Notebookcheck

Test Schenker XMG A517 (Clevo N850EP6) Laptop

Durchwachsene Vorstellung. Rein technisch ist das XMG A517 von Schenker Technologies auf der Höhe der Zeit. Schlagworte wie Hexa-Core-CPU, 144-Hz-Panel und NVMe-SSD erfreuen das Gamer-Herz und lassen auf eine gute Leistung hoffen. Warum der 15-Zöller trotzdem nicht vollends überzeugen kann, klären wir im Test. Update: Ursache für GPU-Throttling gefunden. Aktualisierung des Control Centers behebt das Problem.

Schenker XMG A517

Während der gleichnamige Vorgänger mit einer CPU aus Intels Kaby-Lake-Serie bestückt war, setzt das neue XMG A517 auf einen Coffee-Lake-Prozessor. Neben dem vierkernigen Core i5-8300H tummelt sich im Konfigurator der Hersteller-Website noch das Sechskern-Modell Core i7-8750H, das per Hyper-Threading bis zu 12 Threads parallel bearbeiten kann.

Mit Ausnahme der GPU (GeForce GTX 1060) lassen sich auch die restlichen Komponenten anpassen, sei es nun der Arbeitsspeicher (8-32 GB DDR4) oder der Massenspeicher (1x M.2 & 1x 2,5 Zoll). Beim Funkmodul, dem Betriebssystem und der Sprache der Tastatur steht man ebenfalls vor der Qual der Wahl. Als Display kommt entweder ein 60-, ein 120- oder ein 144-Hz-Screen zum Einsatz, welcher in jedem Fall mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst.

Schenker XMG A517 Coffee Lake
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1405 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 397.93, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LGD05C0, IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO 500GB, 500 GB 
, Schächte: 1x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 378 x 267
Akku
62 Wh, 5300 mAh Lithium-Ion, wechselbar, 333 g
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, Treiber-DVD, Quick Start Guide, Garantiekarte, Aufkleber, 2.5-Zoll-Zubehör (Schrauben), USB-Stick mit Software, Control Center, Killer Performance Suite, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.31 kg, Netzteil: 628 g
Preis
1767 EUR

 

Preislich startet das XMG A517 ab 1.179 Euro. Mit ein paar Upgrades schießt der Betrag jedoch schnell in die Höhe. Unser Testgerät, das 16 GB RAM, eine 500 GB große NVMe-SSD, den Core i7-8750H und das 144-Hz-Panel enthält, würde derzeit 1.767 Euro kosten.

Wer sich in anderen Online-Shops umsieht, kann bei ähnlicher Ausstattung ordentlich Geld sparen. Für gut 1.500 Euro gibt es beispielsweise eine Variante mit SSD-HDD-Kombo (am Ende des Tests im Preisvergleich verlinkt).

Schenker XMG A517
Schenker XMG A517
Schenker XMG A517
Schenker XMG A517

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Das Gehäuse des XMG A517 stammt – wie die meisten Schenker Laptops – vom Barbone-Hersteller Clevo. Da äußerlich keine Veränderungen vorgenommen wurden, gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Chassis, die Ausstattung und die Eingabegeräte ein. Sie finden die entsprechenden Informationen beim vorherigen Testbericht.

Zu den Konkurrenten des XMG A517 zählen andere 15-Zoll-Gamer mit Core i7-8750H wie das Asus ROG GU501GM, das MSI GP63 Leopard 8RE und das Eurocom Q6. Letztgenannte Notebooks tauchen in den Tabellen als Vergleichsgeräte auf.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Eurocom Q6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
170.67 MB/s ∼100% +125%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=184)
91.2 MB/s ∼53% +20%
Schenker XMG A517
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼46% +3%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼45%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.26 MB/s ∼15% -65%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Eurocom Q6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
207.24 MB/s ∼100% +144%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=183)
110 MB/s ∼53% +29%
Schenker XMG A517
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼42% +2%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
85 MB/s ∼41%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
32.84 MB/s ∼16% -61%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
691 MBit/s ∼100%
Schenker XMG A517
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
683 MBit/s ∼99% -1%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
666 MBit/s ∼96% -4%
Eurocom Q6
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
658 MBit/s ∼95% -5%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Wireless-AC 9560
626 MBit/s ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=145)
591 MBit/s ∼86% -14%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
671 MBit/s ∼100%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Wireless-AC 9560
660 MBit/s ∼98% -2%
Eurocom Q6
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
620 MBit/s ∼92% -8%
Schenker XMG A517
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
616 MBit/s ∼92% -8%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
593 MBit/s ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 691, n=145)
521 MBit/s ∼78% -22%

Display - 60, 120 oder 144 Hz

Das optionale 144-Hz-Display ist definitiv eine der größten Stärken des XMG A517. Den matten Full-HD-Screen LGD05C0 kennen wir bereits vom Gigabyte Aero 15X und dem kürzlich getesteten Schenker Key 15.

270
cd/m²
295
cd/m²
309
cd/m²
265
cd/m²
298
cd/m²
302
cd/m²
251
cd/m²
264
cd/m²
277
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 309 cd/m² Durchschnitt: 281.2 cd/m² Minimum: 16 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 298 cd/m²
Kontrast: 1104:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 2.88 | 0.8-29.43 Ø6.3, calibrated: 1.25
ΔE Greyscale 3.44 | 0.64-98 Ø6.6
93% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.45
Schenker XMG A517 Coffee Lake
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Schenker XMG A517
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, 1920x1080
Asus ROG GU501GM-BI7N8
AU Optronics AUO45ED, IPS, 1920x1080
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Chi Mei CMN15F4 (N156HHE-GA1 CMN), TN LED, 120 Hz, 1920x1080
Eurocom Q6
LG Philips LGD05C0, IPS, 1920x1080
Response Times
-111%
-111%
-8%
10%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
16.8 (8.4, 8.4)
36 (18, 18)
-114%
30.8 (13.6, 17.2)
-83%
24 (12.8, 11.2)
-43%
15.2 (8.4, 6.8)
10%
Response Time Black / White *
11.6 (6.8, 4.8)
24 (12.4, 11.6)
-107%
27.6 (16, 11.6)
-138%
8.4 (6, 2.4)
28%
10.4 (6, 4.4)
10%
PWM Frequency
21000 (95)
26040 (19)
Bildschirm
-20%
-11%
-58%
0%
Helligkeit Bildmitte
298
320
7%
286.7
-4%
368.5
24%
326.6
10%
Brightness
281
311
11%
281
0%
341
21%
312
11%
Brightness Distribution
81
90
11%
92
14%
87
7%
88
9%
Schwarzwert *
0.27
0.36
-33%
0.39
-44%
0.34
-26%
0.42
-56%
Kontrast
1104
889
-19%
735
-33%
1084
-2%
778
-30%
DeltaE Colorchecker *
2.88
5.08
-76%
4.17
-45%
8.91
-209%
2.54
12%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.48
10.73
-66%
7.22
-11%
14.39
-122%
4.7
27%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.25
2.87
-130%
1.63
-30%
DeltaE Graustufen *
3.44
4.04
-17%
2.5
27%
12
-249%
1.9
45%
Gamma
2.45 98%
2.34 103%
2.274 106%
1.825 132%
2.14 112%
CCT
7042 92%
7029 92%
6885 94%
11519 56%
6562 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
56
-7%
57
-5%
85.94
43%
60.9
2%
Color Space (Percent of sRGB)
93
85
-9%
87
-6%
99.98
8%
94.5
2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-66% / -35%
-61% / -27%
-33% / -50%
5% / 2%

* ... kleinere Werte sind besser

Pluspunkte gibt es vor allem für die schnelle Reaktionszeit: 11,6 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 16,8 ms beim Wechsel von Grau zu Grau sind für ein IPS-Modell überraschend gut. Das 60-Hz-Panel des alten XMG A517 schaffte hier nur 24 bzw. 36 ms. Okay, manche Gaming-Notebooks bieten per TN-Technik noch kürzere Reaktionszeiten, dann allerdings auf Kosten der Blickwinkelstabilität, was wir nicht begrüßen würden.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Die sonstigen Displaywerte sind weitgehend unspektakulär. Wie es sich in diesem Preisbereich gehört, fällt der Kontrast mit rund 1.100:1 mehr als ordentlich aus. Der Schwarzwert (0,27 cd/m²), die Farbgenauigkeit und der Farbraum (93 % sRGB) müssen sich ebenfalls nicht hinter der Konkurrenz verstecken.

Schenker XMG A517 vs. sRGB (93 %)
Schenker XMG A517 vs. sRGB (93 %)
Subpixel
Subpixel
Schenker XMG A517 vs. AdobeRGB (60 %)
Schenker XMG A517 vs. AdobeRGB (60 %)

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Einzig die Helligkeit könnte noch besser sein. Durchschnittlich 281 cd/m² mögen für Innenräume ausreichen, im Outdoor-Bereich wünscht man sich jedoch häufig eine höhere Leuchtkraft. Etwas ärgerlich ist außerdem, dass der Bildschirm am Rand zu Lichthöfen neigt.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 4.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10647 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Leistung - Tücken im Detail

Im Gegensatz zum Gehäuse wurden das Innenleben und die Software teils deutlich getunet. Am markantesten fällt wohl die Veränderung beim Control Center aus, der zentralen Anlaufstelle des XMG A517. Letzteres hat sich nicht nur optisch gewandelt, sondern bietet jetzt auch mehr Features und Funktionen. Analog zum Vorgänger haben wir den Test im Unterhaltungsmodus mit der Lüftergeschwindigkeit „Automatisch“ durchgeführt.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
Latenzen
Software

Prozessor

Wenngleich Computerspiele bisher kaum von mehr als vier CPU-Kernen profitieren, macht Intel mit der Coffee-Lake-Architektur einen großen Schritt nach vorn.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Bestes Beispiel ist der Vergleich zwischen dem Core i7-7700HQ und dem Core i7-8750H. Kam das alte XMG A517 im Multi-Core-Test des Cinebench R15 „nur“ auf 710 Punkte, sind es beim Nachfolger ganze 1.176 Punkte, also umgerechnet 66 % mehr. Das liegt einerseits an der erhöhten Kernzahl und zum anderen an der stärkeren Taktrate. Statt maximal 3,4 GHz erreicht der Core i7-8750H bei Belastung aller Kerne bis zu 3,9 GHz.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼100%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97% -3%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97% -3%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
168 Points ∼95% -5%
Schenker XMG A517
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 206, n=384)
150 Points ∼85% -15%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
1176 Points ∼100%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
1113 Points ∼95% -5%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
1050 Points ∼89% -11%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
964 Points ∼82% -18%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=385)
719 Points ∼61% -39%
Schenker XMG A517
Intel Core i7-7700HQ
710 Points ∼60% -40%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼100% +1%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
1.95 Points ∼98% -2%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼96% -3%
Schenker XMG A517
Intel Core i7-7700HQ
1.8 Points ∼90% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.34, n=386)
1.661 Points ∼83% -16%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG A517 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
13.35 Points ∼100%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Intel Core i7-8750H
12.55 Points ∼94% -6%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
11.86 Points ∼89% -11%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
11.62 Points ∼87% -13%
Schenker XMG A517
Intel Core i7-7700HQ
7.65 Points ∼57% -43%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 15.8, n=487)
7.04 Points ∼53% -47%

Leider kann die CPU ihren Turbo über längere Zeiträume nicht konstant halten. Schon im ersten Durchlauf unseres Cinebench-Loops schwankte der Takt zwischen 3,5 und 3,9 GHz, um dann kurz vor Ende auf durchschnittlich 3,3 GHz einzubrechen, was bei den bisher überprüften Coffee-Lake-Notebooks jedoch häufig der Fall war. Manche Geräte zeigen sogar direkt eine schlechtere Leistung, wie auch die obere Tabelle belegt.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
13.35 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
176 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1176 Points
Hilfe

System Performance

Die System Performance erfüllt über weite Strecken die Erwartungen. Zwar könnte das XMG A517 angesichts der SSD noch einen Tick kürzer booten, ansonsten reagiert das Notebook aber erfreulich schnell. Der subjektive Eindruck wird von den Benchmark-Tests bestätigt. Sowohl im PCMark 8 als auch im PCMark 10 tanzt der 15-Zöller nicht aus der Reihe, sondern rangiert auf dem Level der Konkurrenz.

PCMark 10 - Score
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
5362 Points ∼100% +7%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
5092 Points ∼95% +1%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
5019 Points ∼94%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6620, n=88)
4917 Points ∼92% -2%
Schenker XMG A517
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4866 Points ∼91% -3%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
5751 Points ∼100% +1%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
5697 Points ∼99%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
5354 Points ∼93% -6%
Schenker XMG A517
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5198 Points ∼90% -9%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
5111 Points ∼89% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=285)
4877 Points ∼85% -14%
Home Score Accelerated v2
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
4644 Points ∼100% +3%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
4523 Points ∼97%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4415 Points ∼95% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=300)
4188 Points ∼90% -7%
Schenker XMG A517
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4187 Points ∼90% -7%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Kingston RBUSNS8154P3128GJ
4119 Points ∼89% -9%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4523 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5697 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wer oft mit größeren Datenmengen hantiert, sollte sich beim Kauf eine NVMe-SSD gönnen. Die im Testgerät verbaute Samsung 970 EVO ist ein besonders flottes Exemplar, das mit anderen SSDs sprichwörtlich den Boden aufwischt. Über 2.000 MB/s beim sequentiellen Lesen und Schreiben (AS SSD Benchmark) sind ein exzellenter Wert, der im ersten Moment an ein RAID-System denken lässt. Zur Erweiterung des Speicherplatzes steht neben dem M.2-Slot noch ein klassischer 2,5-Zoll-Schacht parat.

Schenker XMG A517 Coffee Lake
Samsung SSD 970 EVO 500GB
Schenker XMG A517
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
Asus ROG GU501GM-BI7N8
Kingston RBUSNS8154P3128GJ
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Eurocom Q6
Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
AS SSD
-7%
-70%
-74%
-19%
Score Total
4666
4063
-13%
900
-81%
742
-84%
3894
-17%
Score Write
2237
1575
-30%
345
-85%
245
-89%
1693
-24%
Score Read
1612
1677
4%
377
-77%
325
-80%
1477
-8%
4K Write
113.41
147
30%
67.1
-41%
60.78
-46%
96.21
-15%
4K Read
55.51
48
-14%
22.62
-59%
21.88
-61%
29.62
-47%
Seq Write
2300.21
1662
-28%
404.73
-82%
462.89
-80%
1943.43
-16%
Seq Read
2630.17
2694
2%
840.77
-68%
503.5
-81%
2522.91
-4%
Samsung SSD 970 EVO 500GB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3524 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 2442 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 343.9 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 279.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1376 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1407 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 41.6 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 100.4 MB/s

Grafikkarte

Während einfache Aufgaben im Office-, Video- und Webbereich von der im Prozessor integrierten GPU übernommen werden (Intel UHD Graphics 630), kümmert sich um anspruchsvolle 3D-Programme Nvidias High-End-Chip GeForce GTX 1060. Das DirectX-12-Modell aus der Pascal Serie bringt 6 GB GDDR5-VRAM mit und stellt den perfekten Begleiter für 1.920 x 1.080 Pixel dar.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14694 Points ∼100% +25%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
12235 Points ∼83% +4%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11743 Points ∼80%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11733 Points ∼80% 0%
Schenker XMG A517
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11439 Points ∼78% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=415)
10147 Points ∼69% -14%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18363 Points ∼100% +26%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15411 Points ∼84% +6%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14975 Points ∼82% +3%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14543 Points ∼79%
Schenker XMG A517
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14399 Points ∼78% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=487)
11630 Points ∼63% -20%

Im Benchmark-Parcours siedelt sich die Performance des XMG A517 auf dem Niveau von anderen GTX-1060-Notebooks an. Sei es nun beim 3DMark 11 oder dem Fire-Strike-Test des 3DMark 13. Der Rückstand zur teureren GeForce GTX 1070 Max-Q beträgt ca. 20 %.

3DMark 11 Performance
13684 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
33942 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10451 Punkte
Hilfe

Ob die Grafikkarte ihre Leistung auch über einen längeren Zeitraum entfaltet, haben wir mithilfe von The Witcher 3 gecheckt (60 Minuten @Full-HD/Ultra). Hier gab es – das Key 15 lässt grüßen – leider eine böse Überraschung: Trotz moderater Temperaturen deaktivierte die CPU ihren Turbo, so dass der Core i7-8750H lediglich mit seinem Grundtakt lief (2,2 GHz). Noch schlimmer erwischte es die GPU, welche sogar unter ihren Basiswert drosselte (1.190 statt 1405 MHz). Letzteres sollte bei einem Gaming-Notebook nicht passieren.

Da bis auf den 3DMark 06 und den Stresstest keine anderen Anwendungen bzw. Spiele vom Throttling betroffen waren (im Unigine Heaven 4.0 Benchmark taktete die GTX 1060 z. B. mit rund 1.620 MHz), gehen wir davon aus, dass es sich um einen Bug handelt. Im jetzigen Zustand muss das XMG A517 trotzdem eine Abwertung hinnehmen.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041Tooltip
The Witcher 3 ultra

Update 23.06.18: Wie sich durch längeres Herumprobieren herausgestellt hat, ist die neue Version des Control Centers schuld am GPU-Throttling. Wenn man das Programm per Task Manager "killt", verhält sich die GeForce GTX 1060 in The Witcher 3 normal und arbeitet mit aktivem Turbo (~1.645 MHz), was man sehr schön am Graphen und den Screenshots erkennt. Da neben dem XMG A517 auch das Key 15 und das XMG A707 betroffen sind, scheint der Software-Bug, welcher die GPU-Drosselung verursacht, derzeit für alle Clevo Barebones mit vorinstalliertem Control Center zu gelten.

aktives Control Center (GPU-Throttling)
aktives Control Center (GPU-Throttling)
deaktiviertes Control Center (kein GPU-Throttling)
deaktiviertes Control Center (kein GPU-Throttling)

Update 07.07.18: Schenker hat uns ein aktualisiertes Control Center zur Verfügung gestellt, mit welchem das GPU-Throttling nicht mehr auftritt (getetestet am XMG A707). Die ursprüngliche Abwertung nehmen wir deshalb heraus.

Gaming Performance

Wie bereits angedeutet, hat die GTX 1060 kein Problem mit der nativen Full-HD-Auflösung. Hohe bzw. maximale Settings liefen bei allen getesteten Spielen flüssig. Wer ein WQHD-Panel (2.560 x 1.440 Pixel) anschließt, dürfte meist ebenfalls mit der Frame-Rate zufrieden sein. 

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
48.9 fps ∼100% +29%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=188)
45 fps ∼92% +19%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
42.3 fps ∼87% +12%
Schenker XMG A517
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
39.2 fps ∼80% +4%
Asus ROG GU501GM-BI7N8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
39 fps ∼80% +3%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
37.8 fps ∼77%
Schenker XMG A517 Coffee Lake
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
31.3 fps ∼64% -17%

Erst ab 3.840 x 2.160 Pixeln kommt das XMG A517 an seine Grenzen. Gleiches würde allerdings auch für ein Notebook mit GTX 1070 (Max-Q) gelten. Passionierte Gamer sollten im 4K-Bereich gleich zu einer GTX 1080 greifen.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 7037.8fps
FIFA 18 (2017) 250247fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 83.476.3fps
Call of Duty WWII (2017) 96.370.5fps
Need for Speed Payback (2017) 84.877fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 74.362fps
Fortnite (2018) 11481.2fps
Far Cry 5 (2018) 6965fps

Emissionen - Auf Konkurrenz-Niveau

Geräuschemissionen

Die Lüftersteuerung ist seit jeher eine der größten Schwächen der Clevo Barebones. Auch das zugrunde liegende N850EP6-Chassis kann hinsichtlich des Lüfterverhaltens kaum überzeugen. Okay, unter Last arbeitet der 15-Zoll-Spross mit maximal 51 dB nicht lauter als die Konkurrenz von Asus, MSI und Eurocom, im Idle-Modus gäbe es jedoch Verbesserungsbedarf. Anstatt bei einem konstanten Pegel zu bleiben, sind die Lüfter entweder fast lautlos oder touren zwischenzeitlich stark auf, was manche Nutzer nerven wird.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Dieses Phänomen ist typisch für Clevo Gehäuse, zumal die Kühlung auch bei kleineren bis mittleren Tätigkeiten (Windows Updates, Programmstarts, Installationen, ...) oft kräftig vor sich hin rauscht. Im Akku-Betrieb ist die Lage zum Glück entspannter. Ein Tuning der Energie-Settings kann ebenfalls helfen. Oder man beschäftigt sich gleich mit der manuellen Lüftersteuerung.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 31 / 42 dB(A)
Last
45 / 51 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Schenker XMG A517 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Schenker XMG A517
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus ROG GU501GM-BI7N8
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Eurocom Q6
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
1%
2%
3%
6%
4%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
28.6
5%
28.4
5%
28.3
6%
29.5 (27.7 - 32, n=192)
2%
Idle min *
30
30
-0%
31.4
-5%
32.8
-9%
30.4
-1%
31.6 (28 - 41.7, n=613)
-5%
Idle avg *
31
35
-13%
31.4
-1%
32.8
-6%
30.5
2%
32.9 (28 - 46.6, n=613)
-6%
Idle max *
42
40
5%
34.2
19%
33
21%
33.3
21%
34.7 (28 - 50.4, n=613)
17%
Last avg *
45
43
4%
42.8
5%
35.8
20%
42.3
6%
40.3 (30.3 - 58, n=614)
10%
Witcher 3 ultra *
48
43
10%
50.9
-6%
51
-6%
43.3
10%
Last max *
51
49
4%
50.9
-0%
52.3
-3%
50.8
-0%
47.6 (38.9 - 64, n=614)
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Aufgrund des GPU-Throttlings und des inaktiven CPU-Turbos wurde das Testgerät im Volllastszenario nicht besonders heiß. Maximal 47 °C auf Ober- und Unterseite müssen sich keine Kritik anhören, wobei die Handballenauflage für unseren Geschmack etwas kühler sein dürfte.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Die Temperaturentwicklung der Komponenten ist durch das Throttling ebenfalls eingeschränkt. Selbst nach 60 Minuten Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 konnten wir dem Core i7-8750H nur bis zu 70 °C entlocken. Die GeForce GTX 1060 erwärmte sich immerhin auf 85 °C.

Max. Last
 45 °C46 °C47 °C 
 45 °C46 °C46 °C 
 44 °C44 °C37 °C 
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 44.4 °C
47 °C44 °C42 °C
47 °C42 °C42 °C
33 °C36 °C34 °C
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 40.8 °C
Netzteil (max.)  42 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
Schenker XMG A517 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Schenker XMG A517
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus ROG GU501GM-BI7N8
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Eurocom Q6
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
-2%
5%
5%
-5%
3%
Last oben max *
47
53
-13%
43
9%
42.2
10%
49
-4%
45.4 (28 - 68.8, n=579)
3%
Last unten max *
47
49
-4%
46.6
1%
47.8
-2%
53
-13%
48.9 (25.9 - 78, n=577)
-4%
Idle oben max *
32
33
-3%
29.2
9%
29.6
7%
32.4
-1%
30.8 (21.6 - 46.8, n=530)
4%
Idle unten max *
34
30
12%
34
-0%
32.6
4%
34
-0%
31.5 (21.1 - 50.3, n=528)
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.542.32533.836.23130.131.14033.735.35026.827.96327.228.2803327.310029.93112527.231.616023.428.22002534.525023.640.231521.444.940019.650.750018.457.163017.461.980017.769.1100018.175.4125018.469.6160017.364.8200017.168.4250017.365.8315017.360.9400017.365.6500017.370.8630017.359.2800017.460.41000017.356.81250017.2521600016.943.7SPL30.179.7N1.442.2median 17.4Schenker XMG A517 Coffee Lakemedian 59.2Delta2.710.838.637.53535.635.733.934.434.132.236.934.237.131.844.930.251.729.257.429.665.728.564.327.464.827.563.426.359.326.358.925.162.625.666.225.5662564.42564.524.26724.470.924.571.623.974.323.769.423.765.823.466.623.464.323.558.723.450.336.880.82.850.1median 25Asus ROG GU501GM-BI7N8median 64.51.82.6hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker XMG A517 Coffee Lake Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (13.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (27.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 7% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 80% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 15% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus ROG GU501GM-BI7N8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.27 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 3.8% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 4% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Optimus statt G-Sync

Energieaufnahme

Im Idle-Modus ist der Energiebedarf unauffällig. Dank Nvidias Optimus Technik benötigt der 15-Zöller nur 12-23 Watt, was sich fast 1:1 mit den Werten des Eurocom Q6 und Asus GU501GM deckt. Unter Last sind die Werte wegen der Drosselung nicht mit der Konkurrenz vergleichbar.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 1 Watt
Idledarkmidlight 12 / 16 / 23 Watt
Last midlight 64 / 188 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker XMG A517 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Schenker XMG A517
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus ROG GU501GM-BI7N8
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Eurocom Q6
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
4%
-13%
3%
-8%
-45%
Idle min *
12
8
33%
12.35
-3%
7.99
33%
11.6
3%
20.6 (3.9 - 113, n=574)
-72%
Idle avg *
16
12
25%
19.98
-25%
12.15
24%
16.3
-2%
26.2 (6.8 - 119, n=574)
-64%
Idle max *
23
25
-9%
25.44
-11%
13.4
42%
21.5
7%
31.3 (8.3 - 122, n=574)
-36%
Last avg *
64
85
-33%
94.28
-47%
103.62
-62%
100.7
-57%
105 (14.1 - 319, n=565)
-64%
Last max *
188
180
4%
140.63
25%
164.29
13%
150.3
20%
166 (21.9 - 590, n=564)
12%
Witcher 3 ultra *
117
110
6%
132.86
-14%
156.1
-33%
140.1
-20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der 62-Wh-Akku sorgt zusammen mit der Grafikumschaltung für ordentliche Laufzeiten. Im WiFi-Test, den alle Notebooks bei reduzierter Helligkeit absolvieren, ging dem XMG A517 nach 4:41 Stunden die Puste aus. Die Geräte der Konkurrenz müssen oft mit kleineren Akkus und entsprechend kürzeren Laufzeiten vorliebnehmen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 39min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 41min
Last (volle Helligkeit)
1h 44min
Schenker XMG A517 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop), 62 Wh
Schenker XMG A517
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 62 Wh
Asus ROG GU501GM-BI7N8
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop), 55 Wh
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop), 51 Wh
Eurocom Q6
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 55 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
11%
-31%
-5%
-21%
-14%
Idle
339
447
32%
271
-20%
451
33%
306
-10%
324 (39 - 1174, n=569)
-4%
WLAN
281
301
7%
240
-15%
286
2%
219
-22%
245 (78 - 622, n=239)
-13%
Last
104
99
-5%
45
-57%
52
-50%
72
-31%
78.4 (18 - 202, n=535)
-25%
H.264
310
241 (88 - 504, n=117)

Fazit - Schwieriger Fall

Pro

+ individuelle Konfiguration
+ gute Eingabegeräte
+ moderates Gewicht
+ RGB-Beleuchtung
+ keine Bloatware
+ 144-Hz-Display
+ NVMe-SSD

Contra

- teils GPU-Throttling bei aktivem Control Center
- ungünstige Anschlussverteilung
- billig wirkendes Gehäuse
- mäßige Lüftersteuerung
- schlechter Sound
- Screen-Bleeding
XMG A517, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
XMG A517, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Das Schenker XMG A517 hat aktuell keinen leichten Stand. Während die Eingabegeräte, die Wartungsmöglichkeiten, die Anschlüsse und die Ausstattung zu gefallen wissen, werden der Sound und die Wertigkeit des Gehäuses dem Kaufpreis nicht wirklich gerecht.

Das Chassis fühlt sich sehr plastikmäßig an (Stichwort Klappergeräusche) und zeigt bei genauerer Betrachtung einige Verarbeitungs- und Stabilitätsschwächen.

Auch in den restlichen Kategorien gibt es Licht und Schatten: So tröstet das reaktionsschnelle und blickwinkeltreue 144-Hz-Panel nur bedingt über die mangelnde Leistungsentfaltung hinweg. Egal, ob Software-Bug oder unzureichende Kühlung: Dass die GPU bei manchen 3D-Anwendungen respektive Spielen drosselt, hätte im Vorfeld bei der Qualitätssicherung auffallen können.

Ohne dieses Manko wäre das XMG A517 ein anständiger Gaming-Laptop und eine ernste Alternative zum Asus ROG GU501GM und MSI GP63 8RE.

Update: Bei deaktiviertem bzw. aktualisiertem Control Center verschwindet das GPU-Throttling (Fehler von Barebone-Hersteller Clevo). Mehr dazu weiter oben.

Schenker XMG A517 Coffee Lake - 07.07.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
65 / 98 → 66%
Tastatur
83%
Pointing Device
76%
Konnektivität
63 / 81 → 78%
Gewicht
61 / 10-66 → 91%
Akkulaufzeit
79%
Display
88%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
85 / 95 → 89%
Lautstärke
69 / 90 → 77%
Audio
50%
Durchschnitt
76%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Florian Glaser, 23.06.2018 (Update:  7.07.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.