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Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Redaktion, 10.11.2017

Update November 2017. Hier finden Sie die aktuellen Top-10-Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet, kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein.

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 10 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks. Wichtige, gute Geräte des Marktes bleiben in Ausnahmefällen länger in der Topliste. Geräte, die nicht mehr in den Shops geführt werden, entfernen wir, auch wenn der Test noch keine 10 Monate alt ist. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand November 2017

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
186%07.2017Dell Latitude 5580Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.2 kg23.25 mm15.6"1920x1080matt
285%01.2017Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Intel Core i5-7200U
NVIDIA GeForce 940MX
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg23.7 mm14"1920x1080matt
384%02.2017Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
Intel Core i5-7200U
NVIDIA GeForce GTX 950M
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.3 kg25.4 mm15.6"1920x1080matt
484%03.2017Fujitsu Lifebook A557Fujitsu Lifebook A557
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
2.3 kg30.9 mm15.6"1920x1080matt
582%12.2016HP ProBook 450 G4 Y8B60EAHP ProBook 450 G4 Y8B60EA
Intel Core i7-7500U
NVIDIA GeForce 930MX
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2 kg24,4 mm15.6"1920x1080matt
682%11.2017
Neu!
HP 14-bs007ngHP 14-bs007ng
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB HDD
1.7 kg23.7 mm14"1920x1080matt
782%09.2017Lenovo V320-17IKB 81AH0002GELenovo V320-17IKB 81AH0002GE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.8 kg24.9 mm17.3"1920x1080matt
882%11.2016Acer TravelMate P249-M-5452Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.1 kg30.4 mm14"1920x1080matt
981%04.2017Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GELenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2 kg22.9 mm15.6"1920x1080matt
1081%01.2017Dell Vostro 15-5568Dell Vostro 15-5568
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
1.9 kg19.2 mm15.6"1920x1080

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Top 10 der letzten 10 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo, HP, Fujitsu und Acer und kosten zwischen 450 und 800 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben; das können schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich neuerdings häufiger unter den vorliegenden Budget-Office-Top-10; die ThinkPads E470/E570, das Lenovo V510-15IKB und das Fujitsu Lifebook A557 gehören dazu.

Platz 1

Workaholic, jetzt mit IPS FHD: Dell Latitude 5580
Workaholic, jetzt mit IPS FHD: Dell Latitude 5580

Dell rüstet ein Full-HD-Panel (IPS) nach und pimpt die CPU, schon reicht es locker für den ersten Platz des Latitude 5580 (FHD, 7300U) [hier im Test]. Für das runde Paket vergeben wir den Best Value Award im August 2017.

Der Unterschied zu unserem bereits getesteten Modell des Latitude 5580 mag auf den erst Blick kein gravierender sein. Trotzdem rundet besonders das Full-HD-Display das Gesamtpaket ab. 

Wir hatten auch das baugleiche 5580 mit HD-Panel vorher im Test: Mit einem souveränen Durchhaltevermögen und guten Eingabegeräten hinterließ es einen bleibenden Eindruck. Nichtsdestotrotz warf das 768p-TN-Panel einen dunklen Schatten über das Testgerät. Das ändert sich mit dem FHD-Modell: Obgleich die Displayhelligkeit nur durchschnittlich ist, loben die Tester das Panel. Die PWM-Frequenz hat sich erhöht, was die Chance einer Augenirritation deutlich mindert. Der Kontrast hat sich deutlich verbessert, die Blickwinkel dank IPS ebenfalls. Die Farbgenauigkeit ist besser geworden. 

Ansonsten ist das Latitude 5580 Test Dell Latitude 5580 (i5-7200U, HD) Laptopein klassischer, klobiger Allrounder für den Schreibtisch. Der 15-Zoller konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen. Das wären feedbackstarke Eingabegeräte inklusive Trackpoint, ein sehr solides Chassis mit geringster Lautstärke bzw. Abwärme und viele Anschlüsse. Neu ist der Thunderbolt 3 Port, den gibt es aber erst in teureren Konfigurationen als Option. Damit wäre das Dell Latitude 5580 sogar für die Zukunft gerüstet. Gigantisch ist die Laufzeit von 10:13 Stunden im WiFi-Test. Das HD-Modell lief sogar für 11:30 Stunden.

Seine lange Akkulaufzeit, einfache Wartbarkeit, viele Optionen, Linux Zertifizierung und komfortable Tastatur machen es zu einem attraktiven und sehr vielseitigen Business-Notebook für die meisten Büroanwendungen.

Auf Seiten der Leistung (i5 7300U) steht die volle Turbo-Power leider nicht immer zur Verfügung, das macht ein Lenovo E470 (i5 7200U) besser. In den Multi-Tests steht nicht mehr Leistung bereit, als auch schon der i5 7200U erreicht hatte. Hinzu kommt in dieser Preisklasse eine langsame, klassische Festplatte sowie Single-Channel-Speicher. Das alles erledigt seinen Job, Performance unter der Haube sieht aber anders aus, zum Beispiel so: Core i5-7440HQ (45 statt 15 Watt), 8 GB RAM, 256-GB-SSD. Das gibt es in der Version Latitude 15 5580 (VT96Y) für 839 Euro. 

Die Einstiegskonfigurationen sind auf den ersten Blick zwar recht erschwinglich, doch dann muss man auch auf wichtige Business-Eigenschaften wie SmartCard, Thunderbolt 3, WWAN, NFC sowie einen Fingerabdruckleser verzichten. 

Die Variante mit Full-HD-Panel und 8-GB-Arbeitsspeicher wird für zirka 750 Euro angeboten. Damit bekommen die Lenovos E470 und E570 erstmals ernsthafte Konkurrenz. Thunderbolt, SmartCard und Fingerprint gibt es dort ebenfalls nicht, bei Dell stehen diese Optionen immerhin in der teuren Wunschkonfiguration zur Verfügung. Bei Lenovo muss der Kunde direkt zu einem T-Serien-Thinkpad greifen. Interessant ist Dells günstige Option eines i5-7440HQ (45Watt) in der Variante VT96Y.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Latitude 15 5580 (7TYG3)15.6"1366x768 TNi5-7200UHD 6204 GB500 GB HDDab 745 Euro

Latitude 15 5580 (2MTXV)

15.6"1920x1080 IPSi5-7300UHD 6208 GB500 GB HDDab 775 Euro
Latitude 15 5580(VT96Y) 15.6"1920x1080 IPSi5-7440HQHD 6308 GB256-GB-SSDab 839 Euro

Dell Latitude 5580 (FHD,7300U)

Preisvergleich

Latitude 5580

Dell Latitude 5580 (HD,7200U)

Preisvergleich

Latitude 5580

Platz 2

Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - wieder mit IPS-TFT
Einstiegsmodell der ThinkPad Serie - wieder mit IPS-TFT

Die E-Serien-ThinkPads definieren den Einstieg in die Office-Klasse, ohne dabei allzu viele Kompromisse einzugehen. Wir hatten ein ThinkPad E470 (hier im Test) mit Kaby Lake Core i5 und Geforce 940MX (DDR3) im Test. Das Modell mit Core i5 7200U (IGP), 8 GB DDR4 und 256-GB-SSD sowie Full-HD-IPS kostet derzeit knapp über 700 Euro, was angesichts der Features eine Kampfansage an HP (ProBook) und Dell (Latitude E-Serie) ist. Die günstigen ProBooks (4xx und 655 mit AMD) sind in der Gesamtwertung deutlich abgeschlagen. 

Wertig, hervorragend ausgestattet und dennoch erschwinglich: Das Lenovo ThinkPad E470 ist ein Preis-Leistungs-Kracher mit echten Allround-Qualitäten.

Hier gefällt aber nicht nur das blickwinkelstabile, kontraststarke und hochauflösende IPS-Display. Die Gehäusequalität ist ordentlich – wenn auch nicht so wertig und stabil wie bei den T-Serien-ThinkPads und dem Latitude 5580. Wichtig ist die exzellente Tastatur: Es ist die gleiche wie im L460, aber nicht 100 % die gleiche wie in den teuren Oberklasse-T-Serien-ThinkPads. Die Laufzeit ist mit 5:26 Stunden in Ordnung, die WLAN-Geschwindigkeit gefällt, und nicht zuletzt gibt es den kleinen Zusatz-Trackpoint in der Tastatur. 

Hier wäre in erster Linie das vergleichsweise wuchtige Gehäuse zu nennen, welches dennoch kaum Platz für Aufrüstwünsche und nur wenige moderne Schnittstellen bietet. Zumindest einen freien M.2-Steckplatz und eine USB-Typ-C-Buchse hätte Lenovo in unseren Augen integrieren sollen.

Schattenseiten? Hier wären das mäßige Schnittstellenangebot und die begrenzten Aufrüstmöglichkeiten zu nennen. Dennoch: Für das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis vergaben wir den Best Value Award im Januar 2017.

Wer mehr Chassis-Qualität und eine perfekte Tastatur sucht, der sollte sich das nur marginal teurere Latitude 5580 auf Platz 1 ansehen, das hat zu dem Preis allerdings eine Festplatte. 

Preisvergleich

ThinkPad E470-20H2S00400

Preisvergleich

ThinkPad L460-20FVS01400

Platz 3

Einstieg in die ThinkPad Klasse: Lenovo ThinkPad E570
Einstieg in die ThinkPad Klasse: Lenovo ThinkPad E570

Lenovos ThinkPad E570 (hier im Test) ist wahlweise mit einer Nvidia GeForce GTX 950M bestückt, die bringt ordentliche Spiele-Power - mehr, als für die Office-Fraktion typisch ist. Die Einsteiger-Konfigurationen ohne dicke Grafik sind jedoch schon ab 690 Euro zu haben. Wir hatten das ThinkPad E570-20H6S02M00 mit i5-7200U, 256-GB-SSD und HD-Auflösung im Test (83%). Dieses Modell packte keine besseren Laufzeiten und war beim Display eine herbe Enttäuschung.

Bei der Wahl des HD-Displays hat sich Lenovo einen Fehlgriff geleistet. Wir empfehlen das IPS-FHD-Modell.

Letzteres hat zwar genau so wenig Farbraum, jedoch einen deutlich höheren Kontrast sowie die besseren Blickwinkel. Zudem setzt das IPS-Panel im Gegensatz zum TN-TFT kein PWM zur Helligkeitsreduktion ein, was im Falle der TN-Bestückung bereits ab 90 % Luminanz und darunter einsetzt. 

Als Zielgruppe kann es vor allem für Studenten und Privatnutzer, die ein Notebook mit guten Eingabegeräten wollen, interessant sein.

Wie früher schon sind es der meistens leise Betrieb, die besten Eingabegeräte der Preisklasse und die guten Wartungs- und Erweiterungsoptionen, die neben der multimediatauglichen Leistung für das E570 sprechen. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Lenovo leistet sich bei der Stabilität und der Wertigkeit des Chassis Patzer. Hinzu kommt eine schlechte Anschlussplatzierung und das Wegfallen des Docking Ports OneLink (war im E560 kombiniert mit Stromversorgung).

Zuletzt kommt man nicht drumherum, das Gehäuse negativ zu erwähnen: Insbesondere das Displaygehäuse überzeugt weder bei der Verarbeitung noch bei der Stabilität.

Das HP ProBook 450 G4 startet insgesamt günstiger (560 Euro) und ist besser gebaut, dafür muss man bei diesem auch mit einem schlechten TN-Display vorliebnehmen. IPS finden Sie beim Latitude 5580, das hat dann auch die bessere Verarbeitung und Tastatur. Sie sollten abwägen, ob der Verzicht auf eine SSD Ihnen dies wert ist. 

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
ThinkPad E570 (20H5006VGE)15,6 1.920x1080 IPSi7-7500UGTX 950M8 GB256-GB-SSDab 890 Euro
ThinkPad E570 (20H5006TGE)15,61.920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB256-GB-SSDab 750 Euro
ThinkPad E570 (20H50074GE)15,61.920x1080 IPSi5-7200UHD 6208 GB1-TB-HDDab 695 Euro

Preisvergleich

ThinkPad E570-20H6S00000

Platz 4

starkes Display: Fujitsu Lifebook A557
starkes Display: Fujitsu Lifebook A557

Das klobige Fujitsu Lifebook A557 (hier im Test) kommt ohne Allüren daher und schaut alles andere als schick und edel aus. Dafür hat es einige fast schon überragende Eigenschaften zu einem sehr interessanten Preis.

Einen positiven Eindruck konnte das Fujitsu Lifebook A557 bei den Verbrauchswerten hinterlassen, welche in Folge auch für lange Akkulaufzeiten sorgen.

Knapp neun Stunden im WiFi-Test sprechen ebenso für den 15-Zoller wie das funktionale Design, die gute Tastatur und das blickwinkelstabile IPS-Display. Hier kann Fujitsu voll und ganz mit Lenovos L460 und E570 mithalten. Das Fujitsu hat zwar keine so gute ThinkPad Tastatur, jedoch eine 256-GB-SSD-Konfiguration mit demselben tollen IPS-Panel für 650 Euro. Intel Core i5-7200U nebst 8-GB-Arbeitsspeicher ist Standard. Lenovo geht in den kleinen Konfigurationen bereits auf 4 GB hinunter. Im Test etwas zu kurz kommt die gute WLAN- und SD-Card-Performance, die mit Oberklasse-Office locker mithalten kann.

Gerade für den kleinen Geldbeutel bietet das Fujitsu Lifebook A557 eine ordentliche Portion an Leistung. Wer nicht allzu viel Wert auf das Design legt, wird mit dem Fujitsu Lifebook A557 seine Freude haben.

Zu Recht belegt Fujitsu mit dem Lifebook A557 den vierten Platz gleich nach den L- und E-ThinkPads. Das Chassis ist zwar altbacken und klobig, dafür stabiler als beim ThinkPad E570. USB-Type-C und Docking Port gibt es auch hier nicht, genauso wenig wie eine beleuchtete Tastatur. Das haben aber auch E570/L460 (Radeon Konfiguration) und ProBook 450 G4 nicht zu bieten. Insofern ist die Tastatur der einzige Vorteil der E- und L-Serien-ThinkPads, welche einen höheren Preis aufrufen. An eine SSD ist bei Lenovo für unter 600 Euro gar nicht zu denken.

Achtung! Für um die 575 Euro verkauft Fujitsu eine Variante mit niedrig auflösendem HD-Panel! Da es sich wahrscheinlich um TN handelt, sollten Sie diese Version lieber meiden. Für 100 Euro mehr bekommen Sie beim Dell Latitude 5580 eine deutlich bessere Tastatur, ein höherwertigeres Chassis - jedoch keine SSD.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Lifebook A557 (A5570MP000DE)15,61.920x1.080 IPSi5-7200UHD 6208 GB512-GB-SSDab 650 Euro

Lifebook A557
(A5570MPF52DE)

15,61.920x1.080 IPSi5-7200UHD 6208 GB256-GB-SSDab 589 Euro

Preisvergleich

Lifebook A557

Platz 5

Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G4
Büro-Avantgarde mit Schwächen: HP ProBook 450 G4

Das ProBook 450 G4 (hier im Test) mit matter Anzeige, guten Eingabegeräten und einem stabilen, alltagstauglichen Gehäuse hat keine schwerwiegenden Defizite. Für 579 bis 1.100 Euro bekommt der Laptop-Käufer keinen echten Docking Port - der ist erst bei den ProBooks der 6xx-Serie oder den ThinkPads L460/E460 an Bord - nicht aber bei E570- und L460-Radeon-Konfiguration). Gute Wartungsmöglichkeiten sind aber vorhanden (RAM, HDD, WLAN, freier M.2-Slot). Ausgerüstet mit einem Intel Core i5-7500U (Kaby Lake) und einer Grafikkarte GeForce 930MX ist schnellstes Arbeiten möglich. 

Das Gehäuse ist ordentlich und hat kaum Schwächen, die Handballenauflage aus Metall besitzt eine gute Haptik, und das Gerät bietet eine sehr solide Auswahl an Anschlüssen, sogar inklusive USB Typ-C. 

Das ProBook 450 G4 hat neben der Tastatur ein feedbackstarkes Precision TouchPad, viele Anschlüsse und eine lange Akkulaufzeit von bis zu 8:33 Stunden im WiFi-Test. Es kann also mit den starken Laufzeiten des LifeBook A557 mithalten. Doch der Bildschirm ist nach wie vor ein Problem: Die TN-Anzeige bringt schlechte Blickwinkel, flaue Farben und eine geringe Helligkeit hervor. Hier haben ThinkPad E570, E470, Latitude 5580 und LifeBook A557 mit IPS-Bildschirmen die Nase vorn. 

Schade: Der Hersteller ruiniert ein eigentlich relativ rundes Paket mit einem Display, das man zu dem Preis einfach nicht akzeptieren kann.

Preisvergleich

ProBook 450 G3

Platz 6

eingeschränkt mobile Schreib- und Surfmaschine: HP 14-bs007ng
eingeschränkt mobile Schreib- und Surfmaschine: HP 14-bs007ng

Der 14-Zoller HP 14-bs007ng [hier im Test] bietet ordentliche Rechenleistung und für die ewig Gestrigen sogar ein optisches Laufwerk. Leider ist das Display ziemlich dunkel, es spiegelt aber immerhin nicht und ist durch IPS blickwinkelstabil. Die Outdoor-Tauglichkeit schaut aber düster aus (251 cd/m).

Zu den Pluspunkten gehören die Laufzeit von sieben Stunden, die 256-GB-SSD, das leise Betriebsgeräusch und die geringe Erwärmung. Eine günstige Konfiguration des obigen ThinkPad E470 (Platz 2) mit integrierter Grafik ist unserer Meinung nach die besser Wahl und kostet nur um die 690 Euro. 

Der matte IPS-Bildschirm erfreut mit einem sehr guten Kontrast und stabilen Blickwinkeln. Allerdings fällt die Helligkeit zu gering aus.

Preisvergleich

Platz 7

Budget-Office in Groß: Lenovo V320-17IKB
Budget-Office in Groß: Lenovo V320-17IKB

Lenovos V320-17IKB [hier im Test] ist ein 17-Zoller aus der Value Serie für den preisbewussten Einkäufer. Kaby-Lake-SoC und SSD sorgen für ein rund laufendes System, ohne Frage. Auch die Abwärme und die Lautstärke sind gering, so soll es fürs Office sein. 

Das matte IPS-Modell bietet eine hohe Helligkeit, einen großen Kontrast und stabile Blickwinkel.

Lobenswert ist der matte IPS-Bildschirm, das überrascht für die Value Serie. Jedoch kostet die Testkonfiguration bereits 720 Euro, da ist IPS Standard. Missfallen hat uns in diesem Preisband die fehlende Tastaturbeleuchtung und die nicht vorhandene Wartungsklappe. 

Die Tastatur des Rechners hat einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen und ist auch für häufigere Schreibarbeiten gemacht. 

Die Laufzeit von fünf stunden geht für einen 17-Zoller in Ordnung, überragend ist sie aber nicht. Während das Display für die Preisklasse schon überdurchschnittlich ist, sind die unbrauchbaren Fotos der Webcam ein Fail.

Preisvergleich

V320-17IKB 81AH0002GE

Platz 8

Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452
Arbeitsknecht mit Full-HD: Acer TravelMate P249-M-5452

Ein Platz 8, der sogar uns überrascht hatte: Der 14-Zoller Acer TravelMate P249-M-5452 (hier im Test) gehört bekanntlich zu den Einsteiger TravelMates (P2-Serie). Dem Chassis sieht man das aufgrund der Alu-Kunststoff-Kombination auch an, wir wollen es mal als "solide für den Alltag" bezeichnen. Richtig ins Zeug hat sich Acer bei der Ausrüstung gelegt: Hier gibt es eine schnelle SSD sowie eine matte Full-HD-Anzeige. Letztere ist leider kein IPS-Typ und auch relativ dunkel. Dennoch: In Summe kann uns das TravelMate P249-M mit Core i5 6200U, Wartungsklappe, Tastenbeleuchtung, kaum hörbarem Betriebsgeräusch, guter Tastatur und langen Laufzeiten überzeugen. Für ein besseres TFT muss der Kunde zur TravelMate-P6-Serie greifen, da gibt es die IPS-Panels. 

Die Akkulaufzeiten fallen gut aus, und die verbaute Tastatur weiß zu gefallen. Dazu gesellt sich eine dreijährige Herstellergarantie. Kritik gebührt dem Bildschirm: Acer verbaut hier ein blickwinkelinstabiles Modell, das lediglich einen akzeptablen Kontrast und eine zu niedrige Helligkeit bietet.

Wir hatten die High-End-Version mit FHD-Bildschirm und 256-GB-SSD als auch das Low-Cost-Modell P249-M-3895 (Core i3, HD-Auflösung) im Test. Das Einsteigermodell hat für zirka 550 Euro ebenfalls einen dunklen, kontrastarmen und blickwinkelinstabilen Bildschirm an Bord. Hier bietet das Lifebook A557 auf Platz 4 für etwas mehr Geld deutlich mehr Bildschirm.

Preisvergleich

TravelMate P249-M-5452

Preisvergleich

V320-17IKB 81AH0002GE

Platz 9

lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter
lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter

Mit dem Lenovo V510-15IKB (hier im Test) hat der Hersteller ein relativ günstiges Arbeitsgerät in petto, das trotz aller Vorzüge an einer wichtigen Stelle versagt: Lausige Laufzeiten von lediglich 3:45 Stunden sind nicht mehr zeitgemäß. 

Den großen Schwachpunkt des Rechners stellen die Akkulaufzeiten dar.

Wenn es darauf nicht ankommt, dann steht ein flinkes, SSD-basiertes System mit aktuellem Kaby-Lake-SoC zur Verfügung, das es ab 645 Euro gibt. Gemein hat das V510 mit den obigen L470 und E570 als auch mit dem Latitude 5580 die Full-HD-Anzeige im IPS-Typ. Diese ist natürlich matt, hat aber eine vergleichsweise schwache Helligkeit. Die besseren Eingabegeräte finden Käufer aber bei den Erstplatzierten von Dell, Lenovo und Fujitsu.

Preisvergleich

V510-15IKB 80WQ0002GE

Platz 10

mittelmäßige Eingabegeräte: Dell Vostro 15 5568
mittelmäßige Eingabegeräte: Dell Vostro 15 5568

Dells Vostro 15-5568 (hier im Test) soll in der unteren Office-Mittelklasse dienen. Mit dem Kaby-Lake-Prozessor und der schnellen SSD ist Leistung kein Sorgenthema. Hinzu kommen ordentliche Aufrüstmöglichkeiten und eine praxistaugliche Akkulaufzeit von um die sechs Stunden im praxisnahen WiFi-Test.

Gut gefallen haben uns die Leistung, der leise Betrieb und das schicke Gehäuse, dem man den geringen Einstiegspreis nicht ansieht. Auch im Hinblick auf die Stabilität muss sich das Vostro 15 keineswegs hinter teureren Geräten verstecken. 

Die Aufgabe eines Bürogehilfen meistert der 15-Zoller nicht in jeder Disziplin mit Bravour. Ein schwaches TN-Display und mittelmäßige Eingabegeräte sind etwas, das wir für um die 700 Euro gar nicht gerne sehen. Schon angemessener erscheint da die Core-i3-Variante für 470 Euro. Die L- und E-Serien-ThinkPads als auch das Latitude 5580 sind unserer Meinung nach die besseren Alternativen. Hier gibt es IPS-Anzeigen und einen echten Docking Port (L-Serie). 

Preisvergleich

Vostro 15-5568

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Best Value Award im Januar 2017: Lenovo ThinkPad E470
Best Value Award im Januar 2017: Lenovo ThinkPad E470
Best Value Award im April 2017 für das Lifebook A557
Best Value Award im April 2017 für das Lifebook A557
Editor's Choice Award im April 2017 für das ThinkPad E570
Editor's Choice Award im April 2017 für das ThinkPad E570
Best Value Award im August 2017 für das Latitude 5580 mit IPS FHD
Best Value Award im August 2017 für das Latitude 5580 mit IPS FHD

Notebooks im Vergleich

Messergebnisse

Dell Latitude 5580Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000Fujitsu Lifebook A557HP ProBook 450 G4 Y8B60EAHP 14-bs007ngLenovo V320-17IKB 81AH0002GEAcer TravelMate P249-M-5452Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GEDell Vostro 15-5568
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
43 (23, 20)
40.8 (22, 18.8)
44.8 (16.4, 28.4)
55 (24, 31)
51 (23, 28)
39 (20, 19)
35 (18, 17)
44 (23, 21)
39 (20, 19)
47.6 (24.4, 23.2)
Response Time Black / White *
33 (19, 14)
30.4 (8.4, 22)
25.6 (6.8, 18.8)
35 (19, 16)
30 (10, 20)
27 (17, 10)
24 (14, 10)
16 (10, 6)
30 (19, 11)
27.2 (10, 17.2)
PWM Frequency
1020 (90)
200 (90)
50 (40)
119000 (80)
50 (10)
20000 (90)
Bildschirm
Brightness
224
231
243
260
201
229
377
238
252
222
Brightness Distribution
84
89
75
83
77
85
83
87
87
82
Schwarzwert *
0.18
0.37
0.24
0.22
0.43
0.15
0.39
0.41
0.3
0.56
Kontrast
1300
659
1008
1305
498
1673
1056
607
853
409
DeltaE Colorchecker *
5.3
6.41
4.65
4.21
10.68
4.67
5.04
9.09
5.4
10.36
DeltaE Graustufen *
4
5.94
3.39
2.68
11.32
3.09
5.28
9.92
5.37
10.9
Gamma
2.46 98%
2.28 105%
2.7 89%
2.5 96%
2.26 106%
2.44 98%
2.44 98%
2.42 99%
2.58 93%
2.21 109%
CCT
6441 101%
6101 107%
6246 104%
6066 107%
12204 53%
7050 92%
6900 94%
11177 58%
6795 96%
10084 64%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39
39.3
36.69
40
38
35
55
36.5
37
37.69
Color Space (Percent of sRGB)
60
61.1
57.66
63
59
55
84
56.7
58
57.92
Geräuschentwicklung
aus / Umgebung *
30.6
29
29
30.3
31.6
30
30
31.8
30.2
29
Idle min *
32.8
29
29
30.3
32.6
32
30.5
31.8
30.2
29
Idle avg *
32.8
29
29
30.3
32.6
32
30.5
31.8
30.2
29
Idle max *
33.6
29
29
32.3
33
32.4
30.5
31.8
32
29
Last avg *
37.6
35.6
34.3
38.5
38.9
37
35
35.7
34.7
33.9
Last max *
37.6
38.5
40.1
39.7
38.9
39.8
35.8
36
33.9
37
Hitze
Last oben max *
35.4
43.8
46.6
33.3
44.3
34.3
37.3
34.8
34.2
38
Last unten max *
41.8
53
49.1
35.3
46.3
34.2
37
42.8
33.2
39
Idle oben max *
29.7
25.9
24.6
27
27.8
27.8
28.7
24.6
28.9
25.7
Idle unten max *
29.4
27.1
25.1
26
27.7
27.7
30.1
27.8
29.1
33.8
Akkulaufzeit
Idle
1043
883
992
746
759
791
1011
WLAN
613
326
462
525
513
423
302
400
225
357
Last
124
129
115
123
78
87
110
H.264
503
456
285
361
512
Stromverbrauch
Idle min *
4.3
2.7
2.8
2.9
3.8
3.1
3.8
3.8
4
3.3
Idle avg *
10.1
5.5
6.3
6.4
6.6
5.5
9.6
7.6
9.6
6.8
Idle max *
11.8
6.5
6.9
6.9
11.3
6
10.4
8
9.7
7.7
Last avg *
32
44.2
51.6
31.8
38
29
35.4
30.5
27.7
30.9
Last max *
29
65.2
69.7
29
45
33.7
34
32.5
38.4
40.3

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
4642 Points ∼71%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
4666 Points ∼72%
Fujitsu Lifebook A557
4713 Points ∼72%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
4725 Points ∼73%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
4706 Points ∼72%
Acer TravelMate P249-M-5452
4463 Points ∼69%
Dell Vostro 15-5568
4573 Points ∼70%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5580
3300 Points ∼55%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
3546 Points ∼59%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
3550 Points ∼59%
Fujitsu Lifebook A557
3556 Points ∼60%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
3163 Points ∼53%
HP 14-bs007ng
3542 Points ∼59%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
3820 Points ∼64%
Acer TravelMate P249-M-5452
3472 Points ∼58%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
3692 Points ∼62%
Dell Vostro 15-5568
3331 Points ∼56%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Dell Latitude 5580
1540 Points ∼5%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
2642 Points ∼9%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
4255 Points ∼15%
Fujitsu Lifebook A557
1553 Points ∼5%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
2248 Points ∼8%
HP 14-bs007ng
1548 Points ∼5%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
1703 Points ∼6%
Acer TravelMate P249-M-5452
1503 Points ∼5%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
1653 Points ∼6%
Dell Vostro 15-5568
1490 Points ∼5%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
9501 Points ∼6%
Lenovo ThinkPad E570-20H6S00000
21835 Points ∼13%
Fujitsu Lifebook A557
6907 Points ∼4%
HP ProBook 450 G4 Y8B60EA
9122 Points ∼6%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
8482 Points ∼5%
Acer TravelMate P249-M-5452
6924 Points ∼4%
Dell Vostro 15-5568
6554 Points ∼4%
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Autor: Redaktion, 10.11.2017 (Update: 10.11.2017)