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Facebook: Forschung an Technik zum Gedankenlesen

Facebook hat auf der Entwicklerkonferenz F8 bekannt gegeben, dass es an einer Technologie forscht, die es ermöglichen soll, rein durch die eigenen Gedanken Chateingaben zu tätigen.

Facebook hat auf der Entwicklerkonferenz F8 öffentlich gemacht, dass der Konzern an einem Weg forsche, Texteingaben auf dem Smartphone aus den Gedankenströmen der Nutzer zu lesen. Dies soll es letztendlich ermöglichen bis zu 100 Wörter pro Minute auf dem Smartphone einzugeben. An der Technologie, die dies ermöglichen soll, forschen aktuell 60 Mitarbeiter bei Facebook.

Vollkommen unrealistisch scheint das Ziel von 100 Wörtern pro Minute nicht zu sein. So verweist die Facebook-Managerin Regina Dugan, die das Projekt vorgestellt hat, auf aktuelle Forschungen an der Stanford-Univerität, bei denen es einer Frau gelungen ist, 8 Wörter pro Minute durch ihre Gedanken zu schreiben. Dabei wurden ins Gehirn implantierte Elektroden genutzt, die die jeweiligen Neuronen-Aktivität messen können. Diese Technik ist allerdings noch bei weitem nicht ausgereift. Zumal es absolut unrealistisch wäre, dass sich jeder Smartphone-Nutzer extra Elektroden ins Gehirn implantieren lässt, um effektiver mit seinem Gerät umgehen zu können. Um dies zu umgehen sollen in Zukunft äußerst empfindliche Sensoren auf dem Oberfläche des Kopfes angebracht werden, welche deutlich besser funktionieren müssen, als traditionell implantierte Elektroden. Bis diese Technologie Wirklichkeit wird, werden noch einige Jahre vergehen. Des weiteren äußerte die Facebook-Managerin einen möglichen Nebeneffekt dieser Technologie. Und zwar, dass man in Zukunft keine Sprachen mehr lernen müsse, da allein durch den Gedanken an ein bestimmtes Objekt, der Name des Objektes in die jeweilige Sprache übersetzt werden könne.

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Autor: Cornelius Wolff, 22.04.2017 (Update: 23.04.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.