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Test Dell Precision 7720 (Xeon, P5000, 4K) Workstation

Andreas Osthoff 👁, Felicitas Krohn, 21.01.2018

Einmal Vollausstattung bitte. Mit einem mobilen Xeon-Prozessor, massig RAM, der neuen P5000-Grafikkarte von Nvidia und einem hochauflösenden PremierColor-Display tritt das Precision 7720 an, den Thron der mobilen Workstations zu erklimmen. Wir haben getestet, ob das auch klappt.

Eigentlich ist der Markt der großen mobilen Workstations (17 Zoll) in diesem Jahr nicht besonders spannend, denn bei keinem der namhaften Hersteller gab es große Veränderungen der Geräte. Dementsprechend haben wir es mit evolutionären Veränderungen zu tun, die sich hauptsächlich auf die Komponenten beschränken. Allerdings waren die letztjährigen Modelle keinesfalls Enttäuschungen, weshalb wir uns nicht beschweren. So auch bei dem heutigen Testgerät, dem Dell Precision 7720. Bereits der Vorgänger Precision 7710 konnte ein gutes Ergebnis in unserem Test einfahren.

Wie es in dieser Klasse üblich ist, bietet Dell eine große Auswahl an Komponenten, die sich individuell kombinieren lassen. Daher ist es kein Problem, sich ein Gerät genau auf seine Bedürfnisse abzustimmen. Eine hohe CPU-Leistung mit einer kleinen Grafikkarte oder andersherum – kein Problem. Daraus ergibt sich jedoch auch eine gewaltige Preisspanne. Los geht es aktuell bei rund 2.200 Euro, doch wenn man alle Optionen anklickt, landet man bei einem fünfstelligen Betrag (jeweils noch zuzüglich Mehrwertsteuer). Bei unserer Testkonfiguration, die uns von Dell zur Verfügung gestellt wurde, handelt es sich um ein sehr gut ausgestattetes Modell inklusive Xeon E3-1535M v6, 64 GB RAM, der modernen Nvidia Quadro P5000 mit satten 16 GB VRAM und dem hochauflösenden 4K-PremierColor-Display, welches eine vollständige AdobeRGB-Abdeckung verspricht. Das ergibt einen Preis von knapp 5.500 Euro (zzgl. MwSt.), wobei die Grafikkarte hier den größten Anteil hat.

Zu den Konkurrenten des Precision 7720 zählen traditionell natürlich das ThinkPad P71 von Lenovo sowie das ZBook 17 G4 von HP, wir werden aber auch noch die beiden entsprechenden Geräte von Fujitsu (Celsius H970) und MSI (WE72) in die Vergleichstabellen aufnehmen.

Da sich an der grundlegenden Konstruktion nichts geändert hat, werden wir nicht noch einmal alle Testsektionen im Detail untersuchen und uns stattdessen auf die neuen Komponenten konzentrieren. Für weitere Informationen zu dem Gehäuse, den Anschlüssen, den Eingabegeräten und den Lautsprechern verweisen wir deshalb auf den Testbericht des Vorgängers Precision 7710.

Dell Precision 7720
Grafikkarte
NVIDIA Quadro P5000 - 16384 MB, Kerntakt: 1506 MHz, Speichertakt: 1502 MHz, GDDR5, 385.69, Optimus
Hauptspeicher
65536 MB 
, DDR4-2400, Dual-Channel, 4/4 Slots belegt
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, SHP1446 (LQ173D1), IGZO, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, 512 GB 
, 404 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinke, Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 35 x 417 x 281
Akku
91 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 240 Watt Netzteil, Dell Tools, 36 Monate Garantie
Gewicht
3.592 kg, Netzteil: 972 g
Preis
6500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Veränderungen / Neue Features

An der grundsätzlichen Konstruktion des 7720 hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts verändert. Zu den bisherigen Anschlüssen gesellt sich jetzt standardmäßig ein Thunderbolt-3-Anschluss hinzu, der beim 7710 noch optional war. Dieser befindet sich auf der linken Seite, die vier normalen USB-Anschlüsse (3.0 mit PowerShare) gibt es aber nach wie vor. Dank dem Mini-DisplayPort 1.4 unterstützt das 7720 maximal die 8K-Videoausgabe mit HDR. Ein weiteres wichtiges Thema ist VR, welches in Verbindung mit den Pascal-GPUs von Nvidia ebenfalls unterstützt wird.

Qualitativ entspricht unser Testgerät den Erwartungen, die man mit dem hohen Kaufpreis verbindet. Die Verarbeitung ist sehr gut und alle Materialien fühlen sich hochwertig an. Insgesamt steht es damit auf einer Stufe mit dem ZBook 17 G4 von HP. Dahinter positioniert sich das ThinkPad P71 von Lenovo, gefolgt von den mobilen Workstations von Fujitsu sowie MSI. Die nachfolgenden Bilder stammen von dem Vorgängermodell Precision 7710.

Größenvergleich

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Ausstattung

SD-Kartenleser

Das Precision 7720 bietet einen vollwertigen SD-Kartenleser. Bei unserem Testgerät funktionierte der Kartenleser allerdings nicht (obwohl er im BIOS aktiviert war). Wir gehen hierbei jedoch von einem Einzelfall aus. Dell verbaut in den Precision-Laptops normalerweise sehr schnelle Kartenleser, beispielsweise im schlanken Precision 5520. Dort konnten wir mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro UHS-II 64 GB) sequentielle Transferraten von mehr als 250 MB/s ermitteln.

Kommunikation

Neben dem Gigabit-Ethernet-Anschluss (I219-LM) beherrscht das Precision 7720 natürlich auch alle gängigen WLAN-Standards inklusive des schnellen 802.11ac sowie Bluetooth 4.2. Die Intel 8265 hatten wir bereits viele Male im Test und sie kommt auch in den meisten Vergleichsgeräten zum Einsatz. Die Transferraten in unserem Test mit dem Router Linksys EA8500 sind beim Senden auf dem erwarteten Niveau, doch gerade beim Empfangen von Daten fällt das Dell ein wenig gegenüber den mobilen Workstations von Fujitsu und Lenovo zurück. Während des Testzeitraums hatten wir aber stets eine stabile Verbindung.

Optional ist das Precision 7720 auch mit einem LTE-Modul (Snapdragon X7) verfügbar. Der zugehörige Micro-SIM-Steckplatz befindet sich innerhalb des Gehäuses direkt neben dem WWAN-Modul. Man muss also zunächst die beiden Abdeckungen auf der Unterseite entfernen, um eine SIM-Karte einzustecken. Das ist nicht besonders gut gelöst. Ein schneller Wechsel der Karte, zum Beispiel im Ausland, ist somit nicht möglich.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Fujitsu Celsius H970
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
676 MBit/s ∼100% +15%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
667 MBit/s ∼99% +14%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
603 MBit/s ∼89% +3%
Dell Precision 7720
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
587 MBit/s ∼87%
MSI WE72 7RJ
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
351 MBit/s ∼52% -40%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
519 MBit/s ∼100% 0%
Dell Precision 7720
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
518 MBit/s ∼100%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼99% -1%
Fujitsu Celsius H970
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
504 MBit/s ∼97% -3%
MSI WE72 7RJ
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
287 MBit/s ∼55% -45%

Garantie

Das Precision 7720 wird standardmäßig mit einem dreijährigen Vor-Ort-Service am nächsten Arbeitstag ausgeliefert. Dieser Service lässt sich auf bis zu 5 Jahre verlängern und während des Bestellprozesses kann man noch weitere Services hinzuwählen (Einbehalten der Festplatte, zusätzliche Akku-Garantie usw.).

Display

Dell bietet drei verschiedene 17,3 Zoll große Panels für das Precision 7720 an. Abgesehen von der Größe und der matten Oberfläche haben die drei Modelle aber nichts gemeinsam. Standardmäßig setzt Dell auf ein TN-Panel mit einer Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln und einer Farbraumabdeckung von 42 %, wobei hier keine Angabe bezüglich der Referenz gemacht wird (vermutlich AdobeRGB). Für 60 Euro mehr gibt es ein Full-HD-IPS-Panel mit einer Farbraumabdeckung von 72 %.

Das 4K-Panel (3.840 x 2.160 Pixel, IGZO, Sharp), welches auch in unserem Testgerät verbaut ist, schlägt mit einem saftigen Aufpreis von 425 Euro zu Buche. Dafür gibt es jedoch nicht nur das Panel mit vollständiger AdobeRGB-Abdeckung (laut Dell), sondern auch die PremierColor-Software, mit der erweiterte Farbeinstellungen möglich sind. So lässt sich zum Beispiel auch der Farbraum auswählen, in dem man arbeitet. Unsere nachfolgenden Messungen wurden mit der Voreinstellung Brillanz (vollständig) gegenüber der AdobeRGB-Referenz durchgeführt.

Subjektiv ist der Bildeindruck sehr gut. Wir messen eine durchschnittliche Helligkeit von mehr als 440 cd/m² und angesichts der großen Bildschirmdiagonale geht die Ausleuchtung mit 89 % ebenfalls noch in Ordnung. Weniger schön ist das sichtbare Screen-Bleeding am unteren rechten Bildschirmrand. In unserem Bild auf der rechten Seite ist es zwar verstärkt dargestellt, doch vor allem bei dunklen Inhalten macht sich diese Stelle schon bemerkbar. Insgesamt ist der Schwarzwert mit 0,45 cd/m² ein wenig hoch, was jedoch auch an der sehr hohen Helligkeit liegt. Zusammen ergibt das aber immer noch ein sehr gutes Kontrastverhältnis von mehr als 1.000:1.

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
Screen-Bleeding am unteren Rand (hier verstärkt dargestellt)
Screen-Bleeding am unteren Rand (hier verstärkt dargestellt)

Das Display nutzt PWM für die Helligkeitsregulierung bei einer Einstellung von 20 % oder geringer. Da die Helligkeitsabstufung des Precision 7720 sehr linear sind (für die typischen 150 cd/m² liegt die Einstellung beispielsweise bei 32 %), bewegt man sich vor allem in dunkleren Umgebungen oder abends oftmals in diesem Bereich. Die Frequenz ist mit 1 kHz zwar relativ hoch, sensible Personen sollten diesen Punkt aber dennoch berücksichtigen.

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1020 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1020 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1020 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9226 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

415
cd/m²
440
cd/m²
434
cd/m²
426
cd/m²
464
cd/m²
457
cd/m²
426
cd/m²
447
cd/m²
456
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 464 cd/m² Durchschnitt: 440.6 cd/m² Minimum: 22.3 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 462 cd/m²
Kontrast: 1031:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 3.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 4.2 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 88.1% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.01
Dell Precision 7720
SHP1446 (LQ173D1), , 3840x2160, 17.3
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
LEN4123, VVX17P051J00, , 3840x2160, 17.3
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Sharp SHP144C, , 3840x2160, 17.3
MSI WE72 7RJ
LP173WF4-SPF1, , 1920x1080, 17.3
Fujitsu Celsius H970
LP173WF4-SPF3, , 1920x1080, 17.3
Dell Precision 7710
SDC8151, VHN17_173HL, , 1920x1080, 17.3
Response Times
41%
7%
34%
45%
-14%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
60 (26.8, 33.2)
39.2 (20.4, 18.8)
35%
56.8 (27.6, 29.2)
5%
45.2 (27.2, 18)
25%
32 (14.8, 17.2)
47%
50 (17, 33)
17%
Response Time Black / White *
46.4 (28.4, 18)
23.2 (11.6, 11.6)
50%
38.4 (22.8, 15.6)
17%
26.4 (14.8, 11.6)
43%
26.4 (14.8, 11.6)
43%
36 (11, 25)
22%
PWM Frequency
1020 (20)
1412 (90)
38%
1020 (50)
0%
198 (25)
-81%
Bildschirm
10%
17%
-33%
-28%
-7%
Helligkeit Bildmitte
464
358
-23%
391
-16%
302
-35%
368
-21%
332
-28%
Brightness
441
338
-23%
360
-18%
306
-31%
360
-18%
307
-30%
Brightness Distribution
89
83
-7%
87
-2%
93
4%
91
2%
83
-7%
Schwarzwert *
0.45
0.31
31%
0.35
22%
0.31
31%
0.3
33%
0.33
27%
Kontrast
1031
1155
12%
1117
8%
974
-6%
1227
19%
1006
-2%
DeltaE Colorchecker *
3.2
2.1
34%
1.3
59%
6.2
-94%
6.4
-100%
3
6%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.1
3.6
41%
2.5
59%
10.6
-74%
10.1
-66%
DeltaE Graustufen *
4.2
2
52%
1.8
57%
7.3
-74%
7.2
-71%
4
5%
Gamma
2.01 109%
2.16 102%
2.11 104%
2.08 106%
2.02 109%
2 110%
CCT
6736 96%
6216 105%
6461 101%
7020 93%
6882 94%
7089 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88.1
77
-13%
87.9
0%
56
-36%
55.5
-37%
62
-30%
Color Space (Percent of sRGB)
100
99.97
0%
100
0%
85.2
-15%
84.4
-16%
97
-3%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
26% / 17%
12% / 15%
1% / -22%
9% / -15%
-11% / -9%

* ... kleinere Werte sind besser

Brillanz vs. AdobeRGB
Brillanz vs. AdobeRGB
Brillanz vs. sRGB
Brillanz vs. sRGB

Ab Werk sind die Delta-E-2000-Abweichungen nicht besonders gut, gerade in Anbetracht des Aufpreises und der Leistungen der beiden Konkurrenten von HP sowie Lenovo. Keine der Voreinstellungen schafft es, durchschnittliche Werte von weniger als 3 zu erreichen. Diese Grenze ist wichtig, da das menschliche Auge ab diesem Wert keinen Unterschied zur Referenzfarbe mehr sehen kann. Das gilt aber für alle der getesteten Profile, gerade im Vergleich zu dem sRGB-Farbraum gibt es doch deutliche Abweichungen. Man sollte das Panel nach Möglichkeit also kalibrieren. Subjektiv erkennt man ebenfalls einen Unterschied zwischen den Profilen. Am besten hat uns das voreingestellte Profil "Brillanz" gefallen, dicht gefolgt von "Foto". Bei "Internet" wirken die Farben deutlich weniger lebendig, was vor allem beim Betrachten von Bildern oder Videos auffällt.

Cinema vs. P3
Cinema vs. P3
Foto vs. AdobeRGB
Foto vs. AdobeRGB
Internet vs. sRGB
Internet vs. sRGB

Mit unserem X-Rite i1 Pro 2 Spektralfotometer haben wir das PremierColor-Display kalibriert. Die entsprechende ICC-Datei steht weiter oben in der Display-Box zum Download bereit (wie installiere ich ein Farbprofil). Besonders die Graustufendarstellung können wir damit deutlich verbessern. Das gilt auch für die Farben, wobei es mit Rot und Blau weiterhin zwei Ausreißer gibt.

Kalibriert vs. AdobeRGB
Kalibriert vs. AdobeRGB

Der kleinere sRGB-Farbraum wird vollständig abgedeckt und Dell gibt auch eine 100-prozentige Abdeckung der AdobeRGB-Referenz an. Das können wir nicht ganz bestätigen, dennoch gehören 88 % zu dem höchsten Wert, den man bei einem Laptop bekommt. Das ZBook 17 G4 (ebenfalls 4K-Panel von Sharp) liegt auf einem Niveau, während der 4K-Bildschirm im Lenovo ThinkPad P71 mit 77 % leicht abfällt.

Volle sRGB-Abdeckung
Volle sRGB-Abdeckung
AdobeRGB: 88,1 %
AdobeRGB: 88,1 %

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
46.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 28.4 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 98 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
60 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26.8 ms steigend
↘ 33.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 95 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Im Freien lässt sich das große Panel durchaus ordentlich benutzen. Dank der Helligkeit sieht man den Bildschirminhalt ziemlich gut, solange man direkt Reflexionen vermeiden kann. Die Blickwinkelstabilität ist ebenfalls sehr gut, allerdings erkennt man aus extremen Winkeln (vor allem von schräg unten/oben) einen leichten Rotstich. In der Praxis ist er uns jedoch nicht störend aufgefallen.

Im Freien
Im Freien
Im Freien
Im Freien
Im Freien
Im Freien
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Dell bietet die mobile Workstation Precision 7720 mit vielen verschiedenen Komponenten an. Es ist beispielsweise auch möglich, nur einen stärkeren Prozessor bzw. eine bessere Grafikkarte auszuwählen, um das Gerät optimal auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Im Bereich Prozessor und Grafikkarte stellt unsere Testkonfiguration mit der mobilen Xeon-CPU sowie der Quadro P5000 das Maximum dar. Man kann sich aber auch für einem normalen Core i7 oder sogar Core i5 Quad-Core entscheiden. Bei den Grafikkarten bietet Dell die aktuellen Pascal-Chips von Nvidia (P3000, P4000 & P5000) und zwei AMD-Chips an (Radeon Pro WX4130 & 7100).

Die mobilen Xeon-Prozessoren sind zusätzlich auch mit ECC-RAM für eine verbesserte Fehlerkorrektur verfügbar; unser Testgerät ist aber mit normalem DDR4-2400-RAM ausgerüstet. Um Daten zu speichern, stehen maximal zwei M.2-Laufwerke und eine 2,5-Zoll-Festplatte zur Verfügung. 

Interessanterweise zeigte der LatencyMon-Test bei unserem Testgerät leichte Probleme. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Funkverbindungen aktiviert oder deaktiviert waren.

Funkverbindungen aktiviert
Funkverbindungen aktiviert
Funkverbindungen deaktiviert
Funkverbindungen deaktiviert
 
 

Prozessor

Der Prozessor in unserem Testgerät hört auf den Namen Xeon E3-1535M v6 und basiert auf Intels Kaby-Lake-Architektur. Mit einem maximalen Turbo-Boost von bis zu 4,2 GHz (4 Kerne maximal 3,9 GHz) ist es aktuell der schnellste mobile Quad-Core-Prozessor von Intel. Die große Frage bei diesen hohen Takten ist jedoch immer, wie lange der Prozessor diese Werte aufrechterhalten kann. Grundsätzlich handelt es sich nämlich, wie zum Beispiel bei dem beliebten i7-7700HQ, um eine 45-Watt-CPU. Die vollen 3,9 GHz benötigen jedoch mehr als diese 45 Watt. Daher können die Hersteller, natürlich abhängig von der Kühlung, die TDP-Limits erhöhen. Dieses Vorgehen kennen wir mittlerweile auch von vielen kompakten Ultrabooks, allerdings oftmals nur mit kurzzeitigem Erfolg. Es gibt aber ebenso ausgewachsene mobile Workstations, bei denen die volle Leistung nicht immer ausgenutzt werden kann.

Intel XTU
Intel XTU
Intel XTU Advanced
Intel XTU Advanced

Das Precision 7720 gehört allerdings nicht zu diesen Geräten. Mit einem dauerhaften Verbrauch von bis zu 60 Watt gibt Dell dem Prozessor mehr oder weniger freien Lauf. Das erklärt auch die exzellenten Ergebnisse in den Cinebench-Tests. In dem Single-Test sehen wir nicht die vollen 4,2 GHz (4,0-4,1 GHz), allerdings kann hier schnell mal ein Hintergrundprozess Einfluss nehmen. In dem Multi-Test arbeitet der mobile Xeon hingegen mit den vollen 3,9 GHz auf allen vier Kernen. Dabei benötigt er rund 57 Watt und erwärmt sich auf ~80 °C – gute Ergebnisse. An diesem Verhalten ändert sich auch im Akkubetrieb nichts.

Damit liegt der mobile Xeon auch praktisch auf dem Niveau des Desktop-Prozessors Core i7-7700, der 7700K is allerdings noch einmal einige Prozent schneller. 

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U507 2017
Intel Core i7-7700K
192 Points ∼100% +7%
Dell Precision 7720
Intel Xeon E3-1535M v6
179 Points ∼93%
Guru Mars K
Intel Core i7-7700
178 Points ∼93% -1%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Intel Xeon E3-1535M v6
175 Points ∼91% -2%
Fujitsu Celsius H970
Intel Xeon E3-1535M v6
171 Points ∼89% -4%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Intel Core i7-7820HQ
166 Points ∼86% -7%
Dell Precision 7710
Intel Xeon E3-1535M v5
162 Points ∼84% -9%
MSI WE72 7RJ
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼83% -11%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG U507 2017
Intel Core i7-7700K
919 Points ∼100% +8%
Guru Mars K
Intel Core i7-7700
857 Points ∼93% +1%
Dell Precision 7720
Intel Xeon E3-1535M v6
848 Points ∼92%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Intel Xeon E3-1535M v6
806 Points ∼88% -5%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Intel Core i7-7820HQ
762 Points ∼83% -10%
Dell Precision 7710
Intel Xeon E3-1535M v5
746 Points ∼81% -12%
MSI WE72 7RJ
Intel Core i7-7700HQ
743 Points ∼81% -12%
Fujitsu Celsius H970
Intel Xeon E3-1535M v6
675 Points ∼73% -20%

Mit unserer Cinebench-Schleife überprüfen wir zudem, wie lange das System diese Leistung aufrechterhalten kann. Wenig überraschend bleibt die Leistung aber auch hier weitestgehend stabil. Die kleinen Abweichungen sind zu vernachlässigen. Damit gehört das Precision 7720 zu den wenigen Systemen, bei denen sich der Aufpreis für die mobilen Xeon-Chips wirklich lohnt – sofern man die enorme Leistung auch benötigt.

Weitere technische Informationen und Benchmarks mit dem Xeon E3-1535M v6 stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
848 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
179 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
138.38 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Trotz der sehr leistungsstarken Komponenten muss sich das Precision 7720 in den synthetischen PCMarks oftmals der Konkurrenz geschlagen geben. Im aktuellen PCMark 10 ist das Problem nicht besonders stark ausgeprägt, doch vor allem in den etwas älteren PCMark-8-Tests dürfte die NVMe-SSD von Toshiba einen größeren Einfluss haben. Wie wir gleich noch sehen werden, haben auch SSD-Benchmarks Probleme mit dem Laufwerk.

In der Praxis können wir uns aber nicht beschweren, denn es gab während des Testzeitraums weder Probleme mit der Hard- noch mit der Software. Das System fährt schnell hoch, reagiert sehr schnell auf Eingaben und auch Programme haben nur minimale Ladezeiten.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Precision 7710
FirePro W7170M, E3-1535M v5, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5417 Points ∼100% +21%
Fujitsu Celsius H970
Quadro P4000, E3-1535M v6, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5277 Points ∼97% +18%
MSI WE72 7RJ
Quadro M2200, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
5150 Points ∼95% +15%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Quadro P5000, E3-1535M v6, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
4558 (min: 4556, max: 4591) Points ∼84% +2%
Dell Precision 7720
Quadro P5000, E3-1535M v6, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4460 Points ∼82%
Creative Score Accelerated v2
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Quadro P5000, E3-1535M v6, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
7663 (min: 7649, max: 7675) Points ∼100% +39%
Fujitsu Celsius H970
Quadro P4000, E3-1535M v6, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
7135 Points ∼93% +30%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Quadro P3000, 7820HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
6402 Points ∼84% +16%
Dell Precision 7710
FirePro W7170M, E3-1535M v5, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5668 Points ∼74% +3%
Dell Precision 7720
Quadro P5000, E3-1535M v6, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5498 Points ∼72%
Home Score Accelerated v2
Dell Precision 7710
FirePro W7170M, E3-1535M v5, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4770 Points ∼100% +26%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Quadro P5000, E3-1535M v6, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
4648 (min: 4587, max: 4670) Points ∼97% +23%
MSI WE72 7RJ
Quadro M2200, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4295 Points ∼90% +14%
Dell Precision 7720
Quadro P5000, E3-1535M v6, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
3772 Points ∼79%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Quadro P3000, 7820HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3578 Points ∼75% -5%
PCMark 10 - Score
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Quadro P5000, E3-1535M v6, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
5606 (min: 5442, max: 5634) Points ∼100% +7%
Dell Precision 7720
Quadro P5000, E3-1535M v6, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5248 Points ∼94%
Fujitsu Celsius H970
Quadro P4000, E3-1535M v6, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5041 Points ∼90% -4%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3772 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5498 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4460 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie wir zuvor bereits beschrieben haben, nimmt das Precision 7720 maximal drei Laufwerke auf: 2x PCIe-M.2-2280-SSD mit NVMe-Unterstützung und ein 2,5-Zoll-Schacht für ein SATA-Laufwerk. Im Konfigurator bietet Dell auch entsprechende Auswahlmöglichkeiten, hier kann man im Nachhinein aber auch selbst Hand anlegen. 

Unser Testgerät ist mit einer einzelnen 512 GB großen PCIe-SSD ausgestattet (404/475 GB frei nach der ersten Inbetriebnahme). Dell scheint jedoch auf verschiedene Lieferanten zurückzugreifen, denn in unserem Gerät steckt ein Laufwerk von Toshiba. Mit diesen Modellen gibt es vor allem in dem AS-SSD-Benchmark noch Probleme, weshalb diese Daten auch fehlen. Im aktuellen CrystalDiskMark 5 sind die Ergebnisse hingegen ordentlich und einer SATA-3-SSD deutlich überlegen. Wir hatten während des Tests auch keinerlei Probleme mit dem Laufwerk. Die SSDs von Samsung schlagen sich allerdings noch besser und wären auch für diese Hochleistungs-Workstations eine gute Wahl.

Wie sich die Toshiba-SSD gegen andere Modelle auf dem Markt platziert, können Sie in unserer umfangreichen HDD/SSD-Liste sehen.

Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Sequential Read: 1532 MB/s
Sequential Write: 1186.7 MB/s
512K Read: 1226.83 MB/s
512K Write: 1287.21 MB/s
4K Read: 45.33 MB/s
4K Write: 145.04 MB/s
4K QD32 Read: 590.33 MB/s
4K QD32 Write: 466.97 MB/s

Grafikkarte

GPU-Z Quadro P5000
GPU-Z Quadro P5000

Das Dell Precision 7720 unterstützt Nvidias Optimus-Technologie, bei alltäglichen Aufgaben kommt also oftmals die integrierte Intel HD Graphics P630 des Prozessors zum Einsatz. Dadurch entsteht weniger Wärme (weniger Lüfteraktivität) und der Stromverbrauch ist geringer. Sobald man dann mehr Leistung benötigt, kommt die Quadro P5000 von Nvidia zum Einsatz. Sie basiert auf der Pascal-Architektur und ist vergleichbar mit der Consumer GTX 1070, allerdings stattet Nvidia die P5000 mit satten 16 GB GDDR5-RAM aus. Ein weiterer Unterschied ist der deutlich geringere Takt der P5000 (1.164 - 1.506 MHz vs. 1.443 vs. 1.645 MHz), weshalb die Leistung etwas geringer ausfallen sollte.

Die professionellen Quadro-GPUs verfügen über spezielle Treiber und ISV-Zertifizierungen, um die Kompatibilität mit professionellen Anwendungen sicherzustellen. Speziell bei OpenGL optimierter Software können die Treiber einen enormen Leistungszuwachs bringen. In diesem Bereich nutzen wir die Benchmarks SPECviewperf 11 & 12, die Arbeitsgebiete wie CAD, CAM, Geologie und medizinische Anwendungen (MRT) abdecken. 

Die Ergebnisse sind ganz interessant, denn man kann ganz klar sehen, dass die P5000 nicht für jeden Einsatzzweck die beste Wahl ist. Teilweise ist der Abstand zu den anderen Pascal-GPUs nur minimal und rechtfertigt sicherlich nicht den enormen Aufpreis, teilweise liegt die P5000 aber auch deutlich vor der Konkurrenz. Welchen Einfluss die Treiber haben, sieht man zudem in der Vergleichstabelle des SPECviewperf 12. Hier haben wir einige Consumer-Modelle eingeblendet, die von den technischen Daten eigentlich schneller sein müssten. In wenigen Untertests ist das auch der Fall, teilweise sind sie aber auch weit abgeschlagen am Ende des Vergleichsfeldes.

SPECviewperf 11
1920x1080 Siemens NX
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
61.76 fps ∼100% +9%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
56.65 fps ∼92% 0%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
56.48 fps ∼91%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
53.04 fps ∼86% -6%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
51.16 fps ∼83% -9%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
49 fps ∼79% -13%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
48.26 fps ∼78% -15%
1920x1080 Tcvis
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
55.94 fps ∼100% +6%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
53.43 fps ∼96% +2%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
52.55 fps ∼94%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
50.6 fps ∼90% -4%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
49.94 fps ∼89% -5%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
49.11 fps ∼88% -7%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
36 fps ∼64% -31%
1920x1080 SolidWorks
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
74 fps ∼100% +33%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
56.94 fps ∼77% +3%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
55.55 fps ∼75%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
54.36 fps ∼73% -2%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
50.91 fps ∼69% -8%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
49.26 fps ∼67% -11%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
42.66 fps ∼58% -23%
1920x1080 Pro/ENGINEER
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
21.62 fps ∼100% +4%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
20.8 fps ∼96%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
19.73 fps ∼91% -5%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
19.51 fps ∼90% -6%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
17.87 fps ∼83% -14%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
16.23 fps ∼75% -22%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
11.7 fps ∼54% -44%
1920x1080 Maya
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
106 fps ∼100% +83%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
71.59 fps ∼68% +24%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
57.89 fps ∼55% 0%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
57.87 fps ∼55%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
57.76 fps ∼54% 0%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
57.62 fps ∼54% 0%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
56.57 fps ∼53% -2%
1920x1080 Lightwave
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
84 fps ∼100% +46%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
59.58 fps ∼71% +3%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
58.2 fps ∼69% +1%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
57.65 fps ∼69%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
56.35 fps ∼67% -2%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
52.24 fps ∼62% -9%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
47.95 fps ∼57% -17%
1920x1080 Ensight
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
73.98 fps ∼100% +25%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
70 fps ∼95% +18%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
59.34 fps ∼80%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
59.34 fps ∼80% 0%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
59.26 fps ∼80% 0%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
59.24 fps ∼80% 0%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
55.72 fps ∼75% -6%
1920x1080 Catia
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
61 fps ∼100% +20%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
55.25 fps ∼91% +9%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
51.72 fps ∼85% +2%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
50.65 fps ∼83%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
50.34 fps ∼83% -1%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
48.49 fps ∼79% -4%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
48.39 fps ∼79% -4%
SPECviewperf 12
1900x1060 Solidworks (sw-03)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
164.95 fps ∼100% +16%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
142.34 fps ∼86%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
117.07 fps ∼71% -18%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
107.33 fps ∼65% -25%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
101.01 fps ∼61% -29%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
85.32 fps ∼52% -40%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
73 fps ∼44% -49%
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
59.6 fps ∼36% -58%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
51.57 fps ∼31% -64%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
49.4 fps ∼30% -65%
1900x1060 Siemens NX (snx-02)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
178.76 fps ∼100% +14%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
157.44 fps ∼88%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
86.87 fps ∼49% -45%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
83.11 fps ∼46% -47%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
73.27 fps ∼41% -53%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
63 fps ∼35% -60%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
58.06 fps ∼32% -63%
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
9.77 fps ∼5% -94%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
8.38 fps ∼5% -95%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
7.72 fps ∼4% -95%
1900x1060 Showcase (showcase-01)
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
143.1 fps ∼100% +108%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
97.14 fps ∼68% +41%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
70.74 fps ∼49% +3%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
68.76 fps ∼48%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
67.16 fps ∼47% -2%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
65.51 fps ∼46% -5%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
54 fps ∼38% -21%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
44.14 fps ∼31% -36%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
37 fps ∼26% -46%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
32.77 fps ∼23% -52%
1900x1060 Medical (medical-01)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
68.08 fps ∼100% +9%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
62.74 fps ∼92%
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
56.7 fps ∼83% -10%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
44.08 fps ∼65% -30%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
42.59 fps ∼63% -32%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
39.4 fps ∼58% -37%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
31.35 fps ∼46% -50%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
29.32 fps ∼43% -53%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
27 fps ∼40% -57%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
20.34 fps ∼30% -68%
1900x1060 Maya (maya-04)
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
154.5 fps ∼100% +74%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
129.14 fps ∼84% +45%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
122.31 fps ∼79% +38%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
102.09 fps ∼66% +15%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
88.79 fps ∼57%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
77.88 fps ∼50% -12%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
69.57 fps ∼45% -22%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
64.61 fps ∼42% -27%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
46.94 fps ∼30% -47%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
46 fps ∼30% -48%
1900x1060 Energy (energy-01)
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
14.8 fps ∼100% +4%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
14.68 fps ∼99% +3%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
14.22 fps ∼96%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
10.29 fps ∼70% -28%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
7.93 fps ∼54% -44%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
7.6 fps ∼51% -47%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
7.48 fps ∼51% -47%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
6.86 fps ∼46% -52%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
4.28 fps ∼29% -70%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
3.17 fps ∼21% -78%
1900x1060 Creo (creo-01)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
131.53 fps ∼100% +12%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
117.15 fps ∼89%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
97.14 fps ∼74% -17%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
85.55 fps ∼65% -27%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
81.34 fps ∼62% -31%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
68.52 fps ∼52% -42%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
53.9 fps ∼41% -54%
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
52.5 fps ∼40% -55%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
50.47 fps ∼38% -57%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
50 fps ∼38% -57%
1900x1060 Catia (catia-04)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
155.63 fps ∼100% +11%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
139.86 fps ∼90%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
115.22 fps ∼74% -18%
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
100.7 fps ∼65% -28%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
94.45 fps ∼61% -32%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
92.31 fps ∼59% -34%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
74.48 fps ∼48% -47%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
73.98 fps ∼48% -47%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
73.2 fps ∼47% -48%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
58 fps ∼37% -59%
1900x1060 3ds Max (3dsmax-05)
i7-6950X Asus X99-E
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop)
167.1 fps ∼100%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
93.62 fps ∼56%

Mittlerweile können viele Berechnungen von dem Prozessor über die OpenCL-Schnittstelle auf die Grafikkarte übertragen werden, wobei es hier je nach Hersteller verschiedene Standards gibt (QuickSync, APP, CUDA). Das kennt man vor allem von Videokonvertierungen, der Verschlüsselung oder der Finanzanalyse. Hierfür nutzen wir die beiden Benchmarks LuxMark sowie SiSoft Sandra 2016. Hier sieht die Situation für die Quadro P5000 deutlich besser aus, denn sie kann sich in allen Tests an die Spitze setzen und die kleineren Geschwister bzw. den Vorgänger Quadro M5000M überholen.

LuxMark v2.0 64Bit
Room GPUs-only
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
2337 Samples/s ∼100%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
2299 Samples/s ∼98% -2%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
1847 Samples/s ∼79% -21%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
1824 Samples/s ∼78% -22%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
1331 Samples/s ∼57% -43%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
1204 Samples/s ∼52% -48%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
782 Samples/s ∼33% -67%
Sala GPUs-only
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
4357 Samples/s ∼100%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
4322 Samples/s ∼99% -1%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000
3564 Samples/s ∼82% -18%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
3386 Samples/s ∼78% -22%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M
2179 Samples/s ∼50% -50%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200
2086 Samples/s ∼48% -52%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
1412 Samples/s ∼32% -68%
SiSoft Sandra 2016
Image Processing
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
785.7 MPix/s ∼100%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
773.1 MPix/s ∼98% -2%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
527.4 MPix/s ∼67% -33%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
424.31 MPix/s ∼54% -46%
GP Cryptography (Higher Security AES256+SHA2-512)
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
33.33 GB/s ∼100% +1%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
33.08 GB/s ∼99%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
17.82 GB/s ∼53% -46%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
12.47 GB/s ∼37% -62%
GP Financial Analysis (FP High/Double Precision)
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000
100.48 KOPT/s ∼100%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000
99.55 KOPT/s ∼99% -1%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M
66.36 KOPT/s ∼66% -34%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000
47.27 KOPT/s ∼47% -53%

Abschließend bleibt noch der DirectX-Bereich, bei dem es weniger auf die Treiber sondern mehr auf die reine Leistungsfähigkeit ankommt. In diesen Bereich fallen auch die synthetischen 3DMarks und natürlich auch Spiele. Wir haben erneut einige Consumer-GPUs eingebunden, um die Einstufung deutlicher zu machen. Wie man es aufgrund des geringeren Taktes schon erwarten durfte, liegt die Quadro P5000 knapp hinter der GTX 1070, aber noch deutlich vor der kleineren GTX 1060. In diesem Bereich erkennt man auch einen deutlichen Leistungsunterschied zu der Vorgängerkarte Quadro M5000M. Insgesamt gibt es im DirectX-Bereich also keine Überraschungen.

Im Gegensatz zum Prozessor wird die Grafikleistung im Akkubetrieb deutlich reduziert. Der Graphics-Score des 3DMark 11 fällt von 19.569 auf nur noch 13.059 Punkte, was einem Defizit von mehr als 30 % entspricht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Guru Mars K
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7700
29615 Points ∼100% +51%
Schenker XMG U507 2017
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700K
23828 Points ∼80% +22%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
23540 Points ∼79% +20%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
21879 Points ∼74% +12%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
20096 (min: 19942, max: 20278) Points ∼68% +3%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
19569 Points ∼66%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000, Intel Xeon E3-1535M v6
15433 Points ∼52% -21%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M, Intel Xeon E3-1505M v5
11820 Points ∼40% -40%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
11162 Points ∼38% -43%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M, Intel Xeon E3-1535M v5
9708 Points ∼33% -50%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
7319 Points ∼25% -63%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Guru Mars K
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7700
21778 Points ∼100% +48%
Schenker XMG U507 2017
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700K
18624 Points ∼86% +27%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
18219 Points ∼84% +24%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
16629 Points ∼76% +13%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
14666 Points ∼67%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
14665 (min: 14572, max: 14667) Points ∼67% 0%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000, Intel Xeon E3-1535M v6
12259 Points ∼56% -16%
Razer Blade (2017) UHD
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
10715 Points ∼49% -27%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M, Intel Xeon E3-1505M v5
9087 Points ∼42% -38%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
9022 Points ∼41% -38%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M, Intel Xeon E3-1535M v5
6935 Points ∼32% -53%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
5869 Points ∼27% -60%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Guru Mars K
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7700
134669 Points ∼100% +55%
Schenker XMG U507 2017
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700K
120027 Points ∼89% +38%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
114542 Points ∼85% +32%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
86679 Points ∼64%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
83316 (min: 76849, max: 83381) Points ∼62% -4%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
70132 Points ∼52% -19%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M, Intel Xeon E3-1505M v5
61789 Points ∼46% -29%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
61574 Points ∼46% -29%
Fujitsu Celsius H970
NVIDIA Quadro P4000, Intel Xeon E3-1535M v6
53834 Points ∼40% -38%
Razer Blade (2017) UHD
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
48409 Points ∼36% -44%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M, Intel Xeon E3-1535M v5
43124 Points ∼32% -50%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
37841 Points ∼28% -56%
Unigine Heaven 4.0
Extreme Preset OpenGL
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
88.2 fps ∼100%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
86.6 fps ∼98% -2%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
53.8 fps ∼61% -39%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
29.5 fps ∼33% -67%
Extreme Preset DX11
Schenker XMG U507 2017
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700K
115.5 fps ∼100% +15%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, Intel Core i7-7700HQ
111.3 fps ∼96% +11%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
100.3 fps ∼87%
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
95.6 fps ∼83% -5%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
59.3 fps ∼51% -41%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
35.1 fps ∼30% -65%
Unigine Valley 1.0
1920x1080 Extreme HD DirectX AA:x8
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
74.8 fps ∼100% +1%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
73.9 fps ∼99%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
50.9 fps ∼68% -31%
MSI WT72-6QM
NVIDIA Quadro M5000M, Intel Xeon E3-1505M v5
47.3 fps ∼63% -36%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M, Intel Xeon E3-1535M v5
30.7 fps ∼41% -58%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
28.1 fps ∼38% -62%
1920x1080 Extreme HD Preset OpenGL AA:x8
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
60.8 fps ∼100% +10%
Dell Precision 7720
NVIDIA Quadro P5000, Intel Xeon E3-1535M v6
55.4 fps ∼91%
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
NVIDIA Quadro P3000, Intel Core i7-7820HQ
40.5 fps ∼67% -27%
Dell Precision 7710
AMD FirePro W7170M, Intel Xeon E3-1535M v5
26.6 fps ∼44% -52%
MSI WE72 7RJ
NVIDIA Quadro M2200, Intel Core i7-7700HQ
23.1 fps ∼38% -58%
3DMark 11 Performance
16158 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
58131 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
28999 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12298 Punkte
3DMark Time Spy Score
4823 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Prinzipiell eignet sich die Quadro P5000 auch sehr gut zum Spielen. Wie wir gerade gesehen haben, positioniert sich die professionelle Grafikkarte nur knapp hinter der normalen GeForce GTX 1070 (Laptop). Die Treiber machen mittlerweile ebenfalls keine großen Probleme mehr (was vor einigen Jahren noch nicht der Fall war). Lediglich bei ganz neuen Titeln kann es vorkommen, dass eine aktuellere Treiberversion benötigt wird. In diesem Fall muss man entweder auf ein Update von Nvidia warten oder auf den regulären GeForce-Treiber wechseln, der ebenfalls problemlos funktioniert.

Bei unseren Gaming-Tests sind wir dann aber doch auf ein interessantes Phänomen gestoßen, denn bei einigen Titeln war die Anzahl der Bilder pro Sekunde auf 60 begrenzt. Wir haben die Einstellungen (sowohl im Spiel als auch im Treiber) mehrfach überprüft, konnten aber keine Lösung finden. Ergebnisse, die auf 60 FPS begrenzt waren, haben wir daher nicht in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Dies war bei den folgenden drei Titeln der Fall: Witcher 3, Rainbow Six Siege und Battlefield 1. Wie man an unserer Tabelle aber auch sehen kann, kann man in der Regel ebenso in der nativen Bildschirmauflösung (4K-Preset) flüssig spielen.

Weitere Gaming-Benchmarks der Quadro P5000 stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung. Hier kann man sich natürlich auch an der Leistung der GTX 1070 orientieren, für die es deutlich mehr Ergebnisse gibt.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253545556Tooltip
The Witcher 3 ultra
min. mittel hoch max.4K
The Witcher 3 (2015) 53.436fps
Star Wars Battlefront (2015) 118.544fps
Rainbow Six Siege (2015) 55.6fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 97.98435.8fps
Battlefield 1 (2016) 40.8fps
For Honor (2017) 127.9121.195.137.6fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 83.976.542.827.5fps
Prey (2017) 125.247.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Ein großer Vorteil des Precision 7720 ist die Kühlung, denn bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Internet oder der Installation von Programmen bleiben die Lüfter aus. Auch kurze Lastspitzen werden locker abgefangen, was man schön am Beispiel des 3DMark 06 sehen kann. Die Lüfter springen erst nach etwa 30 Sekunden überhaupt an, sind dann mit 31 dB(A) aber kaum zu hören. Nach weiteren 45 Sekunden sind es dann immer noch unauffällige 35 dB(A). 

Sobald die Belastung höher wird, müssen aber auch die Lüfter ihre Drehzahlen erhöhen. Im Spiel Witcher 3 notieren wir zunächst 35 dB(A), bevor sich die Lautstärke bei 41 dB(A) einpendelt. Dieses Level gilt auch für reine CPU-Last in Prime95. Wirklich laut wird es nur in unserem Stresstest, wo sich der Wert von anfänglichen 45 auf 47,8 dB(A) einpendelt. Wir würden die Lüftercharakteristik aber dennoch als angenehm bezeichnen, da es keine hohen Frequenzen oder ein pulsierendes Verhalten gibt. Angesichts der leistungsstarken Hardware (und der guten Leistungsentfaltung) können wir das Testgerät hier kaum kritisieren. Vor allem bei der Wahl von schwächeren Komponenten (insbesondere GPU) dürfte die Sache auch noch besser aussehen.

Typisches Spulenfiepen gab es bei unserem Testgerät nicht, doch bei Festplattenzugriffen konnten wir ein leises Fiepen von der SSD hören.

Lautstärkediagramm

Idle
29.5 / 29.5 / 29.5 dB(A)
Last
35 / 47.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.5 dB(A)
Dell Precision 7720
Quadro P5000, E3-1535M v6, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
Quadro P3000, 7820HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
Quadro P5000, E3-1535M v6, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
MSI WE72 7RJ
Quadro M2200, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
Fujitsu Celsius H970
Quadro P4000, E3-1535M v6, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Geräuschentwicklung
2%
-7%
-14%
-10%
aus / Umgebung *
29.5
29.2
1%
29.6
-0%
29.3
1%
30.2
-2%
Idle min *
29.5
29.2
1%
29.6
-0%
36.3
-23%
30.2
-2%
Idle avg *
29.5
29.2
1%
31.7
-7%
36.3
-23%
32.8
-11%
Idle max *
29.5
32.2
-9%
34.4
-17%
36.6
-24%
32.8
-11%
Last avg *
35
34.7
1%
41.3
-18%
40.4
-15%
47.3
-35%
Witcher 3 ultra *
41
45.6
-11%
Last max *
47.8
39.1
18%
45.6
5%
46.6
3%
47.3
1%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest nach 90 Minuten
Stresstest nach 90 Minuten

Trotz der leistungsstarken Komponenten hat Dell die Oberflächentemperaturen gut im Griff. Im Leerlauf und bei wenig Last bleibt das gesamte Gerät sehr kühl. Aber auch unter Last ist die Temperaturverteilung sehr gut und geht vom oberen zentralen Bereich aus. Zwar merkt man die warme Tastatur beim Tippen, doch unangenehm wird es nicht. Die Handballenauflage erwärmt sich indessen kaum. Der Hotspot befindet sich auf der Unterseite, doch knapp 45 °C sind angesichts der hohen Leistung kein Grund zur Besorgnis.

Nachdem die beiden Komponenten für sich gesehen ihre Leistung sehr gut entfalten können, zeigen sich im Stresstest mit den beiden Tools Prime95 und FurMark dann doch die Grenzen der Kühlung. Der Prozessor startet mit 4x 3,3 GHz (~55 W), erreicht aber schnell Temperaturen von mehr als 90 °C. Währenddessen arbeitet die Grafikkarte mit einem Kerntakt von 1.490 - 1.582 MHz. 

Nach etwa fünf Minuten nähert sich die Prozessortemperatur der Marke von 100 °C und bricht bei 98 °C auf nur noch 2,7 - 2,8 GHz (30 W) ein. Sobald sich die Temperatur wieder reduziert, steigt der Takt allerdings wieder bis auf den maximalen Wert an. Dieses Verhalten bleibt bestehen und nach dem 90-minütigen Stresstest liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 45 Watt, was einer Taktfrequenz von 3 GHz entspricht. Hier wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, das Limit in diesem Szenario auf feste 45 W zu setzen. Abhängig vom Takt variiert auch der Stromverbrauch zwischen 160 und 200 Watt.

Die Grafikkarte hingegen pendelt sich nach fünf Minuten bei 1.400 - 1.500 MHz ein und wird mit 64 °C keinesfalls zu warm. Der 3DMark 11 direkt im Anschluss an den Stresstest zeigt keine Leistungseinbußen.

Max. Last
 40.3 °C42.3 °C41.4 °C 
 39.1 °C40.7 °C37 °C 
 25.6 °C27.3 °C26.9 °C 
Maximal: 42.3 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
40.5 °C44.9 °C37.9 °C
34.2 °C39.2 °C36 °C
27.1 °C27.5 °C27 °C
Maximal: 44.9 °C
Durchschnitt: 34.9 °C
Netzteil (max.)  41.1 °C | Raumtemperatur 20.8 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Workstation auf 31.2 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 37.2 °C (von 23 bis 69.8 °C für die Klasse Workstation).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 44.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 31.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 35.1 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 31.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.3 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28 °C (+0.7 °C).
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Unterseite)
Maximale Last (Unterseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Unterseite)
Witcher 3 (Unterseite)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Precision 7720 verbraucht zwar viel Strom, wenn man jedoch das helle 4K-Display und die schnellen Komponenten berücksichtigt, gibt es nicht viel zu beanstanden. Unter Last schwankt der Verbrauch je nach Prozessortakt zwischen 160 und den maximalen 202 Watt. Dass die neue Quadro P5000 aber deutlich effizienter geworden ist, zeigt der Vergleich mit der alten Quadro M5000M im MSI WT72, welches trotz der deutlich geringeren Leistung (und dem 1080p-Display) unter Last ähnlich viel Strom benötigt.

Das 240-Watt-Netzteil ist mit 972 Gramm zwar kein Leichtgewicht, hat im Gegenzug aber auch noch ausreichend Spielraum.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.37 / 0.97 Watt
Idledarkmidlight 9.6 / 20.5 / 22.9 Watt
Last midlight 96.8 / 202.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Precision 7720
E3-1535M v6, Quadro P5000, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IGZO, 3840x2160, 17.3
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
7820HQ, Quadro P3000, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 3840x2160, 17.3
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
E3-1535M v6, Quadro P5000, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH, IPS, 3840x2160, 17.3
MSI WE72 7RJ
7700HQ, Quadro M2200, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e, IPS, 1920x1080, 17.3
Fujitsu Celsius H970
E3-1535M v6, Quadro P4000, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, IPS LED, 1920x1080, 17.3
MSI WT72-6QM
E3-1505M v5, Quadro M5000M, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7, IPS, 1920x1080, 17.3
Stromverbrauch
17%
-5%
-2%
14%
-48%
Idle min *
9.6
7.44
22%
12.9
-34%
15
-56%
10.7
-11%
24.8
-158%
Idle avg *
20.5
18
12%
19.6
4%
20.1
2%
15.8
23%
29.7
-45%
Idle max *
22.9
21.8
5%
23.6
-3%
23.8
-4%
17.8
22%
30.1
-31%
Last avg *
96.8
77.1
20%
92.8
4%
85.6
12%
92
5%
105.2
-9%
Last max *
202.1
150.5
26%
190
6%
128
37%
137
32%
192.2
5%
Witcher 3 ultra *
148.5

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Unser Testgerät des Vorgängers war mit einem 72-Wh-Akku ausgestattet, doch das 7720 wird jetzt standardmäßig mit dem größeren 91-Wh-Modul (6 Zellen) ausgeliefert (der 72-Wh-Akku ist nach wie vor als Zubehörteil verfügbar). Dank der umschaltbaren Grafik schneidet die mobile Workstation gar nicht schlecht ab, und bei Konfigurationen mit niedrigeren Bildschirmauflösungen dürften die Ergebnisse noch besser sein. Im Idealfall sind mehr als 11 Stunden möglich, doch bei voller Belastung ist schon nach etwas mehr als einer Stunde Schluss. Auch der SPECviewperf-12-Benchmark läuft abseits der Steckdose nur für 61 Minuten. In diesem Fall wird vor allem die Leistung der Grafikkarte reduziert, da sich der Akku sonst zu schnell entladen würde (hohe Temperatur), wodurch es zu Schäden am Akku kommen könnte.

Maximale Laufzeit
Maximale Laufzeit
Minimale Laufzeit
Minimale Laufzeit
SPECviewperf 12
SPECviewperf 12

In den Tests mit einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² ermitteln wir jeweils mehr als 6 Stunden (WLAN und Video). Im Anschluss ist der Akku auch recht schnell wieder aufgeladen. Eine vollständige Aufladung benötigt zwar 2,5 Stunden, doch nach 30 Minuten stehen bereits 30 % und nach 50 Minuten 50 % der Kapazität wieder zur Verfügung.

WLAN-Test
WLAN-Test
Video-Test
Video-Test
Ladevorgang
Ladevorgang
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 25min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 40.15063.0.0)
6h 19min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 45min
Last (volle Helligkeit)
1h 10min
Dell Precision 7720
E3-1535M v6, Quadro P5000, 91 Wh
Lenovo ThinkPad P71-20HK0004GE
7820HQ, Quadro P3000, 96 Wh
HP ZBook 17 G4-Y3J82AV
E3-1535M v6, Quadro P5000, 95 Wh
MSI WE72 7RJ
7700HQ, Quadro M2200, 51 Wh
Fujitsu Celsius H970
E3-1535M v6, Quadro P4000, 96 Wh
Dell Precision 7710
E3-1535M v5, FirePro W7170M, 72 Wh
Akkulaufzeit
11%
-11%
-52%
34%
0%
Idle
685
872
27%
469
-32%
268
-61%
1002
46%
775
13%
H.264
405
517
28%
316
-22%
181
-55%
573
41%
283
-30%
WLAN
379
358
-6%
295
-22%
177
-53%
542
43%
365
-4%
Last
70
66
-6%
92
31%
42
-40%
74
6%
85
21%

Fazit

Pro

+ hochwertiges & stabiles Gehäuse
+ gutes & sehr helles 4K-Display
+ extrem hohe Leistung, auch unter Last
+ einfache Wartungsmöglichkeiten
+ ordentliches Schnittstellenangebot
+ individuell konfigurierbar
+ geringe Emissionen
+ Akkulaufzeiten
+ Eingabegeräte

Contra

- Lichthöfe am unteren Rand
- PWM bei geringen Helligkeitsleveln
- Display sollte für optimale Leistung kalibriert werden
- SD-Leser funktioniert bei unserem Testgerät nicht
- schlechte Platzierung des SIM-Steckplatzes
- teuer
Im Test: Dell Precision 7720. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.
Im Test: Dell Precision 7720. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.

Mit dem Precision 7720 bietet Dell eine extrem leistungsstarke mobile Workstation. Das sehr gute Gehäuse wurde praktisch unverändert vom Vorgänger übernommen und standardmäßig um eine Thunderbolt-3-Schnittstelle erweitert. Während der Vorgänger noch Probleme hatte, die Leistung der CPU & GPU vollständig auszunutzen, hat der Hersteller hier anscheinend Hand angelegt. Trotz der Auswahl der beiden schnellsten Komponenten bleibt die Leistungsentfaltung auch unter extremer Belastung sehr gut. Ob man die Leistung auch benötigt, hängt natürlich vom geplanten Einsatzzweck ab. Vor allem bei der Grafikkarte gibt es je nach Einsatzgebiet viel Einsparpotenzial.

Ein kleines bisschen enttäuscht sind wir von dem 4K-PremierColor-Display. Wir meckern hier natürlich auf einem hohen Niveau, aber bei solch einem saftigen Aufpreis hätten wir schon ab Werk mit besseren Ergebnissen für die Farbgenauigkeit gerechnet. Um eine Kalibrierung kommt man hier kaum herum. Zusätzlich stören uns die Lichthöfe am unteren Rand und bei geringen Helligkeitsstufen kommt auch PWM zum Einsatz.

Wenn man viel Leistung in einem mobilen System benötigt, ist das Precision 7720 eine sehr gute Wahl. Die mobile Workstation kann die Leistung der teuren Komponenten tatsächlich auch ausnutzen.

Trotz der hohen Leistung gibt es keine Probleme mit nervigen Lüftern. Unter extremer Last sind sie zwar deutlich hörbar, doch vor allem bei einfachen Aufgaben bleiben sie lange deaktiviert. Über die Temperaturen können wir uns ebenfalls nicht beschweren, was auch für die ordentlichen Akkulaufzeiten gilt.

Abgesehen von den Nachteilen des Displays muss man aber schon genauer hinsehen, um Nachteile zu finden. Bei unserem Testgerät gehört natürlich der nicht funktionierende SD-Leser hinzu, doch hier sollte es sich um einen Einzelfall handeln. Der SIM-Steckplatz befindet sich innerhalb des Gerätes und ist nur schwer zu erreichen, was einen schnellen Wechsel der Datenkarte (beispielsweise im Ausland) ausschließt.

Das Ganze hat natürlich auch seinen Preis, doch das gilt für die Konkurrenten genauso. Insgesamt kann sich das Precision 7720 ein sehr gutes Ergebnis von 89 % sichern.

Dell Precision 7720 - 21.01.2018 v6
Andreas Osthoff

Gehäuse
87 / 98 → 88%
Tastatur
92%
Pointing Device
86%
Konnektivität
71 / 81 → 88%
Gewicht
53 / 10-66 → 76%
Akkulaufzeit
88%
Display
89%
Leistung Spiele
95%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
90 / 95 → 94%
Lautstärke
85 / 90 → 94%
Audio
55%
Kamera
40 / 85 → 47%
Durchschnitt
80%
89%
Workstation - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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Autor: Andreas Osthoff, 21.01.2018 (Update: 22.01.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.