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Top 10 Budget Office Notebooks im Test bei Notebookcheck

Sebastian Jentsch, 09.04.2018

Update April 2018. Hier finden Sie die aktuellen Top-10-Office-Notebooks unter 800 Euro im Test bei Notebookcheck. Unsere Top-Liste wird laufend aktualisiert, redaktionell gewartet, kommentiert und soll bei anstehenden Kaufentscheidungen eine Hilfestellung geben.

Office Notebooks - vom preisgünstigen Schnäppchen bis zum alltäglichen Arbeitsknecht. Die geforderten Qualitäten liegen hier bei guten Eingabegeräten, solider Verarbeitung und einem entspiegelten Display. Die Anschlussausstattung sollte eine Einbindung ins heimische oder berufliche Arbeitsumfeld problemlos ermöglichen, sie braucht aber nicht besonders üppig zu sein. Vergleichen Sie auch die folgenden Toplisten auf der Suche nach Ihrem Wunsch-Laptop: 

Nachstehende Tabelle zeigt eine Übersicht der Top 10 der in den letzten 12 Monaten bei Notebookcheck getesteten Budget-Office-Notebooks (unter 800 Euro, Tagespreis zum Zeitpunkt der Artikelbearbeitung). Wichtige, gute Geräte des Marktes bleiben in Ausnahmefällen länger in der Topliste. Geräte, die nicht mehr in den Shops geführt werden, entfernen wir, auch wenn der Test noch keine 10 Monate alt ist. Die Tabelle ist durch Klicken auf die Überschriften sortierbar bzw. mit dem Textfilter einschränkbar (Bsp. "matt").

Office-Notebook-Charts (<800 Euro), Stand April 2018

Pos.Bew.DatumBildModellGewichtDickeGrößeAuflösungSpiegelndPreis ab
188%03.2018Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WWLenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WW
Intel Core i5-8250U
Intel UHD Graphics 620
4 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
1.8 kg19.9 mm14"1920x1080matt
287%03.2018Lenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WWLenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW
Intel Core i5-8250U
Intel UHD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
1.9 kg19.95 mm15.6"1920x1080matt
387%09.2017Toshiba Portege A30-D-139Toshiba Portege A30-D-139
Intel Core i3-7100U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
1.5 kg18 mm13.3"1920x1080matt
486%07.2017Dell Latitude 5580Dell Latitude 5580
Intel Core i5-7300U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
2.2 kg23.25 mm15.6"1920x1080matt
585%03.2018
Neu!
HP ProBook 430 G5-3KX72ESHP ProBook 430 G5-3KX72ES
Intel Core i5-8250U
Intel UHD Graphics 620
16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
1.5 kg19,8 mm13.3"1920x1080matt
682%03.2018
Neu!
Lenovo Ideapad 720S-13ARRLenovo Ideapad 720S-13ARR
AMD Ryzen 5 2500U
AMD Radeon RX Vega 8
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
1.1 kg14 mm13.3"1920x1080matt
782%11.2017HP 14-bs007ngHP 14-bs007ng
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB HDD
1.7 kg23.7 mm14"1920x1080matt
882%09.2017Lenovo V320-17IKB 81AH0002GELenovo V320-17IKB 81AH0002GE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.8 kg24.9 mm17.3"1920x1080matt
981%04.2017Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GELenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
Intel Core i5-7200U
Intel HD Graphics 620
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2 kg22.9 mm15.6"1920x1080matt
1080%11.2017HP 15-bs103ngHP 15-bs103ng
Intel Core i5-8250U
AMD Radeon 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
2.1 kg23.8 mm15.6"1920x1080matt
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Top 10 der letzten 12 Monate zum Zeitpunkt der Artikelerstellung, beste Wertung zuerst
Link: alle getesteten Geräte dieser Klasse, gereiht nach Gesamtwertung

Kommentar der Redaktion

Für unter 800 Euro gibt es in der Office-Klasse zahlreiche brauchbare und gute Geräte. Die besten Modelle stammen hier aus den Häusern Lenovo, HP, Fujitsu und Acer und kosten zwischen 640 und 800 Euro. Bei allen günstigeren Geräten muss der Kunde mit mehr oder weniger großen Nachteilen leben; das können schlechtere Eingabegeräte oder ein biegsames Gehäuse sein. IPS-Bildschirme finden sich neuerdings häufiger unter den vorliegenden Budget-Office-Top-10; die ThinkPads E480/E580, sowie das Lenovo V510-15IKB gehören dazu. Die vorderen Plätze sichern sich auch diesen Monat wieder die beiden Lonovo’s (E480, E580), welche im Test durchweg überzeugen konnten. Im Mittelfeld begrüßen wir unserer beiden Neueinsteiger, das HP ProBook 430 G5 sowie das Lenovo Ideapad 720S, welches mit der neuen APU aus dem Hause AMD bestückt ist.

Platz 1 - Lenovo ThinkPad E480

Das ThinkPad E480, wieder mit mattem IPS-Bildschirm
Das ThinkPad E480, wieder mit mattem IPS-Bildschirm
Editor's Choice Award im März 2018 für das ThinkPad E480
Editor's Choice Award im März 2018 für das ThinkPad E480

Die ThinkPad-E-Serie bietet einen sehr preisgünstigen Einstieg in die Welt der Office-Notebooks. Das nun veröffentlichte Lenovo ThinkPad E480 [hier im Test] löst das ThinkPad E470 ab und bekommt in der Grundausstattung mit dem Intel Core i5-8250U ausreichend Leistung verpasst. Mit den 4 GB RAM sind zwar keine großen Sprünge möglich, aber die gute Wartbarkeit erlaubt eine Erweiterung zu einem späteren Zeitpunkt. Gleiches gilt für die verbaute SSD, welche mit 128 GB noch ausreichend ist. Alternativen zu unserem Spitzenreiter bietet der Hersteller in Form eines schnelleren Intel Core i7-8550U sowie einer dedizierten AMD Radeon RX 550. Auf Grund der Hitzeproblematik raten wir allerdings zu dem Lenovo ThinkPad E480 ohne dedizierte Grafikkarte.

Das Lenovo ThinkPad E480 überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und punktet mit sehr guten Eingabegeräten und einem matten IPS-Bildschirm, welcher in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Der 14-Zöller bietet ein mattes IPS-Display, welches in dieser Preisklasse nicht zum Standard gehört. Hier sollten Käufer jedoch die Augen offen halten, denn das Lenovo ThinkPad E480 kann in anderen Ausstattungsvarianten auch mit einem billigeren TN-Panel bestückt sein. Alles in allem überzeugte uns das Lenovo ThinkPad E480 im Test mit einer sehr guten Gesamtperformance. Zu guter Letzt besitzt auch das ThinkPad E480 die bekannt guten Eingabegeräte, welche wir schon sehr oft gelobt haben.

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Platz 2 - Lenovo ThinkPad E580

Preisgünstiges Office-Notebook: Lenovo ThinkPad E580
Preisgünstiges Office-Notebook: Lenovo ThinkPad E580

Als 15-Zöller bietet das Lenovo ThinkPad E580 [hier im Test] eine sehr gute Leistung bei den Budget-Office-Geräten. Mit dem Intel Core i5-8250U ist das E580 mit gleicher CPU bestückt, wie das kleinere Lenovo ThinkPad E480. Mit 8 GB RAM bietet es allerdings deutlich mehr Arbeitsspeicher, aber in puncto SSD sind sich beide mit 128 GB wieder einig. Ebenfalls gefällt uns der Einsatz eines matten IPS-Panels in dieser Preisklasse. Aber auch hier muss genau hingeschaut werden, denn Alternativen in Form eines billigeren TN-Panels könnten ebenfalls verbaut sein.

Das Lenovo ThinkPad E580 bietet all das, was ein preisgünstiges Office-Gerät mitbringen sollte. Kleinere Abstriche beim Speicherplatz müssen allerdings in Kauf genommen werden. Unser Testgerät liefert eine tolle Leistung und das zu einem sehr fairen Preis, weshalb wir an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung geben können.

Die Akkulaufzeiten und eine unterdurchschnittliche WLAN-Performance verhindern eine bessere Wertung. Punktabzug gab es auch für die langsame SSD-Leistung. Hier werden wir allerdings noch einmal prüfen, ob mit dem kürzlich veröffentlichen Update das Problem behoben ist. Eine Anpassung der Wertung wird dann infolgedessen vorgenommen. Extreme Unterschiede sollten daraus allerdings nicht resultieren. Viel bedeutender ist der Unterschied im Vergleich zum baugleichen E580 mit AMD Radeon RX 550. Dieses verliert wichtige Prozente aufgrund deutlich zu hoher Gehäusetemperaturen, weshalb wir nur dem Lenovo ThinkPad E580 ohne dedizierte Grafikkarte eine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben können.

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Platz 3 - Toshiba Portégé A30-D-139

Das Toshiba Portégé A30-D-139 bietet schnelles WLAN und bleibt angenehm kühl
Das Toshiba Portégé A30-D-139 bietet schnelles WLAN und bleibt angenehm kühl
Best Value Award im Februar 2018: Portégé A30-D
Best Value Award im Februar 2018: Portégé A30-D

Das Toshiba Portégé A30-D-139 [hier im Test] bietet alles, was ein mobiles Office-Gerät haben sollte. Neben den guten Akkulaufzeiten, welche für einen mobilen Wegbegleiter unverzichtbar sind, kann das Portégé A30-D-139 mit einem soliden und sehr gut verarbeiteten Gehäuse punkten. Außerdem konnte das Display den Tester in puncto Kontrast und Farbtreue überzeugen. Jedoch sollte dazu eine Kalibrierung des Panels durchgeführt werden, um die volle Qualität genießen zu können.

Lob bekommt das Gerät für den problemlos von außen wechselbaren Akku, das insgesamt sehr gelungene Display und vor allem den in der Regel völlig lautlosen Betrieb. Der wird auch dadurch ermöglicht, dass der Hersteller in der getesteten Variante auf einen i5-Prozessor verzichtet und sich stattdessen für den immer noch mehr als ausreichend schnellen i3-7100U entschieden hat, welcher selbst im Stresstest kaum an seine TDP-Grenze zu bringen war.

Das Toshiba Portégé A30-D-139 hinterlässt bei uns trotz der guten bis sehr guten Endnote einen etwas durchwachsenen Eindruck. Dafür sind neben der lahmen SSD vor allem kleinere Probleme mit dem Touchpad und der nicht mehr hinnehmbare Sound unseres Test-Samples verantwortlich.

Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung bekommt das Toshiba Portégé A30-D-139 allerdings nicht bzw. nur unter Vorbehalt. Soll das Touchpad intensiv genutzt werden? Kommt es auf jedes Gramm Gewicht und ein besonders kompaktes/dünnes Gehäuse an? Soll mit dem neuen Notebook Musik gehört werden? Besteht Bedarf für TB3 und/oder DisplayPort? Wer die meisten dieser Fragen für sich mit ja beantwortet, sollte sich anderweitig umsehen. Alle anderen dürften sich mit dem neuen Portégé gut anfreunden können.

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Platz 4 - Dell Latitude 5580

Workaholic, jetzt mit IPS-FHD: Dell Latitude 5580
Workaholic, jetzt mit IPS-FHD: Dell Latitude 5580

Dell rüstet ein Full-HD-Panel (IPS) nach und pimpt die CPU, schon reicht es locker für einen guten vierten Platz des Latitude 5580 (FHD, 7300U) [hier im Test]. Für das runde Paket vergaben wir den Best Value Award im August 2017.

Der Unterschied zu unserem bereits getesteten Modell des Latitude 5580 mag auf den ersten Blick kein gravierender sein. Trotzdem rundet besonders das Full-HD-Display das Gesamtpaket ab. 

Wir hatten auch das baugleiche 5580 mit HD-Panel vorher im Test: Mit einem souveränen Durchhaltevermögen und guten Eingabegeräten hinterließ es einen bleibenden Eindruck. Nichtsdestotrotz warf das 768p-TN-Panel einen dunklen Schatten über das Testgerät. Das ändert sich mit dem FHD-Modell: Obgleich die Displayhelligkeit nur durchschnittlich ist, loben die Tester das Panel. Die PWM-Frequenz hat sich erhöht, was die Chance einer Augenirritation deutlich mindert. Der Kontrast hat sich deutlich verbessert, die Blickwinkel dank IPS ebenfalls. Ebenso ist die Farbgenauigkeit besser geworden.

Ansonsten ist das Latitude 5580 ein klassischer, klobiger Allrounder für den Schreibtisch. Der 15-Zöller konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen. Das wären feedbackstarke Eingabegeräte inklusive Trackpoint, ein sehr solides Chassis mit geringster Lautstärke bzw. Abwärme und vielen Anschlüssen. Neu ist der Thunderbolt-3-Port, den gibt es aber erst in teureren Konfigurationen als Option. Damit wäre das Dell Latitude 5580 sogar für die Zukunft gerüstet. Gigantisch ist die Laufzeit von 10:13 Stunden im WiFi-Test. Das HD-Modell lief sogar für 11:30 Stunden.

Seine lange Akkulaufzeit, einfache Wartbarkeit, viele Optionen, Linux-Zertifizierung und komfortable Tastatur machen es zu einem attraktiven und sehr vielseitigen Business-Notebook für die meisten Büroanwendungen.

Auf Seiten der Leistung (i5 7300U) steht die volle Turbo-Power leider nicht immer zur Verfügung, das macht ein Lenovo E470 (i5 7200U) besser. In den Multi-Tests steht nicht mehr Leistung bereit, als auch schon der i5 7200U erreicht hatte. Hinzu kommen in dieser Preisklasse eine langsame klassische Festplatte sowie Single-Channel-Speicher. Das alles erledigt seinen Job, Performance unter der Haube sieht aber anders aus, zum Beispiel so: Core i5-7440HQ (45 statt 15 Watt), 8 GB RAM, 256-GB-SSD. Das gibt es in der Version Latitude 15 5580 (VT96Y) für 839 Euro

Die Einstiegskonfigurationen sind auf den ersten Blick zwar recht erschwinglich, doch dann muss man auch auf wichtige Business-Eigenschaften wie SmartCard, Thunderbolt 3, WWAN, NFC sowie einen Fingerabdruckleser verzichten. 

Die Variante mit Full-HD-Panel und 8-GB-Arbeitsspeicher wird für zirka 900 Euro angeboten. Damit sind die Lenovos E470 und E570 nicht ernsthaft in Gefahr, denn diese haben für unter 850 Euro bereits die GTX 950 an Bord. Thunderbolt, SmartCard und Fingerprint gibt es dort ebenfalls nicht, bei Dell stehen diese Optionen immerhin in der teuren Wunschkonfiguration zur Verfügung. Bei Lenovo muss der Kunde direkt zu einem T-Serien-Thinkpad greifen. Interessant ist Dells günstige Option eines i5-7440HQ (45 Watt) in der Variante VT96Y.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Latitude 15 5580 (7TYG3)15,6"1366x768 TNi5-7200UHD 6204 GB500-GB-HDDab 765 Euro

Latitude 15 5580 (2MTXV)

15,6"1920x1080 IPSi5-7300UHD 6208 GB500-GB-HDDab 900 Euro
Latitude 15 5580(VT96Y) 15,6"1920x1080 IPSi5-7440HQHD 6308 GB256-GB-SSDab 930 Euro

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Platz 5 - HP ProBook 430 G5

Schnelle und große SSD im HP ProBook 430 G5
Schnelle und große SSD im HP ProBook 430 G5

Das HP ProBook 430 G5 [hier im Test] als kleinstes ProBook unterscheidet sich optisch kaum von seinen größeren Brüdern. HP hat die gesamte Modellpalette dieses Jahr in einem einheitlichen Design auf den Markt gebracht. 

Das gelungene Business-Gerät bietet neben der angenehmen Tastatur auch einen günstigen Kaufpreis, welcher in Anbetracht der guten Ausstattung durchaus gerechtfertigt ist.

Der Intel Core i5-8250U als Basis bietet mehr als ausreichend Leistung und mit 16 GB DDR4-RAM ist man auch die nächste Zeit gut gerüstet. Auch beim Massenspeicher ist Dell nicht knauserig, denn mit einer 512 GB großen SSD, welche das NVMe-Protokoll nutzt, ist schnelles und zügiges Arbeiten sehr gut möglich. Bei den Akkulaufzeiten erreicht das HP ProBook 430 G5 mit sieben Stunden zwar keine Bestwerte, aber liegt damit noch knapp über dem Klassendurchschnitt.

Beim Display ist jedoch Achtung geboten, denn etwas günstigere Geräte könnten unter Umständen mit einem niedrig auflösenden HD-Panel bestückt sein. Hier sollte lieber einmal mehr das Kleingedruckte gelesen werden, denn das IPS-Panel, welches wir auch bei unserem Testgerät vorgefunden haben, bietet eine bessere Qualität, wenngleich auch das Display nicht ohne Kritik davonkommt.

Aufgrund der attraktiven Preisgestaltung könnte das HP ProBook 430 G5 durchaus auch für Studenten interessant sein. Im Hinterkopf sollten aber Spulenfiepen, der ungünstig positionierte USB-C-Anschluss sowie die nur 12-monatige Garantielaufzeit bleiben. 

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Platz 6 - Lenovo Ideapad 720S

Ein fast rahmenloses Display beim Lenovo Ideapad 720S
Ein fast rahmenloses Display beim Lenovo Ideapad 720S

Das Lenovo Ideapad 720S [hier im Test] auf Basis des neuen AMD Ryzen 5 2500U bietet eine ordentliche Leistung, wenn die Kühlung nicht das Zünglein an der Waage wäre. Fast auf Augenhöhe arbeiten der AMD Ryzen 5 2500U und der Intel Core i5-8250U, wobei die AMD-APU auf eine deutlich bessere iGPU (AMD Radeon RX Vega 8) zurückgreifen kann. Diese bietet im Vergleich zur Intel UHD Graphics eine deutlich bessere 3D-Performance, wenngleich das Lenovo Ideapad 720S mit der AMD Radeon RX Vega 8 keinen Gaming-Laptop ersetzt.

Probleme hat das Lenovo Ideapad 720S allerdings bei anhaltender Belastung, denn hier ist die Kühleinheit überfordert, weshalb der AMD Ryzen 5 2500U auf die Leistung eines Intel Core i7-7500U abrutscht.

Auch die Akkulaufzeiten entpuppen sich nicht als Verkaufsargument, denn mit nur 3,5 Stunden in unserem WLAN-Test ist die Mobilität sehr deutlich eingeschränkt. Das Lenovo Ideapad 720S mit Intel-CPU erzielte hier mit 10 Stunden ein deutlich besseres Ergebnis.

Wer auf der Suche nach einem günstigen Arbeitsgerät für den Heimarbeitsplatz ist, macht mit dem Lenovo Ideapad 720S nicht viel falsch. Aber die Einschränkungen aufgrund der mangelhaften Kühlleistungen sollten bei der Kaufentscheidung bedacht werden.

Wenn es unbedingt das Lenovo Ideapad 720S sein soll, kann auch das Gerät auf Intel-Basis erwogen werden [hier im Test], aber die Nachteile wie die wenigen Anschlüsse und kaum Wartungsmöglichkeiten sowie die Option, keinen Dual-Channel-Betrieb nutzen zu können, hat auch das teurere Gerät.

ModellZollTFTCPUGPURAMHDD/SSD/etc.Preis
Ideapad 720S-13ARR

13,3

1.920x1.080 IPSRyzen 5 2500URadeon RX Vega 88 GB128-GB-SSDab 799 Euro

Ideapad 720S-13IKB

13,31.920x1.080 IPSi5-8250UUHD 6208 GB256-GB-SSDab 949 Euro

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Platz 7 - HP 14-bs007ng

Eingeschränkte mobile Schreib- und Surfmaschine: HP 14-bs007ng
Eingeschränkte mobile Schreib- und Surfmaschine: HP 14-bs007ng

Der 14-Zöller HP 14-bs007ng [hier im Test] bietet ordentliche Rechenleistung und für die ewig Gestrigen sogar ein optisches Laufwerk. Leider ist das Display ziemlich dunkel, es spiegelt aber immerhin nicht und ist durch IPS blickwinkelstabil. Die Outdoor-Tauglichkeit schaut aber düster aus (251 cd/).

Zu den Pluspunkten gehören die Laufzeit von sieben Stunden, die 256-GB-SSD, das leise Betriebsgeräusch und die geringe Erwärmung. Eine günstige Konfiguration des ThinkPad E470 oder des Fujitsu Lifebook A557 mit integrierter Grafik wären unserer Meinung nach die bessere Wahl und kosten nur jeweils um die 620 Euro. 

Der matte IPS-Bildschirm erfreut mit einem sehr guten Kontrast und stabilen Blickwinkeln. Allerdings fällt die Helligkeit zu gering aus.

Preisvergleich

Platz 8 - Lenovo V320-17IKB

Budget-Office in Groß: Lenovo V320-17IKB
Budget-Office in Groß: Lenovo V320-17IKB

Lenovos V320-17IKB [hier im Test] ist ein 17-Zöller aus der Value-Serie für den preisbewussten Einkäufer. Kaby-Lake-SoC und SSD sorgen für ein rundlaufendes System, ohne Frage. Auch die Abwärme und die Lautstärke sind gering, so soll es fürs Office sein. 

Das matte IPS-Modell bietet eine hohe Helligkeit, einen großen Kontrast und stabile Blickwinkel.

Lobenswert ist der matte IPS-Bildschirm, das überrascht für die Value-Serie. Jedoch kostet die Testkonfiguration bereits 720 Euro, da ist IPS Standard. Missfallen hat uns in diesem Preisband die fehlende Tastaturbeleuchtung und die nicht vorhandene Wartungsklappe. 

Die Tastatur des Rechners hat einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen und ist auch für häufigere Schreibarbeiten gemacht. 

Die Laufzeit von fünf Stunden geht für einen 17-Zöller in Ordnung, überragend ist sie aber nicht. Während das Display für die Preisklasse schon überdurchschnittlich ist, sind die Fotos der Webcam unbrauchbar. Den V320-17-Zöller gibt es in unzähligen Konfigurationen zwischen 330 Euro (Pentium) und 1.100 Euro (i7, 256 GB, FHD). Eine Variante mit Geforce 940 MX ist ab 900 Euro zu haben. 

Preisvergleich

Platz 9 - Lenovo V510-15IKB

Lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter
Lausige Akkulaufzeiten - aber ein guter Arbeiter

Mit dem Lenovo V510-15IKB (hier im Test) hat der Hersteller ein relativ günstiges Arbeitsgerät in petto, das trotz aller Vorzüge an einer wichtigen Stelle versagt: Lausige Laufzeiten von lediglich 3:45 Stunden sind nicht mehr zeitgemäß. 

Den großen Schwachpunkt des Rechners stellen die Akkulaufzeiten dar.

Wenn es darauf nicht ankommt, dann steht ein flinkes, SSD-basiertes System mit aktuellem Kaby-Lake-SoC zur Verfügung, das es ab 645 Euro gibt. Gemein hat das V510 mit den obigen L470 und E570 sowie mit dem Latitude 5580 die Full-HD-Anzeige im IPS-Typ. Diese ist natürlich matt, hat aber eine vergleichsweise schwache Helligkeit. Die besseren Eingabegeräte finden Käufer aber bei den Erstplatzierten von Dell, Lenovo und Fujitsu.

Wir hatten eine relativ starke Konfiguration im Test, die schnell das 800-Euro-Budget sprengt. Das Lenovo V510 gibt es aber in Low-End-Konfigurationen ab 480 Euro (i5 7200U). Die interessanteste Konfiguration mit 7200U, FHD und 256-GB-SSD gibt es ab 620 Euro. Damit ist der 15-Zöller 100 Euro günstiger als ein E570, allerdings hat er keine so guten Eingabegeräte.

Preisvergleich

Platz 10 - HP 15-bs103ng

Unausgewogen: HP 15-bs103ng
Unausgewogen: HP 15-bs103ng

Das HP 15-bs103ng [hier im Test] bietet starke Laufzeiten von bis zu acht Stunden im praxisnahen Betrieb, zudem eine schnelle SSD und einen flinken Prozessor. Leider wurde bei der wichtigsten Mensch-Maschine-Schnittstelle gespart, beim Bildschirm. 

Der matte Full-HD-Bildschirm gefällt nicht: Er ist dunkel, kontrastarm und blickwinkelinstabil. Das hier verbaute Modell ist einem Niedrigpreis-Notebook angemessen, nicht aber einem 700-Euro-Laptop. 

Die Tastatur geht für den Hausgebrauch in Ordnung. Vielschreiber sollten sich für lange Seminar- oder Doktorarbeiten aber lieber die Lenovo-Einsteiger-Thinkpads genauer anschauen (Platz 1 bzw. Platz 2).

Der dedizierte Grafikkern treibt den Preis des Rechners in die Höhe, ohne einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Die AMD Radeon 520 kann den Tester nicht überzeugen, sie ist kaum schneller als ein integrierter Intel-Grafik-Chip. 

Preisvergleich

Awards dieser Kategorie der vergangenen Monate

Editor's Choice Award im März 2018 für das ThinkPad E480
Editor's Choice Award im März 2018 für das ThinkPad E480
Best Value Award im Februar 2018: Toshiba Portégé A30-D-139
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Best Value Award im August 2017 für das Latitude 5580 mit IPS-FHD
Best Value Award im August 2017 für das Latitude 5580 mit IPS-FHD

Top 10 im Vergleich

Messergebnisse

Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WWLenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WWToshiba Portege A30-D-139Dell Latitude 5580HP ProBook 430 G5-3KX72ESLenovo Ideapad 720S-13ARRHP 14-bs007ngLenovo V320-17IKB 81AH0002GELenovo V510-15IKB 80WQ0002GEHP 15-bs103ng
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44.8 (23.6, 21.2)
48.4 (25.6, 22.8)
40 (20, 20)
43 (23, 20)
41.6 (20.4, 21.2)
36 (18, 18)
39 (20, 19)
35 (18, 17)
39 (20, 19)
44 (24, 20)
Response Time Black / White *
31.2 (17.2, 14)
37.6 (21.2, 16.4)
30 (16, 14)
33 (19, 14)
27.2 (13.6, 13.6)
26 (14, 12)
27 (17, 10)
24 (14, 10)
30 (19, 11)
22 (18, 4)
PWM Frequency
25000 (30)
22030 (99)
208 (10)
1020 (90)
20490 (99)
128000 (90)
119000 (80)
20000 (90)
Bildschirm
Helligkeit Bildmitte
262
292
319
234
262
299
251
412
256
241
Brightness
245
272
296
224
253
306
229
377
252
235
Brightness Distribution
83
84
88
84
82
90
85
83
87
84
Schwarzwert *
0.19
0.3
0.28
0.18
0.28
0.27
0.15
0.39
0.3
0.43
Kontrast
1379
973
1139
1300
936
1107
1673
1056
853
560
DeltaE Colorchecker *
7
5.8
4.04
5.3
5.7
4.46
4.67
5.04
5.4
13.62
Colorchecker DeltaE2000 max. *
23.6
22.4
8.09
9.09
22.4
10.51
9.4
8.84
9.36
22.81
DeltaE Graustufen *
6.4
2.3
5.5
4
3.6
2.41
3.09
5.28
5.37
15.19
Gamma
2.14 112%
2.12 113%
2.4 100%
2.46 98%
2.15 112%
2.29 105%
2.44 98%
2.44 98%
2.58 93%
2.13 113%
CCT
6065 107%
6223 104%
7198 90%
6441 101%
7096 92%
6757 96%
7050 92%
6900 94%
6795 96%
17407 37%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39.5
37.6
64
39
38.3
55
35
55
37
35
Color Space (Percent of sRGB)
61.9
58
98
60
60.1
83
55
84
58
55
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.8
Geräuschentwicklung
aus / Umgebung *
29.1
29.1
30
30.6
29
30.4
30
30
30.2
30.3
Idle min *
29.1
29.1
30
32.8
29
30.4
32
30.5
30.2
30.9
Idle avg *
29.1
29.1
30
32.8
29
30.4
32
30.5
30.2
30.9
Idle max *
30.3
30.2
30
33.6
29
30.4
32.4
30.5
32
30.9
Last avg *
31.8
30.8
39.3
37.6
34.5
32.3
37
35
34.7
37
Last max *
33.8
32.8
38.3
37.6
35.9
31.4
39.8
35.8
33.9
43.8
Hitze
Last oben max *
36.7
40.4
39.2
35.4
40
37.9
34.3
37.3
34.2
39.2
Last unten max *
42.8
43.7
39.5
41.8
50.3
38.2
34.2
37
33.2
37
Idle oben max *
23.4
21.4
28.5
29.7
24.8
26.9
27.8
28.7
28.9
25.2
Idle unten max *
22.8
25.5
29.9
29.4
25.5
28
27.7
30.1
29.1
25.5
Akkulaufzeit
Idle
1106
864
1008
683
759
890
H.264
431
435
200
285
454
WLAN
495
421
548
613
418
204
423
302
225
473
Last
105
96
165
134
78
100
Stromverbrauch
Idle min *
3.5
3.4
3.2
4.3
4.5
5.3
3.1
3.8
4
3.2
Idle avg *
5.3
6.7
6.8
10.1
6.8
9
5.5
9.6
9.6
5.8
Idle max *
6.1
7.7
8
11.8
8.8
12.6
6
10.4
9.7
6.3
Last avg *
30
31.1
30.4
32
36.8
37.1
29
35.4
27.7
34
Last max *
42.3
42.9
28
29
46.2
26.5
33.7
34
38.4
49

* ... kleinere Werte sind besser

Benchmarks

PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WW
4849 Points ∼74%
Lenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW
4901 Points ∼75%
Toshiba Portege A30-D-139
4113 Points ∼63%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
4734 Points ∼73%
Lenovo Ideapad 720S-13ARR
3852 Points ∼59%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
4706 Points ∼72%
HP 15-bs103ng
5030 Points ∼77%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WW
3574 Points ∼60%
Lenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW
3729 Points ∼62%
Toshiba Portege A30-D-139
3247 Points ∼54%
Dell Latitude 5580
3300 Points ∼55%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
3792 Points ∼63%
Lenovo Ideapad 720S-13ARR
3168 Points ∼53%
HP 14-bs007ng
3542 Points ∼59%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
3820 Points ∼64%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
3692 Points ∼62%
HP 15-bs103ng
3622 Points ∼61%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WW
1591 Points ∼5%
Lenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW
1776 Points ∼6%
Toshiba Portege A30-D-139
1478 Points ∼5%
Dell Latitude 5580
1540 Points ∼5%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
1861 Points ∼6%
Lenovo Ideapad 720S-13ARR
1768 Points ∼6%
HP 14-bs007ng
1548 Points ∼5%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
1703 Points ∼6%
Lenovo V510-15IKB 80WQ0002GE
1653 Points ∼6%
HP 15-bs103ng
2055 Points ∼7%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Lenovo ThinkPad E480-20KNCTO1WW
7231 Points ∼4%
Lenovo ThinkPad E580-20KSCTO1WW
7532 Points ∼4%
Toshiba Portege A30-D-139
6989 Points ∼4%
HP ProBook 430 G5-3KX72ES
9235 Points ∼5%
Lenovo Ideapad 720S-13ARR
7309 Points ∼4%
Lenovo V320-17IKB 81AH0002GE
8482 Points ∼5%
HP 15-bs103ng
6156 Points ∼3%
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Autor: Sebastian Jentsch,  9.04.2018 (Update:  9.04.2018)