTL8723BS
36.4 (min: 12, max: 53) MBit/s ∼8%
0102030405060Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø28.7 (4-39)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø36.4 (12-53)

Anschlussausstattung

Alle Anschlüsse des Air sind auf der linken Seite untergebracht. Hier finden sich ein microSD-Reader, ein USB-C-Slot, ein mini-HDMI-Port sowie ein Kopfhörerausgang. Letztere liegen recht dicht beieinander, ansonsten gehen die Abstände in Ordnung. Die separat käufliche Tastatureinheit hat links und rechts jeweils noch je einen USB-Anschluss vom Typ-A zu bieten, leider aber nur in der langsamen Version 2.0.

Links: micro-SD-Reader, USB-C 3.0, mini-HDMI, micro-USB, Kopfhörer
Links: micro-SD-Reader, USB-C 3.0, mini-HDMI, micro-USB, Kopfhörer

Kameras

Das Chuwi Hi10 Air hat zwei Kameras verbaut, jeweils eine an der Vorder- und an der Rückseite. Beide lösen mit 2 Megapixel auf. Qualitativ gibt es nur geringe Unterschiede zwischen Haupt- und Selfiekamera, beide scheinen den gleichen Chip zu nutzen. Die Bilder der Hauptkamera scheinen etwas weniger überbelichtet zu sein, minimal sattere Farben sind die Folge.

Die dargestellten Details sind eher dürftig, die Farben wirken insgesamt blass und stumpf. Die Beispielfotos wurden bei starkem Sonnenschein geschossen, die Blumen leuchteten in sattem Gelb und bildeten einen starken Kontrast zum Grün der Wiese. Beides kommt in den Abbildungen kaum zur Geltung.

Hauptkamera
Hauptkamera
Selfiekamera
Selfiekamera

Eingabegeräte - Gutes Chuwi mit Makel

Normalerweise wird das Chuwi ohne Tastaturdock und Stift ausgeliefert, für die Eingabe steht also der Touchscreen zur Verfügung. In unserem Testmodell funktionierte dieser recht gut und präzise. Gegenteilige Kritik gibt es in Form von einige Nutzerkommentaren, bspw. auf Amazon, diese Punkte sind bei uns im Test aber nicht aufgetreten.

Die Andocktastatur
Die Andocktastatur

Unserem Testgerät lag noch der Tastaturdock und der Eingabestift bei. Beide sind speziell für das Hi10 konzipiert, die Tastatur wird per Magnetverbindung ans Tablet geheftet und macht einen sehr stabilen Eindruck. Gerade auch die Scharniere sind äußerst fest eingestellt und halten alles gut an seinem Platz. Über eine Beleuchtung verfügt die Tastatureinheit nicht. Die Tastatur macht ansonsten einen guten Eindruck, der Druckpunkt ist angenehm und der Hub fällt für ein Convertible keineswegs zu kurz aus. Schreiben geht somit flott und gut von der Hand. Die Tippgeräusche sind nicht übermäßig leise, aber auch noch nicht störend laut.

Der Eingabestift
Der Eingabestift

Der Eingabestift hat einen integrierten Akku und wird per micro-USB wieder aufgeladen. Schaltet man ihn ein, so leuchtet der Powerknopf blau. Die Eingaben funktionieren einwandfrei und präzise, zeichnen ist natürlich ebenfalls möglich.

Das Touchpad
Das Touchpad

Diesen guten Eindruck kann das darunter befindliche Touchpad leider nicht unbedingt bestätigen. Einerseits ist es sehr schmal, was den Abmaßen des Tablets und der Tastatur darüber geschuldet ist. Andererseits reagiert es in bestimmter Hinsicht viel zu empfindlich, sodass es durch ungewollte Aktionen die Nutzung vermiest. Bei unserem Testmodell wurde nämlich ständig unbeabsichtigt die Funktion "Desktop anzeigen" ausgelöst. Sprich, beim einfachen Darüberhinweggleiten wurden alle paar Aktionen sämtliche Fenster in die Taskleiste minimiert, ohne dass wir dies beabsichtigt hatten, was extrem nervte und uns eine Maus herbeisehnen ließ. Womöglich ist dies eine Treiberfrage, eventuell aber auch ein Hardware-Problem. Dedizierte Maustasten hat das Hi10 Air nicht, stattdessen lässt sich das Pad an der unteren Seite eindrücken, die Klickgeräusche sind dabei nicht besonders leise.

Display - Überzeugendes Windows-Tablet

Pixelraster
Pixelraster

Chuwi verbaut ein spiegelndes Panel des chinesischen Herstellers BOE, welches mit 1.920 x 1.200 Pixel im Seitenverhältnis von 16:10 auflöst. Der Bildschirm weist eine durchschnittliche Helligkeit von 328 Nits auf, was in Ordnung geht, obwohl die meisten Konkurrenten, insbesondere das Surface, hier nochmals heller sind. Gleiches gilt übrigens auch für das Chuwi Hi10 Pro, dessen Display etwa 9 Prozent heller leuchtete. Leichte Kritik gibt es für die Helligkeitsverteilung, welche mit 78 Prozent einen Tick homogener ausfallen könnte, hier ist das Pro mit 87 % klar besser.

Der Schwarzwert fällt gut aus, der Kontrast ordentlich. Dieser ist beim Pro 28 % schlechter, auch wenn das Surface oder das HP hier noch mehr auftrumpfen, Letzteres ist dafür deutlich dunkler. Positiv ist wiederum die Farbraumabdeckung, 99 % sRGB und immerhin 64 % AdobeRGB sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. 

Screen Bleeding oder Lichthöfe konnten wir bei unserem Testmodell nicht feststellen.

Graustufen
Graustufen
Farben
Farben
Sättigung
Sättigung

Insgesamt kann sich der Bildschirm des Chuwi "sehen" lassen. Zwar kommt er natürlich nicht an den des Surface heran, dennoch behauptet er sich gut gegen die teils deutlich teurere Konkurrenz.

303
cd/m²
341
cd/m²
319
cd/m²
291
cd/m²
374
cd/m²
326
cd/m²
308
cd/m²
339
cd/m²
355
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
BOE TV101WUM
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 374 cd/m² Durchschnitt: 328.4 cd/m² Minimum: 48 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 315 cd/m²
Kontrast: 1247:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 4 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 5.44 | 0.64-98 Ø6.2
99% sRGB (Argyll 3D) 64% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.35
Chuwi Hi10 Air
BOE TV101WUM, , 1920x1200, 10.1
Chuwi Hi10 Pro
LCD, , 1920x1200, 10.1
HP x2 210 G2
AU Optronics AUO18D4, , 1280x800, 10.1
Lenovo Ideapad D330-10IGM
AU Optronics B101UAN01.7, , 1920x1200, 10.1
Microsoft Surface Go MHN-00003
Sharp SHP14A6, , 1800x1200, 10
Response Times
-64%
-28%
-7%
-6%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
40 (21, 19)
83 (39, 44)
-108%
46 (22, 24)
-15%
39 (21, 18)
2%
44 (22, 22)
-10%
Response Time Black / White *
25 (14, 11)
30 (11, 19)
-20%
35 (18, 17)
-40%
29 (17, 12)
-16%
25.6 (11.6, 14)
-2%
PWM Frequency
1020 (99)
Bildschirm
-13%
-26%
-10%
29%
Helligkeit Bildmitte
374
379
1%
292
-22%
389
4%
456
22%
Brightness
328
356
9%
275
-16%
376
15%
426
30%
Brightness Distribution
78
87
12%
82
5%
91
17%
88
13%
Schwarzwert *
0.3
0.42
-40%
0.17
43%
0.43
-43%
0.31
-3%
Kontrast
1247
902
-28%
1718
38%
905
-27%
1471
18%
DeltaE Colorchecker *
4
4.8
-20%
6.76
-69%
5.23
-31%
1.3
67%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.68
11.2
-16%
24.45
-153%
9.39
3%
3
69%
DeltaE Graustufen *
5.44
6.7
-23%
6.01
-10%
5.45
-0%
1.4
74%
Gamma
2.35 94%
2.23 99%
2.26 97%
2.49 88%
2.24 98%
CCT
7689 85%
6988 93%
6749 96%
7728 84%
6687 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
64
40
-37%
51
-20%
62.3
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
99
63
-36%
81
-18%
96.8
-2%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.99
1.1
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-39% / -23%
-27% / -26%
-9% / -10%
12% / 23%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 11 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 41 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 45 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Außen stört, wie bei den meisten Tablets, die spiegelnde Oberfläche des Displays, aber durch die akzeptable Helligkeit und die guten Kontrastwerte gestaltet sich der Außeneinsatz als durchaus brauchbar. Blickwinkelstabil ist das gute IPS-Panel ohnehin, beim Blick von den Seiten gehen subjektiv kaum Informationen der Inhalte verloren. 

Im Schatten
Im Schatten
Bei Sonne
Bei Sonne

Leistung - Etwas langsames Hi10

LatencyMon: Keine Latenzen
LatencyMon: Keine Latenzen

Die Leistung des Convertibles findet sich am unteren Ende des Spektrums wieder. Es sollte für leichte Office-Arbeiten und zum Surfen ausreichend sein. Anspruchsvollere oder simultane Anwendungen können das Chuwi aber schnell überfordern. Denn die Cherry-Trail-X5-Plattform ist ein eher leistungsschwacher Chipsatz, welcher dafür sehr stromsparend ist. Auch der eMMC-Speicher kann kaum mit der Geschwindigkeit aktueller SSDs mithalten. Beim Arbeitsspeicher handelt es sich auch noch um DDR3-Speicher, zusätzlich läuft dieser im langsameren Single-Channel-Modus.

Prozessor

Der Cherry-Trail-X5-Chipsatz wartet im Chuwi mit einem Intel Atom x5-Z8350 auf. Die CPU besitzt 4 Kerne, welche mit 1,44 GHz im Basistakt operieren. Der maximale Turbotakt beträgt 1,92 GHz, allerdings nur für einzelne Kerne. Der Prozessor liegt in etwa auf dem Leistungsniveau eines Snapdragon 801, die teureren Core-Modelle sind deutlich performanter. Für Android wäre die CPU sehr gut gerüstet, unter Windows reicht es nur für Basisanwendungen aus.

Im synthetischen Cinebench erreicht das Hi10 Air erwartungskonforme Werte für den Prozessor. Es hat einen Vorsprung von 14 Prozent gegenüber dem Pro mit X5-Z8300, kann ansonsten aber natürlich nicht mit den Pentium-Modellen aus dem Surface oder gar dem Lenovo mithalten, diese sind deutlich schneller. Im Loop für 30 Minuten schafft das Air 10 gerade einmal 3 Durchgänge. Dabei bleibt der Score recht konstant bei um die 95 Punkte im Multi-Core-Test.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 179, n=302)
105 Points ∼48% +250%
Lenovo Ideapad D330-10IGM
Intel Pentium Silver N5000
77 Points ∼35% +157%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
65 Points ∼30% +117%
Chuwi Hi10 Air
Intel Atom x5-Z8350
30 Points ∼14%
Durchschnittliche Intel Atom x5-Z8350
  (25 - 31, n=9)
28.3 Points ∼13% -6%
HP x2 210 G2
Intel Atom x5-Z8350
28 Points ∼13% -7%
CPU Multi 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 830, n=310)
300 Points ∼7% +209%
Lenovo Ideapad D330-10IGM
Intel Pentium Silver N5000
237 Points ∼5% +144%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel Pentium Gold 4415Y
164 Points ∼4% +69%
HP x2 210 G2
Intel Atom x5-Z8350
97 Points ∼2% 0%
Chuwi Hi10 Air
Intel Atom x5-Z8350
97 Points ∼2%
Durchschnittliche Intel Atom x5-Z8350
  (81 - 101, n=10)
95.4 Points ∼2% -2%
Chuwi Hi10 Pro
Intel Atom x5-Z8300
85 Points ∼2% -12%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
97 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
7.92 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
30 Points
Hilfe

System Performance

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home

Die Systemperformance messen wir über den PCMark 8 im Home-Score. Hier fällt ausgerechnet das Surface Go zurück, das Hi10 Air findet sich auf dem vorletzten Platz wieder. Das nahezu gleich ausgestattete HP steht etwa 25 Prozentpunkte besser da.

Subjektiv sollte man keine Geschwindigkeitswunder vom Chuwi erwarten. Windows 10 steuert sich zwar weitestgehend flüssig, im Vergleich zu einem Laptop fallen aber schon deutlich längere Ladezeiten, vereinzelte Hänger oder verschluckte Tastatureingaben durch noch nicht zu Ende geladene Fenster auf. Auch bei mehreren geöffneten Tabs beim Surfen machen sich Geschwindigkeitsverluste bemerkbar. Insgesamt hat man mitunter das Gefühl, dass Windows nicht die richtige Cherry-Trail-Plattform ist, gerade beim Surfen können Tastatureingaben teils nur mit Verzögerung angezeigt werden, oft fühlt sich die Bedienung subjektiv etwas "zäh" an.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=278)
2801 Points ∼46% +127%
Lenovo Ideapad D330-10IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
2201 Points ∼36% +78%
HP x2 210 G2
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 64 GB eMMC Flash
1546 Points ∼25% +25%
Durchschnittliche Intel Atom x5-Z8350, Intel HD Graphics (Cherry Trail)
  (1088 - 1520, n=7)
1310 Points ∼22% +6%
Chuwi Hi10 Air
HD Graphics (Cherry Trail), Z8350, 64 GB eMMC Flash
1235 Points ∼20%
Microsoft Surface Go MHN-00003
UHD Graphics 615, 4415Y, 64 GB eMMC Flash
741 Points ∼12% -40%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1235 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Der eher unterdurchschnittlich schnelle eMMC-Speicher ist sicher einer der Gründe für die etwas längeren Programmladezeiten, die Konkurrenz ist hier meist etwas schneller unterwegs. Beispielsweise ist das Surface im AS SSD nahezu doppelt so schnell wie das Hi10 Air, das HP immerhin noch 25 %.

Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 5
AS SSD
AS SSD
AS SSD Copy
AS SSD Copy
Chuwi Hi10 Air
64 GB eMMC Flash
HP x2 210 G2
64 GB eMMC Flash
Lenovo Ideapad D330-10IGM
128 GB eMMC Flash
Microsoft Surface Go MHN-00003
64 GB eMMC Flash
Durchschnittliche 64 GB eMMC Flash
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
25%
86%
95%
6%
857%
Write 4K
15.11
18.11
20%
39.04
158%
26.91
78%
13 (1.95 - 26.9, n=11)
-14%
95.4 (1.168 - 194, n=96)
531%
Read 4K
12.37
15.77
27%
6.114
-51%
19.72
59%
9.69 (4.94 - 19.7, n=11)
-22%
34.7 (0.536 - 114, n=95)
181%
Write Seq
74.66
62.49
-16%
220
195%
126.2
69%
90 (27.9 - 150, n=11)
21%
772 (27.9 - 2372, n=92)
934%
Read Seq
147
121.8
-17%
213.5
45%
268
82%
195 (74.7 - 271, n=11)
33%
1089 (74.7 - 2677, n=91)
641%
Write 4K Q32T1
15.19
31.72
109%
46.89
209%
62.89
314%
18.9 (2.17 - 62.9, n=11)
24%
273 (1.212 - 747, n=96)
1697%
Read 4K Q32T1
33.82
48.64
44%
40.26
19%
39.82
18%
29.5 (11.6 - 48.6, n=11)
-13%
282 (1.189 - 570, n=96)
734%
Write Seq Q32T1
77.3
95.63
24%
145.2
88%
131.3
70%
89.7 (18.4 - 137, n=11)
16%
923 (18.4 - 2985, n=96)
1094%
Read Seq Q32T1
153.2
166.5
9%
194.4
27%
259.3
69%
152 (68.9 - 259, n=11)
-1%
1748 (68.9 - 3522, n=96)
1041%
64 GB eMMC Flash
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 153.2 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 77.3 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 33.82 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 15.19 MB/s
CDM 5 Read Seq: 147 MB/s
CDM 5 Write Seq: 74.66 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 12.37 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 15.11 MB/s

Grafikkarte

3DMark 11
3DMark 11

Die integrierte Intel HD Graphics (Cherry Trail) kann Android-Spiele flüssig darstellen. Windows-Games hingegen überfordern die Aushilfsgrafik in den allermeisten Fällen, selbst bei vergleichsweise anspruchslosen Spielen. Somit bleiben Windows-Anwendern lediglich Casual Games zum Zocken. Immerhin beherrscht die GPU die flüssige Videowiedergabe von Material in 4K/H.265.

Im 3DMark 11 liegt das Chuwi auf dem letzten Platz, leider auch rund 15 % unterhalb dessen, was man von der Cherry-Trail-Grafik erwarten dürfte.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=327)
1275 Points ∼100% +359%
Microsoft Surface Go MHN-00003
Intel UHD Graphics 615, Intel Pentium Gold 4415Y
1257 Points ∼99% +352%
Lenovo Ideapad D330-10IGM
Intel UHD Graphics 605, Intel Pentium Silver N5000
757 Points ∼59% +172%
HP x2 210 G2
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8350
349 Points ∼27% +26%
Durchschnittliche Intel HD Graphics (Cherry Trail)
  (278 - 494, n=22)
320 Points ∼25% +15%
Chuwi Hi10 Air
Intel HD Graphics (Cherry Trail), Intel Atom x5-Z8350
278 Points ∼22%
3DMark 11 Performance
319 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Gaming unter Windows kommt mit dem Chuwi Hi10 Air nicht ernsthaft in Betracht. Die Cherry-Trail-Grafik bringt selbst weniger anspruchsvolle Titel in den Minimalauflösungen und -einstellungen kaum flüssig auf den Bildschirm. Selbst Titel wie Diablo 3 oder Counter-Strike: Go (beide 2012) kommen nicht über 25 Bilder pro Sekunde. Spielbar sind höchstens nochmals deutlich ältere Titel wie World of Warcraft (2008), aber auch hier nur in den niedrigsten Auflösungen und Details. Mehr Informationen zu Spielebenchmarks der integrierten Grafik findet man auf unserer Seite zur Intel HD Graphics (Cherry Trail).

Emissionen & Energie - Sparsames Air

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Bei der Hitzeentwicklung kommt das Chuwi auf bestenfalls durchschnittliche Werte. Unter extremer Last messen wir eine Maximaltemperatur von rund 42 Grad Celsius an der Oberseite, unten ist es mit rund 38 Grad etwas weniger heiß. Diese Werte fallen etwas höher als der Klassendurchschnitt aus, gehen aber noch in Ordnung, vor allem weil ein Tablet eh äußerst selten an der Leistungsgrenze betrieben wird. Im Idle sind die Temperaturen etwas höher als bei der Konkurrenz. 30 - 34 Grad sind zwar völlig unproblematisch und teils niedriger als beim Pro, dennoch bleiben viele Konkurrenten ohne Last teils deutlich unterhalb von 30 Grad. Im Stresstest für eine Stunde fluktuieren die Taktraten der CPU, liegen aber durchschnittlich bei guten 1,6 GHz. Die Temperatur der Kerne bleibt dabei stabil bei um die 70 Grad Celsius.

Chuwi Hi10 Air
HD Graphics (Cherry Trail), Z8350, 64 GB eMMC Flash
Chuwi Hi10 Pro
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 64 GB eMMC Flash
HP x2 210 G2
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 64 GB eMMC Flash
Lenovo Ideapad D330-10IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
Microsoft Surface Go MHN-00003
UHD Graphics 615, 4415Y, 64 GB eMMC Flash
Hitze
-2%
2%
4%
6%
Last oben max *
42.4
43.5
-3%
40.8
4%
41.7
2%
44
-4%
Last unten max *
37.7
36
5%
38.9
-3%
39.7
-5%
43
-14%
Idle oben max *
33.8
35.5
-5%
32.4
4%
31.7
6%
26
23%
Idle unten max *
30.4
32.2
-6%
29.8
2%
26.5
13%
24.4
20%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 42.4 °C36 °C36.8 °C 
 39.9 °C33.2 °C36.1 °C 
 34.2 °C31.6 °C36.2 °C 
Maximal: 42.4 °C
Durchschnitt: 36.3 °C
30.4 °C33.6 °C37.7 °C
30.3 °C32.8 °C34.2 °C
30.1 °C31.3 °C33.5 °C
Maximal: 37.7 °C
Durchschnitt: 32.7 °C
Netzteil (max.)  41.6 °C | Raumtemperatur 24.1 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 37.7 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 36.2 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (-7.3 °C).
Idle oben
Idle oben
Idle unten
Idle unten
Last oben
Last oben
Last unten
Last unten

Lautsprecher

Natürlich reißen die integrierten Speaker keine Bäume aus. Messtechnisch sind sie zu leise, haben kaum Bass, keine linearen Mitteltöne und dafür überpräsente Höhen. Subjektiv haben wir aber schon schlechtere Lautsprecher bei Tablets gehört. Zwar gibt es nur wenig Bass, dieser wird dafür recht linear wiedergegeben. Für mehr Audiogenuss sollten aber externe Geräte angeschlossen werden. Dafür steht neben USB und Bluetooth ein Kopfhörerausgang zur Verfügung.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.93331.92531.134.431.13130.334.130.3403130.8315033.134.733.16328.12928.18027.227.827.210025.926.625.912525.327.325.316024.227.324.220022.925.922.92502223.92231521.12321.140020.425.820.450020.237.720.263019.752.619.780018.859.918.8100018.666.418.6125018.362.318.3160018.25818.2200017.853.617.8250017.959.717.9315018.159.518.1400018.258.818.2500018.367.218.3630018.566.418.5800018.553.818.51000018.652.318.61250018.654.318.61600018.647.618.6SPL30.873.830.8N1.326.71.3median 18.6median 53.6median 18.6Delta1.712.91.743.437.243.436.83636.835.631.235.63528.5353632.23635.328.735.336.428.636.437.327.537.337.825.137.839.225.539.24123.64143.12343.151.722.151.753.92153.954.620.254.657.62057.656.818.756.85917.95963186362.717.362.766.117.366.167.617.367.66717.26764.61764.662.41762.459.117.159.159.617.159.657.617.357.650.317.350.346.317.546.375.430.275.432.21.232.2median 57.6median 17.9median 57.67.72.77.7hearing rangehide median Pink NoiseChuwi Hi10 AirHP x2 210 G2
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Chuwi Hi10 Air Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 28% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 9.6% abweichend
(-) | die Mitten sind nicht linear (20% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (36.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 94% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 4% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 97% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 2% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP x2 210 G2 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67.58 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.9% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (19.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 51% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 38% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 55% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieaufnahme

Der Stromverbrauch des Chuwi Hi10 Air ist vorbildlich. Es verbraucht weniger als der Vorgänger und die Vergleichsgeräte, leistet dabei aber natürlich auch weniger als Letztere. Mit weniger als 2 Watt ist es insbesondere im Idle sehr sparsam.

Zum Laden wird das Chuwi an das 5V-Netzteil (max. 3A) via USB-C angeschlossen. Das Tablet besitzt eine Schnellladefunktion. Achtung: Im Labor stellte sich heraus, dass das Chuwi offenbar über keine verlässlich messbare Abschaltung der Ladung verfügt. wenn der Akku voll ist. Bei unserem Testgerät bereitete dies keine Probleme, bei vereinzelten Nutzern liest man jedoch über Probleme beim Einschalten, da dies den Akku beschädigen kann.

Chuwi Hi10 Air
HD Graphics (Cherry Trail), Z8350, 64 GB eMMC Flash
Chuwi Hi10 Pro
HD Graphics (Cherry Trail), Z8300, 64 GB eMMC Flash
HP x2 210 G2
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 64 GB eMMC Flash
Lenovo Ideapad D330-10IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
Microsoft Surface Go MHN-00003
UHD Graphics 615, 4415Y, 64 GB eMMC Flash
Stromverbrauch
-132%
-146%
-195%
-230%
Idle min *
1.2
1.4
-17%
2.9
-142%
3.1
-158%
2.88
-140%
Idle avg *
1.3
4.82
-271%
4.8
-269%
5.6
-331%
4.8
-269%
Idle max *
1.8
5.43
-202%
5.2
-189%
6.2
-244%
7.5
-317%
Last avg *
6.2
11.61
-87%
10.4
-68%
13.5
-118%
16.9
-173%
Last max *
6.8
12.48
-84%
10.9
-60%
15.3
-125%
23.8
-250%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 4.5 / 2.2 Watt
Idledarkmidlight 1.2 / 1.3 / 1.8 Watt
Last midlight 6.2 / 6.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit kann sich trotz des minimal besseren Prozessors ein wenig steigern, liegt aber noch immer teils deutlich hinter der Konkurrenz. In unserem praxistauglichen WLAN-Test hält das Chuwi etwa 6 Stunden und 35 Minuten durch. Dem Pro gehen etwa 30 Minuten früher die Lichter aus, das HP hält ca. 2,5 Stunden länger durch.

Chuwi Hi10 Air
Z8350, HD Graphics (Cherry Trail),  Wh
Chuwi Hi10 Pro
Z8300, HD Graphics (Cherry Trail), 0 Wh
HP x2 210 G2
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), 32.5 Wh
Lenovo Ideapad D330-10IGM
N5000, UHD Graphics 605, 39 Wh
Microsoft Surface Go MHN-00003
4415Y, UHD Graphics 615, 28 Wh
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
WLAN
395
364
-8%
551
39%
684
73%
448
13%
455 (153 - 1010, n=253)
15%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 35min

Pro

+ Aluminium-Gehäuse
+ solide verarbeitet
+ ordentliche Tastatur mit starken Scharnieren
+ gutes IPS-Display
+ niedriger Preis

Contra

- fehlerhaftes Touchpad
- langsames WLAN
- langsamer microSD-Reader
- langsamer interner Speicher
- unterdurchschnittliche Laufzeit

Fazit

Das Chuwi Hi10 Air, zur Verfügung gestellt von
Das Chuwi Hi10 Air, zur Verfügung gestellt von

Für den vergleichsweise niedrigen Preis bekommt man beim Chuwi überraschend viel, allem voran ein gut verarbeitetes Aluminiumgehäuse und einen durchaus guten Bildschirm. Leistungstechnisch sollte man nicht zu viel vom Tablet/Convertible erwarten, die Bedienung unter Windows 10 ist meistens flüssig, kann aber dennoch etwas "zäh" wirken. Leider entfällt die Dual-Boot-Funktion, sodass Android zumindest offiziell wegfällt. Genervt hat im Test nur das Touchpad der separaten Tastatureinheit, welches sehr regelmäßig ungewollte Aktionen ausgelöst hat. Ansonsten muss man mit langsamen WLAN und Kartenleser leben, auch der interne eMMC-Speicher ist nicht von der schnellen Sorte.

Chuwi bietet für recht wenig Geld ein erstaunlich gutes Gesamtpaket an, welches sich nur in Details (verschmerzbare) Schwächen erlaubt.

Alternativ lohnt für potentielle Kunden eventuell sogar ein Blick auf das Chuwi Hi10 Pro. Dieses stammt zwar von 2016, hat aber kaum Nachteile gegenüber dem Air und bietet zudem eine Dual-Boot-Funktion, auch wenn das installierte Android 5.1 mittlerweile veraltet ist. Eigentlich ist es daher unverständlich warum Chuwi Android in einer neueren Version nicht einfach als Option beibehalten hat.

Chuwi Hi10 Air - 25.04.2019 v6(old)
Christian Hintze

Gehäuse
84 / 98 → 86%
Tastatur
75%
Pointing Device
76%
Konnektivität
44 / 80 → 56%
Gewicht
74 / 35-78 → 90%
Akkulaufzeit
89%
Display
84%
Leistung Spiele
29 / 68 → 43%
Leistung Anwendungen
35 / 87 → 40%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
58 / 91 → 63%
Kamera
41 / 85 → 48%
Durchschnitt
68%
79%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Christian Hintze, 28.04.2019 (Update: 29.04.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).