Notebookcheck

Test Lenovo Yoga 330-11IGM (Pentium N5000) Laptop

Sascha Mölck, Felicitas Krohn, 08.08.2018

Display-Enttäuschung. Lenovo setzt beim Yoga 330-11IGM auf einen passiv gekühlten Pentium-Silver-N5000-Vierkernprozessor, der sich leistungsmäßig auf Broadwell-Core-i3-Niveau bewegt. Dazu gesellen sich ein lautloser Betrieb und gute Akkulaufzeiten. Das von Lenovo gewählte Display erweist sich allerdings als kompletter Fehlgriff.

Lenovo liefert mit dem Yoga 330-11IGM ein 11,6-Zoll-Convertible. Das Gerät wird von einem Pentium-Silver-Vierkernprozessor der Gemini-Lake-Generation angetrieben. Zu den Konkurrenten des Convertibles zählen Geräte wie das Acer Spin 1 SP111-31, das Medion Akoya E2228T und das Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH.

Lenovo Yoga 330-11IGM
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 605, Kerntakt: 200-750 MHz, Single-Channel, 24.20.100.6136
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR4-2400, Single-Channel, keine Speicherbänke, Speicher fest verlötet
Bildschirm
11.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel 135 PPI, kapazitiv, 10 Berührungspunkte, BOE CQ NT116WHM-N42, TN LED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
128 GB eMMC Flash, 128 GB 
, + unbelegter M.2-2280-SATA-III-Steckplatz, 96 GB verfügbar
Soundkarte
Conexant CX20751/2 @ Intel Gemini Lake SoC - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Audiokombo, Card Reader: SD, Sensoren: Bewegungssensor, TPM 2.0
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17.9 x 294 x 204
Akku
36 Wh, 3166 mAh Lithium-Ion, 11.52 V
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 0.9 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, McAfee Live Safe (Testversion), Microsoft Office 365 (Testversion), 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
1.25 kg, Netzteil: 173 g
Preis
449 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse & Ausstattung - Lenovo setzt beim Yoga Convertible auf Kunststoff und Metall

Das Gehäuse des Yoga besteht sowohl aus Kunststoff (Deckelrückseite, Unterschale) als auch aus Metall (Oberseite der Baseunit). Unser Testgerät ist in einem hellgrauen Farbton ("Mineralgrau") gehalten. Alternativ sind auch schwarze Modelle ("Onyxschwarz") verfügbar. Bezüglich der Verarbeitung offenbart das Chassis keine großartigen Mängel. Auch in Sachen Stabilität gibt es nicht wirklich etwas Gravierendes zu kritisieren. Der Akku ist fest verbaut. Eine Wartungsklappe hat der Rechner nicht zu bieten.

Um an die Innereien zu gelangen, muss die Unterschale demontiert werden: Nach Entfernung aller Schrauben auf der Unterseite kann die Unterschale mit Hilfe eines Fugenglätters oder eines flachen Spatels gelöst werden. Dabei muss vorsichtig vorgegangen werden, denn die Schale sitzt recht fest.

Der kleine Rechner bringt die nötigsten Schnittstellen mit. An Bord befinden sich zwei USB-3.1-Gen-1-Steckplätze (1x Typ C, 1x Typ A) und ein USB-2.0-Steckplatz (Typ A). Ein Videoausgang (HDMI) ist vorhanden. Die Positionierung der Anschlüsse gefällt. Diese befinden sich in den hinteren Bereichen beider Seiten.

Der verbaute Speicherkartenleser gehört zu den schnelleren Vertretern seiner Art. Beim Kopieren großer Datenblöcke wird eine maximale Transferrate von 67,5 MB/s erreicht. Die Übertragung von 250 JPG-Bilddateien (je rund 5 MB) wird mit einer Geschwindigkeit von 59,5 MB/s absolviert. Wir testen Speicherkartenleser mittels einer Referenzkarte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II). Die Speicherkarten lassen sich nicht im Leser versenken. Sie ragen gut 18 mm heraus.

Das WLAN-Modul des Yoga 330 trägt einen Chip der Firma Intel (Dual Band Wireless-AC 3165), der neben den WLAN-Standards 802.11a/b/g/n auch den schnellen ac-Standard unterstützt. Die von uns unter optimalen Bedingungen (keine weiteren WLAN-Geräte in der näheren Umgebung, geringer Abstand zwischen Notebook und Server-PC) ermittelten Übertragungsgeschwindigkeiten fallen unterdurchschnittlich aus.

Größenvergleich

Anschlussausstattung

Linke Seite: Netzanschluss, USB 2.0 (Typ A), Speicherkartenleser (SD), Audiokombo
Linke Seite: Netzanschluss, USB 2.0 (Typ A), Speicherkartenleser (SD), Audiokombo
Rechte Seite: Einschaltknopf, 2x USB 3.1 Gen 1 (1x Typ C, 1x Typ A), HDMI
Rechte Seite: Einschaltknopf, 2x USB 3.1 Gen 1 (1x Typ C, 1x Typ A), HDMI

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SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Lenovo Yoga 330-11IGM
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
59.5 MB/s ∼100%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=106)
58.7 MB/s ∼99% -1%
Medion Akoya E2228T-MD61250
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
21.8 MB/s ∼37% -63%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (24 - 246, n=105)
74.4 MB/s ∼100% +10%
Lenovo Yoga 330-11IGM
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
67.5 MB/s ∼91%
Medion Akoya E2228T-MD61250
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
30.2 MB/s ∼41% -55%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
344 MBit/s ∼100% +15%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼98% +13%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
300 MBit/s ∼87%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
297 MBit/s ∼86% -1%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼100% +9%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
310 MBit/s ∼92%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
271 MBit/s ∼80% -13%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
214 MBit/s ∼63% -31%

Eingabegeräte - Eine Tastenbeleuchtung bietet Lenovos 2-in-1-Gerät nicht

Lenovos Convertible ist mit einer unbeleuchteten Chiclet-Tastatur ausgestattet. Die flachen, leicht angerauten Tasten verfügen über einen kurzen Hub und einen klaren Druckpunkt. Der Widerstand geht für unseren Geschmack in Ordnung. Während des Tippens gibt die Tastatur in der Mitte etwas nach. Als störend hat sich das nicht erwiesen. Alles in allem liefert Asus hier eine ordentliche Tastatur, die auch zur regelmäßigen Erledigung von Schreibarbeiten geeignet ist. 

Das multitouchfähige Clickpad belegt eine Fläche von etwa 9 x 6 cm. Damit steht genügend Platz zur Nutzung der Gestensteuerung bereit. Die glatte Oberfläche des Pads behindert die Finger nicht beim Gleiten. Das Pad reagiert auch in den Ecken auf Eingaben. Es verfügt über einen kurzen Hub und einen deutlichen Druckpunkt.

Der Touchscreen hat uns keine Probleme bereitet. Er unterstützt 10 Berührungspunkte und reagiert prompt auf Eingaben.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display - Der Lenovo-Rechner bringt ein blickwinkelinstabiles Modell mit

Pixelraster
Pixelraster

Das 11,6-Zoll-Touchscreendisplay des Yoga arbeitet mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Helligkeit (212,6 cd/m²) und Kontrast (431:1) fallen zu niedrig aus. In beiden Bereichen hat die Konkurrenz mehr zu bieten.

Der Bildschirm zeigt bei Helligkeitsstufen von 90 Prozent und darunter ein Display-Flackern mit einer Frequenz von 200 Hz. Aufgrund dieser recht niedrigen Frequenz kann es bei empfindlichen Personen zu Kopfschmerzen und/oder Augenproblemen kommen.

227
cd/m²
226
cd/m²
206
cd/m²
234
cd/m²
224
cd/m²
207
cd/m²
197
cd/m²
205
cd/m²
187
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 234 cd/m² Durchschnitt: 212.6 cd/m² Minimum: 1.7 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 225 cd/m²
Kontrast: 431:1 (Schwarzwert: 0.52 cd/m²)
ΔE Color 11.64 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 13.4 | 0.64-98 Ø6.5
61% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.57
Lenovo Yoga 330-11IGM
TN LED, 1366x768, 11.6
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
IPS, 1920x1080, 11.6
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
IPS, 1366x768, 11.6
Medion Akoya E2228T-MD61250
IPS, 1920x1080, 11.6
Response Times
-22%
-29%
-6%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
50 (30, 20)
36 (19, 17)
28%
39 (18, 21)
22%
30 (15, 15)
40%
Response Time Black / White *
14 (9, 5)
24 (14, 10)
-71%
25 (13, 12)
-79%
22 (12, 10)
-57%
PWM Frequency
200 (90)
200 (90)
0%
Bildschirm
50%
56%
66%
Helligkeit Bildmitte
224
251
12%
253
13%
504
125%
Brightness
213
247
16%
245
15%
497
133%
Brightness Distribution
80
86
8%
65
-19%
86
8%
Schwarzwert *
0.52
0.21
60%
0.17
67%
0.52
-0%
Kontrast
431
1195
177%
1488
245%
969
125%
DeltaE Colorchecker *
11.64
4.27
63%
3.17
73%
4.48
62%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.8
11
47%
8.13
61%
9.38
55%
DeltaE Graustufen *
13.4
3.77
72%
2
85%
1.63
88%
Gamma
2.57 86%
2.26 97%
2.43 91%
2.41 91%
CCT
15186 43%
6524 100%
6850 95%
6715 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
47
24%
42
11%
51
34%
Color Space (Percent of sRGB)
61
72
18%
66
8%
77
26%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
14% / 38%
14% / 42%
30% / 49%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8929 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Auch die Farbdarstellung im Auslieferungszustand überzeugt nicht. Mit einer Delta-E-2000-Farbabweichung von 11,64 wird der Zielbereich (DeltaE kleiner 3) klar verfehlt. Darüber hinaus leidet der Bildschirm unter einem deutlichen Blaustich.

Durch das von uns bereitgestellte Farbprofil kann die Farbdarstellung des Bildschirms spürbar verbessert werden. Es gilt darauf zu achten, dass das gleiche Displaymodell (Hersteller + Modellnummer) verbaut ist wie in unserem Testgerät. Ansonsten kann sich die Farbdarstellung verschlechtern statt verbessern. Es kommen innerhalb einer Modellreihe oftmals Bildschirme verschiedener Hersteller zum Einsatz.

CalMAN - Color Checker
CalMAN - Color Checker
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Graustufen
CalMAN - Farbsättigung
CalMAN - Farbsättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
14 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9 ms steigend
↘ 5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
50 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 30 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 83 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Lenovo stattet das Convertible mit einem blickwinkelinstabilen TN-Panel aus. Somit kann der Bildschirm nicht aus jeder Position heraus abgelesen werden. Im Freien kann das Yoga bestenfalls in schattigen Umgebungen bzw. bei stark bedecktem Himmel genutzt werden. Ansonsten machen die geringe Displayhelligkeit und die spiegelnde Bildschirmoberfläche dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

Das Yoga im Freien (fotografiert bei strahlendem Sonnenschein; direkte Sonneneinstrahlung)
Das Yoga im Freien (fotografiert bei strahlendem Sonnenschein; direkte Sonneneinstrahlung)
Das Yoga im Freien (fotografiert bei strahlendem Sonnenschein; die Sonne befindet sich hinter dem Gerät)
Das Yoga im Freien (fotografiert bei strahlendem Sonnenschein; die Sonne befindet sich hinter dem Gerät)

Leistung - Für den Office- und Internetbetrieb reicht es

Lenovo hat mit dem Yoga 330-11IGM ein 11,6-Zoll-Convertible im Sortiment, das über genügend Leistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet verfügt. Unser Testgerät ist für etwa 450 Euro zu haben. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Die Preise beginnen bei etwa 300 Euro.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWInfo

Prozessor

Das Yoga bringt einen Pentium-Silver-N5000-Vierkernprozessor mit. Hierbei handelt es sich um einen Vertreter aus Intels Gemini-Lake-Plattform. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 1,1 GHz. Mittels Turbo ist eine Steigerung auf bis zu 2,6 GHz (vier Kerne) bzw. 2,7 GHz (ein Kern) möglich. Dank einer geringen TDP von 6 Watt kann das SoC passiv gekühlt werden. Die von uns durchgeführten CPU-Tests bearbeitet der Pentium sowohl im Netz- als auch im Akkubetrieb mit 2,4 bis 2,6 GHz (Single-Thread) bzw. 2,6 GHz (Multi-Thread).

Ob der Turbo auch dauerhaft genutzt wird, überprüfen wir, indem wir den Multi-Thread-Test des Cinebench R15 für etwa 30 Minuten in einer Dauerschleife laufen lassen. Die Resultate verbleiben durchweg auf dem gleichen Niveau. Der Turbo arbeitet dauerhaft mit voller Kraft.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2305
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8195
Cinebench R10 Shading 32Bit
3773
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
77 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
284 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
17.17 fps
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 177, n=276)
102 Points ∼47% +32%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (73 - 80, n=6)
77.5 Points ∼36% +1%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
77 Points ∼35%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
53 Points ∼24% -31%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
48 Points ∼22% -38%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
28 Points ∼13% -64%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
284 Points ∼6%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 761, n=282)
279 Points ∼6% -2%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (231 - 284, n=6)
248 Points ∼6% -13%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
167 Points ∼4% -41%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
135 Points ∼3% -52%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
97 Points ∼2% -66%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (466 - 7508, n=233)
3334 Points ∼31% +45%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
2305 Points ∼21%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (2284 - 2305, n=3)
2292 Points ∼21% -1%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
1680 Points ∼16% -27%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
1451 Points ∼13% -37%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
817 Points ∼8% -65%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
8195 Points ∼16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (706 - 24180, n=229)
7649 Points ∼15% -7%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (6610 - 8195, n=3)
7218 Points ∼15% -12%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
4673 Points ∼9% -43%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
3959 Points ∼8% -52%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
2963 Points ∼6% -64%
Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (5353 - 5775, n=3)
5558 Points ∼18% 0%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
5546 Points ∼18%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (954 - 14144, n=93)
5026 Points ∼16% -9%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
4682 Points ∼15% -16%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
3958 Points ∼13% -29%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
2159 Points ∼7% -61%
32 Bit Single-Core Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (561 - 3933, n=93)
2097 Points ∼45% +20%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (1707 - 1804, n=3)
1752 Points ∼37% 0%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
1746 Points ∼37%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
1430 Points ∼30% -18%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
1202 Points ∼26% -31%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
709 Points ∼15% -59%
Geekbench 4.0
64 Bit Multi-Core Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (856 - 14519, n=33)
7029 Points ∼26% +29%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
5467 Points ∼20%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (5211 - 5654, n=3)
5444 Points ∼20% 0%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
4491 Points ∼16% -18%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
3821 Points ∼14% -30%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
2177 Points ∼8% -60%
64 Bit Single-Core Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (805 - 4858, n=33)
2953 Points ∼51% +44%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
2051 Points ∼36%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (2009 - 2051, n=3)
2033 Points ∼35% -1%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
1609 Points ∼28% -22%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
1385 Points ∼24% -32%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
836 Points ∼14% -59%
Geekbench 4.1/4.2
64 Bit Multi-Core Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2296 - 15196, n=29)
8529 Points ∼24% +50%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (5467 - 6100, n=4)
5782 Points ∼16% +1%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
5705 Points ∼16%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
4729 Points ∼13% -17%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
4001 Points ∼11% -30%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
2296 Points ∼6% -60%
64 Bit Single-Core Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (880 - 4977, n=29)
3338 Points ∼53% +65%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000
2021 Points ∼32%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (1975 - 2027, n=4)
2009 Points ∼32% -1%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200
1616 Points ∼25% -20%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450
1399 Points ∼22% -31%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350
880 Points ∼14% -56%
JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33.5 - 288, n=153)
166 Points ∼50% +51%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel Pentium Silver N5000 (Edge 42)
109.85 Points ∼33%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000
  (107 - 110, n=3)
108 Points ∼32% -2%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel Pentium N4200 (Edge 40)
91.527 Points ∼27% -17%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel Celeron N3450 (Edge 40)
76.01 Points ∼23% -31%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel Atom x5-Z8350 (Edge 41)
40.31 Points ∼12% -63%

System Performance

Das System arbeitet rund und flüssig. Problemen sind wir nicht begegnet. Der Pentium N5000 liefert genügend Rechenleistung für Anwendungen aus den Bereichen Office und Internet. Dies bestätigen auch die recht guten Resultate in den PC-Marks-Benchmarks.

Nichtsdestotrotz bleibt das System etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück, da der Arbeitsspeicher im Single-Channel-Modus betrieben wird. So wird ohne Not auf ein paar Prozent Leistung verzichtet. Der Dual-Channel-Modus kann nachträglich nicht aktiviert werden. Der Arbeitsspeicher ist fest verlötet und es gibt keine Arbeitsspeicherbänke.

PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2321 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2637 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3525 Punkte
Hilfe
PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=252)
2742 Points ∼45% +18%
Lenovo Yoga 330-11IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
2321 Points ∼38%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000, Intel UHD Graphics 605
  (2141 - 2381, n=5)
2252 Points ∼37% -3%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
HD Graphics 505, N4200, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
2094 Points ∼34% -10%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
HD Graphics 500, N3450, Toshiba MQ01ABF050
1530 Points ∼25% -34%
Medion Akoya E2228T-MD61250
HD Graphics 400 (Braswell), Z8350, 64 GB eMMC Flash
1303 Points ∼21% -44%
PCMark 10
Digital Content Creation
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (727 - 4342, n=72)
2404 Points ∼24% +72%
Lenovo Yoga 330-11IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
1399 Points ∼14%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000, Intel UHD Graphics 605
  (1334 - 1399, n=4)
1356 Points ∼14% -3%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
HD Graphics 500, N3450, Toshiba MQ01ABF050
795 Points ∼8% -43%
Productivity
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1162 - 7045, n=73)
5093 Points ∼53% +68%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000, Intel UHD Graphics 605
  (3029 - 3336, n=4)
3169 Points ∼33% +5%
Lenovo Yoga 330-11IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
3029 Points ∼31%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
HD Graphics 500, N3450, Toshiba MQ01ABF050
1926 Points ∼20% -36%
Essentials
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2489 - 9291, n=73)
6771 Points ∼63% +46%
Lenovo Yoga 330-11IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
4638 Points ∼43%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000, Intel UHD Graphics 605
  (4519 - 4797, n=4)
4625 Points ∼43% 0%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
HD Graphics 500, N3450, Toshiba MQ01ABF050
2927 Points ∼27% -37%
Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1006 - 4347, n=74)
3072 Points ∼40% +59%
Durchschnittliche Intel Pentium Silver N5000, Intel UHD Graphics 605
  (1912 - 1990, n=4)
1941 Points ∼25% 0%
Lenovo Yoga 330-11IGM
UHD Graphics 605, N5000, 128 GB eMMC Flash
1934 Points ∼25%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
HD Graphics 500, N3450, Toshiba MQ01ABF050
1181 Points ∼15% -39%

Massenspeicher

Als Systemlaufwerk dient ein eMMC-Speichermodul, das eine Gesamtkapazität von 128 GB besitzt. Davon stehen im Auslieferungszustand knapp 96 GB zur freien Nutzung bereit. Der restliche Speicherplatz wird von der Recovery Partition und der Windows-Installation in Beschlag genommen. Die Transferraten bewegen sich auf einem normalen Niveau für eMMC-Speicher. Der Speicherplatz des Rechners kann erweitert werden: Im Inneren des Rechners findet sich ein freier M.2-2280-SATA-III-Steckplatz, der mit einer entsprechenden SSD belegt werden kann.

Ein unbelegter M.2-2280-SATA-III-Steckplatz ist vorhanden
Ein unbelegter M.2-2280-SATA-III-Steckplatz ist vorhanden
128 GB eMMC Flash
Sequential Read: 293.4 MB/s
Sequential Write: 91.92 MB/s
512K Read: 239.6 MB/s
512K Write: 76.25 MB/s
4K Read: 13.66 MB/s
4K Write: 12.58 MB/s
4K QD32 Read: 36.75 MB/s
4K QD32 Write: 12.47 MB/s
Lenovo Yoga 330-11IGM
128 GB eMMC Flash
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Toshiba MQ01ABF050
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
Medion Akoya E2228T-MD61250
64 GB eMMC Flash
Durchschnittliche 128 GB eMMC Flash
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
CrystalDiskMark 3.0
-69%
-75%
-38%
-10%
308%
Write 4k QD32
12.47
1.043
-92%
0.518
-96%
14.57
17%
15.3 (4.3 - 46.5, n=12)
23%
147 (0.033 - 573, n=326)
1079%
Read 4k QD32
36.75
1.003
-97%
0.998
-97%
14.76
-60%
26.6 (10.8 - 36.8, n=12)
-28%
196 (0.317 - 632, n=326)
433%
Write 4k
12.58
1.037
-92%
0.263
-98%
11.3
-10%
13.1 (3.55 - 35.5, n=12)
4%
54.3 (0.013 - 182, n=326)
332%
Read 4k
13.66
0.482
-96%
0.378
-97%
10.74
-21%
14.5 (7.31 - 25.2, n=12)
6%
22.2 (0.215 - 62.3, n=326)
63%
Write 512
76.25
45.28
-41%
67.31
-12%
34.28
-55%
73.5 (16.6 - 206, n=12)
-4%
243 (7.93 - 1885, n=324)
219%
Read 512
239.6
35.89
-85%
22.62
-91%
101.3
-58%
158 (66.6 - 241, n=12)
-34%
323 (20.7 - 1788, n=324)
35%
Write Seq
91.92
107.3
17%
66.38
-28%
41.38
-55%
86.4 (24.6 - 215, n=12)
-6%
308 (23 - 1889, n=326)
235%
Read Seq
293.4
109.1
-63%
53.91
-82%
119.3
-59%
185 (82.4 - 293, n=12)
-37%
502 (33.6 - 2486, n=326)
71%

Grafikkarte

Für die Grafikausgabe ist der integrierte UHD-Graphics-605-Grafikkern verantwortlich. Er unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 750 MHz. Die Resultate in den 3D-Mark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für diesen Grafikkern. Von seinem Vorgänger (HD Graphics 505) kann sich der Kern nicht absetzen, da sich beide bezüglich Architektur und Arbeitsgeschwindigkeit nicht unterscheiden. Da Lenovo darauf verzichtet, den Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Modus laufen zu lassen, liegt ein Teil der GPU-Leistung brach.

GPU-Z
GPU-Z
DXVAChecker
DXVAChecker
3DMark 11 Performance
703 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3230 Punkte
3DMark Fire Strike Score
400 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=302)
1177 Points ∼100% +88%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 605
  (612 - 902, n=6)
757 Points ∼64% +21%
Lenovo Yoga 330-11IGM
Intel UHD Graphics 605, Intel Pentium Silver N5000
626 Points ∼53%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
616 Points ∼52% -2%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
Intel HD Graphics 500, Intel Celeron N3450
368 Points ∼31% -41%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8350
292 Points ∼25% -53%

Gaming Performance

Die Hardware des Yoga kann durchaus das eine oder andere Spiel flüssig auf den Bildschirm bringen. Das umfasst Titel, die nur sehr geringe Anforderungen an die Hardware stellen. Allerdings muss man sich dabei mit niedrigen Auflösungen und geringen Qualitätseinstellungen zufriedengeben. Deutlich mehr spielbare Titel finden sich unter den Casual-Titeln im Microsoft Store.

min. mittel hoch max.
Counter-Strike: GO (2012) 44.426.417.1fps
BioShock Infinite (2013) 25.313.711.6fps
Alien: Isolation (2014) 17.513.1fps
Dota 2 Reborn (2015) 35.914.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 6.9fps
Resident Evil 7 (2017) 7.9fps
Rocket League (2017) 27.8fps
Dirt 4 (2017) 18.8fps
ELEX (2017) 5.2fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 3.4fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 5.5fps

Emissionen & Energie - Das Yoga 330-11IGM entpuppt sich als ausdauernd

Geräuschemissionen

Das Yoga bringt weder einen Lüfter noch ein mechanisches Laufwerk mit und arbeitet somit lautlos.

Temperatur

Das Yoga im Stresstest
Das Yoga im Stresstest

Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) durchläuft das Yoga 330 im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleiche Weise. Der Prozessor beginnt den Test mit 2,1 GHz. Im weiteren Verlauf sinkt der Takt auf 1,6 bis 1,8 GHz und verbleibt auf diesem Niveau. Das gleiche Verhalten zeigt der Grafikkern. Hier verringert sich die Geschwindigkeit von 500 MHz auf 200 bis 250 MHz.

Sonderlich stark erwärmt sich das Notebook nicht. Während des Stresstests liegen die Temperaturen an allen Messpunkten unterhalb von 40 Grad Celsius. Unser Stresstest stellt ein Extremszenario dar, welches so im Alltag nicht auftritt. Wir überprüfen mit diesem Test, ob das System auch bei voller Auslastung stabil läuft.

Max. Last
 32.4 °C36.4 °C37.7 °C 
 32.2 °C35.2 °C37.2 °C 
 30 °C31.6 °C34.4 °C 
Maximal: 37.7 °C
Durchschnitt: 34.1 °C
39.5 °C38.3 °C32.2 °C
35 °C33.6 °C32.2 °C
31 °C29.9 °C29.3 °C
Maximal: 39.5 °C
Durchschnitt: 33.4 °C
Netzteil (max.)  35.6 °C | Raumtemperatur 23.4 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.4 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 37.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 39.5 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.2 °C (-5.2 °C).
Wärmeentwicklung Oberseite (Last)
Wärmeentwicklung Oberseite (Last)
Wärmeentwicklung Unterseite (Last)
Wärmeentwicklung Unterseite (Last)
Wärmeentwicklung Oberseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Oberseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Unterseite (Leerlauf)
Wärmeentwicklung Unterseite (Leerlauf)

Lautsprecher

Die Stereolautsprecher haben ihren Platz auf der Geräteunterseite gefunden. Sie erzeugen einen recht dünnen Klang, dem der Bass fehlt. Für ein besseres Klangerlebnis muss zu Kopfhörern oder externen Lautsprechern gegriffen werden.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2034.532.234.52537.132.937.1314232.6424034.932.434.95035.529.135.56330.328.130.38028.927.228.910030.326.330.312531.125.231.116031.123.231.12002923.52925038.821.638.83154521.84540048.420.248.450052.719.452.763052.31952.380064.218.364.2100070.317.870.312506617.766160062.217.462.2200061.717.561.7250059.417.759.4315057.317.857.3400059.41859.4500053.818.253.863005018.45080005418.7541000052.818.952.81250051.719.151.71600049.119.549.1SPL74.130.574.1N26.81.326.8median 52.7median 18.9median 52.7Delta8.41.88.435.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Yoga 330-11IGMApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Lenovo Yoga 330-11IGM Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.26 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (12.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 76% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 22% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 77% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieaufnahme

Das kleine Convertible benötigt über den gesamten Lastbereich hinweg nicht sonderlich viel Energie. Im Leerlauf registrieren wir einen maximalen Bedarf von 5,4 Watt. Während des Stresstests (Prime95 und Furmark laufen für mindestens eine Stunde) steigt der Wert auf bis zu 21,4 Watt. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 45 Watt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.36 / 0.45 Watt
Idledarkmidlight 2.3 / 4.2 / 5.4 Watt
Last midlight 15.4 / 21.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Unser praxisnaher WLAN-Test simuliert die Belastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil "Ausbalanciert" ist aktiv, die Energiesparfunktionen des Geräts sind deaktiviert und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Yoga erreicht eine Laufzeit von 9:25 h.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 42)
9h 25min
Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Lenovo Yoga 330-11IGM
N5000, UHD Graphics 605, 36 Wh
565 min ∼21%
Acer Spin 1 SP111-31-C79E
N3450, HD Graphics 500, 48.9 Wh
564 min ∼21% 0%
Medion Akoya E2228T-MD61250
Z8350, HD Graphics 400 (Braswell), 37 Wh
472 min ∼18% -16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (153 - 1010, n=219)
448 min ∼17% -21%
Asus VivoBook Flip 12 TP203NAH-BP049T
N4200, HD Graphics 505, 42 Wh
365 min ∼14% -35%

Pro

+ arbeitet lautlos
+ freier M.2-2280-SATA-3-Steckplatz
+ gute Akkulaufzeiten
+ AC-WLAN
+ Typ-C-USB

Contra

- blickwinkelinstabiles TN-Display
- dunkler, kontrastarmer Bildschirm

Fazit

Das Lenovo Yoga 330-11IGM 81A6001PGE, zur Verfügung gestellt von:
Das Lenovo Yoga 330-11IGM 81A6001PGE, zur Verfügung gestellt von:

Das 13,3-Zoll-Modell Yoga 330-11IGM hat einen Pentium-Silver-N5000-Prozessor an Bord, dessen Rechenleistung sich knapp auf einem Niveau von Broadwell-Core-i3-Prozessoren bewegt. Somit steht genügend Leistung für den Office- und Internetbetrieb bereit. Lenovo entlockt der CPU trotz passiver Kühlung ihre volle Leistung - auch über einen längeren Zeitraum hinweg. 

Ein in die GPU integrierter Decoder entlastet den Prozessor bei der Wiedergabe von Videos. Somit stellt auch die Nutzung von Streaming-Diensten kein Problem dar. Die verbaute Tastatur hinterlässt insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Dazu gesellen sich gute Akkulaufzeiten.

Während günstigere Modelle des Yoga mit 64 GB oder gar nur 32 GB Speicherplatz auskommen müssen, verbaut Lenovo in unserem Testgerät 128 GB eMMC-Speicher. Falls der Speicherplatz zur Neige gehen sollte, hat der Nutzer noch eine Option: Das Convertible kann zusätzlich mit einer M.2-2280-SATA-III-SSD bestückt werden. Noch ein Hinweis: Wir raten allen Nutzern, die ein günstigeres Modell des Yoga ins Auge fassen, zu einem Modell mit mindestens 64 GB Speicherplatz. 32 GB Speicher sind für ein Windows-10-System zu knapp bemessen.

Lenovo schafft es, den eigentlichen guten Gesamteindruck durch die Wahl des Displays zu torpedieren.

So setzt die Firma hier auf ein dunkles, kontrastarmes, blickwinkelinstabiles TN-Panel. Ein Convertible oder ein Tablet mit einem blickwinkelinstabilen Display auszustatten, stellt im Jahre 2018 gelinde gesagt eine gewagte Entscheidung dar. Blickwinkelstabile IPS-Displays gehören bei den genannten Gerätekategorien zur Pflichtausstattung.

Lenovo Yoga 330-11IGM - 08.08.2018 v6
Sascha Mölck

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
74%
Pointing Device
88%
Konnektivität
43 / 80 → 53%
Gewicht
72 / 35-78 → 86%
Akkulaufzeit
92%
Display
71%
Leistung Spiele
50 / 68 → 73%
Leistung Anwendungen
63 / 87 → 72%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
42 / 85 → 49%
Durchschnitt
70%
81%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sascha Mölck,  8.08.2018 (Update:  8.08.2018)
Sascha Mölck
Sascha Mölck - Editor
Studium der Informatik, seit über 15 Jahren als Autor im IT-Bereich tätig.