Notebookcheck

Business-Laptop Dynabook Tecra X50 im Test: Leichtes Ultrabook mit kurzer Ausdauer

Sam Medley, 👁 Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Christian Hintze), 07.11.2019

Gehäuse machen Business-Laptops. Das Tecra ist zurück - allerdings unter einer anderen Marke! Das Dynabook Tecra X50 bewahrt viel vom Flair des Original-Tecra von Toshiba, ist aber dennoch keine Kaufempfehlung. Dafür ist der Preis einfach deutlich zu hoch für das Gebotene.

Das Toshiba Tecra ist zurück, nun allerdings unter neuer Schirmherrschaft. Auch mit dem neuen Dynabook-Schriftzug erweist sich das Tecra X50 als dünnes und leichtes Ultrabook für Office-Kunden, welche einen besonders portablen 15-Zöller suchen. Neben dem ultra-dünnen Design hat das X50 aber noch weitere Asse im Ärmel. Wir vergleichen unsere Testkonfiguration (Core i7-8665U, 16 GB RAM, 512 GB SSD, ca. 2.400 Euro) mit anderen dünnen und leichten Business-Notebooks wie dem Lenovo ThinkPad T490s, Lenovo ThinkPad X1 Carbon, Acer Swift 5 und dem Microsoft Surface Laptop 3.

Vorab ein Hinweis: Da wir derzeit unsere Hardware für die Wifi-Tests erneuern, können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten WLAN-Übertragungswerte angeben. Unserer persönlichen Erfahrung nach ist die Wifi-Performance für den normalen Home- und Officebetrieb aber absolut zufriedenstellend, bei uns sind keine Verbindungsabbrüche oder andere Schwierigkeiten aufgetreten.

Gehäuse und Ausstattung

Das Dynabook Tecra X50 ist ein sehr schönes Gerät. Das dunkel gebürstete Metallgehäuse sieht einfach großartig aus. Und glücklicherweise bleibt das auch so, da die Oberfläche Fingerabdrücken und Fettflecken keine Chance bietet. Die akzentuierten, hellen Metallstellen bilden einen schönen Kontrast zum dunklen Blau des Notebooks. Plastik findet sich nur an den vergleichsweise dünnen Displayrändern und den Tasten wieder.

Insgesamt weist das Gehäuse eine hohe Verarbeitungsqualität auf, dennoch ist es stellenweise etwas zu flexibel. Beispielsweise biegt sich die Tastaturbasis beim Schreiben etwas durch und naturgemäß kann auch das dünne Display verbogen werden. Die Scharniere hingegen sind sehr stabil und halten den Bildschirm unter normalen Umständen fest im Griff. Allerdings wackelt der Monitor etwas, wenn man die Touchfunktion nutzt. Für das einhändige Öffnen des Laptops greifen die Scharniere aber zu fest. Das Gehäuse gibt unter Druckausübung keine Knarz- oder Knackgeräusche von sich und es sind keine unverhältnismäßig großen Abstände oder Lücken an den Übergängen sichtbar.

Ähnlich wie beim Vorgänger Tecra X40 ist das definierende Merkmal des X50 seine extrem dünne Bauweise. Diese macht das Tecra trotz 15 Zoll extrem mobil, man könnte es quasi ohne Schwierigkeiten den ganzen Tag in einer Hand umhertragen.

Dynabook legt dem Tecra X50 einen Toshiba Thunderbolt 3 Dock bei. Dieser erweitert die Anschlussmöglichkeiten um 4 weitere USB-A-Ports (3.0), zwei weitere USB-C-Slots (3.0), einen LAN-Port sowie Anschlüsse für zwei weitere Bildschirme (1 via HDMI oder DisplayPort, 1 weiteren via HDMI oder MiniDisplayPort oder VGA). Zudem kann das Dock den Laptop mit der gleichen Outputrate laden wie das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil (USB-C). Einzeln kostet das Toshiba Dock übrigens 277 Euro im Verkauf durch Dynabook auf Amazon.

Mitgeliefertes Toshiba-Dock hinten
Mitgeliefertes Toshiba-Dock hinten
Mitgeliefertes Toshiba-Dock vorn
Mitgeliefertes Toshiba-Dock vorn

Größenvergleich

359 mm 250 mm 17.6 mm 1.4 kg358 mm 230 mm 15.9 mm 999 g349.3 mm 240.7 mm 15.5 mm 1.8 kg339.5 mm 244 mm 14.7 mm 1.5 kg332 mm 228.9 mm 16.9 mm 1.3 kg329 mm 225.8 mm 16.1 mm 1.3 kg323.5 mm 217.1 mm 14.9 mm 1.1 kg

Anschlüsse

Die Anzahl der Anschlüsse geht für das dünne Gehäuse absolut in Ordnung, wir hätten uns nur einen vollwertigen SD-Reader statt nur microSD gewünscht. Dafür sind gleich zwei Thunderbolt-3-Slots an Bord, welche mehrere Möglichkeiten zum Anschluss von Docking-Hardware und Displays eröffnen. 

Links: Kensington Lock, 2x USB 3.1 Gen 1 Type-A, Kopfhörer-Anschluss
Links: Kensington Lock, 2x USB 3.1 Gen 1 Type-A, Kopfhörer-Anschluss
Rechts: SmartCard Reader, MicroSD, 2x Thunderbolt 3 (mit Power Delivery), HDMI
Rechts: SmartCard Reader, MicroSD, 2x Thunderbolt 3 (mit Power Delivery), HDMI
SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dynabook Tecra X50-F
 
72.57 MB/s ∼100%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
68.3 MB/s ∼94% -6%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=280)
62.8 MB/s ∼87% -13%
Toshiba Tecra X40-E-10W
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
62 MB/s ∼85% -15%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
87.8 MB/s ∼100% +6%
Toshiba Tecra X40-E-10W
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
86.5 MB/s ∼99% +5%
Dynabook Tecra X50-F
 
82.71 MB/s ∼94%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=255)
79.4 MB/s ∼90% -4%

Eingabegeräte und Sicherheit

Die Kunstoff-Tastatur verfügt über einen knackigen Druckpunkt und adäquaten Hubweg. Die Tasten sind von guter Größe und haben ausreichend Abstand zueinander. Ein leises Klappern ist beim Schreiben durchaus wahrnehmbar, aber nicht wirklich störend. Kritik ziehen eher die besonders kleinen Pfeiltasten und die fragwürdige Lage der Sondertasten (z.B. Lautstärke- oder Helligkeitsregler) auf sich. Die Hintergrundbeleuchtung liegt nur einstufig vor und ist ein bisschen schwach geraten. Zusätzlich sind leider die Sonderfunktionen nicht extra beleuchtet, sodass deren Suche in dunklen Umgebungen schonmal frustrieren kann.

Das Touchpad hat gute Gleiteigenschaften, ist allerdings etwas klein. Zusätzlich belegt der in das Pad integrierte Fingerabdrucksensor in der oberen, linken Ecke weiteren Platz und ist daher oft im Wege. Die Klickgeräusche wirken hochwertig und leise. Der zentrale Pointing Stick in der Tastatur ist leider schlechter als Lenovos TrackPoint. Dynabooks Version fühlt sich rutschig an und reagiert weniger zuverlässig als die Variante in den Business-Modellen von Lenovo. Die dazugehörigen Tasten (oberhalb des Touchpads) sind hingegen hervorragend, sie bieten ein straffes Feedback bei gutem Hub und einen leisen, aber dennoch kräftigen Klick. 

Dynabook bietet den Bildschirm auch mit Touchfunktion wie in unserem Testmodell an. Die Eingabe ist zuverlässig, allerdings stört die kurze Verzögerung, welche der Laptop benötigt, um unsere Eingaben umzusetzen.

Wie eingangs erwähnt, verfügt das Tecra X50 auch über einen Fingerabdrucksensor. Dieser registriert zu etwa 75 Prozent korrekt. Zudem bietet die Kamera einen IR-Sensor, welcher für die Anmeldung über Windows Hello konfiguriert werden kann. Der IR-Sensor arbeitet selbst in dunklen Umgebungen zuverlässig.

Die Tastatur und das Touchpad
Die Tastatur und das Touchpad

Display

Subpixel Matrix
Subpixel Matrix

Das FullHD-Display mit Touchfunktion präsentiert sich leicht unterdurchschnittlich. Das Tecra X50 verwendet quasi das gleiche Panel wie im Vorgänger, allerdings nun mit 15,6 statt vormals 14 Zoll. Der Kontrast von 986:1 geht in Ordnung, aber die Hintergrundbeleuchtung ist zu schwach für unseren Geschmack. Die durchschnittliche Helligkeit beträgt 270 Nits, während viele Konkurrenten im gleichen Preissegment 300 Nits und mehr anbieten. Insofern ist der Bildschirm für die Office-Nutzung ausreichend, die Arbeit an einem Fenster kann aber schwierig werden, im Freien wird es spätestens problematisch.

Positiv sind hingegen die schnellen Reaktionszeiten des IGZO-Panels, auch PWM stellt kein Problem dar, was wir für den Preis aber auch erwarten. Allerdings haben wir minimales Backlight Bleeding wahrgenommen. Die matte Oberfläche des Touchscreens filtert zumindest indoor alle Spiegelungen.

261.8
cd/m²
283.5
cd/m²
262
cd/m²
262.6
cd/m²
295.9
cd/m²
264
cd/m²
258
cd/m²
287.4
cd/m²
255.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Toshiba TOS508F
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 295.9 cd/m² Durchschnitt: 270.1 cd/m² Minimum: 15.8 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 295.9 cd/m²
Kontrast: 986:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 6.55 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 5.73
ΔE Greyscale 4.3 | 0.64-98 Ø6.2
54% sRGB (Argyll 3D) 35% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.475
Dynabook Tecra X50-F
Toshiba TOS508F, , 1920x1080, 15.6
Toshiba Tecra X40-E-10W
Toshiba TOS508F, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
B140HAN05.7, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
LP140QH2-SPD1, , 2560x1440, 14
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
LG Philips LP156WFA-SPG2, , 1920x1080, 15.6
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
Sharp LQ150P1JX51, , 2496x1664, 15
Response Times
28%
-57%
9%
1%
-34%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38 (21.6, 16.4)
22 (12, 10)
42%
61.6 (30.8, 30.8)
-62%
33.6 (16.4, 17.2)
12%
38 (19, 19)
-0%
47.2 (23.2, 24)
-24%
Response Time Black / White *
25.6 (15.6, 10)
22 (12, 10)
14%
38.8 (21.2, 17.6)
-52%
24 (12.4, 11.6)
6%
25 (14, 11)
2%
36.8 (20.4, 16.4)
-44%
PWM Frequency
21000 (90)
21370 (51)
Bildschirm
17%
49%
25%
44%
45%
Helligkeit Bildmitte
295.9
266
-10%
391
32%
338
14%
341
15%
416.9
41%
Brightness
270
244
-10%
389
44%
315
17%
319
18%
389
44%
Brightness Distribution
86
86
0%
87
1%
88
2%
87
1%
86
0%
Schwarzwert *
0.3
0.2
33%
0.23
23%
0.43
-43%
0.31
-3%
0.4
-33%
Kontrast
986
1330
35%
1700
72%
786
-20%
1100
12%
1042
6%
DeltaE Colorchecker *
6.55
4.61
30%
3.4
48%
4
39%
2.01
69%
2.75
58%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
21.52
7.46
65%
4.7
78%
7.9
63%
4.74
78%
6.64
69%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
5.73
1.1
81%
1.7
70%
1.11
81%
0.71
88%
DeltaE Graustufen *
4.3
4.31
-0%
4
7%
6.2
-44%
2.01
53%
1.8
58%
Gamma
2.475 89%
2.54 87%
2.49 88%
2.13 103%
2.52 87%
2.09 105%
CCT
7002 93%
6848 95%
6809 95%
6787 96%
6704 97%
6646 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
35
39
11%
62.4
78%
68.1
95%
63
80%
63.4
81%
Color Space (Percent of sRGB)
54
61
13%
97.4
80%
97.8
81%
98
81%
99.4
84%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
23% / 19%
-4% / 33%
17% / 22%
23% / 37%
6% / 33%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 45 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21.6 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 37 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9266 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leider entspricht die Farbdarstellung nicht unseren Erwartungen an einen 2.500-Euro-Laptop. Die Farbabweichungen sind deutlich höher als bei der Konkurrenz und lassen sich auch weniger gut kalibrieren, ein Blaustich ist wahrnehmbar. Schaut man sich an, was die Konkurrenz in Sachen akkurater Farbdarstellung anbietet, sind die Werte des X50 enttäuschend. Selbst das X40 kam hier noch deutlich besser weg. Für die Farbtemperaturen, Farbraumabdeckung und die Graustufen gilt das Gleiche, auch hier hängt das neue Tecra den übrigen Business-Ultrabooks meilenweit hinterher. Eine Kalibrierung hilft ein wenig, macht aber auch kein Spitzendisplay daraus und vor allem der Auslieferungszustand ist inakzetabel. 

ColorChecker
ColorChecker
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
sRGB: 54%
sRGB: 54%
AdobeRGB: 36%
AdobeRGB: 36%

Leistung

Das Tecra X50 ist für Schreibtisch-Muffel und mobile Fachkräfte gedacht, weshalb die Leistung sorgfältig gegen die Akkulaufzeit ausbalanciert werden muss. Was die Leistung betrifft, so ist das Tecra sehr gut für Office-Arbeiten geeignet, allerdings fällt der Laptop in Sachen Akkulaufzeit weit hinter der Konkurrenz zurück.

Trotz des dünnen Gehäuses erlaubt das X50 gewisse Wartungsarbeiten. Der Untergrund löst sich recht leicht ab, wodurch der Nutzer Zugang zum Wifi-Modul, beiden RAM-Slots und den Lüftern erhält. Der interne Speicher ist leider auf der anderen Seite des Mainboards verbaut und bedarf bei einem gewünschten Tausch somit eines weiteren Auseinandernehmens des Notebooks.

Ohne Bodenplatte
Ohne Bodenplatte

Prozessor

Der Intel Core i7-8665U kommt zwar langsam aber sicher in die Tage, ist aber noch immer ein fähiger ULV-Prozessor. Er basiert auf Intels Whiskey-Lake-Architektur und hat sich bereits zahlreich beim Bewältigen der meisten Office-Arbeiten bewährt. Die vier Kerne unterstützen Hyperthreading und das sparsame Ultra-Low-Voltage-Design (ULV) sollte für eine gute Akkulaufzeit sorgen.

Verglichen mit den Ultrabooks der gleichen Preisklasse scheint die Leistung unterdurchschnittlich. Zudem ist die Performance nicht wesentlich stärker als die des Core i5 im X40 vom letzten Jahr. Tatsächlich ist das Tecra X50 etwa 20 Prozent langsamer als der Durchschnittslaptop mit Core i7-8665U. 

Die Langzeit-Performance, gemessen mit 30 aufeinanderfolgenden Cinebench-R15-Durchgängen, ist zwar stabil, das Leistungsniveau insgesamt für den verlangten Preis jedoch enttäuschend.

Es sei erwähnt, dass Dynabook das Tecra X50 auch mit den schwächeren Prozessoren Core i5-8265U oder Core i5-8365U mit vPro anbietet.

Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710Tooltip
Dynabook Tecra X50-F Intel Core i7-8665U, Intel Core i7-8665U: Ø491 (471.7-499.81)
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00 Intel Core i5-8265U, Intel Core i5-8265U: Ø584 (566.02-686.12)
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE Intel Core i7-8665U, Intel Core i7-8665U: Ø632 (574.56-701.36)
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U AMD Ryzen 5 3580U, AMD Ryzen 5 3580U: Ø662 (563.52-691.26)
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6 Intel Core i7-8565U, Intel Core i7-8565U: Ø441 (424.51-542.46)
Toshiba Tecra X40-E-10W Intel Core i5-8250U, Intel Core i5-8250U: Ø475 (472.17-500.76)
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
Intel Core i7-10710U
180 Points ∼83% +26%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (143 - 199, n=6)
177 Points ∼81% +24%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
Intel Core i7-8565U
173 Points ∼79% +21%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
Intel Core i5-8265U
162 Points ∼74% +13%
Dynabook Portege A30-E-174
Intel Core i7-8550U
156 Points ∼72% +9%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Core i7-1065G7
149 Points ∼68% +4%
Toshiba Tecra X40-E-10W
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼66% +1%
Dynabook Tecra X50-F
Intel Core i7-8665U
143 Points ∼66%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
AMD Ryzen 5 3580U
139 Points ∼64% -3%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 199, n=538)
112 Points ∼51% -22%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
Intel Core i7-10710U
1051 Points ∼24% +112%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
AMD Ryzen 5 3580U
693 Points ∼16% +40%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
Intel Core i5-8265U
686 (min: 566.02, max: 686.12) Points ∼16% +38%
Razer Blade Stealth i7-1065G7 Iris Plus
Intel Core i7-1065G7
676 Points ∼15% +36%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U
  (496 - 701, n=6)
602 Points ∼14% +21%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
Intel Core i7-8565U
543 Points ∼12% +9%
Toshiba Tecra X40-E-10W
Intel Core i5-8250U
501 Points ∼11% +1%
Dynabook Tecra X50-F
Intel Core i7-8665U
496 Points ∼11%
Dynabook Portege A30-E-174
Intel Core i7-8550U
494 Points ∼11% 0%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1103, n=545)
346 Points ∼8% -30%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
143 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
496 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
46.34 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

Systemleistung

Die allgemeine Systemleistung ist gut, auch wenn das Tecra immer ca. 7 - 8 % hinter den Erwartungen an einen Core i7-8665U liegt. Insgesamt gibt es zwar für jeden Einzeltest bessere Konkurrenten, dennoch bietet das X50 eine gute Gesamtleistung über alle Tests hinweg.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 10
Digital Content Creation
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
Vega 9, 3580U, SK hynix BC501 HFM256GDGTNG
3778 Points ∼32% +33%
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
UHD Graphics 620, i7-10710U, SK Hynix PC601 NVMe 512 GB
3671 Points ∼31% +29%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3210 Points ∼27% +13%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
3111 Points ∼26% +9%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (2847 - 3506, n=6)
3073 Points ∼26% +8%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
UHD Graphics 620, 8565U, SK Hynix BC501 HFM512GDJTNG
2915 Points ∼24% +2%
Dynabook Tecra X50-F
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
2847 Points ∼24%
Toshiba Tecra X40-E-10W
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
2788 Points ∼23% -2%
Durchschnitt der Klasse Office
  (320 - 5520, n=155)
2673 Points ∼22% -6%
Productivity
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
UHD Graphics 620, 8565U, SK Hynix BC501 HFM512GDJTNG
7050 Points ∼73% +8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (6506 - 7281, n=6)
6988 Points ∼72% +7%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
6870 Points ∼71% +6%
Dynabook Tecra X50-F
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6506 Points ∼67%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
6441 Points ∼66% -1%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
Vega 9, 3580U, SK hynix BC501 HFM256GDGTNG
6102 Points ∼63% -6%
Toshiba Tecra X40-E-10W
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5927 Points ∼61% -9%
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
UHD Graphics 620, i7-10710U, SK Hynix PC601 NVMe 512 GB
5816 Points ∼60% -11%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1266 - 7964, n=155)
5488 Points ∼57% -16%
Essentials
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
UHD Graphics 620, i7-10710U, SK Hynix PC601 NVMe 512 GB
9160 Points ∼83% +10%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (8199 - 9790, n=6)
8872 Points ∼81% +6%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
UHD Graphics 620, 8565U, SK Hynix BC501 HFM512GDJTNG
8493 Points ∼77% +2%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
8361 Points ∼76% 0%
Dynabook Tecra X50-F
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8343 Points ∼76%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
8199 Points ∼75% -2%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
Vega 9, 3580U, SK hynix BC501 HFM256GDGTNG
7861 Points ∼71% -6%
Toshiba Tecra X40-E-10W
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7504 Points ∼68% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (2683 - 9790, n=155)
6984 Points ∼64% -16%
Score
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
UHD Graphics 620, i7-10710U, SK Hynix PC601 NVMe 512 GB
4161 Points ∼54% +8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8665U, Intel UHD Graphics 620
  (3847 - 4515, n=6)
4122 Points ∼53% +7%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
Vega 9, 3580U, SK hynix BC501 HFM256GDGTNG
4056 Points ∼52% +5%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
UHD Graphics 620, 8565U, SK Hynix BC501 HFM512GDJTNG
4006 Points ∼52% +4%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
UHD Graphics 620, 8665U, WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
4005 Points ∼52% +4%
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
UHD Graphics 620, 8265U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3985 Points ∼51% +4%
Dynabook Tecra X50-F
UHD Graphics 620, 8665U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3847 Points ∼50%
Toshiba Tecra X40-E-10W
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3574 Points ∼46% -7%
Durchschnitt der Klasse Office
  (803 - 5009, n=156)
3282 Points ∼42% -15%

Massenspeicher

Die SSD Samsung PM981 mit 512 GB ist auf Zack und arbeitet zügig. Nicht umsonst findet das Modell in vielen High-End-Laptops Verwendung, schließlich weist es schnelle Leseraten und kurze Zugriffszeiten auf. Der interne Speicher ist nur sehr schwer zugänglich, weshalb ein Tausch durch den Nutzer selbst nahezu ausgeschlossen ist.

CrystalDiskMark 6.0.1
CrystalDiskMark 6.0.1
AS SSD
AS SSD
Dynabook Tecra X50-F
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Toshiba Tecra X40-E-10W
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
WDC PC SN720 SDAQNTW-512G
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
SK Hynix BC501 HFM512GDJTNG
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
SK hynix BC501 HFM256GDGTNG
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
SK Hynix PC601 NVMe 512 GB
Durchschnittliche Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
 
Durchschnitt der Klasse Office
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-3%
6%
60%
-3%
-11%
30%
27%
-16%
Write 4K
100.1
100.1
0%
122.03
22%
196.91
97%
109.6
9%
99.04
-1%
134
34%
124 (90.4 - 174, n=53)
24%
95.4 (0.217 - 204, n=159)
-5%
Read 4K
42.4
40.03
-6%
45.56
7%
51.33
21%
41.15
-3%
35.63
-16%
42.91
1%
43.3 (28 - 61.3, n=52)
2%
33.6 (0.176 - 166, n=159)
-21%
Write Seq
1259
1497.34
1714.6
746.8
706.2
1841
1558 (112 - 2714, n=52)
706 (21.4 - 2714, n=158)
Read Seq
1296
2385.23
2464.05
1134
1044
1707
1695 (501 - 2665, n=52)
996 (74 - 2827, n=158)
Write 4K Q32T1
245.9
228.1
-7%
240.94
-2%
429.09
74%
321.5
31%
326.6
33%
394.7
61%
410 (198 - 1707, n=53)
67%
268 (0.222 - 701, n=160)
9%
Read 4K Q32T1
230.3
292.9
27%
338.03
47%
542.46
136%
354
54%
270
17%
398.5
73%
411 (230 - 1015, n=53)
78%
287 (0.647 - 773, n=160)
25%
Write Seq Q32T1
1910.2
1286
-33%
1528.4
-20%
2520.8
32%
871.8
-54%
819.6
-57%
2250
18%
1983 (1714 - 2994, n=53)
4%
900 (56.5 - 3280, n=160)
-53%
Read Seq Q32T1
3454.3
3411
-1%
2915
-16%
3481.3
1%
1639
-53%
2028
-41%
3265
-5%
3058 (1772 - 3562, n=53)
-11%
1621 (78.6 - 3561, n=160)
-53%
AS SSD
1%
23%
58%
-5%
-54%
-13%
19%
-620%
Copy Game MB/s
460.02
699.9
387.44
1210.98
1003 (547 - 1584, n=37)
311 (17.5 - 1424, n=241)
Copy Program MB/s
281.89
327.12
200.49
534.87
436 (206 - 713, n=37)
183 (12.8 - 609, n=241)
Copy ISO MB/s
739.34
955.16
827.96
1515.14
1699 (917 - 3259, n=37)
498 (21.1 - 2830, n=241)
Score Total
2521
2404
-5%
2831
12%
3874
54%
2384
-5%
1434
-43%
2608
3%
3922 (2348 - 5316, n=51)
56%
1365 (21 - 5169, n=366)
-46%
Score Write
1391
500
-64%
1226
-12%
1553
12%
932
-33%
488
-65%
947
-32%
1752 (147 - 2992, n=51)
26%
460 (8 - 2668, n=366)
-67%
Score Read
752
1292
72%
1092
45%
1554
107%
977
30%
639
-15%
1119
49%
1441 (752 - 2125, n=51)
92%
605 (6 - 2251, n=366)
-20%
Access Time Write *
0.032
0.038
-19%
0.039
-22%
0.023
28%
0.033
-3%
0.11
-244%
0.095
-197%
0.0892 (0.026 - 2.52, n=51)
-179%
1.066 (0.021 - 34.1, n=394)
-3231%
Access Time Read *
0.045
0.062
-38%
0.033
27%
0.056
-24%
0.044
2%
0.05 (0.029 - 0.082, n=51)
-11%
1.481 (0.025 - 32, n=391)
-3191%
4K-64 Write
1161.84
277.67
-76%
927.31
-20%
1148.49
-1%
736.88
-37%
339.93
-71%
731.77
-37%
1484 (96.2 - 2716, n=51)
28%
305 (0.23 - 2280, n=395)
-74%
4K-64 Read
559.54
1005.05
80%
760.86
36%
1209.22
116%
788.31
41%
492.01
-12%
893.39
60%
1197 (530 - 1823, n=51)
114%
451 (0.34 - 2072, n=395)
-19%
4K Write
125.54
98.43
-22%
164.45
31%
175.63
40%
124.83
-1%
96.76
-23%
115.01
-8%
110 (1.76 - 142, n=51)
-12%
74.7 (0.21 - 182, n=395)
-40%
4K Read
45.98
47.68
4%
65.58
43%
47.39
3%
44.27
-4%
34.98
-24%
45.1
-2%
50 (31.7 - 61, n=51)
9%
30.1 (0.4 - 112, n=395)
-35%
Seq Write
1039.41
1240.76
19%
1341
29%
2287
120%
707.74
-32%
514.48
-51%
1000.27
-4%
1591 (487 - 2330, n=51)
53%
504 (41.5 - 2531, n=396)
-52%
Seq Read
1461.21
2390
64%
2654
82%
2978
104%
1446.39
-1%
1122.12
-23%
1804.31
23%
1936 (1030 - 2806, n=51)
32%
839 (42.5 - 2978, n=396)
-43%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / -0%
15% / 17%
59% / 59%
-4% / -4%
-33% / -39%
9% / 2%
23% / 22%
-318% / -407%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3454.3 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1910.2 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 230.3 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 245.9 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 42.4 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 100.1 MB/s

Grafikleistung

Die integrierte Intel UHD Graphics 620 ist sicherlich kein Grafikmonster, verhält sich leistungstechnisch aber erwartunskonform. Das Tecra X50 ist damit ebenso schnell wie ähnlich ausgestattete Laptops und eignet sich für simple Fotobearbeitung oder Videocodier-Aufgaben. Wer mehr Grafikleistung in einem dünnen Gehäuse benötigt, sollte sollte sich das Microsoft Surface Laptop 3 15 anschauen, dessen Vega 9 GPU hat rund 150 Prozent Vorsprung vor dem X50.

Fire Strike
Fire Strike
Cloud Gate
Cloud Gate
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus VivoBook 15 X512FL-EJ205T
NVIDIA GeForce MX250, Intel Core i7-8565U
3321 Points ∼100% +201%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
AMD Radeon RX Vega 9, AMD Ryzen 5 3580U
2789 Points ∼84% +153%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
1357 Points ∼41% +23%
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-10710U
1339 Points ∼40% +21%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (557 - 1401, n=142)
1127 Points ∼34% +2%
Dynabook Tecra X50-F
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
1103 Points ∼33%
Toshiba Tecra X40-E-10W
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1059 Points ∼32% -4%
Durchschnitt der Klasse Office
  (138 - 7774, n=480)
1028 Points ∼31% -7%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus VivoBook 15 X512FL-EJ205T
NVIDIA GeForce MX250, Intel Core i7-8565U
20961 Points ∼100% +145%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
AMD Radeon RX Vega 9, AMD Ryzen 5 3580U
19255 Points ∼92% +125%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
10656 Points ∼51% +25%
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-10710U
9882 Points ∼47% +15%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11436, n=160)
9138 Points ∼44% +7%
Dynabook Tecra X50-F
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8665U
8559 Points ∼41%
Toshiba Tecra X40-E-10W
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
8226 Points ∼39% -4%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1208 - 27117, n=526)
7059 Points ∼34% -18%
3DMark Cloud Gate Standard Score
7500 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1017 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die integrierte Grafiklösung disqualifiziert das Tecra X50 für AAA-Games. Ältere oder besonders wenig anspruchsvolle Titel können teils gespielt werden, wenngleich nur in 720p und niedrigen oder bestenfalls mittleren Details. Spiele wie Stardew Valley laufen flüssig, anspruchsvollere Titel sind hingegen außer Reichweite für das X50.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 58 36 28 11 fps
Rocket League (2017) 95 43 21 fps

Emissionen & Energie Management

Lautstärke

Profil Lüfterlautstärke
Profil Lüfterlautstärke

Die Lüfterlautstärke ist gut reguliert. Der Single-Lüfter bleibt im Idle und bei weniger anspruchsvollen Aufgaben (z.B. Surfen) ausgeschaltet und daher lautlos. Unter stärkerer Last fährt der Lüfter dann schrittweise hoch. Bei vollem Pensum bleibt die Laustärke unterhalb von 40 dB(A) und der tiefe Ton wird kaum störend. Bei den meisten Arbeiten bleibt das Tecra X50 daher unauffällig. Es gibt ein minimales Spulenfiepen, welches jedoch nur mit dem Ohr direkt am Gehäuse wahrnehmbar ist.

Lautstärkediagramm

Idle
30.2 / 30.2 / 30.2 dB(A)
Last
33.4 / 39 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.2 dB(A)

Temperatur

Stress Test: Prime95 + FurMark
Stress Test: Prime95 + FurMark

Über die Oberflächentemperaturen können wir uns absolut nicht beschweren. Unter starker Last gibt es einen Hitzebereich direkt über der CPU, aber selbst diese Stelle wird nicht unangenehm heiß. Der Rest des Gehäuses bleibt kühl. Daher kann das Tecra X50 bei den meisten Arbeiten auch bequem auf dem Schoß verwendet werden.

Setzt man den Laptop mittels Prime95 und FurMark extremem Stress aus, so wird die CPU aggressiv gedrosselt. Die Taktraten gingen auf bis zu 1,1 GHz hinunter, also deutlich unterhalb des Basistaktes von 1,9 GHz. Währenddessen blieben die Kerntemperaturen über den gesamten Test stabil bei ca. 68 Grad Celsius, hier verschenkt das Tecra Leistungspotential.

Max. Last
 27 °C40.2 °C33.4 °C 
 24.6 °C33.8 °C26.6 °C 
 23.6 °C24.4 °C24 °C 
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 28.6 °C
30.6 °C40 °C29.2 °C
27 °C33.2 °C27 °C
25.6 °C26.4 °C25.8 °C
Maximal: 40 °C
Durchschnitt: 29.4 °C
Netzteil (max.)  36 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Mini
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 28.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.5 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 34 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 24.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (+3.7 °C).
Tastatur, Idle
Tastatur, Idle
Unterseite, Idle
Unterseite, Idle
Tastatur, Last
Tastatur, Last
Unterseite, Last
Unterseite, Last

Lautsprecher und Kamera

Die frontalen Stereo-Lautsprecher spielen laut und klar auf. Bass ist hingegen kaum wahrnehmbar, aber die Mitten und Höhen werden akkurat und laut wiedergegeben. Auch bei hoher Lautstärker fangen die "Boxen" nicht an zu klirren, sondern bleiben klar.

Bilder der HD-Kamera sind unschön. Selbst bei guten Lichtverhältnissen stören Noise-Artefakte über dem gesamten Bild. Anders das Dual-Mikrofon: Die Aufnahmen geben insbesondere Stimmen klar und in hoher Qualität wieder.

Lautsprecherprofil
Lautsprecherprofil
Kamerabeispiel. Viel Noise, vor allem bei Hauttönen.
Kamerabeispiel. Viel Noise, vor allem bei Hauttönen.
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2042.5442538.342.23138.638.94038.940.85037.739.86336.536.98035.236.710035.235.712534.135.91603347.820035.557.525033.163.331532.267.240031.269.15003168.263029.672.480028.873100028.869.5125028.470160027.870.8200027.872.9250027.674.3315027.272.7400027.374500027.472.1630027.171.880002772.9100002770.1125002766.81600027.266.1SPL40.484.1N463.1median 28.4median 70Delta2.76.135.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseDynabook Tecra X50-FApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Dynabook Tecra X50-F Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.25 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 15% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 18% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverbrauch

Verbrauch unter Last
Verbrauch unter Last

Der Verbrauch liegt innerhalb der Erwartungen. Unter starker Last gibt es kurzzeitige Verbrauchsspitzen von 55 Watt, letztlich pegelt sich der Verbrauch auf etwa 30 Watt ein. Da das mitgelieferte Netzteil auf 45 Watt ausgelegt ist, hat es auch mit starken Stresssituationen kein Problem.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.31 / 0.51 Watt
Idledarkmidlight 3.9 / 7 / 7.3 Watt
Last midlight 32.7 / 57.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Dynabook behauptet stolz, dass die Core-i7-Variante des Tecra X50 ganze 10 Stunden mit einer Akkuladung durchhält. In der Praxis kommt das Gerät allerdings nicht annähernd in solche Laufzeitregionen. Selbst unter minimaler Last (Battery Eater, Reader Test) macht das X50 nach bereits 6 Stunden die Schotten dicht. Nutzer sollten eher von 4 - 5 Stunden Laufzeit bei normaler Nutzung ausgehen (Surfen, Texte schreiben). Ein morgendliches Meeting sollte das Tecra noch überstehen, sofern man es anschließend wieder ans Netz stöpselt. USB-C-Ladegeräte von Drittanbietern können genutzt werden, wir empfehlen, zusätzlich auf einen 45-Watt-Output zu achten.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3
Lenovo ThinkPad T490s-20NYS02A00
8265U, UHD Graphics 620, 57 Wh
607 min ∼23% +118%
Microsoft Surface Laptop 3 15 Ryzen 5 3580U
3580U, Vega 9, 45 Wh
546 min ∼21% +96%
Dell XPS 13 7390 Core i7-10710U
i7-10710U, UHD Graphics 620, 52 Wh
501 min ∼19% +80%
Toshiba Tecra X40-E-10W
8250U, UHD Graphics 620, 48 Wh
498 min ∼19% +79%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2019-20QE000VGE
8665U, UHD Graphics 620, 51 Wh
493 min ∼19% +77%
Acer Swift 5 SF515-51T-76B6
8565U, UHD Graphics 620, 53.9 Wh
430 min ∼16% +55%
Durchschnitt der Klasse Office
  (105 - 1104, n=356)
417 min ∼16% +50%
Dynabook Tecra X50-F
8665U, UHD Graphics 620, 48 Wh
278 min ∼11%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 49min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 44min

Pro

+ hübsches Design
+ sehr mobiler 15-Zoll-Laptop
+ gute Tastatur
+ ruhige Lüfter
+ bleibt recht kühl
+ 2 Thunderbolt-3-Anschlüsse

Contra

- schwache Hintergrundbeleuchtung
- unterdurchschnittliche CPU-Leistung
- mittelmäßige Akkuausdauer
- sehr teuer

Fazit

Das Dynabook Tecra X50, zur Verfügung gestellt von Dynabook
Das Dynabook Tecra X50, zur Verfügung gestellt von Dynabook

Das Dynabook Tecra X50 führt die Designphilosophie von Toshiba fort. Es gibt einiges, was uns an dem Laptop gefällt: Das ist vor allem der Fokus auf Mobilität. Das X50 ist der dünnste und leichteste 15-Zoll-Business-Laptop, den wir kennen, die Portabilität seine größte Stärke.

Zudem hat das neue Tecra eine knackige Tastatur und sehr gute Lautsprecher. Es sieht nach High End aus und fühlt sich auch so an. Und trotz seines dünnen Profils lässt es einige Wartungsarbeiten zu. Darüberhinaus tut das Tecra X50 aber deutlich zu wenig, um positiv herauszustechen, im Gegenteil.

Das Notebook nutzt den gleichen Whiskey-Lake-Prozessor, den auch viele weitere Business-Laptops verwenden, aber die Performance ist deutlich niedriger als bei der Konkurrenz. Den größten Lapsus aber leistet sich Dynabook ausgerechnet bei der für die Zielgruppe besonders wichtigen Akkulaufzeit. Potentielle Kunden, die das besonders mobile Äußere des Tecra X50 schätzen, werden von dessen mangelnder Laufzeit enttäuscht.

Für normale Office-Arbeiten ist die Leistung absolut ausreichend, aber es gibt in diesem Punkt eben deutlich stärkere Laptops zu deutlich geringeren Preisen. Beispielsweise sind das ThinkPad T490s und das X1 Carbon (2019) von Lenovo preiswerter, leichter und performanter. Zusätzlich halten diese Modelle mit einer Akkuladung sehr viel länger durch.

Letztlich ist das Dynabook Tecra X50 mehr Schein als Sein. Es sieht gut aus, bietet aber zu wenig Inhalt. Wer den Markt nach einem schönen, dünnen und leichten Business-Laptop durchforstet, wird beim Tecra X50 fündig. Davon abgesehen wird es aber schwer, den hohen Preis zu rechtfertigen.

Dynabook Tecra X50-F - 04.11.2019 v7
Sam Medley

Gehäuse
89 / 98 → 90%
Tastatur
78%
Pointing Device
86%
Konnektivität
65 / 80 → 81%
Gewicht
70 / 20-75 → 91%
Akkulaufzeit
61%
Display
81%
Leistung Spiele
51 / 78 → 65%
Leistung Anwendungen
84 / 95 → 88%
Temperatur
91%
Lautstärke
96%
Audio
69%
Kamera
24 / 85 → 28%
Durchschnitt
73%
83%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sam Medley,  7.11.2019 (Update:  8.11.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).