Test Acer Aspire 4820TG (i7/HD 6550) Notebook

Sebastian Jentsch, 08.01.2011

Radeon-Update. Acer rüstet die Luxus-Variante seines TimelineX mit einer 160GB Intel SSD, Core i7 und brandneuer Radeon HD 6550 aus. Bringt der 14-Zoller handliche Performance mit gerade mal zwei Kilogramm Gewicht ins Gepäck?

Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Die Radeon HD 6550M löst die beliebte Mobility HD 5650 ab.
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Die Radeon HD 6550M löst die beliebte Mobility HD 5650 ab.

Während Intels Sandy Bridge Prozessoren (32nm) gerade offiziell verkündet wurden (Test Intel Sandy Bridge Quad-Core Prozessoren), treffen wir im Markt auf performante Arrandale-CPUs (32nm) wie den Core i7-640M.

Der Zweikerner (2x 2.80GHz) wird gern in teuren Business-Subnotebooks eingesetzt (Sony Vaio VPC-Z13Z9E/X; Toshiba Portégé R700-172; Lenovo ThinkPad T510 Optimus; HP Elitebook 8540w; Fujitsu Lifebook S760; Fujitsu Celsius H700; Dell Latitude E6410). Jetzt haben auch Consumer die Option, zu einem vertretbaren Preis den i7-640M in Kombination mit Intel SSD (160GB) und schneller Grafikkarte zu erwerben (AMD Radeon HD 6550).

Zum Preis von 1.299 Euro könnte ein handlicher 14-Zoller entstehen, der eine sehr starke Anwendungsleistung (SSD + i7) und eine gute Spiele-Performance (HD 6550) bietet. Kann sich der HD-5650-Nachfolger gegen die aktuelle Nvidia-Konkurrenz durchsetzen? Wie viel Laufzeit bietet das TimelineX 4820TG angesichts der 35 Watt CPU und der starken Grafik? Wie verhält sich der 14-Zoller bei Abwärme und Lautstärke? Alle Fragen beantworten wir in diesem ausführlichen Testbericht.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Edler-Look aber mäßig stabiles Gehäuse
Edler-Look aber mäßig stabiles Gehäuse

Den kürzesten Absatz dieses Tests verfassen wir zu Verarbeitung und Optik. Hier hat sich im Vergleich zum ersten Testbericht (Mai 2010: 4820TG-434G64Mn) nichts verändert. Die kratzempfindliche Displayumrandung bleibt ebenso bestehen, wie eine Base-Unit, die sich über dem DVD-Laufwerk deutlich eindrücken lässt. Nach den Nachteilen bleiben aber auch die Vorteile, wie die wertige Aluminium-Haptik und die fest arretierten Scharniere, erhalten. Ausführliche Informationen in unserem ersten 4820TG-Test.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Bei den Anschlüssen verweisen wir ebenso auf den ersten 4820TG-Test. Hier ist weder USB 3.0 noch irgendein anderer Anschluss hinzugekommen. Selbst das Ethernet- und das WLAN-Modul sind vom Typ her identisch (Atheros AR8151/AR5B97). Ein winziges Update gibt es beim Bluetooth: Jetzt ist der aktuellste Standard 3.0 +HS am Start.

Frontseite: Kartenleser
Frontseite: Kartenleser
Linke Seite: Kensington Lock, VGA, HDMI, RJ-45 LAN, USB 2.0, 2x Sound inkl. SPDIF
Linke Seite: Kensington Lock, VGA, HDMI, RJ-45 LAN, USB 2.0, 2x Sound inkl. SPDIF
Rückseite: Keine Anschlüsse
Rückseite: Keine Anschlüsse
Rechte Seite: 3x USB 2.0, optisches Laufwerk, Stromeingang
Rechte Seite: 3x USB 2.0, optisches Laufwerk, Stromeingang

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Ein letztes Mal verweisen wir auf den ersten 4820TG-Test. Das Touchpad mit seinen leisen Tasten und der üppigen Fläche gefällt uns besser als die Tastatur. Letztere federt über dem optischen Laufwerk (rechts) und der Druckpunkt ist nicht deutlich definiert. Insgesamt ist aber ein passables Tippen möglich.

Tastatur
Tastatur
Pfeiltasten
Pfeiltasten

Display

Wie wir testen - Display

Endlich gibt es etwas Neues zu berichten. Das LG-Philips-Panel (LP140WH2-TLL1) hat sich (leider) verschlechtert. Das vormals installierte AUO-Panel (AUO303C) war im Durchschnitt um 57 cd/m² heller. Mehr unter Luminanz.

Die Auflösung der 16:9 Anzeige ist mit 1.366 x 768 Bildpunkten Standard für den 14.1-Zoll-Formfaktor. Der schwache Kontrast von 128:1 will aber gar nicht zu einem Multimedia-Laptop passen. Spiele, Fotos und Filme leuchten nicht kräftig und driften in ein verwaschenes Spektrum ab. Das Glare Type (nicht entspiegelt) gibt den Farben optisch eine gewisse Brillanz zurück, kann aber den schlechten Schwarzwert von 1.42 cd/m² nicht wettmachen.

Auf Seiten des Farbraumes zeigt sich ebenso, dass wir es mit einem 08/15-Panel zu tun haben. Der Farbraum ist sehr klein, weder Adobe RGB noch sRGB werden abgedeckt. Der Ziel-Farbraum ist jeweils transparent (t). An für die Bildbearbeitung taugliche Panels, wie im Apple MacBook Pro 13 2010-04, kommt Acers 14.1-Zoller bei weitem nicht heran.

ICC Aspire 4820TG vs AdobeRGB
ICC Aspire 4820TG vs AdobeRGB
ICC Aspire 4820TG vs sRGB
ICC Aspire 4820TG vs sRGB
ICC Aspire 4820TG vs MacbookPro13 2010-04
ICC Aspire 4820TG vs MacbookPro13 2010-04
177
cd/m²
180
cd/m²
176
cd/m²
178
cd/m²
182
cd/m²
177
cd/m²
182
cd/m²
179
cd/m²
179
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 182 cd/m²
Durchschnitt: 178.9 cd/m²
Ausleuchtung: 97 %
Helligkeit Akku: 182 cd/m²
Schwarzwert: 1.42 cd/m²
Kontrast: 128:1

Der Umstieg auf das LG-Philips-Panel hat für den Nutzer in Innenräumen keine Nachteile. Maximal erfasst der Mavo Monitor zwar nur eine Leuchtdichte von 182 cd/m² in der Mitte (Durchschnitt 179 cd/m²). Fürs Büro oder die Studentenbude reicht das aber aus. Schwieriger wird es unter Tageslicht, speziell unter praller Sonne. Immerhin ist die Helligkeit des LED Panels besonders gleichmäßig verteilt: 97%.

Zu der geringen Luminanz gesellen sich je nach Lichteinfall schwache bis sehr starke Reflexionen. Der Desktop bleibt dadurch einerseits zu dunkel und andererseits nehmen die Spiegelungen die Sicht. Die Fotos zeigen das Displaypanel bei leichter Bewölkung ohne direktes Sonnenlicht.

Ansicht seitlich, bewölkt
Ansicht seitlich, bewölkt
Ansicht frontal, bewölkt
Ansicht frontal, bewölkt
Ansicht seitlich, bewölkt
Ansicht seitlich, bewölkt

Die horizontalen Blickwinkel sind bis nur 45 Grad stabil. Weicht der Blick nach unten oder oben ab (vertikal), bleibt dargestellte Schrift bis etwa 30 Grad gut ablesbar. Die Farben sind aber bereits ab 10 Grad stark verfälscht.

Blickwinkel Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks
Blickwinkel Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks

Wie bei allen TimelineX-Modellen setzt Acer nicht auf Low Voltage (z. B. Core i7-620UM) sondern auf eine Standard-CPU mit 35 Watt TDP. Der verwendete Core i7-640M hat zwei Kerne, die zwischen 2.80 (Standard) und 3.46 GHz (Turbo Boost) takten. Im Leerlauf kann die Taktung aber auch auf ein sparsames 1.33-GHz-Niveau sinken.

Turbo Boost nennt sich die dynamische Übertaktung, welche Single-Core-Rechnungen die maximale Taktung bieten kann. Hyper Threading hilft Multi-Core Rechnungen auf die Sprünge (Betriebssystem, gleichzeitig ausgeführte Office-Programme, Video/Audio-Konvertierung). Hier Rechnen vier Threads zu gleichen Zeit. Hierzu steht jedem Kern ein virtueller Core zur Seite.

Stromsparend, erschütterungsresistent und dennoch pfeilschnell, das soll die Intel X25-M SSD (Typ: SSDSA2M160G2GC, 160GB) sein. Wie schon in anderen Laptops entpuppt sich auch hier Flash-Speicher als Turbo für die Arbeitsgeschwindigkeit. NTFS formatiert sind von der 160 GB Nennkapazität allerdings nur 134 GB für Windows 7 Home Premium 64Bit und Programme nutzbar (versteckte Recovery Partition). Die zweite Generation der Intel Solid State Disks hatten wir bereits als Aufrüst-SSD im Test: Intel X25-V G2 40GB

Das Projekt Energiesparen geht mit der im Prozessor integrierten Intel HD Grafik weiter. Sie bietet Unterstützung bei HD Video-Dekodierung (MPEG-2, VC-1 und AVC). Dies und die Windows-Aero-Effekte wären schon alle Aufgaben der Intel HD. Für Spiele und kräftige Hardwareunterstützung (OpenCL 1.1, DirectCompute 11) sorgt die dedizierte AMD Radeon HD 6550M. Mehr dazu unter Gaming-Performance.

Der Speicherkontroller im Prozessor kann bis zu acht Gigabyte DDR3-RAM adressieren. Das 4820TG nutzt das nicht aus und belegt die beiden einfach zugänglichen Slots mit 2 x 2.048MB DDR3 RAM (PC3-10700, 667MHz).

CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ CPU
DPC Idle
DPC Latency Checker: Idle sporadisch Latenzen
GPUZ Intel HD
Systeminfo GPUZ Intel HD
GPUZ Radeon HD 6550
Systeminfo GPUZ HD6550
CPUZ Grafik
Systeminfo CPUZ Grafik
CPUZ RAM SPD
Systeminfo CPUZ RAM SPD
CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM
CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ Mainboard
CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Cache
DPC WLAN Off/On
DPC Latency Checker: WLAN Off/On Latenzen
Systeminformationen Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks

Unser vorliegendes 4820TG schlägt sich mit seinem Zweikerner i7-640M wie folgt: Der Prozessor-Test Cinebench R11.5 (64 Bit, Multi-Core-Rechnen) vergibt an das Testsystem 2.63 Punkte. 520M- und 460M-CPUs liegen bei 2.2 Punkten (geringere Standard-Taktung!; -16 Prozent). Gegenüber dem Vierkerner 720QM (45 Watt TDP) ist ein Leistungsnachteil vorhanden: 3.0 Punkte (Samsung NP-RF710-S06DE).

Auch bei Single-Core-Berechnungen besiegt der i7-640M den geringer taktenden 460M (Standard 2.53, Turbo 2.8 GHz). Letzterer erreicht bis zu 3.839 Punkte (Cinebench R10 Single Core 64 Bit, Aspire 5820TG). Der i7-640M im Testgerät schafft 4.602 Punkte (+20 Prozent gegenüber 460M). Gegenüber einem 520M (3.624 bis 3.815, Lenovo Thinkpad T410s; Asus G73JH) kann sich der i7-Zweikerner folglich ebenso behaupten bzw. liegt gleichauf.

5.9
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.7
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.7
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3705
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8228
Cinebench R10 Shading 32Bit
5855
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4602 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9861 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5843 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
32.39 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.63 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark 0511325 Punkte
PCMark Vantage10809 Punkte
Hilfe
PCMark Vantage: Score nur in 32bit ermittelbar
PCMark Vantage: Score nur in 32bit ermittelbar
PCMark Vantage: 64bit Failed Score
PCMark Vantage: 64bit Failed Score

Wie erleben wir die starke Rechenleistung im Zusammenspiel von CPU, Grafik, Arbeitsspeicher und SSD-Festspeicher? Wir checken die Anwendungsleistung mit dem PCMark Vantage und dem PCMark05. Die Gesamtergebnisse von 10.809 bzw. 11.325 Punkten sind erstaunlich. Das Aspire 4820TG rangiert damit auf Platz 4 bzw. Platz 2 aller bisherigen Testgeräte. Die Führungspositionen im Bereich von 9.000 bis 13.000 PCMark Vantage Punkten nehmen grundsätzlich nur SSD-Laptops ein.

Ursache für dieses starke Ergebnis sind hauptsächlich die schnellen Zugriffe der Intel X25-M SSD. Die treiben den HDD-Score des PCMark Vantage auf 20.196 Punkte. In Folge der rasanten Zugriffe schnellen der Music-, Productivity- und der Communication-Score in die Höhe. Der Productivity-Score liegt bei 12.757 Punkten. Starke Notebooks mit rotierenden Festplatten (7.200 rpm) liegen bestenfalls bei 6.200 Punkten (z. B. HP Elitebook 8540w). Siehe Absatz zum SSD-Speicher.

Überraschend sind die sehr guten Resultate jedoch nicht. Andere SSD-Notebooks und Subnotebooks kommen auf ähnliche Vantage-Werte: Sony Vaio VPCZ11X9E/B 9.491; Toshiba Portégé R700-172 10.375; Sony Vaio VPCZ12 10.245; Lenovo ThinkPad T410s 10.926 Punkte. Diese Alternativen sind jedoch mindestens 500 Euro teurer als das Acer-Testgerät.

3D Mark
3DMark 2001SE34091 Punkte
3DMark 0322077 Punkte
3DMark 0514225 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
7182 Punkte
3DMark Vantage3700 Punkte
3DMark 111107 Punkte
Hilfe
Intel X25-M G2 SSDSA2M160G2GC
Minimale Transferrate: 113.2 MB/s
Maximale Transferrate: 194.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 172.4 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 68.7 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Der Intel Flash-Speicher (X25-M SSDSA2M160G2GC) bietet SSD typisch extrem kurze Zugriffszeiten (Siehe Grafik Toshiba SSD), egal ob beim Lesen großer oder kleiner Blöcke. Der Crystal Disk Mark 3.0  beurteilt dies mit 220 MB/s bzw. 102 MB/s (sequentielles Lesen bzw. Schreiben). Eine rotierende Standard 2.5-Zoll Notebook HDD mit 5.400 rpm schafft im günstigsten Fall 75 MB/s. Kleine, verstreut auf dem Speicher liegende Dateien können mit 16 MB/s gelesen werden (HDD typisch: 0.4 MB/s). Lediglich beim sequentiellen Schreiben fällt die X25-M aus der Reihe, im Einzel-Test hatte eine Intel X25-V (185 MB/s) besser abgeschnitten. 102 MB/s sind aber immer noch besser als zirka 75 MB/s einer Standard-HDD.

Im PCMark Vantage (10.561 Punkte) ist ein HDD-Score von 20.196 Punkten enthalten. Rotierende 5.400 rpm HDDs schaffen gerade mal 5.190 bzw. 3.325 Punkte (Gesamt/HDD-Score; Travelmate 8372TG).

INTEL SSDSA2M160G2GC (149GB)
INTEL SSDSA2M160G2GC  (149GB)
HD Tune: 172MB/s LESEN
HD Tune: 172MB/s LESEN
Crystal Disk Mark: 220MB/s LESEN
Crystal Disk Mark: 220MB/s LESEN
Vergleich: Toshiba SSD THNSNC128GMLJ (128GB) im Portégé R700-172 - 194MB/s LESEN
Vergleich: Toshiba SSD THNSNC128GMLJ (128GB) im Portégé R700-172 - 194MB/s LESEN

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

AMD Radeon HD 6550M
AMD Radeon HD 6550M

Mit der AMD Radeon HD 6550M (1.024 MB DDR3) betreten wir Neuland, denn es handelt sich um die neue Radeon HD 6500 Serie. Weil die DirectX-11 GPU weiterhin auf dem Madison Pro Kern basiert (inkl. 128 Bit Speicherbus; wie HD 5650), sprechen wir aber eher von einer Umbenennung als von einer technischen Neuheit. Es steht einzig die Frage, um wie viel Prozentpünktchen die HD 6550M schneller rechnet, als die beliebte Mainstream GPU HD 5650.

Den Speichertyp kann GPUZ 5.0 nicht auslesen, auf Grund der geringen Speicher-Bandbreite von 12.8 GB/s (GPUZ) kann es sich aber nur um den günstigen DDR3 handeln. Bei GDDR5 müsste die Bandbreite nach AMD-Spezifikation bei nahe 57.6 GB/s liegen.

Der Kern taktet mit 600, der Speicher mit 800 MHz (Siehe Tools GPUZ-Z). Acer richtet sich also nach den AMD-Spezifikationen, die 500 bis 650 MHz erlauben.  Die GPU kann als Teil des Hybrid-Verbundes zu Gunsten der Intel HD (IGP) deaktiviert werden. Die geschieht manuell oder per Standard-Einstellung beim Entfernen des Netzsteckers. Nachteil gegenüber Nvidias Optimus: Beim Umschalten geht der Bildschirm für einige Sekunden aus, GPU nutzende Programme müssen geschlossen sein.

Spieler sind mit einem echten „Hybrid-Schalter“ auf der sicheren Seite, denn bei unseren Tests kam es ab und an zu Inkompatibilitäten zwischen Spielen und Optimus (Mafia 2, StarCraft 2). So war auf dem Lenovo V560 (Optimus) StarCraft 2 nicht bereit, mit der Geforce 310M zu arbeiten, es wurde immer die Intel HD genutzt (auch wenn 310M im Nvidia Setting erzwungen).

Synthetische Benchmarks

Der 3DMark2006 (1280x1024) schließt mit der neuen Radeon-Mittelklasse mit 7.182 Punkten ab (nativ: 7.792). Das hört sich nach einer markanten Verbesserung an, liegt aber nur knapp über dem Level, welches auch eine HD 5650 mit ähnlich starker CPU-Unterstützung bietet. Zu nennen wäre das  Deviltech Fire DTX (7.076 Punkte, i7-720QM) oder das Acer Aspire 5820TG-5464G75Mnks (6.903 Punkte, i5-460M).

Nun haben wir es mit einer DX11-GPU zu tun, die erst durch Benchmarks wie Unigine-Heaven oder den neuen Futuremark 3DMark11 richtig bewertet werden kann. Unigine verweigert leider konsequent den Dienst (Catalyst 8.741.1.6000). Resultate spuckt der 3DMark11 aus: Performance-Score 1.107, GPU 990, Physics 3.356 und Combined 1.006. Die HD 5650 schafft einen Performance Score von 1.024 (Acer TravelMate 7740G, i5-430M). Eine GeForce GTX 460M kommt auf 1.789 (Medion Erazer X6811-MD97624, i7-740QM).

Risen High 25fps
Risen High 25fps
Risen Medium 36fps
Risen Medium 36fps

Synthetische Benchmarks sind das eine, reale Games das Andere. Wir machen mit zwei aktuellen und einem älteren Spiel eine Stichprobe, um die Performance in Relation zur HD 5650 zu sehen.

Risen

Das Fantasy-Rollenspiel von Ende 2009 ist nicht mehr taufrisch, bringt aber immer noch Laptop-Hardware ins Schwitzen. Mit den meisten Mittelklasse-Notebooks ist die Einstellung Mittel (1.366x768) gerade noch spielbar. Eine HD 5650 liegt bei rund 33 FPS. Unser TimelineX 14.1-Zoller positioniert sich schon einmal bei 36 FPS. An hohe Einstellungen ist aber auch mit der HD 6550M nicht zu denken (25 FPS). Ein Mix aus Mittel & Hoch kann aber zum gewünschten Erfolg führen. Im Vergleich mit dem Durchschnitt aller HD-5650-Testwerte ist die neue Radeon immerhin 8% (Mittel) und 12% (Hoch) schneller.

Risen
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high/all on, 0xAA, 4xAF16.8 fps
 1366x768all on/high, 4xAF24.6 fps
 1024x768all on/med, 2xAF35.7 fps
 800x600all off/low, 0xAF69.1 fps
Battlefield: Bad Company 2 - High 33fps
Battlefield: Bad Company 2 - High 33fps

Battlefield: Bad Company 2

Der Ego Shooter von Anfang 2010 hat viele Fans und konnte bisher ab einer Mittelklasse HD 5650 bzw. Geforce GT 435M passabel bis gut in Details Hoch gespielt werden (1.366x768). Vorliegende HD 6550M setzt 9% drauf und leistet 33 FPS. Das schnellste HD-5650-System erreichte 32 FPS (Aspire 3820TG-5464G75nks, i5-460M). Auf Seiten Nvidia braucht der geneigte Spieler schon eine GeForce GT 540M, um mit diesen Frameraten mithalten zu können.

Battlefield: Bad Company 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, HBAO on, 4xAA, 8xAF14.7 fps
 1366x768high, HBAO on, 1xAA, 4xAF32.8 fps
 1366x768medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF47.9 fps
 1024x768low, HBAO off, 1xAA, 1xAF63.8 fps
Fifa 11 High 89fps
Fifa 11 High 89fps
Fifa 11 High 89fps
Fifa 11 High 89fps

Fifa 11

Das Fußball-Game spült nicht nur Geld in die Kassen des Weltfußballverbandes, sondern unterhält auch viele Notebook-Besitzer dank geringer Anforderungen. Mittelklasse GPUs wie GT 330M oder HD 5650 haben sogar mit Full-HD und höchsten Details kein Problem, hier werden locker 35 bis 45 FPS erreicht. Kein Problem also für eine HD 6550M, welche in nativen 1.366x768 Pixeln 89 FPS erspielt (Details Hoch).

Fifa 11
 AuflösungEinstellungenWert
 1920x1080high, 4xAA, 0xAF47.2 fps
 1360x768high, 2xAA, 0xAF89 fps
 1024x768medium, 0xAA, 0xAF151 fps
 800x600low, 0xAA, 0xAF277 fps

Spiele Fazit

Die HD 5650 ist noch nicht aus dem Rennen, zumindest kann sie in den Testspielen und im DirectX-11 Benchmark knapp mit der HD 6550M mithalten. Im Falle einer Kombination von HD 6550M mit schwächerer i5-460M oder gar i3-CPU, wird der jüngste Radeon-Spross mit der älteren Schwester wahrscheinlich gleichauf liegen. Wie dem auch sei, mit der vorliegenden Konfiguration erhalten Spiele-Fans die passende Hardware für alle Mainstream-Games in mittleren und hohen Details.

Den ausführlichen Gaming-Test der neuen HD 6550M führen wir hier nicht im Detail aus. Alle Ergebnisse sind aber in folgender Tabelle bzw. im Datenblatt der AMD Radeon HD 6550M zu finden. 

min. mittelhoch max.
Half Life 2 - Lost Coast Benchmark (2005) 189fps
Call of Juarez Benchmark (2006) 28.4fps
Crysis - GPU Benchmark (2007) 98.160.631.18.2fps
Crysis - CPU Benchmark (2007) 106.353.425.97.5fps
Call of Duty 4 - Modern Warfare (2007) 20668.535fps
Far Cry 2 (2008) 98.647.115fps
Left 4 Dead (2008) 164.5105.7fps
F.E.A.R. 2 (2009) 144.176.750.426.3fps
Anno 1404 (2009) 125.129.2fps
Colin McRae: DIRT 2 (2009) 91.159.929.215.7fps
Need for Speed Shift (2009) 47.731.519.7fps
Resident Evil 5 (2009) 98.748.127fps
Risen (2009) 69.135.724.616.8fps
CoD Modern Warfare 2 (2009) 125.845.937.623.4fps
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 63.847.932.814.7fps
Metro 2033 (2010) 56.826.113.94.6fps
StarCraft 2 (2010) 184.842.326.115.8fps
Mafia 2 (2010) 61.542.432.820fps
Fifa 11 (2010) 2771518947.2fps
Call of Duty: Black Ops (2010) 76.357.842.722.9fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Luftauslass
Luftauslass

Geräuschemissionen

Eine wichtige Frage: Wie viel Lärm müssen Besitzer des TimelineX 4820TG erdulden? Wir können entwarnen: Ohne Belastung bleibt das Kühlsystem sehr leise. Unter Last wird es hörbar aber nie störend. Im Gegensatz zum Aspire 3820TG besitzt das 4820TG nur einen Luftauslass an der linken Seite.

Anspruchslose Office-Aufgaben wie Surfen, Schreiben oder Musikhören, das läuft in niedrigen Drehzahlstufen ab (31.2 bis höchstens 32.9 dB(A)). Wenn der 14.1-Zoller im Leerlauf steht (vor allem bei inaktiver HD 6550M), dann schaltet sich der Kühler sogar zeitweise komplett ab (je nach Raumtemperatur). Eine aktive HD 6550M (Standard bei Netzbetrieb, kann aber deaktiviert werden) hebt den Pegel-Durchschnitt um ein dB(A) an.

Muss die HD 6550M hart arbeiten (3DMark2006), so steigt der Lärmpegel auf erträgliche 37.2 dB(A). Der Lüfter dreht konstant und wechselt sachte die Drehzahlen. Wenn CPU und GPU im Stresstest (Prime 95 + Furmark) gemeinsam unter Volllast rechnen, dann steigt die Lautstärke auf 41 dB(A). Diese Lautstärke wurde in den Test-Spielen nicht erreicht. Lobenswert ist das schnelle Abtouren nach Ende der Last.

Wir sehen die Lüfter-Steuerung als gelungen an. Kein Jaulen unter Last, kein Dröhnen und kein hoher Maximalpegel. Meist hält sich der Lüfter dezent im Hintergrund, nur bei Spielen oder CPU-Stress macht er sich bemerkbar, wird aber nicht störend.

Lautstärkediagramm

Idle 31.2 / 31.1 / 32.9 dB(A)
HDD 31.1 dB(A)
DVD 34.8 / dB(A)
Last 37.2 / 40.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)
Stresstest CPU max 89 Grad
Stresstest CPU max 89 Grad

Temperatur

Im energiesparenden Idle (Intel HD aktiv) steigen die Temperaturen auf der Oberseite nicht über 24 Grad. Die Temperatur auf der Bodenplatte steigt punktuell auf 31 Grad, bleibt aber im Durschnitt bei 25 Grad. Durch einen anspruchslosen Office-Betrieb werden die Temperaturen leicht um bis zu 5 Grad angehoben.

Unter starker Beanspruchung zeigt das Kühlsystem keine Schwächen. Die linke Seite der Arbeitsumgebung erwärmt sich flächig auf zirka 40 Grad. Die Unterseite liegt maximal auf gleichem Level. Der Durchschnitt liegt bei 34 Grad (oben) bzw. 30 Grad (Unten), was an den deutlich kühleren Randbereichen liegt.

Die Sensoren an der 640M-CPU melden während des Stresstests höchstens 89 Grad. Die HD 6550M lag bei 77 Grad. Leistungseinbußen traten nach dem siebenstündigen Stresstest weder bei CPU noch bei GPU auf (Thermal Throttling). Der 3DMark06 schloss mit nahezu identischen Punkten ab.

Max. Last
 39.3 °C41.4 °C29.2 °C 
 40.2 °C39.6 °C27.7 °C 
 33.6 °C34.6 °C24.2 °C 
Maximal: 41.4 °C
Durchschnitt: 34.4 °C
25.8 °C31.8 °C40.2 °C
25.2 °C39.5 °C27.3 °C
22.7 °C25.5 °C25.9 °C
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 29.3 °C
Netzteil (max.)  40.6 °C | Raumtemperatur 19.6 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Die Stereo-Lautsprecher befinden sich über der Tastatur neben dem Dolby Home Theater Schriftzug. Die Dolby-Verbesserungen sollten unbedingt aktiv belassen werden. Speziell der Audio Enhancer differenziert den ansonsten sehr flachen und fast blechernen Klang. Ein Multimedia-Subwoofer Sound mit klaren Höhen und differenzierten Tiefen erleben wir zwar nicht, aber für den Hausgebrauch und anspruchslose Ohren genügt es. Die Lautstärke ist ausreichend, es kommt bei maximalem Pegel nicht zum Kratzen der Membrane.

Das Anschließen externer Lautsprecher (analog oder digital per SPDIF) hilft weiter. Wir testen die Soundausgabe mit zwei aktiven Yamaha Boxen (YST-M20SDP). Der vom Notebook anliegende Pegel ist mittelmäßig stark, rauscht aber nicht.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Ein Aufkleber am Gerät weist den Käufer auf Akkulaufzeiten von bis zu acht Stunden hin. Unserem Test kann diese Aussage aber nicht standhalten, wir bringen den 14-Zoller im Leerlauf höchstens auf 6:57 Stunden. Für ein Core-i7-System mit solch starker Leistung ist das ein gutes Resultat. Man bedenke: 2009 hielt ein Travelmate Timeline 8371 (14.1-Zoll, SU9400, GMA 4500MHD, 62Wh) 7:22 Stunden durch. Dieses Gerät hatte aber keine Grafikkarte und war mit einer schwachen Ultra Low Voltage Core 2 Duo CPU ausgerüstet (TDP = 10 Watt). Im vorliegenden 4820TG arbeitet ein TDP von bis zu 35 Watt (CPU, Intel HD, Speichercontroller).

4:46 Stunden im WLAN-Test (286 Minuten) sind das positive Ergebnis des Laufzeit-Tests. Acht Stunden liegen zwar in weiter Ferne, aber für das geringe Gewicht von 2.069 Gramm und die starke GPU/CPU-Leistung sind knapp fünf Stunden bemerkenswert. Für eine knapp vierstündige DVD-Session reicht es auch. Nach 3:50 Stunden (230 Minuten) gehen alle Lichter aus und das 90 Watt Netzteil muss wieder aufladen. Dazu braucht es leider 3:51 Stunden, bis sich der 66-Wh-Akkumulator wieder gefüllt hat. Die Ladezeit ist also genauso lang wie die DVD-Session.

Die kürzeste Mobilität stellt sich ein, wenn der Battery Eater Classic Mode den Prozessor stark beansprucht. Auch die HD 6550M ist hierbei aktiv. Schon nach 92 Minuten geht das TimelineX aus. Bei allen Akku-Tests hatten wir die HD 6550M deaktiviert (außer im Last-Test) und die Helligkeit auf 100 cd/m² (außer Leerlauf-, Last-Test) eingestellt.

Laden 232min
Laden 232min
Leerlauf 417min
Leerlauf 417min
WLAN-Surfen 286min
WLAN-Surfen 286min
DVD-Film 230min
DVD-Film 230min
Last 92min.
Last 92min.
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 57min
Surfen über WLAN
4h 46min
DVD
3h 50min
Last (volle Helligkeit)
1h 32min

Trotz starker Hardware zeigt der Aspire 4820TG einen geringen Energiebedarf. Dabei zahlt sich vor allem die Intel HD Grafik aus, welche im Akkubetrieb (oder jederzeit manuell) die AMD HD 6550M ablöst. Wenn auch alle weiteren Energiesparoptionen aktiv sind (Funk aus, Energiesparmodus) und die Luminanz auf niedrigster Stufe funzelt, dann liegt der Strombedarf bei nur 7.1 Watt (Leerlauf). Einen solch geringen Idle-Strombedarf hatte nicht einmal das 13.3-Zoll Schwester-Notebook Aspire 3820TG (Hybrid Intel HD + HD 5650; 8.1 Watt) erreicht.

Die HD 6550M wird im Betrieb an der Steckdose standardmäßig aktiviert. Jetzt liegt der Leerlauf bei den Ultra-Spar-Settings wie oben schon bei 11.1 Watt. Im Profil Ausbalanciert steigt der Wert auf 13.7, unter Höchstleistung und aktiven Funkmodulen auf 14.9 Watt. Ins Wertungssystem haben wir die geringen Werte der Intel HD eingetragen.

Während eines 3DMarks2006 steigt die Gesamt-Wirkleistung auf 45.2 Watt. Den höchsten Strombedarf ermitteln wir, wenn Prime95 und Furmark gleichzeitig laufen (HD 6550M). Das Multimeter zeigt jetzt 75 Watt an. Das schwere 90 Watt Netzteil (390 Gramm) ist also passend dimensioniert.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.4 / 0.8 Watt
Idle 7.1 / 8.1 / 10.5 Watt
Last 45.2 / 75.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Fazit

Wie wir testen - Fazit

TimelineX 4820TG-644G16Mnks
TimelineX 4820TG-644G16Mnks

Acer versucht den Spagat aus Leistung und Mobilität. Der 14.1-Zoll Formfaktor ist groß genug für ein optisches Laufwerk (nicht bei 13.3-Zoller Aspire 3820TG) und kann ein Kühlsystem für den 35 Watt Prozessor Core i7-640M nebst AMD Radeon HD 6550M bieten. Mit 2.069 Gramm fällt das TimelineX-Modell zwar nicht mehr in die Subnotebooks, angesichts der hohen Performance ist es aber ein sehr leichtes Multimedia-Notebook. Für Spieler ist die neue Radeon-Grafik interessant, die sich leicht über die HD 5650 hinwegsetzen kann. Wirklich markant ist der 3D-Performance-Zugewinn aber nicht.

Die krasse Anwendungsleistung, die sich aus Intel X25-M SSD und schnellem Core i7 640M (2x2.8 GHz) bildet, ist nicht überraschend. Bemerkenswert ist vielmehr, dass es diese Performance zum Consumer-Preis von 1.300 Euro gibt. Für ähnlich starke Business-Geräte, wie Sony Vaio VPC-Z13Z9E/X oder Toshiba Portégé R700-172, sind 1.900 bzw. 1.800 Euro fällig.

Nachteile bei der Abwärme- und Lautstärkeentwicklung haben wir nicht ermitteln müssen. Das flache Gehäuse heizt sich kaum auf und der Lüfter dreht mal bedächtig und mal schnell seine Runden. Zum Störfaktor wird er aber selbst im Stresstest nicht. Die Verarbeitung der Base Unit, des Deckels und der Eingabegeräte ist gut oder zumindest brauchbar. Letzteres betrifft die feedbackschwache Tastatur (Druckpunkt, Nachgeben).

Die Nachteile des 4820TG zeigen sich bei der Outdoor-Anwendung und den Anschlüssen. Die Laufzeit steht dank einer geringen Energieaufnahme (Idle: 7.1 Watt, Intel HD aktiv) nicht in Frage. Sie ist mit vier bis knapp fünf Stunden angesichts der Leistung des Notebooks sehr gut. Doch leider ist die HD+ Anzeige unterdurchschnittlich hell, nicht entspiegelt und bringt geringe Kontraste. Bei den Anschlüssen werden gerade Spieler eSATA, USB 3.0 und ExpressCard vermissen.

Wer maximale Leistung im kleinen Format sucht, der kann sich auch für ein TimelineX 3820TG-464G75nks (jetzt auch mit HD 6550M!) für 850 Euro entscheiden. Auf die Geschwindigkeiten eines SSD-Systems und die höhere Leistung der Core i7 640M CPU muss dann aber verzichtet werden.

» Das Acer Aspire 4820TG (HD6550/SSD) ist derzeit ab 1379,- bei Notebook.de erhältlich

Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: 14-Zoller mit schneller SSD und starker Grafik
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: 14-Zoller mit schneller SSD und starker Grafik
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Im Test: Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks

Datenblatt

Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM55
:: Speicher
4096 MB, PC3-10700 (667MHz)
:: Grafikkarte
AMD Radeon HD 6550M - 1024 MB, Kerntakt: 600 MHz, Speichertakt: 800 MHz, 8.741.1.6000
:: Bildschirm
14.1 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LP140WH2-TLL1, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Intel X25-M G2 SSDSA2M160G2GC, 160 GB
:: Soundkarte
Realtek ALC269 @ Intel Ibex Peak PCH
:: Anschlüsse
4 USB 2.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line-Out, Mikrofon, Card Reader: SD/MMC/MS/MS Pro/xD,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR5B97 Wireless Network Adapter (b g n ), 3.0+HDR Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GU10N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 342 x 245
:: Gewicht
2.069 kg Netzteil: 0.362 kg
:: Akku
66 Wh Lithium-Ion, 6000mAh, 10.8V
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 1.3MP, Handbuch, Garantieheft, Reinigungstuch, 24 Monate Garantie

 

TimelineX-Notebooks versprechen
TimelineX-Notebooks versprechen
Das große Netzteil wirkt überdimensioniert.
Das große Netzteil wirkt überdimensioniert.
Die 90 Watt
Die 90 Watt
werden aber unter Maximal-Stress gebraucht.
werden aber unter Maximal-Stress gebraucht.
Ein entfernter Akku
Ein entfernter Akku
hinterlässt ein klaffendes Loch am Chassis.
hinterlässt ein klaffendes Loch am Chassis.
Der Akkumulator bietet 66Wh, das reicht für knapp fünf Stunden.
Der Akkumulator bietet 66Wh, das reicht für knapp fünf Stunden.
Unter der Bodenplatte
Unter der Bodenplatte
befindet sich die Intel Flash-Festplatte (SSDSA2M160G2GC, 160GB),
befindet sich die Intel Flash-Festplatte (SSDSA2M160G2GC, 160GB),
die Grafikkarte (Mobility Radeon HD 6550),
die Grafikkarte (Mobility Radeon HD 6550),
der Arbeitsspeicher (2x2048MB, PC3-10700)
der Arbeitsspeicher (2x2048MB, PC3-10700)
sowie das WLAN-Modul (Mini PCIe).
sowie das WLAN-Modul (Mini PCIe).
Zubehör: Anleitung und Poliertuch.
Zubehör: Anleitung und Poliertuch.
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Mit Intel Flash-Speicher X25-M
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Mit Intel Flash-Speicher X25-M
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: AMD Radeon HD 6550M ohne "ATI Mobility"
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: AMD Radeon HD 6550M ohne "ATI Mobility"
von eSATA oder USB 3.0 keine Spur (Kartenleser).
von eSATA oder USB 3.0 keine Spur (Kartenleser).
Bei den Anschlüssen gibt es nur die Basics (VGA, HDMI, LAN),
Bei den Anschlüssen gibt es nur die Basics (VGA, HDMI, LAN),
Ihre Fläche ist jedoch begrenzt (Power-On, Lautsprecher).
Ihre Fläche ist jedoch begrenzt (Power-On, Lautsprecher).
Mobilität und Leistung.
Mobilität und Leistung.
Dies gilt umso mehr für das Modell 4820TG-644G16Mnks.
Dies gilt umso mehr für das Modell 4820TG-644G16Mnks.
Acer lässt einen starken Core i7-640M Prozessor (2x 2.80GHz)
Acer lässt einen starken Core i7-640M Prozessor (2x 2.80GHz)
und eine ATI Mobility Radeon HD 6550 rechnen.
und eine ATI Mobility Radeon HD 6550 rechnen.
Dennoch sollen bis zu acht Stunden Laufzeit möglich sein.
Dennoch sollen bis zu acht Stunden Laufzeit möglich sein.
Das Chassis kombiniert matte mit glänzenden Flächen
Das Chassis kombiniert matte mit glänzenden Flächen
und besitzt ausreichend Stabilität.
und besitzt ausreichend Stabilität.
Gelungen ist die sichere Einhängung
Gelungen ist die sichere Einhängung
des Alu-verkleideten Deckels.
des Alu-verkleideten Deckels.
Das kontrastschwache und spiegelnde Panel kann aber nicht begeistern.
Das kontrastschwache und spiegelnde Panel kann aber nicht begeistern.
Outdoor-Fans haben mit der vglw. geringen Helligkeit
Outdoor-Fans haben mit der vglw. geringen Helligkeit
und den starken Reflektionen Probleme.
und den starken Reflektionen Probleme.
Die Hochglanz-Flächen am Gehäuse
Die Hochglanz-Flächen am Gehäuse
sammeln Fingerabdrücke (Schutzfolie entfernt).
sammeln Fingerabdrücke (Schutzfolie entfernt).
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Statt 8 gibt es knapp 5 Stunden Laufzeit
Acer Aspire TimelineX 4820TG-644G16Mnks: Statt 8 gibt es knapp 5 Stunden Laufzeit

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Links

Preisvergleich

Pro

+Gute 3D-Leistung für 14"
+Starke Anwendungsleistung
+SSD 160GB
+Geringe Lautstärke
+Geringe Abwärme
+Niedriger Stromverbrauch
+Gute Akkulaufzeiten
 

Contra

-TFT nicht entspiegelt
-TFT zu dunkel für Draußen
-Schwache Blickwinkel
-Wenige Anschlüsse
-Lange Akku-Ladezeit
-schlechtes Tastatur-Feedback

Shortcut

Was uns gefällt

SSD-Geschwindigkeit und viel CPU-Power für ein vergleichsweise preiswertes Notebook.

Was wir vermissen

Preis/Leistung wäre mit einem kontraststärkeren, matten und helleren Display perfekt.

Was uns verblüfft

Die Energieaufnahme des 14-Zollers (Last & Idle) ist geringer als die des 13-Zollers 3830TG.

Die Konkurrenz

Acer TimelineX 3820TG: jetzt auch mit HD 6550M; TimelineX 5820TG: gleicher Look in 15.6-Zoll; Nvidia-Alternativen. Asus N53SV: ähnlich starke Spiele-Leistung (GT 540M) und aktueller Sandy-Bridge Prozessor; Samsung RF510-SO2DE: weniger 3D aber bessere Verarbeitung, mehr Anschlüsse; Sony Vaio VPC-EB3Z1E/BQ: nahezu perfektes Consumer Full-HD TFT und HD 5650.

Bewertung

Acer Aspire 4820TG-644G16Mnks
07.01.2011 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
84%
Tastatur
82%
Pointing Device
86%
Konnektivität
68%
Gewicht
87%
Akkulaufzeit
85%
Display
68%
Leistung Spiele
84%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
86%
Lautstärke
89%
Auf- / Abwertung
84%
Durchschnitt
83%
83%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)