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Der Apple M1 übertrumpft den iMac Pro beim Final Cut-Export, die SSD des MacBook Air ist doppelt so schnell als beim Vorgänger

Apples jüngste M1-MacBooks bieten eine beeindruckende Performance beim Export von Videos in Final Cut Pro. (Bild: Apple)
Apples jüngste M1-MacBooks bieten eine beeindruckende Performance beim Export von Videos in Final Cut Pro. (Bild: Apple)
Die ersten Macs auf Basis von Apples brandneuem M1-ARM-SoC werden endlich ausgeliefert, sodass nach den eindrucksvollen Benchmark-Ergebnissen endlich auch praxisrelevantere Tests veröffentlicht werden. Demnach kann das neue MacBook Pro Videos schneller exportieren als der iMac Pro, die SSD des MacBook Air ist wie versprochen etwa doppelt so schnell als beim Vorgänger.
Hannes Brecher,

Der M1-Chip konnte bereits bei Geekbench, bei GFXBench und bei Cinebench R23 überzeugen, nachdem die Auslieferung der ersten ARM-Macs begonnen hat gibt es nun auch praxisnähere Daten. Denn ein Fotograf aus Australien hat die Ergebnisse eines Video-Exports in Final Cut Pro X auf dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo geteilt.

Dabei wurde ein 07:36 Minuten langes H.264 10-bit 422-Video mit einem LUT versehen und exportiert. Bei einem iMac Pro mit zehn Kernen, einer AMD Radeon Pro Vega 56 und 128 GB Arbeitsspeicher hat dieser Vorgang 11:30 Minuten gedauert, das günstigste MacBook Pro mit M1 und 8 GB RAM konnte dieselbe Aufgabe in nur 10:20 Minuten bewältigen. Der Vorsprung wird bei H.265 noch größer, das MacBook hat bei diesem Export nur etwas mehr als die Hälfte der Zeit für den Export benötigt.

Damit dürften sich die neuen M1-Macs perfekt für all jene eignen, die ihren Lebensunterhalt unter anderem mit dem Schneiden von Videos verdienen. Spannend bleibt, wie gut das MacBook Air ohne Lüfter anspruchsvolle Aufgaben die den Export von Videos bewältigen kann, Apples günstigstes Notebook kann aber immerhin mit einer deutlich schnelleren SSD aufwarten.

Apples Werbung verspricht die doppelte Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell, und wie ein erstes Benchmark-Ergebnis zeigt, ist dies tatsächlich der Fall: Mit 2.676 MB/s beim Lesen und 2.190 MB/s beim Schreiben ist die 256 GB SSD zwar nach wie vor etwas langsamer als die des MacBook Pro, das Modell vom Vorjahr konnte in unserem Test aber nur maximal 1.204 MB/s erzielen. 

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Autor: Hannes Brecher, 17.11.2020 (Update: 17.11.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.