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iPhone X: Ultimative Werbeüberwachung?

iPhone X: Ultimative Werbeüberwachung?
iPhone X: Ultimative Werbeüberwachung?
Auf einem Hackathon haben Entwickler eine Proof-of-Concept-App präsentiert, die per Face-ID die Gefühlslage des Betrachters in Echtzeit überwachen kann.
Christian Hintze,
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Am 13. und 14. Januar fand in West Kanada der große Hackathon nwHacks 2018 statt. Auf diesem Event hat ein kleines Entwicklerteam den Code für eine iOS-App präsentiert, welche die Stimmungslage eines iPhone-X-Users in Realzeit erfasst und erkennen kann.

Grundlage für die App ist natürlich die Gesichtserkennungstechnologie von Apple, die hinter dem Face-ID-Feature steckt. Dass die Funktion ein gewaltiges Missbrauchspotential beinhaltet, wurde bereits von mehreren Entwicklern angemahnt.

Die Proof-of-Concept-App wäre sicherlich der Marketingtraum der Werbeindustrie, schließlich ließe sich so verzögerungsfrei die Reaktion eines Nutzers auf eine Werbeanzeige oder ein Werbevideo erkennen. Offiziell verbietet Apple derzeit die Verwendung der Gesichtserkennung für Marketingzwecke, allerdings merkte bereits unlängst ein Entwickler an, dass Apple nur unzureichend etwaige Apps überprüfe, auch wenn der Hersteller gegenteiliges verspricht. Eventuell könnten derartige Apps durch den Prüfprozess durchrutschen.

Der Code der „Loki“ getauften App basiert auf Maschinenlernen. Zunächst wird die dahinterliegende KI mit den klassifizierten Gesichtern von mindestens 100 Nutzern versorgt, die Gesichtsausdrücke bilden derzeit die vier Emotionen „wütend“, „glücklich“, „traurig“ und „überrascht“ ab, lassen sich aber natürlich bei Bedarf noch erweitern. Nach der Trainingsession konnte Loki die Gefühlslage der Probenutzer schon sehr gut erkennen.

Quelle(n)

Heise

Bild: Loki-Video

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1623 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 17.01.2018 (Update: 17.01.2018)