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Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 11.08.2016

Update August 2016. Hier finden Sie die aktuellen Top 10 Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet und kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks. Bei gleicher Wertung werden jüngere Tests zuerst gereiht. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand August 2016

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
185%03.2016Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R5 M330
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg24.3 mm14"1920x1080matt
284%12.2015Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R7 M370
8 GB Hauptspeicher, 192 GB SSD
2.4 kg27.1 mm15.6"1920x1080matt
382%12.2015HP ProBook 450 G3HP ProBook 450 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.1 kg24.8 mm15.6"1920x1080matt
481%12.2015HP ProBook 440 G3HP ProBook 440 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.7 kg21 mm14.0"1920x1080matt
581%11.2015HP ProBook 430 G3 P5T00ESHP ProBook 430 G3 P5T00ES
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.5 kg21 mm13.3"1366x768matt
681%11.2015Acer Aspire E5-722-2611Acer Aspire E5-722-2611
AMD E2-7110
AMD Radeon R2 (Mullins/Beema)
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.5 kg27.9 mm17.3"1600x900spiegelnd
779%07.2016Dell Latitude 15-3570Dell Latitude 15-3570
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
2.1 kg23.25 mm15.6"1366x768matt
879%07.2016
Neu!
Medion Akoya S4219Medion Akoya S4219
Intel Pentium N3700
Intel HD Graphics (Braswell)
4 GB Hauptspeicher, 128 GB eMMC
1.6 kg20.5 mm14"1920x1080matt
979%05.2016Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QMAcer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel Celeron N3050
Intel HD Graphics (Braswell)
2 GB Hauptspeicher, 32 GB eMMC
1.6 kg17.9 mm14.0"1366x768matt
1078%08.2016
Neu!
Acer Aspire ES1-731G-P5URAcer Aspire ES1-731G-P5UR
Intel Pentium N3700
NVIDIA GeForce 910M
8 GB Hauptspeicher, 1000 GB HDD
3 kg27.9 mm17.3"1600 x 900spiegelnd

Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo und HP und kosten zwischen 600 und 900 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben, das könnten schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich selten in der vorliegenden Budget Office Top 10, ThinkPad L460 und Medion Akoya S4219 machen derzeit eine Ausnahme. Lenovos ThinkPad E460-20EUS00000 haben wir nicht in die Topliste aufgenommen, denn auf dem deutschen Markt gibt es nur die IGP-Variante mit der HD Graphics 520. Der Preis von 670 Euro ist interessant für ein Office-Modell mit Full-HD-Auflösung und 192-GB-SSD. Es ist dem L460 sehr ähnlich.

Platz 1

Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460
Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460

Das Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400 (hier im Test) setzt den neuen Maßstab in der Budget-Office-Liste. Mit knapp unter 800 Euro, bzw. auch leicht darüber, ist der 14-Zoller sicher nicht für jedermanns Geldbeutel. Doch was Lenovo hier zusammenstellt, ist sein Geld wert, vorneweg der matte IPS-Bildschirm mit den breiten Blickwinkeln und dem hohen Kontrast. Dies ist ein Novum in der Preisklasse, denn das IPS-bestückte Medion Akoya S4219 ist mit seinem flimmernden Panel qualitativ kein Vergleich. 

Die hervorragende Tastatur erbt das L460 von den teureren T-Serien ThinkPads. Hier können im Qualitätsvergleich selbst die HP ProBooks nichts Vergleichbares aufbieten (kein Dual Pointing mit Trackpoint). Die guten Laufzeiten von ca. sieben Stunden können sich ebenso sehen lassen wie die SSD-Bestückung, welche immer stärker im mittleren Preisbereich Einzug hält. Wir hatten eine Version mit Core i7 6500U und AMD Radeon R5 M330 im Test, diese wird auf dem deutschen Markt aber sehr selten angeboten. Typisch sind die drei Varianten, welche folgende Tabelle zeigt.

Der neue Skylake Prozessor sorgt für ein Mehr an Rechenleistung. Gleichzeitig schafft Lenovo es, die Akkulaufzeiten deutlich ansteigen zu lassen.

Leider ist der Bildschirm eher dunkel (225 cd/m²) und deshalb trotz seiner matten Oberfläche nur bedingt für draußen zu gebrauchen. Das Testgerät hatte einen dezent pfeifenden Lüfter und das Lüftermanagement stellte den Tester auch nicht zufrieden. Dennoch ist das ThinkPad L460 (hier im Test) das beste Office-Notebook in der Preisklasse bis 800 Euro, der Abstand zu den Kontrahenten ist ziemlich groß. 

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
ThinkPad L460 (20FU001QGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5208 GB256GB SSD / LTEab 970 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001JGE)14"1920x1080 IPS5-6200UHD 5204 GB500GB SSHDab 770 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001LGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5204 GB192GB SSDab 795 Euro

Platz 2

Lenovo ThinkPad E560: Auch mit IPS-Panel für deutlich unter 800 Euro zu haben.
Lenovo ThinkPad E560: Auch mit IPS-Panel für deutlich unter 800 Euro zu haben.

Lenovos ThinkPad E560 (hier im Test) ist ein solider 15-Zoll-Arbeitsknecht, der mit Radeon R7 M370 ein wenig spieletauglich ist und mit dem 1.920 x 1.080 Pixel IPS-Bildschirm auch den Augen eine Freude bereitet. Das Gerät ist in vielen Ausstattungsvarianten zu haben, das Modell mit Radeon R7 M370 kostet etwas mehr als 800 Euro. Die vielen Varianten mit iGPU und i3 oder Core i5, Festplatte/SSD sind aber teilweise deutlich günstiger. Quasi als Nachtrag haben wir uns auch die günstige Version mit HD-Bildschirm (kein IPS), Core i3 und Festplatte angesehen. Das Rating fiel auf Grund des schlechteren Bildschirms deutlich geringer aus. Hier geht es zum Test des Low-Cost-Modells ThinkPad E560 20EV000MGE, das 83 % im Rating erhielt.

Mit dem Kauf eines ThinkPad E560 kann man als Anwender kaum etwas falsch machen – bei der Wahl einer geeigneten Konfiguration gilt es aber genau abzuwägen, ob Core-i7-Prozessor und Radeon-GPU wirklich nötig sind.

Egal welche Variante, gleich ist den E560-Modellen das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit ordentlicher Gehäusequalität, exzellenter Tastatur und der geringen Geräuschentwicklung sind wichtige Schritte getan. Wer sich dann noch für das blickwinkelstabile, kontraststarke und hochauflösende IPS-Display entscheidet, der wird kaum etwas vermissen. Optionale Docking-Lösungen sind für ein ThinkPad der E-Serie selbstverständlich, sie werden an den nativen Dockingport auf der Unterseite angeschlossen.

 

 

Platz 3

Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3
Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3

Das ProBook 450 G2 (L3Q27EA) wird durch den Nachfolger ProBook 450 G3 (hier im Test) ausgetauscht, und schafft sogar ein leicht besseres Rating von 82 %. Der 15-Zoller mit matter Anzeige, guten Eingabegeräten und einem stabilen, alltagstauglichen Gehäuse hat keine schwerwiegenden Defizite. Für 640 bis 765 Euro bekommt der anspruchsvolle Laptop-Käufer zwar keinen echten Docking Port - wie bei den ProBooks der 6xx-Serie oder dem ThinkPad L460 - gute Wartungsmöglichkeiten sind aber vorhanden (RAM, HDD, WLAN, freier M.2-Slot). Ausgerüstet mit einem Intel Core i5 5600U (Broadwell) und einer integrierten Grafik ist ausreichend flüssiges Arbeiten möglich. Das SSD-Modell 450 G2 kann trotz Festplatte im Gesamt-Rating geschlagen werden, denn die Tastatur ist etwas besser (jetzt konkav gewölbte Tasten). Zudem fallen die PCMark Scores teils sogar besser aus als beim SSD-Modell. Die Energieaufnahme hat sich aber nicht verringert, und leider fällt auch die WiFi-Laufzeit niedriger aus. Der Bildschirm ist auch nach wie vor ein Problem, die TN-Anzeige bringt schlechte Blickwinkel, flaue Farben und eine geringe Helligkeit auf die matte Anzeige. Hier haben zahlreiche Consumer mit IPS-Bildschirm und natürlich die ThinkPads L460/E560 in diesem Preisbereich die Nase vorn.

Platz 4

Dritter im Bunde: ProBook 440 G3
Dritter im Bunde: ProBook 440 G3

Das sieht gut aus für den Hersteller HP. Office-Freunde können fast bedenkenlos zugreifen - die Skylake Generation von HPs Business-Einsteiger-ProBook überzeugte uns im Test im Großen und Ganzen. Das ProBook 440 G3 (hier im Test) rundet das HP-Triumvirat mit handlichen 14 Zoll ab, für 620 Euro gibt es diesmal sogar mattes Full-HD. Leider handelt es sich um ein kontrastschwaches TN-Panel mit schwacher Farbgenauigkeit und nur ausreichender Helligkeit. Ebenfalls ein kleiner Nachteil: die Laufzeit von nur fünf Stunden. Die Eingabegeräte fühlen sich griffig an, mit dabei ist auch eine zweistufige Tastaturbeleuchtung. Das Touchpad empfand der Tester reaktionsschnell, die schlechte Empfindlichkeit an den Rändern wurde jedoch gerügt. 

Wie beim 15- und 13-Zoller ist die Verarbeitung zweckdienlich und solide. Die Business-Grundausstattung mit Software-Lösungen, TPM, Kensington Lock und Fingerabdruck-Lesegerät kann sich sehen lassen. Alternativ böte sich das Lenovo Thinkpad E450 und E460 mit schnellem SSD-Speicher und dedizierter Grafikkarte an, die sind aber wenigstens 150 Euro teurer bzw. in Deutschland gar nicht verfügbar. Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, der schaut sich das ThinkPad E560 oder das ThinkPad L460 mit hochwertigen IPS-Panels an.

Platz 5

Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel
Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel

Das kleine Schwestermodell ProBook 430 G3 (hier im Test) hatten wir ebenso im Test, es ersetzt das ProBook 430 G2, das sich bis dato ebenfalls in dieser Topliste befand. Trotz der einfachen Konfiguration ohne SSD und TN-Bildschirm mit 1.366 x 768 Pixel reicht es für ziemlich gute 81 % - das schaffen nur wenige andere Office-Geräte. Das ProBook 430 G3 gehört zum Einstieg in die mittelpreisige Office-Liga. Es muss im Vergleich zu den ausgewachsenen ProBooks so mancher Nachteil hingenommen werden. Das sind zuerst die HD-Auflösung, der fehlende Docking Port sowie der minderwertige Low-Budget-Bildschirm. Eine Variante mit einer SSD gibt es derzeit keine. Das wertige Gehäuse, der geringe Energiebedarf, die guten Akkulaufzeiten und der neue Skylake Core i5 machen den 13-Zoller zu einem arbeitstauglichen Office-Subnotebook. Hinzu kommen eine Wartungsklappe und ein freier M.2-Steckplatz. Die große Schwachstelle ist auch hier das zu dunkle, kontrastschwache Bildschirm-Panel. Das ist in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß.

Platz 6

leise und kühl: Acer Aspire E5-722 mit AMD Komponenten
leise und kühl: Acer Aspire E5-722 mit AMD Komponenten

Mit Hardware von AMD besteigt das Aspire E5-722-2611 (hier im Test) den sechsten Platz, das ist beachtenswert. Es ist dann auch nicht der krasse Leistungsvorteil, der für den 17-Zoller spricht, sondern das gelungene Paket aus guter Tastatur, kaum vorhandenem Betriebsgeräusch, ordentlichen Laufzeiten bis knapp 5 Stunden und einer 24-monatigen Garantie. Das Fehlen einer Wartungsklappe und der fest verbaute Akku sind nennenswerte Nachteile, die gute Konnektivität mit vier USB-Ports und VGA nebst Ethernet jedoch lobenswert für den klassischen Büroeinsatz. Das Display hat aber auch eine größere Schwachstelle: Dem seltenen 6-Bit-Panel fehlen sehr viele Farbtöne. Da kann es in Extremfällen zu deutlich sichtbaren Grenzen zwischen den Farben kommen. Dann doch lieber das Medion Akoya S4219 - falls ihre Augen nicht auf das PWM-Flimmern reagieren.

Zusammenfassend kann man sagen: Das Aspire überzeugt als Gesamtpaket mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Platz 7

Dell Latitude 15-3570 - Der kleinste und günstigste Business-Laitude
Dell Latitude 15-3570 - Der kleinste und günstigste Business-Laitude

Das Latitude 15-3570 (hier im Test) ist Dells Schlag gegen günstige HP ProBooks oder gegen die E-Serien ThinkPads. Für 630 Euro gibt es zwar eine SSD, der Bildschirm muss hingegen mit HD auf einem TN-Panel auskommen. Es stehen viele Varianten zur Wahl, das HD-Panel mit der schlechten Farbdarstellung ist aber leider Standard. Das brauchbare Gehäuse bietet Wartungsmöglichkeiten, die Eingabegeräte sind gelungen - wenn auch nicht auf ThinkPad oder Latitude 5000er oder 7000er Niveau - und der 15-Zoller bleibt stets leise und kühl. Wenn der Preis stimmt (Rabattaktionen), dann kann sich das Latitude 15-3570 lohnen. Darüber hinaus empfehlen wir ein ProBook 450 wegen der besseren Eingabegeräte bzw. ein ThinkPad E560 wegen seines (optionalen) IPS-Panels.

Platz 8

Selten: Low-Price Hoch aufgelöst - Medion Akoya S4219
Selten: Low-Price Hoch aufgelöst - Medion Akoya S4219

Das Medion Akoya S4219 (hier im Test) ist schon recht ungewöhnlich: Der 14-Zoller tischt schon ab 260 Euro einen matten IPS-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung auf. Mit dabei ist Windows 10. Aber Achtung, es werden preislich sehr unterschiedliche Konfigurationen mit 32-, 64- oder 128-GB-eMMC-Flash angeboten. Wir hatten die 128-GB-Variante für 380 Euro im Test. Spannend: Das S4219 kann problemlos um eine 2,5-Zoll-SATA-Festplatte oder SSD erweitert werden. Leider wissen die Akkulaufzeiten nicht zu gefallen: 5:18 h in unserem WLAN-Test sind zu wenig, ein Acer Cloudbook 14 schafft da locker 10 Stunden - allerdings mit einem enttäuschenden HD-Bildschirm.

Die Leistung des SoC geht für den Preis in Ordnung, sie liegt deutlich unterhalb des Core i3. Leider ist es gerade die IPS-Anzeige, die einer runden Kaufempfehlung bzw. einem Best Price Award im Wege steht: Medion nutzt PWM zur Helligkeitsreduktion und im Netzbetrieb zeigt die Anzeige auch bei höchster Helligkeit ein Netzteilflackern mit 50 Hz. Kopfschmerzen oder Übelkeit könnten die Folge sein, empfindliche Personen sollten also einen Bogen um das S4219 machen. Andere Interessenten sollten das Gerät ausprobieren und ggf. zurückgeben.

Platz 9

Viel Ausdauer aber kraftlos: Aspire One Cloudbook 14 AO1-431
Viel Ausdauer aber kraftlos: Aspire One Cloudbook 14 AO1-431

Cloudbooks sind einfach bestückte Laptops zum Surfen im Web unter Nutzung eines Online-Speichers, etwa Google docs oder Microsoft OneDrive. Deshalb sind diese Geräte ausnahmlos mit einem kleinen eMMC-Speicher bestückt, der ist quasi nur für Windows und die installierten Apps da. Das Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM ist mit 14 Zoll relativ groß und mit dem Intel Celeron N3050 schwach bestückt. Dafür kostet der 14-Zoller inklusive Windows und einjähriger Office-Lizenz gerade mal 280 Euro. 

Im Gegensatz zu den Chromebook Konkurrenten ermöglicht das Cloudbook die Installation/Nutzung gängiger Desktop-Anwendungen. Das Platzangebot ist allerdings begrenzt. Im Auslieferungszustand stehen etwa 15 GB bereit.

Es ist lautlos, erwärmt sich kaum, bietet sehr gute Laufzeiten von 10:30 Stunden im praxisnahen WiFi-Test und sogar eine zweijährige Herstellergarantie. Weil auch die Tastatur als Schreibmaschine ganz brauchbar ist, verziehen wir dem Cloudbook 14 sein PWM-Flimmern zur Helligkeitsreduktion und vergaben den Best Value Award im Juni 2016.

Platz 10

Ungewöhnlich: Pentium + Geforce Kombination - Acer Aspire ES1-731G-P5UR
Ungewöhnlich: Pentium + Geforce Kombination - Acer Aspire ES1-731G-P5UR

Der 17-Zoller Acer Aspire ES1-731G-P5UR (hier im Test) ist ein Exot: Eine Geforce 910M wird mit einem Pentium-Prozessor kombiniert. Damit liegt die Performance auf dem Niveau des Medion Akoya S4219, doch Spiele aus den vergangenen Jahren laufen besser. Allerdings nicht viel besser als mit einer integrierten HD 520 aus den Core i SoCs der mittleren Plätze. Der 17-Zoller arbeitet leise, erwärmt sich kaum, hat eine ordentliche Tastatur sowie zwei Jahre Garantie.

Die Kombination aus schwachbrüstiger CPU und einem Grafikkern der Einstiegsklasse ist für Nutzer interessant, die gelegentlich ein paar nicht mehr taufrische Spiele spielen möchten.

Die ersten beiden Plätze dieser Topliste bieten mehr Grafikleistung, nebenbei bessere Eingabegeräte und mehr Auflösung. Allerdings kosten die Lenovo L460 und E560 auch deutlich mehr. Außerhalb der Topliste ist das Lenovo G70-80 80FF00K5GE (Core i3-5005U, GeForce 920M) eine perfomancestärkere Option, die zum Testzeitpunkt für etwa 480 Euro zu bekommen war.

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Best Value Award November 2015: HP 350 G2
Best Value Award November 2015: HP 350 G2
Editors Choice im April 2016 für den Lenovo ThinkPad L460
Editors Choice im April 2016 für den Lenovo ThinkPad L460
Best Value Award Dezember 2015: Lenovo ThinkPad E560 (i7, FHD)
Best Value Award Dezember 2015: Lenovo ThinkPad E560 (i7, FHD)
Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14
Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14

Notebooks im Vergleich

Messergebnisse

Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000HP ProBook 450 G3HP ProBook 440 G3HP ProBook 430 G3 P5T00ESAcer Aspire E5-722-2611Dell Latitude 15-3570Medion Akoya S4219Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QMAcer Aspire ES1-731G-P5UR
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44.4
38.4
41.2
46
54.4
22
37
33
49.6
Response Time Black / White *
29.6
22.4
28
27.6
32.8
18
37
17
21.6
PWM Frequency
192
100
50
200
Bildschirm
Brightness
225
234
214
215
205
231
211
211
213
Brightness Distribution
83
83
91
84
90
85
88
65
87
Schwarzwert *
0.24
0.27
0.43
0.5
0.71
0.36
0.62
0.2
0.47
Kontrast
1021
952
491
492
299
694
326
1080
491
DeltaE Colorchecker *
6.89
7.16
9.25
8.6
12.06
12.94
12.35
3.7
9.1
DeltaE Graustufen *
6.45
6.28
9.83
9.36
13.41
13.56
13.46
2.67
9.55
Gamma
2.46 98%
2.44 98%
2.82 85%
2.39 100%
2.41 100%
1.91 126%
2.44 98%
2.65 91%
2.47 97%
CCT
6857 95%
6806 96%
10890 60%
11226 58%
15382 42%
13627 48%
15217 43%
6418 101%
11384 57%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
40.1
36.6
36.4
37.8
34.3
52
39
55
38.84
Color Space (Percent of sRGB)
61.8
57.3
57.3
59.1
54.2
82
61
85
60.59
Geräuschentwicklung
Idle min *
29.2
29.2
29.7
29.7
29.8
31.9
31
33.5
Idle avg *
29.2
29.2
29.7
29.7
29.8
31.9
31
33.5
Idle max *
29.2
29.2
29.7
29.7
30.9
31.9
31
33.5
Last avg *
32.5
33.6
33.1
32.7
33.3
32.6
34.2
37.3
Last max *
37.2
35.5
34.2
35.1
37.4
36.4
34.3
37.3
Hitze
Last oben max *
40.8
45
40.2
41.4
42.1
26
36.1
34.5
39.9
Last unten max *
51.9
39.8
42
50.2
44.1
29.9
47
31.9
44.7
Idle oben max *
25.2
26.1
32.5
34
31.1
25.9
31.7
28.4
33
Idle unten max *
27.6
27.7
31
33.3
32.9
27
32.9
29.1
35
Akkulaufzeit
Idle
1153
884
575
537
449
1024
Last
97
104
90
101
118
157
WLAN (alt)
WLAN
425
342
309
293
377
283
542
318
631
283
H.264
431
413
337
321
337
Stromverbrauch
Idle min *
3.1
4.2
4.9
5.2
4.7
5.5
4.9
4.3
4.2
Idle avg *
6.3
7.5
8.2
8.2
7.2
9.3
7.2
7.6
6.3
Idle max *
7.9
8.2
9
9
8.3
9.5
7.5
8.3
7.3
Last avg *
29.5
49.6
30.1
28.8
26.4
19.2
25.4
17.6
12.5
Last max *
57.3
65.8
36.1
34
32
23.9
28
17.2
15.9

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4911 Points ∼61%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
5102 Points ∼63%
HP ProBook 450 G3
3075 Points ∼38%
HP ProBook 440 G3
3022 Points ∼38%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
2984 Points ∼37%
Acer Aspire E5-722-2611
1742 Points ∼22%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4591 Points ∼75%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
4650 Points ∼76%
HP ProBook 450 G3
3901 Points ∼64%
HP ProBook 440 G3
3840 Points ∼63%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
4106 Points ∼67%
Acer Aspire E5-722-2611
2444 Points ∼40%
Dell Latitude 15-3570
4477 Points ∼73%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
1327 Points ∼22%
Acer Aspire ES1-731G-P5UR
2408 Points ∼39%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
3092 Points ∼55%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
3595 Points ∼63%
HP ProBook 450 G3
2910 Points ∼51%
HP ProBook 440 G3
2871 Points ∼51%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
3043 Points ∼54%
Acer Aspire E5-722-2611
1744 Points ∼31%
Dell Latitude 15-3570
3337 Points ∼59%
Medion Akoya S4219
1645 Points ∼29%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
1630 Points ∼29%
Acer Aspire ES1-731G-P5UR
1741 Points ∼31%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
1869 Points ∼7%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
2689 Points ∼11%
HP ProBook 450 G3
1260 Points ∼5%
HP ProBook 440 G3
1238 Points ∼5%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
1222 Points ∼5%
Acer Aspire E5-722-2611
693 Points ∼3%
Dell Latitude 15-3570
1363 Points ∼5%
Medion Akoya S4219
518 Points ∼2%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
433 Points ∼2%
Acer Aspire ES1-731G-P5UR
1432 Points ∼6%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
5210 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
10288 Points ∼6%
HP ProBook 450 G3
5800 Points ∼4%
HP ProBook 440 G3
5600 Points ∼3%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
5963 Points ∼4%
Acer Aspire E5-722-2611
3093 Points ∼2%
Dell Latitude 15-3570
5909 Points ∼4%
Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
2230 Points ∼1%
Acer Aspire ES1-731G-P5UR
6636 Points ∼4%
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Autor: Redaktion, 11.08.2016 (Update: 11.08.2016)