Notebookcheck

Test mySN XMG U700 ULTRA GTX 470M SLI-Notebook

Florian Glaser , 25.01.2011

Gipfelstürmer. Performance-Enthusiasten mit dickem Geldbeutel finden im mySN XMG U700 ULTRA ein äußerst potentes Desktop-Replacement. Mit einer Desktop-CPU und zwei GeForce GTX 470M GPUs ausgestattet, hat es der 17-Zöller auf den Titel „schnellstes erhältliches Notebook“ abgesehen.

mySN XMG U700 ULTRA

Wie von Schenker gewöhnt, lässt sich das mySN XMG U700 ULTRA vielfältig an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Um dem hohen Leistungsanspruch gerecht zu werden, dient als Prozessor gleich ein Desktop-Modell. Für Gamer sind dabei vor allem Intels Core i7-Prozessoren interessant, deren Palette vom Core i7-950 (4 Kerne, 3.06 GHz, 8 MByte L3-Cache) bis hin zum Core i7-980X (6 Kerne, 3.33 GHz, 12 MByte L3-Cache) reicht. Bei der Grafikkarte sind für spielebegeisterte Nutzer Nvidias GeForce-Modelle die richtige Wahl, GTX 460M und GTX 470M können jeweils auch als SLI-Verbund konfiguriert werden. Der Arbeitsspeicher steht den restlichen Komponenten in nichts nach, es sind maximal zwölf GByte DDR3-RAM möglich.

Richtig schwierig wird die Entscheidung unterdessen bei der Festplattenkonstellation. Das verwendete Gehäuse liefert nämlich Platz für ganze drei Festplatten. Neben konventionellen HDDs und zukunftsträchtigen SSDs hat Schenker auch Hybrid-Modelle im Angebot, die einen guten Kompromiss darstellen. Wer gerne Filme in hoher Qualität genießt, sollte zudem über ein Laufwerks-Upgrade nachdenken. Statt eines DVD-Brenners wird optional ein Blu-Ray-Player oder Blu-Ray-Brenner verbaut. Für ein Wlan-Modul wird ebenfalls ein kleiner Aufpreis fällig, Bluetooth ist dagegen standardmäßig integriert. Das Betriebssystem offenbart keine Überraschungen, Windows 7 steht als Home Premium, Professional oder Ultimate-Variante zur Verfügung. Wer auf einen umfangreichen Service Wert legt, kann die Garantie schließlich von 24 auf maximal 48 Monate erweitern. Einzig das 17.3-zöllige Glare-Display bietet keine Eingriffsmöglichkeiten, es löst in jeden Fall mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf.

Wie in der Einleitung erwähnt, ist das mySN XMG U700 ULTRA eher für gut betuchte Spieler gedacht. So veranschlagt Schenker bereits für die Basiskonfiguration üppige 1749 Euro. Mit entsprechender Ausstattung klettert der Preis blitzschnell in ungeahnte Höhen, unser Testgerät (siehe Datenblatt rechts) kam beispielsweise auf 3077 Euro. Da wir das zugrunde liegende X7200 Barebone von Clevo inzwischen schon zweimal begutachten konnten, wollen wir Sie für eine Erläuterung der Kategorien „Gehäuse“, „Ausstattung“ und „Eingabegeräte“ an den Test der DevilTech HellMachine DTX verweisen.

Display

Wie wir testen - Display

Das Display war in der Vergangenheit meist eine DER großen Stärken der Clevo-Barebones. In unserem letzten Test war das mySN XMG U700 ULTRA mit dem qualitativ hochwertigen Hannstar HSD173PUW1 Panel ausgestattet, das mit einem erfreulich niedrigen Schwarzwert (unter 0.2 cd/m²) und einem hervorragenden Kontrast (über 1000:1) punkten konnte. Aus unerfindlichen Gründen hat sich Clevo nun für einen Displaywechsel entschieden. Um es kurz zu machen: Das eingesetzte LG LP173WF1-TLC1 Panel ist im Vergleich zum Hannstar um Klassen schlechter.

184
cd/m²
178
cd/m²
180
cd/m²
177
cd/m²
175
cd/m²
175
cd/m²
184
cd/m²
202
cd/m²
194
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 202 cd/m²
Durchschnitt: 183.2 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 175 cd/m²
Schwarzwert: 0.91 cd/m²
Kontrast: 192:1

Angefangen beim Schwarzwert, der mit 0.91 cd/m² verhältnismäßig hoch ausfällt. Besonders dunkle Szenen in Filmen und Spielen weisen einen sichtbaren Graustich auf, was der Atmosphäre nicht unbedingt zuträglich ist. In Kombination mit der gerade noch ordentlichen Helligkeit (durchschnittlich 183.2 cd/m²) ergibt sich ein magerer Kontrast von 192:1. Farb- und Helligkeitsabstufungen wirken nicht allzu differenziert, das Bild macht einen etwas blassen Eindruck. Damit Filme und Spiele ihr volles Potenzial entfalten können, muss der Nutzer zwangsläufig auf einen externen Monitor zurückgreifen.

mySN XMG U700 ULTRA vs. sRGB
mySN XMG U700 ULTRA vs. sRGB
mySN XMG U700 ULTRA vs. AdobeRGB
mySN XMG U700 ULTRA vs. AdobeRGB
mySN XMG U700 ULTRA vs. MacBook Pro 17
mySN XMG U700 ULTRA vs. MacBook Pro 17
Reflexionen

Mit einem externen Monitor erspart sich der Nutzer auch die nervigen Spiegelungen, die das Notebookdisplay aufgrund seiner Glare-Oberfläche produziert. Bei ungünstiger Positionierung gegenüber oder unter Fenstern bleibt man tagsüber selbst in Innenräumen nicht vor unangenehmen Reflexionen verschont. Für den Außeneinsatz ist das mySN XMG U700 ULTRA allein schon wegen seines hohen Gewichtes von knapp sechs Kilogramm ungeeignet.

Weitere Kritik muss ich das Display für die geringe Blickwinkelstabilität anhören. Insbesondere vertikal ist schon bei minimalen Abweichungen eine deutliche Verfälschung des Bildes wahrnehmbar. Insgesamt enttäuscht die Displayqualität auf ganzer Linie. Bei einem tausende Euro teuren Desktop-Replacement darf man als Käufer definitiv mehr erwarten. Wir können nur hoffen, dass sich Clevo bald wieder auf alte Tugenden besinnt und ein überzeugendes Panel verwendet.

Blickwinkel mySN XMG U700 ULTRA
Blickwinkel mySN XMG U700 ULTRA
Turbo-Boost
Turbo-Boost

Prozessor: Intel Core i7-950

Im Gegensatz zu den meisten Notebooks kommt als Prozessor kein mobiler Ableger, sondern ein waschechtes Desktop-Modell zum Einsatz. Der Core i7-950 ist eine äußerst performante Quad-Core-CPU von Intel, die schon im Ausgangszustand mit beachtlichen 3.06 GHz taktet. Mithilfe der Turbo-Boost-Technik erfährt der Core i7-950 bei Bedarf sogar eine moderate Übertaktung auf bis zu 3.33 GHz. Optimierte Anwendungen freuen sich zudem über die Hyperthreading-Technologie. Durch die Simulation von vier virtuellen Kernen ist der Core i7 dazu in der Lage, ganze acht Threads gleichzeitig zu bearbeiten.

Für Gamer ist derweil eher die Cache-Ausstattung von Belang, acht MByte L3-Cache sind als üppig zu bezeichnen. Wesentlicher Nachteil der in 45nm Strukturbreite gefertigten Bloomfield-CPU ist allerdings ihr exorbitanter Energieverbrauch, mit einer TDP von 130 Watt werden die mobilen Vierkerner um das dreifache überflügelt. Um dem Prozessor zu Höchstleistungen zu verhelfen, hat Schenker unserem Testgerät sechs GByte DDR3-Arbeitsspeicher verpasst.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo HDTune (HDDs)
Systeminfo HDTune (SSD)
Systeminfo HDTune (SSD)
Systeminfo GPUZ
Systeminfo CPUZ Graphics
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo HDTune (HDDs)
Systeminformationen mySN XMG U700 ULTRA

Leistung CPU

Intel hat kürzlich seine neue Prozessor-Generation mit dem Codenamen „Sandy Bridge“ veröffentlicht. Da sich diese im Test als extrem leistungsstark herausstellte, brannte uns natürlich die Frage im Kopf, ob eine Desktop-CPU überhaupt noch ihre Daseinsberechtigung im mobilen Sektor hat. Aus diesem Grund ließen wir den Core i7-950 gegen das Sandy Bridge Top-Modell Core i7-2920XM (2.50 – 3.50 GHz) antreten, das ebenfalls über acht MByte L3-Cache verfügt, dafür bereits im 32nm Prozess gefertigt wird und aufgrund einer TDP von 55 Watt deutlich genügsamer arbeitet.

Bereits im Singlecore-Rendering des Cinebench R10 (64bit) hat der Core i7-950 nicht den Hauch einer Chance, mit 5343 zu 4545 Punkten zieht der Core i7-2920XM um 18% vorbei (mySN XMG P501). Im Multicore-Rendering (64bit) nähern sich die Prozessoren zwar etwas an, 19727 zu 17624 Punkte stehen trotzdem für einen Abstand von 12%. Auch im aktuellen Cinebench R11.5 (64bit) muss sich der Core i7-950 geschlagen geben, mit 5.7 zu 5.19 Punkten setzt sich der Core i7-2920XM souverän an die Spitze (+10%).

Kurzum: Intel hat bei seiner neuen mobilen Prozessor-Generation einen derart guten Job abgeliefert, dass Desktop-CPUs selbst für absolute Performance-Enthusiasten obsolet werden. Einzig der vergleichsweise niedrige Preis dürfte Desktop-Prozessoren noch eine Weile im Notebooksegment halten.

Cinebench R10 Shading 32Bit
5348
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
17624 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5316 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
14558
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4545 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3652
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
5.19 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
40.38 fps
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage13655 Punkte
Hilfe
HWiNFO
HWiNFO

Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 470M SLI

Herzstück des mySN XMG U700 ULTRA bilden die beiden GeForce GTX 470M GPUs, die zusammen im sogenannten SLI-Modus laufen. Die GeForce GTX 470M basiert auf der topmodernen Fermi-Architektur und ist nach der GTX 485M Nvidias momentan zweitschnellste mobile Grafikkarte. Mit einem Takt von 535 MHz (Kern), 750 MHz (Speicher) und 1070 MHz (Shader) ordnet sich die GeForce GTX 470M - bis auf den Speicher - zwischen der GTX 480M (425/600/850 MHz) und der GTX 460M (675/625/1350 MHz) ein. Gleiches gilt für die Shaderanzahl: Während die GTX 460M auf 192 und die GTX 480M auf 352 Shadereinheiten zurückgreift, enthält die GeForce GTX 470M ganze 288 Shader.

Trotz der geringeren Shaderanzahl kann sich die GeForce GTX 470M insgesamt vor der GTX 480M positionieren. Grund: Der verwendete GF104 Chip ist von Nvidia weit besser an die Anforderungen des Consumer-Marktes angepasst worden, als der GF100 Chip der GTX 480M. Ihre hohe Leistungsfähigkeit verdankt die GeForce GTX 470M nicht zuletzt ihrem 1.5 GByte großen GDDR5-Videospeicher, der mit 192bit adäquat angebunden ist. Weitere Stärke der Nvidia-GPU ist die Vielzahl an unterstützten Features. Für Gamer ist dabei vor allem die PhysX-Technologie interessant, die Physikberechnungen auf die Grafikkarte auslagern kann.

SLI-Modus
SLI-Modus

SLI = Scalable Link Interface

Widmen wir uns kurz der Nachteile eines Dual-GPU-Systems. SLI (oder AMDs Gegenstück CrossFire) sorgt in der Theorie zwar für einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs, falls der GPU-Treiber aber (noch) nicht für ein bestimmtes Spiel angepasst wurde, bleibt eine zweite Grafikkarte ohne Nutzen. Hinzu gesellen sich ein hoher Energieverbrauch und eine hohe Abwärme, die den Einsatz nur in großen und gut belüfteten (und damit meist lauten) Gehäusen ermöglichen.

Als weiteres Problem sind die sogenannten „Mikroruckler“ zu nennen. Da die einzelnen Bilder jeweils abwechselnd von beiden Grafikkarten berechnet werden, können die Bildabstände zuweilen variieren. Dies führt gerade unter einer Framerate von 30 fps zu subjektiv wahrnehmbaren Rucklern. Aufgrund ihrer enormen Leistungsreserven sind Mikroruckler bei der GeForce GTX 470M SLI jedoch eine Seltenheit.

7.5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.5
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
7.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
7.8
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.8

Leistung GPU

Die hervorragende Performance der GeForce GTX 470M SLI wird beispielsweise im 3DMark Vantage ersichtlich. 16161 Punkte (GPU-Score) sind nicht nur das beste Ergebnis, das wir jemals bei einem Notebook ermittelt haben, sondern liegen auch 9% über der GTX 480M SLI (14890 Punkte, DevilTech HellMachine DTX) und 23% über der GTX 460M SLI (13156 Punkte, mySN XMG U700 ULTRA). Eine einzelne GeForce GTX 470M wird sogar um 92% überholt (8420 Punkte).

Im DirectX 11 basierten Unigine Heaven 2.1 Benchmark (1280 x 1024, High, Tessellation normal) reiht sich die GeForce GTX 470M SLI mit 57.1 fps zwar deutlich vor der GTX 460M SLI (47.2 fps), jedoch knapp hinter der GTX 480M SLI (58.8 fps) ein. Deaktiviert man SLI, sinkt die Leistung der GeForce GTX 470M auf 30.8 fps (-46%).

3D Mark
3DMark 0369012 Punkte
3DMark 0525241 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
19368 Punkte
3DMark Vantage16802 Punkte
Hilfe

Festplatte(n)

Die von Schenker gewählte Festplattenkonstellation hat besondere Aufmerksamkeit verdient. Als Systempartition verrichtete eine 128 GByte große SSD von Crucial ihren Dienst. Die RealSSD C300-CTFDDAC128MAG-1G1 zählt zu den derzeit schnellsten Festplatten und punktet bei kleinen wie großen Dateien mit einer exzellenten Performance. Über eine sequentielle Leserate von 270.7 MB/Sek, eine sequentielle Schreibrate von 138.1 MB/Sek und eine Zugriffszeit von 0.1 ms können die meisten Notebooks nur träumen.

Doch damit nicht genug: Zusätzlich zur SSD waren im Notebook noch zwei jeweils 750 GByte große HDDs von Hersteller Seagate (Momentus 7200.5 ST9750420AS) verbaut, die im leistungssteigernden RAID 0 eingerichtet waren. Während die Zugriffszeit mit 13.2 ms nicht ansatzweise an eine SSD heranreicht, können die sequentielle Leserate (197.7 MB/Sek) und die sequentielle Schreibrate (168.3 MB/Sek) einigermaßen Anschluss halten.

CrystalDiskMark SSD
CrystalDiskMark SSD
CrystalDiskMark HDDs
CrystalDiskMark HDDs
Crucial RealSSD C300 CTFDDAC128MAG-1G1
Minimale Transferrate: 198.4 MB/s
Maximale Transferrate: 208 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 204.4 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 113.6 MB/s
DPC Latency Checker
DPC Latency Checker: Hohe Werte bei (De-)Aktivierung von Bluetooth und Wlan

Fazit Leistung

Die Anwendungsleistung des mySN XMG U700 ULTRA ist mehr als referenzwürdig. In fast allen Benchmarks konnte das Notebook neue Bestwerte aufstellen, 13655 Punkte im PCMark Vantage hat beispielsweise noch kein Gerät zuvor geschafft. Die Kombination aus Desktop-CPU und Dual-GPU kommt grundsätzlich auch mit den anspruchsvollsten Anwendungen spielend zurecht, Zukunftssicherheit ist dem mySN XMG U700 ULTRA kein Fremdwort. Um die Aufrüstbarkeit ist es ebenfalls gut bestellt, drei Festplattenslots eröffnen viele Kombinationsmöglichkeiten. Ein flotte SSD für das Betriebssystem und eine oder mehrere HDD(s) für die eigene Mediensammlung? Mit dem wuchtigen X7200 Barebone lässt sich vieles realisieren.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Bei den Spielebenchmarks ließen wir die GeForce GTX 470M SLI wiederum gegen ihre Geschwister aus eigenem Hause, die GTX 460M SLI (mySN XMG U700 ULTRA) und die GTX 480M SLI (DevilTech HellMachine DTX), antreten. Um einen fairen Vergleich zu gewährleisten, werden wir im Text lediglich auf die Ergebnisse in der rechenintensiven FullHD-Auflösung 1920 x 1080 eingehen.

Call of Duty: Black Ops

Der neuste Call of Duty Ableger gehörte neben Fifa 11 zu den wenigen Titeln, die nicht von SLI profitierten. Ursache dürfte der nicht mehr ganz taufrische GPU-Treiber (ForeWare 259.70) sein, dem wohl eine SLI-Unterstützung für die entsprechenden Titel fehlte. Beim Einsatz von sehr hohen Details, 4x AA (Antialiasing) und 8x AF (anisotrope Filterung) kam die GeForce GTX 470M SLI jedenfalls auf 61.4 fps, was minimal unter dem Ergebnis einer einzelnen GeForce GTX 470M liegt (62.1 fps). Die Spitzenposition wird in Black Ops von der GTX 485M eingenommen (71.4 fps, mySN XMG P501).

GTX 470M: 62.1 fps -> GTX 470M SLI: 61.4 fps = -1%

Call of Duty: Black Ops
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080extra, 4xAA, 8xAF61.4 fps
 1360x768high, 2xAA, 4xAF77.3 fps
 1024x768medium, 0xAA, 0xAF77.3 fps
 800x600low (all off), 0xAA, 0xAF83.5 fps

Mafia 2

Der lang ersehnte Nachfolger einer der beliebtesten Action-Titel stellt keine allzu großen Anforderungen an die Hardware, weshalb schon eine einzelne GeForce GTX 470M für hohe Details und 16x AF völlig ausreicht (43.9 fps). Aktiviert man SLI, steigt die Bildwiederholrate um 74% auf sehr gute 76.6 fps. Sowohl GTX 480M SLI (75.8 fps) als auch GTX 460M SLI (66.0 fps) geraten etwas ins Hintertreffen.

GTX 470M: 43.9 fps -> GTX 470M SLI: 76.6 fps = +74%

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, 0xAA, 16xAF76.6 fps
 1360x768high, 0xAA, 16xAF103.9 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF114 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF124.4 fps

Starcraft 2

Der Echtzeit-Strategiehit Starcraft 2 ist nicht unbedingt ein Freund von SLI. Mit einer zweiten GeForce GTX 470M erhöhte sich die Performance lediglich um 24% von 40.5 auf 50.3 fps. Damit rechnet die GeForce GTX 470M SLI allerdings immer noch schneller als die GTX 480M SLI und die GTX 460M SLI, die sich mit 42.5 respektive 40.8 fps begnügen müssen. Unsere Benchmarkliste wird indes von der Radeon HD 6970M angeführt (58.0 fps, Eurocom W860CU Cougar).

GTX 470M: 40.5 fps -> GTX 470M SLI: 50.3 fps = +24%

StarCraft 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080ultra50.3 fps
 1360x768high73.9 fps
 1360x768medium83.3 fps
 1024x768low280 fps

Metro 2033

Der atmosphärische Ego-Shooter der ukrainischen Entwickler 4A Games verfügt über einen derart extremen Hardwarehunger, dass selbst ein SLI-Verbund aus zwei GeForce GTX 470M GPUs gnadenlos überfordert ist. Sehr hohe Details, DirectX 11, AAA (Analytical Antialiasing) und 4x AF resultierten in mageren 23.0 fps. Zwei GTX 460M oder GTX 480M Grafikkarten haben ebenfalls ihre liebe Not, 18.5 bzw. 23.1 fps reichen nicht ansatzweise zum Spielen. Bei deaktiviertem SLI bricht die Leistung des mySN XMG U700 ULTRA übrigens um die Hälfte ein (11.8 fps).

GTX 470M: 11.8 fps -> GTX 470M SLI: 23.0 fps = +95%

Metro 2033
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080Very High DX11, AAA, 4xAF23 fps
 1600x900High DX10, AAA, 4xAF65.5 fps
 1360x768Normal DX10, AAA, 4xAF108.1 fps
 800x600Low DX9, AAA, 4xAF136 fps

Battlefield: Bad Company 2

Im Gegensatz zu Metro 2033 bereitet Bad Company 2 der GeForce GTX 470M SLI keinerlei Kopfzerbrechen. So wurden hohe Details, 4x AA und 8x AF mit 69.2 fps ungemein flüssig wiedergegeben. Auch mit der GTX 460M SLI (56.7 fps) oder der GTX 480M SLI (64.7 fps) ist man perfekt für die hitzigen Mehrspielergefechte gerüstet. Eine einzelne GeForce GTX 470M gelangt bei diesen Settings schon eher an ihre Grenzen, durchschnittlich 36.6 fps sind dennoch ein relativ gutes Resultat.

GTX 470M: 36.6 fps -> GTX 470M SLI: 69.2 fps = +89%

Battlefield: Bad Company 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, HBAO on, 4xAA, 8xAF69.2 fps
 1366x768high, HBAO on, 1xAA, 4xAF114.9 fps
 1366x768medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF134.5 fps
 1024x768low, HBAO off, 1xAA, 1xAF152.5 fps

Colin McRae: Dirt 2

Das bildhübsche Dirt 2 mundet den Grafikkarten der GeForce 400 Serie vorzüglich. Bereits auf einer einzelnen GeForce GTX 470M laufen sehr hohe Details und 4x AA komplett ruckelfrei (53.4 fps). Bei Aktivierung von SLI verbesserte sich die Bildwiederholrate um 74% auf butterweiche 93.0 fps. Wie üblich haben GTX 480M SLI (81.3 fps) und GTX 460M SLI (75.4 fps) eindeutig das Nachsehen.

GTX 470M: 53.4 fps -> GTX 470M SLI: 93.0 fps = +74%

Colin McRae: DIRT 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080Ultra Preset, 4xAA93 fps
 1360x768High Preset, 2xAA148.9 fps
 1024x768Medium Preset, 0xAA164.5 fps
 800x600Low Preset, 0xAA176.4 fps

Risen

Bei Risen handelte es sich um das Spiel in unserem Test, das den größten Nutzen aus SLI zog. So berechneten zwei GeForce GTX 470M GPUs hohe Details und 4x AF mit hervorragenden 81.8 fps, ganze 115% mehr als eine einzelne GeForce GTX 470M zu leisten imstande war (38.0 fps). Auch GTX 480M SLI (70.9 fps) und GTX 460M SLI (63.5 fps) werden um 15 respektive 29% abgehängt.

GTX 470M: 38.0 fps -> GTX 470M SLI: 81.8 fps = +115%

Risen
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high/all on, 0xAA, 4xAF81.8 fps
 1366x768all on/high, 4xAF114.7 fps
 1024x768all on/med, 2xAF127.9 fps
 800x600all off/low, 0xAF154 fps

Call of Duty: Modern Warfare 2

Die inzwischen leicht angegraute Engine von Modern Warfare 2 stellt aktuelle Grafikkarten vor keine wirkliche Herausforderung. Sowohl eine einzelne, als auch zwei GeForce GTX 470M GPUs sind für sehr hohe Details und 4x AA schnell genug (56.8 & 104.4 fps). Die SLI-Kollegen siedeln sich unterdessen bei 88.3 fps (2x GTX 460M) bzw. 90.3 fps (2x GTX 480M) an.

GTX 470M: 56.8 fps -> GTX 470M SLI: 104.4 fps = +84%

CoD Modern Warfare 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080all on/max vsync off, textures extra, 4xAA104.4 fps
 1366x768all on/high vsync off, high textures, 4xAA150.2 fps
 1024x768all on/med vsync off, normal textures, 2xAA163.9 fps
 800x600all off/low vsync off, low textures, 0xAA276.5 fps

Need for Speed: Shift

Um in Need for Speed Shift optimal über die anspruchsvollen Pisten brettern zu können, ist eine gute Bildwiederholrate Pflicht. Mit hohen Details und 4x AA haben weder GTX 460M SLI (81.6 fps) noch GTX 480M SLI (93.0 fps) ein Problem, wobei die Führungsrolle wieder einmal von der GeForce GTX 470M SLI übernommen wird (102.7 fps). Ohne SLI erzielt die GeForce GTX 470M immer noch flüssige 55.4 fps.

GTX 470M: 55.4 fps -> GTX 470M SLI: 102.7 fps = +85%

Need for Speed Shift
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080all on/high, 4xAA, triliniarAF102.7 fps
 1366x768all on/high, 4xAA, triliniarAF111.1 fps
 1024x768all on/med, 2xAA, triliniarAF114.2 fps

Crysis

Zuletzt musste sich das mySN XMG U700 ULTRA noch im optischen Leckerbissen Crysis beweisen. Bisher war kaum ein Notebook dazu fähig, den integrierten Benchmark mit sehr hohen Details ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Die GeForce GTX 470M macht bei aktiviertem SLI jedoch eine gute Figur, 31.7 fps sind unser neuer Referenzwert. Während sich die GTX 480M SLI (30.9 fps) knapp dahinter einsortiert, folgt die GTX 460M SLI (25.4 fps) mit ordentlichem Abstand. Eine einzelne GeForce GTX 470M muss sich derweil mit mäßigen 16.3 fps zufrieden geben.

GTX 460M: 16.3 fps -> GTX 470M SLI: 31.7 fps = +94%

Crysis - GPU Benchmark
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080Very High, 0xAA, 0xAF31.7 fps
 1024x768High73.5 fps
 1024x768Medium, 0xAA, 0xAF87.8 fps
 1024x768Low, 0xAA, 0xAF138.2 fps

Fazit Spieleleistung

Die Gaming Performance des mySN XMG U700 ULTRA hat uns durchweg begeistert. Ein SLI-Gespann aus zwei GeForce GTX 470M GPUs ist derart stark, dass nahezu alle erhältlichen Spiele in hohen Auflösungen und maximalen Qualitätseinstellungen flüssig wiedergegeben werden können. Großes Lob hat das Notebook darüber hinaus für seine Zuverlässigkeit verdient: Innerhalb unserer gesamten Testzeit hatten wir keinen einzigen Absturz oder Grafikfehler zu verzeichnen. Diesen Umstand hat der 17-Zöller vor allem Nvidias ausgereiftem GPU-Treiber zu verdanken, der die Aktivierung von SLI meist mit einem deutlichen Leistungsschub belohnte.

Im Vergleich zu einer einzelnen GeForce GTX 470M stieg die Performance um durchschnittlich 70% – eine beachtliche Leistung (1920 x 1080, Ultra-Settings). Sofern man alle Titel wegnimmt, die von Nvidia noch nicht mit einer SLI-Unterstützung versehen wurden, steht am Ende sogar ein Vorsprung von bemerkenswerten 82%. Die hauseigene Dual-GPU-Konkurrenz zieht ebenfalls den Kürzeren, plus 21% heißt es beispielsweise gegen die GTX 460M SLI. Selbst unser bisheriger Klassenprimus, die GTX 480M SLI, wird im Schnitt um 8% abgehängt.

min. mittelhoch max.
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005) 244.12fps
Call of Juarez Benchmark (2006) 154.8fps
Crysis - GPU Benchmark (2007) 138.287.873.531.7fps
Crysis - CPU Benchmark (2007) 182.192.476.830.4fps
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007) 350.9237193.4fps
Far Cry 2 (2008) 193.5133.694.7fps
Left 4 Dead (2008) 234.4195.9fps
F.E.A.R. 2 (2009) 224.9149145.4110.8fps
Anno 1404 (2009) 181.3109fps
Colin McRae: DIRT 2 (2009) 176.4164.5148.993fps
Need for Speed Shift (2009) 114.2111.1102.7fps
Resident Evil 5 (2009) 155.3113.8104.8fps
Risen (2009) 154127.9114.781.8fps
CoD Modern Warfare 2 (2009) 276.5163.9150.2104.4fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 152.5134.5114.969.2fps
Metro 2033 (2010) 136108.165.523fps
StarCraft 2 (2010) 28083.373.950.3fps
Mafia 2 (2010) 124.4114103.976.6fps
Fifa 11 (2010) 539.4336242151.2fps
Call of Duty: Black Ops (2010) 83.577.377.361.4fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Wenn man einmal vom mittelmäßigen Display und der eingeschränkten Mobilität absieht, ist die hohe Geräuschentwicklung die größte Schwäche des mySN XMG U700 ULTRA. Das voluminöse X7200 Barebone verfügt über vier Lüfter, die schon bei geringer Last merklich vor sich hin rauschen und selbst simple Tätigkeiten wie Office oder Internet mit einer ungemein präsenten Kulisse hinterlegen. Unter Last erhöht sich der Geräuschpegel auf ein deutlich hörbares Niveau, ruhigere Szenen von Filmen und Spielen werden klar übertönt. Zu allem Überfluss wechseln die Lüfter bei Belastung gerne die Drehzahl, was sich zuweilen in einem unangenehmen Pulsieren äußert.

Als störend laut offenbart sich das mySN XMG U700 ULTRA unter Volllast, knapp 50 dB(A) sind nichts für schwache Nerven. Natürlich ist der Betrieb von High-End-Komponenten immer mit einer gewissen Geräuschentwicklung verbunden, andere Gaming-Notebooks wie das Asus G53JW arbeiten dennoch wesentlich leiser.

Lautstärkediagramm

Idle 36.8 / 36.8 / 44.0 dB(A)
HDD 36.1 dB(A)
DVD 38.0 / dB(A)
Last 39.8 / 49.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft SL-320 (aus 15 cm gemessen)
Temps Idle
Temps Idle
Temps Last
Temps Volllast

Temperatur

Die Temperaturentwicklung weiß zumindest im Idle-Betrieb zu überzeugen. Auch nach mehreren Stunden werden sämtliche Gehäuseoberflächen nicht wärmer als 31°C, was einer relativ komfortablen Arbeitsumgebung entspricht. Unter Last erhitzt sich das Chassis dagegen stark, bis zu 46.3°C auf der Oberseite und bis zu 45.6°C auf der Unterseite sind verhältnismäßig viel. Die Handballenauflage bleibt mit maximal 33.3°C zwar merklich kühler, eine leichte Erwärmung der Hände bleibt allerdings nicht aus.

Bei den Komponenten zeigt sich ein ähnliches Bild. Lässt man das mySN XMG U700 ULTRA eine Weile ohne Last vor sich hin laufen, pendeln sich GeForce GTX 470M SLI und Core i7-950 bei rund 35 respektive 48°C ein. In unserem Volllasttest mit den Tools Furmark und Prime erwärmte sich vornehmlich der Prozessor: Obwohl 90°C noch keinen kritischen Wert darstellen, taktete sich Intels Core i7-950 von Zeit zu Zeit auf magere 1.60 GHz herunter (CPU-Throttling). Den beiden Grafikkarten erging es deutlich besser, maximal 62 bzw. 72°C sind ein tadelloses Ergebnis.

Max. Last
 42.5 °C45.1 °C46.3 °C 
 41.3 °C41.7 °C33.1 °C 
 33.3 °C30.1 °C27.6 °C 
Maximal: 46.3 °C
Durchschnitt: 37.9 °C
45.6 °C43.6 °C34.7 °C
29.5 °C40.0 °C26.7 °C
25.0 °C27.7 °C26.1 °C
Maximal: 45.6 °C
Durchschnitt: 33.2 °C
Netzteil (max.)  35.5 °C | Raumtemperatur 19.1 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Am integrierten 5.1-Soundsystem hat sich seit unserem letzten Test nichts geändert. Noch immer liefern die Lautsprecher einen ordentlichen, wenn auch etwas dumpfen Klang. Der Bass tritt eher dezent in Erscheinung, es fehlt an Volumen und Präsenz. Dafür hat uns die maximale Lautstärke gefallen, der Sound lässt sich erstaunlich hoch aufdrehen.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Wenig überraschend hält es das mySN XMG U700 ULTRA nicht lange abseits des Stromnetzes aus. Der mitgelieferte Akku ist mit 78.44 Wh (5300 mAh) zwar recht stark auf der Brust, der extreme Energiebedarf der verbauten High-End-Komponenten fordert jedoch seinen Tribut. Beim Einsatz von maximaler Helligkeit und deaktivierten Energiesparoptionen war im Classic Test von Battery Eater nach gerade einmal 36 Minuten Schluss. Regelt man die Helligkeit auf den Minimalwert herunter und greift auf maximale Stromsparmechanismen zurück, verbessert sich die Akkulaufzeit kaum, der Readers Test von Battery Eater brach nach mageren 52 Minuten ab.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
0h 52min
Last (volle Helligkeit)
0h 36min

Die Anschaffung des mySN XMG U700 ULTRA resultiert womöglich in einer steigenden Stromrechnung. 80.4 – 90.5 Watt im Idle-Betrieb und 210.7 – 308.0 Watt unter Last sind deutlich mehr als bei einem durchschnittlichen Gaming-Notebook, das Asus G73JH verbrät beispielsweise nur halb so viel Energie. Im Vergleich zu anderen Dual-GPU-Notebooks gibt es keine Auffälligkeiten, der Stromverbrauch siedelt sich zwischen einem GTX 460M SLI und einem GTX 480M SLI-System an.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.6 / 4.6 Watt
Idle 80.4 / 89.0 / 90.5 Watt
Last 210.7 / 308 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC-940

Fazit

Wie wir testen - Fazit

mySN XMG U700 ULTRA
mySN XMG U700 ULTRA

Das mySN XMG U700 ULTRA ist ein High-End-Notebook wie es im Buche steht. Eine flotte Desktop-CPU und die Option auf zwei Grafikkarten und drei Festplatten prädestinieren den 17-Zöller als vollwertiges Desktop-Replacement. Die üppige Anschlussausstattung überzeugt auf ganzer Linie, mit den guten Eingabegeräten lässt es sich angenehm arbeiten. Die gebotene Leistung ist darüber hinaus fast schon als konkurrenzlos zu bezeichnen, die beiden GeForce GTX 470M GPUs packen auch anspruchsvollste Spiele problemlos. Im Vergleich zur GTX 460M SLI rechnet die GTX 470M SLI um rund 21% schneller. Ob sich dafür ein Aufpreis von knapp 500 Euro lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Dem ungeachtet geht die High-End-Hardware deutlich auf Kosten der Mobilität. Einerseits bringt das rund sieben Zentimeter hohe Gehäuse über sechs Kilogramm auf die Waage. Andererseits ist die Akkulaufzeit sehr eingeschränkt, mehr als eine Stunde war in unserem Test nicht drin. Kritik muss Barebone-Hersteller Clevo zudem für das Display einstecken, die mäßige Bildqualität ist keines Desktop-Replacements würdig. Die hohe Geräuschkulisse dürfte für zahlreiche Interessenten ebenfalls einen Hinderungsgrund darstellen, sowohl im Idle-Betrieb als auch unter Last agieren die Lüfter sehr präsent.

Insgesamt eignet sich das mySN XMG U700 ULTRA hauptsächlich für absolute Performance-Fetischisten, die möglichst viele fps aus ihrem System herausquetschen wollen. „Normale“ Gamer sind hingegen bereits mit einer einzelnen High-End-Grafikkarte auf Niveau der Radeon HD 5870 oder GeForce GTX 460M gut bedient.

» Das mySN XMG U700 ULTRA ist derzeit ab 2199,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich

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Im Test: mySN XMG U700 ULTRA
Im Test: mySN XMG U700 ULTRA

Datenblatt

Schenker XMG U700 ULTRA (GTX 470M SLI)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 470M SLI - 2x 1536 MB, Kerntakt: 535 MHz, Speichertakt: 750 MHz, Shadertakt: 1070 MHz, ForceWare 259.70
Speicher
6144 MB 
, 3x 2048 MByte DDR3 (1333 MHz @ 1066 MHz)
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, LG LP173WF1-TLC1, 43.90 cm, LED-Backlight, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel X58 + ICH10R
Festplatte
Crucial RealSSD C300 CTFDDAC128MAG-1G1, 128 GB 
+ 2x Seagate Momentus 7200.5 (ST9750420AS) im RAID 0, jeweils 750 GByte & 7200 U/Min
Soundkarte
Realtek ALC888/1200 @ Intel 82801JB ICH 10 - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 Firewire, 1 DVI, 1 HDMI, 1 Infrared, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, Surround/SPDIF-out (7.1 Ausgabe), Card Reader: MMC, RS MMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC, MS, MS Pro, MS Duo, 1 Fingerprint Reader, Antenne (CATV)
Netzwerkverbindungen
JMicron PCI Express Gigabit Ethernet Adapter (10/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6200 AGN (a b g n ), 2.1 Bluetooth
Optisches Laufwerk
Optiarc DVD RW AD-7700S
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 73 x 419 x 286
Gewicht
6.1 kg Netzteil: 1.44 kg
Akku
78.44 Wh Lithium-Ion, 5300 mAh, X7200BAT-8, acht Zellen
Preis
3077 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
Sonstiges
Webcam: 3.0 Megapixel, Netzteil: 300 Watt, Handbuch, Treiber- & Tool-DVD, Nero Multimedia Suite 10 Essentials, Microsoft Office 2010 Starter, 24-48 Monate Garantie

 

[+] compare
In der Vollausstattung wiegt das Gehäuse über sechs Kilogramm.
In der Vollausstattung wiegt das Gehäuse über sechs Kilogramm.
Für die stromhungrigen Komponenten musste ein 300 Watt Netzteil her.
Für die stromhungrigen Komponenten musste ein 300 Watt Netzteil her.
Auf der Unterseite befindet sich ein kleiner Subwoofer.
Auf der Unterseite befindet sich ein kleiner Subwoofer.
Eine feine Leiste beleuchtet das Touchpad.
Eine feine Leiste beleuchtet das Touchpad.
Mithilfe der vier Soundanschlüsse lässt sich eine Surround-Anlage betreiben.
Mithilfe der vier Soundanschlüsse lässt sich eine Surround-Anlage betreiben.
Drei USB 2.0-Ports bereichern die rechte Seite.
Drei USB 2.0-Ports bereichern die rechte Seite.
Ein Kensington Lock gehört inzwischen zum Standard.
Ein Kensington Lock gehört inzwischen zum Standard.
Der Stromanschluss sitzt an der Rückseite.
Der Stromanschluss sitzt an der Rückseite.
Ein DVI-Ausgang ist bei den wenigsten Notebooks zu finden.
Ein DVI-Ausgang ist bei den wenigsten Notebooks zu finden.
Zwei flotte USB 3.0-Ports sind das Glanzstück der linken Seite.
Zwei flotte USB 3.0-Ports sind das Glanzstück der linken Seite.
Bis auf einen ExpressCard-Einschub dürfte der Nutzer nichts vermissen.
Bis auf einen ExpressCard-Einschub dürfte der Nutzer nichts vermissen.
Auf der Vorderseite verbirgt sich ein Infrarot-Empfänger.
Auf der Vorderseite verbirgt sich ein Infrarot-Empfänger.
Einige Statuslämpchen dürfen natürlich nicht fehlen.
Einige Statuslämpchen dürfen natürlich nicht fehlen.
Der Akku muss umständlich mit dem Gehäuse verschraubt werden.
Der Akku muss umständlich mit dem Gehäuse verschraubt werden.
Das wuchtige Netzteil ist eher weniger zum Transport geeignet.
Das wuchtige Netzteil ist eher weniger zum Transport geeignet.
Andere Netzteile wirken vergleichsweise winzig.
Andere Netzteile wirken vergleichsweise winzig.
Das XMG-Logo wird bei Aktivität blau beleuchtet.
Das XMG-Logo wird bei Aktivität blau beleuchtet.
Per HDMI kann Bild und Ton in hoher Qualität übertragen werden.
Per HDMI kann Bild und Ton in hoher Qualität übertragen werden.
Das Gehäuse enthält ganze fünf Lautsprecher.
Das Gehäuse enthält ganze fünf Lautsprecher.
Der maximale Öffnungswinkel erweist sich als relativ dürftig.
Der maximale Öffnungswinkel erweist sich als relativ dürftig.
Das Notebook wird von matten Oberflächen dominiert.
Das Notebook wird von matten Oberflächen dominiert.
Beim Öffnen schwingt die Baseunit geringfügig mit.
Beim Öffnen schwingt die Baseunit geringfügig mit.
Von der Unterseite lässt sich eine große Abdeckung entfernen.
Von der Unterseite lässt sich eine große Abdeckung entfernen.
Gleich vier Lüfter sind für die Kühlung der High-End-Komponenten zuständig.
Gleich vier Lüfter sind für die Kühlung der High-End-Komponenten zuständig.
Als Systemplatte diente eine pfeilschnelle SSD.
Als Systemplatte diente eine pfeilschnelle SSD.
Zwei bärenstarke GeForce GTX 470M Grafikkarten arbeiten im SLI-Modus.
Zwei bärenstarke GeForce GTX 470M Grafikkarten arbeiten im SLI-Modus.
Unser Testgerät verfügte über zwei HDDs im RAID 0-Verbund.
Unser Testgerät verfügte über zwei HDDs im RAID 0-Verbund.
Ein Desktop-Prozessor sorgt für eine brachiale Anwendungsleistung.
Ein Desktop-Prozessor sorgt für eine brachiale Anwendungsleistung.
Die integrierte Webcam löst mit 3.0 Megapixeln auf.
Die integrierte Webcam löst mit 3.0 Megapixeln auf.
Die Lautstärkeregelung verhält sich recht zickig.
Die Lautstärkeregelung verhält sich recht zickig.
Jegliche Tasten sind wohl dimensioniert.
Jegliche Tasten sind wohl dimensioniert.
Berührungsempfindliche Flächen für Bluetooth, Wlan und Webcam.
Berührungsempfindliche Flächen für Bluetooth, Wlan und Webcam.
Die Tastatur hat uns mit ihrem knackigen Tippgefühl überzeugt.
Die Tastatur hat uns mit ihrem knackigen Tippgefühl überzeugt.
Ein dedizierter Nummernblock hatte problemlos Platz.
Ein dedizierter Nummernblock hatte problemlos Platz.
Zum Lieferumfang zählen ein Handbuch und eine Treiber- & Tool-DVD.
Zum Lieferumfang zählen ein Handbuch und eine Treiber- & Tool-DVD.

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Pricerunner n.a.

Pro

+Üppige Anschlussausstattung
+Herausragende Leistung
+Drei Festplattenslots
+Sehr gute Tastatur
 

Contra

-Kontrastarmes Display mit mäßigem Schwarzwert und geringen Blickwinkeln
-Schweres und wuchtiges Gehäuse
-Hohe Geräuschkulisse
-Magere Akkulaufzeit

Shortcut

Was uns gefällt

Die Leistung sucht im Notebook- segment momentan ihresgleichen.

Was wir vermissen

Eine niedrigere Geräusch- entwicklung und eine etwas höhere Mobilität.

Was uns verblüfft

Warum in aller Welt hat Clevo das sehr gute Display gewechselt?

Die Konkurrenz

Andere Dual-GPU-Systeme wie die DevilTech HellMachine bzw. Hell- Machine DTX.

Bewertung

Schenker XMG U700 ULTRA (GTX 470M SLI)
25.01.2011 v2
Florian Glaser

Gehäuse
86%
Tastatur
86%
Pointing Device
78%
Konnektivität
90%
Gewicht
35%
Akkulaufzeit
31%
Display
68%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
76%
Lautstärke
56%
Auf- / Abwertung
82%
Durchschnitt
73%
81%
Gaming *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser (Update: 11.02.2014)