Notebookcheck

Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 12.04.2016

Update April 2016. Hier finden Sie die aktuellen Top-10-Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks. Bei gleicher Wertung werden jüngere Tests zuerst gereiht. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand April 2016

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
185%03.2016
Neu!
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R5 M330
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg24.3 mm14"1920x1080matt
282%12.2015HP ProBook 450 G3HP ProBook 450 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.1 kg24.8 mm15.6"1920x1080matt
382%10.2015Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGELenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
Intel Core i7-5500U
AMD Radeon R7 M265
8 GB Hauptspeicher, 1000 GB HDD
2.4 kg27 mm15.6"1920x1080matt
481%12.2015HP ProBook 440 G3HP ProBook 440 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.7 kg21 mm14.0"1920x1080matt
581%11.2015HP ProBook 430 G3 P5T00ESHP ProBook 430 G3 P5T00ES
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.5 kg21 mm13.3"1366x768matt
681%11.2015Acer Aspire E5-722-2611Acer Aspire E5-722-2611
AMD E2-7110
AMD Radeon R2 (Mullins/Beema)
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.5 kg27.9 mm17.3"1600x900spiegelnd
779%07.2015Fujitsu Lifebook A555Fujitsu Lifebook A555
Intel Core i5-5200U
Intel HD Graphics 5500
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
2.3 kg30.9 mm15.6"1366x768matt
879%07.2015Fujitsu Lifebook A514Fujitsu Lifebook A514
Intel Core i3-4005U
Intel HD Graphics 4400
4 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
2.2 kg30.9 mm15.6"1366x768matt
979%09.2015Toshiba Satellite C70D-C-10NToshiba Satellite C70D-C-10N
AMD A4-7210
AMD Radeon R3 (Mullins/Beema)
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.6 kg26.5 mm17.3"1600x900spiegelnd
1078%02.2016Acer Aspire ES1-521-87DNAcer Aspire ES1-521-87DN
AMD A8-6410
AMD Radeon R5 (Beema/Carrizo-L)
8 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.4 kg26.1 mm15.6"1366x768matt

Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo und HP und kosten zwischen 600 und 900 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben, das könnten schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich selten in der vorliegenden Budget Office Top 10, das ThinkPad L460 macht derzeit eine Ausnahme. 

Platz 1

Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460
Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460
Editors Choice im April 2016 für den Lenovo ThinkPad L460
Editors Choice im April 2016 für den Lenovo ThinkPad L460

Ein frisches Gesicht auf Platz 1, das Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400 (hier im Test) setzt den neuen Maßstab in der Budget-Office-Liste. Mit knapp unter 800 Euro, bzw. auch leicht darüber, ist der 14-Zoller sicher nicht für jedermanns Geldbeutel. Doch was Lenovo hier zusammenstellt ist sein Geld wert, vorneweg der matte IPS-Bildschirm mit den breiten Blickwinkeln und dem hohen Kontrast. Dies ist ein Novum in der Preisklasse, kein zweiter Top-10-Kandidat der Liste bringt ein IPS-Panel mit.

Die hervorragende Tastatur erbt das L460 von den teureren T-Serien ThinkPads. Hier können im Qualitätsvergleich selbst die HP ProBooks nichts Vergleichbares aufbieten (kein Dual Pointing mit Trackpoint). Die guten Laufzeiten von ca. sieben Stunden können sich ebenso sehen lassen wie die SSD-Bestückung, welche immer stärker im mittleren Preisbereich Einzug hält. Wir hatten eine Version mit Core i7 6500U und AMD Radeon R5 M330 im Test, diese wird im deutschen Markt aber sehr selten angeboten. Typisch sind die drei Varianten, welche folgende Tabelle zeigt.

Der neue Skylake Prozessor sorgt für ein Mehr an Rechenleistung. Gleichzeitig schafft Lenovo es, die Akkulaufzeiten deutlich ansteigen zu lassen.

Leider ist der Bildschirm eher dunkel (225 cd/m²) und deshalb trotz seiner matten Oberfläche nur bedingt für draußen zu gebrauchen. Das Testgerät hatte einen dezent pfeifenden Lüfter und das Lüftermanagement stellte den Tester auch nicht zufrieden.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
ThinkPad L460 (20FU001QGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5208 GB256GB SSD / LTEab 970 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001JGE)14"1920x1080 IPS5-6200UHD 5204 GB500GB SSHDab 770 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001LGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5204 GB192GB SSDab 795 Euro

Platz 2

Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3
Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3

Das ProBook 450 G2 (L3Q27EA) wird durch den Nachfolger ProBook 450 G3 (hier im Test) ausgetauscht, und schafft sogar ein leicht besseres Rating von 82 %. Der 15-Zoller mit matter Anzeige, guten Eingabegeräten und einem stabilen, alltagstauglichen Gehäuse hat keine schwerwiegenden Defizite. Für 640 bis 765 Euro bekommt der anspruchsvolle Laptop-Käufer zwar keinen echten Docking Port - wie bei den ProBooks der 6xx-Serie oder dem ThinkPad L460 - gute Wartungsmöglichkeiten sind aber vorhanden (RAM, HDD, WLAN, freier M.2-Slot). Ausgerüstet mit einem Intel Core i5 5600U (Broadwell) und einer integrierten Grafik ist ausreichend flüssiges Arbeiten möglich. Das SSD-Modell 450 G2 kann trotz Festplatte im Gesamt-Rating geschlagen werden, denn die Tastatur ist etwas besser (jetzt konkav gewölbte Tasten). Zudem fallen die PCMark Scores teils sogar besser aus als beim SSD-Modell. Die Energieaufnahme hat sich aber nicht verringert, und leider fällt auch die WiFi-Laufzeit niedriger aus. Der Bildschirm ist auch nach wie vor ein Problem, die TN-Anzeige bringt schlechte Blickwinkel, flaue Farben und eine geringe Helligkeit auf die matte Anzeige. Hier haben zahlreiche Consumer mit IPS-Bildschirm und natürlich das ThinkPad L460 in diesem Preisbereich die Nase vorn.

Platz 3

Power-Edge: ThinkPad Edge E550 mit i7 und Radeon R7 M260
Power-Edge: ThinkPad Edge E550 mit i7 und Radeon R7 M260

Das Einstiegsmodell der ThinkPad-Baureihe kommt als ThinkPad Edge E550 in zahlreichen Varianten von 430 bis 850 Euro daher. Das ThinkPad L460 auf Platz 1 ist die nächsthöhere Stufe auf dem Weg in die preisliche Oberklasse (T-Serie). Im Preisbereich zwischen 700 und 900 Euro überschneiden sich die Modelle. Das IPS-Panel des L460 ist hier nicht vorhanden, es gibt einfache TN-Bildschirme in HD und FHD. Die FHD-Version im Test war relativ dunkel und daher schlecht für den Einsatz in der Sonne. 

Prinzipiell stellt das E550 ein grundsolides Arbeitsgerät mit ausgezeichneten Eingabegeräten und geringer Geräuschentwicklung dar. Qualitätsunterschiede zur höher positionierten L- und T-Serie sind zwar hier und dort erkennbar, in Anbetracht des sehr viel günstigeren Einstiegspreises aber zu verschmerzen.

Unser ThinkPad Edge E550 war mit Core i7 5500U, AMD Radeon R7 M265 und 8 GB Hauptspeicher bestückt. Die Eingabegeräte sind deckungsgleich mit dem L460, also exzellent. Die Tester loben die stabile Konstruktion und die geringe Temperatur- und Geräuschentwicklung. Dies ist sogar ein Vorteil gegenüber dem etwas zu lauten L460. 

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Lenovo ThinkPad Edge E550 (20DF00CQGE)15.6"1366x768 TNi3-5005UHD 55004 GB500 GB HDDab 500 Euro
Lenovo ThinkPad Edge E550 (20DF00D1GE)15.6"1920x1080 IPSi7-5500URadeon R7 M2608 GB1TB HDDab 850 Euro

Platz 4

Dritter im Bunde: ProBook 440 G3
Dritter im Bunde: ProBook 440 G3

Das schaut gut aus für den Hersteller HP. Office-Freunde können fast bedenkenlos zugreifen - die Skylake Generation von HPs Business-Einsteiger-ProBook überzeugte uns im Test im Großen und Ganzen. Das ProBook 440 G3 (hier im Test) rundet das HP-Triumvirat mit handlichen 14 Zoll ab, für 620 Euro gibt es diesmal sogar mattes Full-HD. Leider handelt es sich um ein kontrastschwaches TN-Panel mit schwacher Farbgenauigkeit und nur ausreichender Helligkeit. Ebenfalls ein kleiner Nachteil: die Laufzeit von nur fünf Stunden. Die Eingabegeräte fühlen sich griffig an, mit dabei ist auch eine zweistufige Tastaturbeleuchtung. Das Touchpad empfand der Tester reaktionsschnell, die schlechte Empfindlichkeit an den Rändern wurde jedoch gerügt. 

Wie beim 15- und 13-Zoller ist die Verarbeitung zweckdienlich und solide. Die Business-Grundausstattung mit Software-Lösungen, TPM, Kensington Lock und Fingerabdruck-Lesegerät kann sich sehen lassen. Alternativ böte sich das Lenovo Thinkpad E450 und E460 mit schnellem SSD-Speicher und dedizierter Grafikkarte an, die sind aber wenigstens 150 Euro teurer bzw. in Deutschland gar nicht verfügbar. Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, der schaut sich das Dell Latitude 3450 oder das ThinkPad L460 mit hochwertigen IPS-Panels an.

Platz 5

Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel
Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel

Das kleine Schwestermodell ProBook 430 G3 (hier im Test) hatten wir gleich danach im Test, es ersetzt das ProBook 430 G2, das sich bis dato ebenfalls in dieser Topliste befand. Trotz der einfachen Konfiguration ohne SSD und TN-Bildschirm mit 1.366 x 768 Pixel reicht es für ziemlich gute 81 % - das schaffen nur wenige andere Office-Geräte. Das ProBook 430 G3 gehört zum Einstieg in die mittelpreisige Office-Liga. Es muss im Vergleich zu den ausgewachsenen ProBooks so mancher Nachteil hingenommen werden. Das sind zuerst die HD-Auflösung, der fehlende Docking Port sowie der minderwertige Low-Budget-Bildschirm. Eine Variante mit einer SSD gibt es derzeit keine. Das wertige Gehäuse, der geringe Energiebedarf, die guten Akkulaufzeiten und der neue Skylake Core i5 machen den 13-Zoller zu einem arbeitstauglichen Office-Subnotebook. Hinzu kommen eine Wartungsklappe und ein freier M.2-Steckplatz. Die große Schwachstelle ist auch hier das zu dunkle, kontrastschwache Bildschirm-Panel. Das ist in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß.

Platz 6

leise und kühl: Acer Aspire E5-722 mit AMD Komponenten
leise und kühl: Acer Aspire E5-722 mit AMD Komponenten

Mit Hardware von AMD besteigt das Aspire E5-722-2611 (hier im Test) den sechsten Platz, das ist beachtenswert. Es ist dann auch nicht der krasse Leistungsvorteil, der für den 17-Zoller spricht, sondern das gelungene Paket aus guter Tastatur, kaum vorhandenem Betriebsgeräusch, ordentlichen Laufzeiten bis knapp 5 Stunden und einer 24-monatigen Garantie. Das Fehlen einer Wartungsklappe und der fest verbaute Akku sind nennenswerte Nachteile, die gute Konnektivität mit vier USB-Ports und VGA nebst Ethernet jedoch lobenswert für den klassischen Büroeinsatz. Das Display hat aber auch eine größere Schwachstelle: Dem seltenen 6-Bit-Panel fehlen sehr viele Farbtöne. Da kann es in Extremfällen zu deutlich sichtbaren Grenzen zwischen den Farben kommen.

Zusammenfassend kann man sagen: Das Aspire überzeugt als Gesamtpaket mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Platz 7

enttäuschendes Display: Lifebook A555
enttäuschendes Display: Lifebook A555

Für um die 750 Euro (je nach Konfiguration) bringt das Fujitsu Lifebook A555 (hier im Test) aktuelle Hardware und gute Eingabegeräte mit, die auch Vielschreiber zufriedenstellen sollten. Die Anwendungsleistung ist trotz Festplatte relativ hoch, der Betrieb ist im Leerlauf fast lautlos. Auf der Haben-Seite stehen einerseits die vier USB-Ports, aber auch die Laufzeiten von knapp sechs Stunden überzeugen. Sehr schwach ist hingegen das Display aufgestellt: niedrige Displayauflösung, geringe Helligkeit, schlechter Kontrast und starke Blickwinkelabhängigkeit - das ist enttäuschend. Etwas altbacken, speziell in dieser Preisklasse, wirkt das wuchtige Chassis, das ohne Leichtmetall-Finish ganz in Kunststoff daherkommt. Hier lässt sich die Konkurrenz oftmals mehr einfallen. Interessant für Gelegenheitsspieler: die Version mit Radeon R7 M260 ab 740 Euro. 

Platz 8

schnelle Hardware: Lifebook A514
schnelle Hardware: Lifebook A514

Das ist selten: Fujitsu packt im Lifebook A514 (hier im Test) eine SSD (256 GB) und einen Core i3 zusammen, der UVP von 530 Euro zum Testzeitpunkt erschien uns dennoch überteuert. Der 15-Zoller wäre insgesamt ein rundes Paket, wenn da nicht das Display mit der zu geringen Helligkeit wäre. Auf der anderen Seite ist der Kontrast für ein TN-Panel und diese Preisklasse überdurchschnittlich hoch. Das Lifebook A514 erreicht eine gute Wertung, denn es bringt gelungene Eingabegeräte, einen geringen Energieverbrauch und brauchbare Laufzeiten mit.

Platz 9

Kraftlos: Satellite C70D-C-10N
Kraftlos: Satellite C70D-C-10N

Das Toshiba Satellite C70D-C-10N (hier im Test) ist so nicht mehr erhältlich. Wir belassen den 17-Zoller aber in der Topliste, denn stattdessen verkauft Toshiba seine Satellite C70D-B-Varianten mit AMD A6-6310, 8 GB und AMD Radeon R4 (IGP) für knapp 500 Euro. Dasselbe Gehäuse gibt es für 350 bis 400 Euro auch mit AMD A8-6410, 4 GB DDR3 und 500 GB HDD. Die schwache APU AMD A-Series A4-7210 (Carrizo-L), die nebst AMD Radeon R3 (Mullins/Beema) an Bord des Testgerätes waren, wird dadurch durch etwas schnellere AMD-Kerne verdrängt. Dennoch spielt die Performance auf dem untersten Level und kann es kaum mit Intels Core i3 aufnehmen. 

Davon abgesehen hat das Toshiba Satellite C70D einen guten Eindruck hinterlassen: Das Gehäuse gefällt, der Bildschirm schlägt sich für TN-Verhältnisse gut. Auch die Eingabegeräte wussten zu überzeugen. Das kann ein Lenovo ThinkPad Edge E550 aber noch besser. Der 15-Zoller ist für ähnliches Geld zu haben (entsprechende Konfiguration) und basiert auf Intel Hardware.

Platz 10

zu teuer: Acer Aspire ES1-521-87DN
zu teuer: Acer Aspire ES1-521-87DN

Office-Laptops erfreuen, wenn sie keinen Lärm machen und eine gute Tastatur besitzen. In diesen Disziplinen kann das Acer Aspire ES1-521-87DN (hier im Test) punkten. Bei den Anschlüssen liegt eine Besonderheit vor: Bis auf 1x USB und Kartenleser befinden sich selbige komplett auf der Rückseite. Dies sorgt für einen aufgeräumten Schreibtisch. Leider ist die Rechenleistung relativ schwach, zu weit sollten sich Nutzer nicht aus dem Fenster lehnen, aber für einfache Office- und Multimedia-Tools genügt es allemal. An aktuelle Games sollten sich Käufer mit der Radeon R5 (Beema/Carrizo-L) besser nicht heranwagen, ältere Titel (bis 2012) oder Browser Games sind aber kein Problem – zumindest in niedrigen Einstellungen.

Hier, beim Aspire ES1-521-87DN, haben wir den matten Bildschirm, den wir bei Platz 9 (Satellite C70D) vermisst haben. Dafür ist jedoch der Kontrast niedriger, und PWM-Flimmern setzt bereits bei 90 % Helligkeit und darunter ein (aber mit hoher Frequenz von 1.000 Hz). Den Preis von 500 Euro für die Konfiguration empfinden wir jedoch als völlig überzogen. Wir empfehlen günstigere Modelle der ES1-521-Serie mit A6-6310 APU. Diese bieten nur eine unwesentlich geringere Rechenleistung. Für einen kleinen Aufpreis bieten ThinkPad Edge E550 Versionen mit Core i3 mehr Leistung und die besseren Eingabegeräte.

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Best Value Award März 2015: Lenovo ThinkPad Edge E550-20DGS00300
Best Value Award März 2015: Lenovo ThinkPad Edge E550-20DGS00300
Best Value Award im Juli 2015: HP 350 G1 F7Z01EA
Best Value Award im Juli 2015: HP 350 G1 F7Z01EA
Best Value Award November 2015: HP 350 G2
Best Value Award November 2015: HP 350 G2

Notebooks im Vergleich

Messergebnisse

Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400HP ProBook 450 G3Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGEHP ProBook 440 G3HP ProBook 430 G3 P5T00ESAcer Aspire E5-722-2611Fujitsu Lifebook A514Fujitsu Lifebook A555Toshiba Satellite C70D-C-10NAcer Aspire ES1-521-87DN
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte245211195246212250231180264245
Schwarzwert *0.240.430.460.50.710.360.390.520.560.42
Kontrast1021491424492299694592346471583
DeltaE Colorchecker *6.899.259.928.612.0612.948.0810.1111.310.49
DeltaE Graustufen *6.459.8310.069.3613.4113.569.0510.9213.2311.47
Gamma *2.462.822.372.392.411.912.442.272.282.52
CCT6857108901155211226153821362710926126391596213286
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)40.136.43837.834.35239.84838
Color Space (Percent of sRGB)61.857.359.359.154.28262.97360
Brightness Distribution83919084908584878088
Geräuschentwicklung
Idle min *29.229.729.829.729.831.929.6293231.7
Idle avg *29.229.729.829.729.831.929.6293231.8
Idle max *29.229.731.129.730.931.9352933.631.8
Last avg *32.533.133.132.733.332.634.236.733.633.2
Last max *37.234.235.635.137.436.435.138.333.633.2
Hitze
Last oben max *40.840.24341.442.12640.442.734.839.1
Last unten max *51.9424450.244.129.946.541.337.650.2
Idle oben max *25.232.530.63431.125.929.232.631.628
Idle unten max *27.63131.933.332.92731.732.133.828.3
Akkulaufzeit
Idle1153575663537449571
Last979082101118127
WLAN425309293293377283350340282290
H.264431337311321337391
WLAN (alt)350
Stromverbrauch
Idle min *3.14.94.15.24.75.53.855.25.5
Idle avg *6.38.26.78.27.29.36.37.19.98.3
Idle max *7.997.798.39.56.47.714.59.6
Last avg *29.530.137.628.826.419.222.930.620.927
Last max *57.336.154.7343223.927.338.923.829.3

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4911 Points ∼62%
HP ProBook 450 G3
3075 Points ∼39%
Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
2819 Points ∼36%
HP ProBook 440 G3
3022 Points ∼38%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
2984 Points ∼38%
Acer Aspire E5-722-2611
1742 Points ∼22%
Fujitsu Lifebook A514
3367 Points ∼42%
Fujitsu Lifebook A555
4147 Points ∼52%
Toshiba Satellite C70D-C-10N
1851 Points ∼23%
PCMark 8
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
3092 Points ∼55%
HP ProBook 450 G3
2910 Points ∼51%
Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
3960 Points ∼70%
HP ProBook 440 G3
2871 Points ∼51%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
3043 Points ∼54%
Acer Aspire E5-722-2611
1744 Points ∼31%
Fujitsu Lifebook A555
3035 Points ∼54%
Acer Aspire ES1-521-87DN
1872 Points ∼33%
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4591 Points ∼75%
HP ProBook 450 G3
3901 Points ∼64%
Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
4020 Points ∼66%
HP ProBook 440 G3
3840 Points ∼63%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
4106 Points ∼67%
Acer Aspire E5-722-2611
2444 Points ∼40%
Fujitsu Lifebook A555
4202 Points ∼69%
Acer Aspire ES1-521-87DN
2813 Points ∼46%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
1869 Points ∼9%
HP ProBook 450 G3
1260 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
2241 Points ∼11%
HP ProBook 440 G3
1238 Points ∼6%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
1222 Points ∼6%
Acer Aspire E5-722-2611
693 Points ∼3%
Fujitsu Lifebook A514
752 Points ∼4%
Fujitsu Lifebook A555
1000 Points ∼5%
Toshiba Satellite C70D-C-10N
740 Points ∼4%
Acer Aspire ES1-521-87DN
829 Points ∼4%
3DMark (2013) - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
5210 Points ∼4%
HP ProBook 450 G3
5800 Points ∼4%
Lenovo ThinkPad E550-20DF00CNGE
9003 Points ∼6%
HP ProBook 440 G3
5600 Points ∼4%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
5963 Points ∼4%
Acer Aspire E5-722-2611
3093 Points ∼2%
Fujitsu Lifebook A514
4597 Points ∼3%
Fujitsu Lifebook A555
5416 Points ∼4%
Toshiba Satellite C70D-C-10N
3191 Points ∼2%
Acer Aspire ES1-521-87DN
3317 Points ∼2%
Alle 9 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten:
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Test - Sortierungen > Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck
Autor: Redaktion, 12.04.2016 (Update: 13.04.2016)