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Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 12.11.2016

Update November 2016. Hier finden Sie die aktuellen Top 10 Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet, kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks. Bei gleicher Wertung werden jüngere Tests zuerst gereiht. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand November 2016

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
185%03.2016Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R5 M330
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg24.3 mm14"1920x1080matt
285%11.2015Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
Intel Core i5-6200U
AMD Radeon R7 M360
8 GB Hauptspeicher, 192 GB SSD
1.8 kg24 mm14"1920x1080matt
384%08.2016HP ProBook 650 G2-T9X61ETHP ProBook 650 G2-T9X61ET
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.3 kg27.4 mm15.6"1366x768matt
484%12.2015Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R7 M370
8 GB Hauptspeicher, 192 GB SSD
2.4 kg27.1 mm15.6"1920x1080matt
582%11.2016
Neu!
Acer TravelMate P249-M-5452Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.1 kg30.4 mm14"1920x1080matt
682%12.2015HP ProBook 450 G3HP ProBook 450 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.1 kg24.8 mm15.6"1920x1080matt
781%12.2015HP ProBook 440 G3HP ProBook 440 G3
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.7 kg21 mm14.0"1920x1080matt
881%11.2015HP ProBook 430 G3 P5T00ESHP ProBook 430 G3 P5T00ES
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
1.5 kg21 mm13.3"1366x768matt
979%07.2016Dell Latitude 15-3570Dell Latitude 15-3570
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
2.1 kg23.25 mm15.6"1366x768matt
1079%07.2016Medion Akoya S4219Medion Akoya S4219
Intel Pentium N3700
Intel HD Graphics (Braswell)
4 GB Hauptspeicher, 128 GB eMMC
1.6 kg20.5 mm14"1920x1080matt

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Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo und HP und kosten zwischen 600 und 900 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben; das könnten schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich selten in der vorliegenden Budget Office Top 10, ThinkPad L460 und Medion Akoya S4219 stellen derzeit die Ausnahmen dar.Test Lenovo ThinkPad E460 (Core i5, Radeon R7 M360) Notebook

Platz 1

Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460
Büro-Meister mit IPS: Lenovo ThinkPad L460

Das Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400 (hier im Test) setzt zusammen mit dem sehr ähnlichen E460 (Platz 2) den Maßstab in der Budget-Office-Liste. Mit knapp unter 800 Euro oder auch etwas mehr ist der 14-Zöller sicher nicht für jedermanns Geldbeutel. Doch was Lenovo hier zusammenstellt, ist sein Geld wert, vorneweg der matte IPS-Bildschirm mit den breiten Blickwinkeln und dem hohen Kontrast. Dies ist ein Novum in der Preisklasse, zumal das Schwestermodell E460 in der Full-HD-Version ebenfalls IPS bietet und nur zirka 700 Euro kostet. 

Die hervorragende Tastatur erbt das L460 von den teureren T-Serien-ThinkPads. Hier können im Qualitätsvergleich selbst die HP ProBooks nichts Vergleichbares aufbieten (kein Dual Pointing mit Trackpoint). Die guten Laufzeiten von ca. sieben Stunden können sich ebenso sehen lassen wie die SSD-Bestückung, welche immer stärker im mittleren Preisbereich Einzug hält. Wir hatten eine Version mit Core i7-6500U und AMD Radeon R5 M330 im Test, diese wird auf dem deutschen Markt aber sehr selten angeboten. Typisch sind die drei Varianten, welche folgende Tabelle zeigt.

Der neue Skylake-Prozessor sorgt für ein Mehr an Rechenleistung. Gleichzeitig schafft Lenovo es, die Akkulaufzeiten deutlich ansteigen zu lassen.

Leider ist der Bildschirm eher dunkel (225 cd/m²) und deshalb trotz seiner matten Oberfläche nur bedingt für draußen zu gebrauchen. Das Testgerät hatte einen dezent pfeifenden Lüfter und das Lüftermanagement stellte den Tester auch nicht zufrieden. Dennoch ist das ThinkPad L460 (hier im Test) das beste Office-Notebook in der Preisklasse bis 800 Euro. Wer Budget-orientiert vorgeht, der schaut sich das folgende E460 an.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
ThinkPad L460 (20FU001QGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5208 GB256GB SSD / LTEab 970 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001JGE)14"1920x1080 IPS5-6200UHD 5204 GB500GB SSHDab 770 Euro
ThinkPad L460 ((20FU001LGE)14"1920x1080 IPSi5-6200UHD 5204 GB192GB SSDab 795 Euro

Platz 2

Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - jetzt mit IPS-TFT
Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - jetzt mit IPS-TFT
Best Value Award im Oktober 2016
Best Value Award im Oktober 2016

Die E-Serien-ThinkPads definieren den Einstieg in die Klasse, ohne dabei allzu viele Kompromisse einzugehen, wie das starke Gesamtrating zeigt. Wir hatten ein ThinkPad E460 (hier im Test) mit Core i5 und Radeon R7 M360 im Test. Das Modell mit i5, HD 520, SSD (192 GB) und Full-HD-IPS kostet derzeit nur um die 700 Euro, was angesichts der Features eine Kampfansage an HP und Dell ist.

Selten hat uns ein preiswertes Office-Notebook so überzeugt wie das neue ThinkPad E460 von Lenovo: Für etwas mehr als 700 Euro erhält der Käufer nicht nur ein solides Arbeitsgerät mit hervorragenden Eingabegeräten, sondern auch einen performanten Allrounder mit allerlei versteckten Qualitäten.

Hier gefällt aber nicht nur das blickwinkelstabile, kontraststarke und hochauflösende IPS-Display. Die Gehäusequalität ist ordentlich – wenn auch nicht so wertig und stabil wie bei den T-Serien-ThinkPads. Wichtig ist die exzellente Tastatur, es ist dieselbe wie im L460 und in den teuren Oberklasse ThinkPads.

Schattenseiten gibt es auch: Die mäßige Displayhelligkeit disqualifiziert den E460 für ausgedehnte Spaziergänge im Sonnenschein. Die Aufrüstmöglichkeiten sind begrenzt und der Akku ist nicht mehr von außen abnehmbar, sondern intern verschraubt (aber wechselbar). Dennoch: Für das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis vergeben wir den Best Value Award im Oktober 2016.

Platz 3

Fail beim TFT-Panel: HP ProBook 650 G2
Fail beim TFT-Panel: HP ProBook 650 G2

Wir hatten das HP ProBook 650 G2-T9X61ET (hier im Test) als Basismodell mit TN-Panel und HD-Auflösung in der Redaktion, optional ist auch Full-HD zu haben, dann sind unter 800 Euro aber nicht mehr zu schaffen. Das Display unseres 700-Euro-Testmodells ist dann auch sein größtes Manko, Helligkeit, Farbdarstellung, Blickwinkelstabilität und Typus der Helligkeitsreduktion (PWM @200 MHz) sind qualitativ unterdurchschnittlich. Dies ist leider auch bei der Full-HD-Version nicht viel besser (aber es leuchtet heller), auch selbiges ist kontrastarm, blickwinkelinstabil, zeigt eine schlechte Farbdarstellung und bietet nur eine geringe Farbraumabdeckung. Hier geht es zum Test: HP ProBook 650 G2 Notebook (Full HD)

Das HP ProBook 650 G2 überzeugt mit einer soliden System-Performance. Getrübt wird das Bild sprichwörtlich durch die unterdurchschnittliche Displayqualität, welche in dieser Preisklasse einfach nichts verloren hat. [...] Ein solches Display zu verbauen, ist nicht angemessen. Zum einen widerspricht es dem Anspruch, den HP an die Probook 650 Serie haben sollte, und zum anderen ist es dem Kaufpreis des Notebooks völlig unangemessen.

Das 650 G2 ist nämlich ansonsten ein rundes Produkt mit sehr vielen Stärken für den professionellen Einsatz: Gute Akkulaufzeiten von knapp sieben Stunden, gepaart mit einem relativ stabilen Gehäuse und vielen Sicherheitsfeatures. Der Anschluss für Dockingstationen von HP ist in dieser Klasse ebenso Standard wie eine ungedrosselte Leistung bei gleichzeitig geringer Hitzeentwicklung. Interessant ist die M.2-Schnittstelle (PCIe, 2280) auf dem Mainboard, diese ist in einigen Varianten nicht belegt und kann zum Nachrüsten von SSDs benutzt werden. Die Display-Alternativen sind obige Lenovo TinkPad L460 und E460Das sind die wichtigsten Varianten des HP ProBook 650 G2:

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
HP ProBook 650 G2 (T4J10EA#ABD)15.61920x1080 TNi5-6200UHD 5208 GB128GB SSDab 1050 Euro
HP ProBook 650 G2 (V1A44ET#ABD)15.61920x1080 TNi5-6200UHD 5208 GB256GB SSDab 1050 Euro
HP ProBook 650 G2 (T9X61ET#ABD)15.61366x768 TNi5-6200UHD 5204 GB500GB HDD, M.2 frei, LTEab 900 Euro
HP ProBook 650 G2 (T4J10ET#ABD)15.61920x1080 TNi5-6200UHD 5208 GB128GB SSD, M.2 freiab 877 Euro
HP ProBook 650 G2 (T4J06ET#ABD)15.61366x768 TNi5-6200UHD 5204 GB500GB HDD, M.2 freiab 750 Euro

Platz 4

Lenovo ThinkPad E560: Auch mit IPS-Panel für deutlich unter 800 Euro zu haben.
Lenovo ThinkPad E560: Auch mit IPS-Panel für deutlich unter 800 Euro zu haben.

Lenovos ThinkPad E560 (hier im Test) ist ein solider 15-Zoll-Arbeitsknecht, der mit Radeon R7 M370 ein wenig spieletauglich ist und mit dem 1.920 x 1.080 Pixel auflösenden IPS-Bildschirm auch den Augen eine Freude bereitet. Das Gerät ist in vielen Ausstattungsvarianten zu haben, das Modell mit Radeon R7 M370 kostet etwas mehr als 800 Euro. Die vielen Varianten mit iGPU und Core i3 oder i5, Festplatte/SSD sind aber teilweise deutlich günstiger. Quasi als Nachtrag haben wir uns auch die günstige Version mit HD-Bildschirm (kein IPS), Core i3 und Festplatte angesehen. Das Rating fiel auf Grund des schlechteren Bildschirms geringer aus. Hier geht es zum Test des Low-Cost-Modells ThinkPad E560 20EV000MGE, das 83 % im Rating erhielt.

Mit dem Kauf eines ThinkPad E560 kann man als Anwender kaum etwas falsch machen – bei der Wahl einer geeigneten Konfiguration gilt es aber genau abzuwägen, ob Core-i7-Prozessor und Radeon-GPU wirklich nötig sind.

Egal welche Variante, gemeinsam haben die E560-Modelle das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit ordentlicher Gehäusequalität, exzellenter Tastatur und der geringen Geräuschentwicklung sind wichtige Schritte getan. Wer sich dann noch für das blickwinkelstabile, kontraststarke und hochauflösende IPS-Display entscheidet, der wird kaum etwas vermissen. Optionale Docking-Lösungen sind für ein ThinkPad der E-Serie selbstverständlich, sie werden an den nativen Dockingport auf der Unterseite angeschlossen. Im Konkurrenzfeld kann das HP ProBook 650 G2 mitunter mithalten, es steht trotz schlechtem Display im Rating vor dem ThinkPad E560.

 

 

Platz 5

Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452
Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452

Ein neuer Platz 5, einer der uns sogar überrascht: Der 14-Zoller Acer TravelMate P249-M-5452 (hier im Test) gehört bekanntlich zu den Einsteiger-TravelMates (P2-Serie). Dem Chassis sieht man das mit der Alu-Kunststoff-Kombination auch an, wir wollen es mal als solide für den Alltag bezeichnen. Richtig ins Zeug hat sich Acer bei der Ausrüstung gelegt, hier gibt es eine schnelle SSD, sowie eine matte Full-HD-Anzeige. Letztere ist leider kein IPS-Typ und auch relativ dunkel. Dennoch: In Summe kann uns das TravelMate P249-M mit Core i5 6200U, Wartungsklappe, Tastenbeleuchtung, kaum hörbaren Betriebsgeräusch, guter Tastatur und langen Laufzeiten überzeugen. Für ein besseres TFT muss der Kunde zur TravelMate P6-Serie greifen, da gibt es die IPS-Panels. 

Die Akkulaufzeiten fallen gut aus, und die verbaute Tastatur weiß zu gefallen. Dazu gesellt sich eine dreijährige Herstellergarantie. Kritik gebührt dem Bildschirm. Acer verbaut hier ein blickwinkelinstabiles Modell, das lediglich einen akzeptablen Kontrast und eine zu niedrige Helligkeit bietet.

Wir hatten die High-End-Version mit FHD-Bildschirm und 256-GB-SSD als auch das Low-Cost-Modell P249-M-3895 (Core i3, HD-Auflösung) im Test. Das Einsteiger-Modell hat für zirka 550 Euro ebenfalls einen dunklen, kontrastarmen und blickwinkelinstabilen Bildschirm an Bord.

 

 

Platz 6

Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3
Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G3

Das ProBook 450 G3 (hier im Test) mit matter Anzeige, guten Eingabegeräten und einem stabilen, alltagstauglichen Gehäuse hat keine schwerwiegenden Defizite. Für 450 bis 850 Euro bekommt der anspruchsvolle Laptop-Käufer keinen echten Dockingport - der ist erst bei den ProBooks der 6xx-Serie oder den ThinkPads L460 / E460 an Bord. Gute Wartungsmöglichkeiten sind aber vorhanden (RAM, HDD, WLAN, freier M.2-Slot). Ausgerüstet mit einem Intel Core i5-5600U (Broadwell) und einer integrierten Grafik ist ausreichend flüssiges Arbeiten möglich. Der Vorgänger 450 G2 (SSD-Modell) kann trotz Festplatte im 450 G3 im Gesamt-Rating geschlagen werden, denn die Tastatur ist etwas besser (jetzt konkav gewölbte Tasten). Zudem fallen die PCMark-Scores teils sogar besser aus als beim SSD-Modell. Die Energieaufnahme hat sich aber nicht verringert, und leider fällt auch die Wi-Fi-Laufzeit niedriger aus. Der Bildschirm ist auch nach wie vor ein Problem, die TN-Anzeige bringt schlechte Blickwinkel, flaue Farben und eine geringe Helligkeit hervor. Hier haben zahlreiche Consumer mit IPS-Bildschirm und natürlich die ThinkPads L460/E560/E460 in diesem Preisbereich die Nase vorn. Auf Grund des niedrigen Preises - je nach Konfiguration gibt es das 450 G3 ab 475 Euro - ist das Display aber angemessen und kein Misserfolg wie im teuren ProBook 650 G2. 

Derzeit testen wir den Kaby-Lake-Nachfolger ProBook 450 G4, der für 600 bis knapp 1.000 Euro bereits verkauft wird, allerdings auch wieder ohne IPS-Option. Auch die Schwestern 430 G4 und 440 G4 haben wir in der Pipeline. 

Platz 7

Einstieg in die Business-Welt: ProBook 440 G3
Einstieg in die Business-Welt: ProBook 440 G3

Das sieht gut aus für den Hersteller HP. Office-Freunde können fast bedenkenlos zugreifen - die Skylake-Generation von HPs Business-Einsteiger-ProBook überzeugte uns im Test im Großen und Ganzen. Das ProBook 440 G3 (hier im Test) rundet das HP-Angebot mit einem günstigen 14-Zöller ab, ab 530 Euro gibt es diesmal sogar mattes Full-HD. Leider handelt es sich auch hier um ein kontrastschwaches TN-Panel mit schwacher Farbgenauigkeit und nur ausreichender Helligkeit. Ebenfalls ein kleiner Nachteil ist die Laufzeit von nur fünf Stunden. Die Eingabegeräte fühlen sich griffig an, mit dabei ist auch eine zweistufige Tastaturbeleuchtung. Das Touchpad empfand der Tester als reaktionsschnell, die schlechte Empfindlichkeit an den Rändern wurde jedoch gerügt.

Wie beim 15- und 13-Zöller ist die Verarbeitung zweckdienlich und solide. Die Business-Grundausstattung mit Softwarelösungen, TPM, Kensington Lock und Fingerabdruck-Lesegerät kann sich sehen lassen. Alternativ böten sich das Lenovo Thinkpad E450 und das E460 mit schnellem SSD-Speicher und dedizierter Grafikkarte an, die sind aber wenigstens 150 Euro teurer bzw. in Deutschland gar nicht verfügbar. Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, der schaut sich das ThinkPad E560 oder das ThinkPad L460 mit hochwertigen IPS-Panels an. Die Schwester ProBook 640 G2 (kostet deutlich mehr, 1.000 Euro) hat zwar Full-HD aber auch nur ein TN-Panel.

Platz 8

Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel
Display-Stolperstein: ProBook 430 G3 mit HD-TN-Panel

Das kleine Schwestermodell ProBook 430 G3 (hier im Test) hatten wir ebenso im Test. Trotz der einfachen Konfiguration ohne SSD und mit TN-Bildschirm mit 1.366 x 768 Pixeln reicht es für ziemlich gute 81 % - das schaffen nur wenige andere Office-Geräte. Das ProBook 430 G3 gehört zum Einstieg in die mittelpreisige Office-Liga. Es muss im Vergleich zu den ausgewachsenen ProBooks so mancher Nachteil hingenommen werden. Da sind zuerst die HD-Auflösung, der fehlende Dockingport sowie der minderwertige Low-Budget-Bildschirm. Eine Variante mit SSD gibt es derzeit nicht. Das wertige Gehäuse, der geringe Energiebedarf, die guten Akkulaufzeiten und der neue Skylake-Core i5 machen den 13-Zöller zu einem arbeitstauglichen Office-Subnotebook. Hinzu kommen eine Wartungsklappe und ein freier M.2-Steckplatz. Die große Schwachstelle ist auch hier das zu dunkle, kontrastschwache Bildschirm-Panel. Das ist in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß.

Platz 9

Dell Latitude 15-3570 - Der kleinste und günstigste Business-Latitude
Dell Latitude 15-3570 - Der kleinste und günstigste Business-Latitude

Das Latitude 15-3570 (hier im Test) ist Dells Schlag gegen günstige HP ProBooks oder gegen die E-Serien-ThinkPads. Für 630 Euro gibt es zwar eine SSD, der Bildschirm muss hingegen mit HD auf einem TN-Panel auskommen. Es stehen viele Varianten zur Wahl, das HD-Panel mit der schlechten Farbdarstellung ist aber leider Standard. Das brauchbare Gehäuse bietet Wartungsmöglichkeiten, die Eingabegeräte sind gelungen - wenn auch nicht auf ThinkPad- oder Latitude-5000er oder -7000er-Niveau - und der 15-Zöller bleibt stets leise und kühl. Wenn der Preis stimmt (Rabattaktionen), kann sich das Latitude 15-3570 lohnen. Darüber hinaus empfehlen wir ein ProBook 450 / ProBook 650 wegen der besseren Eingabegeräte bzw. ein ThinkPad E560 wegen seines (optionalen) IPS-Panels.

Platz 10

Selten: Low-Price hoch aufgelöst - Medion Akoya S4219
Selten: Low-Price hoch aufgelöst - Medion Akoya S4219

Das Medion Akoya S4219 (hier im Test) ist schon recht ungewöhnlich: Der 14-Zoller tischt schon ab 370 Euro einen matten IPS-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung auf. Mit dabei ist Windows 10. Aber Achtung, es werden preislich sehr unterschiedliche Konfigurationen mit 32-, 64- oder 128-GB-eMMC-Flash angeboten. Wir hatten die 128-GB-Variante für 370 Euro im Test. Spannend: Das S4219 kann problemlos um eine 2,5-Zoll-SATA-Festplatte oder SSD erweitert werden. Leider wissen die Akkulaufzeiten nicht zu gefallen: 5:18 h in unserem WLAN-Test sind zu wenig.

Die Leistung des SoC geht für den Preis in Ordnung, sie liegt deutlich unterhalb des Core i3. Leider ist es gerade die IPS-Anzeige, die einer runden Kaufempfehlung bzw. einem Best Price Award im Wege steht: Medion nutzt PWM zur Helligkeitsreduktion und im Netzbetrieb zeigt die Anzeige auch bei höchster Helligkeit ein Netzteilflackern mit 50 Hz. Kopfschmerzen oder Übelkeit könnten die Folge sein, empfindliche Personen sollten also einen Bogen um das S4219 machen. Andere Interessenten sollten das Gerät ausprobieren und ggf. zurückgeben.

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Best Value Award Dezember 2015: Lenovo ThinkPad E560 (i7, FHD)
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Editors Choice im April 2016 für den Lenovo ThinkPad L460
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Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14
Best Value Award im Juni 2016: Acer Aspire One Cloudbook 14

Notebooks im Vergleich

Messergebnisse

Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000HP ProBook 650 G2-T9X61ETLenovo ThinkPad E560-20EWS00000Acer TravelMate P249-M-5452HP ProBook 450 G3HP ProBook 440 G3HP ProBook 430 G3 P5T00ESDell Latitude 15-3570Medion Akoya S4219
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44.4
40
40.4
38.4
44
41.2
46
54.4
37
33
Response Time Black / White *
29.6
23.2
32
22.4
16
28
27.6
32.8
37
17
PWM Frequency
200
50
192
50
Bildschirm
Brightness
225
221
223
234
238
214
215
205
211
211
Brightness Distribution
83
88
85
83
87
91
84
90
88
65
Schwarzwert *
0.24
0.3
0.61
0.27
0.41
0.43
0.5
0.71
0.62
0.2
Kontrast
1021
777
405
952
607
491
492
299
326
1080
DeltaE Colorchecker *
6.89
4.43
8.8
7.16
9.09
9.25
8.6
12.06
12.35
3.7
DeltaE Graustufen *
6.45
3.78
10.13
6.28
9.92
9.83
9.36
13.41
13.46
2.67
Gamma
2.46 98%
2.31 104%
2.34 103%
2.44 98%
2.42 99%
2.82 85%
2.39 100%
2.41 100%
2.44 98%
2.65 91%
CCT
6857 95%
7171 91%
12581 52%
6806 96%
11177 58%
10890 60%
11226 58%
15382 42%
15217 43%
6418 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
40.1
37.3
39.6
36.6
36.5
36.4
37.8
34.3
39
55
Color Space (Percent of sRGB)
61.8
58.7
62.2
57.3
56.7
57.3
59.1
54.2
61
85
Geräuschentwicklung
Idle min *
29.2
29
30.9
29.2
31.8
29.7
29.7
29.8
31
33.5
Idle avg *
29.2
29
30.9
29.2
31.8
29.7
29.7
29.8
31
33.5
Idle max *
29.2
29
31.3
29.2
31.8
29.7
29.7
30.9
31
33.5
Last avg *
32.5
33.1
33.8
33.6
35.7
33.1
32.7
33.3
34.2
37.3
Last max *
37.2
35.6
36.7
35.5
36
34.2
35.1
37.4
34.3
37.3
Hitze
Last oben max *
40.8
47.8
37.4
45
34.8
40.2
41.4
42.1
36.1
34.5
Last unten max *
51.9
48.3
38.3
39.8
42.8
42
50.2
44.1
47
31.9
Idle oben max *
25.2
28.6
30.1
26.1
24.6
32.5
34
31.1
31.7
28.4
Idle unten max *
27.6
30.6
31.1
27.7
27.8
31
33.3
32.9
32.9
29.1
Akkulaufzeit
Idle
1153
736
690
884
791
575
537
449
1024
Last
97
112
163
104
87
90
101
118
157
WLAN (alt)
WLAN
425
292
408
342
400
309
293
377
542
318
H.264
431
425
382
413
361
337
321
337
Stromverbrauch
Idle min *
3.1
4.1
4.6
4.2
3.8
4.9
5.2
4.7
4.9
4.3
Idle avg *
6.3
8
6.8
7.5
7.6
8.2
8.2
7.2
7.2
7.6
Idle max *
7.9
8.9
7.5
8.2
8
9
9
8.3
7.5
8.3
Last avg *
29.5
39.3
26.3
49.6
30.5
30.1
28.8
26.4
25.4
17.6
Last max *
57.3
52.2
35.1
65.8
32.5
36.1
34
32
28
17.2

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4911 Points ∼61%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
4852 Points ∼60%
HP ProBook 650 G2-T9X61ET
2988 Points ∼37%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
5102 Points ∼63%
Acer TravelMate P249-M-5452
4603 Points ∼57%
HP ProBook 450 G3
3075 Points ∼38%
HP ProBook 440 G3
3022 Points ∼38%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
2984 Points ∼37%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
4591 Points ∼75%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
4415 Points ∼72%
HP ProBook 650 G2-T9X61ET
4191 Points ∼68%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
4650 Points ∼76%
Acer TravelMate P249-M-5452
4463 Points ∼73%
HP ProBook 450 G3
3901 Points ∼64%
HP ProBook 440 G3
3840 Points ∼63%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
4106 Points ∼67%
Dell Latitude 15-3570
4477 Points ∼73%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
3092 Points ∼55%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
3415 Points ∼60%
HP ProBook 650 G2-T9X61ET
3229 Points ∼57%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
3595 Points ∼63%
Acer TravelMate P249-M-5452
3472 Points ∼61%
HP ProBook 450 G3
2910 Points ∼51%
HP ProBook 440 G3
2871 Points ∼51%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
3043 Points ∼54%
Dell Latitude 15-3570
3337 Points ∼59%
Medion Akoya S4219
1645 Points ∼29%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
1869 Points ∼7%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
2091 Points ∼8%
HP ProBook 650 G2-T9X61ET
1414 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
2689 Points ∼11%
Acer TravelMate P249-M-5452
1503 Points ∼6%
HP ProBook 450 G3
1260 Points ∼5%
HP ProBook 440 G3
1238 Points ∼5%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
1222 Points ∼5%
Dell Latitude 15-3570
1363 Points ∼5%
Medion Akoya S4219
518 Points ∼2%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
5210 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad E460-20EUS00000
5330 Points ∼3%
HP ProBook 650 G2-T9X61ET
6199 Points ∼4%
Lenovo ThinkPad E560-20EWS00000
10288 Points ∼6%
Acer TravelMate P249-M-5452
6924 Points ∼4%
HP ProBook 450 G3
5800 Points ∼4%
HP ProBook 440 G3
5600 Points ∼3%
HP ProBook 430 G3 P5T00ES
5963 Points ∼4%
Dell Latitude 15-3570
5909 Points ∼4%
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Autor: Redaktion, 12.11.2016 (Update: 13.11.2016)