Test Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 Smartphone

Daniel Schmidt , 27.03.2014

Schonkost. Mit der Produktbezeichnung Neo offeriert Samsung Light-Versionen seiner Smartphone-Modelle. So auch beim Galaxy Note 3 Neo, welches eine abgespeckte Variante seines großen Bruders darstellt. In vielen Bereichen des Gerätes hat der Hersteller den Rotstift angesetzt, lediglich die drahtlosen Kommunikationsmöglichkeiten und der Note-typische S Pen bleiben davon unberührt. Welche Einschränkungen Sie in Kauf nehmen müssen, lesen Sie hier.

Das Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 ist eine Light-Version des populären Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005, welches in allen Bereichen über eine Highend-Ausstattung verfügt. Das Testgerät wurde auch physisch schlanker gestaltet. Es ist etwas dünner und leichter, besitzt jedoch auch mit 5,5 Zoll einen kleineren Touchscreen, welcher mit 1.280 x 720 Bildpunkten auflöst. Die größten Änderungen gibt es im Inneren des Smartphones. Hier kommt nicht länger der schnelle Snapdragon 800 zum Einsatz, sondern ein hauseigener Prozessor von Samsung mit sechs Kernen (Hexa-Core). Der Arbeitsspeicher wurde auf 2 GB reduziert. 50 Prozent des Flashspeichers wurden ebenfalls gestrichen. Das Neo muss hier mit 16 GB auskommen. Das sind nur einige der Einschränkungen im Vergleich zum großen Bruder, dabei ist letzterer momentan gerade mal 50 Euro teurer. Da die UVP jedoch rund 200 Euro auseinander liegt, ist davon auszugehen, dass sich die Differenz in Zukunft noch etwas vergrößern wird.

Die Kontrahenten des Note 3 Neo mit integriertem Stift sind vor allem das LG G Pro Lite Dual (ab 259 Euro) und das Asus Fonepad Note 6 (ab 249 Euro). Aber auch das Nokia Lumia 1320 und das LG G Pro stellen interessante Alternativen dar.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Der S-Pen lässt sich vollständig im Gehäuse versenken.
Der S-Pen lässt sich vollständig im Gehäuse versenken.
Eine Aussparung erleichtert das Öffnen des Gerätes.
Eine Aussparung erleichtert das Öffnen des Gerätes.

Das Gehäuse des Samsung Galaxy Note 3 Neo orientiert sich am großen Bruder, ist jedoch aufgrund des kleineren Displays und Akkus etwas kompakter. Der Rahmen ist nun glatt, ohne die geriffelte Oberfläche des N9005. Die Metalloptik wirkt sehr echt und die Täuschung wird durch die wertige Verarbeitung unterstützt, dennoch handelt es sich dabei um Kunststoff.

Das Smartphone präsentiert sich sehr verwindungssteif und gibt bei entsprechenden Versuchen keinen Laut von sich. Auch gegen Druck zeigt es sich unempfindlich. Egal, ob auf dem Display oder am Screenrahmen, es zeigt sich keine Wellenbildung oder dergleichen auf dem Panel. Die Spaltmaße sind sehr genau. Lediglich wenn man genau hinsieht, ist erkennbar, dass der Touchscreen unterschiedlich tief eingelassen ist. Diese Schwankungen liegen jedoch unter einem Millimeter.

Der Akku des Note 3 Neo ist austauschbar. Die rückseitige Abdeckung muss dafür entfernt werden. Die dafür bestimmte Aussparung erleichtert dies erheblich. Dennoch ist der Deckel sehr dünn und wirkt nicht sonderlich stabil, wenn er entfernt wird. In summa hinterlässt das Smartphone dennoch einen sehr guten Eindruck.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Anders als im N9005 kommt im Samsung Galaxy Note 3 Neo kein schneller USB-3.0-Port zum Einsatz, sondern lediglich der 2.0-Standard. Der Anschluss ist OTG-fähig und kommt mit angeschlossenen Eingabegeräten und USB-Speichern zurecht.

Der MicroSD-Kartenslot (SDHC, SDXC) kann Speichermedien bis zu einer Größe von 64 GB aufnehmen. Der S-Pen wird unterhalb des Displays untergebracht und lässt sich vollständig im Gehäuse versenken.

Kopfseite: Audio, Mikrofon, Infrarot
Kopfseite: Audio, Mikrofon, Infrarot
Links: Lautstärkewippe
Links: Lautstärkewippe
Unten: S Pen, Lautsprecher, USB 2.0, Mikrofon
Unten: S Pen, Lautsprecher, USB 2.0, Mikrofon
Rechts: Power
Rechts: Power

Software

Als Betriebssystem setzt Samsung im Galaxy Note 3 Neo auf Google Android 4.3, im Zusammenspiel mit der hauseigenen Oberfläche TouchWiz. Außerdem gibt es die geballte Ladung Apps von Samsung und leider auch einige andere vorinstallierte Apps (Bloatware), welche sich nicht entfernen lassen.

Die Software-Ausstattung ist identisch mit dem Note 3 N9005. Auch die Neo-Variante besitzt die Funktion Multi-Window und beherrscht damit echtes Multitasking. Das Problem mit der eingelegten Speicherkarte, welche zu einer dauerhaften Indexierung führte und somit das System stark beanspruchte sowie den Akku schnell entleerte, konnten wir beim Testgerät nicht feststellen.

App GPS Test: im Freien
App GPS Test: im Freien
App GPS Test: im Gebäude
App GPS Test: im Gebäude

Kommunikation & GPS 

Die Kommunikationsausstattung des Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 lässt keine Wünsche offen und bewegt sich auf dem aktuellen Stand der Technik. Das WLAN-Modul unterstützt die IEEE-802.11-Standards a/b/g/n/ac und funkt damit in den Frequenzbereichen mit 2,4 und 5,0 GHz. Die Reichweite der Komponente ist richtig gut. Selbst 30 Meter vom Router (Fritz!Box 6360) entfernt, durch eine Hauswand, war der Empfang noch gut und das Surfen im Netz weiterhin möglich. Ein entsprechender Router, welcher den leistungsstärkeren ac-Standard bedienen kann, sollte hier noch höhere Reichweiten ermöglichen. Außerdem unterstützt das Note 3 Neo auch Bluetooth 4.0, WiFi Direct, DLNA und NFC.

Auch bei der mobilen Datenanbindung macht das Smartphone eine gute Figur. Sowohl HSPA+ als auch LTE (Cat. 4 bis 150 MBit/s) werden mit einer breiten Frequenzabdeckung unterstützt. Hier sollte die bestmögliche Signalqualität, welche vom Provider ermöglicht wird, erzielt werden können. Wer seine Internet-Verbindung mit anderen teilen möchte, kann dies wahlweise über WiFi, Bluetooth oder USB bewerkstelligen.

Das Smartphone kann sowohl mittels GPS als auch GLONASS die Position bestimmen. Der Sat-Fix erfolgt selbst in geschlossenen Räumen sehr schnell und zuverlässig. Leider setzt sich dieser positive Eindruck bei unserem Praxistest auf dem Drahtesel nicht ganz fort. Im Vergleich zu einem iPhone 5c oder dem Navigationsgerät Garmin Edge 500 ist die im Neo integrierte Komponente etwas ungenauer.

Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Garmin Edge 500
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Schlichte Telefon-App
Schlichte Telefon-App

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App des Samsung Galaxy Note 3 Neo ist übersichtlich und funktional gestaltet, grafisch jedoch etwas hübscher als die Standard-Variante. Die üblichen Features für die Einhandbedienung sind auch hier verfügbar, sodass selbst mit kleineren Händen die Eingabe möglich ist.

Die Sprachqualität des Smartphones bewegt sich in allen Bereichen auf einem guten Niveau. Lediglich ein leichtes Hintergrundrauschen ist zu vernehmen, selbst dann, wenn das Gerät an die Wange gehalten wird und die Rauschunterdrückung aktiviert ist. Positiv überrascht hat uns die Qualität des mitgelieferten Headsets, welches prima Dienste leistet.

Kameras & Multimedia

Die Frontkamera des Samsung Galaxy Note 3 Neo löst mit 2 MP (1.920 x 1.080 Pixel) auf und eignet sich gut zur Videotelefonie. Auch bei schwachem Licht ist aufgrund der Blende von f/2,4 immer noch etwas zu erkennen.

Die Hauptkamera löst mit bis zu 8 MP (3.264 x 2.448 Pixel, 4:3) auf und besitzt eine Blende von f/2,6 sowie einen ISO-Bereich von 100 bis 800. Ein Low-Light-Spezialist ist sie damit nicht. Dennoch gelingen bei guten Lichtverhältnissen ordentliche Aufnahmen. Die Farbwiedergabe ist zwar etwas zu kräftig, wirkt aber nicht unnatürlich. Außerdem verschwimmen die Konturen bei detailreichen Motiven leicht, was jedoch lediglich bei genauer Betrachtung auffällt. Für schnelle und ordentliche Ergebnisse stehen zudem eine Vielzahl von Aufnahmemodi zur Verfügung, sodass auch Anfänger unkompliziert brauchbare Resultate erzielen können. Videos werden in Full-HD aufgezeichnet, neigen jedoch leicht zur Überbelichtung.

Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Samsung Galaxy Note 3 Neo
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Sony Alpha 57 (Referenz)
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Apple iPhone 5
Nokia Lumia 1020
Nokia Lumia 1020
Nokia Lumia 1020
Nokia Lumia 1020
Nokia Lumia 1020
Nokia Lumia 1020
Samsung Galaxy S4
Samsung Galaxy S4
Samsung Galaxy S4
Samsung Galaxy S4
Samsung Galaxy S4
Samsung Galaxy S4

Zubehör

Das mitgelieferte Zubehör ist gewohnt spartanisch. Neben einem modularen Netzteil mit einer Nennleistung von 10,6 Watt liegt ein passendes USB-Kabel bei. Dieses dient sowohl zum Laden des Samsung Galaxy Note 3 Neo als auch zum Datenaustausch mit einem Computer. Außerdem erhält der Käufer ein Headset sowie eine Kurzanleitung.

Garantie

Samsung gewährt auf das Mobiltelefon 24 Monate Garantie. Der Akku, die Kabel und das Headset erhalten sechs Monate. Es handelt sich um einen Bring-In-Dienst, welcher sich weder erweitern noch verlängern lässt.

Eingabegeräte & Bedienung

Der Touchscreen des Samsung Galaxy Note 3 Neo verfügt über gute Gleiteigenschaften und reagiert schnell und präzise auf Eingaben. Auch in den Randbereichen leistet sich der Screen keine Patzer. Eingaben auf dem Display können jedoch nicht nur mit den Fingern gemacht werden, sondern auch mit einem Digitizer, dem sogenannten S Pen. Dieser ist vollständig im Gehäuse des Smartphones untergebracht. Wird er herausgezogen, öffnet sich automatisch ein kleines Menü auf dem Bildschirm, welches Zugriff auf die wichtigsten Funktionen gewährt, die für die Stifteingabe optimiert wurden. So kann das Neo als einfacher Notizblock verwendet werden. Es können aber auch Screenshots bearbeitet und anschließend weitergeleitet werden. Durch die Druckempfindlichkeit des S Pen eignet er sich auch zum Malen und Zeichnen. Die Eingaben funktionieren ebenfalls präzise, jedoch reagiert der Touchscreen manchmal erst beim zweiten Mal, wenn die Oberfläche nur leicht berührt wird. Hier ist anfangs etwas Eingewöhnung nötig.

Die virtuelle Tastatur besitzt recht kleine Tasten, dafür sind die Zwischenräume recht großzügig dimensioniert. Vertipper sind auch im Hochformat sehr selten. Im Querformat ist das Tippen deutlich angenehmer, jedoch ist der sichtbare Inhalt nur minimal. Wer sein Smartphone gerne einhändig bedient, kann in den Einstellungen entsprechende Optionen aktivieren. Diese lassen unter anderem zu, eine verkleinerte Version der Tastatur hin und her zu schieben oder gleich direkt den gesamten Bildschirminhalt zu schrumpfen, um auch in die entlegenste Ecke mit dem Daumen zu gelangen.

Hochformat
Hochformat
Hochformat für einhändige Bedienung
Hochformat für einhändige Bedienung
Querformat
Querformat
Heranziehen des Bildschirminhaltes
Heranziehen des Bildschirminhaltes

Display

Wie wir testen - Display

Das Display des Samsung Galaxy Note 3 Neo misst 5,5 Zoll und löst mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf. Dies entspricht einer Pixeldichte von 267 PPI und ist damit schön scharf. Das Note 3 N9005 (5,7“, 1.920 x 1.080 Pixel) besitzt ein etwas größeres Full-HD-Panel, nutzt aber ebenfalls die farbbrillante Super AMOLED Technik. Auf ein besonders bruch- oder kratzfestes Glas wird verzichtet.

Die Helligkeit des Screens ist mit maximal 384 cd/m² für ein OLED-Panel vergleichsweise hoch, erreicht aber nicht die Leuchtkraft eines LCD-Displays. Die Konkurrenz setzt auf IPS-Displays, weshalb deren Geräte oft deutlich heller sind. Das Asus Fonepad Note 6 (max. 491 cd/m², 88 %) ist hier klar überlegen, wogegen das LG G Pro Lite (max. 409 cd/m², 79 %) nur etwas heller ist.

376
cd/m²
353
cd/m²
341
cd/m²
376
cd/m²
351
cd/m²
339
cd/m²
384
cd/m²
350
cd/m²
339
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 384 cd/m²
Durchschnitt: 356.6 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 351 cd/m²
Schwarzwert: 0 cd/m²
Kontrast: ∞:1

Schwarz ist auf einem OLED-Panel stets tiefschwarz. Hier leuchtet nichts mehr (0,0 cd/m²), weshalb sich ein extrem hohes Kontrastverhältnis ergibt, das theoretisch gegen unendlich tendiert und nicht mehr messbar ist.

Die Farbgenauigkeit des Samsung Galaxy Note 3 Neo ist recht ordentlich, jedoch etwas unnatürlich kräftig. Es gibt leichte Abweichungen in allen Bereichen. Bei den Graustufen fällt der leichte Blaustich ins Auge und auch bei der RGB-Balance ist Blau am stärksten erhöht. In der Praxis fällt dies jedoch nicht weiter negativ auf.

Graustufen (Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Zielfarbraum sRGB)
Farbtreue (Zielfarbraum sRGB)
Farbtreue (Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Zielfarbraum sRGB)

Das Samsung Galaxy Note 3 Neo trotzt im Außeneinsatz auch hellem Umgebungslicht. Zwar spiegelt das Display, doch wird dies durch die ordentliche Leuchtkraft des Panels und den extremen Kontrast gut kompensiert, sodass im Freien nur bei direkter Sonneneinstrahlung mit Einschränkungen gerechnet werden muss.

Das N7505 im Freien.
Das N7505 im Freien.
Blickwinkelstabilität des Note 3 Neo.
Blickwinkelstabilität des Note 3 Neo.

Die Blickwinkelstabilität des Samsung Galaxy Note 3 Neo ist sehr gut. Das ist angesichts der verwendeten Super AMOLED Technik aber auch nicht weiter verwunderlich. Ab einen Neigungswinkel von 40 Grad gibt es einen minimalen Helligkeitsverlust. Außerdem kann ab einem Betrachtungswinkel von etwa 120 Grad ein leichter Schatteneffekt erkennbar sein, welcher durch den Abstand zwischen Panel und Glas entsteht. Dies ist jedoch Kritik auf einem hohen Niveau und ist bei anderen Geräten deutlich stärker ausgeprägt.

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 setzt mit dem Samsung Exynos 5260 auf einen hauseigenen Prozessor. Was auf dem ersten Blick wie eine Hexa-Core-CPU aussieht, ist in Wirklichkeit ein 4 + 2 Kerne System. Denn der SoC arbeitet mit einem Quad-Core-Prozessor, welcher auf ARM Cortex-A7 Kerne setzt, die jeweils mit bis zu 1,3 GHz takten. Außerdem sind zwei Cortex-A15 Kerne integriert, welche mit 1,7 GHz operieren. Dank GTS (Global Task Scheduling) ist es möglich, zeitweise alle Kerne gleichzeitig zu nutzen, um die Leistung kurzfristig zu erhöhen.

Bei den Benchmarks gab es im Linpack Probleme. Zwar wurde der Algorithmus gestartet, doch waren die ermittelten Single- und Multi-Core-Ergebnisse nahezu identisch und werden deswegen nicht berücksichtigt. Ansonsten liegt die CPU-Leistung auf dem Niveau der eines Qualcomm Snapdragon 800. Denn sowohl im AnTuTu v4 (31.228 Punkte) als auch im PassMark CPU-Test (15.547 Punkte) liegt der Exynos 5260 im gleichen Bereich wie die Highend-Geräte Note 3 N9005 (AnTuTu: 31.725, PassMark: 14.220) und das Sony Xperia Z Ultra (AnTuTu: 32.872, PassMark: 15.999).

Als Grafikeinheit kommt eine ARM Mali-T624 zum Einsatz. Die GPU ist deutlich schwächer als die Adreno 330 und pendelt sich eher im Bereich der Qualcomm Adreno 320 ein. Damit verfügt der verbaute Grafikchipsatz über eine ordentliche Performance und unterstützt zudem den OpenGL ES 3.0 Standard. Leider ist noch nicht bekannt, mit wie vielen Kernen die GPU ausgestattet ist. Eine Antwort von Samsung steht bisher noch aus.

In den Benchmarks liefert sie jedoch gute Werte und positioniert sich im Mittelfeld. Bei den Onscreen-Tests profitiert das Neo von seiner geringeren Auflösung, im Vergleich zu den Highend-Modellen. Bei den Offscreen-Test wird es dagegen von den stärkeren Modellen deutlich überflügelt.

PassMark PerformanceTest Mobile V1 - CPU Tests
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
15547 Points ∼40%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
3492 Points ∼9% -78%
Huawei Ascend Mate
9078 Points ∼24% -42%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
11276 Points ∼29% -27%
LG Optimus G Pro E986
10550 Points ∼27% -32%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
14220 Points ∼37% -9%
Sony Xperia Z Ultra
15999 Points ∼42% +3%
AnTuTu Benchmark v4 - Total Score
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
31228 Points ∼73%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
8526 Points ∼20% -73%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
21093 Points ∼49% -32%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
31725 Points ∼74% +2%
Sony Xperia Z Ultra
32872 Points ∼76% +5%
3DMark (2013)
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
9345 Points ∼7%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
662 Points ∼0% -93%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
7221 Points ∼5% -23%
Sony Xperia Z Ultra
16907 Points ∼12% +81%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
9931 Points ∼3%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
536 Points ∼0% -95%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
6595 Points ∼2% -34%
Sony Xperia Z Ultra
17791 Points ∼6% +79%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
7745 Points ∼15%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
3683 Points ∼7% -52%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
10809 Points ∼21% +40%
Sony Xperia Z Ultra
14403 Points ∼28% +86%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
14.2 fps ∼2%
Huawei Ascend Mate
22 fps ∼3% +55%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
8.9 fps ∼1% -37%
LG Optimus G Pro E986
11 fps ∼2% -23%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
24 fps ∼4% +69%
Sony Xperia Z Ultra
21 fps ∼3% +48%
T-Rex HD Onscreen C24Z16
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
24.4 fps ∼41%
Huawei Ascend Mate
35 fps ∼58% +43%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
9.2 fps ∼15% -62%
LG Optimus G Pro E986
11 fps ∼18% -55%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
25 fps ∼42% +2%
Sony Xperia Z Ultra
22 fps ∼37% -10%
Legende
      Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505 Samsung Exynos 5260 Hexa, ARM Mali-T624, 16 GB eMMC Flash
      LG Optimus G Pro Lite Dual D686 MediaTek MT6577, PowerVR SGX531, 8 GB SSD
      Huawei Ascend Mate HiSilicon k3v2 Hi3620, Vivante GC4000, 8 GB SSD
      Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG Intel Atom Z2580, PowerVR SGX544, 16 GB iNAND Flash
      LG Optimus G Pro E986 Qualcomm Snapdragon 600 APQ8064T, Qualcomm Adreno 320, 16 GB SSD
      Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005 Qualcomm Snapdragon 800 MSM8974, Qualcomm Adreno 330, 32 GB SSD
      Sony Xperia Z Ultra Qualcomm Snapdragon 800 MSM8974, Qualcomm Adreno 330, 16 GB SSD

Die Browser-Benchmarks wurden mit Google Chrome 33 absolviert und liefern ordentliche Ergebnisse. Im Google Octane V1 und Peacekeeper ist das Testgerät im Vergleichsfeld konkurrenzlos, profitiert dabei aber sicherlich von der neueren Browser-Generation. Auch die Plattform-Unterschiede machen sich hier bemerkbar. So ist das Windows Phone Nokia Lumia 1320 im Sunspider 1.0 deutlich schneller als die Kontrahenten.

Octane V1 - Total Score
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
4659 Points ∼22%
Nokia Lumia 1320
Adreno 305, 400 8930AB, 8 GB SSD
779 Points ∼4% -83%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
2052 Points ∼10% -56%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
2349 Points ∼11% -50%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
3546 Points ∼17% -24%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
3743 Points ∼18% -20%
Peacekeeper
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
822 Points ∼13%
Nokia Lumia 1320
Adreno 305, 400 8930AB, 8 GB SSD
391 Points ∼6% -52%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
506 Points ∼8% -38%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
580 Points ∼9% -29%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
734 Points ∼12% -11%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
731 Points ∼12% -11%
Browsermark
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
1981 points ∼28%
Nokia Lumia 1320
Adreno 305, 400 8930AB, 8 GB SSD
1000 points ∼14% -50%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
1512 points ∼21% -24%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
2065 points ∼29% +4%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
2157 points ∼30% +9%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
2977 points ∼41% +50%
Sunspider
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
999.2 ms * ∼25%
Nokia Lumia 1320
Adreno 305, 400 8930AB, 8 GB SSD
700.8 ms * ∼17% +30%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
1345.3 ms * ∼33% -35%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
1408.3 ms * ∼35% -41%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
857.1 ms * ∼21% +14%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
1003 ms * ∼25% -0%

* ... kleinere Werte sind besser

Im Samsung Galaxy Note 3 Neo sind 16 GB Flashspeicher integriert. Davon stehen nach dem ersten Start rund 11,2 GB zur freien Verfügung. Zwar ist die Geschwindigkeit des Speichers nicht ganz so flott, wie im großen Bruder, aber im Vergleichsfeld immer noch schnell. Lediglich beim Lesen von kleinen Dateien (4k) sind das LG G Pro und das Asus Note 6 schneller.

Wem der interne Speicher nicht ausreicht, kann ihn mittels des MicroSD-Slots um bis zu 64 GB erweitern.

AndroBench 3
Sequential Read 256KB
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
97.02 MB/s ∼58%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
30.49 MB/s ∼18% -69%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
69.47 MB/s ∼41% -28%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
69.6 MB/s ∼42% -28%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
107.53 MB/s ∼64% +11%
Sequential Write 256KB
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
13.93 MB/s ∼24%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
13.93 MB/s ∼24% 0%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
11.48 MB/s ∼20% -18%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
13.74 MB/s ∼24% -1%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
29.08 MB/s ∼50% +109%
Random Read 4KB
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
10.25 MB/s ∼49%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
9.38 MB/s ∼45% -8%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
13.31 MB/s ∼63% +30%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
10.31 MB/s ∼49% +1%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
16.05 MB/s ∼77% +57%
Random Write 4KB
Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
Mali-T624, 5260 Hexa, 16 GB eMMC Flash
1.21 MB/s ∼41%
LG Optimus G Pro Lite Dual D686
SGX531, MT6577, 8 GB SSD
0.78 MB/s ∼27% -36%
LG Optimus G Pro E986
Adreno 320, 600 APQ8064T, 16 GB SSD
1.15 MB/s ∼39% -5%
Asus Fonepad Note FHD 6 ME560CG
SGX544, Z2580, 16 GB iNAND Flash
0.98 MB/s ∼34% -19%
Samsung Galaxy Note 3 SM-N9005
Adreno 330, 800 MSM8974, 32 GB SSD
2.21 MB/s ∼76% +83%

Spiele

Die Gaming-Performance des Samsung Galaxy Note 3 Neo ist aufgrund der verbauten ARM Mali-T624 recht gut. Bei Spielen aus dem Play Store wird es keine Probleme geben, denn selbst mit hohen Texturdetails wird im Benchmark Epic Citadel (Ultra High Quality: 33,7 fps) immer noch ein flüssiges Ergebnis erzielt.

Der gute Touchscreen und die sauber arbeitenden Sensoren runden den Spielspaß gelungen ab.

Epic Citadel (High Performance)
Epic Citadel (High Performance)
Epic Citadel (High Quality)
Epic Citadel (High Quality)
Epic Citadel (Ultra High Quality)
Epic Citadel (Ultra High Quality)

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Temperatur

Im Idle-Betrieb erreicht das Samsung Galaxy Note 3 Neo eine Oberflächentemperatur zwischen 26 und 30 °C und liegt damit in einem absolut unbedenklichen Bereich. Die Werte sind beinahe identisch mit dem SM-N9005.

Unter Last steigen die Werte auf bis zu 41,2 °C im Bereich der Ohrmuschel an. Auch diese Temperatur ist nicht kritisch, auch wenn sie etwas höher liegt als beim Note 3 (max. 39,1 °C). Dennoch ist es vergleichsweise etwas wärmer als die Kontrahenten von Asus (max. 38,4 °C) und LG (max. 39,5 °C). In der Praxis werden solch hohe Oberflächentemperaturen jedoch nur bei länger anhaltender Last erreicht, wie bei Spielen.

 29.7 °C28.1 °C27.0 °C 
 30.3 °C28.2 °C27.2 °C 
 29.9 °C28.1 °C26.8 °C 
Maximal: 30.3 °C
Durchschnitt: 28.4 °C
25.9 °C27.4 °C28.8 °C
25.9 °C28.1 °C28.4 °C
26.1 °C27.4 °C29.0 °C
Maximal: 29.0 °C
Durchschnitt: 27.4 °C
Netzteil (max.)  28.6 °C | Raumtemperatur 21.1 °C | Voltcraft IR-350

Lautsprecher

Von dem Monolautsprecher des Samsung Galaxy Note 3 Neo erwarteten wir kein Klangwunder, dennoch hätte er gerne besser sein dürfen. Zwar sind Bässe vergleichsweise gut wahrnehmbar, doch wird das übrige Klangspektrum sehr unsauber transportiert. Vor allem bei maximaler Lautstärke wirkt abgespielte Musik eher wie Belästigung und klingt dumpf sowie scheppernd.

Einen guten Eindruck hinterlässt jedoch das mitgelieferte In-Ear-Headset, welches sich auch durchaus für die Musikwiedergabe eignet. Auch die Audioklinke verrichtet ihre Dienste tadellos.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Die Leistungsaufnahme des Samsung Galaxy Note 3 Neo liegt etwas höher als beim SM-N9005. Bereits im Idle-Betrieb verbraucht es zwischen 0,9 und 1,7 Watt. Das Flaggschiff benötigt lediglich maximal 1,4 Watt. Dennoch ein guter Wert.

Unter Last steigen die Verbrauchswerte auf bis zu 5,9 Watt an. Hier ist das größere Modell (max. 6,5 W) etwas energiehungriger, besitzt aber auch die deutlich stärkere Grafikeinheit und ein etwas größeres Panel. Der Energiebedarf im ausgeschalteten Zustand und im Standby (beide 0,1 W) geht in Ordnung. Das Netzteil ist mit Nennleistung von 10,6 Watt (5,3 Volt, 2,0 Ampere) ausreichend stark dimensioniert.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.1 Watt
Idle 0.9 / 1.2 / 1.7 Watt
Last 3.8 / 5.9 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Der austauschbare Energiespeicher des Samsung Galaxy Note 3 Neo ist 3.100 mAh (11,78 Wh, 3,8 V) stark. Die maximale Laufzeit des Smartphones ermittelten wir bei minimaler Panelleuchtkraft und lediglich aktiviertem WLAN. Dabei wurde im Browser ein Skript ausgeführt, welches das Lesen eines Buches simuliert. Erst nach über 18 Stunden war der Akku leergesaugt. Im umgekehrten Szenario bestimmten wir bei maximaler Displayhelligkeit und allen aktiven Verbrauchern die minimale Laufzeit des Neo. Dabei wurde der Akku binnen vier Stunden und 13 Minuten mittels der App Stability Test entleert.

Praxisnäher ist der WLAN-Test. Hierbei wird die Screenleuchtkraft auf 150 cd/m² gestellt und alle Verbraucher bis auf dem WLAN deaktiviert. Im Browser wird dann ein Skript gestartet, welches alle 40 Sekunden eine neue Webseite aufruft. Erst nach 13,5 Stunden ging dem SM-N7505 die Puste aus. Ein sehr guter Wert, welcher im Vergleichsfeld lediglich vom Note 3 (18 Std.) übertroffen wird. Das Fonepad Note 6 (09 Std. 30 min) und das G Pro Lite (11 Std. 35 min.) halten nicht so lange durch. In summa eine sehr gute Leistung des Testgerätes.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
18h 12min
Surfen über WLAN
13h 26min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 43min
Last (volle Helligkeit)
4h 13min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Im Test: Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505.
Im Test: Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505.

Mit dem Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 präsentieren die Südkoreaner ein gelungenes Smartphone mit Stifteingabe. Der neue Prozessor von Samsung sorgt für reichlich Performance im Anwendungsbereich. Das Display bewegt sich auf einem guten Niveau und zeigt nur leichte Schwächen bei der Farbwiedergabe. Die verringerte Auflösung im Vergleich zum großen Bruder SM-N9005 fällt nicht weiter negativ auf.

Prima ist vor allem die mobile Kommunikationsanbindung des Smartphones. Schnelles LTE und breite Frequenzabdeckungen lassen kaum Wünsche offen. In diesem Bereich bewegt sich alles auf dem neuesten Stand der Technik und arbeitet tadellos. Auch die Verarbeitung ist auf einem hohen Niveau und demonstriert, dass ein Kunststoffgehäuse ebenfalls wertig sein kann. Die Akkulaufzeiten sind zudem richtig gut.

Größter Kritikpunkt ist sicherlich, dass die Einsparungen bei der GPU, dem Flashspeicher, dem RAM, beim Panel sowie den Wegfall von USB 3.0 nur eine so geringe Preisreduzierung rechtfertigen. Denn für gerade mal 50 Euro mehr kann man bereits das Flaggschiff der Note-Serie erwerben. Die Konkurrenten, welche ebenfalls einen Eingabestift offerieren, bewegen sich nochmal in einer anderen Preisklasse und sind daher nur schwer als direkte Konkurrenten zum Neo zusehen. Vor allem in puncto Kommunikation stellt das Smartphone von Samsung im Vergleichsfeld eine andere Liga dar.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Im Test: Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505

:: Prozessor
:: Speicher
2048 MB
:: Grafikkarte
ARM Mali-T624, OpenGL ES 3.0
:: Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1280x720 Pixel, kapazitiver Touchscreen, 10 Berührungspunkte, Super AMOLED, spiegelnd: ja
:: Festplatte
16 GB eMMC Flash, 16 GB , 11.2 GB verfügbar
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: kombinierte Kopfhörer- und Mikrofonklinke, Card Reader: MicroSD bis 64 GB (SD, SDHC, SDXC), Sensoren: Beschleunigungs-, Umgebungslicht-, Orientierungs-, Annährungs- und Soundsensor, Magneotometer, Gyroskop, NFC
:: Netzwerkverbindungen
802.11 a/b/g/n/ac (a b g n ac), 4.0 Bluetooth, GSM (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz), HSPA+ (850, 900, 1.900 und 2.100 MHz), LTE Cat. 4 (800, 850, 900, 1.800, 2.100 und 2.600 MHz); Kopf-SAR : 0.392 W/kg, Körper SAR: 0.705 W/kg
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.1 x 148.4 x 77.4
:: Gewicht
0.162 kg Netzteil: 0.061 kg
:: Akku
11.78 Wh Lithium-Ion, 3,8 Volt, 3.100 mAh
:: Preis
579 Euro
:: Betriebssystem
Android 4.3
:: Sonstiges
Webcam: 2 MP (1.672 x 1.256 Pixel); Hauptkamera: 8 MP (3264 x 2448 Pixel) Autofokus, LED-Blitz, 1080p-Video, Lautsprecher: ein Monolautsprecher, Tastatur: virtuelle Tastatur, Netzteil (5,3 V, 2,0 A, 10,6 W), USB-Kabel, In-Ear-Headset, S Pen-Befehle, S Voice, Air View, Pop up Play, S Translator, Smart Stay, Story Album, S Health, Multi Window, WatchON und Bloatware, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Der Lieferumfang offenbart keine Überraschungen.
Der Lieferumfang offenbart keine Überraschungen.
Das Note 3 Neo hat eine Paneldiagonale von 5,5 Zoll.
Das Note 3 Neo hat eine Paneldiagonale von 5,5 Zoll.
Die Auflösung des Super AMOLEDs beträgt 1.280 x 720 Pixel.
Die Auflösung des Super AMOLEDs beträgt 1.280 x 720 Pixel.
Eine Bedienung ist auch mittels eines Digitizers möglich.
Eine Bedienung ist auch mittels eines Digitizers möglich.
Wird der S Pen herausgezogen, öffnet sich ein Quickmenü.
Wird der S Pen herausgezogen, öffnet sich ein Quickmenü.
Es gibt zwei Sensor-Buttons und einen physikalischen Homebutton.
Es gibt zwei Sensor-Buttons und einen physikalischen Homebutton.
Die Sensorbuttons werden nur bei Berührung kurz beleuchtet.
Die Sensorbuttons werden nur bei Berührung kurz beleuchtet.
Die Lederoptik der Rückseite ist Geschmackssache.
Die Lederoptik der Rückseite ist Geschmackssache.
Der S Pen ist vollständig im Gehäuse versenkbar.
Der S Pen ist vollständig im Gehäuse versenkbar.
Der Digitizer liegt recht gut in der Hand.
Der Digitizer liegt recht gut in der Hand.
Die 8 MP Kamera wird von einem LED-Blitz unterstützt.
Die 8 MP Kamera wird von einem LED-Blitz unterstützt.
Eine Aussparung ermöglicht das einfache Abnehmen der Rückseite.
Eine Aussparung ermöglicht das einfache Abnehmen der Rückseite.
Unter der Abdeckung befinden sich der Akku, MicroSD- und Micro-SIM-Slot.
Unter der Abdeckung befinden sich der Akku, MicroSD- und Micro-SIM-Slot.
Der Akku lässt sich einfach auswechseln.
Der Akku lässt sich einfach auswechseln.
SIM- und Kartenslot liegen übereinander.
SIM- und Kartenslot liegen übereinander.
Der Akku ist mit 3.100 mAh großzügig dimensioniert.
Der Akku ist mit 3.100 mAh großzügig dimensioniert.
S Pen
S Pen
Homescreen
Homescreen
Homescreen mit aktivierter Multi Window Bar.
Homescreen mit aktivierter Multi Window Bar.
Der Bildschirm lässt sich für die vereinfachte Einhandbedienung verkleinern.
Der Bildschirm lässt sich für die vereinfachte Einhandbedienung verkleinern.
Geekbench 3
Geekbench 3
3DMark
3DMark
GFXBench 3.0
GFXBench 3.0

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Links

Preisvergleich

Pro

+Prima Anwendungsleistung
+Gute Akkulaufzeiten
+Ordentliches Display
+HSPA+ und LTE Cat. 4 mit breiten Frequenzabdeckungen
+Speicher erweiterbar
+Akku austauschbar
+Viele Kommunikationsschnittstellen
+S Pen
 

Contra

-Geringer Preisunterschied zum Flaggschiff
-Schlechter Lautsprecher
-Mäßig Videoqualität der Kamera
-Dünne Gehäuserückseite wirkt beim Öffnen brüchig
-Bloatware

Shortcut

Was uns gefällt

Die Kommunikationsanbindungen sind breit gefächert und auf dem neuesten Stand.

Was wir vermissen

Eine etwas bessere Kamera hätte es in dieser Preisklasse schon sein können. Vor allem die Videoaufnahmen könnten besser sein.

Was uns verblüfft

Eine echte Daseinsberechtigung hat das Note 3 Neo nicht, da es ähnlich viel kostet, wie das deutlich besser ausgestattete Note 3 SM-N9005. Erst wenn die Preisspanne größer wird, könnte das Gerät interessant werden.

Die Konkurrenz

Die Konkurrenten sind Asus Fonepad Note 6, LG G Pro Lite Dual, Samsung Galaxy Note 3 und Note 2, Sony Xperia Z Ultra, Huawei Ascend Mate und Nokia Lumia 1320.

Bewertung

Samsung Galaxy Note 3 Neo N7505
30.04.2014 v4
Daniel Schmidt

Gehäuse
83%
Tastatur
69 / 75 → 92%
Pointing Device
89%
Konnektivität
55 / 60 → 92%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
92%
Display
83%
Leistung Spiele
57 / 75 → 76%
Leistung Anwendungen
41 / 65 → 63%
Temperatur
88%
Lautstärke
100%
Audio
50%
Kamera
69%
Durchschnitt
74%
83%
Smartphone *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Samsung Galaxy Note 3 Neo SM-N7505 Smartphone
Autor: Daniel Schmidt, 27.03.2014 (Update: 27.03.2014)