Test Schenker XMG P501 Gaming-Notebook (Clevo P150HM)

J. Simon Leitner , 10.02.2011

Gamers Dream. Schenker zeigt mit dem XMG P501 einen kompakten 15-Zoller, der dank Nvidia GTX 485M GPU und Intels Sandy Bridge Prozessoren über aktuell leistungsstärkste mobile Hardware verfügt. Special: hochwertiges, mattes Full-HD Display sagt störenden Spiegelungen Adieu.

Geht nicht, gibt's nicht - Es bedarf keines klappbaren Ungetüms auf dem Schreibtisch, um selbst aktuellen Desktop-PCs das fürchten zu lehren. Clevo entwirft mit seinem P150HM Barebone wohl das erste auch optisch ansprechende und durchaus mobile Notebook, das mit den zurzeit leistungsstärksten mobilen Komponenten ausgerüstet werden kann.

Die Rede ist dabei von Nvidias Geforce GTX 485M, die bereits in einem ersten Test die Krone im Benchmarktest an sich reißen konnte und aktuell wohl den stärksten Grafikchip in einem Laptop darstellt. Damit aber nicht genug. Bei der CPU setzt man bei Clevo auf aktuellste Sandy Bridge Technologie, die in unseren Tests einen enormen Leistungszuwachs im Vergleich zu den Core-i Vorgängern verzeichnen konnte.

Der deutsche Hersteller Schenker Notebook nimmt sich dieses vielversprechenden Barebones an, und konfiguriert frei nach Kundenwunsch ein individuelles Paket. Dies reicht von einer günstigen Einsteiger-Lösung mit GTX 460M Grafik und i7-2630QM CPU bis hin zu absoluten High-End Lösungen, ausgestattet mit der besagten GTX 485M Grafikkarte und Intel Sandy Brdige Chips bis hin zur i7-2920XM CPU, der aktuell leistungsstärksten mobilen CPU. Eine entsprechende Konfiguration wurde von uns hinsichtlich der Performance bereits im GTX 485M Gaming Test genau unter die Lupe genommen.

Dass es keiner überteuerten Extreme-CPU bedarf, um sich bei aktuellen Games dennoch höchster Grafikdetails bei absolut flüssigen Bildwiederholungsraten erfreuen zu können, zeigen wir in diesem Testbericht, in dem wir eine Konfiguration mit i7-2630QM CPU und GTX 485M auf Herz und Nieren prüfen. Preispunkt: rund 1800 Euro, abhängig von der jeweiligen Detailkonfiguration (HDD, RAM, Zubehör, Garantie,...)

Schenker hat darüber hinaus ein weiteres Highlight für das P501 im Angebot: ein mattes Full-HD Display, das mit ausgezeichneten Helligkeits- und Kontrastwerten endgültig mit dem Mythos aufräumt, dass ergonomische weil reflexionsfreie matte Displays im Multimediabereich hinsichtlich Bildqualität nicht mit den Glare-Type Schminkspiegeln mithalten könnten.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Wie eingangs bereits beschreiben, überrascht das Schenker XMG P501 mit seinem vergleichsweise kompakten Gehäuse. Dies heißt zwar nicht, dass wir es hier mit einer Flunder vergleichbar der Acer Timeline X-Serie zu tun haben, aber im Vergleich zu bisherigen 15-Zoll High-End Gaming-Notebooks ist die durchgezogene Diät gut erkennbar. Auch die Hard-Facts wie Gewicht (3,19 Kilogramm) oder die schlichten Abmessungen (37.6 x 25.6 x 4.3 Zentimeter) untermauern diesen Eindruck.

Ein weiterer Punkt hat es uns beim Gehäuse des P501 angetan: die Formensprache. Clevo besinnt sich alter Qualitäten und entwirft ein absolut schlichtes Gehäuse mit strengen geometrischen Kanten und Ecken, das bewusst auf Farbspielereien verzichtet. Selbst im Business-Abteil in der Bahn macht das Notebook unter diversen Kollegen der Business-Sparte einen gediegenen Eindruck. Ja, richtig gelesen, in der Bahn. Hier entsteht gerade ein Teil dieses Testberichtes, der vertretbaren Mobilität und dem spiegelfreien Displays sei's gedankt (und auch der Steckdose unter dem Sitz...).

Nach all dem Lob nun einige kritische Einwürfe. Das Gehäuse besteht auch hinsichtlich der Oberflächen durchgehend aus Kunststoff. Dank der Silikon-Beschichtung gibt sich dieser zwar sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken und diversen Verschmutzungen, ein wirklich hochwertiger Eindruck will aber insgesamt nicht aufkommen. Die samtige Haptik gefällt, hantiert man allerdings mit dem Laptop, werden dort und da mögliche Knarrgeräusche (Randbereiche der Baseunit, Bereich optisches Laufwerk) auffällig.
Mit Ausnahme des Bereiches um das integrierte optische Laufwerk geht die gebotene Gehäusestabilität in Ordnung. Speziell der Displadeckel kann sich hier Lorbeeren verdienen, lässt dieser beispielsweise bei punktueller Druckbelastung kaum Kräfte auf das darunterliegende empfindliche Panel durch. Auch die Funktionalität der Scharniere beurteilen wir als gut, wenngleich man auf eine mechanische Transportsicherung im geschlossenen Zustand verzichten muss.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Für einen Gamer der Oberklasse gelten hinsichtlich angebotener Ports etwas verschärfte Anforderungen. So soll umfangreiche Peripherie (Sound, Controller, Speicherlösungen,...) möglichst ohne Beeinträchtigungen angeschlossen werden können. Bereits ein rascher erster Blick um das Gehäuse offenbart hier eine besondere Qualität: die Vorderkante bleibt frei von Anschlüssen, an den Seitenkanten rücken diese soweit nach hinten wie nur möglich und besonders sperrige Kabel und Stecker finden an der Rückseite Platz. Somit ergeben sich sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder selbst bei zahlreichen belegten Ports kaum nennenswerte Einschränkungen neben dem Gerät.

Nicht nur die Position, auch die Anzahl und Art der gebotenen Buchsen stimmt. An der linken Seitenkante finden wir eine Vorkehrung für einen Antennenanschluss (nicht bestückt bei unserem Testgerät), zwei schnelle USB 3.0 Ports, ein USB 2.0 Anschluss, Firewire sowie einen SD-Cardreader.
Rechter Hand im vorderen Bereich wurde das optische Laufwerk integriert, gefolgt von den Audio-Ports in Form von mehreren 3.5mm Klinkenbuchsen (Mikrofon, Kopfhörer, LineIn, S/PDIF), einem weiteren USB 2.0 Port und einem Kensington Schloss im Eckbereich.

Damit nicht genug. Die Rückseite des Gehäuses nimmt weiter den Netzanschluss, eine digitale DVI-I Schnittstelle sowie einen HDMI-Port als auch eine eSATA/USB-Kombi auf. Unserer Meinung nach ein gelungenes Schnittstellenpaket, das dank der großzügigen Ausstattung auch einen fehlenden ExpressCard Slot verkraften lässt.

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
Linke Seite: LAN, 2x USB 3.0, USB 2.0, Firewire, Cardreader
Linke Seite: LAN, 2x USB 3.0, USB 2.0, Firewire, Cardreader
Rückseite: eSATA/USB, HDMI, DVI-I, Netzanschluss
Rückseite: eSATA/USB, HDMI, DVI-I, Netzanschluss
Rechte Seite: Audio Ports, USB 2.0, Kensington Lock
Rechte Seite: Audio Ports, USB 2.0, Kensington Lock

Kommunikation

Der erste Punkt bei dem der User nach Individuellen Bedürfnissen konfigurieren kann sind die verbauten Kommunikationsmodule. Während kabelgebundenes Gigabit-Ethernet zur Basisausstattung zählt, sind beim WLAN-Modul verschiedene Komponenten verfügbar. Vergessen sollte man ein entsprechendes WLAN-Modul beim Konfigurieren nicht, da das XMG P501 ansonsten eiskalt ohne Wireless-Option geliefert wird. Auch Bluetooth 2.1 für die drahtlose Kommunikation mit diverser Peripherie ist verfügbar.

Zubehör

Auf diverse mehr oder weniger nützliche Gadgets wird grundsätzlich verzichtet. Schenker bietet dennoch gegen Aufpreis verschiedene Accessoires für das P501 an. Erfreulich: Das Betriebssystem ist frei wählbar wobei man sich bei einem bestellten vorinstallierten System an der "Nacktheit" der Installation erfreuen darf, sprich keine störenden und Performance-zehrenden Tools zuerst mühsam suchen und entfernen muss.

Garantie

Auch bei der Garantie überlässt Schenker es dem Kunden, wie viel Geld dieser in Service- und Support investieren will. 24 Monate Bring-In Service sind dabei im Standardpaket inkludiert, verschiedenste Upgrades hinsichtlich Art und Länge gegen Aufpreis verfügbar.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Auch wenn es bei den angebotenen Eingabegeräte sehr stark nach den individuellen Vorlieben eines einzelnen Users geht, gibt es doch eine Reihe an Kriterien, die auch eine objektive Beurteilung dieser zulassen.
So gefällt beim Schenker XMG P501 das Layout der Chicklet Tastatur, das praktisch allen angebotenen Tasten eine ausreichend große Dimensionierung gestattet. Hinzu kommt der Nummernblock am rechten Tastaturrand, der sowohl bei der Eingabe von Zahlen als auch für das eine oder andere Game hilfreich sein kann. Selbst die oftmals in Mitleidenschaft gezogenen Pfeiltasten bekommen allesamt eine normale Tastengröße verpasst und lassen sich gut bedienen.

Kommen wir nun zum Tippgefühl auf den angebotenen Tasten. Diese bieten einen eher kurzen Hubweg mit einem noch ausreichend deutlichen Druckpunkt. Weniger gefällt die Geräuschkulisse beim Tippen, insbesondere bei der Eingabe von längeren Texten. Dabei gibt die Tastatureinheit praktisch über die gesamte Breite hinweg ein Klappergeräusch von sich, das bei etwas härterem Anschlag schon als durchaus störend bezeichnet werden kann. Auch wenn sich dies nicht weiter negativ auf das Tippgefühl auswirkt, drückt diese Empfindung doch deutlich auf den Qualitätseindruck des Notebooks.
Hilfreich wäre auch eine Beleuchtung der Tastatur, auf die man allerdings ebenso verzichten muss.

Touchpad

Wenn auch bei einem Gamer sekundär, ist ein Touchpad bei einem Notebook praktisch unverzichtbar. Clevo verbaut hier eine Multitouch-Einheit, die sich aufgrund ihrer geringfügig abgesenkten Position im Bereich der Handballenablagen gut erfühlen lässt. Die Oberfläche des Touchpads zeigt aber dieselbe Silikonbeschichtung wie das umliegende Gehäuse, was wir als etwas problematisch bewerten. Die samtige Haptik an sich gefällt, hinsichtlich Gleiteigenschaften eignet sich das Material aber nur bedingt. Bei der Steuerung des Cursors mit dem Touchpad rubbelte unser Finger gerne über die Oberfläche dahin, was sich in Form eines ruckelnden Mauszeigers samt Sprüngen und Aussetzern bemerkbar machte.

Die beiden zugehörigen Maustasten bedient man am besten mit der zweiten Hand. Widerstand als auch Klickgeräusch dieser Lösung gehen in Ordnung.
Für einen gelegentlichen mobilen Einsatz geht das Touchpad gerade noch durch, ansonsten sollte und wird man wohl besser auf eine externe Maus zurückgreifen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Kommen wir nun zum unserer Meinung nach ersten Highlight des vorliegenden Schenker XMG P501 Gaming-Laptop, dem Display. Dass angesichts der potenten Hardwareausstattung nichts anderes als ein Full-HD Display (1920x1080 Pixel) in Frage kommt, scheint klar. Anders sieht die Sache aber hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit aus. Während vermutlich mehr als 95% der Consumer-Notebooks auf spiegelnde Glare-Type Panels setzen und Produktmanager jeglicher Marken nicht müde werden die erhofften Vorteile von Spiegeldisplays zu predigen, schwimmt Schenker gegen den Strom und setzt auf Wunsch ein Display mit matter Oberfläche in das P150HM-Barebone. Hinsichtlich der Stärke der Entspiegelung spielt es in einer Liga mit diversen hochwertigen Workstations, etwa dem Thinkpad W701, das einen Mittelweg zwischen beinahe sichtbar aufgerauter Displayoberfläche und blankem Spiegel geht. Das Resultat: Deutlich verminderte wenn auch nicht 100% verhinderte Reflexionen an der Displayoberfläche. Unserer Meinung nach der perfekte Kompromiss zwischen Ergonomie und Bildqualität. 

Punkten kann das verbaute Display (AUO11ED) allerdings auch bei den von uns gemessenen Werten hinsichtlich Helligkeit und Kontrast. Maximal messen wir im zentralen unteren Displaybereich hervorragende 295 cd/m². Die Helligkeit fällt zu den oberen Eckbereichen hin auf bis zu 212 cd/m² womit die Helligkeitsverteilung mit rund 72% eher mager ausfällt. Mit freiem Auge sind dennoch keinerlei Abschattungen sichtbar.

237
cd/m²
217
cd/m²
212
cd/m²
247
cd/m²
266
cd/m²
230
cd/m²
275
cd/m²
295
cd/m²
275
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 295 cd/m²
Durchschnitt: 250.4 cd/m²
Ausleuchtung: 72 %
Helligkeit Akku: 266 cd/m²
Schwarzwert: 0.42 cd/m²
Kontrast: 633:1

Nicht nur die Helligkeit, auch der maximal darstellbare Kontrast des Panels kann sich sehen lassen. Mit hohen 633:1 kann das Display in der Oberklasse der Notebookbildschirme mitspielen. Glare-Displays - hoher Kontrast, matte Bildschirme - niedriger Kontrast ? - ein Ammenmärchen, das man dennoch immer wieder zu hören bekommt.

Vergleichsweise positiv fällt auch der darstellbare Farbraum des eingesetzten Panels aus. sRGB kann gut abgedeckt werden, erst der größere Adobe RGB Farbraum geht über die Fähigkeiten des AUO-Displays hinaus. Damit kann auch in diesem Punkt die Masse allen in Notebooks eingesetzten Displays überboten werden. Erst professionelle Laptops mit RGB Display können einen noch größeren darstellbaren Farbraum liefern.

P501 vs. sRGB
P501 vs. sRGB
P501 vs. aRGB
P501 vs. aRGB
P501 vs. GX660R
P501 vs. GX660R
P501 vs. G53 3D
P501 vs. G53 3D
P501 vs. XPS 15
P501 vs. XPS 15

Auch wenn dies bei einem Gaming Notebook nicht zu den vorrangigen Qualitätskriterien zu zählen ist, lässt sich mit dem Schenker XMG P501 auch unterwegs bei ungünstigen Umgebungslichtverhältnissen gut arbeiten. Die ausgezeichnete Helligkeit samt Kontrast und der reflexionsarmen Displayoberfläche machen selbst unter freiem Himmel eine gute Figur. 

Bei der Kontrolle der gebotenen Blickwinkel findet man zwar keine ungewöhnlich großzügigen Sichtbereiche vor, im Vergleich zur aktuellen Multimedia-Mittelklasse steigt das vorliegende Panel dennoch deutlich besser aus. Im horizontalen Bereich sind selbst größere Abweichungen problemlos möglich, das dargestellt Bild bleibt lange unverändert und störende Spiegelungen halten sich in Grenzen. Im vertikalen Bereich sollte man innerhalb eines trotzdem mehr als angenehm stabilen Bereich bleiben, um Bildveränderungen zu vermeiden. Dennoch, selbst im stationären als auch mobilen Einsatz im Laufe unserer Tests mussten wir das Display nie im Öffnungswinkel nachjustieren um ein gutes Bild zu erhalten.

Blickwinkel mySN XMG P501
Blickwinkel mySN XMG P501

Vor uns steht ein Notebook auf Huron-River Basis, sprich aktuellste Sandy Bridge Prozessoren erwarten uns im Inneren des Schenker XMG P501. Unser erster Test der Intel Quadcore Sandy Bridge Palette, durchgeführt mit einem baugleichen Pre-Sample des vorliegenden Clevo P150HM, offenbarte bereits die immense Leistungssteigerung im Vergleich zu den Core-i Prozessoren der Montevina Plattform. Detaillierte Informationen zur aktuellen Intel Cougar-Point Problematik finden Sie in unserem Spezialartikel. Auch wenn davon alle aktuellen Sandy Bridge Notebooks betroffen sind, wirkt sich der Fertigungsfehler in keiner Weise auf die Performance der Plattform und damit auf folgende Leistungstests aus.

Unser Testsystem war mit einem Intel Core i7-2630QM Prozessor ausgestattet, der zwar "lediglich" den Einstieg in die aktuelle Quadcore-Palette der Intel Prozessoren markiert, hinsichtlich Leistungsreserven aber auf bzw. über dem Niveau der ehemals stärksten Intel i7-940XM Extreme CPU spielt. Für Gaming-Belange, wo immer noch die Leistung der verbauten Grafikkarte vorrangig ist, ist man also bestens ausgerüstet. Für Enthusiasten und User mit besonders hohen Anforderungen hinsichtlich Rechenleistung der CPU bietet Schenker aber auch alle anderen Sandy Bridge Quad-Cores, bis hin zur Intel i7-2920XM (hier im Test) an.

Am Zenit des Machbaren befindet sich die verbaute Grafiklösung. Mit der Nvidia Geforce GTX 485M befindet sich die aktuell wohl leistungsstärkste verfügbare Grafikkarte im Schenker XMG P501. Die Grafikkarte basiert auf den GF104 Chip und unterscheidet sich damit grundlegend von der GTX 480M Grafikkarte, die allerdings eine völlig andere Architektur aufweist. Die GTX 485M bietet 384 CUDA Rechenkerne mit einer Taktfrequenz von 1150 Mhz. Die Videospeicherausstattung beträgt 2GB GDDR5. Weitere Details zur GTX 485M finden Sie entweder in unserem umfangreichen Gaming Test der Nvidia Geforce GTX 485M GPU oder aber auf der Detailseite zum Grafikchip.

Systeminfo
Systeminfo GPUZ
Latenzen
Systeminformationen mySN XMG P501

Einen umfangreichen Leistungscheck der eingesetzten CPU (i7-2630QM) finden Sie in unserem Sandy Bridge Quadcore Testbericht, bei dem das vorliegende Schenker XMP P501 als Testplattform diente.

Einen Ausblick auf die gesamte Systemperformance gibt der PCMark Vantage, der eine Vielzahl an Anwendungsszenarien simuliert und diese hinsichtlich der zur Verfügung gestellten Leistung bewertet. Kurzum, mit erreichten 8024 Punkten zählt das vorliegende XMG P501 zu den stärksten Boliden die wir bislang im Test gehabt haben. Das ähnlich ausgestattete Asus G73SW erreichte etwa 7847 Punkte. Hier dürfte sich die besonders performante Harddisk in unserem XMG P501 positiv auswirken.

Höher hinaus geht es praktisch nur mehr mit einem Solid State Drive (SSD), zu finden etwa in unserem Test des aktuellen Alienware M17x R3. Mit erreichten 12700 Punkten liegt dieses dann nochmals ein gutes Stück vor dem XMG. Allerdings: Auch Schenker stattet das P501 auf Wunsch mit einem schnellen SSD nach Wahl aus. Abgesehen von höheren Benchmarkscores wird der Einsatz eines Solid State Drives für den User vor allem in deutlich verkürzten Ladezeiten von Programmen und Dokumenten spürbar. Auch der Systemstart beschleunigt sich erheblich.

PC Mark
PCMark Vantage8024 Punkte
Hilfe
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3651
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
13170
Cinebench R10 Shading 32Bit
5454
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4573 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
16174 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5448 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
40.88 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.61 Points
Hilfe
5.7
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.4
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9

Werfen wir vor den praktischen Gaming-Tests noch einen Blick auf die Benchmarks der GTX 485M Grafikkarte. Sowohl die 17852 Punkte im 3D Mark 2006 (1280x1024) als auch die P13172 Punkte im 3D Mark Vantage Test und nicht zuletzt P2891 Punkte im aktuellsten 3D Mark 11 Benchmarktest qualifizieren die verbaute Grafiklösung als aktuell leistungsstärksten Single-Core Grafikchip. Lediglich die Mobility Radeon HD6970 von AMD könnte der GTX 485M Ärger bereiten. Entsprechende Benchmarks in Verbindung mit Sandy-Bridge Prozessoren fehlen allerdings noch in unserer Datenbank. Einen umfangreichen Test der HD6970 in Verbindung mit Intels Montevina Plattform finden Sie hier.

Erst Systeme mit dualen GPU-Lösungen können dem vorliegenden Notebook das Wasser reichen bzw. gegebenen Falles auch toppen. Hier befinden wir uns jedoch durchwegs in der Klasse der schweren 17-Zöller, die hinsichtlich Mobilität keines Falles mit dem Schenker XMG P501 mithalten können. Das Alienware M17x R3 mit GTX 460M GPU erreicht im 3Dmark Vantage Test 8276 Punkte und bleibt damit deutlich zurück. Das Deviltech Fragbook DTX mit Nvidia Geforce GTX 470M und gleicher Sandy Bridge CPU kann 9814 Punkte einfahren.
Das ältere Alienware M17x mit zwei HD5870 Grafikkarten im Crossfire-Modus schaffte in Verbindung mit einer i7-820QM CPU 12578 Punkte. 

3D Mark
3DMark 0523218 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
17852 Punkte
3DMark Vantage13172 Punkte
3DMark 112891 Punkte
Hilfe

Last but not least eine kurze Analyse des verbauten Massenspeichers. Schenker stattet unser Testgerät zugunsten des Verkaufspreises mit einem konventionellen Massenspeicher von Seagate (ST9750420AS) mit einer Kapazität von immensen 750 Gigabyte (eine HDD!) aus. Dieser baut zwar auf rotierende Magnetscheiben, kann sich im Test aber dennoch mit erstklassigen Übertragungsraten von mehr als 90 MB/sek und einer niedrigen Zugriffszeit von 15.1 Millisekunden positiv bemerkbar machen. CrystalDiskMark bestätigt dieses Ergebnis, sieht allerdings Schwächen beim Schreiben besonders kleiner Datenblöcke (4K). Schenker bietet alternativ auf Kundenwunsch eine Reihe weiterer Massenspeicher bis hin zu hochwertigen (und teuren) SSDs an.

Das Intel Rapid Storage Tool weist für die verbaute Festplatte den Port 0, sprich den von der aktuellen Chipsatz-Problematik nicht betroffenen 6G-Port aus. Unter Umständen betroffen könnten lediglich das optische Laufwerk (Port 2) sowie der eSATA Anschluss an der Gehäuserückseite (Port 3) sein, die beide den 3G Port des Cougar-Point Chipsatzes nutzen. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in diesem Artikel.

HDTune
HDTune
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
HDD an Port 0
HDD an Port 0
DVD an Port 2
DVD an Port 2
eSATA an Port 3
eSATA an Port 3

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Folgend werden wir eine Reihe von aktuellen Games hinsichtlich ihrer Performance mit der vorliegenden Konfiguration testen. Einen umfangreichen Performance-Check zu zahlreichen aktuellen Computer-Games der Nvidia Geforce GTX 485M finden Sie hier. Im Gegensatz zum vorliegenden System wurde bei diesen Tests die Intel Core i7-2920XM CPU in Verbindung mit der GTX 485M genutzt. In den höheren Auflösungsstufen reduziert sich allerdings zunehmend der Einfluss der CPU und die erreichten Werte sind auch mit dem hier getesteten System mit i7-2630QM CPU vergleichbar.

Mafia 2

Mit 87.3 Fps im Schnitt bei hohen Grafiksettings (1366x768, high, 16xAF) im spielintegrierten Benchmarktest der Demoversion und 59.2 Fps bei ultra-Details (1920x1080, high, 16xAF) setzt sich das XMG P501 an die Spitze unserer Charts. Überraschend: selbst bei Ausstattung mit 2920XM Extreme CPU kann das Ergebnis nicht verbessert werden.

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, 0xAA, 16xAF59.2 fps
 1360x768high, 0xAA, 16xAF87.3 fps

Colin McRae: Dirt 2

Die Rennsimulation kann dank DirectX 11 Support auch die Ressourcen der GTX 485M Grafikkarte nutzen. So lieferte unser Testsystem bei hohen Settings (1366x768, high, 2xAA) butterweiche 124.8 Fps im Schnitt und bei ultra Grafikanforderungen (1920x1080, very high, 4xAA) liefert der in der Demo integrierte Benchmarktest immer noch ausgezeichnete 69.7 Fps im Schnitt. Das XMG P501 mit i7-2929xm CPU schafft hier gerade mal 0.6 Fps mehr, etwas zu wenig um einen Aufpreis von mehreren hundert Euro zu rechtfertigen. Eine GTX 470M bleibt mit 53.9 Fps hier deutlich zurück (Deviltech Fragbook DTX) während eine GTX 460M mit bis zu 42.9 Fps (Toshiba Qosmio X500) nochmals mehr Abstand zeigt.

Battlefield: Bad Company 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, HBAO on, 4xAA, 8xAF53.55 fps
 1366x768high, HBAO on, 1xAA, 4xAF100.45 fps

Battlefield: Bad Company 2

Der beliebte Online-Shooter stellt selbst bei höchsten Grafikdetails kein Problem für unser Testgerät dar. Hohe Grafikeinstellungen (1366x768, high, 1xAA/4xAF) liefern in unserem Benchmarktest im Schnitt 100.45 Fps, ultra Details (1920x1080, high, 4xAA/8xAF) liefern immer noch flüssige 53.55 Bilder pro Sekunde im Durchschnitt. Auch in diesem Test kann sich unser Testgerät minimal vor das baugleiche XMG P501 mit 2929XM CPU setzen. Eine GTX 470M liegt mit bis zu 37.5 Fps (Deviltech Fragbook DTX) hier schon deutlich zurück. Eine GTX 460M erreicht bis zu 32 Fps in derselben Disziplin.

Call of Duty: Black Ops
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080extra, 4xAA, 8xAF74.2 fps
 1360x768high, 2xAA, 4xAF77.54 fps

Call of Duty: Black Ops

Auch die aktuellste Ausgabe der bekannten Call of Duty Reihe ist für unseren Gamer keine wirkliche Herausforderung. 77.5 Fps im Schnitt bei hohen Grafikdetails (1366x768, high, 2xAA/4xAF) als auch 74.2 Fps bei ultra Details (1920x1080, extra, 4xAA/8xAF) gewähren flüssiges Spielen bei maximalem Grafikgenuss.
Auch hier kann sich unsere Konfiguration vor die Bestückung mit 2920XM CPU schieben, knapp aber doch. Eine GTX 470M kommt auf bis zu 64.1 Fps, eine GTX 460M auf bis zu 55.7 Fps. 

Colin McRae: DIRT 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080Ultra Preset, 4xAA69.7 fps
 1360x768High Preset, 2xAA124.8 fps

Fazit Gaming

Die Nvidia Geforce GTX 485M sorgt für Spielegenuss auf höchstem Niveau. Beinahe alle aktuellen Spieletitel können bei höchster Detailstufe in Full-HD am Laptop flüssig dargestellt werden. Dazu braucht es auch keiner Intel Extreme-CPU, bereits der kleinste Quad-Core Sandy Bridge Chip sorgt für mehr als ausreichend Leistung.

min. mittelhoch max.
Colin McRae: DIRT 2 (2009) 124.869.7fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 100.4553.55fps
Mafia 2 (2010) 87.359.2fps
Call of Duty: Black Ops (2010) 77.5474.2fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Bei einem High-End Gaming System mit entsprechend leistungsstarker verbauter Hardware fallen die Anforderungen hinsichtlich den beobachtbaren Emissionen entsprechend niedriger aus als bei Office-Laptops und besonders mobilen Geräten. Insofern sind wir mit der gebotenen Geräuschkulisse im Betrieb ohne Last bzw. bei einfachen Office-Aufgaben einigermaßen zufrieden. Über lange Strecken bleiben die beiden Lüfter komplett deaktiviert und hörbar ist lediglich das Rauschen der Festplatte. Wiederholt schaltet sich im weiteren Verlauf das Kühlsystem des Prozessors hinzu und sorgt für eine etwas präsentere Geräuschkulisse wenngleich diese immer noch im akzeptablen Rahmen für einen entsprechend ausgestatteten Gamer bleibt. Etwas nervig wird mit der Zeit lediglich der wiederkehrende Wechsel zwischen Stille und aktiviertem Lüfter. Der GPU Lüfter bleibt im Office-Betrieb praktisch durchgehend deaktiviert.

Fordert man das System mit einem 3D-Game oder Benchmarktest (3D Mark 2006), läuft auch der GPU-Lüfter an und steigert gemeinsam mit dem CPU-Lüfter seine Drehzahl. Je nach eingeforderter Leistung liegt der Lärmpegel des gesamten Systems nun bei akzeptablen 39 dB(A) bis hin zu schon sehr präsenten 45.2 dB(A), die gleichzeitig auch das gemessene Maximum im Stresstest darstellen. Sofern ein Game über eine entsprechend mitreißende Soundkulisse verfügt, geht der Lärmpegel des XMG P501 auch im Gaming-Betrieb durchaus in Ordnung. Lediglich bei besonders ruhigen Games mit hohen Systemanforderungen greift man dann gerne zum Headset um die Lüfter akustisch auszublenden.

Lautstärkediagramm

Idle 32.1 / 32.1 / 35.2 dB(A)
HDD 33.0 dB(A)
DVD 38.6 / dB(A)
Last 45.2 / 45.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-300 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Im Betrieb ohne Last können wir an der Baseunit sowohl an deren Ober- als auch Unterseite keine auffälligen Erwärmungen beobachten. Maximal 31.3°C im Bereich der Tastatur bzw. 36.6°C an der Unterseite liegen im Bereich eines unspektakulären Office-Notebooks.
Wie gewohnt fordern wir unsere Testsysteme über einen Zeitraum von mindestens einer Stunde im Stresstest, wobei CPU und GPU mittels Prime95 und Furmark zu annähernd 100% ausgelastet werden. Das Schenker XMG P501 bleibt aber auch in diesem Extremszenario cool und kontert mit einer Maximaltemperatur von nur 38.2°C im hinteren Bereich an der Oberseite (Handballen nur 29.2°C) und vertretbaren 45.8°C an der Unterseite der Baseunit. In Anbetracht der verbauten Hardware eine besondere Auszeichnung für das Clevo-Kühlsystem des P150HM Barebones.

Stresstest
Stresstest

m Inneren des Notebooks herrscht ebenso gelassene Stimmung. Die CPU taktet zu Beginn unseres Stresstest mit knapp 2.0 GHz (Prime95, alle Threads belastet), die Grafikkarte mit 573.8 MHz (Core) bzw. 1150 MHz (Shader) auf Niveau der Vorgaben von Nvidia.
Nach mehr als vier Stunden im Stresstest pendelt sich die CPU bei lediglich 80°C und die GPU bei etwas höheren 86°C ein. Beide Werte geben keinen Anlass zur Kritik. Speziell bei der CPU lässt sich eine durchaus höhere Kühlkapazität ablesen, die etwa erst durch den Einsatz der 2920XM-CPU ausgeschöpft werden kann. Die Taktraten von CPU und GPU bleiben konstant und auch ein direkt im Anschluss an den Stresstest durchgeführter 3DMark Benchmarktest zeigt keine Hinweise auf ein Throttling der verbauten Komponenten.

Max. Last
 37.7 °C38.2 °C36.8 °C 
 27.9 °C32.4 °C32.1 °C 
 25.3 °C30.2 °C29.2 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 32.2 °C
45.5 °C45.8 °C35.4 °C
37.3 °C45.6 °C33.6 °C
28.6 °C40.3 °C33.1 °C
Maximal: 45.8 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
Netzteil (max.)  54.2 °C | Raumtemperatur 22.1 °C | Raytek Raynger ST

Lautsprecher

Das Schenker XMG P501 verfügt über eine Speaker-Subwoofer Kombination. Im Soundtest unterschiedlicher Musiktitel fiel die überaus gute maximale Wiedergabelautstärke auf. Bässe waren zwar im Klangbild gut auszumachen, dennoch könnte der Sound etwas runder und präsenter klingen. Im Vergleich mit anderen Notebooks würden wir die gebotene Soundkulisse über dem Durchschnitt sehen, dennoch hinter Soundspezialisten, etwa den Asus Sonic Master Notebooks.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Unser Multimeter bescheinigt unserem Testsystem einen Verbrauch von mindestens 26.6W im Betrieb ohne Last im Energiesparmodus bei deaktivierten Funkmodulen und minimaler Displayhelligkeit. Belastet man das System mit einem Game oder etwa im 3DMark 2006, verzeichnen wir rund 125.1W. Im Stresstest schießt unsere Anzeige kurzzeitig auf bis zu 180.2W hoch um sich dann bei etwa 159W einzupendeln. Weiteres Energiesparpotential im Office-Betrieb könnte Nvidias-Optimus bringen, das allerdings nicht für das XMG P501 verfügbar ist.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.0 / 0.5 Watt
Idle 26.6 / 29.1 / 31.7 Watt
Last 125.1 / 180.2 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Auch wenn sich die von einem Gaming Notebook erwarteten Akkulaufzeiten in Grenzen halten, stattet Schenker das XMG P501 mit einem voluminösen 77Wh Lithium-Ionen Akku aus. Unter geringster Lastannahme reicht dies für rund 210 Minuten (BatteryEater Readers Test). Im Classic Test werden 110 Minuten erreicht, wobei dies nicht den Worst-Case repräsentiert. Die OpenGL-Berechnung vermag weder GPU noch CPU wirklich zu fordern, die damit nicht ihren maximalen Leistungshunger zeigen. Ein Blick auf den möglichen Leistungsbedarf im Stresstest von knapp 160 Watt und die Akkukapazität von 77 Wh reduziert die schlechtesten Falles zu erwartende Laufzeit auf rund 30 Minuten.
Will man sich eine DVD auf dem System ansehen und aktiviert dafür den Energiesparmodus bei angepasster Helligkeit, sind in etwa zwei Stunden Laufzeit möglich. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 30min
DVD
2h 00min
Last (volle Helligkeit)
1h 50min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Schenker XMG P501
Schenker XMG P501

Im Schenker XMG P501 (Clevo P150HM) erfahren einzelne hochwertige Komponenten ihre gelungene Verschmelzung zu einem gelungenen kompakten Gaming-Notebook. Herzstück ist ohne Zweifel Intels Sandy Bridge / Huron River Plattform, die hinsichtlich CPU-Performance neue Maßstäbe im mobilen Bereich setzt. Dazu wählt man eine hochperformante Nvidia GTX 485M Grafikkarte, die aktuell ebenso die Benchmarksskala nach oben hin begrenzt, entwickle ein leistungsfähiges Kühlsystem und packe das ganze in ein schlichtes Gehäuse ohne zu viel Glanzlack und Lichtspielereien. Flankiert von einer flotten Festplatte oder gar einem Solid State Drive sollten hinsichtlich Leistungsreserven keine Wünsche offen bleiben.

Nicht nur unter der Haube scheint alles zu stimmen, auch rundum hat man überwiegend gute Arbeit geleistet. Wichtigstes Feature ist unserer Meinung nach neben den genannten Hardware-Komponenten das erstklassige Display, das neben der reflexionsarmen Oberfläche auch mit hervorragenden Werten hinsichtlich Helligkeit und Kontrast punkten kann.

Sprechen wir hier nun vom perfekten Gaming-Notebook? Nicht ganz, leider. So konnten wir uns sowohl mit der Tastatur als auch mit dem angebotenen Touchpad nicht wirklich anfreunden. Überhaupt will das Gehäuse mit seinen Kunststoffoberflächen und der teils mangelnden Formstabilität nicht so wirklich einen hochwertigen Gesamteindruck aufkommen lassen. In dieser Disziplin muss sich das Clevo-Barebone dann doch eindeutig den Kollegen von Asus (G73SW) und dem Alienware M17x R3 geschlagen geben.

Dennoch, selbst im Stresstest geht dem Schenker XMG P501 nicht die Luft aus und das Gerät bleibt zu jeder Zeit auf vertretbarem Lärmniveau bzw. noch angenehm temperiert. Sofern man sich mit den geschilderten Einschränkungen arrangieren kann, stellt das XMG P501 eine attraktive Wahl für ein Gaming-orientiertes Publikum dar. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ermöglichen eine optimale Anpassung an die individuellen Präferenzen und den Füllgrad der Geldbörse. 

» Das Schenker XMG P501 ist derzeit ab 1535,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

Diesen Artikel kommentieren / Antworten:

Im Test: mySN XMG P501
Im Test:  mySN XMG P501

Datenblatt

Schenker XMG P501

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM65
:: Speicher
8192 MB, DDR3 SDRAM 1333MHz, max. 16GB
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 485M - 1150 MB, Kerntakt: 575 MHz, Speichertakt: 750 MHz, Forceware 265.66
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, AUO11ED, Full-HD Non-Glare mit LED-Backlight, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus 7200.5 ST9750420AS, 750 GB 7200 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 Firewire, 1 DVI, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, LineIn, S/PDIF, Mikrofon, Card Reader: 9-in-1 Cardreader (MMC/RSMMC/MS/MS Pro/MS Duo/SD/Mini SD/SDHC/SDXC), 1 Fingerprint Reader,
:: Netzwerkverbindungen
JMicron PCI Express Gigabit Ethernet Adapter (10/1000MBit), 802.11 b/g/n (b g n ), 2.1 +EDR (optional) Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW TS-L633F
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 43 x 376 x 256
:: Gewicht
3.19 kg Netzteil: 1.06 kg
:: Akku
76.96 Wh Lithium-Ion, 8 Zellen, 5200 mAh
:: Preis
1800 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2.0 MP, 24 Monate Garantie

 

[+] compare

Ähnliche Geräte

Geräte eines anderen Herstellers und/oder mit einer anderen CPU

Geräte mit der selben Bildschirmgröße und/oder ähnlichem Gewicht

» Test Gigabyte P25X v2 Notebook
GeForce GTX 880M, Core i7 4810MQ
» Test Medion Akoya S6213T MD98716 Convertible
HD Graphics (Bay Trail), Pentium N3530
» Test Dell Precision M2800 Notebook
FirePro W4170M, Core i7 4810MQ
» Test MSI GE60-2PEi781B Notebook
GeForce GTX 860M, Core i7 4700HQ
» Test MSI GT60 Dominator Notebook
GeForce GTX 870M, Core i7 4800MQ

Links

Preisvergleich

Pro

+Schlichtes Design
+Kompakte Abmessungen und Gewicht
+Umfangreiche Anschlussausstattung bei durchdachter Platzierung
+Großzügiges Tastaturlayout
+Reflexionsarmes FHD Panel mit erstklassigen Messwerten
+Ausgezeichnete Anwendungs- und 3D-Performance
+Vertretbare Lärm- und Hitzeemissionen
+Individuelle Konfiguration bei Hardware, Kommunikation, Zubehör sowie Service und Support möglich
 

Contra

-Teils mangelnde Stabilität
-Klapprige Tastatur
-Klebriges Touchpad

Shortcut

Was uns gefällt

Performance am oberen Limit, ein erstklassiges Display und dazu noch überschaubare Emissionen. Gamerherz, was willst du mehr?

Was wir vermissen

Mit rund 1800 Euro bleibt dieser Gamer im unserer Meinung nach durchaus leistbaren Bereich.

Was uns NICHT verblüfft

Das nicht endend wollende Geschwätz von ach so tollen Schminkspiegel-Displays. Nein, Danke.

Die Konkurrenz

Gaming-Laptops auf Sandy Bridge Basis. Aktuell: Asus G73SW mit GTX 460M GPU oder das brandneue Alienware M17x R3, ebenso mit Intel 2630QM CPU und GTX 460M Grafikkarte.

Bewertung

Schenker XMG P501
10.02.2011 v2
J. Simon Leitner

Gehäuse
82%
Tastatur
80%
Pointing Device
78%
Konnektivität
88%
Gewicht
69%
Akkulaufzeit
78%
Display
90%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
85%
Lautstärke
76%
Auf- / Abwertung
86%
Durchschnitt
83%
86%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Schenker XMG P501 Gaming-Notebook (Clevo P150HM)
Autor: J. Simon Leitner (Update: 11.02.2014)