Test Alienware 17 (Haswell) Notebook

Dennis Ziesecke, 08.10.2013

Leuchtendes Vorbild Mit neuem Haswell-Quadcore und Nvidias schnellster mobiler Single-GPU sowie zahlreichen Lichteffekten buhlt das Alienware 17 um die Gunst der Gamer. Wir testen, ob das Serienupdate gelungen ist.

Gaming-Notebooks wie das Alienware 17 spalten die Meinungen und sorgen für kontroverse Diskussionen. Für den einen handelt es sich nur um teure Spielzeuge ohne sinnvollen Mehrwert, der andere jedoch freut sich über Hightech zum Mitnehmen, über einen mobilen Gaming-PC mit Luxus-Ausstattung

Alienware tut alles, um diese Diskussionen nicht enden zu lassen und stattet den jüngsten Vertreter der 17-Zoll-Serie mit moderner Haswell-Technik und Nvidias Topmodell GTX 780M nebst 4 Gigabyte schnellem Grafikspeicher und 16 GByte RAM aus. Optional lassen sich auch 32 Gigabyte RAM konfigurieren. Für die "gefühlte Performance" sorgt eine 256 Gigabyte große SSD im mSATA-Format - um Windows 8 auf Touren zu bringen und um die 750 Gigabyte fassende WD-Black-Festplatte zu entlasten. Dazu kommt ein Full-HD-Display und ein robustes Gehäuse mit frei konfigurierbaren Lichteffekten sowie ein nicht unbedingt niedriger Preis.

Mit schwächerer GPU und weniger RAM, ohne SSD und kleinerem Prozessor lässt sich das Alienware 17 schon ab 1.349 Euro erwerben. Die uns vorliegende Ausstattung kostet allerdings 2.464 Euro. Damit bietet der Mutterkonzern Dell zwar auch günstigere Konfigurationen an, das Testmuster gehört jedoch definitiv zu den teuersten Vertretern seiner Art.

Im Gegenzug gibt es Highend-Hardware und ein selbst für Gaming-Notebook-Kritiker durchaus eindrucksvolles Gesamtpaket. Das beginnt bereits bei der Verpackung. Beim ersten Öffnen des voluminösen Kartons erwartet der unbedarfte Nutzer eher einen Behälter mit radioaktivem Material: Alienware bettet das hochwertig verarbeitete Notebook in eine dicke und schützende Hülle aus Polstermaterial wie sonst Filmbösewichte ihre Weltuntergangsmaschinen. Der Ersteindruck überzeugt also. Wie sich das Alienware 17 im umfangreichen Test auch gegenüber namhaften Konkurrenten wie dem Asus G750JH  oder dem MSI GT70 schlägt, werden die folgenden Absätze zeigen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Wuchtiges, aber edles Gehäuse
Wuchtiges, aber edles Gehäuse

Nimmt man weniger gamingtaugliche 17-Zoll-Notebooks als Maßstab, ist das Alienware 17 ein schwerer und unhandlicher Klotz. Gegenüber dem Alienware 18 ist das kleinere Modell mit seinen 4,4 Kilogramm allerdings schon fast leicht und handlich. Nichtsdestotrotz: Täglich transportieren werden wohl nur muskelgestählte Kraftsportler das Alienware 17 freiwillig. 

Akzeptiert man das ausladende Äußere und das hohe Gewicht, präsentiert sich das Alienware 17 als hochwertig verarbeitetes Edel-Notebook. Der Deckel aus eloxiertem Aluminium verzeiht auch eine etwas ruppigere Handhabung, die Oberflächen auf der Innenseite sind angenehm mattiert. Fingerabdrücke und anderer Schmutz lassen sich leicht abwischen.

Der Korpus des Notebooks wird von einer ringsum verlaufenden Metallleiste verziert - dominant wirkt dieses Stilmittel allerdings nicht. Im Gegenteil, die zahlreichen Lichteffekte dominieren das Äußere viel stärker als es ein wenig Aluminium tun könnte.

Mit Licht hat Alienware definitiv nicht gespart. Der Deckel, der Gehäuserand, die Tastatur und das Touchpad, ja sogar der Stromstecker - alles leuchtet auf Wunsch in frei wählbaren Farben. Wer mag, kann einzelne Lichtelemente sogar beim Eintreffen von Mails pulsieren lassen.

Trotz dieses verspielten Effekt-Overkills wirkt das Gehäuse hochwertig. Die Verarbeitung ist vorbildlich und dem hohen Preis in jedem Punkt angemessen. Auch die sehr schwergängigen Displayscharniere passen da gut ins Bild - wer das Alienware 17 nutzt, wird nicht so schnell Angst haben, seine Anschaffung mit einer unbedachten Bewegung zu ruinieren. Flexing ist dabei trotz des hohen Gewichtes kein Problem: Wer stark genug ist, das Notebook mit einer Hand an einer Kante zu heben, läuft nicht Gefahr das teure Innenleben zu ruinieren. 

Die Beleuchtung ist umfangreich einstellbar
Die Beleuchtung ist umfangreich einstellbar
Auch die Zierleisten glimmen
Auch die Zierleisten glimmen
Es sind skurrile Farbkombinationen möglich
Es sind skurrile Farbkombinationen möglich

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Bei Alienware scheinen tatsächlich Gamer unter den Notebookdesignern zu sitzen. Dabei dürfte es sich allerdings ausschließlich um Rechtshänder handeln, zumindest deutet die Anschlussverteilung des Alienware 17 stark darauf hin. 

So warten die meisten Anschlüsse auf der linken Notebookseite. Neben dem am hinteren Ende gelegenen Netzteilstecker und dem Kensington-Lock finden sich mittig ein kombinierter HDMI Ein- und Ausgang sowie ein Mini-DisplayPort. Weiter vorne verbaut Alienware zwei USB-3.0-Anschlüsse und drei Klinkenstecker für Audiogeräte. Dank HDMI-Eingang lässt sich das Notebook auch als externer Bildschirm nutzen, beispielsweise für eine Spielkonsole.

Auf der rechten Seite liegen die Anschlüsse perfekt für die Maushand eines Rechtshänders, nämlich weit hinten. Dort tummeln sich Gigabit-LAN und zwei zusätzliche USB-3.0-Ports. Im vorderen Bereich ist das Slot-in-Laufwerk untergebracht. Über dem Blu-ray-Modul steckt zudem der SD-Cardreader. 

Die vordere Gehäusekante wird von zwei Lautsprechern des Herstellers Klipsch dominiert, auf der Rückseite finden sich keine weiteren Anschlüsse. In den Displayrahmen hat der Hersteller noch eine 2-Megapixel-Webcam mitsamt Stereo-Mikrofonen integriert.

Linke Seite: Power, Kensington, HDMI In/Out, Mini-DisplayPort, 2x USB 3.0, 3x Audio
Linke Seite: Power, Kensington, HDMI In/Out, Mini-DisplayPort, USB 3.0, 3x Audio
Rechte Seite: Blu-ray-Laufwerk, Cardreader, 2x USB 3.0, RJ-45 Gigabit-LAN
Rechte Seite: Blu-ray-Laufwerk, Cardreader, 2x USB 3.0, RJ-45 Gigabit-LAN
Front: Stereo-Lautsprecher
Front: Stereo-Lautsprecher

Kommunikation

Für die Kommunikation mit der Außenwelt sorgt neben einem Gigabit-Netzwerkadapter von Qualcomm Atheros (Killer e2200) ein WLAN-Modul aus dem Hause Broadcom. Während der LAN-Port unauffällig und dank Killer-Technologie mit ausreichend niedrigen Latenzen arbeitet, bietet der WLAN-Adapter etwas mehr Geschwindigkeit als bei vielen Notebooks üblich. 

Alienware respektive Dell hat sich hier für ein 802.11ac-Modul (2x2) entschieden. Das WLAN arbeitet im 5-GHz-Frequenzbereich mit maximal 867 Megabit pro Sekunde - eine entsprechende Gegenstelle vorausgesetzt. Selbstverständlich wird auch der ältere 802.11n-Standard unterstützt, hier sind maximal 300 Megabit pro Sekunde möglich.

Die Kompatibilität zu verschiedenen Routern war im Test sehr gut (überprüft mit drei 802.11n-Routern der Firmen AVM, TP-Link und Netgear), allerdings konnten wir mangels Gegenstelle keinen Test der 802.11ac-Geschwindigkeit vornehmen. Die Reichweite des WLANs war ebenfalls in Ordnung: Ein im Dachgeschoss montierter Router sorgte auch im Erdgeschoss des Einfamilienhauses für gute Übertragungsraten. Bluetooth 4.0 ist gleichsam an Bord.

Software und Zubehör

Die vorinstallierte Software agiert im Namen der Aliens: So ist AlienAutopsy für Systeminformationen zuständig, AlienRespawn für Sicherung und Wiederherstellung. Per Alienware TactX lassen sich die Macrotasten über dem Nummernblock belegen und per AlienFX die Beleuchtung nach eigenem Gusto feintunen.

Zusätzlich packt Dell einen PDF-Reader, Adobes Flashplayer und PowerDVD 9.6 als Medien-Suite für Blu-Ray-Discs und DVDs auf das System.

Weniger großzügig zeigt sich der Hersteller beim Zubehör. Von der Sicherheit versprechenden Verpackung abgesehen, entdeckt man nur einige DVDs mit Treibern und Tools sowie Anleitungshefte.

Ärgerlich: Ohne nervtötende Update-Orgie weigerte sich die OEM-Version von PowerDVD unseren Blu-ray-Film wiederzugeben. Den Vorschlag, für rund 50 Euro eine aktuelle Version zu kaufen, haben wir abgelehnt. Wer gerade fast 3.000 Euro in ein Notebook investiert hat, dürfte auch eine vollumfänglich nutzbare Softwareausstattung erwarten.

Wartung

Dell hat ein Einsehen mit bastelfreudigen Notebook-Käufern. Nur zwei kleine Schrauben müssen entfernt werden, um fast den gesamten Unterboden des Notebooks zu entfernen. Wartungs-"klappe" ist hier schon eindeutig der falsche Begriff. 

Derart bequem an das Innenleben gelangt, bietet sich der Blick auf eine äußerst wartungsfreundliche Hardware. So sind beispielsweise die beiden Lüfter (CPU und GPU getrennt) erreichbar und dank gesteckter Verbindungen sogar austauschbar. Ein freier Festplattenschacht wartet auf den Einbau eines 2,5-Zoll-Laufwerks, der zweite Slot in der Mitte des Notebooks ist bereits belegt. Selbst das Blu-ray-Laufwerk lässt sich mit wenigen Handgriffen demontieren, gleiches gilt für zwei der vier Speicherbänke und das WLAN-Modul.

Etwas aufwändiger wird es, wenn die beiden sekundären RAM-Module oder die mSATA-SSD gewechselt werden sollen: Diese befinden sich auf der anderen Seite der Platine und lassen sich nur nach dem Ausbau der Tastatur erreichen. Wem also 16 Gigabyte RAM nicht genügen, sollte vielleicht gleich die Variante mit 32 Gigabyte kaufen. Und wer angesichts der 256 Gigabyte auf der SSD latente Platzangst bekommt, greift besser zum Modell mit 512 Gigabyte, um sich spätere Bastelaktionen zu ersparen.

Garantie

Die Standard-Garantie beträgt 12 Monate. Ungeachtet dessen muss Dell als Händler aber trotzdem 24 Monate Gewährleistung anbieten. Gegen Aufpreis lässt sich die Garantie auf 24, 36 oder 48 Monate erweitern. Der Aufpreis beträgt zwischen 180 und 380 Euro. Optional gibt es auch einen Unfallschutz für das Alienware 17, Dell verlangt hierfür zwischen 55 und 175 Euro.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Wer mit dem Alienware 17 permanent im Multiplayer-Part seines Lieblingsspiels verliert, kann der Tastatur schon einmal nicht die Schuld geben. Das Keyboard des Notebooks ich nicht nur hochwertig verarbeitet und biegt sich so gut wie nicht durch, sondern bietet auch ein sehr gutes Schreib- und Spielgefühl. Ghosting ist kein Thema, ein Abrutschen in hektischen Situationen ebenfalls nicht. Die Tasten sind ein wenig nach innen gewölbt und fast unmerklich angeraut - so sitzen die Finger jederzeit sicher. 

Das Feedback beim Betätigen der Tasten ist gut, was nicht zuletzt an der ordentlichen Tastengröße liegt. Über dem Nummernblock finden sich noch vier Makrotasten, die per Software gleich dreifach belegt werden können. Per Fn-Tastenkombination lassen sich auf der F-Reihe abgelegte Zusatzfunktionen nutzen: So kann man unter anderem die Helligkeit und die Lautstärke regeln, das WLAN umstellen oder die jeweils aktive GPU für den Akkumodus wählen.

Zudem bietet das Alienware 17 eine gute und kräftige Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur. Per Software lassen sich die dargestellten Farben sehr individuell einstellen, selbst extravagante Farbwünsche sind realisierbar. Das Keyboard ist dazu in vier Farbzonen eingeteilt, die sich individuell konfigurieren lassen.

Touchpad

Das große Touchpad bietet hervorragende Gleiteigenschaften und ist zum Gehäuse ein wenig abgesenkt. Die Finger gleiten schnell und zuverlässig über das Pad, so dass notfalls auch ohne Maus die volle Kontrolle gegeben ist. 

Wie viele andere Teile des Notebooks ist auch das Touchpad beleuchtet. Leider lässt sich nur die Farbe per Software anpassen, nicht aber die Intensität der Helligkeit. Nachts strahlt das Touchpad gut sichtbar in den Raum hinein, wobei sich die Beleuchtung nach einiger Zeit deaktiviert. 

Neben den normalen Mausersatzfunktionen bietet das Touchpad auch mehrere Gesten, die man im Treiber einstellen kann. Einige Gesten sind per Default nicht aktiviert, so dass nach der Inbetriebnahme gleich Hand angelegt werden sollte. 

Im Gegensatz zu manch anderem Notebook verfügt das Alienware 17 noch über klassische Maustasten. Diese lassen sich sinnvoll nutzen und erinnern vom Druckpunkt an die Tastatur des Notebooks. 

Die hochwertige Tastatur leuchtet auf Wunsch in vier Zonen
Die hochwertige Tastatur leuchtet auf Wunsch in vier Zonen
Das Touchpad beherrscht verschiedene Gesten
Das Touchpad beherrscht verschiedene Gesten

Display

Wie wir testen - Display

Anstelle des sehr blickwinkelstabilen Super-PLS-Displays des Alienware 18 verbaut der Hersteller im vorliegenden Alienware 17 ein deutlich konservativeres Modell auf Basis der TN-Technologie. So ergibt sich zwar nicht das beim 18er bemängelte "Einbrennen", dafür fallen die Blickwinkel deutlich schwächer aus.

Positiv bewerten wir die matte Oberfläche des mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflösenden Displays. In hellen Arealen muss der Bildschirm nicht mit dem Umgebungslicht konkurrieren, so dass die gegenüber dem großen Modell deutlich schlechtere Helligkeit von 269 cd/m² (Mitte) weniger stark ins Gewicht fällt. 

Die guten Farbwerte des Alienware 18 sind dem 17-Zöller nicht vergönnt. Der recht deutliche Blaustich und die kühle Farbtemperatur wirken sich negativ auf die Benotung aus. 

253
cd/m²
251
cd/m²
264
cd/m²
259
cd/m²
269
cd/m²
266
cd/m²
269
cd/m²
279
cd/m²
269
cd/m²
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 279 cd/m²
Durchschnitt: 264.3 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 269 cd/m²
Schwarzwert: 0.44 cd/m²
Kontrast: 611:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Obwohl die Farbwiedergabe keineswegs schlecht ist, eignet sich das Notebook nur bedingt für professionelle Grafiker. Zwar erreicht der Monitor 97 % des sRGB-Spektrums, aufgrund der mageren (TN-)Blickwinkel verfälscht das Bild jedoch sehr schnell.

Der Schwarzwert fällt mit 0,44 cd/m² hingegen recht gut aus. Bei dunklen Inhalten sind am oberen und unteren Displayrand allerdings leichte Lichthöfe erkennbar.  

Alienware 17 vs. AdobeRGB (Gitter)
Alienware 17 vs. AdobeRGB (Gitter)
Alienware 17 vs. sRGB (Gitter)
Alienware 17 vs. sRGB (Gitter)
CalMan Grayscale
CalMan Grayscale
CalMan Color Management
CalMan Color Management
CalMan Saturation Sweeps
CalMan Saturation Sweeps
CalMan ColorChecker
CalMan ColorChecker
Ohne direkte Sonneneinstrahlung lässt sich das Display auch im Freien gut ablesen
Ohne direkte Sonneneinstrahlung lässt sich das Display auch im Freien gut ablesen

Um dem Klischee des lichtscheuen Gamers etwas entgegenzuwirken, bietet das Display eine matte Oberfläche mit ausreichender Leuchtkraft. Direkter Sonneneinfall sorgt zwar dafür, dass auf dem Bildschirm kaum noch etwas zu erkennen ist - vor allem bei dunklen Inhalten. Im Halbschatten oder etwas von der Sonne weggedreht, gibt es aber keine Probleme.

Die Helligkeit ist mit rund 264 cd/m² auch im Akkubetrieb hoch genug, um Gegenlicht ausblenden zu können. Den Verzicht auf eine spiegelnde Oberfläche rechnen wir dem Hersteller positiv an, zumal das Bild auch mit dem matten Finish farbenfroh und ansehnlich daherkommt. Schminken müssen sich Gamer auch eher selten, so dass eine Glare-Oberfläche nur wenig Sinn ergibt.

Während Dell beim Alienware 18 in letzter Minute ein PLS-Panel verbaut hat, setzt der Hersteller beim kleineren Modell auf ein TN-Display. Entsprechend mau fallen die Blickwinkel des Alienware 17 aus: Zu weit von der Seite, oben oder unten sollten Nutzer und Freunde des Nutzers nicht auf das Display blicken. Die Farben verfälschen recht schnell bis hin zum Invertieren aus zu abenteuerlichen Winkeln. 

Blickwinkel Alienware 17
Blickwinkel Alienware 17

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Bei einem Gaming-Notebook sollte es nicht an Leistung mangeln, im besten Falle ersetzt es einen Desktoprechner vollständig. Diesem Anspruch erfüllen nicht alle teuer angebotenen Geräte. Gute Nachrichten für Dell-Fans: Das Alienware 17 zeigt sich in Sachen Performance von seiner besten Seite

So bietet die ordentlich dimensionierte SSD genug Power, um im Alltag mit Windows 8 flott und ohne störende Verzögerungen umgehen zu können. Der Quadcore-Prozessor bietet mehr als genug Rechenleistung und steht selbst seinen hitzköpfigeren Desktop-Kollegen nur um wenig nach. Dass sich das fehlende Gigahertz Taktfrequenz im Vergleich zu einem Desktop-i7 nicht negativ bemerkbar macht, ist der Turbo-Funktion "geschuldet" - das Alienware 17 erreicht im Gaming-Betrieb meist über 3 Gigahertz. 

Mit 16 Gigabyte RAM ist auch beim Arbeitsspeicher so schnell kein Engpass zu erwarten, noch reizt kein Spiel den RAM des Alienware 17 komplett aus. Dazu kommen die mehr als üppig bemessenen 4 Gigabyte GDDR5-VRAM der Grafiklösung Nvidia GeForce GTX 780M.

Alles in allem fühlt sich der Umgang mit dem Alienware 17 nicht anders an, als der mit einem - zumindest auf dem Papier - noch leistungsfähigeren Desktop. Sicherlich lässt sich ein gewisser Performance-Nachteil mit Benchmarks belegen und auch bei Spielen zeigen sich die Grenzen einer mobilen Gaming-Plattform - dennoch eignet sich das Alienware 17 hervorragend als Desktop-Ersatz, wenn abseits von Spielen auch "seriöse" Anwendungen genutzt werden sollen.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Memory
Systeminfo CPUZ SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo CrystalDiskMark (HDD)
Systeminfo HDTune (HDD)
Systeminfo HDTune (SSD)
Systeminfo HWiNFO
Systeminformationen Alienware 17

Prozessor

Im Gegensatz zum Alienware 18 wurde das Testgerät nicht vom teuren Topmodell Core i7-4930MX, sondern vom langsameren Core i7-4800MQ angetrieben.

Diese CPU wird in 22 Nanometer Strukturbreite gefertigt und gehört, wie bereits erwähnt, zur aktuellen Haswell-Generation. Die vier real existierenden Kerne werden dank Hyperthreading "virtuell verdoppelt". Intel sorgt mit HT nicht nur für eine bessere Auslastung der einzelnen Cores, sondern auch für die Anzeige von insgesamt 8 Recheneinheiten in der Systemsteuerung. 

Getaktet wird der i7-4800MQ mit 2,7 Gigahertz, was auf den ersten Blick recht konservativ erscheinen mag. Dank Turbofunktion klettert der Prozessor bei Bedarf jedoch auf bis zu 3,7 Gigahertz - je mehr Kerne im Einsatz sind, desto geringer der maximale Takt. So wirkt der Prozessor im Alltag nicht langsamer als die Desktop-Pendants mit ihren 77 Watt TDP. Das Notebook-Modell nimmt nur 47 Watt auf, inklusive der integrierten HD-4600-GPU

Der Ruf von Haswell ist gespalten: Im Idle präsentiert sich die aktuelle CPU-Generation von ihrer besten Seite und schluckt nur wenig Energie. Unter Volllast erweisen sich die Haswell-Prozessoren jedoch als kleine Hitzköpfe, die so manches Kühlsystem überfordern können. Alienware hatte also etwas Arbeit vor sich, die Abwärme des i7 adäquat und ohne Performanceeinbußen für den Nutzer abzuführen. Kleiner Spoiler: Es ist ihnen größtenteils gelungen.

Zwar erreicht der Prozessor bei (im Alltag eher unrealistischer) Maximallast mittels Furmark und Prime95 nicht mehr seine maximalen Turboraten. Ein Throttling unter den Standardwert von 2,7 Gigahertz konnten wir aber auch nach vielen Stunden nicht erzwingen. Der Worst-Case waren 2,7 Gigahertz für kurze Zeit, wobei die Turbostufe mit 2,9 Gigahertz überwog.

In Spielen zeigte sich das Kühlsystem dann weniger gefordert, hier lag der Takt durchgehend höher als beim Stresstest. Selbst das anspruchsvolle Metro: Last Light überforderte das Notebook nicht und sorgte für einen Takt von mindestens 2,9 Gigahertz. In Single-Threaded-Anwendungen lag der Turbo durchgehend bei 3,5-3,7 Gigahertz.

In den Cinebench-Testszenarien beweist der 4800MQ erneut seine geballte Rechenleistung. Das Alienware 17 positioniert sich hier im oberen Bereich der Benchmarkliste. Ein Referenz-Niveau bleibt dem Prozessor angesichts der noch etwas höher getakteten Modelle zwar verwehrt, im Alltag fällt dieser theoretische Nachteil jedoch nicht auf.

Cinebench R11.5
CPU Multi 64Bit
Alienware 17 (Haswell)
6.94 Points ∼58%
MSI GT70H-80M4811B
6.86 Points ∼57% -1%
Alienware M17x R4
6.27 Points ∼52% -10%
Asus G750JH-T4080H
6.96 Points ∼58% 0%
CPU Single 64Bit
Alienware 17 (Haswell)
1.62 Points ∼88%
MSI GT70H-80M4811B
1.48 Points ∼80% -9%
Asus G750JH-T4080H
1.5 Points ∼81% -7%
Legend
      Alienware 17 (Haswell) Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Liteonit LMT-256M6M
      MSI GT70H-80M4811B Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, SanDisk X100 128GB SD5SF2128G1014E
      Alienware M17x R4 Intel Core i7-3610QM, AMD Radeon HD 7970M, Samsung SSD PM830 64 GByte mSATA
      Asus G750JH-T4080H Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Liteonit LMT-256M6S
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7052 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6846 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
25111 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5299
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
19434
Cinebench R10 Shading 32Bit
6768
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.62 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
60.17 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.94 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
90.54 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
629 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
139 Points
Hilfe

System Performance

Der Einsatz der gängigen PCMark-Versionen ergibt keine Auffälligkeiten: Die Performance liegt auf hohem Niveau und pendelt sich bei den besten von uns bislang getesteten Notebooks ein. 

Der Aufpreis für den schnelleren, jedoch auch dreimal so teuren Core i7-4930MX oder den immer noch fast doppelt so teuren i7-4900MQ rechnet sich im Alltag kaum. Der Leistungsgewinn der flotteren Prozessoren ist mess- aber nicht spürbar. Der Einbau des Core i7-4800MQ ist daher eine vernünftige Entscheidung von Dell gewesen, wenngleich ein teureres Modell mehr Prestige in Form von PR-kräftigen Werbeaufdrucken bedeutet hätte.

Für die Geschwindigkeit in alltäglichen Anwendungen ist auch die SSD verantwortlich. Mit 256 Gigabyte Kapazität bietet sie ausreichend Platz für das Betriebssystem und oft genutzte Anwendungen. Vor allem der PCMark belohnt den Einsatz von SSDs mit einer höheren Punktzahl. Weniger stark machen sich da die 16 Gigabyte Arbeitsspeicher bemerkbar - sehen wir es als Investition in die Zukunft. Wer sich ein Highend-Notebook wie das Alienware 17 kauft, möchte schließlich auch beim RAM das Gefühl haben, etwas mehr zu besitzen als der Rest der Notebook-Gemeinde.

7.2
Windows 8 Experience Index
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
8
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
7.2
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
7.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
8.1
PC Mark
PCMark Vantage22565 Punkte
PCMark 76110 Punkte
PCMark 8 Home3795 Punkte
PCMark 8 Work4721 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Neben einer 2,5-Zoll-Festplatte von Western Digital (WD7500BPKT-75PK4T0) kam beim Testgerät eine mSATA-SSD zum Einsatz. Die Performance fällt entsprechend gut aus, das Alienware 17 lässt sich in jeder Situation flüssig und geschmeidig bedienen.

Dabei ist selbst die mit 7.200 U/Min laufende HDD kein lahmer Vertreter ihrer Zunft. Mit 750 Gigabyte Kapazität eignet sich die Western Digital Black sowohl als Datengrab für Musik, Filme und Fotos als auch für die Installation von Spielen. Die Geschwindigkeit sieht mit maximal 110 MByte/Sek und durchschnittlich 87,4 MByte/Sek (HDTune) recht gut für eine klassische Festplatte aus. 

Dem gegenüber stehen die Ergebnisse der von Liteon gefertigten SSD, deren Kapazität 256 Gigabyte beträgt (LMT-256M6M). Mit rund 350 MByte pro Sekunde überträgt das Flash-Laufwerk ein Vielfaches an Daten gleichzeitig, besonders stark auf den Komfortgewinn wirkt sich die geringe Zugriffszeit von 0,1 Millisekunden aus (HDD @ 20 ms).

Liteonit LMT-256M6M
Minimale Transferrate: 136.7 MB/s
Maximale Transferrate: 383.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 349.1 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 290.1 MB/s
CPU Benutzung: 1.9 %

Grafikkarte

Anstelle eines energiehungrigen SLI-Systems setzt Alienware beim 17er-Modell auf Nvidias schnellste Single-GPU-Lösung. Die Kepler-basierte GTX 780M verfügt über 1.536 Shadereinheiten, eine Strukturbreite von 28 nm und bindet ihren 4 Gigabyte großen GDDR5-Speicher mit 256 Bit an.

Im 3D-Betrieb taktet die GTX 780M standardmäßig mit 823 MHz, kann dank der GPU-Boost-Funktion jedoch bis zu 849 Megahertz erreichen. Unter Volllast (extrem rechenintensive Anwendungen wie Furmark) sinkt der Takt allerdings auf 666 Megahertz. 

100 Watt Leistungsaufnahme, das wollte Alienware dem Akku offenbar nicht zumuten. Entsprechend drosselt die GPU im Akkubetrieb recht stark. Mit 405 Megahertz Kerntakt und nur noch 800 anstelle von 1.250 Megahertz Speichertakt erbringt die GTX 780M ohne Netzteil nur noch einen Bruchteil ihrer Leistung. Zwar ist die GPU auch im Akkubetrieb noch vergleichsweise flott, die Frameraten halbieren sich aber in vielen Spielen.

So fördert ein Benchmarkdurchlauf von Tomb Raider mit Netzstrom 68 Bilder pro Sekunde zutage (Ultra-Preset), im Akkumodus sind es nur noch 28 Frames. Metro: Last Light zeigt sich ohne Netzstrom in sehr hohen Details und nativer Displayauflösung unspielbar: Durchschnittlich 17 FPS sorgen für wenig Spaß beim mobilen Gaming und erfordern eine Reduzierung der Details oder die Wahl einer geringeren Auflösung. Zum Vergleich: An der Steckdose hängend lag der Wert bei knapp 39 FPS.

3DMark (2013)
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Alienware 17 (Haswell)
35684 Points ∼46%
Asus G750JH-T4080H
35062 Points ∼46% -2%
Fire Strike Extreme Graphics
Alienware 17 (Haswell)
2496 Points ∼54%
Asus G750JH-T4080H
2398 Points ∼52% -4%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 17 (Haswell)
7449 Points ∼47%
Asus G750JH-T4080H
7279 Points ∼46% -2%
Alienware M17x R4
5514 Points ∼35% -26%
3DMark Vantage - 1280x1024 P GPU no PhysX
Alienware 17 (Haswell)
27075 Points ∼62%
Asus G750JH-T4080H
26797 Points ∼62% -1%
Alienware M17x R4
21328 Points ∼49% -21%
Legend
      Alienware 17 (Haswell) Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Liteonit LMT-256M6M
      Asus G750JH-T4080H Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 780M, Liteonit LMT-256M6S
      Alienware M17x R4 Intel Core i7-3610QM, AMD Radeon HD 7970M, Samsung SSD PM830 64 GByte mSATA
3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
23397 Punkte
3DMark Vantage26174 Punkte
3DMark 117320 Punkte
3DMark Ice Storm95300 Punkte
3DMark Cloud Gate18637 Punkte
3DMark Fire Strike5007 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme2438 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bereit für Star Citizens Hangar-Modul
Bereit für Star Citizens Hangar-Modul

Mit der GTX 780M ist Nvidia eine tolle Gaming-Grafiklösung für üppig dimensionierte Notebooks gelungen. Zwar spricht ihre Energieaufnahme von bis zu 100 Watt gegen einen mobilen Einsatz, die Performance der DirectX-11-GPU sucht aber ihresgleichen. In Verbindung mit dem schnellen Haswell-Prozessor, der großzügigen RAM-Bestückung und der flotten SSD ergibt sich ein potentes Highend-System, das sich auch vor einigen Desktop-PCs nicht verstecken muss. 

Bis auf wenige Ausnahmen laufen alle aktuellen Spiele flüssig mit dem Alienware 17 - zumindest wenn "flüssig" nicht zwingend 60 FPS bedeuten muss. Bei Metro: Last Night zeigen sich bereits erste FPS-Einbrüche auf durchschnittlich 39 Bilder pro Sekunde. Wie so oft im Leben: Nichts ist für die Ewigkeit, kommende Spiele wie Watchdogs könnten das System an seine Grenzen bringen.

Ein (außer Konkurrenz laufender) Blick auf das Hangar-Modul des 2014 erscheinenden Chris-Roberts-Spiels "Star Citizen" attestiert dem Alienware 17 jedenfalls eine gute Performance und auch die Beta von Battlefield 4 erweist sich mit durchschnittlich 40 FPS (Multiplayerszene inkl. 31 Mitspielern) als vielversprechend.

Die von uns getestete Variante setzt auf ein herkömmliches 60-Hz-Display und ist damit nicht fähig, stereoskopisches 3D darzustellen. Gegen Aufpreis bietet Alienware ein entsprechendes 120-Hz-Display an. Der Nvidia-Treiber genehmigt sich für die 3D-Umrechnung jedoch viel GPU-Power, so dass es mit den Leistungsreserven eng werden kann. Mobil dürfte sich 3D-Gaming nur auf niedrigeren Qualitätsstufen abspielen. Andererseits: Wer mag im Zug schon freiwillig eine Shutterbrille tragen?

Wer unterwegs Energie sparen will, kann per Fn-Funktion statt der Nvidia-GPU Intels in die CPU verbaute HD 4600 einsetzen. Die Akkulaufzeit verdoppelt sich dadurch, die erreichbaren Frameraten sinken jedoch massiv. Trotzdem: Für anspruchslose Spiele wie Dishonored reicht es auch mit der Intel-GPU.

min. mittelhoch max.
Crysis 2 (2011) 64fps
Dishonored (2012) 125fps
Call of Duty: Black Ops 2 (2012) 127fps
Far Cry 3 (2012) 42fps
Crysis 3 (2013) 43fps
Tomb Raider (2013) 67.5fps
BioShock Infinite (2013) 51.68fps
Metro: Last Light (2013) 38.56fps
GRID 2 (2013) 67fps
Company of Heroes 2 (2013) 37.8519.53fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Lüfter des Alienware 17: Im Idle ruhig, unter Last laut
Lüfter des Alienware 17: Im Idle ruhig, unter Last laut

Ein flüsterleises Gaming-Notebook lässt sich nicht bauen. Zugegeben, dieser Satz soll zum Diskutieren anregen, immerhin ist Asus mit dem G750JH ein halbwegs ruhiger Vertreter gelungen. Spezifizieren wir: Ein auch unter Last flüsterleises Gaming-Notebook lässt sich mit aktuellen Mitteln nicht kreieren.

Bei "normalen" Aktivitäten (Internet, Office, Film- oder Musik-Wiedergabe...) ist das Alienware 17 kaum zu hören. Im Idealfall agiert das Gerät beinahe lautlos, liegt etwas Last an, dreht der CPU-Lüfter auf maximal 34 dB(A) hoch, was aber noch ein akzeptabler Wert ist. 

Unter Volllast zeigen die beiden Lüfter, dass sie nicht nur zaghaft und leise arbeiten können. Bis zu 51,8 dB(A) sprechen eine deutliche Sprache: Das Kühlsystem ackert laut vor sich hin. Auf eine konstante Drehzahl konnte man sich bei Alienware offenbar nicht einigen, im Gaming-Betrieb variiert die Lautstärke zwischen 40 und 50 dB(A). Diese Schwankungen lassen die Geräuschkulisse störender als bei einer einheitlichen Drehzahl wirken. Wer mit dem Alienware 17 spielen möchte, sollte daher die Lautsprecher weit aufdrehen oder gleich auf Kopfhörer setzen.

Lautstärkediagramm

Idle 29.6 / 33.1 / 34.2 dB(A)
DVD 35 / dB(A)
Last 43.5 / 51.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest (Furmark & Prime)

Die Wärmeverteilung ist den Technikern sehr gut gelungen. Zwar erhitzt sich der Bereich um die Lüfter recht stark, die Handballenauflage und das Keyboard bleiben jedoch auch nach stundenlanger Last erfreulich kühl.

Maximal 54,4 Grad Celsius zeigte das Thermometer im Stresstest an. Dieser Wert wurde allerdings nur auf der Unterseite erreicht. Die Oberseite erwärmte sich im Bereich von CPU und GPU höchstens auf 36,8 Grad Celsius. Tastatur und Handballenablage kamen auf maximal 35 Grad Celsius (Keyboardmitte), respektive 28,8 Grad (Touchpad). Keine störenden Werte und erstaunlich gering für ein Notebook mit der Performance des Alienware 17.

Im Idle erwärmt sich die Unterseite des Notebooks auf maximal 33,8 Grad Celsius. Bei einer Umgebungstemperatur von 22 Grad Celsius ebenfalls ein relativ gutes Ergebnis. 

Hier zeigt sich der Vorteil von Nvidias Optimus-Techik: Die stromhungrige GeForce-GPU ist ohne 3D-Last inaktiv. Und auch die Architekturvorteile von Haswell machen sich positiv bemerkbar. Unter Last kann Haswell recht hitzköpfig agieren, im Idle ist die CPU jedoch kühl.

Max. Last
 34.5 °C36.8 °C34.2 °C 
 34.3 °C35 °C33.3 °C 
 27.9 °C28.8 °C28.8 °C 
 
40 °C54.4 °C38 °C
31.3 °C45.6 °C34.1 °C
27.2 °C28.3 °C28.3 °C
Maximal: 36.8 °C
Durchschnitt: 32.6 °C
 Maximal: 54.4 °C
Durchschnitt: 36.4 °C
Netzteil (max.)  44.8 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-550

Lautsprecher

Zwar verfügt das Alienware 17 nur über Stereolautsprecher ohne Subwoofer, dafür kommen die Speaker von der renommierten Firma Klipsch. Zusätzlich wurde die Audioausgabe mit einer Klangoptimierungs-Software versehen, die den Sound an verschiedene Szenarien anpassen soll.

Dass ein bekannter Name nicht gleichbedeutend mit guten Lautsprechern ist, hat sich in der Vergangenheit bei vielen Notebooks gezeigt. Alienware scheint jedoch etwas mehr Wert auf die Audioqualität zu legen, der Klang des Alienware 17 ist durchweg gut.

So lassen sich auch bei leise eingestellten Lautsprechern klangliche Nuancen erkennen - und selbst wenn der Lautstärkebalken jenseits der Mitte steht, ist der Klang immer noch überzeugend. Die maximale Lautstärke reicht zwar nicht ganz aus, um große Räume adäquat zu beschallen und bei zu hohen Einstellungen neigen die Speaker etwas zum Scheppern, bis zu 75% ist der Klang jedoch noch gut. 

Ein richtig tiefes Bassfundament fehlt den Klipsch-Lautsprechern allerdings, wer es gerne wummern hört, sollte Kopfhörer benutzen oder Lautsprecher per Klinkenstecker anschließen. Dafür können sich die Höhen und Mitten durchaus hören lassen, sogar Musik macht mit dem Alienware 17 vergleichsweise viel Spaß. Vergleichsweise, da selbst das beste Notebook bauartbedingt nicht mit hochwertigen Standlautsprechern konkurrieren kann. 

Bei Spielen sind sowohl VoIP-Stimmen als auch andere Geräusche (Explosionen usw.) gut wahrnehmbar. Der Stereoeffekt ist ausreichend breit, so dass der Inhalt gut dargestellt wird - ein Vorteil für die Ortung von Klangquellen und damit ein taktisches Plus in Multiplayer-Shootern wie Battlefield 4.

Das Fehlen eines Surround-Systems mögen wir dem Alienware 17 nicht ankreiden. Lieber gute Stereospeaker als mittelprächtige 5.1-Lautsprecher könnte das Credo lauten. Der Raumklangeffekt von unter dem Notebook angebrachten Speakern darf sowieso angezweifelt werden.

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Da sich leistungsstarke Gaming-Notebooks wie das Alienware 17 unter Last zwangsläufig den Gesetzen der Physik beugen müssen und daher bei maximaler Performance auch viel Energie aufnehmen, verwundert der Einsatz eines 240 Watt starken Netzteiles nicht. Das mit einer Dual-GPU-Lösung ausgestattete Schwestermodell Alienware 18 setzt sogar auf einen Stromlieferanten mit 340 Watt. Und tatsächlich benötigt das Alienware 17 unter Last mehr als 200 Watt.

Interessanter ist da schon der Unterschied zwischen geringer und hoher Last. Und hier haben die Techniker bei Dell gute Arbeit geleistet: Dank Haswells ausgeklügelten Stromsparmechanismen und Nvidias Optimus-Technik nimmt das Notebook im Idle nur 21,8 Watt auf (minimale Helligkeit, WLAN deaktiviert). Bei maximaler Leuchtkraft und aktivem WLAN sind es 29,1 Watt, wird das Energiesparprofil dann noch auf Höchstleistung gestellt, sind es 36,2 Watt - hier greifen nicht mehr alle Energiesparfunktionen, die der Prozessor anbietet.

Anders sieht es aus, wenn das Notebook mit 3D-Programmen konfrontiert wird. Läuft der 3DMark 06, steigt der Energiebedarf auf knapp 120 Watt. Grafisch aufwändigere Spiele wie Crysis 3 dürften diesen Wert allerdings toppen, wenngleich sie nicht an den im Alltag eher unrealistischen Spitzenwert von 204,7 Watt heranreichen (Furmark + Prime). Aktuell reizt kein Spiel die Komponenten derart stark aus wie diese Kombination aus Hardware-Quälern.

Alle Verbrauchswerte wurden mit aktiver Notebook-Beleuchtung ermittelt. Wer auf die bunten Lichteffekte verzichten kann, dürfte noch ein paar Watt einsparen.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.6 Watt
Idle 21.8 / 29.1 / 36.2 Watt
Last 10.3 / 204.7 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Classic Test
Classic Test
Laufzeit Metro: Last Light
Laufzeit Metro: Last Light

Angesichts von 86 Wattstunden verdient der Akku das Prädikat "potent". Der Energielieferant sorgt im Idle dank guter Energiesparoptionen für eine Laufzeit von über vier Stunden. Da es sich beim Alienware 17 nicht um ein Ultrabook mit Anspruch auf ganze Arbeitstage ohne Netzstrom handelt, ist dieser Wert mehr als vorzeigbar. 

Regeln wir die Displayhelligkeit hoch und aktivieren das Funkmodul, erreicht das Notebook in unserem WLAN-Test (bei dem alle 40 Sekunden die Website getauscht wird) eine Laufzeit von 2:36 Stunden. Ebenfalls kein schlechter Wert für einen Boliden wie das Alienware 17.

Sobald Leistung gefordert wird, muss das Notebook allerdings tricksen, um halbwegs brauchbare Laufzeiten zu generieren. So hält das Notebook sowohl im Classic Test des Battery Eaters als auch beim Spielen von Metro: Last Light nur knapp eine Stunde durch. Dabei ist die Grafikleistung - wie bereits erwähnt - stark verringert. 

Im Hinblick auf den Strombedarf ist der niedrige GPU-Takt aber durchaus eine sinnvolle Maßnahme, schließlich wäre ein Notebook mit einer Laufzeit von wenigen Minuten kaum nutzbar.

Unpraktisch: Da der Akku im Gerät verschraubt ist, lässt er sich nur mit gehörigem Aufwand entfernen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 15min
Surfen über WLAN
2h 36min
DVD
2h 45min
Last (volle Helligkeit)
0h 57min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Alienware 17 ist in dunklen Räumen besonders beeindruckend
Das Alienware 17 ist in dunklen Räumen besonders beeindruckend

Gaming-Notebooks polarisieren. "Teuer", "unnütz" und "sowieso nicht für unterwegs geeignet" sagen die einen. "Praktisch, handlicher als ein Desktop und perfekt für die LAN" sagen die anderen. Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen.

Mit einem Ultrabook wird wohl niemand das Alienware 17 verwechseln, für Geschäftsreisen sollte es dann doch ein etwas schmaleres Modell sein. Wer aber nur wenig Platz zur Verfügung hat und sein Gaming-Equipment nach dem Zocken bequem in die Schreibtischschublade räumen möchte, der findet mit dem Alienware 17 ein gut ausgestattetes und hochwertig verarbeitetes Notebook, das den Desktop hervorragend ersetzen kann.

So richtig mobil ist das Gerät mit seinen 4,4 Kilogramm (ohne Netzteil) nicht, die Akkulaufzeit unter Last spricht ebenfalls gegen einen längeren Außeneinsatz. Als Desktop Replacement zeigt sich das Notebook jedoch von seiner Schokoladenseite.

Sowohl bei den Anschlüssen als auch bei den Wartungsoptionen hat Alienware mitgedacht. Das Innenleben ist bequem erreichbar, das Notebook mit wenigen Handgriffen leicht aufzurüsten, wenn die verbaute Hardware nicht mehr ausreicht. Die Lichteffekte sind Ansichtssache, dürften der Zielgruppe aber durchaus gefallen.

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten - in diesem Fall stammt der Schatten nicht von den zahlreichen LEDs, sondern offenbart sich in Form des durchschnittlichen Displays und einiger anderer "Kleinigkeiten" wie dem GPU-Throttling bei sehr hoher Last.

Was bleibt, ist ein gut verarbeitetes und extrem flottes Gaming-Notebook der Spitzenklasse. (Fast) jedes aktuelle Spiel läuft mit mindestens 40 FPS in hohen Details und der nativen Full-HD-Auflösung. Wer bereit ist, eine entsprechend hohe Summe auszugeben, wird bei der Performance nicht enttäuscht.

Gegenüber seinem direkten Vorgänger, dem Alienware M17x R4, fällt die höhere Performance positiv auf. Auch das MSI GT70 schlägt Alienware in vielen Punkten. Härtester Konkurrent bleibt das Asus G750JH.

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Alienware 17, Testmuster zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Alienware 17, Testmuster zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Datenblatt

Alienware 17 (Haswell)

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
16384 MB, 4x 4096 MB SO-DIMM DDR3-RAM PC3-12800 (1600 MHz), 4 Slots
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 780M - 4096 MB, Kerntakt: 823 MHz, Speichertakt: 1250 MHz, GDDR5, Forceware 326.45, Optimus
:: Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, LG Philips LP173WF1, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Liteonit LMT-256M6M, 256 GB mSATA-SSD + WDC Scorpio Black WD7500BPKT-75PK4T0, HDD @ 7200 U/Min, 750 GB
:: Soundkarte
Realtek ALC668 @ Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
4 USB 3.0, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x 3,5 mm Klinke Mikrofon, 1x 3,5 mm Klinke Kopfhörer, 1x 3,5 mm Klinke Headset mit Mic, Card Reader: 9-in-1, Sensoren: HDD-Fallsensor,
:: Netzwerkverbindungen
Qualcomm Killer e2200 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Broadcom 802.11ac (n ac), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRWBD CA40N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 48 x 414 x 299
:: Gewicht
4.244 kg Netzteil: 0.814 kg
:: Akku
86 Wh Lithium-Ion, 8 Zellen
:: Preis
2464 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 8 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 2 MP (Full-HD) mit zwei digitalen Mikrofonen, Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 240 Watt, Quick Start Guide, Sicherheitshinweise, Ressourcen-DVD, Application-DVD, Alienware Command Center, AlienFX, AlienTouch, AlienFusion, AlienAdrenaline, Alienware TactX, PowerDVD 10, 12-48 Monate Garantie

 

Nichts für den täglichen Transport...
Nichts für den täglichen Transport...
...aber dennoch tauglich für den Außeneinsatz
...aber dennoch tauglich für den Außeneinsatz
Praktisch: HDMI In und Out sowie DisplayPort
Praktisch: HDMI In und Out sowie DisplayPort
Weiter lässt sich das Alienware 17 nicht aufklappen
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Wuchtig und unhandlich, jedoch sehr leistungsstark
Wuchtig und unhandlich, jedoch sehr leistungsstark
Unserem Testgerät diente ein 240-Watt-Netzteil
Unserem Testgerät diente ein 240-Watt-Netzteil
An Anschlüssen mangelt es nicht
An Anschlüssen mangelt es nicht
Bombensicher: Die Verpackung des Alienware 17
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Der Akku ist nicht ohne Bastelei wechselbar
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Dieses Kabel muss gelöst werden
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Dafür ist eine weitere HDD oder SSD kein Problem
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Auch an die Schrauben für die zusätzliche Festplatte wurde gedacht
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Wo CPU und GPU sich treffen, wird es warm
Wo CPU und GPU sich treffen, wird es warm
Die Lüfter führen die Abwärme recht gut ab
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Auf der Rückseite befinden sich zwei große Lüftungsschlitze
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Der WLAN-Adapter ist bereits für 802.11ac geeignet
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Zwei RAM-Module sind vom Boden aus zugänglich, zwei liegen unter dem Keyboard
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Die Wartungsklappe ist leicht zu öffnen
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Anschließend erreicht man fast das gesamte Innenleben
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Die Wartungsoptionen des Alienware 17 sind vorbildlich
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Sogar das Blu-ray-Laufwerk ist leicht erreichbar
Sogar das Blu-ray-Laufwerk ist leicht erreichbar
Das Slot-In-Laufwerk arbeitet zuverlässig und leise
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Treiber, Anleitungen - ein wenig Zubehör im voluminösen Karton
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Hier steht alles im Zeichen des Aliens...
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...sogar wenn die Beleuchtung deaktiviert ist
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Ein wenig Eigenwerbung sei dem Hersteller gegönnt
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An LEDs wurde definitiv nicht gespart
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Das Keyboard ist in vier Leuchtzonen unterteilt
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Diese lassen sich recht frei konfigurieren
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Dabei macht das Keyboard auch unbeleuchtet einen sehr guten Eindruck
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In der Nacht greift man nicht daneben
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Wer's mag: ungewöhnliche Farbkombinationen
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Klassisches Blau sieht noch am besten aus
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Das zeigt sich auch bei den Makrotasten
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Gleiches gilt für das restliche Numpad
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Auch der Powerschalter ist beleuchtet
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Das Touchpad übertreibt es fast
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Netzteil: 240 Watt und trotzdem recht dünn
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Hier die Rückseite des Netzteils
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Das Powerkabel leuchtet beim Einstecken
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Das Netzteil ist etwas größer als eine normale Blu-ray-Box
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HD-Webcam und Mikrofone im Displayrahmen
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Pummelig: Dient notfalls auch als Nahkampfwaffe
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Das matte Display macht seinen Job auch im Freien gut
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Trotz unhandlicher Ausmaße wirkt das Alienware 17 durchaus elegant
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Schützt die Investition: Kensington-Lock
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Voll aufgeklappt
Voll aufgeklappt
Gamer, in die Sonne! Im Herbst droht auch kein Sonnenbrand
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Die Cursortasten sind leicht abgesetzt
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In dunklen Räumen ist das Notebook nur schwer zu übersehen
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Die Displayscharniere sind robust ausgelegt
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Für überraschend guten Klang sorgen Stereolautsprecher von Klipsch
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Erwähnten wir bereits das beleuchtete Touchpad?
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Die Kommandozentrale eines Raumschiffes dürfte kaum anders aussehen
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Auf Wunsch pulsiert diese Leiste beim Eintreffen von eMails
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Das Display ist vor allem bei weißen Inhalten blaustichig - hier im Vergleich zu einem neutraleren Desktop-Monitor
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Pricerunner n.a.

Pro

+Vorbildliche Wartungsmöglichkeiten
+Hochwertige Verarbeitung
+Gute Lautsprecher
+Enorme Leistung
 

Contra

-Softwareausstattung könnte besser sein
-GPU drosselt unter Last
-Nur TN-Panel

Shortcut

Was uns gefällt

Leistung satt mit toller Verarbeitung. So muss ein Gaming-Notebook aussehen!

Was wir vermissen

Ein etwas besseres Display und eine weniger sprunghafte Lüftersteuerung wären nett.

Was uns verblüfft

Alles so bunt: Mit dem Alienware 17 braucht der Partykeller keine Diskobeleuchtung mehr.

Die Konkurrenz

MSI legt mit dem GT70 vor, Asus steigt mit dem G750JH ins Rennen. Im direkten Vergleich wirkt das Alienware allerdings durchdachter. Auch der Vorgänger Alienware M17x R4 fällt gegenüber dem aktuellen Modell zurück.

Bewertung

Alienware 17 (Haswell)
19.03.2014 v4
Dennis Ziesecke

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
88%
Pointing Device
89%
Konnektivität
82 / 91 → 90%
Gewicht
47 / 66 → 66%
Akkulaufzeit
72%
Display
80%
Leistung Spiele
94%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
80 / 95 → 84%
Lautstärke
70 / 90 → 78%