Notebookcheck

Test Schenker XMG P406 (Clevo P640RE) Notebook

Sven Kloevekorn, 14.01.2016

Kleiner Bolide. Waschechte Gamer im 14-Zoll-Kleid sind selten, die meisten Spieler ziehen mehr Bildschirmfläche erhöhter Mobilität vor. Brachialer Leistung steht die kompakte Bauform jedenfalls nicht im Wege, wie Schenkers Neuling beweist. Gehäuse und Eingabegeräte sind top. Stellt sich nur noch die Frage, ob auch Display, Sound und Emissionen den hohen Ansprüchen genügen.

Ebenso wie das im Oktober 2015 getestete Schenker XMG P506 lässt sich auch der in der Basiskonfiguration 1.399 Euro teure 14-Zöller XMG P406 auf der Schenker-Homepage weitgehend anpassen. Immer an Bord sind ein mattes Full-HD-IPS-Display und eine Nvidia GeForce GTX 970M mit 3 GB dediziertem GDDR5-Speicher. Darüber hinaus erhält jeder Käufer gratis das Intel Gaming Bundle (bestehend aus Just Cause 3, CS: GO und World of Warships).

Der im Testgerät verbaute Prozessor Intel Core i7-6700HQ (4x 2,6 bis 3,5 GHz, Hyperthreading, 45 W TDP) kann durch einen noch schnelleren i7-6820HK (4x 2,7 bis 3,6 GHz, Hyperthreading, 45 W TDP) ersetzt werden, was aus unserer Sicht allerdings nur wenig Sinn macht. Weitere mit Aufpreisen verbundene Upgrademöglichkeiten bietet Schenker bei Speicherausbau, Festplatte, WLAN-Modul, Mobilfunk (ohne, UMTS oder LTE), Garantie, Betriebssystem und Sicherheitssoftware an. Die getestete Konfiguration kommt mit Core i7-6700HQ, 16 GB DDR4-RAM (2.133 MHz), 256 GB großer PCIe-SSD, herkömmlicher HDD mit 1 TB Kapazität und dem WLAN-Adapter Intel Dual Band Wireless AC-8260 auf 1.839 Euro und ein Gewicht von 2,2 kg. Dazu muss gesagt werden, dass manche Bauteilbezeichnungen des Testgerätes von denen im Konfigurator abweichen.

Zu den Vergleichsnotebooks für diesen Artikel: Da das P406 erst das dritte Gaming-Notebook im 14-Zoll-Format ist, das innerhalb der letzten 10 Monate überprüft wurde, kommen natürlich die beiden anderen in Gestalt des Schenker XMG C405 und Gigabyte P34W v3 ins Spiel. Zusätzlich haben wir uns zur besseren Einordung für zwei gut bewertete 15-Zoll-Gamer entschieden, von denen das Alienware 15 R2 eine schnellere GeForce GTX 980M mitbringt, während das Nexoc G515 II mit einer GTX 960M auskommen muss. Bei den Vergleichtabellen ist außerdem noch der Hauptkonkurrent von MSI, das GS40, aufgeführt, der sich parallel zum XMG P406 im Test befand.   

Schenker XMG P406
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 3072 MB, Kerntakt: 924 - 1038 MHz, Speichertakt: 5000 MHz, GDDR5, ForceWare 354.09, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4, 2133 MHz, Dual-Channel, 2 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, LG Philips 140WF1 (LGD040A), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
, SSD + Western Digital Slim WD10SPCX-24HWST1, 1 TB HDD @ 5400 rpm
Soundkarte
Realtek ALC892 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, S/PDIF, Card Reader: MMC/RSMMC/SD/Mini-SD/SDHC/SDXC, TPM 2.0
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 349 x 247
Akku
45 Wh Lithium-Polymer, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD 2 MP
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Sound Blaster X-FI MB5, 2.0 Speaker-System, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 180 Watt, Zubehör: CD und USB-Stick mit Software und Treibern, Handbuch, Software: Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.19 kg, Netzteil: 592 g
Preis
1839 EUR

 

Gehäuse

Mit einem Metallgehäuse bewirbt Schenker sein auf dem Clevo-Barebone P640RE basierendes XMG P406. Das mag auf Deckelrückseite und Oberseite der Base zutreffen, der Boden besteht jedoch ebenso wie der Bildschirmrahmen aus Kunststoff. Wie in der XMG-Serie üblich, ist das Design kantig-futuristisch ausgefallen und bietet einen hohen Wiedererkennungswert. Die dunkelgrau lackierten, eigentlich glatten Metalloberflächen schimmern matt, sind wider Erwarten recht griffig und nur sehr begrenzt anfällig für Fingerabdrücke.

Verwindungsversuchen setzte die knirschende Base einigen Widerstand entgegen. Der Deckel lässt sich problemlos ohne Gegenhalten öffnen. Überstehende Kanten, die offenbar zum Design gehören, findet man überall. Nennenswerte Unregelmäßigkeiten bei der Verarbeitung sind uns nicht aufgefallen. Insgesamt macht das Gehäuse einen soliden und den Preisen ab 1.399 Euro angemessen hochwertigen Eindruck. Mit 2,2 kg ist das Testgerät für einen Gamer sehr leicht, nicht aber im Vergleich zu herkömmlichen 14-Zöllern.

Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406
Schenker XMG P406

Ausstattung

Schnittstellen

Wer mehrere externe Monitore an seinem Gaming-Notebook betreiben will, kann beim Schenker XMG P406 aus dem Vollen schöpfen. Dank eines HDMI- und zweier Mini-DisplayPorts (1.2) lassen sich neben dem internen noch bis zu drei externe Bildwiedergabegeräte simultan ansteuern. Da HDMI 2.0 fehlt, bleibt es am HDMI-Port bei der Wiedergabe von UHD- bzw. 4K-Videos bei 25 Hz (Herstellerangabe), während QHD (2.160 x 1.440) mit 60 Hz wiedergegeben werden kann. Auch sonst lässt Schenker sich nicht lumpen und bietet neben 4x USB 3.0 einen koaxialen S/PDIF-Port und separate Ein- und Ausgänge für Mikrofon und Kopfhörer, sodass man herkömmliche Headsets verwenden kann. Der Kartenleser verträgt sich mit besonders vielen Formaten, und für den stationären Betrieb gibt es einen Gigabit-Ethernet-Port.

Anschlüsse sind aus ergonomischen Gründen am besten in der hinteren Hälfte oder an der Rückseite aufgehoben. Daran hält der Hersteller sich nicht ganz. Zwar ist der Stromanschluss tatsächlich an der Hinterseite untergebracht, die meisten Ports befinden sich aber links vorne, wo zumindest rechtshändige Benutzer einer Maus nicht durch eingesteckte Sticks und Kabel gestört werden. Im Zusammenspiel mit der externen USB-3.0-Festplatte des Testers wurde beim Übertragen großer Dateien der erwartete Durchsatz von bis zu 100 MB/s erreicht.

links Seite: 2x Mini-DisplayPort, HDMI, 2x USB 3.0, Mikrofon-Eingang, Kopfhörer-Ausgang, S/PDIF
links Seite: 2x Mini-DisplayPort, HDMI, 2x USB 3.0, Mikrofon-Eingang, Kopfhörer-Ausgang, S/PDIF
rechte Seite: SIM, Cardreader, 2x USB 3.0, Gigabit-Ethernet, Kensington Lock
rechte Seite: SIM, Cardreader, 2x USB 3.0, Gigabit-Ethernet, Kensington Lock
Innenleben
Innenleben
Heatpipes
Heatpipes

Wartung

Da keine Wartungsklappe vorhanden und auch der Akku von außen nicht zugänglich ist, muss man für Upgrades und Reinigungsarbeiten den mit elf Schrauben gesicherten Boden entfernen, was sich als völlig problemlos heraustellt. Ist das erledigt, hat der Nutzer Zugang zu allen relevanten Innereien inklusive Lüftern. Die fest verlötete CPU lässt sich nicht tauschen (gleiches gilt für die GPU).

Kommunikation

Schenker spendiert seinem Gamer ein topaktuelles WLAN-Modul namens Intel Dual Band Wireless-AC 8260, das sowohl im oft überlaufenen und dadurch langsamen 2,4-GHz-Band als auch im nach wie vor viel geringer frequentierten 5-Ghz-Band funkt. Intel gibt auf seiner Seite eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 867 Mbps an, die im ac-Modus erreicht werden kann. Auch Bluetooth 4.0 ist an Bord. Da der Autor sein individuelles Testsetup kürzlich durch den Neukauf eines Routers verändern musste, fehlen für die Einschätzung der Empfangsleistung noch Vergleichsmöglichkeiten. Die Intel-Module stehen in der Regel aber für eine gute bis sehr gute Empfangsleistung, soweit die Hersteller sich bei den Antennen keine Patzer erlauben.

Zubehör

Im schmucklosen Karton unseres Testsamples befand sich neben dem obligatorischen Netzteil plus Stromkabel noch eine gebrannte, beim Tester nicht einlesbare DVD unbekannten Inhalts, ein Mikrofasertuch, ein XMG-Schlüsselband und ein XMG-Aufkleber. Die üblichen Einrichtungs- und Garantiehinweise fehlten.

Garantie 

Schenker gewährt für das XMG P406 standardmäßig 24 Monate Garantie. Näheres zu den Bedingungen sowie möglichen Garantie- und Service-Erweiterungen findet man hier. Daneben gilt in Deutschland natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten.

Eingabegeräte

Einstellungen Touchpad
Einstellungen Touchpad

Touchpad

Gaming-Notebooks werden in der Regel mit einer externen Maus bedient, trotzdem interessiert uns natürlich auch die Qualität des klassischen Touchpads mit abgesetzten Tasten. Die angenehm große Oberfläche, die an den äußeren Rändern teilweise nicht mehr auf Berührungen reagiert, ist leicht angeraut, was auch den mit leicht feuchten Fingern einwandfreien Gleiteigenschaften sowie dem haptischen Feedback entgegenkommt. Ansprechverhalten und Präzision zeigten sich einwandfrei, auch sehr schnelle Bewegungen wurden nachvollzogen. Drag & Drop durch Doppeltipp gelang stets auf Anhieb.

Abgerundet wird der erfreuliche Eindruck durch die auf der gesamten Breite einwandfrei zu betätigenden, mit angenehmem Widerstand und einem knackigen Druckpunkt versehenen Ersatz-Maustasten sowie der augenscheinlich nicht zu bemängelnden Verarbeitung des Eingabegerätes. Zahlreiche Einstellungen für Gesten mit bis zu drei Fingern bietet das altbekannte Synaptics-Treibermenü (Bild).

Tastatur

Schenker hat sich gegen einen separaten Nummernblock entschieden, was normal große Tasten mit ausreichenden Abständen von etwa 3 mm ermöglicht. Beim Layout gibt es die Besonderheit, dass einige Keys wie Pos 1, Bildlauf und Ende in einer Spalte rechts neben der Return-Taste gelandet sind. Daran sollte man sich schnell gewöhnen. Die flachen und rutschhemmenden Tasten verfügen über einen mittellangen Hub sowie einen knackigen Druckpunkt und werden beim Anschlag leicht abgefedert. Das Schreiben ging dem Tester schnell und ermüdungsfrei von der Hand. 

Sowohl die Beschriftung als auch die gleichmäßige, in nicht weniger als fünf Stufen dimmbare Beleuchtung machen einen ausgezeichneten Eindruck. Auch an der einwandfreien Verarbeitung hatten wir nichts auszusetzen. Dass sich das Keyboard kaum eindrücken ließ, unterstreicht den tollen Gesamteindruck, den es im Test hinterlassen hat. Hier dürften auch anspruchsvollere Vielschreiber auf ihre Kosten kommen. Einzig das nicht eben leise Anschlaggeräusch der größeren Tasten, namentlich Space, könnte lärmempfindliche Nutzer oder Kollegen etwas stören.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display

Subpixelraster
Subpixelraster

IPS-Panels stehen für hohe Blickwinkelstabilität und gute Farbwiedergabe, schwächeln in Sachen Reaktionszeiten aber teilweise immer noch. So auch der von der Full-HD-Auflösung her eigentlich ideal für Gamer geeignete, matte Screen des Schenker XMG P406. Besser sieht es mit der guten, aber keineswegs herausragenden Maximalhelligkeit von durchschnittlich 266 cd/m² aus. In ähnlichen Regionen bewegen sich — bis auf die für den Preis zu dunklen Notebooks von Alienware und Nexoc — auch die anderen Mitbewerber. Aufgrund des 14-Zoll-Formats ergibt sich eine hohe Pixeldichte von 157 ppi, welche für ein gestochen scharfes, nie pixelig wirkendes Bild sorgt.

Trotz der etwas unterdurchschnittlichen Ausleuchtung von 81 % wirkt ein völlig schwarzes Bild homogen, nur am linken unteren Rand sind bei unserem Testmuster minimale Ansätze von Lichthöfen zu erkennen, die im normalen Betrieb aber völlig verborgen bleiben. Alternative Panels bietet der Hersteller nicht an.

272
cd/m²
265
cd/m²
246
cd/m²
261
cd/m²
282
cd/m²
241
cd/m²
296
cd/m²
272
cd/m²
255
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 296 cd/m² Durchschnitt: 265.6 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 282 cd/m²
Kontrast: 1282:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 4.98 | - Ø
ΔE Greyscale 4.08 | - Ø
83% sRGB (Argyll) 54% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.51

Erfreulich niedrig ist der Schwarzwert des Testgerätes (0,22 cd/m²), was sich mit unserem Eindruck von sattem Schwarz deckt. Zusammen mit der recht guten Helligkeit ermöglicht er ein tolles Kontrastverhältnis von 1.282:1. Das Alienware 15 R2 zeigt Schwarz noch etwas dunkler an, kommt aufgrund der geringeren Leuchtkraft aber "nur" auf 947:1, was immer noch top ist. Mit 0,72 cd/m² liegt der Schwarzwert des Gigabyte P34W V3 viel zu hoch, was in einem eher kläglichen Kontrast von 424:1 mündet, den man eher bei einem 400-Euro-Notebook erwartet.

Die Farbabweichungen von der Norm, die der DeltaE-Wert repräsentiert, gehen mit 4 (Graustufen) und 5 (ColorChecker) auch für IPS-Verhältnisse in Ordnung, ideal sind hier Werte von höchstens 3, die ausgerechnet das Display des oben kritisierten Gigabyte und nach erfolgter Profilierung (Profil im Kasten verlinkt) auch das Testgerät unterschreiten. In der Regel nur für ernsthafte Fotobearbeitung wichtig ist die Abdeckung des großen Adobe-RGB-Farbraums, welche mit 54 % etwas hinter den in diesem Aspekt besten Panels (60 %+) zurückbleibt. Auch hier liegt das kontrastarme Gigabyte wieder vorne.

CalMAN Graustufen unprofiliert (leichter Farbstich erkennbar)
CalMAN Graustufen unprofiliert (leichter Farbstich erkennbar)
CalMAN ColoChecker unprofiliert
CalMAN ColoChecker unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
Schenker XMG P406 vs. AdobeRGB
Schenker XMG P406 vs. AdobeRGB
CalMAN Graustufen profiliert (Farbstich verschwunden)
CalMAN Graustufen profiliert (Farbstich verschwunden)
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
Schenker XMG P406 vs. sRGB
Schenker XMG P406 vs. sRGB
Schenker XMG P406MSI GS40-6QE16H11Schenker XMG C405Gigabyte P34W V3Alienware 15 R2 (Skylake)Nexoc G515 II
Response Times
34%
10%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
56
31
45%
48.8
13%
Response Time Black / White *
30
23
23%
28
7%
PWM Frequency
200
Bildschirm
-24%
-15%
-25%
-24%
-25%
Brightness
266
282
6%
267
0%
277
4%
179
-33%
216
-19%
Brightness Distribution
81
88
9%
85
5%
84
4%
83
2%
82
1%
Schwarzwert *
0.22
0.37
-68%
0.32
-45%
0.72
-227%
0.19
14%
0.3
-36%
Kontrast
1282
822
-36%
875
-32%
424
-67%
947
-26%
773
-40%
DeltaE Colorchecker *
4.98
7.47
-50%
4.75
5%
2.81
44%
6.74
-35%
6.26
-26%
DeltaE Graustufen *
4.08
6.51
-60%
5.91
-45%
1.92
53%
6.44
-58%
4.98
-22%
Gamma
2.51 96%
3.71 65%
2.52 95%
2.21 109%
2.29 105%
2.25 107%
CCT
5877 111%
7840 83%
5742 113%
6384 102%
6465 101%
6968 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
54
56
4%
59
9%
60.4
12%
38
-30%
37
-31%
Color Space (Percent of sRGB)
83
86
4%
60
-28%
58
-30%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
5% / -12%
-15% / -15%
-25% / -25%
-7% / -17%
-25% / -25%

* ... kleinere Werte sind besser

Im Hinblick auf die Großwetterlage konnten wir die Ablesbarkeit im Freien nur an einem bewölkten, grauen Tag prüfen. Das rechte Foto zeigt eine ideale Positionierung mit einem Hauseingang im Rücken. Hier ist eine uneingeschränkte Nutzbarkeit gegeben. Beim linken Bild haben wir ein Worst-Case-Szenario provoziert und den Screen direkt auf den hellen Himmel gerichtet. Nutzbar bleibt das P406 auch hier, hätte aber die Sonne geschienen, wäre absolut nichts mehr zu erkennen gewesen. Generell bietet die anständige Maximalhelligkeit in Verbindung mit der matten Bildschirmoberfläche die bestmöglichen Voraussetzungen, um unter freiem Himmel arbeiten zu können.

Outdoor-Einsatz (Gegenlicht)
Outdoor-Einsatz (Gegenlicht)
Outdoor-Einsatz (Schatten)
Outdoor-Einsatz (Schatten)

Zwar bietet das Display des XMG P406 IPS-typisch viel Bewegungsfreiheit, die bei schrägen Einblickwinkeln üblichen Helligkeits- und Kontrastverluste treten im Vergleich zu anderen IPS-Panels jedoch relativ früh und ausgeprägt zutage, während sich die Farbdarstellung kaum verändert. Unserer Blickwinkel-Collage ist dieses Verhalten leider kaum anzusehen. Am stabilsten bleibt die Darstellung, wenn man den Bildschirm von oben betrachtet. Das haben wir in dieser Preisklasse schon besser gesehen.

Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 70 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (27.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
56 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 34 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 87 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (44.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 60 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 959 (Minimum 43, Maximum 30860) Hz.

Leistung

Latenzen
Latenzen

Beim XMG P406 handelt es sich um einen kompakten Gaming-Boliden, mit dem sich auch aktuellste und grafisch aufwändigste Spiele zumeist in den höchsten Einstellungen ruckelfrei zocken lassen. Und ein Notebook, das das kann, ist immer auch für alle anderen denkbaren Anwendungsszenarien und jede handelsübliche Software mehr als schnell genug. Da der rasante Vierkerner von Intel (Core i7-6700HQ @2,6-3,5 GHz) Hyperthreading beherrscht und üppige 16 GB DDR4-RAM (Dual-Channel) verbaut sind, gilt das sogar für stark parallelisierte Programme wie etwa 3D-Rendering, die sich zudem meist der sehr potenten Grafikkarte bedienen können. Für ein flüssiges Bedienerlebnis sorgt darüber hinaus eine extrem schnelle M.2-SSD mit 256 GB, während die 1-TB-HDD jede Menge Speicherplatz bietet. Die Latenzen sind laut Latencymon in Ordnung.

Prozessor

Taktraten Cinebench-Schleife
Taktraten Cinebench-Schleife

Die eher für große Notebooks geeignete, verlötete CPU entstammt Intels topaktueller Skylake-Generation, welche dank der erneuerten Architektur (Tock) und des verwendeten 14-nm-Fertigungsprozesses besonders gegenüber den noch im 22-nm-Verfahren hergestellten Haswell-Vorgängern wie dem leistungsmäßig vergleichbaren i7-4810MQ (4x 2,6 bis 3,6 GHz, Hyperthreading, 47 W TDP) eine leicht gesteigerte Pro-MHz-Leistung, vor allem aber eine verbesserte Energieeffizienz aufweist. Werden alle vier Kerne beansprucht, ist der Turbo auf 3,1 GHz limitiert, liegen zwei Threads an, ist bei 3,3 GHz Schluss. Intel integriert zudem eine stromsparende GPU namens HD Graphics 530, die per Nvidia Optimus automatisch die Darstellung des Desktops oder sonstiger 2D-Aufgaben übernimmt. Neu ist bei Skylake die Unterstützung für schnelles DDR4-RAM.

Hinsichtlich der Power weisen alle Cinebenches eine erwartungsgemäße Performance aus. Keine Überraschungen zeigt auch das Balkendiagramm unter diesem Absatz. Die i7-6700HQ-Chips in den Vergleichsnotebooks liegen auf Augenhöhe, die beiden i7-4720HQs kommen nicht ganz mit, limitieren Spiele aber trotzdem nicht. Unsere Cinebench-15-Schleife (Multicore) absolvierte das Testgerät zunächst mit den spezifizierten 3,1 GHz, sank dann aber immer wieder ab. Nach einer Viertelstunde ergab sich eine durchschnittliche Frequenz von 2,9 GHz. Somit werden die Turbo-Frequenzen nur suboptimal ausgenutzt. Ohne Stromnetz bricht der R15-Score um 47 % auf 357 Punkte ein. Noch mehr Benchmarks zu mobilen Prozessoren finden Sie in unserer FAQ-Sektion. 

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼73%
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
139 Points ∼72% -1%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
135 Points ∼70% -4%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
130 Points ∼67% -8%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼75% +4%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼73% +1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼37%
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼36% 0%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
610 Points ∼33% -10%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
636 Points ∼34% -6%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼36% 0%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼36% -1%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
1.6 Points ∼73%
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
1.62 Points ∼74% +1%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
1.51 Points ∼69% -6%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
1.47 Points ∼67% -8%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼76% +4%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
1.65 Points ∼75% +3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
7.45 Points ∼37%
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
7.46 Points ∼37% 0%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
6.47 Points ∼32% -13%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
6 Points ∼30% -19%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼37% 0%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
6.56 Points ∼33% -12%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
5348 Points ∼72%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
5075 Points ∼69% -5%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
5080 Points ∼69% -5%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
5501 Points ∼74% +3%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
20394 Points ∼51%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
18261 Points ∼45% -10%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
19447 Points ∼48% -5%
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
20169 Points ∼50% -1%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5348
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20394
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.6 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.45 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
141 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
680 Points
Hilfe

System Performance

Die potente Hardware hält, was sie verspricht. Schauen wir zunächst auf den bewährten PCMark 7, welcher der Massenspeicherleistung einen hohen Stellenwert einräumt. Hier sind zwischen den Testkandidaten keine nennenswerten Unterschiede zu verzeichnen, alle agieren auf sehr hohem und vergleichbarem Niveau. Ähnlich sieht das der PCMark 8, dessen Home-Benchmark (v2) dem Schenker allerdings einen Rückstand von 11 bis 16 % attestiert — geschenkt.

PCMark 7 Score
6147 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3371 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5023 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6147 Points ∼76%
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
5451 Points ∼68% -11%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
6182 Points ∼77% +1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼73% -5%
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6161 Points ∼77% 0%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
5023 Points ∼77%
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
4831 Points ∼74% -4%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, Crucial M550 CT256M550SSD3
4813 Points ∼74% -4%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
4443 Points ∼68% -12%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5011 Points ∼77% 0%
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
4964 Points ∼76% -1%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
3371 Points ∼56%
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
3776 Points ∼63% +12%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, Crucial M550 CT256M550SSD3
3869 Points ∼65% +15%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
4006 Points ∼67% +19%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3822 Points ∼64% +13%
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
3793 Points ∼63% +13%

Massenspeicher

Verbaut ist eine gesteckte M.2-SSD, die dank PCI-Express-Anbindung nicht durch das SATA-3-Limit von rund 500 MB/s beschränkt ist. Das äußert sich beim sequenziellen Einlesen von Daten in enormen Übertragungsraten von knapp 1.900 MB/s (!), die im Feld sonst nur nur noch das mit der gleichen SSD ausgestattete Nexoc G515 II schafft. Spieler könnten vom hohen Durchsatz profitieren, denn viele Games laden ihre Daten in großen, zusammenhängenden Dateien in den Speicher. Bei der täglichen Arbeit wird derweil kein Unterschied zu SATA-3-SSDs zu spüren sein.

Großartig ist auch die Performance beim Einlesen kleiner, verteilter 4K-Blöcke (~40 MB/s), hier stellen schon 30 MB/s einen guten Wert dar. Einen kleinen Wermutstropfen, der praktisch keinerlei Bedeutung haben sollte, ist die gegenüber dem Nexoc G515 II um 36 % zurückfallende Leistung beim Einlesen von 4K-Blöcken mit mehreren Threads gleichzeitig (4K-64 Read). Bei der nicht ganz so wichtigen Schreibleistung liegt das Schenker XMG wieder auf dem ersten Platz.

AS SSD Benchmark: SSD
AS SSD Benchmark: SSD
CrystalDiskMark 3.0: SSD
CrystalDiskMark 3.0: SSD
CrystalDiskMark 3.0: HDD
CrystalDiskMark 3.0: HDD
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1634 MB/s
Sequential Write: 1290 MB/s
512K Read: 1149 MB/s
512K Write: 1285 MB/s
4K Read: 43.82 MB/s
4K Write: 110.3 MB/s
4K QD32 Read: 320.5 MB/s
4K QD32 Write: 287.3 MB/s
Schenker XMG P406
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
MSI GS40-6QE16H11
Samsung MZFLV128 NVMe
Schenker XMG C405
Crucial M550 CT256M550SSD3
Gigabyte P34W V3
Lite-On LMT-128L9M
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Nexoc G515 II
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
AS SSD
-23%
-37%
-48%
6%
Score Write
568
65
-89%
450
-21%
357
-37%
554
-2%
Score Read
934
967
4%
468
-50%
446
-52%
1326
42%
4K Write
92
102.45
11%
97.58
6%
67.93
-26%
92.63
1%
4K Read
39.68
45.54
15%
30.61
-23%
30.97
-22%
39.56
0%
Seq Write
1251.98
289.11
-77%
475.56
-62%
322.94
-74%
1174.14
-6%
Seq Read
1875.39
1834.13
-2%
523.45
-72%
486.99
-74%
1862.57
-1%
CrystalDiskMark 3.0
-7%
-39%
-50%
-19%
-2%
Write 4k
110.3
138.8
26%
111.3
1%
75.04
-32%
143.7
30%
110.9
1%
Read 4k
43.82
49.57
13%
33.03
-25%
33.13
-24%
42.62
-3%
43.92
0%
Write Seq
1290
686.6
-47%
496.6
-62%
337.4
-74%
306
-76%
1196
-7%
Read Seq
1634
1332
-18%
517
-68%
503.7
-69%
1213
-26%
1612
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-15% / -16%
-38% / -38%
-49% / -48%
-19% / -19%
2% / 3%

Grafikkarte

Ebenso wie das noch um 20 bis 30 % schnellere mobile Spitzenmodell GTX 980M basiert auch die GTX 970M im P406 auf Nvidias im 28-nm-Prozess produzierten Maxwell-Chip GM204 und verfügt über heutzutage auch schon nicht mehr üppige 3 GB dediziertes und über einen 192 Bit breiten Bus angebundenes GDDR5-RAM. Die Karte unterstützt bereits das nur unter Windows 10 verfügbare DirectX 12 mit Feature Level 12_1 und bewältigt auch aktuelle Grafikkracher in den Maximaleinstellungen mit aktivierten Qualitätsfeatures wie Antialiasing problemlos, soweit man sich mit der Full-HD-Auflösung zufriedengibt. Wer gerne in gleicher Qualität bei höheren Auflösungen zocken möchte, sollte sich in Richtung GTX 980M oder GTX 980 orientieren.

Wie schlägt sich das Schenker XMG P406 gegen andere High-End-Notebooks mit GTX 970M? Lässt man die SLI-Geräte außen vor und knöpft sich die Grafikbenchmarks der 3DMark-Suiten vor, befindet sich die Leistung auf einem typischen Level für die verwendete GPU. Spannend ist auch der Vergleich zu Notebooks mit der deutlich schwächeren GTX 960M (Nexoc G515 II) und der im Alienware 15 R2 verbauten GTX 980M. Der 3DMark 11 zeigt das erwartete Bild mit einem Plus von 19 bis 27 % für die 980M und einem Rückstand von 39 bis 43 % für die GTX 960M. Da bereits die CPU-Leistung im Akkubetrieb erheblich nachlässt, dürfte dasselbe auch für die GPU gelten.

3DMark 11 Performance
9332 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
21052 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6564 Punkte
Hilfe
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
7436 Points ∼19%
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
7362 Points ∼19% -1%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
5536 Points ∼14% -26%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
7564 Points ∼19% +2%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9293 Points ∼24% +25%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
4458 Points ∼11% -40%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
51975 Points ∼32%
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
51921 Points ∼32% 0%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
35541 Points ∼22% -32%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
52542 Points ∼32% +1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
65993 Points ∼40% +27%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
31525 Points ∼19% -39%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
9649 Points ∼19%
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
10026 Points ∼20% +4%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
7322 Points ∼14% -24%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
9779 Points ∼19% +1%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11509 Points ∼23% +19%
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
5497 Points ∼11% -43%

Gaming Performance

Um Wiederholungen zu vermeiden, lassen wir an dieser Stelle die Tabelle unten für sich sprechen. Leicht ins Schwitzen kam die GTX 970M lediglich bei den Maximaleinstellungen des todschicken Dragon Age Inquisition von 2014. Zahllose Benchmarks zu mobilen Grafikkarten und einigen Desktop-Modellen kann man sich in unserer FAQ-Sektion ansehen.

min. mittel hoch max.
Metro: Last Light (2013) 130126.296.954.1fps
Battlefield 4 (2013) 134.258.1fps
Thief (2014) 84.349fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 125.368.650.8fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 124.154.836.6fps
Batman: Arkham Knight (2015) 10259fps
Fallout 4 (2015) 98.953.142.2fps
Just Cause 3 (2015) 102.359.350.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Idle-Betrieb stehen die beiden Lüfter in der Regel still, der für den Prozessor zuständige Luftquirl tourt beim Booten und anderen, nicht wirklich rekonstruierbaren Anlässen jedoch gerne mal unvermutet auf und ist dann gleich deutlich zu vernehmen. Steigert man die CPU-Last mittels Prime95, nimmt die Drehzahl des CPU-Lüfters stufenlos zu, bis ein selbst aus mehreren Metern Entfernung deutlich zu hörendes, aber gutmütiges Rauschen ohne lästige Nebengeräusche auftritt. Bringen wir mit FurMark zusätzlich den Grafikkartenlüfter ins Spiel, ändert sich am Lautstärkewert nicht mehr viel, das Rauschen wird jedoch intensiver und somit auch störender. Die HDD vernimmt man grundsätzlich nur mit dem Ohr am Notebook.

Im Vergleich zu anderen 14-Zoll-Kandidaten mit GTX 970M halten sich die Unterschiede in Grenzen. Größere Notebooks wie das Alienware 15 R2 oder das Nexoc G515 II sind bei Belastung oft ruhiger unterwegs.

Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung unter Last
Geräuschentwicklung unter Last
Speaker: Pink & White Noise
Speaker: Pink & White Noise

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 32 / 40 dB(A)
HDD
33 dB(A)
Last
47 / 51 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
-1%
-5%
-3%
2%
10%
Idle min *
30
33
-10%
29.2
3%
34.2
-14%
33.6
-12%
29.4
2%
Idle avg *
32
34
-6%
34.6
-8%
34.3
-7%
33.8
-6%
30.2
6%
Idle max *
40
38
5%
38.8
3%
38
5%
34
15%
35.6
11%
Last avg *
47
44
6%
54
-15%
43.8
7%
39.3
16%
39.8
15%
Last max *
51
52
-2%
54.4
-7%
55
-8%
51.4
-1%
41.6
18%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Taktraten Prime95 + Furmark (Dauertest)
Taktraten Prime95 + Furmark (Dauertest)

Macht zwar kaum jemand, aber wir erwähnen es trotzdem: Zum Zocken fordernder Spiele auf dem Schoß sind maximal 56 °C an der Unterseite grenzwertig. Normale Tätigkeiten stellen hingegen kein Problem dar. Befindet sich das Notebook auf einem Tisch, spielen eigentlich nur noch die Temperaturen im Bereich der Handballenablage eine Rolle, die in jeder Situation nicht einmal Körpertemperatur erreichen.

Lastet man das System mit Prime95 und FurMark vollständig aus, erreicht der Prozessor im Extremfall bis zu 100 °C (laut dem HWMonitor). Im Dauerbetrieb pendelten sich die CPU-Takte nach einer Weile auf konstant 2,6 GHz ein. Da der Basistakt nicht unterschritten wird, liegt kein Throttling vor, eine optimale Turbo-Ausnutzung sieht aber anders aus. In der Praxis wird eine derart hohe Dauerbelastung selbst von aufwändigen 3D-Games kaum verursacht, sodass sich die Auswirkungen auf die Spieleperformance in engen Grenzen halten, wie auch die unauffälligen Benchmark-Resultate belegen. Schade ist derweil, dass der GPU-Kern unter Volllast zu einer leichten Doresslung neigt (~870 MHz).

Max. Last
 50.2 °C55 °C52.2 °C 
 49.2 °C53.5 °C47.3 °C 
 33 °C36.1 °C30.9 °C 
Maximal: 55 °C
Durchschnitt: 45.3 °C
58.7 °C55.7 °C48.7 °C
51.1 °C55.2 °C48.8 °C
28.6 °C32 °C30.3 °C
Maximal: 58.7 °C
Durchschnitt: 45.5 °C
Netzteil (max.)  52.3 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Hitze
-5%
0%
6%
12%
-3%
Last oben max *
55
57.4
-4%
47.8
13%
45.2
18%
48
13%
56.8
-3%
Last unten max *
58.7
68.8
-17%
60.4
-3%
56.8
3%
57.3
2%
62
-6%
Idle oben max *
36.9
36.3
2%
37.7
-2%
34.6
6%
31.9
14%
39.6
-7%
Idle unten max *
41.7
41.2
1%
44.8
-7%
43.6
-5%
33.4
20%
39.1
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Schenker hat dem XMG P406 die Sound Blaster X-Fi MB5 Technik von Creative spendiert. Allein von großen Namen auf guten Klang zu schließen, haben wir uns aber längst abgewöhnt. Nicht gerade üppig präsentiert sich die allenfalls für mittelgroße Räume ausreichende Maximallautstärke, was allerdings an den Lautsprechern selbst liegt. Das Klangbild wirkt in der Voreinstellung Musik trotz der bauartbedingten Abwesenheit von echten Bässen zwar etwas mittenlastig, insgesamt aber ausgewogen und halbswegs natürlich. Auch Ansätze von Dynamik und Räumlichkeit wissen die unter dem Display untergebrachten Speaker zu vermitteln.

Mithilfe einiger höhenlastiger Songs haben wir geprüft, ob es ggf. mit einer ausgefransten bzw. schrillen Wiedergabe kommt. Das ist nicht der Fall, und auch von Lautstärkeschwankungen wurde der Tester verschont. Bei basslastiger Metal-Musik mit tief gestimmten Gitarren und Schlagzeug fiel das fehlende Volumen deutlich auf, die Tracks klangen nicht voll und leicht gequetscht, die Instrumente wurden zum Glück jedoch kaum vermatscht und ließen sich gut auseinanderhalten. Beim Zocken war alles in Ordnung, der Autor hätte sich aber etwas mehr Wums gewünscht und empfiehlt für vollen Soundgenuss die Verwendung von Kopfhörern oder externen Lautsprechern.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Zieht man für den Energie-Vergleich ähnlich flotte und in den letzten zwölf Monaten getestete Gaming-Notebooks im 14- und 15-Zoll-Format heran, wartet das Testgerät mit unauffälligen Verbrauchswerten auf. Überraschend groß ist lediglich der Abstand zum XMG C405 mit i7-4720HQ und GTX 965M, das in allen Lastzuständen (bis auf den Stresstest) mehr Strom benötigt.

Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ
Stromverbrauch
4%
-21%
-3%
10%
Idle min *
12
10
17%
15.8
-32%
11.4
5%
11.2
7%
Idle avg *
16
14
12%
22.8
-43%
16.5
-3%
14.6
9%
Idle max *
22
24
-9%
27.3
-24%
22
-0%
21.8
1%
Last avg *
90
90
-0%
106.8
-19%
94.2
-5%
78.3
13%
Last max *
170
172
-1%
152
11%
192.2
-13%
132.6
22%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 1 Watt
Idledarkmidlight 12 / 16 / 22 Watt
Last midlight 90 / 170 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Trotz moderatem Durst rächt sich bei den Laufzeiten, dass der Hersteller nur einen 45-Wh-Akku verbaut. Der Käufer verzichtet beim XMG P406 auf Bildschirmfläche und erwartet dafür zurecht eine bessere Mobilität mit anständigem Durchhaltevermögen. Andererseits erhöht ein größerer Stromspeicher das Gewicht. Das Alienware 15 R2 (15,6 Zoll) hält mit seinem doppelt so großen Akku viel länger durch, wiegt aber auch 900 g mehr.

Wer unterwegs ohne Netzteil spielen will, darf sich auf rund eine Stunde bei höchster Helligkeit einstellen. Aber auch beim realitätsnahen WLAN-Test mit rund 150 cd/m2 Leuchtkraft (Wie wir testen) ist schon nach etwas mehr als drei Stunden Schluss. Alles in allem sind die Akkulaufzeiten eine nicht ganz unwichtige Schwäche des Geräts.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 35min
Surfen über WLAN v1.3
3h 17min
Last (volle Helligkeit)
1h 12min
Schenker XMG P406MSI GS40-6QE16H11Schenker XMG C405Gigabyte P34W V3Alienware 15 R2 (Skylake)Nexoc G515 II
Akkulaufzeit
16%
20%
52%
121%
42%
Idle
275
313
14%
522
90%
769
180%
Last
72
60
-17%
82
14%
114
58%
114
58%
WLAN (alt)
284
WLAN
197
297
51%
236
20%
446
126%
249
26%
H.264
302
456

Fazit

Pro

+ umfangreich konfigurierbar
+ solides, gut verarbeitetes Gehäuse
+ viele Anschlüsse, drei Bildausgänge
+ Demontage für Wartung simpel
+ sehr gute Eingabegeräte
+ kontraststarkes IPS-Panel
+ ordentliches Soundsystem
+ relativ geringes Gewicht
+ kompakte Ausmaße
+ pfeilschnelle SSD

Contra

- langsame Schaltzeiten des Displays
- Turboausnutzung könnte besser sein
- Lüfter tourt im Idle manchmal hoch
- Performance im Akkubetrieb beschnitten
- etwas schwache Akkulaufzeiten
- CPU und GPU verlötet
Schenker XMG P406, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
Schenker XMG P406, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Schenker hat mit dem kleinen XMG P406 ganze Arbeit geleistet und präsentiert ein insgesamt gelungenes Gaming-Notebook, das sich dank Konfigurator bis ins Detail den individuellen Bedürfnissen anpassen lässt, mit einem Preis von etwa 1.840 Euro für die getestete Konfiguration aber auch ein schönes Loch in die Kasse reißt. Schauen wir uns die Contra-Liste an, dürften nur drei Mankos für Spieler wirklich relevant sein, nämlich die langsamen Schaltzeiten des Displays, die stark verminderte Performance im Akkubetrieb (soweit eine mobile Nutzung geplant ist) sowie die im Idle-Modus etwas nervöse und unter Volllast nicht eben leise Belüftung.

Auf der Habenseite stehen das solide Gehäuse, die guten Eingabegeräte, reichlich Anschlüsse, die einfache Demontierbarkeit der Bodenplatte (bei Schenker ohne Garantieverlust) sowie das kontraststarke Display, das sich für ernstzunehmende Bildbearbeitung aber auch nach der Profilierung kaum eignet. Das Soundsystem ist vielleicht etwas leise, macht sonst aber einen guten Job.

Bei einem Endergebnis von 86 % wollen wir uns um eine Kaufempfehlung nicht herumdrücken. Die restlichen 14-Zöller im Test können insgesamt nicht ganz mithalten.

Schenker XMG P406 - 23.02.2016 v5
Sven Kloevekorn

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
83%
Pointing Device
89%
Konnektivität
59 / 81 → 72%
Gewicht
62 / 66 → 93%
Akkulaufzeit
71%
Display
86%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
76 / 95 → 80%
Lautstärke
67 / 90 → 74%
Audio
75%
Durchschnitt
77%
83%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn, 14.01.2016 (Update: 17.03.2016)