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Google I/O 2018 | Google startet Android P

Google startet Android P auf der Google I/O 2018
Google startet Android P auf der Google I/O 2018
In der Keynote-Speech des Google I/O 2018 stellte der für Android zuständige Vice-President Dave Burke von Google die neuste Android-Generation und seine wichtigsten Änderungen vor. Die Stichworte waren Intelligenz, Vereinfachung und digitales Wohlbefinden. Optisch fällt vor allem die neue, verstärkt auf Gesten basierenden Benutzeroberfläche von Android P auf. In den nächsten Konferenztagen werden weitere Details von Android P präsentiert.

Google Vice-President Dave Burke hat in der Eröffnungsrede der Google-Entwicklerkonferenz Google I/O 2018 die neuste Version des mobilen Betriebssystems Android vorgestellt. Android P bringt ein Redesign der Oberfläche, neue Funktionen und ein stärker auf Gesten basierende User Interface. Die Haupttrends der Neuerungen fasste der Android zuständige Vice-President von Google mit den Stichworten Intelligenz, Vereinfachung und digitales Wohlbefinden zusammen.

Android P mit mehr Intelligenz

Unter dem Stichwort mehr Intelligenz bietet Android P eine ganze Reihe neuer Funktionen, die helfen sollen das Android-Smartphone besser zu nutzen. Das gilt für seine Bedienung ebenso wie für seine Ausdauer. So nutzt die Funktion adaptive Akkus maschinelles Lernen, um die Ausdauer des Smartphones zu verlängern. Dazu werden die Nutzungsmuster des Users analysiert. Der Systemprozessor soll dadurch weniger häufig hochgefahren werden. Bis zu 30 Prozent weniger CPU-Wake-Ups soll dies zur Folge haben, berichte Dave Burk.   

Neu ist auch die Funktion adaptive Helligkeit, die beispielsweise die manuellen Helligkeitseinstellungen seines Benutzers lernt und diese automatisch anwendet. Auf dieser Weise muss der Smartphone-User weniger manuelle Einstellungen vornehmen und hat dennoch immer eine für ihn optimierte Bildschirmhelligkeit. Mit der neuen Funktion „Aktionen“ lernt die neue Android-Version die App-Vorlieben seines Benutzers kennen und aktiviert entsprechend der üblichen Nutzung die Apps. So startet Android P beim Anschließen eines Kopfhörers automatisch das Abspielen von Musik. Neu ist auch die Funktion Slices.  Die Slices-API erlaubt ein Zugriff auf App-Funktionen direkt aus der Suche heraus.  

Android P macht es einfacher

Das neue Android-Betriebssystem will aber auch das Bedienen von Smartphones einfacher machen. Die Änderungen sind besonders markant an der geänderten Benutzeroberfläche ablesbar. Android P verzichtet auf die drei Tasten am unteren Bildschirmrand und setzt stattdessen nur noch auf einen schmalen Home-Button und viele Wischgesten. Ein Wisch nach oben öffnet den Startbildschirm. Von dort aus lassen sich per Fingerwisch Multitasking-Aktionen starten. Auch die Lautstärke-Einstellungen wurden geändert. Änderungen gibt es auch bei den Notifications, Quick Settings, beim Status Bar und mehr.  

Android P will das digitale Wohlbefinden steigern

Um die zu häufige Nutzung des Smartphones etwas zu beschränken, bietet Android P ein neues Dashboard, das einen Überblick bietet, wann und wie häufig das Smartphone und die Apps genutzt wird. Das neue Dashboard erlaubt das Festlegen von Zeitbeschränkungen für Apps und erinnert seinen User daran, wenn das Limit erreicht ist. Neu ist auch die Funktion Wind Down, die den Bildschirm in einen Grauton-Mode versetzt, sobald die Zeit erreicht ist, in der der User eigentlich ins Bett will.

Details von Android P folgen in den nächsten Tagen

Die in der Keynote vorgestellten neuen Features von Android P sind nur ein Teil der vielen Änderungen und Verbesserungen von Android P. Weitere Details wird Google in den nächsten Tagen im Rahmen der Veranstaltungen der Google I/O 2018 ausführlich vorstellen.

Android P und sein Beitrag zum Wohlbefinden
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Android P will die Akkuausdauer erhöhen
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Quelle(n)

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Autor: Arnulf Schäfer,  8.05.2018 (Update:  9.05.2018)
Arnulf Schäfer
Arnulf Schäfer - News Editor - @ArnulfS1993
Ich bin ein diplomierter Politikwissenschaftler und gelernter Zeitschriften-Redakteur mit einem ausgeprägten Hang zu Technikthemen. Zunächst habe ich über die Themen Audio, Fotografie und Video geschrieben. Seit 1990 beschäftige ich mich intensiv mit Festnetz und Mobilfunk. Nach vielen Stationen in diversen Print- und Online-Redaktionen arbeitet ich inzwischen als freier Autor für die Newsredaktion von Notebookcheck. Mein Fokus gilt dem Thema Mobile. Den Blick über den Tellerrand gönne ich mir aber auch.