Notebookcheck

Die 10 besten Ultraportables von Ende 2017

Große Power, kleines Paket. Sie sind auf der Suche nach einem neuen ultramobilen Notebook als perfektes Weihnachtsgeschenk? Wir haben eine Liste mit den besten Geräten, die wir heuer getestet haben, zusammengestellt, um Ihnen bei Ihren Kauf- und Geschenkentscheidungen behilflich zu sein.

Auf der Suche nach einem leichten Gerät ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen? Dann ist das der richtige Guide für Sie!
Auf der Suche nach einem leichten Gerät ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen? Dann ist das der richtige Guide für Sie!

Den originalen englischen Artikel finden Sie hier.

Es ist schon wieder soweit! Der Dezember steht knapp vor der Tür und mit ihm zahlreiche Angebote und Deals. Um diese Zeit treffen Konsumenten große Kaufentscheidungen - für sich selbst und als Geschenk für andere. Aus diesem Grund hat Notebookcheck.com entschieden, Listen der besten Geräte in verschiedenen Kategorien (z.B. Gaming, Business, usw.) aufzustellen. Hier finden Sie unsere Liste der besten Ultraportables, die wir im vergangenen Jahr getestet haben.

Wir werfen einen Blick auf die Crème de la Crème in verschiedenen Kategorien wie Displayqualität und System Performance sowie in der allgemeinen Bewertung. Um in die Liste aufgenommen zu werden, müssen die Laptops als Ultraportables beschrieben werden können - also schlank und leicht sein. Damit ist unsere Auswahl nicht unbedingt auf Ultrabooks limitiert (welche typischerweise durch ein spezifisches CPU-Design definiert werden), wir inkludieren jedes Notebook, das als kompakt und leicht beschrieben werden kann. Für uns bedeutet das jedes Notebook, das maximal 2 kg wiegt und ein relativ schlankes Gehäuse (unter 20 mm) hat. Der Preis spielte bei der Zusammenstellung dieser Liste keine Rolle. Sind Sie auf der Suche nach preiswerteren Modellen, werfen Sie einen Blick auf unseren Artikel "Top 5 preiswerte Ultraportables für Ende 2017".

Diese Liste ist Teil einer Serie von Weihnachtskaufempfehlungen. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere anderen Artikel:

  • Top 10 der besten Gaming-Notebooks (Weihnachten 2017)
  • Top 10 der besten Multimedia-Notebooks (Weihnachten 2017)
  • Top 10 der besten Smartphones (Weihnachten 2017)
  • Top 5 der preiswertesten Gaming-Notebooks (Weihnachten 2017)
  • Top 5 der preiswertesten Multimedia-Notebooks (Weihnachten 2017)
  • Top 5 der preiswertesten Ultraportables (Weihnachten 2017)

Nähere Informationen zu den unten beschriebenen Geräten finden Sie in unseren detaillierten Testberichten, indem Sie auf den Namen des jeweiligen Geräts klicken. Wir haben auch am Ende jeder Kategoire ein Vergleichstool hinzugefügt, um Ihnen einen besseren Überblick über die besprochenen Geräte zu bieten. Die Preise sind (wenn nicht explizit angegeben) in Euro.

Top 10 Ultraportables: Weihnachten 2017

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
191%02.2017Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGELenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
1.7 kg19.95 mm14"1920x1080matt
290%06.2017Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Intel Core i5-7267U
Intel Iris Plus Graphics 650
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.4 kg15 mm13.3"2560x1600spiegelnd
390%03.2017Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Core i7-7500U
Intel HD Graphics 620
16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
1.1 kg15.95 mm14"1920x1080matt
490%06.2017Apple MacBook 12 2017Apple MacBook 12 2017
Intel Core m3-7Y32
Intel HD Graphics 615
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
920 g13.1 mm12"2304x1440spiegelnd
590%06.2017Acer TravelMate P648-G2-M-73T0Acer TravelMate P648-G2-M-73T0
Intel Core i7-7500U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.7 kg21.2 mm14"1920x1080matt
689%10.2017Dell XPS 13 i7-8550UDell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
Intel UHD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.3 kg15 mm13.3"3200x1800spiegelnd
789%07.2017Asus Zenbook UX3430UQ-GV012TAsus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Core i7-7500U
NVIDIA GeForce 940MX
16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
1.3 kg15.9 mm14"1920x1080matt
889%04.2017Razer Blade (2017)Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15.9 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.8 kg18 mm14"1920x1080matt
988%07.2017Huawei MateBook XHuawei MateBook X
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.1 kg12.5 mm13.3"2160x1440spiegelnd
1088%05.2017Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012USLenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.4 kg19 mm14"1920x1080matt

Bei der Auswahl eines ultramobilen Notebooks (oder eigentlich jeder Art von Notebooks) gibt es selten ein Gerät, das wirklich alle Anforderungen erfüllt. Ein Notebook bietet vielleicht ausgezeichnete Performance, hat dafür aber eine schlechte Akkulauzeit. Ein anderes schafft es, die allerneuesten Spiele auf den Bildschirm zu bringen, produziert dabei aber viel Hitze und Geräusche. Das Ziel dieses Artikels ist es, für verschiedene Kategorien das jeweils beste Notebook zu präsentieren und schließlich das allgemein beste, zurzeit verfügbare Ultraportable zu küren.

Beste Mobilität: Apple MacBook 12 (2017)

das Apple MacBook 12 ist nur 13,1 mm dick
das Apple MacBook 12 ist nur 13,1 mm dick

Das MacBook 12 ist und bleibt der Meister der kompakten Notebooks.

Es ist schwierig gegen das 12-Zoll-MacBook (2017) von Apple, welches in unserem Test 90 % Gesamtbewertung erhalten hat, anzukommen. Wenn die Dimensionen und das Gewicht eines Laptops mit denen von Tablets verglichen werden, kann man wirklich von einem ultramobilen Laptop sprechen. Mit einem Gewicht von nur 920 Gramm ist das MacBook eines der leichtesten zurzeit verfügbaren Notebooks, und die Gesamtmasse von etwa 722 cm³ macht es auch zu einem der kompaktesten. Das schlanke 13,1-mm-Profil bedeutet, dass dieses Notebook leicht in einem Rucksack, einer Handtasche, oder jeglicher anderen Art von Tasche herumgetragen werden kann.

Eine so hohe Mobilität fordert allerdings auch zahlreiche Kompromisse. Zum einen bietet das MacBook nur einen USB-Typ-C-Anschluss (welcher leider nicht Thunderbolt 3 unterstützt) und einen Audioanschluss. An die flache Tastatur muss man sich auch etwas gewöhnen - trotz Überarbeitung des Butterfly-Mechanismus haben unsere Tester festgestellt, dass "für Quereinsteiger [...] allerdings ein gefühlter extrem kurzer Hubweg mit einem knackigen Druckpunkt" bleibt. Potentielle Käufer sollten dem Rat unserer Tester folgen und vor dem Kauf ein Ausstellungsgerät testen. 

Das MacBook 12 können Sie ab 1.500 Euro auf der Apple-Website bestellen. Auch auf Amazon ist das Gerät um 1.300 Euro zu haben.

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Huawei MateBook X

das kompakte Huawei Matebook X
das kompakte Huawei Matebook X

Das MacBook des Windows-Universums. 

User, die Windows gegenüber OS X bevorzugen, sollten sich das Huawei Matebook X ansehen. Trotz eines Gewichts von etwa 1,05 kg und einer Dicke von 12,5 mm bietet das Matebook X um einiges mehr Power als das MacBook 12. Der Core i5-7200U schlägt sich im Cinebench R15 Multicore um 22 % besser als der Core-m3-Prozessor des MacBook 12. Der Bildschirm des Matebook X ist mit knapp 400 cd/m² auch hell und leuchtend. Allerdings verlangt auch die verstärkte Leistung einige Abstriche. Aufgrund des innovativen, aber ineffizienten Kühlsystems von Huawei (über das Sie in unserem vollständigen Testbericht mehr erfahren können), leidet das Matebook X bei länger anhaltender Last unter deutlichem Throttling. Obwohl das Gehäuse selbst nie über 41 °C aufheizt, müssen die internen Komponenten stark eingeschränkt werden, um die Temperaturen unter Kontrolle zu halten.

User, die auf der Suche nach dem absolut schlanksten Notebook sind, sollten einen Blick auf das HP Spectre 13 werfen. Mit nur 10,4 mm bietet das Spectre dennoch viel bessere Anschlussmöglichkeiten als das MacBook oder Matebook. Zusätzlich zu einem USB-3.0-(Gen 1)-Typ-C-Port verfügt es über zwei weitere USB-Typ-C-Anschlüsse, die Thunderbolt 3 unterstützen - was die peripheren Anschlussmöglichkeiten um einiges erweitert. 

Das Huawei Matebook X ist auf Geizhals um weniger als 1.200 Euro verfügbar.

Preisvergleich

345 mm 236 mm 18 mm 1.8 kg336.6 mm 232.5 mm 19.95 mm 1.7 kg331 mm 227 mm 19 mm 1.4 kg324 mm 225 mm 15.9 mm 1.3 kg323.5 mm 217.1 mm 15.95 mm 1.1 kg304 mm 212 mm 15 mm 1.4 kg304 mm 201 mm 15 mm 1.3 kg286 mm 211 mm 12.5 mm 1.1 kg280.5 mm 196.5 mm 13.1 mm 920 g

Bestes Display: Apple MacBook Pro 13 (2017)

Das MacBook Pro 13 (Mitte 2017, Core i5, Touch Bar).
Das MacBook Pro 13 (Mitte 2017, Core i5, Touch Bar).

Hell, kräftig und mit guter Farbgenauigkeit - der Bildschirm des MacBook Pro erweitert die Grenzen des Möglichen für Notebook-Displays. 

Und wieder gewinnt Apple den Preis - diesmal für das Display. Hier kann wirklich kein anderes Gerät mithalten: Die MacBook-Pro-Serie bietet die besten Displays, die Notebooks jemals gesehen haben. Das MacBook Pro 13 mit Touch Bar von Mitte 2017 ist keine Ausnahme. In unserem Test des aktuellen MacBook Pro 13 (Touch Bar) messen wir einen DeltaE-Wert von 0,8 für Farben und 1 für Graustufen. Das ist unglaublich präzise. Bedenkt man, dass ein DeltaE-Wert von 3 oder darunter allgemein als die Schwelle für professionelle Nutzung gesehen wird, kann das MacBook Pro 13 wirklich als Vorzeigegerät für Farbgenauigkeit gesehen werden. Das Gerät deckt auch 100 % des sRGB-Farbraums und etwa 78 - 80 % des AdobeRGB-Farbraums ab. Es gibt nur wenige Geräte, die im Lieferzustand eine so hohe Farbgenauigkeit bieten können - und noch weniger, die mit dieser intensiven Helligkeit mithalten können. Mit einem Durchschnitt von etwa 514 cd/m² über seine 4 Millionen Pixel ist das MacBook Pro 13 zwischen 25 und 50 % heller als die meisten anderen Ultraportables. Wenn Sie einen wunderschönen Bildschirm suchen und der Preis keine Rolle spielt, sollten Sie das MacBook Pro 13 genauer in Betracht nehmen. 

User, die einen größeren Bildschirm brauchen und nicht davor scheuen, noch etwas mehr Geld auszugeben, könnten sich auch das MacBook Pro 15 ansehen. Das größere Gerät ist auch mit einer stärkeren GPU ausgestattet, was für User in der Kreativ-Branche ein Vorteil sein könnte. Das MacBook Pro 13 kann auf der Apple-Website ab 1.500 Euro gekauft werden. Das MacBook Pro 15 ist auch bei Apple ab 2.800 Euro zu haben.

Preisvergleich

Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
APPA034, IPS, 13.3, 2560x1600
Dell XPS 13 i7-8550U
ID: Sharp SHP144A, Name: LQ133Z1, IGZO IPS, 13.3, 3200x1800
Razer Blade (2017)
LP140WF3-SPD1, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
N140HCA-EAB, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
LEN40A9 (R140NWF5 R1), IPS, 14, 1920x1080
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48 (23.6, 24.4)
35.6 (18.4, 17.2)
25.2 (18, 17.2)
41.6 (20.4, 21.2)
40.8 (22.8, 18)
Response Time Black / White *
33.6 (16.4, 17.2)
27.2 (16, 11.2)
24.8 (13.2, 11.6)
34 (9.6, 24.4)
28.8 (14.8, 14)
PWM Frequency
119000 (80)
19690 (100)
21370
219.3 (99)
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte
551
386.1
272
306
271.6
Brightness
514
357
277
287
264
Brightness Distribution
88
83
84
88
88
Schwarzwert *
0.48
0.33
0.26
0.3
0.24
Kontrast
1148
1170
1046
1020
1132
DeltaE Colorchecker *
0.8
4.2
4.59
6.2
6.1
Colorchecker DeltaE2000 max. *
1.4
7.6
8.49
13.6
28.6
DeltaE Graustufen *
1
5.7
4.28
5.8
3.4
Gamma
2.16 102%
2.28 96%
2.23 99%
2.04 108%
2.12 104%
CCT
6672 97%
7336 89%
6848 95%
6277 104%
6077 107%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
55
39.62
38
Color Space (Percent of sRGB)
92.2
83
61.44
60
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)

* ... kleinere Werte sind besser

Beste Performance: Razer Blade (2017)

das Razer Blade - ein Gaming-Notebook in 14 Zoll
das Razer Blade - ein Gaming-Notebook in 14 Zoll

Das Razer Blade (2017) ist ein exzellenter Gamer, der in ein wunderschönes und schlankes Gehäuse eingepackt ist.

Unsere Top-Auswahl bei den mobilen Gaming-Notebooks ist das 2017er Razer Blade. Das schlanke und gutaussehende Design hat wenig Konkurrenz (wie z.B. das MacBook Pro von Apple) - davon gehört kaum ein Gerät in das Gaming-Segment. Die Leistung ist auf dem gleichen Niveau wie die ähnlich ausgestatteter Gaming-Notebooks. Das Update für 2017 bringt große Verbesserungen im Bereich der Systemstabilität und Akkulaufzeit, welche beide in der 2016-Version eher enttäuschend waren. Das 2017er Blade schafft in unserem WLAN-v1.3-Test beeindruckende 9 Stunden und 5 Minuten Laufzeit. Diesem Wert kommt kaum ein anderes Gaming-Notebook nahe. Das Gerät erreicht auch im Cinebench R15 Multicore konsistent um die 730 Punkte. Gaming kann in Full-HD genossen werden und die meisten Titel werden in mindestens 60 fps und hohen Qualitätseinstellungen abgespielt. Die Verwendung eines Thunderbolt-3-Ports ermöglicht auch das Gamen mit einer externen GPU. Die größten Nachteile des Blade liegen im Bereich des Hitzemanagements: Die Geräuschemissionen können sehr laut werden (51 dB(A) beim Gamen), und das Gehäuse heizt sich sehr schnell auf. Und dann wäre da noch der Kaufpreis: Das Blade ist ab 2.100 Euro erhältlich - was alleine schon recht hoch ist. Diverse Upgrades können den Preis noch ziemlich in die Höhe drücken.

Das Razer Blade (2017) kann auf Amazon ab 2.100 Euro gekauft werden.

Preisvergleich

Gigabyte Aero 15X

Gigabyte Aero 15X
Gigabyte Aero 15X

Indem Gigabyte eine neue Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q in ein schlankes Gehäuse packt, kann das Aero 15 sowohl zuhause als auch unterwegs tolle Grafikleistungen bieten.

Für Gamer, die sich nicht besonders für Schönheit interessieren und auch ein etwas größeres Gerät herumtragen können, ist das Gigabyte Aero 15X die beste Wahl. Obwohl es mit dem gleichen Prozessor wie das 2017er Blade ausgestattet ist, wurde die GPU des Aero 15 auf die etwas stärkere GTX 1070 Max-Q aufgerüstet, und ist somit in der Lage, das Blade in fast jedem Benchmark zu schlagen. GPU-lastige Aufgaben laufen auf dem Aero 15X etwa 35 % schneller als auf dem Blade, und die Bildrate erlebt in den meisten Spielen eine ähnliche Verbesserung. Die Akkulaufzeit des Aero 15X ist auch ausgezeichnet und hält in unserem WLAN-v1.3-Test 8 Stunden und 11 Minuten. So gesehen, wirkt das Aero wie das bessere Gerät. Allerdings gibt es auch hier Abstriche: Einerseits wird das Gehäuse des Aero unglaublich heiß - es erreicht beim Gamen etwa 55 °C und überschreitet unter voller synthetischer Last sogar 60 °C. Andererseits erreicht die Verarbeitung des Aero auch nicht ganz den makellosen Standard des Razer Blade, und das Design ist weniger beeindruckend als das des Blade. 

Das Gigabyte Aero 15X kann auf Geizhals um etwa 2.400 Euro gekauft werden.

Preisvergleich

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
14607 Points ∼100%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
12298 Points ∼84%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
11979 Points ∼82%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
11625 Points ∼80%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
11323 Points ∼78%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
11173 Points ∼76%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
10853 Points ∼74%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
1698 Points ∼12%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
18689 Points ∼100%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
15074 Points ∼81%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
14731 Points ∼79%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
14275 Points ∼76%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
14265 Points ∼76%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
13870 Points ∼74%
Apple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 650, 7267U, Apple SSD AP0256
2761.5 (min: 2743, max: 2780) Points ∼15%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
52.4 fps ∼100%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
41 fps ∼78%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
40 fps ∼76%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
38.3 fps ∼73%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
37.7 fps ∼72%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
37 fps ∼71%

Beste Akkulaufzeit: Dell XPS 13

das neue, langlebige XPS 13 von Dell
das neue, langlebige XPS 13 von Dell

Mit einer Laufzeit von über 9 Stunden sollten das Dell XPS 13 und das 2017er Razer Blade beide locker einen ganzen Arbeitstag durchstehen können.

Das XPS 13 ist in dieser Kategorie der eindeutige Gewinner. Er hält in unserem WLAN-v1.3-Akkutest fast 10 Stunden durch. Dank seines großzügigen 60-Wh-Akkus und der energieeffizienten CPU (15W) schafft es das XPS 13 lange Laufzeiten zu bieten, womit die meisten User etwas mehr als einen Arbeitstag auskommen sollten.

Wir sollten auch anmerken, das Lenovo für das ThinkPad T470 optional einen zusätzlichen 72-Wh-Akku anbietet, welcher eine erhöhte Akkukapazität von 96 Wh hat. Das sollte für unglaublich lange Laufzeigen sorgen, da alleine die 48-Wh-Konfiguration in unserem Test 7 Stunden und 18 Minuten hielt. Denken Sie aber daran, dass ein größerer zusätzlicher Akku auch zusätzliches Gewicht bedeutet und mehr Platz aufnimmt. 

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Razer Blade (2017)

Razer Blade 14
Razer Blade 14

Das 2017er Razer Blade ist zurzeit eines der Gaming-Notebooks mit der längsten Akkulaufzeit.

Überraschenderweise belegt hier ein Gaming-Notebook den zweiten Platz: Das 2017er Razer Blade bleibt nur 7 % hinter dem XPS 13 zurück. Wieder hängt dies großteils mit dem großen Akku zusammen - mit 70 Wh läuft der Akku in unserem WLAN-v1.3-Akkustest gute 9 Stunden, was für ein Notebook mit Fokus auf Leistung beeindruckend ist.

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Beste Tastatur/Touchpad: Lenovo ThinkPad T470 und T470s

Tastatur des Lenovo ThinkPad T470s
Tastatur des Lenovo ThinkPad T470s
Touchpad des Lenovo ThinkPad T470 (links) und des ThinkPad T470s (rechts)
Touchpad des Lenovo ThinkPad T470 (links) und des ThinkPad T470s (rechts)

Die ehrwürdigen ThinkPad-Tastaturen bleiben unangefochten.

Lenovo ist für seine ausgezeichneten Tastaturen bekannt - und das ist auch bei den Ultraportables der Fall. Das ThinkPad T470 und das ThinkPad T470s bieten eines der besten Tipperlebnisse, die in der Welt von mobilen Geräten zu finden ist. Beide Tastaturen haben ein ausgezeichnetes Feedback, einen großzügigen Hub und sind im Vergleich zu anderen Geräten recht leise. Sowohl Profi-Tipper als auch unerfahrene Schreiber werden die ThinkPad-Tastaturen wertschätzen. Lenovos Wechsel zu Windows-Precision-Treibern für Mausklicks hat nun auch die ThinkPads enorm verbessert. Sowohl das Touchpad als auch der TrackPoint sind in beiden Geräten sehr reaktiv. Das Touchpad kann gut mit Gesten umgehen und reagiert präzise und verlässlich auf Eingaben. Bei der Produktivität ist es schwierig, die ThinkPads zu schlagen.

Das Lenovo ThinkPad T470 ist auf Amazon ab 1.700 Euro (mehrere Konfigurationen) verfügbar. Das ThinkPad T470s kann um 1.500 Euro (mehrere Konfigurationen) gekauft werden.

Preisvergleich

Preisvergleich

Beste Ausstattung: Lenovo ThinkPad T470, T470s, und X1 Carbon

ThinkPad T470s
ThinkPad T470s
ThinkPad X1 Carbon (2017)
ThinkPad X1 Carbon (2017)

Trotz ihrer schlanken Profile bieten die ThinkPad-Notebooks genügend Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte.

Ein Bereich, in dem Ultraportables üblicherweise etwas zurückfallen, ist die Ausstattung. Die meisten ultramobilen Notebooks bieten ein paar USB-Ports und möglicherweise einen Anschluss für ein externes Display - mehr nicht. Die ThinkPads von Lenovo sind allerdings sehr gut ausgestattet. Das T470 und das T470s bieten jeweils drei USB-3.0-Ports und einen Thunderbolt-3-Anschluss, sowie einen SD-Cardreader, einen SmartCard-Reader, einen HDMI-1.4b-Port und eine RJ45-LAN-Buchse in voller Größe. Das X1 Carbon tauscht einen der USB-3.0-Anschlüsse gegen einen weiteren Thunderbolt 3 aus und hat einen kombinierten Slot für MicroSIM und microSD-Karte. Jede dieser Versionen sollte den Bedarf an peripheren Anschlüssen der meisten User decken. Wie bereits erwähnt, bietet die ThinkPad-Serie ausgezeichnete Möglichkeiten für die Büroarbeit.

Enttäuschend zeigt sich hier das MacBook 12: Der einzige USB-Typ-C-Anschluss wird sowohl für periphere Verbindungen als auch für das Aufladen des Akkus verwendet. Um das Ganze noch zu verschlimmern, verwendet der Anschluss den älteren USB-3.1-Gen 1-Standard und unterstützt kein Thunderbolt 3. User werden sich also nicht nur an das Leben mit Dongles gewöhnen müssen, die Anzahl der Adapter ist zusätzlich durch die langsamere Verbindung des USB 3.1 Gen 1 begrenzt. 

Das Lenovo ThinkPad X1 Carbon (2017) wird auf Amazon um 2.100 Euro verkauft.

Preisvergleich

Preisvergleich

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Am leisesten: Apple MacBook 12 (2017)

das MacBook 12 hat keinen Lüfter und ist somit lautlos (Foto: iFixit)
das MacBook 12 hat keinen Lüfter und ist somit lautlos (Foto: iFixit)

Das lüfterlose Design des MacBook 12 hat einen enormen Vorteil: absolute Stille.

Dank der CPUs mit geringerer Spannung, die in den meisten Ultraportables enthalten sind, sind Geräuschemissionen üblicherweise kein Problem. Abgesehen von den Laptops mit dedizierter GPU erreichen die Notebooks unseres Vergleichs unter schwerer Last etwa 35 dB oder weniger und keines davon überschreitet 40 dB. Allerdings sticht das MacBook 12 noch weiter aus der Masse heraus, denn es hat einfach keine Geräuschemissionen. Der lüfterlose Core m3-7Y32 bleibt unter jeglicher Last lautlos und wir konnten in unserem Testgerät auch kein Spulenfiepen feststellen.

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Apple MacBook 12 2017Dell XPS 13 i7-8550ULenovo ThinkPad T470-20HD002HGEToshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00Asus Zenbook UX3430UQ-GV012TApple MacBook Pro 13 2017 Touchbar i5Razer Blade (2017)Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Geräuschentwicklung
aus / Umgebung *
27.9
28
28.4
29.3
30.8
30.6
28.4
27.8
Idle min *
27.9
28
28.4
29.3
30.8
30.6
30
29
27.8
Idle avg *
27.9
28
28.4
29.3
30.8
30.6
30
29
27.8
Idle max *
27.9
29.4
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Das insgesamt beste Ultraportable - Dell XPS 13 (Ende 2017, i7-8550U)

Unsere Wahl des allgemein besten Ultraportables: das Dell XPS 13 mit achter-Generation-Core i7-8550U-CPU
Unsere Wahl des allgemein besten Ultraportables: das Dell XPS 13 mit achter-Generation-Core i7-8550U-CPU

Das Dell XPS 13 hakt die meisten Kästchen ab und verlangt dabei am wenigsten Kompromisse. Der neue Intel CPU der achten Generation gibt ihm auch einen riesigen Vorteil gegenüber vielen der heuer erschienenen Ultraportables. 

Es gibt kein einzelnes Notebook, das in jeder Kategorie das beste ist. Das Dell XPS 13 bietet aber vielleicht das beste Gesamtpaket. Es scheint, als ob die XPS 13-Serie es jedes Jahr in die "Best of"-Charts schafft - und aus gutem Grund: Das Design ist beeindruckend, das Gehäuse stabil und gut verarbeitet und das Notebook bleibt eines der mobilsten Optionen auf dem Markt. Die Überarbeitung von Ende 2017 bietet eine Verbesserung des bereits exzellenten Gesamtpakets und bringt eine unglaubliche Leistungssteigerung gegenüber früheren XPS 13-Generationen - und dazu noch lange Akkulaufzeiten. Das neue XPS 13 kommt zu einem tollen Preis: Um etwa 1.400 Euro erhalten User den starken Core i7-8550U, eine 8-GB-RAM und eine schnelle 256-GB-PCIe-SSD. Denken Sie daran, dass Dell oft Aktionen hat. Wer hier den richtigen Zeitpunkt wählt, ergattert mit dem XPS 13 ein echtes Schnäppchen.

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Autor: Sam Medley, 23.11.2017 (Update: 23.11.2017)