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Autonomes Fahren: Kooperation zwischen BMW, Intel und neuerdings Delphi

Ein Konzeptauto eines zukünftigen BMWs (Quelle: BMW)
Ein Konzeptauto eines zukünftigen BMWs (Quelle: BMW)
Am Freitag kündigten die Firmen BMW, Intel, Mobileye und Delphi an, eine Kooperation zu starten, die es sich als Ziel setzt, eine offene Plattform für autonomes Fahren zu entwickeln.

Die Firmen BMW, Intel, dessen Tochterfirma Mobileye und der Hersteller Delphi haben ein Statement veröffentlicht, dem zufolge die Konzerne in Zukunft eng bei der Entwicklung von autonomen Fahrsystemen kooperieren werden. Ziel dieser Kooperation sei es, eine Plattform zu entwickeln, welche auch andere Autohersteller für ihre Autos verwenden können. Das Gebiet ist für keine der Firmen wirkliches Neuland. Von BMW weiß man schon seit längeren, dass der deutsche Hersteller an Autopiloten für seine Autos forscht. Mobileye hat in der Vergangenheit sowohl BMW, als auch Tesla mit Kameratechnik ausgestattet, welche für das autonome Fahren essentiell ist. Auch hat die Firma schon letztes Jahr mit Delphi bekannt gegeben, bis 2019 ein fertiges System für autonomes Fahren haben zu wollen. Auch Intel hat schon Milliarden in die Entwicklung von solchen Systemen investiert und deshalb auch Mobileye im März diesen Jahres gekauft.

Bisher ist Tesla die Firma mit der deutlich am weitesten entwickelten Autopilot-Technologie. Es bleibt spannend abzuwarten, ob diese neue Kooperation der drei Konzerngiganten daran was ändern wird. In der Branche wird diese Technologie als richtungsweisend für die Zukunft angesehen. Aus diesem Grund forschen die meisten der betroffenen Unternehmen aktuell an Technologien fürs autonome Fahren.

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Autor: Cornelius Wolff, 16.05.2017 (Update: 16.05.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.