Test Acer Aspire 5750G Notebook

J. Simon Leitner , 06.02.2011

Kaum da und auch schon wieder weg. Langsam fanden die Sandy-Bridge CPUs von Intel Einzug in aktuelle Notebooks. Mit dabei auch das Acer Aspire 5750G, ein Multimedia-Allrounder mit 2630QM Quadcore Prozessor und Nvidia GT540M. Nvidia Optimus sorgt darüber hinaus für einen leisen Office Betrieb und gute Akkulaufzeiten. Bis der Laptop in den Handel kommt, dürfte aber noch etwas Zeit vergehen.

Mit der i7-2630QM CPU findet erstmals eine Quadcore-CPU von Intel Einzug in preislich attraktiv positionierte Systeme. Zusammen mit Nvidias GT 540M Grafikkarte verspricht das Aspire 5750G eine sehenswerte Anwendungs- und Gaming-Performance, und das bereits ab unter 1000 Euro.

Dass mit Sandy-Bridge Intel ein großer Schritt nach vorne gelungen ist was die Leistungsreserven der Chips betrifft, dürfte sich mittlerweile schon herumgesprochen haben. Da die neuen Prozessoren preislich auf dem Niveau ihrer Vorgänger geblieben sind und auch hinsichtlich Energieverbrauch eher effizienter geworden sind, blieben kaum Gründe an den Vorgängern der Clarksfield-Palette hängen zu bleiben, wäre da Intel nicht ein kleines Missgeschick passiert.

Aufgrund der aktuellen Intel Sandy Bridge Chipsatz Problematik kann es zu Lieferproblemen des getesteten Notebooks kommen. Weiterführende Details und ständig aktualisierte Informationen zu dieser Thematik finden sie hier.

Für unsere Tests stand uns ein nicht für den Verkauf vorgesehenes Sample zur Verfügung, das sich allerdings kaum von den für Konsumenten erwerbbaren Systemen unterscheiden dürfte.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Als Vorgänger des vorliegenden Aspire 5750G wäre wohl das erst kürzlich getestete Acer Aspire 5742G zu nennen, das ebenfalls mit einer GT 540M Grafikkarte ausgestattet war, allerdings noch auf eine Arrandale Dual-Core CPU zurückgriff. Überarbeitet hat Acer das Äußere des Notebooks, das im Vergleich etwas modifiziert wurde.

Gleich geblieben ist der leichte Versatz des Displays mit der Baseunit, welcher die beiden Bauteile optisch trennt. Beim Displaydeckel als auch bei den Handballenablagen setzt man nach wie vor auf matten geriffelten Kunststoff, der mit seiner rauen Haptik durchaus zu Gefallen vermag. Im Vergleich zur so manchen Hochglanz-Boliden darf man sich hier auch einer geringen Verschmutzungsanfälligkeit erfreuen. Staubkörner und Fingerabdrücke sammeln sich allerdings rund um das Display sowie auf der glänzend lackierten Leiste oberhalb der Tastatur.

Zwar kommt als oberflächenwirksames Material lediglich Kunststoff zum Einsatz, dennoch kann uns dieser in Punkto Stabilität überzeugen. Von punktuellem Druck auf das Chassis bleibt das 5750G unbeeindruckt, selbst der Displaydeckel lässt kaum Druck auf das empfindliche Panel durch. Die Verwindungssteifigkeit der Baseunit fällt ebenso gut aus, das Notebook kann ohne erkennbare Verwindungen oder Knarrgeräusche mit einer Hand an der Vorderkante angehoben werden. Der Bildschirm schneidet in dieser Disziplin nicht ganz so gut ab.

Die beiden Displayscharniere ermöglichen ein einhändiges Öffnen und Schließen des Displays, können aber ein Nachwippen des Bildschirmes nicht ganz verhindern. Auf einen Verriegelungsmechanismus für den Transport wird verzichtet. Hält man das geschlossene Notebook verkehrt herum, so neigt das Display zum Öffnen, sprich die Spannkraft der Scharniere ist zu gering. Für den Praxiseinsatz heißt dies vor allem beim Transport des Notebooks darauf zu achten, dass sich keine Gegenstände in den Zwischenraum schieben können und dort möglicherweise erheblichen Schaden anrichten können.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Ein Blick auf die Platzierung der Ports beim 5742G zeigt Veränderungen am Gehäuse. Erfreulich ist dabei, dass der LAN Port neben den Netzanschluss an das linke hintere Eck wandert. Nach wie vor im vorderen Bereich bleiben allerdings VGA, HDMI, USB und die beiden Audio-Schnittstellen. Linkshänder werden bei Nutzung dieser Ports mit störenden Kabeln neben dem Notebook zu kämpfen haben. Nicht viel besser sieht es an der rechten Seitenkante des Laptops aus. Hier wurden zwei USB Schnittstellen, wobei bei eine vom Standard 3.0 ist, ebenso in den vordersten Bereich gesetzt. Gut beim temporären Anschluss eines USB-Sticks, unangenehm bei dauerhaft angeschlossenen Geräten (Drucker, Maus,…). Die Rückseite bleibt komplett frei von Ports, die Vorderkante nimmt einen SD-Cardreader (5in1) auf.

Im Vergleich zum Vorgänger gewinnt der User eine schnelle USB 3.0 Schnittstelle hinzu, die sich insbesondere beim Einsatz externer Speicherlösungen bezahlt machen könnte. Es bleibt die Suboptimale Anordnung der einzelnen Ports, die lediglich durch die Lageveränderung des Netzwerkanschlusses etwas entschärft wurde. Auf einen ExpressCard Slot zum Nachrüsten diverser Features muss man weiterhin verzichten.

Die Platzierung der Harddisk und des Arbeitsspeichers entspricht dem Vorgänger. Durch das Lösen von nur zwei Schrauben lässt sich die Klappe öffnen und der User erhält Zugang zu den Komponenten. Ein mögliches Upgrade scheint in dieser Hinsicht ohne größere Probleme möglich.

Frontseite: Cardreader
Frontseite: Cardreader
Linke Seite: Netzanschluss, LAN, VGA, HDMI, USB, Kopfhörer, Mikrofon
Linke Seite: Netzanschluss, LAN, VGA, HDMI, USB, Kopfhörer, Mikrofon
Rückseite: keine Ports
Rückseite: keine Ports
Rechte Seite: USB 2.0. USB 3.0, DVD-Laufwerk, Kensington Lock
Rechte Seite: USB 2.0. USB 3.0, DVD-Laufwerk, Kensington Lock

Kommunikation

In Punkto Kommunikation bietet das Acer Aspire 5750G aktuelle Standardkost. Dazu zählt die drahtlose Netzwerkverbindung via Atheros AR5B97 Wireless Network Adapter (b/g/n) oder aber kabelgebunden über den RJ45-Port und dem Broadcom NetLink Gigabit Ethernet-Modul. Ebenfalls mit an Bord: Bluetooth 3.0 zur Kommunikation mit diverser Peripherie.

Zubehör & Garantie

Bei unserem nicht für den Verkauf bestimmten Gerät war kein nennenswertes Zubehör mit im Karton. Dies überrascht allerdings nicht, denn auch schon der Vorgänger kam ziemlich nackt daher. Dies gilt allerdings nicht für die Installation selbst, auf der sich einiges an wenig brauchbarer Software tummelt. Zu nennen wäre hier etwa der McAffee Virenscanner in einer Trial-Version oder Norton Online Backup Trial. Wenn Sie mit diesen Funktionen nichts anzufangen wissen oder bereits einen Virenscanner ihres Vertrauens gefunden haben, empfiehlt sich die Deinstallation dieser Tools.

Die Garantiedauer des Vorgängers (5742G) beträgt 2 Jahre Bring-In Service. Wir gehen damit davon aus, dass auch für das vorliegende Notebook 24 Monate Gewährleistung geboten werden. In der Tat listeten erste Shops das Notebook ebenso mit 24 Monaten Bring-In Service, davon 1 Jahr International Travelers Warrenty.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Bei der Tastatur dürfte Acer weiterhin auf dieselbe Einheit zurückgreifen, die auch im Vorgänger Verwendung fand. In unserem Testgerät kam allerdings ein englischsprachiges Layout (QUERTY) zur Anwendung, welches auch für die einzeilige Entertaste verantwortlich ist. Es darf davon ausgegangen werden, dass die deutschen Verkaufsgeräte hinsichtlich Tastenlayout jenem des Aspire 5742G entsprechen.

Das Tippegfühl hinterlässt wie schon beim Vorgänger bei uns einen zwiegespaltenen Eindruck. Einerseits bietet das freigestellte Chicklet-Design (Tasten aufgesetzt, deutliche Zwischenräume) einen gut spürbaren Druckpunkt sowie einen angenehmen Tastenhub, dennoch fällt das Feedback insgesamt etwas indifferent aus. Verantwortlich dafür sind die einzelnen Tasten die in ihren Randbereichen zum Wegkippen neigen und darüber hinaus absolut eben ausgeführt sind. Damit wird es für die Finger zusätzlich schwierig die Tastenmitte für optimales Feedback zu ertasten.  Hinsichtlich Reinigung der Tastenzwischenräume könnte es ebenso etwas problematisch werden. 

Positiv zu erwähnen wäre der an die Tastatur angeschlossene Nummernblock der die Eingabe von Zahlen erleichtert und auch in verschiedenen Anwendungen und Games hilfreich sein kann. Einschränkungen muss man im Gegenzug bei den Pfeiltasten hinnehmen, die sehr klein ausgefallen sind (nur rund 50% einer Standardtaste) und im Praxisbetrieb oft nicht richtig getroffen werden.

Touchpad

Auch beim Touchpad dürfte Acer eine bereits bekannte Einheit verbauen. Die Oberfläche fällt im Gegensatz zum umliegenden Material sehr glatt aus und lässt den Finger angenehm darauf gleiten. Zudem wurde der vertikale Scrollbereich am rechten Rand haptisch markiert. Hinsichtlich Ansprechverhalten ist dem Multitouchpad nichts vorzuwerfen.

Die angeschlossene Tastenleiste drückt sich im Randbereich bei einem angenehmen Klickgeräusch mit gut dosiertem Kraftaufwand. Weniger überzeugt waren wir vom toten Bereich im mittleren Drittel der Tastenleiste, in dem eine Aktion nur mit besonders hohem Kraftaufwand oder überhaupt nicht möglich ist.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

Beim eingesetzten Panel handelt es sich um ein LGD0250-Display mit einer maximalen Auflösung von 1366x768 Pixel. Im 5750G kommt also ein unterschiedliches Panel im Vergleich zum Aspire 5742G, das allerdings hinsichtlich seiner Eckdaten in derselben Liga spielt, zum Einsatz. An der spiegelnden Glare-Type Oberfläche hat sich nichts verändert, ebenso an der Auflösung. Für den durchschnittlichen Multimedia- und Office-Einsatz reicht diese zwar aus, sofern man mit Programmen mit zahlreichen Werkzeugkästen (Video-, Bild-Bearbeitung) oder gar mit mehreren Fenstern gleichzeitig arbeitet, erreicht man aber rasch die Grenzen der gebotenen Übersicht des Displays.

Werfen wir einen Blick auf die Messdaten des verbauten Displays. Mit einer maximalen Helligkeit von 205 cd/m² im zentralen Displaybereich und einem Abfall auf bis zu 170.6 cd/m² in den Randbereichen kann das Panel nicht an die im Vorgänger verbaute Einheit anschließen, das eine insgesamt höhere Helligkeit bot als auch bei der Ausleuchtung auf einem höheren Niveau spielte. Mit einem maximalen Kontrast von 161:1 kann das Display ebenso nicht wirklich überzeugen und bleibt in der Masse günstiger Office und Multimedia-Notebooks.

170.6
cd/m²
192.0
cd/m²
179.9
cd/m²
180.1
cd/m²
205
cd/m²
182.2
cd/m²
178.3
cd/m²
184.7
cd/m²
181.9
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 205 cd/m²
Durchschnitt: 183.9 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 205 cd/m²
Schwarzwert: 1.27 cd/m²
Kontrast: 161:1
Ausleuchtung des Bildschirms

Dass es sich beim verbauten Display lediglich um Durchschnittshardware handelt, bestätigt auch der darstellbare Farbraum des eingesetzten Panels. Adobe RGB als auch sRGB bleiben unerreicht, im Vergleich liegt das Display auf dem Niveau günstiger Notebooks wie etwa dem MSI CX620. Für den Otto-Normalverbraucher spielt dies nicht wirklich eine Rolle, Enthusiasten hinsichtlich Grafik- und Bildbearbeitung dürften hier allerdings einen Ausschlussgrund vorfinden.

5750G vs. sRGB
5750G vs. sRGB
5750G vs. aRGB
5750G vs. aRGB
5750G vs. CX620
5750G vs. CX620
5750G vs. XPS15
5750G vs. XPS15
Außeneinsatz mit Glare-Display
Außeneinsatz mit Glare-Display

Mit seinen 2.5 Kilogramm wäre das Aspire 5750G grundsätzlich noch ausreichend mobil um auch gerne mitgenommen zu werden. Das Display schränkt diese Mobilität allerdings erheblich ein. Das Zusammenspiel aus mäßigem Bildkontrast und Helligkeit sowie der spiegelnden Oberfläche macht einen Einsatz im Freien nahezu unmöglich. Bereits in Innenräumen haben wir mit starken Reflexionen am Display zu kämpfen, unter freiem Himmel verhindert dieser Effekt praktisch jegliche Nutzung des Notebooks. 

Ebenso nicht zu den Stärken des eingesetzten Displays ist die Blickwinkelstabilität zu zählen. Im vertikalen Sichtbereich kommt es bereits bei geringfügigen Abweichungen vom idealen lotrechten Blickwinkel zu zunehmend starken Bildveränderungen. Im horizontalen Bereich werden die Reflexionen dagegen immer stärker und trüben zunehmend die Ablesbarkeit von Displayinhalten.

Blickwinkel Acer Aspire 5750G
Blickwinkel Acer Aspire 5750G-2634G64

In vorangehenden Tests konnten wir die beeindruckende Performance-Steigerung der Intel Sandy-Bridge CPUs im Vergleich zu ihren Clarksfield-Vorgängern bereits beobachten. Für den Konsumenten ist dies insofern von Vorteil, als Intel die Preise für die neuen Chips auf dem Niveau ihrer Vorgänger belässt, und die Leistungssteigerung nicht gegen Aufpreis erkauft werden muss.

Acer setzt im Aspire 5750G eine i7-2630QM CPU ein. Dies ist insofern spannend, als Quadcores der Clarksfield-Reihe bislang lediglich in wuchtigen Gaming- und DTR-Notebooks zu finden waren. Mit den preislich offenbar besonders attraktiv positionierten 2630QM Chip sind die nativen Vierkerner nun auch in die Notebook-Mittelklasse vorgedrungen, gibt/gab es doch schon einige gelistete Notebooks im Preisbereich um 1000 Euro mit diesem Prozessor.

Bei der Grafikkarte setzt Acer auf einen Vertreter der aktuellen Generation von Nvidia, die GT540M. Ausgestattet mit DirectX 11 Support und zahlreichen Features stellt sie eine nachvollziehbare Wahl für ein günstiges Allroundgerät dar. Selbst aktuelle Games sollte die GPU bei attraktiven Details flüssig darstellen können. Dank Nvidia Optimus wird außerdem auch die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 3000 genutzt. Optimus wechselt dabei vollautomatisch ohne vom User wahrgenommen zu werden auf die jeweils am besten angepasste GPU, sprich die integrierte Grafiklösung bei geringer Last und die GT 540M sofern Grafikpower von Nöten ist. Dies reduziert den Stromverbrauch des Notebooks als auch die Emissionen im Office-Betrieb.

Bei unseren Benchmarktests interessierte uns vor allem die Frage, wie sich das vorliegende Aspire 5750G von seinem Vorgänger 5742G mit Arrandale CPU und gleicher Grafikkarte absetzen kann. Profitiert auch die Grafikkarte von der Unterstützung des Sandy-Bridge Prozessors? Für die folgenden Tests war stets die Nvidia GT 540M GPU aktiv.

Systeminfo
Systeminfo GPUZ
Systeminfo GPUZ
Systeminfo DPCLat
Systeminformationen Acer Aspire 5750G-2634G64

CPU-Performance

Zur Leistungseinteilung der CPU eignet sich nach wie vor der Cinebench R10 Benchmarktest, der hinsichtlich der Verwendung eines einzelnen Threads oder aller zur Verfügung stehenden parallelen Rechenoperationen (8) unterscheidet. Im Single-Core Test erreicht das vorliegende Acer Aspire 5750G mit der i7-2630QM CPU gute 4589 Punkte. Dieser Wert liegt im erwarteten Feld ähnlich ausgestatteter Notebooks (Fragbook DTX 4610 Punkte, Aspire 7750G 4589 Punkte). Im Vergleich zu den Vorgänger-Chips von Intel liegt dies auf dem Niveau einer i7-640M Arrandale CPU.
Im Multi-Core Test kann dann die Sandy-Bridge CPU ihr gesamtes Potential ausspielen. 16851 Punkte liegen zum einen im erwarteten Bereich bereits getesteter baugleicher Prozessoren, im Vergleich zu den Clarksfield Quadcore Prozessoren kann die 2630QM allerdings sogar eine i7-940XM CPU in die Tasche stecken, die bei uns im Test maximal 14120 Punkte (mySN XMG8.c) erreichte. Bedenkt man, dass diese CPU vor einigen Wochen noch rund 1000 Dollar gekostet hat und zu dieser Zeit die stärkste Lösung am Mark war, wird dieses Ergebnis umso beeindruckender.

Im Cinebench R11.5 CPU Test erreicht unser Testsystem mit 4.9 Punkten ebenso ein unauffälliges, im Vergleich zu den „alten“ Core-i-Chips aber abermals ein respektables Ergebnis. Selbst die i7-940XM bleibt mit bis zu 4.1 Punkten deutlich zurück, die i7-640M (Dual-Core) wird mit bis zu 2.6 Punkten beinahe um das doppelte überflügelt. Weitere Details und umfangreiche Benchmarktests zu den neuen Sandy-Bridge Quad-Core Prozessoren finden Sie in unserem Spezialartikel.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4589 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
16851 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5889 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
24.25 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
4.93 Points
Hilfe

Einen Messwert wie es um die gesamte Systemperformance bestellt ist, bietet der PCMark Vantage Benchmarktest. Unser Testsystem kann hier 7777 Punkte erreichen. Auch dieser Score liegt im erwarteten Bereich für die eingesetzte Hardware. Insgesamt spielt das Acer Aspire 5750G damit allerdings bereits in der Oberklasse unter Office-Boliden wie dem HP Elitebook 8540w (620M/FX880M) oder dem Dell Latitude E6510 (820QM, NVS3100M). Erst Notebooks mit Solid State Drives (SSD) können sich mit Scores von um die 10.000 Punkte vorne absetzen. Konfigurationen mit konventioneller Harddisk und ohne Sandy-Bridge CPU können hier nicht mithalten. 

PC Mark
PCMark Vantage7777 Punkte
Hilfe
5.7
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.4
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.6
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9

GPU-Performance

Die Geforce GT 540M von Nvidia ist einzuordnen als Mittelklassegrafikkarte, die wir in erster Linie in günstigen Allroundern finden werden. Bereits im Test des Asus N53SV konnte die GPU ihre Leistungsreserven unter Beweis stellen, und etwa die ATI HD5650 in den meisten Disziplinen hinter sich lassen. Detaillierte Gaming-Benchmarks zu dieser GPU finden Sie ebenso in diesem Test bzw. auf unsrer Detailseite zur GT 540M GPU.

Unser Acer Aspire 5750G Testsystem erreichte im 3D Mark 2006 Benchmarktest (1280x1024) 8011 Punkte. Damit liegt das Notebook im Mittelfeld bereits getesteten Laptops mit identer GPU,  hinter dem Asus N53SV mit 2720QM – 8423 Punkte und doch deutlich vor dem Acer 5742G mit i5-450M CPU. Im ähnlichen Punktebereich siedeln sich auch ehemalige Gaming-Boliden vom Schlage eines Toshiba Qosmio X500 mit GTS 250M GPU oder das Acer Aspire 7745G mit AMD HD5850 Grafik an.

Im aktuelleren 3DMark Vantage können 4388 Punkte erreicht werden (Performance Test). Hier liegt das Acer 5750G schon beinahe gleich auf mit dem Asus N53SV (4458 Punkte). Das Aspire 5742G mit Intel Core i5-450M CPU fällt mit 3785 Punkten schon etwas zurück. Die GT 540M Grafik reiht sich damit knapp hinter der GTX 260M GPU ein, die vor rund einem Jahr noch zur High-End Liga zählte. Eine ATI/AMD HD5730 bleibt mit bis zu 3829 Punkten klar zurück, die HD 5850 sollte die Nase weiterhin vorne haben.

Mit dem 3DMark 11 steht uns auch die aktuellste Version der bekannten 3DMark Reihe zur Verfügung. Mit 989 Punkten im Performance Score bleibt das Sandy-Bridge Testsystem hier nur knapp vor dem Arrandale-Vorgänger 5742G (958 Punkte). Interessant: AMDs Mittelfeld-Spieler HD5650 kann, getestet im Acer Travelmate 7740G, mit 1024 Punkten die Nase vorne behalten. Dies gilt ebenso für deren Nachfolger HD 6550M, die sowohl im Aspire Timeline 4820TG mit 1107 Punkten als auch im kleineren 3820TG mit 1100 Punkten ebenso deutlich voran bleibt.
Diese Ergebnisse zeigen den großen (positiven) Einfluss der kraftvollen Sandy-Bridge CPU, die bei älteren GPU-Benchmarks offenbar die Leistunsgfähigkeit der eingesetzten GT 540M etwas aufpoliert.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
8011 Punkte
3DMark Vantage4388 Punkte
3DMark 11989 Punkte
Hilfe

Um eine konventionelle Festplatte kommt man bei einem Verkaufspreis von deutlich unter 1000 Euro nicht herum. Selbst günstige SSDs schlagen sich bei einer Kapazität von 80GB noch mit rund 200 Euro zu Buche, und dies stellt hinsichtlich einer sinnvollen Kapazität bei nur einem einsetzbaren Datenträger im Laptop die absolute Untergrenze dar. Zurück zum verbauten Rotationsspeicher. Acer schenkt hier einem Device von Toshiba das Vertrauen, im Detail eine MK6465GSX mit einer Bruttokapazität von 640GB bei einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 5400rpm.

HDTune attestiert dem Speichermedium mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 66.8 MB/sek und einer Zugriffszeit von 16.8 Millisekunden durchschnittliche bzw. durchwegs attraktive Werte. Der CrystalDiskMark weist ebenso passable Werte aus, abgesehen vom Read-Test bei 4K Datenblöcken, der mit 0.397 MB/s etwas unter den Erwartungen bleibt.

In Hinblick der aktuellen Probleme am Intel Cougar-Point Chipsatz können wir im Falle des Aspire 5750G teils Entwarnung geben. Das Intel Rapid Storage Tool weist für die verbaute Festplatte den Port 0, sprich den nicht betroffenen 6G-Port aus. Lediglich das optische Laufwerk (Port 2) könnte bei einem möglichen Ausfall des Ports betroffen sein. Bis das Acer Aspire 5750G allerdings wieder in den Verkauf kommt, sollte diese Problematik aber behoben sein.

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
HDTune
HDTune
HDD an 6G
HDD an 6G
DVD an 3G
DVD an 3G

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Die Gaming Performance hängt bekannter Weise in erster Linie von der verbauten Grafikeinheit ab. Abhängig vom jeweiligen Game und den gewählten Grafikdetails kann darüber hinaus auch die CPU für eine kleine Aufbesserung der Framerate oder unter Umständen auch für das eine oder andere fehlende Frame verantwortlich sein.
Notebooks mit GT540M Grafikkarte hatten wir bereits einige im Test. Insofern kontrollieren wir hier lediglich anhand einer Reihe von Benchmarks, ob die gebotene Performance auch im zu erwartenden Bereich liegt. Weiterführende Informationen und detaillierte Benchmarks zu vielen Games finden Sie entweder auf unserer Detailseite zur Nvidia Geforce GT540M oder aber auch in unserem Spielevergleich mobiler Grafikkarten.

Colin McRae: DIRT 2

Im integrierten Benchmarktest des Rennspiels erreicht das Acer Aspire 5750G bei hohen Grafikdetails (1366x768, high, 2xAA) im Schnitt 30.1 Fps. Damit bleibt das Notebook minimal hinter den Asus N53SV mit 2720QM zurück. Insgesamt platziert sich die GT 540M hier auf Niveau der GT 335M (Dell XPS 15).

Colin McRae: DIRT 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768High Preset, 2xAA30.1 fps
 1024x768Medium Preset, 0xAA68.9 fps

Mafia 2

Geht es nach Mafia 2, hat das Acer Aspire 5750G die Nase im Vergleich zum ähnlich ausgestatteten Asus N53SV, allerdings mit stärkerer 2720QM CPU, die Nase vorne. Mit 38.1 Fps im Schnitt bei hohen Presets im spielintegrierten Benchmarktest (1366x768, high, 16xAF) wird das Asus mit 34.8 Fps deutlich getoppt. Auch die HD 6550 im Aspire Timeline 4820TG bleibt mit 32.8 Fps zurück. Die GT 445M im Dell XPS 17 kann mit 41,8 Fps knapp voran bleiben.

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high, 0xAA, 16xAF38.1 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF41.9 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF50.9 fps

Unigine Heaven 2.1

Hierbei handelt es sich um einen Benchmark, der speziell die DirectX11 Features einer GPU auf die Probe stellt. Unser Acer 5750G Testsystem erreicht hier im Schnitt 13.3 Fps und bleibt damit praktisch auf einer Ebene mit dem Asus N53SV oder dem Aspire 5742G mit identer GPU. Hinten an folgt die GT 425M GPU von Nvidia als auch die HD 6550 im 480TG bzw. die verbreitete HD 5650. Nvidia hat offenbar hinsichtlich DirectX 11 einiges an Boden gut gemacht, nachdem man hier erst spät mit AMD gleich zog.

Unigine Heaven 2.1
 AuflösungEinstellungenWert
 1280x1024high, Tesselation (normal), DirectX11, offAA, 1xAF13.3 fps

Fazit

Insgesamt können wir uns den früheren Resümees von Testsystemen mit Nvidia Geforce GT 540M GPU anschließen: Nvidia bietet eine kraftvolle Mittelklasse Grafikkarte, die auch bei den meisten aktuellen Games ausreichend Leistungsreserven für hohe Grafikdetails bei flüssigen Frameraten aufweist. AMDs HD5650 oder HD6550 kann teils sogar geringfügig übertroffen werden, wobei im Detail das jeweilige Spiel oder Benchmark ein Mal der einen und ein anderes Mal der anderen Grafiklösung leichte Vorteile bescheinigt.
Bei der Performance spielt letztlich auch der jeweilig verwendete Treiber eine wichtige Rolle. Unser Testsystem erhielten wir beispielsweise mit dem Nvidia 285.xx Grafiktreiber mit dem es immer wieder zu Abstürzen (so hängte sich beispielsweise beim Start von Crysis der Grafiktreiber auf) kam. Nach einem Update auf 266.58 klappten dann alle Benchmark- und Gaming Tests ohne Probleme. Aktuelle Grafiktreiber finden sie stets auf der Homepage von Nvidia.

min. mittelhoch max.
Counter-Strike Source (2004) 150fps
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005) 185.76fps
World in Conflict - Benchmark (2007) 16740fps
Crysis - GPU Benchmark (2007) 30fps
Crysis - CPU Benchmark (2007) 28fps
GTA IV - Grand Theft Auto (2008) 64.363.08fps
F.E.A.R. 2 (2009) 77fps
Colin McRae: DIRT 2 (2009) 68.930.1fps
Mafia 2 (2010) 50.941.938.1fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Positiv überraschte uns das Acer Aspire 5750G hinsichtlich seiner Lüfteraktivität. Im Idle-Betrieb bzw. bei nur geringer Office-Last bliebt dieser über weite Strecken komplett deaktiviert bzw. drehte lediglich auf niedrigster Stufe.  Dass das Notebook dennoch nicht unhörbar war, das verdankt das 5750G der verbauten Harddisk, deren Laufgeräusch ständig präsent war und sich damit für einen Messwert von 32.3 dB(A) verantwortlich zeichnet. Bedenkt man dass wir es hier mit einem kompakten 15-Zöller mit flachem Gehäuse zu tun haben, in dem ein Quadcore-Prozessor seinen Dienst verrichtet, geht dies aber mehr als in Ordnung. Dies dürfte nicht zu einem unwesentlichen Teil auch der Optimus Technologie geschuldet sein, die die GT 540M GPU komplett deaktiviert sofern diese nicht benötigt wird.

Belastet man die Hauptkomponenten des Gerätes (CPU, GPU), steigt der Lärmpegel auf akzeptable 38.2 dB(A). Dies ist auch der im Gaming Betrieb beobachtbare Lärmpegel, der sich bei entsprechender Soundkulisse noch gut verkraften lässt. Noch etwas mehr kann unser Stresstest (CPU und GPU zu 100% ausgelastet) aus dem Aspire 5750G heraus holen. Maximal konnten wir 40.1 dB(A) messen, was allerdings immer noch keinen Anlass zur Sorge gibt.

Lautstärkediagramm

Idle 32.3 / 32.3 / 33.6 dB(A)
HDD 32.6 dB(A)
DVD 35.2 / dB(A)
Last 38.2 / 40.1 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-300 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Dass die eingesetzte potente Hardware dann doch nicht ganz spurlos am flachen, kompakten Gehäuse des Aspire 5750G vorbei zieht wird bei unseren Messungen der Oberflächentemperaturen sichtbar. Bereits nach über einer Stunde ohne Last (Idle) konnten wir an der Oberseite der Baseunit bis zu 35.4 °C und an der Unterseite bis zu 38.1 °C, jeweils im Bereich des Touchpads, messen. Dies stellt zwar kein Problem für den Betrieb dar, ist aber bereits als Erwärmung mit den Händen gut fühlbar.

Im Stresstest lief das Notebook, zumindest wenn es nach unserer Temperaturverteilungsgrafik geht, rot an. An der Oberfläche beobachteten wir einen Höchstwert von 49.2 °C im zentralen Tastaturbereich während an der Unterseite sogar 52.6 °C im Maximum erreicht wurden. Dies zeigt gut die Spanne zwischen den ausgezeichneten Energiespar-Features der verbauten Hardware ohne Last und den dennoch extremen Leistungsreserven, die wir im Stresstest abriefen und dann entsprechend Spuren hinterließen. Spuren hinterließ der Stresstest auch im Gehäuseinneren, wo die CPU auf bis zu 96°C hinauf schoss und auch die GPU mit bis zu 93°C nicht gerade einen kühlen Kopf bewahrte. 

Stresstest: Throttling?
Stresstest: Throttling?

Belasteten wir die CPU in nur einem Kern/Thread (SuperPi, Cinebench Single), konnte Coretemp eine maximale Taktfrequenz von bis zu 2.8 GHz protokollieren, meist allerdings im Bereich von 2.7 GHz. Dies ist etwas weniger als Intel laut Spezifikationen für diesen Chip (2.9 GHz) zuließe. Unter Belastung aller Threads (Cinebench Multi) lag der ausgewiesene Takt bei 2.6 GHz. Beide Werte allerdings gemessen im kalten Gerätezustand. Ein direkt im Anschluss auf unseren Stresstest durchgeführter 3DMark 2006 Benchmarktest wies mit 8852 Punkten (1280x768) ein geringfügig niedrigeres Ergebnis als im kalten Gerätezustand (9027 Punkte) aus. Dies könnte ein Indiz für die Leistungsdrosselung bei Volllast über längere Zeiträume hinweg darstellen. In der Tat war nach rund einer Stunde Stresstest der CPU-Takt mit 0.8-1.5 GHz deutlich reduziert. Der GPU-Takt der GT 540M bleib dagegen auf stabilem Niveau.
Im praxisnahen Gaming-Betrieb sind Einschränkungen allerdings eher unwahrscheinlich, da weder GPU noch CPU hier über längere Zeit vollkommen ausgelastet werden und auch der Lüfter in diesem Zustand noch Restkapazitäten in Form einer höheren Drehzahlstufe besitzt. Theoretische Leistungseinbußen bei langwierigen CPU-Berechnungen (Rendering, Konvertierungen,…) kann man allerdings nicht ausschließen, da das System hinsichtlich Temperatur offenbar bereits am Limit agiert.

Max. Last
 46.8 °C48.4 °C40.2 °C 
 48.7 °C49.2 °C41.6 °C 
 38.6 °C42.2 °C37.7 °C 
 
36.3 °C43.7 °C51.6 °C
36.4 °C50.8 °C52.6 °C
35.8 °C40.2 °C46.7 °C
Maximal: 49.2 °C
Durchschnitt: 43.7 °C
 Maximal: 52.6 °C
Durchschnitt: 43.8 °C
Netzteil (max.)  59.1 °C | Raumtemperatur 23.0 °C | Raytek Raynger ST

Lautsprecher

Die ersten Minuten Soundtest zeigten das Aspire 5750G in keinem guten Licht. Dumpf und leise schallte es aus den beiden oberhalb der Tastatur platzierten Speakern. Die Suche nach einer Art Equalizer führte uns schließlich zu einer „Dolby Setting“ Verknüpfung am Desktop. Diese Voreinstellungen waren offenbar deaktiviert. Nach der Aktivierung und der Auswahl der Settings für Musikwiedergabe verbesserte sich das Klangbild deutlich. Dennoch, über den Durchschnitt günstiger Multimedia-Notebooks kommt das Acer Aspire 5750G trotzdem nicht hinaus – zu gering ist die mögliche Lautstärke, zu zurückhaltend die tiefen Töne und zu verhalten der Gesamteindruck bei Musikwiedergabe.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Das Acer Aspire verfügt über einen Li-Ion Akku mit einer Kapazität von 45 Wh. Für ein kraftvolles Multimedia-Notebook ist dies zwar nicht außergewöhnlich viel, in dieser Preisklasse aber Standard. Werfen wir vorne weg einen Blick auf den Stromverbrauch unseres Testgerätes. Im Idle-Betrieb, sprich ohne Last, gewähltem Windows Energiesparprofil und minimaler Displayhelligkeit wies unser Multimeter gerade einmal 7.6W für das gesamte System aus. Ein erstklassiger Wert, man bedenke im Laptop findet sich eine Quad-Core CPU sowie eine kraftvolle Grafikkarte. Bei maximaler Helligkeit und aktivierten Funkmodulen steigt der Energiebedarf nur unwesentlich auf bis zu 13.3W.

Rund geht es erst unter Last. Im 3DMark konnten wir rund 71.1 W beobachten. Dabei war die GT 540M GPU aktiv. Im Stresstest, also bei Auslastung von GPU und CPU schoss die Anzeige unseres Messinstrumentes kurzzeitig auf 93.7W hoch um Sekunden später sich bei rund 73.5W einzupendeln. Auch dies könnte ein Hinweis auf eine Abriegelung sein. Das beiliegende Netzteil leistet maximal 90W und wurde im Stresstest mit bis zu 59.1°C auch entsprechend erwärmt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.2 Watt
Idle 7.6 / 11.0 / 13.3 Watt
Last 71.1 / 93.7 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Die Analyse des Energiebedarfs zeigt eine große Schere zwischen dem Betrieb bei geringer Last und dem Abruf hoher Leistung. Entsprechend gestaltet sich auch die Messung der zu erwartenden Akkulaufzeiten. Im BatteryEater Classic Test, der ein Last-Szenario in Form einer OpenGL-Berechnung simuliert, hielt das 5750G lediglich 64 Minuten durch. Fordert man gezielt GPU und CPU kann dieser Wert sogar noch geringer ausfallen. Die Kehrseite der Medaille zeigte sich überraschend positiv: 414 Minuten im BatteryEater Readers Test, sprich knapp 7 Stunden, sind für ein vergleichbar Performances System mehr als erfreulich.

Im praxisnahen WLAN-Surfbetrieb kann das Aspire 5750G mit 315 Minuten, also mehr als 5 Stunden, immer noch ein ausgezeichnetes Ergebnis einfahren. Im DVD-Wiedergabebetrieb sinkt die netzunabhängige Laufzeit weiter auf 166 Minuten. Damit sollte sich dann aber auch ein langer Hollywood-Streifen ausgehen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 54min
Surfen über WLAN
5h 15min
DVD
2h 46min
Last (volle Helligkeit)
1h 04min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Acer Aspire 5750G-2634G64
Acer Aspire 5750G-2634G64

Nach dem ersten Multimedia-Allrounder auf Sandy-Bridge Basis (Asus N53SV) konnte uns nunmehr auch Acer in diesem Segment überzeugen. Mit dem Aspire 5750G liefert der Hersteller ein kraftvolles Paket zu einem überaus attraktiven Preis von unter 1000 Euro. Bisherige Multimedia-Allrounder müssen sich in erster Linie hinsichtlich Leistungsreserven hinten anstellen.

Bei den gehäusespezifischen Qualitäten wie Materialien, Verarbeitung und Anschlüssen bleibt das Aspire 5750G auf dem aktuellen Niveau günstiger Multimedia-Notebooks. Matte Kunststoffoberflächen dominieren das Bild. Dieser Logik folgend ist auch das spiegelnde Display zu werten, das aufgrund der durchschnittlichen Helligkeit sowie dem mäßigen Bildkontrast nicht zu den Besten seiner Klasse zu zählen ist. Eindeutig ein Punkt, an dem sich der Preis der Notebooks widerspiegelt.

Hinsichtlich Anwendungs- und Gamingperformance ist man mit dem Aspire 5750G gut bedient. Sandy Bridge sorgt für schnelle Berechnungen von CPU-Aufgaben und die GT 540M Grafikarte von Nvidia kann auch aktuelle Games in guter Grafikqualität darstellen. Den Energiesparfähigkeiten der Intel CPU und dem Nvidia Optimus Feature ist es zu verdanken, dass trotz den enormen Leistungsreserven überschaubare Emissionen bei geringer Last, ein niedriger Energieverbrauch und damit verbunden eine gute Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden realistisch erscheint. Erst wenn man das Notebook belastet fordert die verbaute Hardware ihren Tribut und erwärmt das Gehäuse doch sehr stark. Auch mit der Akkulaufzeit sieht es in diesem Fall nicht mehr ganz so toll aus.

Insgesamt stellt Acer mit dem Aspire 5750G ein gelungenes Paket zusammen, das sich vor allem durch ein attraktives Preis/Leistung Verhältnis auszeichnet. User mit Multimediaanspruch und knapper Kasse könnten hier durchwegs fündig werden.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Intel Sandy Bridge Chipsatz Problematik kann es zu Lieferproblemen des getesteten Notebooks kommen. Weiterführende Details und ständig aktualisierte Informationen zu dieser Thematik finden sie hier.

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Im Test: Acer Aspire 5750G-2634G64
Im Test:  Acer Aspire 5750G-2634G64

Datenblatt

Acer Aspire 5750G-2634G64

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel ID0104
:: Speicher
4096 MB, DDR3
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 540M - 2048 MB, Kerntakt: 672 MHz, Speichertakt: 800 MHz, DDR3, 266.58
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LGD0250, WXGA Glare-Type LED TFT, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Toshiba MK6465GSX, 640 GB 5400 U/Min 5400rpm 640GB
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: 5in1 (Secure Digital, MultiMediaCard, Memory Stick, Memory Stick PRO, xD-Picture Card) ,
:: Netzwerkverbindungen
Broadcom NetLink Gigabit Ethernet (10/100/1000MBit), Atheros AR5B97 Wireless Network Adapter (b g n ), 3.0 HS Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Slimtype DVD A DS8A5SH
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34 x 381 x 253
:: Gewicht
2.54 kg Netzteil: 0.56 kg
:: Akku
45.36 Wh Lithium-Ion, 10.8V 4.2Ah
:: Preis
799 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Business 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: Acer Crystal Eye HD Webcam, 24 Monate Garantie

 

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Pro

+Attraktives, kompaktes Gehäuse
+überwiegend matte, unempfindliche Oberflächen
+Sehr gute Anwendungsleistung
+Gute 3D-, Gaming-Performance
+Vertretbare Geräuschkulisse
+Optimierter Energieverbrauch durch Nvidia Optimus
+Gute Akkulaufzeit im Betrieb ohne Last
 

Contra

-Ungünstige Position der Anschlüsse
-Gewöhnungsbedürftige Tastatur
-Stark spiegelndes Display
-Starke Erwärmungen möglich
-Mäßige Soundqualität

Shortcut

Was uns gefällt

Mit Sandy Bridge zieht selbst in günstige Allrounder Hardware mit enormen Leistungsreserven ein.

Was wir vermissen

Hinsichtlich Oberflächentemperaturen wären bestimmt noch Verbesserungen möglich gewesen.

Was uns verblüfft

Quadcore-CPU + starke Mittelklasse Grafikkarte = gute Akkulaufzeit
Noch vor einigen Monaten wäre diese Rechnung unmöglich aufgegangen.

Die Konkurrenz

Die Vorteile von Sandy Bridge in Verbindung mit Optimus scheinen deftig. Den Spagat zwischen Performance und geringem Energieverbrauch schafft wohl nur eine ähnliche Konfiguration. Beispiel: Asus N53SV oder das größere Acer Aspire 7750G mit HD6650 GPU.

Bewertung

Acer Aspire 5750G-2634G64
05.03.2012 v2
J. Simon Leitner

Gehäuse
80%
Tastatur
78%
Pointing Device
80%
Konnektivität
64%
Gewicht
80%
Akkulaufzeit
81%
Display
68%
Leistung Spiele
85%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
67%
Lautstärke
86%
Auf- / Abwertung
84%
Durchschnitt
80%
80%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: J. Simon Leitner (Update: 11.02.2014)