Notebookcheck

Test Blackview A20 Smartphone

Sooooo günstig. Ein Smartphone für extrem knappe Budgets ist das Blackview A20. Mit Android Go und sogar einer Dual-Kamera an der Rückseite soll es dennoch ein Mindestmaß an Komfort bieten. Ob das gelingt, erfahren Sie im Test.

Blackview A20

Ein vollwertiges Smartphone für knapp 70 Euro? Das besonders schlanke Android Go-Edition und der chinesische Hersteller Blackview machen es möglich: Das Blackview A20 besitzt sogar einen modernen 18:9-Bildschirm und zwei Kameralinsen an der Rückseite, die eine Dual-Kamera mit allerdings sehr niedriger Auflösung formen.

So günstig wie das Blackview A20 wird sonst kaum ein Smartphone verkauft, vor allem nicht mit dieser Bildschirmgröße. Das einzige 5,5-Zoll-Gerät, das wir sonst noch für unter 100 Euro in der Datenbank haben, ist das Gretel GT6000. Das Motorola Moto C Plus erscheint mit 5-Zoll-Bildschirm deutlich kleiner, gleiches gilt für das Nokia 1 und das Xiaomi Redmi 5A. Allerdings ist die Gehäusegröße annähernd gleich, da das Blackview A20 einen 18:9-Bildschirm besitzt, während die anderen Geräte auf einen 16:9-Screen setzen.

Blackview A20 (A Serie)
Grafikkarte
Hauptspeicher
1024 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 18:9, 960 x 480 Pixel 195 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
8 GB eMMC Flash, 8 GB 
, 5.8 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm-Audioport, Card Reader: microSD bis 32 GB, Sensoren: Annäherungssensor, Lagesensor, microUSB
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.1, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (900/​2100), Dual SIM, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.6 x 146.7 x 70.7
Akku
11.4 Wh, 3000 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Android 8.0 Oreo
Kamera
Primary Camera: 5 MPix Kontrast-AF, LED-Blitz; 0,3 Megapixel, Tiefenschärfe (Zweitkamera)
Secondary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Mono-Lautsprecher an der Rückseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, Ladegerät, USB-Kabel, Schutzhülle, Android Go-Edition, Notes, Lüfterlos
Gewicht
170 g, Netzteil: 42 g
Preis
69 Euro

 

Gehäuse – Überraschend stabiles Chassis

Qualitäts-Journalismus wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads. Adblock-Nutzer sehen mehr Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Einen auswechselbaren Akku findet man nur noch bei den günstigsten aller Smartphones oder bei durchaus ehrenhaften Exoten wie dem Fairphone 2. Das Blackview A20 als Vertreter der ersten Kategorie besitzt natürlich auch eine abnehmbare Rückseite und darunter eine austauschbare Batterie. Die Rückseite besteht natürlich aus Kunststoff und ist bei unserem Testgerät in Türkis gehalten, offiziell heißt die Farbe Blau. Gold und Schwarz sind als Gehäusefarben ebenfalls verfügbar. Die Rückseite ist leicht strukturiert und schimmert. Für ein so günstiges Smartphone fühlt sich das Gehäuse überraschend wertig und stabil an. Druck auf Rückseite und Vorderseite kommt nicht zum Bildschirm durch und verwinden kann man das Gerät nur ein wenig.

In Sachen Gewicht ist das Blackview-Smartphone Durchschnitt und auch die Abmessungen fallen unter den anderen Geräten kaum auf.

Blackview A20
Blackview A20
Blackview A20
Blackview A20
Blackview A20
Blackview A20

Größenvergleich

Ausstattung – Wenig Speicher im Blackview A20

Mit nur 8 GB Massenspeicher und 1 GB RAM muss man beim Blackview A20 zurechtkommen. Der Speicher lässt sich um eine microSD-Karte mit bis zu 32 GB erweitern. Auch zwei SIM-Karten kann das Smartphone aufnehmen, bei Nutzung einer microSD-Karte verliert man einen der beiden SIM-Slots.

Bei der Sensorausstattung muss man deutlich zurückstecken: Außer einem Lagesensor und einem Annäherungssensor darf man nichts erwarten, auch die Helligkeit muss man komplett manuell regeln.

Software – Blackview-Handy mit Android Go

Android 8.1 Go-Edition ist die abgespeckte Variante von Googles mobilem Betriebssystem: Die Apps wie Google Maps verlassen sich auf leichtere Varianten, bei denen meist die mobile Website aufgerufen wird. Die Standard-Versionen der Apps lassen sich aber natürlich nachinstallieren. Die Sicherheitspatches stammen vom 5. April 2018 und sind damit schon etwas älter.

Software Blackview A20
Software Blackview A20
Software Blackview A20

Kommunikation und GPS – Kein LTE, langsames WLAN

Das Blackview A20 unterstützt kein LTE, auf alle nötigen UMTS- und GSM-Bänder kann es aber zugreifen. Der Empfang ist im städtischen Umfeld im gut ausgebauten deutschen D2-Netz ordentlich, halben Empfang haben wir meist in Gebäuden.

Um ins WLAN zu kommen, kann man die Standards 802.11 b/g/n verweden, das 5-GHz-Band kann also nicht genutzt werden, auch nicht das schnelle 802.11 ac. Bei einer durchschnittlich schnellen DSL-Verbindung stellt das Blackview A20 noch keinen allzu großen Engpass dar, die Geschwindigkeiten in unserem Test mit dem Referenzrouter Linksys EA8500 liegen allerdings deutlich unterhalb der üblichen 50 MBit/s und auch auf dem letzten Platz unter den Vergleichsgeräten.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (30.5 - 939, n=243)
189 MBit/s ∼100% +326%
Gretel GT6000
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
99.5 MBit/s ∼53% +124%
LG K4 2017
Adreno 304, 210 MSM8909, 8 GB eMMC Flash
54.9 MBit/s ∼29% +24%
Nokia 1
Mali-T720 MP2, MT6737, 8 GB eMMC Flash
49.1 MBit/s ∼26% +11%
Xiaomi Redmi 5A
Adreno 308, 425, 16 GB eMMC Flash
47.1 MBit/s ∼25% +6%
Blackview A20
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
44.4 MBit/s ∼23%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Durchschnitt der Klasse Smartphone
  (44.3 - 703, n=243)
185 MBit/s ∼100% +302%
Gretel GT6000
Mali-T720, MT6737, 16 GB eMMC Flash
94.9 MBit/s ∼51% +106%
Nokia 1
Mali-T720 MP2, MT6737, 8 GB eMMC Flash
51.2 MBit/s ∼28% +11%
Xiaomi Redmi 5A
Adreno 308, 425, 16 GB eMMC Flash
49 MBit/s ∼26% +7%
LG K4 2017
Adreno 304, 210 MSM8909, 8 GB eMMC Flash
48.9 MBit/s ∼26% +6%
Blackview A20
Mali-400 MP2, MT6580M, 8 GB eMMC Flash
46 MBit/s ∼25%
GPS-Test Innenraum
GPS-Test Innenraum
GPS-Test im Freien
GPS-Test im Freien

In Innenräumen kann uns das Blackview A20 nicht orten, im Freien dauert es nicht lange, bis eine Genauigkeit von 5 Metern erreicht wird.

Sonderlich genau ist die Ortung in unserem Praxistest nicht. Dieser besteht aus einer Fahrradtour zusammen mit dem Vergleichsnavi Garmin Edge 520. Sieht man sich beide Ergebnisse an, so fällt auf, dass uns das Blackview A20 oft auf der falschen Straßenseite verortet und auch öfter mal abkürzt. Für die nur gelegentliche Nutzung reicht das Blackview A20 als Navigator aus, wer öfter navigiert, sollte aber ein höherwertiges Gerät wählen.

GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Überblick
GPS Garmin Edge 520 – Wäldchen
GPS Garmin Edge 520 – Wäldchen
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Garmin Edge 520 – Brücke
GPS Blackview A20 – Überblick
GPS Blackview A20 – Überblick
GPS Blackview A20 – Wäldchen
GPS Blackview A20 – Wäldchen
GPS Blackview A20 – Brücke
GPS Blackview A20 – Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität – Mäßige Sprachqualität im Blackview A20

Die Telefon-App ist die Standard-App, die Android mitbringt. Sie ist übersichtlich gestaltet und bietet alle wesentlichen Funktionen.

Die Sprachqualität bei Anrufen ist passabel: Das Gegenüber ist gut verständlich, aber auf hohen Lautstärken etwas dröhnend und mit einem hörbaren Hintergrundrauschen. Unsere eigene Stimme kommt ebenfalls verständlich beim Gegenüber an, ist aber auch nicht frei von Nebengeräuschen. Ähnlich verhält es sich beim Telefonieren über die eingebaute Freisprechfunktion, wobei man hier auch nicht zu leise sprechen sollte.

Kameras – Eher im Notfall zu gebrauchen

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

An der Vorderseite des Blackview-Handys findet sich eine 2-Megapixel-Kamera. Die Auflösung reicht kaum für Ausdrucke, sondern allenfalls für den Social-Media-Gebrauch. In dunklen Bereichen ist schnell nichts mehr zu erkennen, auch sehr helle Bereiche überstrahlen schnell. Bei normaler Belichtung werden aber noch ein paar Details wiedergegeben und auch die Farbwiedergabe ist nicht so schlecht.

An der Rückseite findet sich eine Dual-Kamera. Die erste Linse löst mit klassentypisch nicht sehr hohen 5 Megapixel auf, die zweite Linse ist gar nur eine 0,3-Megapixel-Linse, die dient allerdings ohnehin nur der Ermittlung der Tiefenschärfe. Helle Flächen überstrahlen hier schnell, Objekte werden matschig und mit nur wenigen Details dargestellt und bei der Schärfe ist ebenfalls Luft nach oben. In dunklen Umgebungen ist die Aufhellung passabel, aber dafür kommt es zu sehr starkem Farbrauschen.

Videos lassen sich maximal in 720p aufzeichnen, dann kommt es bei feinen Strukturen zu sichtbaren Bildfehlern, die Belichtung ist aber einigermaßen genau.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Die Bildschärfe lässt auch beim Fotografieren in festgelegten Lichtbedingungen im Labor zu wünschen übrig, die Schärfe fällt zudem zu den Rändern hin nochmals deutlich ab. Text vor farbigem Hintergrund wird nicht gut wiedergegeben. Die Farbdarstellung ist zwar ein wenig zu dunkel, insgesamt aber überraschend nah an den Werten des Referenz-Farbraums.

ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe
ColorChecker: In der unteren Hälfte eines jeden Feldes befindet sich die Zielfarbe
Testchart abfotografiert
Testchart abfotografiert
Testchart Detail
Testchart Detail

Zubehör und Garantie – Kaum Zubehör beim Blackview-Handy

Viel Zubehör bekommt man für 69 Euro Ladenpreis nicht. Im Internet gibt es das Gerät mittlerweile sogar nochmals günstiger. Ein Ladegerät und ein USB-Kabel sind die Beigaben, daneben gibt es noch eine Schutzhülle.

Da man das Gerät inzwischen auch gut über europäische Händler bestellen kann, sollte man sich eher auf die Händlergewährleistung denn auf die Herstellergarantie verlassen. Denn obwohl Blackview Niederlassungen in Europa betreibt, ist die Garantie-Situation unklar.

Eingabegeräte & Bedienung – Keine Gestensteuerung

Als Tastatur-App kommt Googles GBoard zum Einsatz, welches mittlerweile auf den meisten Android-Handys beheimatet ist. Damit lässt sich grundsätzlich schnell und zuverlässig tippen, die langsame Systemleistung führt aber bei sehr schnellen Schreibern zu leichten Verzögerungen im Ansprechen der App. Echte Aussetzer bei der Eingabe konnten wir aber nicht feststellen. Der Touchscreen lässt sich schnell und präzise bedienen, auch in den Ecken und am Rand.

Die Menü-Tasten finden sich auf dem Screen, die einzigen Tasten außerhalb des Bildschirms liegen an der rechten Seite des Gehäuses. Sie regeln die Lautstärke und versetzen das Smartphone in den Standby-Modus bzw. wecken es auf und lassen sich gut bedienen.

Möglichkeiten zur Gestensteuerung sucht man auf dem Blackview A20 vergeblich.

Tastatur hochkant
Tastatur hochkant
Tastatur quer
Tastatur quer

Display – Niedrig auflösender Screen im Blackview A20

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Der Screen mit 5,5 Zoll Durchmesser und einem Seitenverhältnis von 2:1 löst mit knappen 960 x 480 Pixel auf. Die Bildschirmhelligkeit liegt immerhin im unteren Mittelfeld der Vergleichsgeräte und ist mit 375 cd/m² im Durchschnitt insgesamt gesehen noch akzeptabel. Auch die Helligkeitsverteilung ist mit 90 % einigermaßen gleichmäßig, sodass größere Farbflächen relativ einheitlich ausgeleuchtet sind.

387
cd/m²
365
cd/m²
361
cd/m²
393
cd/m²
364
cd/m²
395
cd/m²
361
cd/m²
355
cd/m²
391
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 395 cd/m² Durchschnitt: 374.7 cd/m² Minimum: 15.02 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Kontrast: 513:1 (Schwarzwert: 0.71 cd/m²)
ΔE Color 10.12 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 11.1 | 0.64-98 Ø6.5
90.6% sRGB (Calman 2D)
Gamma: 2.722
Blackview A20
IPS, 960x480, 5.5
Xiaomi Redmi 5A
IPS, 1280x720, 5
Nokia 1
IPS, 854x480, 4.5
Gretel GT6000
IPS, 1280x720, 5.5
LG K4 2017
854x480, 5
Bildschirm
29%
60%
77%
36%
Helligkeit Bildmitte
364
503
38%
256
-30%
669
84%
385
6%
Brightness
375
499
33%
251
-33%
644
72%
372
-1%
Brightness Distribution
90
84
-7%
89
-1%
92
2%
92
2%
Schwarzwert *
0.71
0.73
-3%
0.12
83%
0.36
49%
0.35
51%
Kontrast
513
689
34%
2133
316%
1858
262%
1100
114%
DeltaE Colorchecker *
10.12
5.44
46%
4.82
52%
4.4
57%
6.2
39%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
19.63
10.01
49%
11.75
40%
9
54%
12.6
36%
DeltaE Graustufen *
11.1
6.8
39%
5.2
53%
6.9
38%
7
37%
Gamma
2.722 88%
2.451 98%
2.3 104%
2.34 103%
2.08 115%
CCT
10121 64%
6590 99%
7107 91%
6675 97%
8257 79%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8895 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Der Schwarzwert ist mit 0,71 cd/m² sehr hoch, sodass dunkle Flächen sichtbar gräulich wirken. Das senkt auch das Kontrastverhältnis auf 513:1, Farben wirken auf dem Display aber noch einigermaßen kräftig.

Ein extremer Blaustich wird bei den Tests mit dem Spektralfotometer und der Software CalMAN sichtbar, zudem gibt es sehr große Abweichungen von den Farben des Referenzfarbraums sRGB.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 9 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 25 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 72 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.4 ms).

Im Freien tut sich das Smartphone-Display aufgrund der höchstens mittelmäßigen Helligkeit schwer, gegen die Spiegelungen auf der glänzenden Oberfäche anzukommen.

Die Blickwinkel sind hingegen auch aus flachen Winkeln gut, der Bildschirminhalt bleibt gut sichtbar.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung – Nur das Nötigste an Power

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Das verwendete SoC Mediatek MT6580M ist schon ein älteres Semester und war schon zum Erscheinungszeitpunkt vor drei Jahren mit vier Kernen und 1.300-MHz-Takt nicht die flotteste CPU. In den Benchmarks kann das Blackview A20 mit den meisten Vergleichsgeräten mithalten, das Xiaomi Redmi 5A ist aber deutlich flotter.

Als Grafiklösung kommt die ARM Mali-400 MP2 zum Einsatz, sie beherrscht keine aktuellen Grafik-APIs, der Nutzer muss sich mit dem Minimum, nämlich OpenGL 2.0 zufriedengeben. Die Leistung liegt im Vergleichsfeld im mittleren Bereich.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
24802 Points ∼35%
Xiaomi Redmi 5A
36883 Points ∼52% +49%
Nokia 1
Points ∼0% -100%
Gretel GT6000
24718 Points ∼35% 0%
LG K4 2017
19230 Points ∼27% -22%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (15185 - 25237, n=9)
22287 Points ∼31% -10%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (23275 - 230642, n=336)
70824 Points ∼100% +186%
AnTuTu v7 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
19581 Points ∼19%
Xiaomi Redmi 5A
43861 Points ∼42% +124%
Nokia 1
Points ∼0% -100%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (19465 - 21088, n=3)
20045 Points ∼19% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (0 - 290397, n=113)
103239 Points ∼100% +427%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
2696 Points ∼58%
Xiaomi Redmi 5A
4559 Points ∼97% +69%
Nokia 1
3054 Points ∼65% +13%
Gretel GT6000
3207 Points ∼69% +19%
LG K4 2017
3741 Points ∼80% +39%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2516 - 3041, n=9)
2740 Points ∼59% +2%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2516 - 10264, n=365)
4677 Points ∼100% +73%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
580 Points ∼80%
Xiaomi Redmi 5A
723 Points ∼100% +25%
Nokia 1
571 Points ∼79% -2%
Gretel GT6000
9 Points ∼1% -98%
LG K4 2017
9 Points ∼1% -98%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (9 - 640, n=9)
448 Points ∼62% -23%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (7 - 1682, n=441)
672 Points ∼93% +16%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
145 Points ∼10%
Xiaomi Redmi 5A
444 Points ∼30% +206%
Nokia 1
176 Points ∼12% +21%
Gretel GT6000
209 Points ∼14% +44%
LG K4 2017
144 Points ∼10% -1%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (136 - 145, n=9)
139 Points ∼9% -4%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (18 - 9248, n=441)
1505 Points ∼100% +938%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
376 Points ∼33%
Xiaomi Redmi 5A
762 Points ∼68% +103%
Nokia 1
505 Points ∼45% +34%
Gretel GT6000
681 Points ∼61% +81%
LG K4 2017
257 Points ∼23% -32%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (189 - 404, n=9)
328 Points ∼29% -13%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (21 - 4798, n=441)
1124 Points ∼100% +199%
System (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
969 Points ∼43%
Xiaomi Redmi 5A
1463 Points ∼65% +51%
Nokia 1
859 Points ∼38% -11%
Gretel GT6000
1124 Points ∼50% +16%
LG K4 2017
586 Points ∼26% -40%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (958 - 1011, n=9)
982 Points ∼44% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (369 - 10281, n=441)
2244 Points ∼100% +132%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
418 Points ∼37%
Xiaomi Redmi 5A
774 Points ∼68% +85%
Nokia 1
457 Points ∼40% +9%
Gretel GT6000
197 Points ∼17% -53%
LG K4 2017
119 Points ∼10% -72%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (144 - 432, n=9)
342 Points ∼30% -18%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1 - 4308, n=444)
1134 Points ∼100% +171%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
858 Points ∼22%
Xiaomi Redmi 5A
1333 Points ∼35% +55%
Nokia 1
943 Points ∼25% +10%
Gretel GT6000
1032 Points ∼27% +20%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (773 - 858, n=3)
822 Points ∼21% -4%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (836 - 14362, n=138)
3831 Points ∼100% +347%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
1160 Points ∼29%
Xiaomi Redmi 5A
1874 Points ∼47% +62%
Nokia 1
1252 Points ∼32% +8%
Gretel GT6000
1504 Points ∼38% +30%
LG K4 2017
944 Points ∼24% -19%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (1131 - 1237, n=3)
1176 Points ∼30% +1%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1131 - 10558, n=185)
3970 Points ∼100% +242%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
427 Points ∼36%
Xiaomi Redmi 5A
681 Points ∼58% +59%
Nokia 1
492 Points ∼42% +15%
Gretel GT6000
541 Points ∼46% +27%
LG K4 2017
390 Points ∼33% -9%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (394 - 427, n=3)
415 Points ∼35% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (394 - 4265, n=186)
1175 Points ∼100% +175%
3DMark
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
8200 Points ∼67%
Xiaomi Redmi 5A
10556 Points ∼87% +29%
Gretel GT6000
8198 Points ∼67% 0%
LG K4 2017
4143 Points ∼34% -49%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (7498 - 8913, n=9)
7991 Points ∼66% -3%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (5462 - 36494, n=476)
12164 Points ∼100% +48%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
2470 Points ∼16%
Xiaomi Redmi 5A
5532 Points ∼35% +124%
Gretel GT6000
3234 Points ∼21% +31%
LG K4 2017
2359 Points ∼15% -4%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2396 - 2485, n=9)
2463 Points ∼16% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2396 - 113380, n=476)
15585 Points ∼100% +531%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
2924 Points ∼22%
Xiaomi Redmi 5A
6186 Points ∼46% +112%
Gretel GT6000
3737 Points ∼28% +28%
LG K4 2017
2609 Points ∼19% -11%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (2841 - 2946, n=9)
2910 Points ∼22% 0%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (2841 - 64405, n=477)
13472 Points ∼100% +361%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
4.4 fps ∼16%
Xiaomi Redmi 5A
7.7 fps ∼29% +75%
Nokia 1
5.1 fps ∼19% +16%
Gretel GT6000
5.9 fps ∼22% +34%
LG K4 2017
3.4 fps ∼13% -23%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (4.1 - 11, n=9)
5.07 fps ∼19% +15%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (4.1 - 177, n=502)
27 fps ∼100% +514%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Blackview A20
10 fps ∼43%
Xiaomi Redmi 5A
14 fps ∼60% +40%
Nokia 1
14 fps ∼60% +40%
Gretel GT6000
10 fps ∼43% 0%
LG K4 2017
10 fps ∼43% 0%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (4.4 - 11, n=9)
8.19 fps ∼35% -18%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (6.9 - 120, n=505)
23.5 fps ∼100% +135%

Legende

 
Blackview A20 Mediatek MT6580M, ARM Mali-400 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Xiaomi Redmi 5A Qualcomm Snapdragon 425 (MSM8917), Qualcomm Adreno 308, 16 GB eMMC Flash
 
Nokia 1 Mediatek MT6737, ARM Mali-T720 MP2, 8 GB eMMC Flash
 
Gretel GT6000 Mediatek MT6737, ARM Mali-T720, 16 GB eMMC Flash
 
LG K4 2017 Qualcomm Snapdragon 210 MSM8909, Qualcomm Adreno 304, 8 GB eMMC Flash

Auch in Sachen Browserperformance gibt es flottere Geräte als das Balckview A20, selbst in diesem extrem günstigen Umfeld. Bis Bilder geladen sind, muss man in der Praxis lange warten.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (11.4 - 224, n=360)
33.7 Points ∼100% +197%
Xiaomi Redmi 5A (Chrome 67)
17.927 Points ∼53% +58%
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
15.388 Points ∼46% +36%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (11.4 - 14.5, n=9)
13.4 Points ∼40% +18%
Nokia 1 (Chrome 66)
11.55 Points ∼34% +2%
Blackview A20 (Chrome 67)
11.351 Points ∼34%
LG K4 2017
10 Points ∼30% -12%
Octane V2 - Total Score
Durchschnitt der Klasse Smartphone (1506 - 35255, n=496)
5011 Points ∼100% +183%
Xiaomi Redmi 5A (Chrome 67)
3224 Points ∼64% +82%
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
2456 Points ∼49% +39%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (1769 - 2280, n=9)
2113 Points ∼42% +19%
Nokia 1 (Chrome 66)
1907 Points ∼38% +8%
Blackview A20 (Chrome 67)
1769 Points ∼35%
LG K4 2017
1506 Points ∼30% -15%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Gretel GT6000 (Chrome Version 51)
30113.9 ms * ∼100% -57%
LG K4 2017
19723.2 ms * ∼65% -3%
Blackview A20 (Chrome 67)
19213 ms * ∼64%
Nokia 1 (Chrome 66)
18927 ms * ∼63% +1%
Durchschnittliche Mediatek MT6580M (14579 - 21257, n=9)
16475 ms * ∼55% +14%
Xiaomi Redmi 5A (Chrome 67)
13112.2 ms * ∼44% +32%
Durchschnitt der Klasse Smartphone (718 - 59466, n=515)
11883 ms * ∼39% +38%

* ... kleinere Werte sind besser

Unsere Referenz-microSD-Karte Toshiba Exceria Pro M501 kann beim Blackview A20 nicht zum Einsatz kommen, weil dieses nur microSD-Karten bis 32 GB unterstützt. So müssen wir eine langsamere microSD von Kingston einsetzen, damit erreicht unser Testgerät nur sehr langsame Übertragungswerte.

Das passt aber auch zum gesamten Eindruck der Speicherperformance: Sie ist nochmals deutlich langsamer als bei den Vergleichsgeräten.

Blackview A20Xiaomi Redmi 5ANokia 1Gretel GT6000LG K4 2017Durchschnittliche 8 GB eMMC FlashDurchschnitt der Klasse Smartphone
AndroBench 3-5
328%
244%
144%
281%
81%
321%
Sequential Write 256KB SDCard
11.2 (Kingston 32GB)
62.6 (Toshiba Exceria Pro M501)
459%
8.29 (Toshiba Exceria SD-CX32UHS1)
-26%
44.41 (Toshiba Exceria Pro M401)
297%
23.6 (11.2 - 61.2, n=18)
111%
43.8 (6.38 - 87.1, n=270)
291%
Sequential Read 256KB SDCard
20.6 (Kingston 32GB)
84.9 (Toshiba Exceria Pro M501)
312%
36.76 (Toshiba Exceria SD-CX32UHS1)
78%
75.28 (Toshiba Exceria Pro M401)
265%
36.8 (16.3 - 81.9, n=18)
79%
62.1 (10.8 - 96.5, n=270)
201%
Random Write 4KB
3.4
9.28
173%
9.1
168%
8.46
149%
5.03 (1.08 - 14, n=48)
48%
13.5 (0.14 - 164, n=549)
297%
Random Read 4KB
11.3
42.32
275%
25.7
127%
19.4
72%
16.8 (8 - 27.3, n=48)
49%
34.5 (1.59 - 173, n=549)
205%
Sequential Write 256KB
8
49.86
523%
51.8
548%
44.16
452%
20.8 (6.22 - 51.8, n=48)
160%
71.7 (2.99 - 228, n=549)
796%
Sequential Read 256KB
90.2
293.76
226%
208.3
131%
214.97
138%
123 (38.1 - 208, n=48)
36%
211 (12.1 - 832, n=549)
134%

Spiele – Einfache Games sind möglich

Das Blackview A20 kann viele unserer Benchmarks gar nicht darstellen, da der Grafikchip lediglich OpenGL 2.0 unterstützt. Die meisten Spiele können dank guter Anpassungsfähigkeit wiedergegeben werden, bei Arena of Valor merkt man aber bereits einige Einschränkungen: So wird beispielsweise keine Musik wiedergegeben, um Rechenpower zu sparen. Ob man sich selbst und seinen Teamkollegen in dem schnellen MOBA eine Freude macht, wenn man mit dem Blackview A20 spielt, ist die Frage, denn leichte Ruckler sind durchaus sichtbar und können hier über Sieg oder Niederlage der Spielfigur entscheiden.

Die Steuerung per Touchscreen und Lagesensor funktioniert problemlos.

Angry Birds
Angry Birds
Arena of Valor
Arena of Valor

Emissionen – Das Blackview A20 wird warm

Temperatur

Mit maximal 43 °C erwärmt sich das Blackview-Smartphone unter Last spürbar, aber nicht kritisch. Die Erwärmung findet lokal begrenzt hauptsächlich an der Oberseite statt. Im Idle-Modus erwärmt sich das Gerät am stärksten im Bereich der unteren Vorderseite, hier ist die Erwärmung leicht spürbar.

Max. Last
 42.5 °C34.4 °C37.9 °C 
 43 °C33.9 °C39.9 °C 
 40.8 °C33.8 °C37 °C 
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 38.1 °C
32.9 °C34.9 °C42.2 °C
33.6 °C35.7 °C41.6 °C
32.6 °C35.2 °C40.2 °C
Maximal: 42.2 °C
Durchschnitt: 36.5 °C
Netzteil (max.)  41.1 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-260
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite
Heatmap Front
Heatmap Front

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Durch einen kleinen Abstandhalter wird der Monolautsprecher an der Rückseite von der Tischplatte ferngehalten, sodass der Klang ganz passabel bleibt, auch wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt. Besser ist natürlich, man dreht das Smartphone um, dann spielt der Lautsprecher zwar nicht übermäßig laut, aber immerhin ohne überbetonte Höhen. Da auch die tiefen Mitten etwas angehoben sind, ist der Klang für ein so günstiges Handy gar nicht so schlecht.

Für das gelegentliche YouTube-Video reicht es allemal, wer Klinkenbuchse oder Bluetooth zur Soundübertragung nutzt, der bekommt klaren und gut übertragenen Sound.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.742.22530.140.83130.537.54031.129.45033.732.36326.730.98024.223.310022.92312519.421.416018.125.120017.731.925016.537.231514.244.840013.65550013.759.363012.464.780012.467.210001265.112501263160011.563.5200011.664.2250011.463.8315011.362.5400011.361.6500011.361.4630011.553.8800011.544.31000011.538.81250011.4391600011.334.8SPL70.561.867.452.324.274.6N24.714.119.48.80.631.5median 12Blackview A20median 55Delta1.6133039.631.643.7324234.947.140.355.928.85328.149.82741.522.54021.438.521.232.420.133.618.440.118.146.519.950.416.36116.56615.969.8166915.569.215.370.315.16814.966.915.168.715.164.415.163.915.167.815.265.115.258.915.255.77328.179.428.61.143.1median 15.9Nokia 1median 63.91.911hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Blackview A20 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 8.2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (30.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 80% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 88% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Nokia 1 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 7.4% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 25%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 56% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Akkulaufzeit – Ordentliche Laufzeiten und wechselbarer Akku

Energieaufnahme

Im ausgeschalteten und im Standby-Modus verbraucht das Smartphone so gut wie keine Energie, das ist sehr vorbildlich. Dafür sind die Verbrauchswerte im Betrieb relativ hoch: Angefangen bei mindestens 1,1 Watt im Idle-Modus bis hin zu 6,5 Watt unter voller Last.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.07 Watt
Idledarkmidlight 1.1 / 1.5 / 2.3 Watt
Last midlight 4.8 / 6.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Blackview A20
3000 mAh
Xiaomi Redmi 5A
3000 mAh
Nokia 1
2150 mAh
Gretel GT6000
6000 mAh
LG K4 2017
2500 mAh
Durchschnittliche Mediatek MT6580M
 
Durchschnitt der Klasse Smartphone
 
Stromverbrauch
16%
18%
1%
46%
6%
11%
Idle min *
1.1
1.2
-9%
0.9
18%
0.96
13%
0.64
42%
0.796 (0.56 - 1.1, n=9)
28%
0.866 (0.2 - 3.4, n=576)
21%
Idle avg *
1.5
1.5
-0%
1.5
-0%
1.8
-20%
1.14
24%
1.789 (1.36 - 2.26, n=9)
-19%
1.697 (0.6 - 6.2, n=575)
-13%
Idle max *
2.3
1.8
22%
2
13%
1.89
18%
1.25
46%
2.08 (1.38 - 2.39, n=9)
10%
1.945 (0.74 - 6.6, n=576)
15%
Last avg *
4.8
2.9
40%
3.5
27%
5.3
-10%
2.26
53%
4.83 (3.11 - 6.97, n=9)
-1%
3.97 (0.8 - 10.8, n=570)
17%
Last max *
6.5
4.8
26%
4.3
34%
6.15
5%
2.36
64%
5.62 (3.59 - 7.03, n=9)
14%
5.6 (1.2 - 14.2, n=570)
14%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der relativ hohe Energieverbrauch wirkt sich auch auf die Akkulaufzeiten aus: Die vom Hersteller versprochenen 10 Stunden bei normalem Gebrauch können wir nach unserem WLAN-Test nicht ganz bestätigen. Mit 9:16 Stunden kommt das Blackview A20 aber immerhin in die Nähe. Obwohl der Akku mit 3.000 mAh relativ kräftig ist, reicht das nur für einen der hinteren Plätze im Vergleichsfeld. Er kann aber ausgetauscht werden und das ist natürlich einer der großen Vorteile beim Blackview A20: Wenn Sie einen geladenen zweiten Akku dabei haben, verdoppelt sich plötzlich die Laufzeit.

Das kleine Ladegerät braucht mindestens 2 Stunden, um den Akku wieder vollständing aufzuladen.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 16min
Blackview A20
3000 mAh
Xiaomi Redmi 5A
3000 mAh
Nokia 1
2150 mAh
Gretel GT6000
6000 mAh
LG K4 2017
2500 mAh
Akkulaufzeit
81%
-1%
116%
9%
Idle
2327
WLAN
556
1009
81%
552
-1%
1201
116%
606
9%
Last
643

Pro

+ stabiles Gehäuse
+ austauschbarer Akku
+ ordentlicher Lautsprecher

Contra

- langsamer Speicher
- krasser Blaustich im Display
- Bildqualität der Kamera sehr mau

Fazit – Sehr einfach, sehr günstig

Im Test: Blackview A20
Im Test: Blackview A20

Das Blackview A20 ist ein Smartphone für Puristen: Kein 4G, wenig Leistung, ein niedrig auflösender Bildschirm mit krassem Blaustich. Die Kamera ist höchstens im Notfall zu gebrauchen und auf den Speicher wird nur sehr langsam zugegriffen.

Für sehr einfache Tätigkeiten ist das Blackview A20 völlig ausreichend. Schon wer öfter im Web surft, sollte sich aber überlegen, ob er nicht etwas mehr für ein schnelleres Telefon ausgeben möchte.

Aber immerhin: Alle wesentlichen Funktionen eine Smartphones sind vorhanden, es lassen sich einfache Spiele zocken, der Akku hält einigermaßen durch und ist sogar austauschbar. Zudem ist das Gehäuse überraschend stabil gebaut. Wer also bereit ist, Kompromisse einzugehen, der bekommt für unter 70 Euro ein auf das Wesentliche reduziertes Smartphone, das sich als Zweitgerät oder für sehr geringe Ansprüche gut eignet.

Blackview A20 - 25.07.2018 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
75%
Tastatur
65 / 75 → 87%
Pointing Device
77%
Konnektivität
28 / 60 → 46%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
92%
Display
70%
Leistung Spiele
5 / 63 → 7%
Leistung Anwendungen
21 / 70 → 29%
Temperatur
86%
Lautstärke
100%
Audio
51 / 91 → 56%
Kamera
36%
Durchschnitt
61%
71%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Blackview A20 Smartphone
Autor: Florian Wimmer, 25.07.2018 (Update: 25.07.2018)
Florian Wimmer
Florian Wimmer - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.