Notebookcheck

Test Schenker Key 15 (Clevo P955ER) Laptop

Wolf im Schafspelz. Auf den ersten Blick könnte man das Key 15 von Schenker Technologies für ein schnödes Office-Notebook halten. Unter der Haube werkelt mit dem Core i7-8750H und der GeForce GTX 1070 Max-Q jedoch leistungsfähige Gaming-Hardware. Wie schlägt sich der 15-Zöller gegen die Slim-Konkurrenz?

Schenker Key 15

Schenkertypisch lässt sich das Key 15 auf der hauseigenen Website individuell konfigurieren. Angefangen mit dem Display, das entweder mit 1.920 x 1.080 Pixeln (60 bzw. 144 Hz) oder 3.840 x 2.160 Bildpunkten auflöst. Bei der Grafikkarte muss man sich zwischen einer GeForce GTX 1060 (6 GB GDDR5) und einer deutlich flotteren GTX 1070 Max-Q (8 GB GDDR5) entscheiden. Dazu kommen 8 bis 32 GB DDR4-RAM (zwei Slots) und eine HDD. Wer möchte, kann dem Key 15 darüber hinaus noch eine M.2-SSD spendieren. Das Funkmodul, die Sprache der Tastatur und das Betriebssystem werden auch nach Kundenwunsch zusammengestellt.

Schenker Key 15 Coffee Lake
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q - 8192 MB, Kerntakt: 1101 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 397.64, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LGD05C0, IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD 970 EVO 500GB, 500 GB 
, + Seagate BarraCuda ST1000LM048, 1 TB HDD, 5400 rpm. Schächte: 1x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC1220 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Mini-SD, MMC, RSMMC, 1 Fingerprint Reader, SIM-Kartenslot
Netzwerk
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19 x 380 x 255
Akku
55 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 150-Watt-Netzteil, USB-Stick mit Software, Treiber-DVD, Recovery-DVD, Handbuch, Reinigungstuch, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.246 kg, Netzteil: 484 g
Preis
2366 EUR

 

Keinen Einfluss hat man derweil auf den Prozessor. Intels Core i7-8750H ist das beliebteste Hexa-Core-Modell aus der aktuellen Coffee-Lake-Generation. Unser Testgerät mit GeForce GTX 1070 Max-Q, 16 GB RAM, 500 GB SSD, 1 TB HDD und 144-Hz-Panel würde derzeit 2.366 Euro kosten. Im freien Handel sind sehr ähnlich ausgestattete Modelle allerdings auch für rund 200 Euro weniger erhältlich.

Schenker Key 15
Schenker Key 15
Schenker Key 15
Schenker Key 15

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Da das verwendete Clevo Barebone P955ER abgesehen von ein paar neuen bzw. umgestalteten Logos identisch mit dem alten P955HP6-Chassis ist, gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung und die Eingabegeräte ein. Sie finden die entsprechenden Informationen beim Testbericht des Vorgängers.

Zu den Konkurrenten des Key 15 zählen andere 15-Zoll-Gamer mit schlanker Linie wie das Gigabyte Aero 15X v8, das MSI GS65 Stealth Thin und das Asus ROG Zephyrus M GM501, welche ebenfalls einen Core i7-8750H enthalten.

Größenvergleich

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
191 MB/s ∼100% +15%
Schenker Key 15
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
178 MB/s ∼93% +7%
Schenker Key 15 Coffee Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
166 MB/s ∼87%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 202, n=177)
92.1 MB/s ∼48% -45%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
242 MB/s ∼100% +16%
Schenker Key 15
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
210 MB/s ∼87% +1%
Schenker Key 15 Coffee Lake
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
208 MB/s ∼86%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (17.9 - 257, n=176)
112 MB/s ∼46% -46%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker Key 15 Coffee Lake
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
685 MBit/s ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
683 MBit/s ∼100% 0%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼100% 0%
Schenker Key 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
677 MBit/s ∼99% -1%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
660 MBit/s ∼96% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=137)
588 MBit/s ∼86% -14%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker Key 15 Coffee Lake
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
677 MBit/s ∼100%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼98% -2%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
585 MBit/s ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 691, n=137)
517 MBit/s ∼76% -24%
Schenker Key 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
507 MBit/s ∼75% -25%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼56% -44%

Display

Während das letzte Testgerät mit einem 4K-Panel bestückt war, greift das aktuelle Key 15 auf ein Full-HD-Display zurück, genauer gesagt ein 144-Hz-Modell.

283
cd/m²
289
cd/m²
294
cd/m²
299
cd/m²
309
cd/m²
298
cd/m²
282
cd/m²
282
cd/m²
281
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 309 cd/m² Durchschnitt: 290.8 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 309 cd/m²
Kontrast: 997:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 2.96 | 0.8-29.43 Ø6.4, calibrated: 1.41
ΔE Greyscale 2.88 | 0.64-98 Ø6.6
93% sRGB (Argyll) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.33
Schenker Key 15 Coffee Lake
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Schenker Key 15
AUO22EB, IPS, 3840x2160
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 1920x1080
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
AU Optronics B156HAN08.0 (AUO80ED), IPS, 1920x1080
Asus Zephyrus M GM501
AUO B156HAN07.1 (AUO71ED), IPS, 1920x1080
Response Times
-192%
-6%
-15%
32%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
15.2 (7.6, 7.6)
48 (23.6, 24.4)
-216%
16.8 (8.4, 8.4)
-11%
17.6 (9.2, 8.4)
-16%
6.6 (3.4, 3.2)
57%
Response Time Black / White *
11.2 (6, 5.2)
30 (16, 14)
-168%
11.2 (6, 5.2)
-0%
12.8 (7.6, 5.2)
-14%
10.4 (5.2, 5.2)
7%
PWM Frequency
Bildschirm
-15%
17%
5%
-30%
Helligkeit Bildmitte
309
285
-8%
313
1%
254
-18%
307
-1%
Brightness
291
293
1%
300
3%
262
-10%
296
2%
Brightness Distribution
91
84
-8%
78
-14%
89
-2%
89
-2%
Schwarzwert *
0.31
0.28
10%
0.33
-6%
0.22
29%
0.25
19%
Kontrast
997
1018
2%
948
-5%
1155
16%
1228
23%
DeltaE Colorchecker *
2.96
4.09
-38%
1.29
56%
2.37
20%
5.74
-94%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.14
7.94
-54%
2.04
60%
4.71
8%
11.32
-120%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.41
1.84
-30%
1.94
-38%
DeltaE Graustufen *
2.88
4.39
-52%
0.69
76%
1.58
45%
6.44
-124%
Gamma
2.33 103%
2.32 103%
2.43 99%
2.48 97%
2.48 97%
CCT
6725 97%
6706 97%
6550 99%
6785 96%
8395 77%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
60
0%
60
0%
60
0%
60
0%
Color Space (Percent of sRGB)
93
92
-1%
94
1%
92
-1%
93
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-104% / -44%
6% / 13%
-5% / 2%
1% / -21%

* ... kleinere Werte sind besser

Das hat für Gamer mehrere Vorteile. Zum einen kommt die GeForce GTX 1070 Max-Q bei 1.920 x 1.080 Pixeln deutlich später an ihre Grenzen. Zum anderen bietet der 144-Hz-Screen viel bessere Reaktionszeiten. Statt 30 ms (black-to-white) bzw. 48 ms (grey-to-grey) gab unser Messgerät nur 11,2 respektive 15,2 ms aus.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

In den restlichen Kategorien nehmen sich die Displays kaum etwas. So erreichen beide Panels einen Kontrast von rund 1.000:1, eine Helligkeit von knapp 290 cd/m² sowie einen Schwarzwert von ca. 0,3 cd/m². Der Farbraum liegt mit über 90 % sRGB und 60 % AdobeRGB ebenfalls auf Augenhöhe.

Schenker Key 15 vs. sRGB (93 %)
Schenker Key 15 vs. sRGB (93 %)
Subpixel
Subpixel
Schenker Key 15 vs. AdobeRGB (60 %)
Schenker Key 15 vs. AdobeRGB (60 %)

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Bemängeln müssen wir lediglich die Ausleuchtung. Wie viele andere Notebooks hatte unser Testgerät an den Rändern mit Lichthöfen zu kämpfen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
15.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 7.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 10390 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Leistung

Vor der Performance-Analyse noch ein paar Hinweise zur Software. Barebone-Hersteller Clevo hat das vom Vorgänger bekannte Control Center deutlich umgestaltet und mit neuen Features/Funktionen versehen. Neben der Lüfterdrehzahl werden im Hauptreiter „Systemüberwachung“ auch die Temperaturen bzw. Taktraten von CPU und GPU angezeigt. Bei der Lüftergeschwindigkeit stehen mehrere Modi zur Verfügung. Unsere Tests basieren auf dem standardmäßig aktiven Setting „Max-Q“.

Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
Control Center
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
GPU-Z
Latenzen
 

Prozessor

Die CPU-Leistung hat sich im Vergleich zum Vorgänger massiv erhöht. Kein Wunder, bieten die neuen Core i7-Chips nun 6 statt ehemals 4 Kerne. Der verbaute Core i7-8750H enthält 9 MB L3-Cache und taktet unter Last mit 2,2 bis 4,1 GHz.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Solange man Geschwindigkeitsmessungen ohne vorherige Belastung durchführt, orientieren sich die Benchmark-Ergebnisse des Key 15 an der Konkurrenz. Beim Multi-Core-Test des Cinebench R15 macht es sich der 15-Zöller zwischen dem etwas flotteren Gigabyte Aero 15X v8 und dem etwas lahmeren MSI GS65 8RF bequem.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100% 0%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100% 0%
Schenker Key 15 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97% -3%
Schenker Key 15
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 206, n=374)
149 Points ∼85% -15%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼100% +6%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼97% +3%
Schenker Key 15 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
1103 Points ∼94%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
1053 Points ∼90% -5%
Schenker Key 15
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼63% -33%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=375)
712 Points ∼61% -35%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
2 Points ∼100% +1%
Schenker Key 15 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99% -1%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼96% -4%
Schenker Key 15
Intel Core i7-7700HQ
1.8 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.34, n=380)
1.656 Points ∼83% -17%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
13.29 Points ∼100% +6%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼97% +3%
Schenker Key 15 Coffee Lake
Intel Core i7-8750H
12.55 Points ∼94%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
11.82 Points ∼89% -6%
Schenker Key 15
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼62% -35%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 15.8, n=481)
6.99 Points ∼53% -44%

Leider kann die CPU ihren Turbo über längere Zeiträume nicht konstant halten. In unserer 30-minütigen Cinebench-Schleife brach die Performance ab dem zweiten Durchgang merklich ein, wobei der Takt schon im ersten Durchlauf zwischen 2,8 und 3,9 GHz variierte (Durchschnitt: 3,1 GHz).

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.99 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
12.55 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1103 Points
Hilfe

System Performance

Trotz der suboptimalen Turbo-Ausnutzung ergattert das Key 15 bei den Systemtests oft eine Spitzenposition. Das hängt vor allem mit der pfeilschnellen NVMe-SSD zusammen, die sowohl vom PCMark 10 als auch vom PCMark 8 entsprechend honoriert wird.

PCMark 10 - Score
Schenker Key 15 Coffee Lake
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
5213 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5194 Points ∼100% 0%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5095 Points ∼98% -2%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼97% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6620, n=78)
4893 Points ∼94% -6%
Schenker Key 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
4493 Points ∼86% -14%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Schenker Key 15 Coffee Lake
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
5687 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼100% 0%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5662 Points ∼100% 0%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5621 Points ∼99% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=276)
4859 Points ∼85% -15%
Schenker Key 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
4328 Points ∼76% -24%
Home Score Accelerated v2
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
4665 Points ∼100% +3%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4627 Points ∼99% +3%
Schenker Key 15 Coffee Lake
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 970 EVO 500GB
4510 Points ∼97%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼97% 0%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=290)
4174 Points ∼89% -7%
Schenker Key 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
3499 Points ∼75% -22%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4510 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5687 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Schenker verpasste der Testkonfiguration eine der stärksten SSDs, welche es derzeit auf dem Markt gibt. Die brandneue 970 EVO aus dem Hause Samsung punktet beim Lesen und Schreiben mit einer exzellenten Leistung, die anderen Konkurrenzmodellen das Fürchten lehrt (siehe Tabelle).

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Um genügend Platz für größere Spiel- und Filmsammlungen zu haben, drängt sich als sekundärer Massenspeicher eine HDD auf. In unserem Fall war ein 1-TB-Drive von Seagate mit 5.400 U/Min an Bord.

Schenker Key 15 Coffee Lake
Samsung SSD 970 EVO 500GB
Schenker Key 15
Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
Asus Zephyrus M GM501
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
AS SSD
-7%
-43%
-20%
-25%
Score Total
4701
3952
-16%
2536
-46%
4122
-12%
3649
-22%
Score Write
2200
1687
-23%
939
-57%
2051
-7%
1446
-34%
Score Read
1661
1508
-9%
1092
-34%
1346
-19%
1471
-11%
4K Write
131.9
175.78
33%
80.44
-39%
107.15
-19%
90.23
-32%
4K Read
53.59
53.28
-1%
23.36
-56%
48.94
-9%
43.42
-19%
Seq Write
2325.46
1846.88
-21%
1163.11
-50%
1834.04
-21%
1580.23
-32%
Seq Read
2685.36
2314.85
-14%
2212.97
-18%
1266.1
-53%
2090.99
-22%
Samsung SSD 970 EVO 500GB
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3549 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 2498 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 376.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 295.4 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1200 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1466 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 43.49 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 113.5 MB/s

Grafikkarte

Nachdem der Vorgänger mit einer GeForce GTX 1060 überprüft wurde, war jetzt die GeForce GTX 1070 Max-Q an der Reihe. Max-Q steht für energieoptimierte Versionen der „normalen“ Pascal-Chips, welche zugunsten der Temperatur- und Geräuschentwicklung auf hohe Taktraten verzichten, was im Umkehrschluss zu einer geringeren Performance führt.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17046 Points ∼100% +21%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15156 Points ∼89% +7%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14780 Points ∼87% +4%
Schenker Key 15 Coffee Lake
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14146 Points ∼83%
Schenker Key 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11433 Points ∼67% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=406)
10101 Points ∼59% -29%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21925 Points ∼100% +24%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19162 Points ∼87% +8%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18687 Points ∼85% +6%
Schenker Key 15 Coffee Lake
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
17680 Points ∼81%
Schenker Key 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14750 Points ∼67% -17%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=477)
11534 Points ∼53% -35%

Letzteres erkennt man sehr schön beim Vergleich mit dem Asus GM501, dessen Standard-GTX-1070 im Fire-Strike-Test des 3DMark rund 20 % schneller rechnet.

3DMark 11 Performance
15324 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32414 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12497 Punkte
Hilfe

Wie sich die GPU-Leistung über einen längeren Zeitraum schlägt, haben wir 60 Minuten mittels The Witcher 3 gecheckt (Ultra @Full-HD). Hier trifft die GeForce GTX 1070 ein noch schlimmeres Schicksal als den Core i7-8750H. Während die CPU „nur“ ihren Turbo deaktiviert, was bereits unglücklich ist, lässt sich der Grafikchip nach wenigen Minuten zum Throttling hinreißen. 924 MHz sind selbst für die Max-Q-Version mager. Eigentlich beträgt der Basistakt 1.101 MHz mit einem Boost bis hinauf zu 1.544 MHz.

Die Framerate sank durch die Drosselung um knapp 30 % – ein sehr ärgerliches Verhalten, das beim baugleichen Eurocom Q6 nicht auftrat und mit einer entsprechenden Abwertung in der Leistungsnote bestraft wird.

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

In der nativen Full-HD-Auflösung hat die GeForce GTX 1070 Max-Q – sofern (noch) kein Throttling vorliegt – genug Power für hohe bis maximale Details. Von sechs installierten Spielen wurden fünf auch im Ultra-Preset mit mindestens 50 FPS dargestellt. Einzig Deus Ex Mankind Divided brachte den High-End-Chip gehörig zum Schwitzen.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
59.4 fps ∼100% +18%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.7 fps ∼89% +5%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.4 fps ∼88% +4%
Schenker Key 15 Coffee Lake
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
50.2 fps ∼85%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=175)
45.3 fps ∼76% -10%
Schenker Key 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
40.2 fps ∼68% -20%

Höhere Auflösungen als 1.920 x 1.080 würde das Key 15 in zahlreichen Games ebenfalls stemmen können – wenn auch nicht immer mit vollen Details.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 91.350.2fps
Rainbow Six Siege (2015) 161143fps
The Division (2016) 83.965.3fps
Doom (2016) 115106fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 86.478.6fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 68.137.9fps
Battlefield 1 (2016) 10696.4fps
Dishonored 2 (2016) 79.568fps
Watch Dogs 2 (2016) 68.851.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Lüftersteuerung hinterlässt keine besonders gute Figur. Zwar kann das Key 15 unter idealen Bedingungen (= längere Idle-Phasen) sehr leise sein, der durchschnittliche Leerlauf-Pegel ist mit 37 dB jedoch recht hoch, zumal die Lüfter – wie man es von diversen Clevo Barebones und anderen Gaming-Laptops kennt – manchmal grundlos über 40 dB auftouren, was in der Praxis nervt. Bei kleineren bis mittelintensiven Aufgaben (z. B. Programmstarts, Installationen und Windows Updates) rauscht die Kühlung auch oft munter vor sich hin.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Besser schneidet der 15-Zöller im 3D-Betrieb ab. Um die Nvidia Vorgaben bezüglich Lautstärke einzuhalten, drehen die Lüfter unter Last nicht allzu schnell – zumindest im Max-Q-Modus. 44-46 dB sind für ein derart flaches High-End-Notebook noch vertretbar und liegen – trotz stärkerer CPU bzw. GPU – unter den Werten des Vorgängers, der im automatischen Lüftermodus getestet wurde.

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 37 / 43 dB(A)
HDD
31 dB(A)
Last
45 / 46 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Schenker Key 15 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Schenker Key 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Asus Zephyrus M GM501
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
-1%
-0%
8%
1%
6%
aus / Umgebung *
30
29
3%
29
3%
30
-0%
29
3%
29.6 (27.7 - 32, n=184)
1%
Idle min *
31
31
-0%
30
3%
30
3%
30
3%
31.6 (28 - 41.7, n=605)
-2%
Idle avg *
37
32
14%
31
16%
31
16%
31
16%
32.9 (28 - 46.6, n=605)
11%
Idle max *
43
39
9%
35
19%
34
21%
33
23%
34.7 (28 - 50.4, n=605)
19%
Last avg *
45
47
-4%
49
-9%
43
4%
49
-9%
40.2 (30.3 - 58, n=606)
11%
Witcher 3 ultra *
44
49
-11%
51
-16%
42
5%
50
-14%
Last max *
46
54
-17%
54
-17%
44
4%
52
-13%
47.6 (38.9 - 64, n=606)
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Allerdings geht die moderate Geräuschentwicklung im 3D-Betrieb auf Kosten der Temperaturen. Mit maximal 57 °C erwärmte sich die Oberseite des Chassis beim Stresstest (Furmark & Prime95 laufen für mindestens eine Stunde) ziemlich stark. Bis zu 65 °C auf dem Gehäuseboden sind ebenfalls happig und zwingen bei Gaming-Sessions zu festen Unterlagen. Auf dem Schoß würde es nach kurzer Zeit arg heiß werden.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Noch heißer geht es bei den Komponenten zu. Nach 60 Minuten Volllast erzielten die GeForce GTX 1070 Max-Q und der Core i7-8750H rund 90 °C – und das, obwohl GPU und CPU unter ihren Basistakt fielen.

Max. Last
 57 °C57 °C54 °C 
 54 °C52 °C44 °C 
 42 °C44 °C32 °C 
Maximal: 57 °C
Durchschnitt: 48.4 °C
62 °C65 °C64 °C
45 °C62 °C58 °C
41 °C45 °C46 °C
Maximal: 65 °C
Durchschnitt: 54.2 °C
Netzteil (max.)  60 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
Schenker Key 15 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Schenker Key 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Asus Zephyrus M GM501
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
19%
9%
17%
12%
15%
Last oben max *
57
55
4%
53
7%
49
14%
52
9%
45.3 (28 - 68.8, n=569)
21%
Last unten max *
65
56
14%
65
-0%
63
3%
49
25%
48.8 (25.9 - 78, n=567)
25%
Idle oben max *
33
23
30%
26
21%
24
27%
31
6%
30.7 (21.6 - 46.8, n=522)
7%
Idle unten max *
33
24
27%
30
9%
25
24%
31
6%
31.5 (21.1 - 50.3, n=520)
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.349.22539.641.23146.232.14034.245.45027.334.26326.730.88024.433.610028.536.912524.829.116024.22720025.431.325027.136.131520.641.540019.95050018.95663017.762.880019.564.9100019.567.3125017.666.5160017.463.9200016.867.8250017.264.1315017.662.2400017.262.4500017.360.4630017.160.280001761.2100001758.7125001760.51600016.854.7SPL30.375.8N1.435median 17.6Schenker Key 15 Coffee Lakemedian 60.4Delta2.89.939.144.635.64028.430.433.537.726.428.525.527.429.23028.932.324.532.921.141.520.748.520.955.919.561.218.465.118.366.417.567.61867.918.665.317.469.216.765.817.264.517.365.917.26817.257.317.256.417.261.117.36617.262.217.259.61754.129.777.51.342.2median 17.4Gigabyte Aero 15X v8median 62.21.86.8hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Schenker Key 15 Coffee Lake Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 80% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 15% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 58% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 34% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Gigabyte Aero 15X v8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 45% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Dank der Grafikumschaltung ist das Key 15 im Leerlauf recht genügsam. 14-22 Watt decken sich mit den Werten des Gigabyte Aero 15X v8. Wenn unter Last die GeForce arbeitet, profitiert das System deutlich vom Max-Q-Design. Aufgrund des Throttlings sind die Ergebnisse hier jedoch nicht 1:1 mit der Konkurrenz vergleichbar.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 1.6 Watt
Idledarkmidlight 14 / 17 / 22 Watt
Last midlight 102 / 157 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Schenker Key 15 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Schenker Key 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Asus Zephyrus M GM501
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
16%
-13%
4%
-31%
-31%
Idle min *
14
7
50%
14
-0%
7
50%
16
-14%
20.7 (3.9 - 113, n=564)
-48%
Idle avg *
17
10
41%
18
-6%
11
35%
19
-12%
26.3 (6.8 - 119, n=564)
-55%
Idle max *
22
18
18%
22
-0%
20
9%
26
-18%
31.4 (8.3 - 122, n=564)
-43%
Last avg *
102
82
20%
91
11%
98
4%
103
-1%
105 (14.1 - 319, n=555)
-3%
Last max *
157
154
2%
173
-10%
182
-16%
223
-42%
166 (21.9 - 590, n=554)
-6%
Witcher 3 ultra *
82
111
-35%
142
-73%
132
-61%
164
-100%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Theoretisch könnte Nvidias Optimus-Technik dem Key 15 zu guten Laufzeiten verhelfen. Leider spart sich Clevo einen üppigen Akku, so dass es am Ende nur für das Mittelfeld reicht. Beim Wi-Fi-Test hielt der 15-Zöller mit 3:40 Stunden zwar länger als das Asus GM501 durch, gegen das MSI GS65 (ca. 6 Stunden) und das Gigabyte Aero 15X (ca. 8,5 Stunden) sieht es allerdings düster aus. Das überrascht insofern nicht, da die Akkukapazität bei letztgenannten Notebooks mit 82 bzw. 94 Wh deutlich höher ist (55 Wh @Key 15).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 01min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 40min
Last (volle Helligkeit)
1h 29min
Schenker Key 15 Coffee Lake
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 55 Wh
Schenker Key 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 55 Wh
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 82 Wh
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 94.24 Wh
Asus Zephyrus M GM501
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 55 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
18%
41%
120%
-22%
2%
Idle
301
481
60%
507
68%
762
153%
237
-21%
323 (39 - 1174, n=562)
7%
WLAN
220
240
9%
362
65%
513
133%
164
-25%
244 (78 - 622, n=229)
11%
Last
89
75
-16%
81
-9%
156
75%
70
-21%
78.1 (18 - 202, n=527)
-12%
H.264
216
356
504
159
239 (88 - 504, n=114)

Fazit

Pro

+ dünnes und relativ leichtes Gehäuse
+ individuelle Konfiguration
+ mächtiges Control Center
+ üppiger Lieferumfang
+ gute Eingabegeräte
+ RGB-Beleuchtung
+ schlichtes Design
+ 144-Hz-Panel
+ NVMe-SSD

Contra

- teils seltsames Lüfterverhalten
- hohe Temperaturentwicklung
- Throttling bei stärkerer Last
- Akku könnte kräftiger sein
- kein Thunderbolt 3
- schwacher Sound
Schenker Key 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies
Schenker Key 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies

Viel Power in einem schlichten Gehäuse: So könnte man das Schenker Key 15 in einem Satz umschreiben.

Zwar sind Verarbeitung und Stabilität nicht ganz perfekt, die optische Gestaltung und die Materialien wissen jedoch zu überzeugen. Weitere Pluspunkte gibt es für den flachen und kompakten Auftritt (Stichwort Mobilität), der sich allerdings negativ auf die Emissionen auswirkt.

Bei stärkerer Last werden die Komponenten nicht nur sehr warm, sondern neigen auch zum Drosseln, was im Gaming-Segment besonders ungünstig ist. Okay, dieses Problem lässt sich mit anderen Lüftersettings eventuell umschiffen, dann aber zulasten der Geräuschentwicklung, welche im Max-Q-Modus ordentlich ausfällt (mit Ausnahme des schwankenden Idle-Pegels).

Summa summarum scheint die Kühlung mit dem Core i7-8750H und der GeForce GTX 1070 Max-Q etwas überfordert zu sein. Neben der Lüftersteuerung und dem Taktverhalten könnte Barebone-Hersteller Clevo auch noch den Sound und die Akkulaufzeit tunen.

Schon jetzt zufrieden waren wir mit dem flotten 144-Hz-Panel und den Eingabegeräten. Der freien Konfiguration und dem sauberen Betriebssystem ohne Bloatware gebührt ebenfalls Lob, wobei man im Preisbereich zwischen 2.000 und 2.500 Euro mit dem Asus GM501, dem MSI GS65 und dem Gigabyte Aero 15X bessere Gesamtpakete erhält.

Schenker Key 15 Coffee Lake - 14.06.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
83%
Pointing Device
81%
Konnektivität
67 / 81 → 82%
Gewicht
61 / 10-66 → 92%
Akkulaufzeit
73%
Display
89%
Leistung Spiele
82%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
76 / 95 → 80%
Lautstärke
65 / 90 → 73%
Audio
50%
Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 14.06.2018 (Update: 15.06.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.