Test MSI GT660R Notebook

Sebastian Jentsch, 23.08.2010

Turbo-Gamer. Performance & Akustik vom Feinsten, verspricht der über 2K teure 15.6-Zoller. Ein Turbo-Schalter übertaktet den Core i7-740QM sowie die GeForce GTX 285M. 12.800 3DMarks06 und RAID 0 lassen Performance-Fans aufhorchen.

MSI GT660R-i74129BLW7P: HighEnd Gamer mit fulminanter Ausstattung und starker Turbo-Leistung?
MSI GT660R-i74129BLW7P: HighEnd Gamer mit fulminanter Ausstattung und starker Turbo-Leistung?

MSI gehört eigentlich nicht zu der kleiner werdenden Riege von Premium-Herstellern, die hin und wieder einen Laptop für über 2.000 Euro in die Regale stellen. Der Hersteller machte sich in den Reihen der mobilen Spiele-Fans eher durch aggressive Preise für gut ausgerüstete Notebooks einen Namen. Die jüngsten Beispiele hierfür sind das GE600-i5447W7P (ATI HD 5730 für 800 Euro) oder das GX640-i5447LW7P (HD 5850 ab 1.050 Euro). Schwachpunkte bei den MSI-Gamern waren typischerweise die Eingaben, die Lautstärke oder die Verarbeitung.

Mit dem GT660R-i74129BLW7P stellt sich nun das Gaming-Premium-Modell des Herstellers vor. Es muss einiges auf dem Kasten haben, denn zum Preis von 2.200 Euro werden nur sehr anspruchsvolle Kunden ihr Konto plündern. Besonderheiten sind die zwei 500 GB Festplatten im RAID 0 Verbund (Geschwindigkeit), die äußerst starke Geforce GTX 285M Grafikkarte, der Turbo-Schalter zum Übertakten von CPU und GPU, sowie das eingebaute Soundsystem von Dynaudio (2.1).

Wir prüfen in diesem Test, ob der hohe Preis gerechtfertigt ist. Kann MSI die Schwächen der günstigeren GT-, GE- und GX-Modelle abschütteln und das Non-Plus-Ultra Gaming-Notebook hinstellen? Alle Informationen in unserem ausführlichen Test.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

MSI-Logo in Hochglanz-Einfassung
MSI-Logo in Hochglanz-Einfassung
Lautsprecher-Design
Lautsprecher-Design
Deckel auf 180 Grad zu öffnen
Deckel auf 180 Grad zu öffnen

Beim Anblick des GT660R denken wir sofort: Versucht hier jemand, der Asus G-Serie Konkurrenz zu machen? Die kantige, wuchtige Formsprache, die FX-Elemente und die überdeutliche Keilform des Chassis sprechen dafür. Von einem Abklatsch ist der Hersteller aber weit entfernt. Die rote Umrandung der Sondertasten (über Tastatur), die silberroten Lautsprecher und das chromfarbige Touchpad tragen dick auf und betonen die spielerischen Aspekte dieses Laptops.

Der ausreichend stabile Deckel hat keine plane Fläche, sondern spitzt sich zum MSI-Logo hin leicht zu. Diese markante Form einer stumpfen Ecke setzt sich in der Display-Rahmung, auf der Handauflage und dem Touchpad fort. Das Logo auf dem Deckel wird ebenso beleuchtet, wie die Lufteinzüge an der Frontseite und die silbernen Streifen am Deckel (rechts+links+Fläche) und an der Handauflage (rechts+links). Auf den Außen-Fotos sind diese Bereiche als silberne Zierstreifen erkennbar. Hinter dem Kunststoff sitzen jedoch LEDs, welche orange leuchten.

Die 3.5 Kilogramm schwere Konstruktion ist nicht so steif gebaut, wie es ihre Wuchtigkeit vermuten lässt. Mit zwei Händen können wir das Chassis geringfügig verbiegen, was aber kein Knarren nach sich zieht. Kein Areal gibt auf Druck deutlich nach, lediglich der Bereich über den Tasten (Sondertasten Turbo etc.) lässt sich ein winziges Stück eindellen.

Das Waben-Muster auf der Handauflage lässt gute Griffigkeit vermuten. Dem ist aber nicht so, es befindet sich unter einer glatten Lackierung. Beim Testgerät waren es eher die unzähligen Aufkleber, die den Händen eine gewisse Griffigkeit gaben. Das Thema Hochglanz ist ein besonderes für den GT660R. Die schwarzen Flächen (auch Tastenzwischenräume) ziehen Fingerabdrücke, Fusseln und Staub an. Das schreit ständig nach einem Poliertuch, welches noch nicht einmal zum Lieferumfang gehört.

Die feste Einhängung der Displayscharniere ist lobenswert. Sie halten den schweren Deckel wackelfrei in Position (kein Nachwippen), sind steif mit dem unteren Gehäuse verbunden und öffnen sich auf bis zu 180 Grad. Dies kann für den Einsatz mit einem externen Monitor vorteilhaft sein. Der Deckel lässt sich problemlos einhändig öffnen, obwohl die Scharniere sehr straff sind. Das hohe Gewicht hält die Base Unit am Boden.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

2 x USB 3.0
2 x USB 3.0

MSI-Laptops empfehlen wir oft wegen ihrer reichhaltigen Bestückung mit Anschlüssen. Das GT660R lässt sich daher nicht lumpen und bringt zwei USB 3.0 Ports sowie ExpressCard54 mit (Erweiterungskarten). Die Anschlüsse sind an den drei Seiten des Notebooks verteilt, was auch die Rückseite einschließt. Deren Nutzung für eSATA, HDMI, VGA, Power und Ethernet ist erfreulich, denn es mindert das Kabelchaos auf dem Schreibtisch. Alle sperrigen Kabel sind damit aus dem Sichtkreis verbannt, lediglich USB und Audio verbleiben an den Seiten.

Die vier Audio-Anschlüsse erlauben je nach Belieben den Anschluss einer 7.2 Heimanlage (analog) inklusive SPDIF (optisch). Die Software der Realtek-Soundkarte erfragt beim Anschließen den Lautsprecher-Typ (Center, Rear, Subwoofer).

Frontseite: keine Anschlüsse
Frontseite: keine Anschlüsse
Linke Seite: 2xUSB 3.0, Kartenleser, USB 2.0, ExpressCard54
Linke Seite: 2xUSB 3.0, Kartenleser, USB 2.0, ExpressCard54
Rückseite: Kensington, AC, RJ45, VGA, eSATA, HDMI
Rückseite: Kensington, AC, RJ45, VGA, eSATA, HDMI
Rechte Seite: 7.1 Analog Audio inkl. SPDIF, USB, Blu-Ray Combo Laufwerk
Rechte Seite: 7.1 Analog Audio inkl. SPDIF, USB, Blu-Ray Combo Laufwerk

Die LED-Lichteffekte kennen nicht nur den Zustand On und Off. Per MSI LED Manager kann der Nutzer die LEDs im Audio Synchronize Mode je nach Rhythmus flackern lassen. Der Modus Sound Source lässt bei Links-Rechts Stereo-Effekten die LEDs je nach Quelle des Geräusches aufleuchten. Das LED Licht wird sich also nach der Richtung des Klangs richten. Das ist noch nicht alles: Im Alienware Style lässt der Modus „Breathe“ die LEDs im Standby „atmen“ (dimmen-aufhellen). Farben sind aber nicht einstellbar.

Leuchteffekte: Rechts/Links der Handauflage,
Leuchteffekte: Rechts/Links der Handauflage,
rechter/linker TFT-Rand,
rechter/linker TFT-Rand,
Frontseite (2x) und
Frontseite (2x) und
auf dem Deckel
auf dem Deckel

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Während der Hersteller bei Design und Technik an allen Ecken und Enden gefeilt hat, begegnen uns handelsübliche freistehende Tasten auf der Tastatur. Die Tasten liegen wie Tabletten auf einer glänzend schwarzen Unterlage, was durch den großen Tastenzwischenraum betont wird. Leider krankt die Eingabe an einem schwammigen Anschlag und einigen winzigen Tasten (Enter, rechte Shift). Die Pfeiltasten sind schmaler als die Buchstaben und wurden ohne räumliche Absetzung unter die Enter-Taste gequetscht. Fehleingaben werden beim hektischen Zocken die Folge sein.

Einige Tasten sind speziell für Spieler markiert. Das sind WASD (Richtungen) und die Pfeiltasten (auch Ziffernblock). Druckpunkt und Tastenhub sind deutlich, doch der schwammige weil federnde Anschlag bereit keine Freude.

Touchpad

Das Synaptics TouchPad (V6.2) gehört laut Versionsnummer zur neusten Touch-Generation. Neu oder bisher nicht aufgefallen ist der EdgeMotion-Bereich, der die Ränder des Pads abbildet. EdgeMotion soll die Zeigerbewegung über große Strecken erleichtern, indem bei Erreichen der Ränder die Mausbewegung automatisch fortgesetzt wird. Schnelligkeit und Größe der Randbereiche sind einstellbar. Überzeugen kann uns diese Funktion nicht, für Spieler wird das Mousepad ohnehin keine große Rolle spielen.

Multitouch typisch ist das Zoomen oder Rollen mit zwei Fingern möglich. Eine horizontale und vertikale Scrollbar an der rechten und unteren Seite des Pads hilft konservativen Nutzern bei der Steuerung.

Das Pad besitzt eine glatte Kunststoff-Oberfläche, die je nach Geschmack als etwas zu glatt oder genau richtig eingestuft werden kann. Bewegungen führt es zügig aus, aber es ist nicht bis in die Ränder sensibel. Die Maustasten benötigen einen hohen Druck und klicken deutlich hörbar. Die Tasten haben jeweils außen einen sehr deutlichen Hub, je weiter wir innen tippen, umso mehr Kraft müssen wir bei einem geringer werdenden Hub aufwenden.

Der wichtigste Bereich für den ambitionierten Zocker ist die Touch-Leiste über den Tasten. Hier kann das Lieblingsspiel aufgerufen werden (P1 programmierbar) oder der Turbo für CPU & GPU aktiviert werden. Wer denkt, sein GT660R könnte sich überhitzen, der lässt den Lüfter auf Knopfdruck auf höchster Stufe laufen. Bluetooth, WLAN und die Lichteffekte können an dieser Stelle aktiviert werden. Zu guter Letzt schaltet die Taste Eco zwischen den MSI-Energiemodi um (Gaming, Movie, Presentation, Office, TurboBattery, Eco Off).

Tastatur
Tastatur
Ziffernblock
Ziffernblock
freistehende Tasten
freistehende Tasten
Touchpad
Touchpad
Pad-Tasten
Pad-Tasten
Sondertasten (Turbo etc.)
Sondertasten (Programm, Turbo, Cooler Boost, WLAN, BT, Eco, FX)

Display

Wie wir testen - Display

Die Full-HD Anzeige des MSI GT660R löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten hoch auf. Das sorgt für eine sehr gute Übersicht auf der Anzeige, die besonders bei der Verwendung mehrerer Programmfenster hilft. Das AUO-Panel (Typ B156HW01 V5) wurde nicht entspiegelt. Für den Anspruch eines Multimedia- und Spiele-Notebooks ist diese Eigenschaft vertretbar. Farben wirken darauf optisch brillanter, selbst bei schwachen Kontrasten, wie sie das GT660R hat.

Office-Notebooks haben typischerweise einen Kontrast von 150 bis 190:1. Unser Testgerät kann mit 176:1 leider auch nicht mehr bieten. Von einem guten Kontrast kann daher nicht die Rede sein. Ein solcher würde zwischen 400:1 und 1000:1 liegen. Der Kontrast beschreibt den Weißanteil einer schwarzen Fläche. Schwarz sieht also nicht so knackig und dunkel aus, wie es sein könnte. Käufer mit hohen Ansprüchen an knackige Farben werden nicht zufrieden sein. Gerade angesichts des hohen Preises enttäuscht MSI mit diesem schwachen Standard-Kontrast.

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Infos
Maximal: 243 cd/m²
Durchschnitt: 229.4 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 229 cd/m²
Schwarzwert: 1.3 cd/m²
Kontrast: 176:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Wir messen die Helligkeit auf der Bildschirmanzeige und erhalten akzeptable Ergebnisse. Im Durchschnitt liegt die Luminanz bei 229 cd/m². Die Ausleuchtung durch LEDs ist mit 92 Prozent sehr gleichmäßig. In Innenräumen benötigen Nutzer höchstens 150 cd/m². Der Luminanz-Überhang könnte bei Sonnenlicht von Vorteil sein.

Wer mit dem GT660R in die Sonne geht, der hat nicht viel Freude. Einerseits werden Fusseln und Staub auf den glänzenden Flächen jetzt besonders sichtbar. Andererseits fehlt dem Panel eine Anti-Reflexions-Aufrauhung (Entspiegelung). Die Luminanz von maximal 243 cd/m² kämpft zwar gegen, bei direktem Licht hat das Panel aber kaum Chancen. Wer draußen Surfen oder Spielen will, der muss sich zumindest Schatten suchen.

Außeneinsatz mit Reflexion
Außeneinsatz mit Reflexion
Ansicht von Seitlich, Sonne direkt
Ansicht von Seitlich, Sonne direkt
Ansicht seitlich, Sonne indirekt
Ansicht seitlich, Sonne indirekt

Gute Blickwinkel braucht ein Spiele-Notebook, damit Gamer von Seitlich oder Oben Farben klar und sauber ohne Verfälschungen erkennen. Dieses Hochwertigkeits-Kriterium kann MSIs GT660R nicht erfüllen, die Toleranz der Blickwinkel ist so gering wie bei den meisten 08/15 Office-Notebooks.

Die vertikalen und horizontalen Blickwinkel sind gleichermaßen schlecht. Horizontal können die Augen bis zu 40 Grad abweichen, dann dunkelt die Anzeige ab und Farben verfälschen. Wer bei dieser Abweichung von Unten oder Oben in die Anzeige blickt, der erlebt bereits massiv invertierte Farben. Vertikal beginnen die Verfälschungen schon bei 10 Grad Abweichung. Das Bild dunkelt ab und die Farben waschen aus.

Blickwinkel MSI GT660R-i74129BLW7P
Blickwinkel MSI GT660R-i74129BLW7P

MSI bestückt sein Gaming Flaggschiff mit dem selten eingesetzten weil teuren Intel Core i7-740QM (378 US Dollar / 1000er Stückpreis). Der High-End Quad-Core Prozessor hat einen relativ geringen Grund-Takt (1.73 GHz) aber einen sehr hohen Turbo-Takt (2.93 GHz). Der 740QM besitzt 256 KB Level1 Cache und 6 MB Level3 Cache. Die TDP liegt wie bei seinem Schwestermodell 720QM (4 x 1.60 GHz) bei 45 Watt.

Intel Turbo-Boost heißt dynamische Übertaktung nach Anwendungsbedarf. Dabei werden einzelne Kerne des Prozessors (auch die vier virtuellen Threads) vollautomatisch übertaktet. Dadurch soll den Anwendungen immer genau die Leistung zur Verfügung stehen, die gerade gebraucht wird. Damit spielt es bei einer i7-CPU keine Rolle, ob ein Programm oder Spiel Multi-Core fähig ist oder nicht.

Hyper-Threading ergänzt die vier physischen Kerne durch vier virtuelle Threads. Anwendungen können daher auf bis zu acht Kerne zugreifen. In diesem Fall takten aber nicht alle acht mit 2.93 GHz, sondern eher mit 1.9 GHz. Nur wenn ein einzelner Kern den kompletten Rechenaufwand übernimmt und der TDP nicht anderweitig ausgelastet ist, dann steigt sein Takt auf das Maximum von 2.93 GHz.

Zur Seite stehen dem Core i7-740QM stolze 12 GB DDR3 Arbeitsspeicher. Diese Maximal-Menge sitzt auf drei RAM-Slots. Das 64 Bit Betriebssystem Windows 7 Home Premium kann mit dieser großen Speichermenge umgehen. Ob sich diese immense Investition in Hinblick Gaming-Performance auszahlt, bleibt aber fraglich.

Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latency Checker: keine Latenzen im Idle, bei WLAN On/Off und beim Turbo aktivieren/deaktivieren
Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminformationen MSI GT660R-i74129BLW7P

Durch den höheren Grund-Takt und den höheren Turbo-Takt (2.93 statt 2.8 GHz) wird der 740QM schneller rechnen als die Schwester-CPU 720QM. Es wäre aber nicht die MSI-Gaming Elite, wenn nicht noch ein Turbo draufgelegt werden würde. In Betracht der CPU hat dies schon Tradition beim Hersteller. Diesmal muss aber auch die Nvidia GTX 285M in der Turbo Drive Engine+ (TDE+) herhalten.

Kann der Turbo ernsthaft Anwendungen und Games beschleunigen? Wir starten Prime95 (Auslastung aller 8 Threads). Im Normalzustand liegt der Takt, auf dem alle Kerne pendeln, bei 1862 MHz. Mit Turbo steigt die Frequenz leicht auf 1955 MHz (Steigerung 7 Prozent). Cinebench R10 Multi 64 Bit bringt dasselbe Resultat.

Bei inaktivem Turbo lassen wir Cinebench R10 auf einem Kern rechnen und erleben den zu erwartenden Turbo-Takt von bis zu 2.913 MHz. Die Betonung liegt auf „bis zu“, denn die Schwankungen liegen zwischen 2.378 und 2.913 MHz. Beim Drücken des Turbo-Buttons verändert sich erst einmal nichts, wir bemerken aber, dass die Schwankungen jetzt zwischen 2.510 und 3.053 MHz liegen.

De facto haben wir es also mit keiner absoluten aber mit einer durchschnittlichen MHz-Steigerung zu tun. Bezogen auf die maximal erreichbaren 3.05 GHz im Vergleich zu 2.93 GHz ist das eine Erhöhung von vier Prozent. Lächerliches Leistungsplus? Die CPU Benchmarks (Wprime: 404 statt 425 Sekunden, Cinebench R11.5 CPU: 3.34 statt 3.19 Punkte) zeigen tatsächlich nur Vorteile von 5 Prozent gegenüber dem Normalbetrieb.

Ohne Turbo: 8 x 1862 MHz
Ohne Turbo: Multicore 8 x 1862 MHz
Mit Turbo: 8 x 1955 MHz
Mit Turbo: Multicore 8 x 1955 MHz
Ohne Turbo: 1 x 2913 MHz
Ohne Turbo: Single-Core 1 x 2913 MHz
Mit Turbo: 1 x 3053 MHz Cineb.R10
Mit Turbo: Single-Core 1 x 3053 MHz Cinebench R10
Mit Turbo: 1 x 3058 MHz Prime95
Mit Turbo: Single-Core 1 x 3058 MHz Prime95
Mit Turbo: 1 x 2498 MHz SuperPi
Mit Turbo: Single-Core 1 x 2498 MHz SuperPi (Schwankungen ab ..)
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3321
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9547
Cinebench R10 Shading 32Bit
4941
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4132 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
11575 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4141 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
32.01 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.34 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark 058082 Punkte
PCMark Vantage6757 Punkte
Hilfe
5.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.1
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.1
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.8
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9

Auch auf die Anwendungsleistung, ermittelt mit PCMark05 und PCMark Vantage, wirkt sich der Turbo eher unmerklich aus: 6.757 vs. 6.548 Punkte im PCMark Vantage (Steigerung drei Prozent). Die CPU intensiven Sub-Scores wie Productivity (5.601 vs. 5.515) oder Music (6.484 vs. 6.362) steigen durch den Turbo nur dezent an.

Dennoch ist das MSI GT660R alles andere als eine lahme Kiste. Durch den höheren Grund-Takt und den höheren Turbo-Takt (3.05 statt 2.8 GHz) rechnet der 740QM schneller als Notebooks mit 720QM. Diese Geräte liegen je nach Festplatte und GPU bei 4.996 bis 6.392 PCMark Vantage Punkten. Ein Asus G73JH-TZ014V (720QM, HD 5870) oder ein Asus G60J (720QM, GTX 260M), die als Gamer-Konkurrenz bezeichnet werden können, erreichen 6.392 bzw. 6.199 Punkte.

3D Mark
3DMark 0337372 Punkte
3DMark 0518994 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
12840 Punkte
3DMark Vantage6628 Punkte
Hilfe
Seagate Momentus 7200.4 ST9500420AS
Minimale Transferrate: 62.4 MB/s
Maximale Transferrate: 180 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 130 MB/s
Zugriffszeit: 18.9 ms
Burst-Rate: 541.9 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Die Dual-Festplatten (2 x 500 GB Seagate ST9500420AS) am Intel RAID 0 Controller sorgen für eine Lese-Rate von 130 MB/s (Sequentiell HD Tune). Die Seagate Platten drehen mit schnellen 7.200 rpm. Im Vergleich zu konventionellen HDDs (5.400 rpm, zirka 65 MB/s) hat sich der Datendurchsatz fast verdoppelt.

Den PCMark Vantage HDD Sub-Core kann das aber scheinbar wenig beeindrucken, er endet auf guten aber nicht sonderlich starken 3.398 Punkten. Diesen Score erreichen selbst Subnotebooks (Acer Aspire 3810T) und günstige Office-Geräte (Lenovo ThinkPad SL510) mit 5.400 rpm Festplatten.

Der nur durchschnittliche HDD-Score trotz RAID 0 könnte mit der nur Access Time (Bewegung Lese-Schreibköpfe) von 18.9 Millisekunden zusammenhängen. Hierbei ist der RAID 0 Verbund eben nicht schneller als die meisten Standard Notebooks HDDs. Die Lese- und Schreibköpfe der HDD sind im Betrieb auf Grund des lauten Lüfters nicht zu hören.

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Die Nvidia GeForce GTX 285M macht den MSI GT660R zu einem potenten Spiele-Meister. Die High-End Grafikkarte der 200M-Serie und basiert auf dem G92b Kern (wie Desktop GeForce 9800 GTX+) und arbeitet mit 1.024 MB DDR3 Speicher. Sie besitzt 128 Unified Shader, die alle aktiviert sind.

Der GPU-Kern taktet mit 630 MHz (ohne Turbo 600 MHz), der Speicher mit 1020 MHz. Die geringe Erhöhung durch die MSI Turbo Engine+ lässt uns nicht auf eine Steigerung der 3D-Leistung hoffen. Der 3DMark2006 (Turbo On) schließt mit 12.840 Punkten ab (HD 5650: 6.674 Punkte) und zeigt, wie wenig vom Turbo für die Steigerung der Spieleleistung zu erwarten ist: 12.427 3DMarks06 ohne Turbo (drei Prozent Differenz). Bei den folgenden Spielen haben wir in der Stichprobe (Mafia 2) sogar einen marginalen Nachteil durch den Turbo feststellen können.

Anfang 2010 war die GTX 285M die schnellste Single Chip Karte von Nvidia. Sie liegt leicht unterhalb einer Mobility Radeon HD 5870. Heute ist sie von der Fermi GTX 480M abgelöst, welche mit DirectX-11-Support grafische Vorteile bietet und auch schneller rechnet. Wo die Leistung steht, das ermitteln wir mit drei aktuellen Games, sowie den älteren aber anspruchsvollen Benchmarks in World in Conflict und Call of Juarez.

Call of Juarez Benchmark

Schon 2006 wusste Techland, wie man Grafikkarten auf ein Höchstmaß fordert. Der anspruchsvolle Benchmark kann mit Mittelklasse-GPUs (HD 5650, 5750, GT 330M) gerade so flüssig abgespielt werden (zirka 25 fps). Die verbaute GTX 285M lässt sich aber nicht lumpen und bringt 36.5 fps auf den Plan.

Call of Juarez Benchmark
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768high, 4AA36.5 fps

World in Conflict – Benchmark

Das Echtzeit-Strategiespiel ist keine Herausforderung und wird in unseren Testeinstellungen High (DirectX-10, 1.024x768) problemlos bewältigt. 53 fps sprechen eine klare Sprache und lassen viel Luft für eine Erhöhung der Auflösung. Mittelklasse GPUs wie HD 5650 liegen bei zirka 33 fps und lassen keinen Spielraum nach Oben.

World in Conflict - Benchmark
 AuflösungEinstellungenWert
 1024x768High, 2xAA, 2xAF53 fps
 1024x768Medium, 0xAA, 0xAF84 fps
 800x600very low, 0xAA, 0xAF126 fps

Metro 2033

Wer gern in U-Bahn Schächten unterwegs ist, der muss seine Ansprüche und die Details etwas zurücksetzen. Nur in Medium ist ein einwandfrei flüssiges Gameplay mit 41 fps möglich. Wer auf High umstellt, der erlebt ab und an ruckelnde 21 fps. Hier kommt die GTX 285M an ihre Grenzen.

Metro 2033
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080Very High DX11, AAA, 4xAF13.67 fps
 1600x900High DX10, AAA, 4xAF21.37 fps
 1360x768Normal DX10, AAA, 4xAF40.8 fps
 800x600Low DX9, AAA, 4xAF66.3 fps
Metro 2033: High 21 fps
Metro 2033: High 21 fps
Metro 2033: Ultra 13 fps
Metro 2033: Ultra 13 fps
StarCraft 2: Medium 71 fps
StarCraft 2: Medium 71 fps

StarCraft 2

Blizzards Science-Fiction-Echtzeit-Strategiespiel stellt in der Fortsetzung mäßige Anforderungen an die 3DHardware. Selbst mit einer Nvidia GT 330M sind hohe Details (knapp) flüssig spielbar (30 fps Vaio F12Z1E/BI). Die GTX 285M erlaubt dem Nutzer aber auch, das Maximum heraus zu holen: 32.8 fps in Ultra, d. h. in nativem Full HD. Dieser Wert liegt unter einer nagelneuen GTX 480M (Deviltech Fragbook DTX, 37 fps). In hohen und mittleren Einstellungen auf 1.280 x 800 Pixeln (Preset Details/Textures High bzw. Medium) erfassen wir 61 bzw. 71 fps.

StarCraft 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080ultra32.8 fps
 1024x768low184 fps

Mafia 2

Lange von Take 2 Interactive angekündigt, in wenigen Wochen auf dem Markt: Das Epos Mafia II. Die Schießereien im integrierten Benchmark des Demos konnten wir selbst in der Einstellung Ultra (Full HD, High) mit 37 fps flüssig genießen. Nur die GTX 480M (Deviltech Fragbook DTX) holt mit 41 fps ein paar Frames mehr heraus. Die Differenz zur GTX 480M bleibt auch in der Einstellung High erhalten: 21 vs. 31 fps. Mittelklasse GPUs wie HD 5650 (Acer TravelMate 7740G-434G50Mnss, 14 fps) sind weit abgeschlagen.

In Mafia 2 haben wir den Turbo bei High und Ultra einmal abgeschalten und erhielten marginal bessere Ergebnisse. High: 53.6 vs. 52.2 (Turbo Off vs. On) bzw. Ultra 38.4 vs. 36.9 (Turbo Off vs. On).

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, 0xAA, 16xAF36.9 fps
 1360x768high, 0xAA, 16xAF52.2 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF53.8 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF54.9 fps

Spiele Fazit

Die Performance der GTX 285M reicht, um alle aktuellen Spiele (2010) mit mindestens mittlerer Detailstufe flüssig darstellen zu können. Anspruchsvolle Spiele wie Metro 2033 können nicht mit maximalen Details flüssig gezockt werden. Andere und vor allem ältere Spiele stellen jedoch keine Herausforderung dar und laufen zum Teil in Full HD bei maximalen Details (StarCraft 2, Mafia 2).

min. mittelhoch max.
Call of Juarez Benchmark (2006) 36.5fps
World in Conflict - Benchmark (2007) 1268453fps
Metro 2033 (2010) 66.340.821.3713.67fps
StarCraft 2 (2010) 18432.8fps
Mafia 2 (2010) 54.953.852.236.9fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschvolle Emissionen legen wir bei Spiele-Notebooks nicht auf die Goldwaage, denn starke Quadcore CPUs, wie die 740QM, und 75-Watt-GPUs, wie die GTX 285M, geben unter Last sehr viel Wärme ab, die aus dem Gehäuse befördert werden muss.

Damit temperaturempfindliche Spieler direkte Kontrolle auf den Lüfter ausüben können, gibt es einen Lüfter-Schalter (Cooler Boost, neben Turbo-Button). Auf die Leistung/Taktung hat dieser keinen Einfluss, er lässt den Lüfter lediglich konstant mit maximalen Umdrehungen laufen. Dies erzeugt (mit und ohne Last) einen ohrenbetäubenden Lärmpegel von 51.2 dB(A). Weil sich die Lüftung temperaturgesteuert selbst bis auf diese maximalen Umdrehungen regeln kann, ist der Schalter eigentlich sinnlos. Er gibt dem temperaturbesorgten Nutzer aber ein Kontrollgefühl.

Bei unseren Spiele-Benchmarks legt die Lautstärke auf bis zu 42.8 dB(A) zu (Turbo Off, Cooler Boost Off). Wer Turbo und Cooler Boost hinzuschaltet, der erlebt konstant lärmende 50.9 dB(A). Im Stresstest (GPU + CPU) über mehrere Stunden wird das GT660R ohne Cooler Boost und ohne Turbo bis zu 50.6 dB(A) laut. Wer jetzt beides hinzuschaltet, hört konstant rauschende 51.2 dB(A).

Leider ist das MSI GT660R auch im Idle und ohne Turbo nicht leise zu bekommen. Mit aktiviertem Energiesparmodus (Eco Mode Turbo Battery bzw. Höchstleistung) messen wir 35.2 bzw. 38.7 dB(A). Zumindest jetzt sollten Spiele-Fans den Turbo deaktivieren, denn mit selbigem lebt es sich lärmender: 39 bzw. 42.9 dB(A) (Turbo Battery bzw. Höchstleistung).

Lautstärkediagramm

Idle 35.2 / 37.4 / 38.7 dB(A)
HDD 36.1 dB(A)
DVD 38 / dB(A)
Last 42.8 / 50.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)
Stresstest: CPU max. 97 Grad Celsius (Turbo On)
Stresstest: CPU max. 97 Grad Celsius (Turbo On)

Temperatur

Kann der lärmende Lüfter zumindest die Abwärme aus dem Chassis befördern? Im Prinzip ja, die Temperaturgrafiken zeigen lediglich eine punktuelle Überhitzung auf der Unterseite (maximal 59.2 Grad Celsius). Die übrigen Bereiche verbleiben deutlich kühler (24 bis 34 Grad) und erzeugen damit einen passablen Durchschnitt von nur 33 Grad Celsius.

Während des Zockens bleiben die Handballenauflage und die Tastatur mit 26 bzw. 32 Grad angenehm arbeitstauglich. Der Cooler Boost war für die Temperaturmessung im Stresstest aktiviert, weil wir dem GT660R die Chance auf bestmögliche Kühlungsleistung geben wollten. Nutzer sollten beim Spielen die zahlreichen Luftansaugöffnung der Bodenplatte frei halten. Teppich oder Decke sind daher beim Spielen tabu.

Im Idle des Systems (Turbo Off, Cooler Boost Off, Turbo Battery Modus) bleibt das Gehäuse mit 26.3 Grad (Durchschnitt Oberseite) sehr kühl. Die Unterseite ist mit 27 Grad auch nicht schlechter dran. Der vormals wärmste Punkt der Bodenplatte ist jetzt mit 30 Grad nur noch handwarm.

Der Stresstest von 8 Stunden hatte keinen negativen Einfluss auf die Stabilität des Systems (kein Thermal Throttling, kein Absturz). Und dies, obwohl sich die CPU auf bis zu 97 Grad (GPU maximal 82 Grad) erhitzte (Stresstest mit TDE+ On).

Max. Last
 41.8 °C40.9 °C28.8 °C 
 32.2 °C32.8 °C27.9 °C 
 27 °C26.4 °C25.2 °C 
 
30.8 °C41.1 °C59.2 °C
26.1 °C33.6 °C34 °C
24.7 °C25.1 °C24.2 °C
Maximal: 41.8 °C
Durchschnitt: 31.4 °C
 Maximal: 59.2 °C
Durchschnitt: 33.2 °C
Netzteil (max.)  55.6 °C | Raumtemperatur 21.6 °C

Lautsprecher

Als wichtigstes Merkmal kennzeichnet der Hersteller den Klang mit Dynaudio Lautsprechern. MSI hat dabei nach eigenen Angaben an der Position der Lautsprecher / des Subwoofers, deren Leistung, den darstellbaren Frequenzen und der Realtek-Soundkarte (ALC888) optimiert.

MSI integriert de facto ein 2.1 System, also Stereo-Lautsprecher (über Tasten) und einen Subwoofer (Unterseite, hinten). Der Subwoofer ist stets aktiv, nicht nur im Cinema Pro Modus, wie bei anderen MSI-Laptops. Ein solcher Modus ist gar nicht mehr vorhanden.

Das Ergebnis des MSI-Sound-Tunings kann sich hören lassen. Welche Art von Musik wir auch abspielen, Höhen, Tiefen und Mitten werden klar wieder gegeben. Speziell feine, hohe Frequenzen verleiten uns zu Begeisterung. Lediglich Bässe in Rock oder Techno könnten etwas heftiger wirken.

Computerspiele, die für räumliche Effekte optimiert sind, holen beeindruckende Ergebnisse aus den kleinen Boxen heraus. Der Subwoofer bringt die Handauflage zum Vibrieren und der Virtual Surround verortet die Klangquellen (Stimmen, Instrumente, Geräusche) räumlich.

Die Lautstärke ist für einen 15.6-Zoller sehr hoch. Die Membrane beginnen bei maximalem Pegel nicht zu kratzen. Die Qualität des Sounds des GT660R würden wir leicht oberhalb eines Asus N71JV ansetzen (SonicMaster: Altec-Lansing Stereo-Lautsprecher & Subwoofer).

Wer trotzdem externe Boxen an die Soundausgänge anschließen möchte, der nimmt zwei simple Stereo-Boxen oder seine 7.1 Dolby Surround Anlage. Das GT660R bietet vier analoge Audio Ein- und Ausgänge. Der Kopfhörer-Ausgang ist mit SPDIF kombiniert. Hi-Fi Freunde werden sich für das verlustfreie optische SPDIF entscheiden.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Der 15.6-Zoller ist mit einem starken 87 Wattstunden Akku ausgerüstet (7.800 mAh). Dem GT660R nützt das aber wenig, denn seine Komponenten sind selbst im Idle derart Energiehungrig, dass es über eine dreistündige Laufzeit nicht hinausgeht. 182 Minuten hat lediglich unser Reader-Test erreicht, für den die Funkmodule deaktiviert waren und die Luminanz der Anzeige auf niedrigster Stufe dimmte.

Bei einer WLAN-Surf-Session ist nach 2:07 Stunden (127 Minuten) Schluss. Wer lieber Filme anschaut, der kommt über einen durchschnittlich langen Film nicht hinaus. Der DVD-Test ermittelte schwache 109 Minuten, eine Blu-Ray hielt 102 Minuten durch. Die Helligkeit war für diese drei Tests auf zirka 100 cd/m² gesetzt und die Funkmodule waren deaktiviert (Eco Mode: Turbo Battery).

Bis der Spaß nach vollständiger Entladung von vorne beginnt, vergehen drei Stunden. So lange braucht das GT660R zum vollständigen Wiederaufladen des Akkus. Wer unterwegs spielen möchte, der kann sich allenfalls 86 Minuten ohne Steckdose erfreuen (BatteryEater Classic). Im Batteriebetrieb funktioniert der Turbo allerdings nicht.

Laden: 177 Min.
Laden: 177 Min.
Idle/Reader-Test 182 Min.
Idle/Reader-Test 182 Min.
Last: 86 Min.
Last: 86 Min.
WLAN Surfen: 127 Min.
WLAN Surfen: 127 Min.
DVD-Film: 109 Min.
DVD-Film: 109 Min.
Blu-Ray Film: 102 Min.
Blu-Ray Film: 102 Min.
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 02min
Surfen über WLAN
2h 07min
DVD
1h 49min
Blu-ray
1h 42min
Last (volle Helligkeit)
1h 26min

Die kurzen Laufzeiten trotz starkem 7.800 mAh Akku lassen einen hohen Strombedarf in den verschiedenen Zuständen vermuten. Die Messungen mit dem Multimeter bestätigen das. Minimal benötigt das MSI GT660R 31.4 Watt (Idle, maximales Energiesparen). Ein Arbeits-Idle-Szenario mit aktiviertem WLAN und höchster Helligkeit liegt bei 44.6 Watt. Für diese Werte war der Turbo nicht aktiv.

Diese Idle-Energieaufnahme ist im Vergleich zu anderen Notebooks extrem hoch. Wenn Nutzer vergessen, nach einem Spiel den Turbo wieder aus zu schalten, liegt der minimale Idle-Strombedarf bei schwindelerregenden 55.6 bzw. 65.8 Watt (Idle Min bzw. Max).

Wenn der Intel Core i7-740QM und die GTX 285M mit ganzer Kraft rechnen, liegt die Wirkleistung bei stolzen 191 Watt. Ohne den Turbo und die FX-Effekte sinkt der Stromverbrauch auf 172 Watt. Ein solch hoher Stromverbrauch wird aber nicht in 3D-Spielen erreicht. Wir haben die maximale Wirkleistung im Stresstest mit Prime95 und Furmark ermittelt. Während eines 3DMarks06 liegt die Wirkleistung des MSI-Laptops bei 137 Watt, StarCraft 2 verlangt zirka 150 Watt. Turbo, Funkmodule und FX-Beleuchtung waren bei den Messungen aktiviert.

Großen Anteil am Strombedarf hat die Nvidia GTX 285M. Sie allein benötigt unter Last bis zu 75 Watt. Die Quadcore CPU hat einen TDP von 45 Watt. Stromsparende Features wie Nvidia Optimus (Umschaltung auf Intel HD) bietet das MSI GT660R nicht, weil die 740QM-CPU keine integrierte GPU besitzt. 75 + 45 = 120 Wo kommen die restlichen 50 bzw. 70 Watt (Turbo) her? Das TFT benötigt ziemlich genau 10 Watt, FX-Effekte und Funkmodule machen vier Watt aus. Damit verbleiben für das System inklusive den beiden RAID 0 Festplatten (7.200 rpm) 38 Watt (ohne Betrachtung des Turbo).

Vergleichbar ausgerüstete Laptops wie das Deviltech Devil 9700 DTX (15.6-Zoll, GTX 280M, i7-820QM) geben sich zwar sparsamer, dem Credo Green IT genügen sie aber auch nicht. Im Idle braucht das Devil 9700 DTX 53.5 Watt (minimal) und im Stresstest 142.7 Watt (maximal). Wenn wir jetzt die zwei HDDs und die stärkeren GPU in Betracht ziehen, dann hat unser Testgerät MSI GT660R einen realistischen Energiebedarf. Alle Messungen wurden bei entnommenem Akku ausgeführt.

Das 150 Watt Netzteil erscheint vor dem Hintergrund des maximal möglichen Verbrauchs unterdimensioniert. Dennoch erwärmte es sich beim Stresstest über mehrere Stunde nicht stärker als 55.6 Grad Celsius.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.5 / 1.1 Watt
Idle 31.4 / 41.8 / 44.6 Watt
Last 137.4 / 191 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

MSI GT660R: HighEnd Konfiguration mit schwachem Display
MSI GT660R: HighEnd Konfiguration mit schwachem Display

Das MSI GT660R-i74129BLW7P bringt äußerst starke Gaming-Hardware in den 15.6-Zoll Formfaktor. Von Handlichkeit kann aber nicht die Rede sein, denn das 3.5 Kilogramm schwere, aber stabile Chassis ist sehr wuchtig und hat die Dimensionen eines 16.4-Zollers.

Spieler werden das verschmerzen, denn Core i7-740QM (4 x 1.73GHz), 12 GB DDR3 RAM, zwei 500 GB Festplatten im RAID 0, ein Blu-ray (BD-ROM) Laufwerk und schließlich eine GeForce GTX285M (1.024 MB) lassen das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Die Konfiguration zeigt sich für Spiele und Anwendungen äußerst potent, wenn auch die RAID 0 HDDs nicht die ultimative Geschwindigkeit leisten (nur durchschnittliche Access Time). Spiele-Fans können aber jedes aktuelle Spiel auf den GT660R loslassen und es sollte mindestens in mittleren Einstellungen flüssig spielbar sein. Aktuelle Spiele wie StarCraft 2 oder Mafia 2 sind sogar in der nativen Full HD Auflösung bei Details High flüssig spielbar.

Entzückt zeigten wir uns vom Dynaudio-Soundsystem, das durch Ausgewogenheit, klare Tonlagen und Lautstärke überzeugte. Musik-Freunde und Spieler werden daran Freude haben. Weniger überzeugend war die Turbo Drive Engine+ (TDE+). Der um fünf Prozent erhöhte Turbo-Takt bringt eine messbare aber kaum fühlbare Mehrleistung von fünf Prozent. Das Spiel Mafia 2 reagierte sogar marginal negativ auf den CPU/GPU-Turbo. Der Grafik-Kern ist lediglich um 30 MHz übertaktet, was keinen messbaren Nutzen bringt.

Bombiger Gamer aber kein Sehr Gut? Für ein Sehr Gut in unserer Bewertung reicht es für MSIs Elitegamer nicht, was an der hohen Lautstärke, dem schlechten Display (geringer Kontrast, kleine Blickwinkel) und der geringen Akkulaufzeit liegt. Hinzu kommt eine hohe Idle- & Last-Energieaufnahme, die jenseits von Gut und Böse liegt (31.4 bzw. 172 Watt / Turbo 191 Watt).

Zum Kauf können wir den MSI GT660R-i74129BLW7P nur bedingt empfehlen, denn der Preis von derzeit 2.199 Euro ist einfach deutlich höher als der eines MSI GX740-i7247LW7P (zirka 1.500 Euro) oder eines Asus G73JH-TZ014V (zirka 1.650 Euro) mit gleicher bzw. vergleichbarer GPU und minimal schwächerer 720QM-CPU. Der Mehrwert durch Dynaudio-Sound, Blu-Ray, RAID 0 HDDs, 12 GB RAM, 2xUSB 3.0, Turbo und Full HD Anzeige ist natürlich vorhanden. Interessenten müssen abwägen, ob sie die kompletten HighEnd Merkmale wirklich benötigen. Spannender sind hier ev. die günstigeren Varianten des GT660R.

MSI GT660R-i74129BLW7P: Die Turbo Engine steigert die CPU-Leistung nur um zirka fünf Prozent, die GPU-Performance ändert sich trotz leichter Übertaktung (30 MHz Kern) nicht.
MSI GT660R-i74129BLW7P: Die Turbo Engine steigert die CPU-Leistung nur um zirka fünf Prozent, die GPU-Performance ändert sich trotz leichter Übertaktung (30 MHz Kern) nicht.
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Im Test: MSI GT660R-i74129BLW7P, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  MSI GT660R-i74129BLW7P

Datenblatt

MSI GT660R-i74129BLW7P

:: Prozessor
Intel Core i7-740QM 1.73 GHz @ 3.05 GHz (Intel Core i7)
:: Mainboard
Intel PM55
:: Speicher
12288 MB, PC3 10600 (1333 MHz)
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 285M - 1024 MB, Kerntakt: 630 MHz, Speichertakt: 1020 MHz, DDR3, 258.96
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, AUO B156HW01 V5, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Seagate Momentus 7200.4 ST9500420AS, 500 GB 7200 U/Min Intel RAID Controller 2x500GB (Raid 0)
:: Soundkarte
Realtek ALC888/1200 @ Intel Ibex Peak PCH - High Definition Audio Controller
:: Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 4 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 eSata, Audio Anschlüsse: 7.1 Kanal Sound analog + SPDIF, Card Reader: SD/MMC/MS/MS-PRO,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel WiFi Link 1000 BGN (b g n ), 2.1+EDR Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST BDDVDRW CT21N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 55 x 396 x 269
:: Gewicht
3.5 kg Netzteil: 0.779 kg
:: Akku
87 Wh Lithium-Ion, 7800mAh 11.1V BTY-M6D
:: Preis
2299 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 720p HD-Webcam, 24 Monate Garantie, Dynaudio High-End-Soundsystem, CPU+GPU Turbo-Button

 

und die Touch-Leiste
und die Touch-Leiste
mit Turbo- und Cooler Boost Taste (etc.) interessant.
mit Turbo- und Cooler Boost Taste (etc.) interessant.
MSI lässt sich bei den Anschlüssen nicht lumpen,
MSI lässt sich bei den Anschlüssen nicht lumpen,
ein ExpressCard54 ist ebenso dabei,
ein ExpressCard54 ist ebenso dabei,
wie vier analoge Ausgänge (7.1 Sound) inkl. SPDIF.
wie vier analoge Ausgänge (7.1 Sound) inkl. SPDIF.
Anschlüsse auf der Rückseite vermindern das Kabel-Chaos
Anschlüsse auf der Rückseite vermindern das Kabel-Chaos
(eSATA, HDMI, VGA, AC, Ethernet),
(eSATA, HDMI, VGA, AC, Ethernet),
und das Blu Ray Combo Laufwerk spielt Filme auch von der blauen Disk ab.
und das Blu Ray Combo Laufwerk spielt Filme auch von der blauen Disk ab.
Die Frischluft wird unter anderem frontseitig angesaugt
Die Frischluft wird unter anderem frontseitig angesaugt
und seitlich (links)
und seitlich (links)
wie rückwärtig wieder ausgeblasen.
wie rückwärtig wieder ausgeblasen.
Hier hat der Hersteller wohl noch eine SLI-Version geplant.
Hier hat der Hersteller wohl noch eine SLI-Version geplant.
Auf der stabilen Bodenplatte
Auf der stabilen Bodenplatte
befinden sich weitere Ansaugöffnungen.
befinden sich weitere Ansaugöffnungen.
Diese sollten bei hoher Last unbedingt freigehalten werden.
Diese sollten bei hoher Last unbedingt freigehalten werden.
Hierfür sorgen auf dem Schreibtisch große Standfüße.
Hierfür sorgen auf dem Schreibtisch große Standfüße.
Der Akku muss im Betrieb am Netz nicht zwangsläufig eingelegt sein.
Der Akku muss im Betrieb am Netz nicht zwangsläufig eingelegt sein.
Er hat eine sehr hohe Kapazität von 7.800 mAh.
Er hat eine sehr hohe Kapazität von 7.800 mAh.
Das 150 Watt Netzteil sollte immer dabei sein,
Das 150 Watt Netzteil sollte immer dabei sein,
denn im Office-Betrieb hält der Akku nicht länger als zwei Stunden durch.
denn im Office-Betrieb hält der Akku nicht länger als zwei Stunden durch.
Das Netzteil ist 779 Gramm schwer.
Das Netzteil ist 779 Gramm schwer.
Recovery-Datenträger gibt es nicht, dafür aber das Spiel Assasins Creed 2.
Recovery-Datenträger gibt es nicht, dafür aber das Spiel Assasins Creed 2.
Das GT 660R hat einen stolzen Preis von 2.199 Euro,
Das GT 660R hat einen stolzen Preis von 2.199 Euro,
vermittelt optisch aber nicht, warum es so teuer ist.
vermittelt optisch aber nicht, warum es so teuer ist.
An dem glänzenden Kunststoff-Finish
An dem glänzenden Kunststoff-Finish
und dem leuchtenden MSI-Logo allein kann es nicht liegen.
und dem leuchtenden MSI-Logo allein kann es nicht liegen.
Jetzt haben wir es: Der 15.6-Zoller ist das stärkste Spiele-Notebook von MSI.
Jetzt haben wir es: Der 15.6-Zoller ist das stärkste Spiele-Notebook von MSI.
Die technische Ausstattung ist geradezu gigantisch. Dual HDDs im RAID 0, 12 GB RAM, USB 3.0 und Blu Ray Laufwerk.
Die technische Ausstattung ist geradezu gigantisch. Dual HDDs im RAID 0, 12 GB RAM, USB 3.0 und Blu Ray Laufwerk.
Die GeForce GTX 285M ist die zweitschnellste Single Chip GPU von Nvidia.
Die GeForce GTX 285M ist die zweitschnellste Single Chip GPU von Nvidia.
Die Vierkern-CPU 740QM und die GPU werden auf Knopfdruck übertaktet.
Die Vierkern-CPU 740QM und die GPU werden auf Knopfdruck übertaktet.
Das Design des Deckels
Das Design des Deckels
versucht brachiale Leistung zu visualisieren.
versucht brachiale Leistung zu visualisieren.
Typisch für ein Spiele-Notebook, die nicht entspiegelte Anzeige.
Typisch für ein Spiele-Notebook, die nicht entspiegelte Anzeige.
Immerhin handelt es sich um ein Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln.
Immerhin handelt es sich um ein Full HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln.
Die Oberflächen sind vornehmlich glänzend (Schutzfolie),
Die Oberflächen sind vornehmlich glänzend (Schutzfolie),
bis auf wenige Ausnahmen, die der Griffigkeit beim Tragen dienen.
bis auf wenige Ausnahmen, die der Griffigkeit beim Tragen dienen.
Das kantige Design
Das kantige Design
findet sich vielerorts (Webcam) und
findet sich vielerorts (Webcam) und
kann durchaus gefallen (Power On).
kann durchaus gefallen (Power On).
Viele Elemente leuchten (Power On).
Viele Elemente leuchten (Power On).
Warum wurden die Lautsprecher rot markiert?
Warum wurden die Lautsprecher rot markiert?
Das Dynaudio-Soundsystem ist ein wichtiges Merkmal des GT660R.
Das Dynaudio-Soundsystem ist ein wichtiges Merkmal des GT660R.
Der Klang bietet ausgewogene Höhen, Mitten und Tiefen;
Der Klang bietet ausgewogene Höhen, Mitten und Tiefen;
Dem Subwoofer fehlt es aber an richtigem Wumms.
Dem Subwoofer fehlt es aber an richtigem Wumms.
Für Spieler sind die markierten WASD-Tasten
Für Spieler sind die markierten WASD-Tasten

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Links

  • Herstellerinformationen zum Testgerät

Preisvergleich

Amazon.de

EUR 24,95 AGS Displayschutzfolie für MSI GT660R-i74129BLW7P

Pricerunner n.a.

Pro

+Starke Spiele-Leistung
+Austattung RAID0, 12GB etc.
+Anschlüsse USB 3.0
+Turbo-Schalter
+Sehr guter Klang
+Auffälliges Design
+Gute Helligkeit
 

Contra

-Hohe Lautstärke
-Hoher Strombedarf Idle & Last
-Geringe Akkulaufzeit
-Gewicht
-Anfällig für Schmutz und Staub
-Geringer Kontrast

Shortcut

Was uns gefällt

Ausgewogener Klang, der auch HiFi-Freunden gefallen dürfte

Was wir vermissen

Einen vernünftigen Preispunkt. Das Notebook hat zu viele Mängel und wird dem Premium-Preis nicht gerecht.

Was uns verblüfft

Ein blinkender High-End Gamer von MSI, vollgestopft mit potenter Hardware und vielen Anschlüssen und Laufwerken.

Die Konkurrenz

Nvidia GTX 285M: selten, bisher nur in Cizmo Qi1840, Cyber System I17, One D87; Ähnlich stark ATI Mobility Radeon HD 5870: Asus G73JH, Deviltech Devil 9700 DTX, Medion Akoya X7811, MSI GX740-i7247LW7P

Bewertung

MSI GT660R-i74129BLW7P
05.12.2010 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
82%
Tastatur
78%
Pointing Device
82%
Konnektivität
76%
Gewicht
63%
Akkulaufzeit
70%
Display
71%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
77%
Lautstärke
62%
Auf- / Abwertung
92%
Durchschnitt
78%
79%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)