Notebookcheck

Test Monster Tulpar T5 (i7-8750H, GTX 1060, FHD, Tongfang GK5CN6Z) Laptop

Klein, aber oho. Dass man die Power eines Notebooks nicht anhand der Bauhöhe einschätzen sollte, stellt das Tulpar T5 V18.1 des türkischen Barebone-Resellers Monster unter Beweis. Der 15-zöllige Gaming-Spross bringt trotz des ultradünnen Metallchassis eine Sechskern-CPU und eine High-End-GPU mit. Lesen Sie im Test, ob das Kühlsystem dieser Mischung gewachsen ist.

Monster Tulpar T5

Wie man es von Barebone-Anbietern kennt, stammt das Gehäuse des Tulpar T5 V18.1 nicht aus eigener Produktion, sondern wird extern eingekauft und passend zu den Kundenwünschen mit Hardware bestückt. Analog zum XMG Neo 15 von Schenker Technologies verwendet Monster für seinen 15-Zoll-Gamer das GK5CN6Z-Chassis aus dem Hause Tongfang. Da beide Geräte bis auf kleinere Details (abweichende Tastenform, türkisches statt deutsches Layout) identisch sind, sparen wir uns eine erneute Beurteilung des Gehäuses, der Ausstattung und der Eingabeinstrumente und beginnen nach einer kurzen Einleitung direkt mit dem Display.

Monster Tulpar T5 V18.1.1 (Tongfang GK5CN6Z)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1405 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 388.73, Optimus
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2x 16 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LGD05C0, IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
ADATA XPG Gammix S11 480GB, 480 GB 
, NVMe-SSD + Seagate Barracuda Pro ST1000LM049, 1 TB HDD, 7200 rpm. Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.9 x 359 x 240
Akku
46.74 Wh Lithium-Polymer, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 (Sound Blaster Cinema 5), Tastatur: mechanisch, RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 150-Watt-Netzteil, Quick Start Guide, USB-Stick mit Treibern und Tools, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.076 kg, Netzteil: 496 g
Preis
1732 EUR

 

Wer Interesse am Tulpar 15 hat, kann sich auf der Hersteller-Website bei der Konfiguration austoben. Während Grafikkarte (GeForce GTX 1060) und Prozessor (Intel Core i7-8750H) verlötet sind und entsprechend kein Upgrade erlauben, gibt es beim Arbeitsspeicher (2 DDR4-RAM-Slots für 8-32 GB) und Massenspeicher (2x M.2 & 1x 2.5 Zoll) jede Menge Auswahlmöglichkeiten. Für die Testausstattung mit 32 GB RAM, 480-GD-SSD und 1-TB-HDD würden nach aktuellem Umrechnungskurs ca. 1.730 Euro fällig werden.

Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5
Monster Tulpar T5

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Zu den Konkurrenten des Tulpar T5 V18.1 zählen ähnlich kompakte 15-Zoll-Laptops , welche es in unsere Thin & Light Top 10 geschafft haben. Da hätten wir einerseits die Max-Q-Notebooks Razer Blade 15, MSI GS65 8RF und Gigabyte Aero 15X v8 und auf der anderen Seite das Asus ROG GU501GM mit „vollwertiger“  Pascal-GPU.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
191 MB/s ∼100% +664%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=199)
90.3 MB/s ∼47% +261%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
25 MB/s ∼13%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
242 MB/s ∼100% +633%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=197)
109 MB/s ∼45% +230%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
33 MB/s ∼14%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼100% +1%
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Wireless-AC 9260
682 MBit/s ∼100% +1%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Wireless-AC 9560
674 MBit/s ∼99%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
666 MBit/s ∼98% -1%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
660 MBit/s ∼97% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=165)
593 MBit/s ∼87% -12%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼100% 0%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Wireless-AC 9560
661 MBit/s ∼100%
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Wireless-AC 9260
642 MBit/s ∼97% -3%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
593 MBit/s ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 697, n=165)
528 MBit/s ∼80% -20%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼57% -43%

Display - Beste Voraussetzungen

Neben einem klassischen 60-Hz-FHD-Display bietet Monster gegen Aufpreis auch ein 144-Hz-FHD-Panel an. Letzteres hört auf den Namen LGD05C0 und wird derzeit in sehr vielen Gaming-Notebooks verbaut (z. B. dem Razer Blade 15 und dem Gigabyte Aero 15X).

307
cd/m²
307
cd/m²
317
cd/m²
314
cd/m²
335
cd/m²
331
cd/m²
297
cd/m²
303
cd/m²
321
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 335 cd/m² Durchschnitt: 314.7 cd/m² Minimum: 5 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 335 cd/m²
Kontrast: 1015:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 3.66 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 1.37
ΔE Greyscale 4.26 | 0.64-98 Ø6.5
94% sRGB (Argyll 3D) 61% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.35
Monster Tulpar T5 V18.1.1
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Asus ROG GU501GM-BI7N8
AU Optronics AUO45ED, IPS, 1920x1080
Razer Blade 15 GTX 1060
LGD05C0, IPS, 1920x1080
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
AU Optronics B156HAN08.0 (AUO80ED), IPS, 1920x1080
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Response Times
-112%
8%
-9%
1%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
16 (8.4, 7.6)
30.8 (13.6, 17.2)
-93%
13.6 (7.6, 6)
15%
17.6 (9.2, 8.4)
-10%
16.8 (8.4, 8.4)
-5%
Response Time Black / White *
12 (6.8, 5.2)
27.6 (16, 11.6)
-130%
12 (7.6, 4.4)
-0%
12.8 (7.6, 5.2)
-7%
11.2 (6, 5.2)
7%
PWM Frequency
Bildschirm
-7%
10%
9%
19%
Helligkeit Bildmitte
335
286.7
-14%
304.3
-9%
254
-24%
313
-7%
Brightness
315
281
-11%
293
-7%
262
-17%
300
-5%
Brightness Distribution
89
92
3%
80
-10%
89
0%
78
-12%
Schwarzwert *
0.33
0.39
-18%
0.38
-15%
0.22
33%
0.33
-0%
Kontrast
1015
735
-28%
801
-21%
1155
14%
948
-7%
DeltaE Colorchecker *
3.66
4.17
-14%
1.79
51%
2.37
35%
1.29
65%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.56
7.22
-10%
3.69
44%
4.71
28%
2.04
69%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.37
1.84
-34%
DeltaE Graustufen *
4.26
2.5
41%
1.1
74%
1.58
63%
0.69
84%
Gamma
2.35 94%
2.274 97%
2.27 97%
2.48 89%
2.43 91%
CCT
6461 101%
6885 94%
6665 98%
6785 96%
6550 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
61
57
-7%
59.8
-2%
60
-2%
60
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
94
87
-7%
92.8
-1%
92
-2%
94
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-60% / -24%
9% / 10%
0% / 6%
10% / 16%

* ... kleinere Werte sind besser

Kein Wunder, kann der 15-Zoll-Screen doch mit einer überaus guten Bildqualität aufwarten. Eine Helligkeit von durchschnittlich 315 cd/m² ist im Laptop-Segment ebenso respektabel wie ein Kontrast von rund 1.000:1. Der Schwarzwert (0,33 cd/m²) und der Farbraum (94 % sRGB) müssen sich auch keine Kritik anhören.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Hinzu kommen stabile Blickwinkel und eine ordentliche Farbgenauigkeit, die den meisten Ansprüchen genügen dürfte.

Monster Tulpar T5 vs. sRGB (94 %)
Monster Tulpar T5 vs. sRGB (94 %)
Subpixel
Subpixel
Monster Tulpar T5 vs. AdobeRGB (61 %)
Monster Tulpar T5 vs. AdobeRGB (61 %)

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Dass die Reaktionszeit überzeugen kann, ist für IPS-Panels unüblich. 12 ms black-to-white und 16 ms grey-to-grey lassen im ersten Moment eher an ein TN-Display denken. Als Manko wäre beim Tulpar T5 nur die Ausleuchtung zu nennen. Im Randbereich hatte unser Testgerät sichtbare Lichthöfe.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 7.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8936 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung - Turbo-Einbrüche

Wie es sich für ein aktuelles Gaming-Notebook gehört, bringt das Tulpar T5 eine Tuning-Software mit. Im Control Center lässt sich nicht nur die Beleuchtung der Tastatur und der vorn platzierten LED-Leiste ändern, sondern auch der Energiemodus und die Lüftersteuerung anpassen. Für unsere Tests griffen wir auf die voreingestellte Lüfteroption „Gaming“ zurück (siehe Screenshot #3). Im Office-Modus können die ermittelten Leistungs- und Emissionswerte abweichen.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center

Obwohl die Größe und das Gewicht des Tulpar T5 auf den ersten Blick an ein Office-Notebook erinnern, handelt es sich beim 15-Zöller um eine waschechte Gaming-Plattform. Inklusive 16-32 GB RAM und einer PCIe-SSD kommt die Hardware besonders zur Geltung und verspricht eine gewisse Zukunftssicherheit. Auch die Hexacore-CPU und die DirectX-12-GPU sollten für die nächsten Jahre ordentlich Reserven bereithalten – zumindest in der nativen Full-HD-Auflösung.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
Latenzen
 

Prozessor

Als Prozessor ist ein Coffee-Lake-Chip von Intel integriert. Der Core i7-8750H verfügt über 6 Kerne, kann dank Hyper-Threading jedoch bis zu 12 Threads parallel bearbeiten. Ein weiteres Highlight ist das Turbo-Boost-Feature. Wenn es die Kühlung zulässt, übertaktet sich der Core i7-8750H bei Single-Core-Last auf bis zu 4,1 GHz und bei Multicore-Last auf bis zu 3,9 GHz.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Laut unserer Benchmarks kommt es in der Praxis allerdings zu großen Schwankungen. Bestes Beispiel ist der Multicore-Test des Cinebench R15, in dem der Takt zwischen 2,6 und 3,9 GHz variiert (Durchschnittswert: 3,2 GHz). Entsprechend verwundert es nicht, dass das Tulpar T5 im Konkurrenzvergleich hinter andere Notebooks mit Core i7-8750H zurückfällt, wobei die Abstände eher marginal sind.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼100% +1%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼99% 0%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼99% 0%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼99%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
168 Points ∼95% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 207, n=403)
151 Points ∼86% -14%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼100% +4%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
1113 Points ∼98% +2%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Core i7-8750H
1093 Points ∼96%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
1053 Points ∼93% -4%
Razer Blade 15 GTX 1060
Intel Core i7-8750H
915 Points ∼81% -16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=404)
734 Points ∼65% -33%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
2 Points ∼100% +1%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99% 0%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼96% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.34, n=401)
1.674 Points ∼84% -15%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼100% +7%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
12.55 Points ∼97% +4%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
Intel Core i7-8750H
12.08 Points ∼93%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
11.82 Points ∼91% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 15.8, n=502)
7.19 Points ∼56% -40%

Ob die gebotene Leistung auch über einen längeren Zeitraum gehalten wird, checken wir mithilfe unseres Cinebench-Loops. Ergebnis: Ab dem dritten bzw. vierten Durchlauf bricht die Geschwindigkeit um beinahe 10 % ein, was angesichts des ohnehin schon mäßigen Grundtakts etwas enttäuscht. Zur Verteidigung des Tulpar T5 sollte man aber klarstellen, dass dieses Problem sehr viele Coffee-Lake-Laptops betrifft.

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010102010301040105010601070108010901100Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
12.08 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1093 Points
Hilfe

System Performance

In Bezug auf die System Performance liegen die Testkandidaten auf einem sehr ähnlichen Level. Egal ob PCMark 10 oder PCMark 8: Der Gesamtscore unterscheidet sich meist nur um wenige Prozent. Aufgrund der PCIe-SSD gewährleisten alle Geräte einen überaus flotten Windows Alltag.

PCMark 10 - Score
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5184 Points ∼100% +5%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5095 Points ∼98% +3%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
5092 Points ∼98% +3%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼98% +3%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, ADATA XPG Gammix S11 480GB
4931 Points ∼95%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6620, n=105)
4921 Points ∼95% 0%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5705 Points ∼100% +4%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼99% +3%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5621 Points ∼99% +2%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, ADATA XPG Gammix S11 480GB
5486 Points ∼96%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
5111 Points ∼90% -7%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=300)
4903 Points ∼86% -11%
Home Score Accelerated v2
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
4665 Points ∼100% +2%
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
4650 Points ∼100% +2%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, ADATA XPG Gammix S11 480GB
4565 Points ∼98%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼97% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=318)
4211 Points ∼90% -8%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
4119 Points ∼88% -10%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4565 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5486 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das Betriebssystem werkelt – wie schon erwähnt – auf einem modernen Solid State Drive. In unserem Fall war ein 480-GB-Modell von ADATA an Bord (XPG Gammix S11). Das M.2-Drive liefert eine gute Vorstellung ab, wobei die Samsung SSD des Razer Blade 15 respektive MSI GS65 noch besser abschneidet. An der Kingston SSD des Asus ROG GU501GM sprintet das Tulpar T5 hingegen locker vorbei.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Um den Speicherplatz zu erhöhen, kann man dem 15-Zöller noch eine zweite M.2-SSD oder eine 2,5-Zoll-Festplatte spendieren. Die oberen HDD-Screenshots stammen dabei von der 1 TB großen Seagate Barracuda Pro mit 7.200 rpm.

Monster Tulpar T5 V18.1.1
ADATA XPG Gammix S11 480GB
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Kingston RBUSNS8154P3128GJ
Razer Blade 15 GTX 1060
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
AS SSD
-59%
28%
24%
-12%
Score Total
3101
900
-71%
4095
32%
4122
33%
2536
-18%
Score Write
996
345
-65%
1955
96%
2051
106%
939
-6%
Score Read
1397
377
-73%
1407
1%
1346
-4%
1092
-22%
4K Write
101.32
67.1
-34%
99.18
-2%
107.15
6%
80.44
-21%
4K Read
52.88
22.62
-57%
48.56
-8%
48.94
-7%
23.36
-56%
Seq Write
1214.87
404.73
-67%
1916.59
58%
1834.04
51%
1163.11
-4%
Seq Read
1570.64
840.77
-46%
1819.95
16%
1266.1
-19%
2212.97
41%
ADATA XPG Gammix S11 480GB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1677 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1643 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 363.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 307.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1671 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1579 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 52.39 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 97.03 MB/s

Grafikkarte

Um die Bildwiedergabe kümmert sich das äußerst beliebte High-End-Modell GeForce GTX 1060. Der Pascal-Chip enthält 1.280 Shader und kann auf 6 GB GDDR5-VRAM zurückgreifen (192-Bit-Interface).

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15156 Points ∼100% +30%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14780 Points ∼98% +27%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11733 Points ∼77% +1%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11621 Points ∼77%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
11315 Points ∼75% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=433)
10244 Points ∼68% -12%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19162 Points ∼100% +32%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18687 Points ∼98% +29%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14975 Points ∼78% +3%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14507 Points ∼76%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
14180 Points ∼74% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=506)
11814 Points ∼62% -19%

Im Benchmark-Parcours erfüllt das Tulpar T5 die gesteckten Erwartungen. Sowohl das Ergebnis beim Fire-Strike-Test des 3DMark 13 als auch das Resultat beim 3DMark 11 ist typisch für ein GTX-1060-Notebook. Mit einer GeForce GTX 1070 Max-Q wäre man im Schnitt rund 30 % flotter unterwegs, wohingegen die Max-Q-Version der GTX 1060 auf einem vergleichbaren Niveau liegt.

3DMark 11 Performance
13166 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
31561 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10195 Punkte
Hilfe

Die automatische GPU-Übertaktung kann sich beim Tulpar T5 ordentlich entfalten. Im Gaming-Test mit The Witcher 3 (Full-HD/Ultra) schaffte die GTX 1060 selbst nach 60 Minuten noch knapp 1.600 MHz anstelle der standardmäßigen 1.405 MHz. Die maximal möglichen 1.911 MHz werden unter Last eher selten erreicht (Render-Test des Tools GPU-Z).

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Sofern man sich auf 1.920 x 1.080 Pixel beschränkt, kann das Tulpar T5 alle modernen Spiele in (sehr) hohen Settings flüssig wiedergeben.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.7 fps ∼100% +35%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.4 fps ∼99% +35%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=207)
45.1 fps ∼86% +16%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
39 fps ∼74% 0%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
38.9 fps ∼74%
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
37 fps ∼70% -5%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
95.5 fps ∼100% +36%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
92.8 fps ∼97% +32%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.1 - 184, n=173)
75.8 fps ∼79% +8%
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
74.2 fps ∼78% +5%
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
70.4 fps ∼74%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
66 fps ∼69% -6%

Der Verzicht auf Nvidias Bildverbesserung G-Sync ist aufgrund des Mobilitätsfaktors (Priorisierung der Akkulaufzeit) nachvollziehbar und wird durch das 144-Hz-Display etwas ausgeglichen. Dank der üppigen Bildfrequenz wirken Bewegungen etc. teils deutlich weicher als auf einem 60-Hz-Panel.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 70.438.9fps
FIFA 18 (2017) 217213fps
Destiny 2 (2017) 94.278.4fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 6554fps
Need for Speed Payback (2017) 82.177.1fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 74.862.3fps
The Crew 2 (2018) 59.458fps
F1 2018 (2018) 8460fps

Emissionen - Schlecht abgestimmt

Geräuschemissionen

Die größte Schwachstelle des Tulpar T5 ist seine happige Geräuschentwicklung. Im 3D-Betrieb rauschen die Lüfter mit 49 bis 58 dB (52 dB @The Witcher 3), was nicht nur störend laut ist, sondern auch den schlechtesten Wert im Vergleichsfeld markiert. Ohne Headset wird die Soundkulisse von Spielen teils deutlich übertönt, zumal die Lüfterdrehzahl massiven Schwankungen unterliegt.

Dass ein derart hoher Pegel nicht unbedingt nötig wäre, beweisen die Temperaturen von CPU und GPU. In The Witcher 3 erwärmt sich die GeForce GTX 1060 nur auf ca. 72 °C. 60-70 °C beim Core i7-8750H sind ebenfalls moderat. Ergo: Barebone-Hersteller Tongfang muss noch gehörig an der Abstimmung schrauben.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Idle-Modus und bei simpleren Tätigkeiten wie Office, Video und Web schlägt sich der 15-Zöller besser. Zwar kommt es auch hier stellenweise zum Auftouren, im Idealfall bleiben die Lüfter allerdings still, so dass man nur das Rauschen der HDD vernimmt. Wenn sich nach längeren Leerlaufphasen auch die Festplatte deaktiviert, ist das Tulpar T5 sogar komplett lautlos.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 33 / 39 dB(A)
HDD
33 dB(A)
Last
49 / 58 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
5%
10%
10%
3%
6%
aus / Umgebung *
29
28.6
1%
28.1
3%
30
-3%
29
-0%
29.5 (27.7 - 32, n=212)
-2%
Idle min *
29
31.4
-8%
28.1
3%
30
-3%
30
-3%
31.6 (28 - 41.7, n=633)
-9%
Idle avg *
33
31.4
5%
33
-0%
31
6%
31
6%
32.8 (28 - 46.6, n=633)
1%
Idle max *
39
34.2
12%
33.5
14%
34
13%
35
10%
34.7 (28 - 50.4, n=633)
11%
Last avg *
49
42.8
13%
42.2
14%
43
12%
49
-0%
40.3 (30.3 - 58, n=634)
18%
Witcher 3 ultra *
52
50.9
2%
45.3
13%
42
19%
51
2%
Last max *
58
50.9
12%
45.7
21%
44
24%
54
7%
47.6 (38.9 - 64, n=634)
18%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen hinterlassen gemischte Gefühle. Während die Oberseite des Chassis unter Volllast bis zu 52 °C erreicht, sind es auf den Metallgittern der Unterseite bis zu 65 °C. Gaming-Sessions auf dem Schoß fallen somit flach. Im Idle-Betrieb gibt es keinen Grund zur Beanstandung. Maximal 30 °C würden wir als gut bezeichnen.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Weniger gut ist das Verhalten der Komponenten. Im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 neigen CPU und GPU trotz akzeptabler Temperaturwerte zur Drosselung.

Max. Last
 51 °C52 °C43 °C 
 43 °C46 °C39 °C 
 41 °C41 °C38 °C 
Maximal: 52 °C
Durchschnitt: 43.8 °C
63 °C65 °C49 °C
64 °C64 °C44 °C
33 °C34 °C32 °C
Maximal: 65 °C
Durchschnitt: 49.8 °C
Netzteil (max.)  56 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
9%
-1%
12%
3%
7%
Last oben max *
52
43
17%
51.2
2%
49
6%
53
-2%
45.5 (28 - 68.8, n=598)
12%
Last unten max *
65
46.6
28%
55.2
15%
63
3%
65
-0%
49.1 (25.9 - 78, n=596)
24%
Idle oben max *
30
29.2
3%
31
-3%
24
20%
26
13%
30.8 (21.6 - 46.8, n=549)
-3%
Idle unten max *
30
34
-13%
35.6
-19%
25
17%
30
-0%
31.6 (21.1 - 50.3, n=547)
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.142.62535.936.73127.932.64032.335.15026.227.7632626.78027.327.310027.730.912527.842.216022.624.92002530.425022.543.631522.452.440018.857.750017.457.963017.264.280018.269.3100018.667.5125017.565.7160016.863.6200017.161.9250017.257.5315017.160.8400017.456.1500017.263.5630017.264.5800017.160.11000017.250.81250017.349.61600017.255.7SPL29.975.3N1.435.1median 17.4Monster Tulpar T5 V18.1.1median 57.7Delta1.89.538.637.53535.635.733.934.434.132.236.934.237.131.844.930.251.729.257.429.665.728.564.327.464.827.563.426.359.326.358.925.162.625.666.225.5662564.42564.524.26724.470.924.571.623.974.323.769.423.765.823.466.623.464.323.558.723.450.336.880.82.850.1median 25Asus ROG GU501GM-BI7N8median 64.51.82.6hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Monster Tulpar T5 V18.1.1 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.2% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (24.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 78% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 16% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 55% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 38% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus ROG GU501GM-BI7N8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.27 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 3.8% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 6% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 3% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Verschenktes Potenzial

Energieaufnahme

Da Tongfang seinem Barebone eine Grafikumschaltung verpasst (Nvidia Optimus), hält sich der Energiebedarf in Grenzen. Solange die GeForce GPU inaktiv ist, zählt der 15-Zöller zu den sparsamsten Gaming-Notebooks (10-18 Watt @Idle). Wenn unter Last der Optimus-Vorteil verfliegt, nähern sich die Verbrauchswerte deutlich an. Mit 93-152 Watt benötigt der 15-Zöller ähnlich viel Strom wie das Asus ROG GU501GM, das im 3D-Betrieb zwischen 94 und 141 Watt aus der Steckdose zieht. Spannend: Während das Netzteil des baugleichen Schenker XMG Neo 180 Watt leistet, sind es beim Tulpar T5 nur 150 Watt, was im Hinblick auf die verbaute Hardware etwas grenzwertig ist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1.5 Watt
Idledarkmidlight 10 / 12 / 18 Watt
Last midlight 93 / 152 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
-25%
-19%
-3%
-26%
-63%
Idle min *
10
12.35
-24%
14.9
-49%
7
30%
14
-40%
20.4 (3.9 - 113, n=593)
-104%
Idle avg *
12
19.98
-67%
17.5
-46%
11
8%
18
-50%
26 (6.8 - 119, n=593)
-117%
Idle max *
18
25.44
-41%
19.2
-7%
20
-11%
22
-22%
31 (8.3 - 122, n=593)
-72%
Last avg *
93
94.28
-1%
103.2
-11%
98
-5%
91
2%
105 (14.1 - 319, n=584)
-13%
Last max *
152
140.63
7%
132.7
13%
182
-20%
173
-14%
166 (21.9 - 590, n=583)
-9%
Witcher 3 ultra *
110
132.86
-21%
123.1
-12%
132
-20%
142
-29%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Neben einer geringeren Geräuschkulisse würden wir uns vor allem einen kräftigeren Akku wünschen. Bei einem 2 kg leichten und 2 cm dünnen Notebook, das sehr angenehm zu transportieren ist und sich entsprechend für reisefreudige Gamer aufdrängt, sind 46,7 Wh ziemlich dürftig. Tongfang hätte nach Meinung des Autors zugunsten der Akkukapazität den 2,5-Zoll-Schacht streichen sollen. Rund 4 Stunden Internetsurfen per WLAN (Leuchtkraft auf ca. 150 cd/m² reduziert) können jedenfalls nicht ansatzweise an das Razer Blade 15, MSI GS65 und Gigaybte Aero 15X heranreichen, die im selben Test 6 bis 8,5 Stunden schaffen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 05min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 03min
Last (volle Helligkeit)
1h 41min
Monster Tulpar T5 V18.1.1
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, 46.74 Wh
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, 55 Wh
Razer Blade 15 GTX 1060
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, 80 Wh
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, 82 Wh
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, 94.24 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-22%
65%
32%
105%
-4%
Idle
305
271
-11%
507
66%
762
150%
327 (39 - 1174, n=582)
7%
WLAN
243
240
-1%
402
65%
362
49%
513
111%
248 (78 - 622, n=257)
2%
Last
101
45
-55%
81
-20%
156
54%
78.6 (18 - 202, n=549)
-22%
H.264
356
504
244 (88 - 506, n=121)

Fazit - Die Mischung macht's

Pro

+ leichtes und kompaktes Chassis
+ 144-Hz-Panel (optional)
+ mechanische Tastatur
+ RGB-Beleuchtung
+ flottes WLAN
+ NVMe-SSD
+ Slim Bezel
+ Optimus

Contra

- kein Thunderbolt 3 & USB 3.1 Gen2
- stark schwankender CPU-Turbo
- misslungene Lüftersteuerung
- teils Fiepgeräusche
- lahmer Cardreader
- schwacher Sound
- Screen-Bleeding
- kleiner Akku
Monster Tulpar T5, Testgerät zur Verfügung gestellt von Monster Notebook
Monster Tulpar T5, Testgerät zur Verfügung gestellt von Monster Notebook

Für das Tulpar T5 V18.1 gilt im Endeffekt das gleiche Fazit wie beim Schenker XMG Neo 15, welches ebenfalls auf dem Tongfang-Barebone GK5CN6Z basiert.

Positiv wären speziell das gelungene IPS-Display im Slim-Bezel-Design (optional 144 Hz) und die mechanische Tastatur mit RGB-Beleuchtung hervorzuheben. Weitere Stärken sind das geringe Gewicht und der äußerst flache Auftritt, wodurch sich der 15-Zöller perfekt für Ausflüge eignet.

Dass es am Ende trotzdem nicht für ein „Sehr Gut“ reicht, hängt in erster Linie mit dem schlechten Sound, dem schwachbrüstigen Akku und der missglückten Lüftersteuerung zusammen. Im 3D-Betrieb wird das Gerät ungemein laut, was viele Interessenten abschrecken und vom Kauf abhalten dürfte.

In die Thin & Light Top 10 würde das Monster Notebook dennoch einziehen – wenn auch nur knapp.

Monster Tulpar T5 V18.1.1 - 11.09.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
84 / 98 → 86%
Tastatur
89%
Pointing Device
81%
Konnektivität
62 / 81 → 77%
Gewicht
63 / 10-66 → 94%
Akkulaufzeit
75%
Display
88%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
75 / 95 → 79%
Lautstärke
56 / 90 → 62%
Audio
58%
Durchschnitt
77%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 11.09.2018 (Update: 11.09.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.