Notebookcheck

Test Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B (i7, SSD, HD 6630M) Subnotebook

Sebastian Jentsch, 25.07.2011

Multi-Talent. Arbeiten, Spielen und dazu noch ein mobiles Leichtgewicht. Überschätzt sich der 13.3-Zoller? Die Specs sind beachtlich: starke Radeon Grafik, Core i7 und Turbo-SSD. Der Preis ebenso: knapp 2400 Euro.

Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Leistungs-Bolide mit RAID0 SSD, Core i7 und Radeon HD 6630M. Bleibt die Mobilität auf der Rennstrecke?
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Leistungs-Bolide mit RAID0 SSD, Core i7 und Radeon HD 6630M. Bleibt die Mobilität auf der Rennstrecke?

Zur Vaio S-Serie von Sony gehören die SB- und die SA-Modelle. Während SB als bezahlbarer Business-Allrounder ab 870 Euro positioniert wird, soll das baugleiche SA das hochpreisige Segment abgrasen. Knapp 2.400 Euro sind eine Menge Geld für einen 13-Zoller. Doch zumindest auf dem Papier bekommt der Luxus-affine Kunde eine Menge geboten. 

Core i7 Dual Core, Radeon HD 6630M mit Grafik-Abschaltung, eine 256 GB SSD im RAID0 und ein mattes WXGA++ Panel. Ob der Preis für dieses handliche Kraftpaket gerechtfertigt ist, darüber lässt sich streiten. Unstrittig ist jedoch, dass es sich auf Grund der krassen Kombination von Höchstleistung und Mobilität, um ein sehr interessantes Testgerät handelt. Alle Informationen zum Luxus-13.3-Zoller verrät unser ausführlicher Testbericht.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Leichte 1.652 Gramm
Leichte 1.652 Gramm
Mit guter Steifigkeit
Mit guter Steifigkeit
Entnehmbarer Akku
Entnehmbarer Akku

Sonys 13.3-Zoller ist 1.652 Gramm schwer und das 90 Watt Netzteil bringt 286 Gramm dazu. Das Gehäuse ist für mobile Einsätze ordentlich verwindungssteif. Die glatte Handballenauflage überzeugt durch eine hohe Festigkeit und lässt sich nirgends auch nur ein Stückweit eindellen. Die matte und Fingerabdrücke weitestgehend verhindernde Oberfläche der Arbeitsumgebung eignet sich sehr gut fürs mobile Arbeiten. Sony hat auf glänzende Flächen jeder Art verzichtet.

Eine typische Sony Eigenart war lange Zeit der klappernde Akku. Das gibt es nicht mehr, denn selbiger befindet sich unter einer Klappe auf der Unterseite. Dort ist er wackelfest arretiert, kann aber entnommen werden.

Die Flächen des Bereiches über den Tasten und der Bodenplatte sitzen fest und biegen an keiner Stelle ein, selbst über dem optischen Laufwerk nicht (nur unten marginal). Hier wirkt sich die Aluminium-Magnesium Legierung positiv aus, aus welcher das Chassis besteht. Das Material ist steif und wirkt durch die harte, metallisch kühle Oberfläche hochwertig (lackiert).

Der matte Deckel ist angesichts seiner flachen Bauform akzeptabel steif. An den Ecken angefasst können wir die Anzeige um wenige Grad verbiegen. Leichter Druck auf die Deckel-Fläche provoziert aber kein Eindellen. Das Gelenk hält den Deckel straff, hat aber eine Eigenart. Bei 80 Grad Öffnung wird die benötige Zug-Kraft für den Weg von etwa 20 Grad kleiner, um dann bei 100 Grad wieder den gewohnten Gripp zu bieten. Dieses mechanisch im Gelenk erzeugte Verhalten lässt den Deckel fast "wie von selbst" auf die meistens gewünschten 130 Grad öffnen. 

Das Wippen des Deckels, das wir noch bei der baugleichen SB-Serie bemängelten, ist zwar nicht komplett aber fast verschwunden. Auch der Anschlag beim weitesten Öffnen des Deckels ist jetzt fester als im SB-Testgerät.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Einlegen der SimCard für das integrierte 3G-Modul auf der Unterseite (Vodafone liegt bei)
Einlegen der SimCard für das integrierte 3G-Modul auf der Unterseite (Vodafone liegt bei)

Die Anschlüsse befinden sich fast komplett auf der rechten Gehäuseseite. Während Front- und Rückseite gar keine Anschlüsse stellen, finden wir auf der linken Seite lediglich den Kopfhörer-Ausgang. Rechts versammeln sich drei USB-Ports (darunter 1 x USB 3.0), sowie VGA, HDMI und Ethernet. Der zweifache Kartenleser (Memory Stick, SD) ist Standard bei Vaio-Notebooks. Die Position der Anschlüsse erlaubt eine gute Kabelabführung nach rechts hinten, die linke Seite des Schreibtisches bleibt vom Kabel-Wust verschont.

Frontseite: Funkmodule-Schalter (ganz links)
Frontseite: Funkmodule-Schalter (ganz links)
Linke Seite: Kopghörer, Blu-ray Laufwerk
Linke Seite: Kopghörer, Blu-ray Laufwerk
Rückseite: keine Anschlüsse (mittig Luftauslass)
Rückseite: keine Anschlüsse (mittig Luftauslass)
Rechte Seite: Memory Stick (Duo/Pro-HG) Slot & SD-Card Slot, VGA, HDMI, USB 3.0, 2xUSB 2.0, Ethernet, AC
Rechte Seite: Memory Stick (Duo/Pro-HG) Slot & SD-Card Slot, VGA, HDMI, USB 3.0, 2xUSB 2.0, Ethernet, AC

Kommunikation

Die kabellose Kommunikation ist zeitgemäß: Gigabit-LAN, Draft-N WLAN, Bluetooth und ein Qualcomm Gobi HSDPA-Modul für den mobilen Web-Zugang. Die Sim-Card für letzteren wird unter einer Hartgummi-Kappe in der Bodenplatte eingelegt. 

Sicherheit

Die Hardware-Sicherheitsfeatures gehen über ein Kensington-Schloss, einen Fingerprint-Reader und  die erschütterungsunempfindliche SSD nicht hinaus.

Zubehör

Die Docking-Lösung VGP-PRS20 (zirka 129 Euro) der SB-Modelle passt auch an unser SA-Gerät. Siehe unseren ausführlichen Test der Docking und des Akku-Slice. Neben HDMI, VGA und 2 x RJ45 (LAN) bringt sie vier USB-Ports mit. Sobald der 13-Zoller auf der Docking liegt, können HDMI, VGA & RJ45 am Gerät nicht mehr genutzt werden. Der Akku-Slice VGP-BPSC24 (Li-Polymer) kostet 130 Euro und wird unter das Chassis geklickt.

Garantie

Die Herstellergarantie beläuft sich auf 24 Monate. Diesen Zeitraum erhält der Kunde jedoch nur bei Registrierung nach dem Kauf. Eine entsprechende Garantieerweiterung (plus ein Jahr) klebt am Geräte-Karton. Wer im Fall der Fälle eine Vor-Ort-Reparatur wünscht, der kann den Service-Pack VGPE-VPPSL/3 mit dreijähriger Gültigkeit erwerben (270 Euro).

Docking-Lösung VGP-PRS20 (zirka 129 Euro)
Docking-Lösung VGP-PRS20 (zirka 129 Euro)
Akku-Slice VGP-BPSC24 (Li-Polymer) zirka 130 Euro
Akku-Slice VGP-BPSC24 (Li-Polymer) zirka 130 Euro
Der Slice kann auf der Dock aufsitzen.
Der Slice kann auf der Dock aufsitzen.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten haben deutlichen Abstand zueinander (vier Millimeter). Weil es keinen Ziffernblock gibt, können sich Enter-, Shift- und Backspace breit machen. Sie haben ihre volle Größe erhalten. Der Ziffernblock kann mit der Num-Taste auf die Buchstaben gelegt werden. Die komplette Arbeitsumgebung besteht aus einer homogenen Fläche, die Tasten liegen in einer kleinen Vertiefung.

Der deutliche Druckpunkt und der mittlere Tastenhub eignen sich, um lange Texte auf den Tasten zu tippen. Das Tippen klappt auf Anhieb und ist trotz planer Tasten zielsicher. Der Tastenanschlag ist auf der gesamten Fläche weich und sehr leise. Perfekt wären die Tasten, wenn sie eine konische Vertiefung hätten. Lobenswert ist die Hintergrundbeleuchtung der Tasten, welche per Control Center auf adaptiv oder auf ständig an geschalten werden kann.

Touchpad

Das Touchpad hat einen Durchmesser von 10.5 Zentimetern. Von dieser Größe kann sich mancher 15.6-Zoller eine Scheibe abschneiden. Die matte Fläche hat leichtgängige Gleiteigenschaften ohne stumpf zu sein. Horizontale und vertikale Scrollbars sind am Alps Multi-Touch Pad nicht eingezeichnet aber existent. Wenn diese Bereiche deaktiviert werden (standardmäßig aktiv), dann steht eine enorme Touch-Fläche zur Verfügung. Die Tasten haben einen sehr deutlichen und dumpf klickenden Druckpunkt. Dies ist angenehm, doch leider ist der Hub sehr klein, was beim schnellen Klicken hinderlich sein kann (Gewöhnung).

Tastatur
Tastatur
Richtungstasten
Richtungstasten
Touchpad
Touchpad
FingerprintReader
FingerprintReader

Display

Wie wir testen - Display

Sonys 13.3-Zoll Anzeige löst mit 1.600 x 900 Pixeln (WXGA++) höher auf als die SB-Modelle (WXGA 1366 x 768). Für die meisten Einsatzzwecke (aber nicht alle) dürfte das eine arbeitstaugliche Auflösung sein, denn es passen viele Fenster auf den Desktop. Das entspiegelte Panel kann uns aber bei den Farben nicht überzeugen. Die Kontraste sind gering und der Farbraum ist klein.

Mit einem schwachen Schwarzwert von 1.9 cd/m² errechnen wir einen Kontrast von 151:1. Höhere Kontraste bringen leuchtende, frische Farben. Farben wirken auf dem Vaio SA fahl und blass. Die AdobeRGB (t) und sRGB (t) Farbräume werden mit Abstand verfehlt (Bilder 1 & 2). Wir stellen zum Vergleich das "VAIO Premium-Display" eines Vaio Z13 daneben (AdobeRGB-Abdeckung). Bild 5 zeigt den Vergleich zu einem 08/15 Panel aus einem ThinkPad Edge für 400 Euro (auch 13.3-Zoll). Unser Vaio SA1 hat nur einen geringfügig größeren Farbraum, was in der Preisklasse von über 2.000 Euro enttäuschend ist.

Sony Vaio SA2Z9E/B vs. AdobeRGB(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. AdobeRGB(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. sRGB(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. sRGB(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Vaio Z13 FHD(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Vaio Z13 FHD(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Asus G74S 3D(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Asus G74S 3D(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Lenovo TP Edge 13(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Lenovo TP Edge 13(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Lenovo TP X220 IPS(t)
Sony Vaio SA2Z9E/B vs. Lenovo TP X220 IPS(t)
276
cd/m²
286
cd/m²
276
cd/m²
272
cd/m²
287
cd/m²
279
cd/m²
282
cd/m²
283
cd/m²
291
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 291 cd/m²
Durchschnitt: 281.3 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 287 cd/m²
Schwarzwert: 1.9 cd/m²
Kontrast: 151:1

Bei der maximalen Helligkeit kann das Vaio SA2 überzeugen. Im Durchschnitt messen wir sehr gute 281 cd/m² in der höchsten Helligkeitsstufe. Das liegt nahe am Maximum von 287 cd/m², denn das Panel leuchtet sehr gleichmäßig aus (93%). Im Akkubetrieb erfolgt keine Drosselung. Ein Lichtsensor passt die Helligkeit der Anzeige an die Lichtverhältnisse an. Das spart Energie, lästiges per Hand Einstellen und schont die Augen.

Für die Helligkeitsmessung, die Akku-Tests und die Outdoor-Fotos haben wir den Sensor im Vaio Control Center deaktiviert. Bei aktiver Automatik kann die Luminanz nicht höher eingestellt werden, als es der Sensor vorgibt.

Für die wenigen sonnigen Tages des Jahres 2011 ist der 13.3-Zoller mit seiner Entspiegelung gut geeignet. Reflexionen werden komplett ausgeschalten. Im Einklang mit der sehr guten Helligkeit stellt sich eine gute Outdoor-Tauglichkeit ein. Hier müssen wir uns nicht einmal ein schattiges Plätzchen suchen.

Ansicht seitlich, Sonne hinten
Ansicht seitlich, Sonne hinten
Ansicht seitlich, Sonne direkt
Ansicht seitlich, Sonne direkt
Ansicht frontal, Sonne direkt
Ansicht frontal, Sonne direkt

Die horizontalen Blickwinkel sind bis etwa 45 Grad stabil. Danach weicht der Kontrast ab und Farben invertieren. Weicht der Blick nach unten ab (vertikal), dann bleibt Schrift bis etwa 40 Grad ablesbar. Farben invertieren aber bereits ab 10 Grad deutlich (Geisterbilder). Es handelt sich also um ein blickwinkelschwaches TN-Panel, wie es in jedem Low-Cost Laptop verbaut wird.

Blickwinkel Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B
Blickwinkel Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B

Der Zweikerner Core i7-2620M (2x 2.70GHz, 32nm) sorgte schon in Business-Boliden wie HP EliteBook 8460p für Power. Der Turbo Boost 2.0 des Prozessors kann bis zu 3.4 GHz takten (ein Kern) und die "Dynamic Range @ Turbo frequency limits" kann bei entsprechend guter Kühlung sogar noch etwas Takt drauf setzen. Unter "Temperatur" werden wir uns den Thema Takt und Throttling widmen.

Der Zweikerner 2620M (TDP 35 Watt) wird immer dann verwendet, wenn wie in 13-Zollern ein 45 Watt 2630QM (Vierkerner) die Kühl-Leistung sprengen würde. Auf Grund des geringen Leerlauf-Energieverbrauchs der CPU wird sie gern in performanten 13-Zollern eingesetzt, z. B. Acer Aspire TimelineX 3830TG-2628G12nbb oder Dell Vostro 3350.

Die Radeon HD 6630M ist wegen ihrer starken Leistung (und hohen Energieaufnahme) eigentlich gar nicht für Subnotebooks gedacht. Sony setzt sie dennoch in der SA-, SB- und CA-Serie ein. Hinzu kommen adäquate 8 GB RAM und eine extrem schnelle Samsung RAID0 SSD, die 256 GB Speicherplatz bietet. Abermals existiert der für die S-Serie typische Speed-Mode Schalter, welcher die HD 6630M deaktiviert.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GPUZ Intel HD 3000
Systeminfo GPUZ Radeon HD 6630M
DPC Latency Checker: Idle, OK
DPC Latency Checker: WLAN On/Off selten
Systeminformationen Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B

Der i7-2620 heimst im Cinebench R10 Multi 32bit 9.452 Punkte ein. Das ist ein klein wenig mehr, als ein i5-2540M (ebenfalls 4 Threads) mit 9.154 Punkten. Der Vierkern-Bruder 2720QM (8 Threads) schaffte in Testnotebooks 14.273 Punkte (+35%). Wir sehen: Der Unterschied der Rechengeschwindigkeit zu einem Core i5 ist gering.

Ist die Kühlung des flachen und leichten 13.3-Zollers effizient genug, um die CPU-Leistung bei konstanter Last aufrecht zu halten? Wir betrachten den i7-2620 bei verschiedenen anderen Geräten. Beim Cinebench R10 Multi erreichten fast alle 2620M Kandidaten um die 9450 Punkte (+/-150). Diesen Wert verfehlte auf Grund von Throttling nur das Apple Macbook Pro 13 inch 2011-02 MC724LL/A

Im Cinebench R11.5 CPU Test 64 bit erreichten vier von acht 2620M-Geräten 3.1 Punkte. Das Vaio SA2 Testgerät gehört nicht dazu, denn es liegt zusammen mit Vostro 3350 und XMG A501 bei 3.0 bzw. 2.9 Punkten (-3%). Erneut ist es nur das genannte Macbook, dass durch Throttling nur 2.6 Punkte erreicht (-16%). Kurz: Bei der reinen CPU-Leistung rechnet der i7 2620M auf dem zu erwartenden Niveau. Die Kühlung scheint bei normalen Last-Szenarien auszureichen.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4312
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
9452
Cinebench R10 Shading 32Bit
7994
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
5445 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
11272 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6199 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
31.73 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.03 Points
Hilfe

Wie ist die Rechenleistung im Zusammenspiel von CPU, Grafik, Arbeitsspeicher und SSD? Der PCMark Vantage und der PCMark 7 geben Auskunft. Die Gesamtergebnisse von 10.833 bzw. 3.448 Punkten sind sehr stark, aber im Falle des Vantage nicht so gut wie erwartet. Der deutlich günstigere Consumer XMG A501 (Crucial RealSSD C300) erreicht bei gleicher CPU 10.833 PCMark Vantage Punkte (PCM7 Score nicht vorhanden). 

Der PCMark 7 (3.448 Punkte) fährt richtig auf den Samsung-SSD-Speicher ab, denn nur 2630QM und 2920XM (+SSD) bestückte Gaming-Laptops oder Workstations fahren höhere Scores ein. Hier sei das Alienware M18x (4.579), das Fujitsu Celsius H710 WXP11DE (3.695) und das  XMG P501 PRO (4.208) genannt. Normale 2620M-Laptops ohne SSD liegen bei nur 2.000 Punkten (Vostro 3350).

Die genannten Boliden haben auch noch bessere Grafikkarten, weshalb ihr Vorsprung eigentlich größer sein müsste. Von daher erscheint es beachtlich, dass ein kleiner 13.3-Zoller, nur mit Hilfe eines SSD, zu den Boliden der Gaming- und Workstation-Branche aufschließt. 

Ursache für das starke Ergebnis der Anwendungsleistung sind die schnellen Zugriffe der Samsung SSD. Die treiben den HDD-Score des PCMark Vantage auf 15.599 Punkte (Vaio Z13 mit Quad SSD: 13.055). Die rasanten Zugriffe lassen Music-, Productivity- und der Communication-Score in die Höhe gehen. Der Productivity-Score liegt bei 13.282 Punkten (Vaio Z13: 9.818). Starke Notebooks mit rotierenden Festplatten (7.200 rpm) liegen bestenfalls bei 6.200 Punkten (z. B. HP Elitebook 8540w).

6.7
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.1
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.7
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.7
Primäre Festplatte
Datentransferrate
7.9
PC Mark
PCMark Vantage10833 Punkte
PCMark 73448 Punkte
Hilfe

Die synthetischen DirectX-11 Benchmarks, wie Unigine Heaven 2.1 (11fps), bescheinigen der AMD Radeon HD 6630M eine Leistung nahe einer alten HD 5650 oder einer GT 525M (12fps). Die derzeit in Consumer-Laptops beliebte GT 540M (13fps) scheint auch nur ein Winzigkeit schneller. 

Ein 3DMark11 (P 1.023) läuft mit einer GT 540M etwas schwächer (P ~950Punkte über alle Testgeräte). Das Dell Vostro 3550 mit gleicher CPU-GPU Konfiguration wie unser Vaio schafft 990 Punkte und ist damit fast identisch. Um mehr Punkte heraus zu holen, wird eine HD 6770M (~1.500) oder eine GT 555M (~1.300) fällig. Solche GPUs gibt es aber nur in 15- und 17-Zollern. 

Der klassische 3DMark2006 (1.280 x 1.024) schließt auf der Radeon-Mittelklasse mit 7.057 Punkten ab, was leicht unterhalb einer GT 540M (~8.000 @XMG A501 mit 2620M) liegt. Eine GT 525M (7.400) hat in Begleitung einer starken CPU in etwa dieselben Punkte. Z. B. beim Dell XPS 15z (2620M).

3D Mark
3DMark 0513513 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
7057 Punkte
3DMark Vantage3900 Punkte
3DMark 111023 Punkte
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Die Durchsätze in den “Festplatten”-Tests sind enorm: 868/633 MB/s (Read/Write AS SSD) oder auch 708 MB/s im HD Tune (Read). Der bisherige Read/Write Spitzenreiter, das Samsung 900X3A, ist mit 467/306 MB/s (AS SSD) abgeschlagen. 

Dies gilt jedoch nicht für sehr kleine Dateien. Bei 4K Write/Read hat die Crucial RealSSD C300 (CTFDDAC256MAG-1G1) im XMG A501 (47 MB/s Write) oder die Samsung SSD PM810 im Alienware M14x (38 MB/s Write) die Nase deutlich vorn (statt 32 MB/s im Vaio). Doch schon beim 512K Write/Read steht wieder der Vaio oben an: A501 – 160 MB/s; M14x – 231 MB/s statt 413 MB/s im Testgerät. Die Read-Durchsätze fallen bei den genannten Geräten ähnlich aus.

Samsung MZRPA128HMCD 256GB
Samsung MZRPA128HMCD 256GB
Aus 4x SAMSUNG 128GB im RAID0
Aus 4x SAMSUNG 128GB im RAID0
Angebunden per SATA
Angebunden per SATA
Crystal Disk Mark 3.0
AS SSD Test
ATTO Disk Benchmark
4x Samsung MZRPA128HMCD-000SO (RAID 0)
Minimale Transferrate: 323.5 MB/s
Maximale Transferrate: 850.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 709.6 MB/s
Zugriffszeit: 0.2 ms
Burst-Rate: 2796.5 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Gaming Performance

Wie wir testen - Leistung

Die AMD Radeon HD 6630M (1.024 MB) ist eine DirectX-11 GPU und die Nachfolgekarte der HD 5650 aus 2010. Im Testgeräte taktet sie mit 485/800MHz (Kern/Speicher), was der Herstellerspezifikation entspricht. In bisherigen Testgeräten (Vostro 3450/3550, ThinkPad Edge E420s) konnte die GPU Spiele wie Dirt 3, Call of Duty: Black Ops, Mafia 2 oder Battlefield in hohen Details flüssig wiedergeben. Hohe Details heißt bei uns in 1366 x 768 Pixeln.

Battlefield: Bad Company 2

Der  Shooter kann mit 1.366 x 768 Pixeln und in hohen Detailstufen auf dem Vaio gespielt werden. 32 fps geben aber keinen Spielraum, um auf die native WXGA++ Auflösung zu schalten. In diesem Game ist die GT 540M 5% schneller, aber eine GT 525M (-6%) ist überholt. Im Vostro 3550 wurden mit gleicher CPU aber älterem Treiber nur 28 fps erzielt. 

In Details Medium bestens spielbar, 47fps
In Details Medium bestens spielbar, 47fps
Bei Details High klappt es auch noch gut, 32fps
Bei Details High klappt es auch noch gut, 32fps
In nativem WXGA++ und High nur 20fps.
In nativem WXGA++ und High nur 20fps.
Battlefield: Bad Company 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1366x768high, HBAO on, 1xAA, 4xAF31.8 fps
 1366x768medium, HBAO off, 1xAA, 1xAF47 fps
StarCraft 2: in hohen Details knapp spielbar, 28fps
StarCraft 2: in hohen Details knapp spielbar, 28fps

StarCraft 2

Die Weltraum-Strategie schafft es nicht über 30 fps, kann aber bereits als spielbar gelten. Ein Vostro 3550 mit HD 6630 und gleicher CPU schafft mit einem älteren Treiber ebenfalls 29 fps. Mit einer GT 540M (+6%) schaffen Spieler keinen großen Sprung nach vorn, wohl aber mit einer GT 555M (+29%) oder einer HD 6770M (+32%). Letztere gibt es zum Beispiel im HP Pavilion dv6-6008eg (LQ765EA) oder im dv7-6101eg (LS078EA) für unter 800 Euro.

StarCraft 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high28.7 fps
 1360x768medium42.7 fps

Mafia 2

Der Shooter schießt sich auf 31 fps (High) ein und hievt den Vaio SA2 damit auf flüssiges Gameplay. In anderen Testgeräten verhielt sich die HD 6630M sehr ähnlich. In diesem Fall würden Spieler mit einer GT 540M besser fahren, denn die ermöglicht 9% mehr FPS. Einen großen Sprung im Gaming würde erst eine HD 6770M (+29%) ausmachen.

Mafia 2
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high, 0xAA, 16xAF30.6 fps
 1024x768medium, 0xAA, 8xAF39.1 fps

Call of Duty: Black Ops

Dem Shooter bereiten die 1366 x 768 Pixel bei hohen Details keine Probleme, hier wird das Spiel in 43 fps abgespult. Diesmal ist die GT 540M (+5%) der HD 6630M nur minimal voraus. Die HD 6770M (+30%) ist aber deutlich schneller. Im Vostro 3350 kam die identische GPU-CPU Kombination auf 40 fps (älterer Treiber).

Call of Duty: Black Ops
 AuflösungEinstellungenWert
 1360x768high, 2xAA, 4xAF43 fps
 1024x768medium, 0xAA, 0xAF47 fps

Spiele Fazit

Die grüne FPS-Grafik mit unseren vier Testspielen aus 2010 ist eindeutig. Das Vaio SA1 mit Radeon HD 6330M taugt für aktuelle oder jüngere Games. Hohe Details in 1366 x 768 Pixeln stellen keine Hürde dar. An die nativen Auflösung von 1.600 x 900 sollt der Spieler aber nicht denken, denn die Spiele-Leistung befindet sich schon hart an der Grenze. In anspruchslosen oder älteren Games ist möglicherweise sogar Luft genug, um Anzeige nativ laufen zu lassen.

min. mittelhoch max.
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 4731.8fps
StarCraft 2 (2010) 42.728.7fps
Mafia 2 (2010) 39.130.6fps
Call of Duty: Black Ops (2010) 4743fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Der Luftauslass versteckt unter dem Deckel-Gelenk, wird bei weiter Öffnung teilw. verdeckt.
Der Luftauslass versteckt unter dem Deckel-Gelenk, wird bei weiter Öffnung teilw. verdeckt.

Geräuschemissionen

Bei der Lautstärke gibt der Vaio SA2 eine durchwachsene Vorstellung ab. Im Leerlauf (Modus Stamina) bleibt der Vaio stets hörbar, der Lüfter schaltet niemals ab. Um diese leise säuselnden 30 dB(A) zu hören, muss ein Nutzer aber schon sehr nahe an den 13-Zoller herangehen. Gelegentliche Last beim Surfen im Web oder anderen einfachsten Tätigkeiten lässt den Pegel sanft auf 32 dB(A) anschwellen.

Der absolute Leisetreter im Leerlauf, ideal oder? Das hält aber nicht lange vor. Wenn Prozessor und/oder Radeon-Grafik (Modus Speed) belastet werden, wird der 13.3-Zoller zum lärmenden Begleiter. Das helle Rauschen erreicht recht schnell (3DMark Vantage, Cinebench R11.5) die 41 dB(A) Pegel-Marke. Im Stresstest (CPU&GPU) messen wir 47.8 dB(A). Immerhin dreht der Lüfter dabei konstant und wechselt selten die Drehzahl.

Lautstärkediagramm

Idle 30 / 30.1 / 32 dB(A)
HDD 28 dB(A)
DVD 36.8 / dB(A)
Last 40.8 / 47.8 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Weil der Lüfter sich auch im Modus Stamina (HD 3000 aktiv) bei Leerlauf konstant dreht, staut sich keine Abwärme. Die Zahlen bleiben daher im blauen, niedrigen Bereich. Unter höchstem Stress über mehrere Stunden steigen die punktuellen Temperaturen schnell an. In der Nähe des Luftauslasses (Unterseite) messen wir 48 Grad Celsius. Dies ist aber nur ein punktueller Wert, der Durchschnitt liegt bei 37 Grad. Positiv ist, dass auch jetzt die Handauflage nicht wärmer als 33 Grad wird.

Max. Last
 29.6 °C41 °C44 °C 
 28.7 °C37.6 °C40.7 °C 
 27.7 °C29.3 °C32.8 °C 
Maximal: 44 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
47.1 °C47.6 °C31.6 °C
39.2 °C41 °C30.7 °C
33.1 °C31.5 °C28.6 °C
Maximal: 47.6 °C
Durchschnitt: 36.7 °C
Netzteil (max.)  58.4 °C | Raumtemperatur 14.9 °C | Voltcraft IR-360

Throttling bei konstanter CPU-GPU Last

Während die GPU in keinem Szenario ihren 485/800 MHz Takt begrenzt, setzt bei der CPU Throttling ein (siehe Sreenshots). Dies passiert jedoch nicht, wenn die CPU solo rechnet, sondern nur bei zeitgleicher Last auf der GPU. Ein Spiel wie BFBC2 in WXGA++ reicht aber noch nicht, um auf der CPU Throttling zu provozieren (Bild 1). Hierzu muss es schon ein Prime95 und ein Furmark sein (Bilder 4 bis 6). Während des Throttling sinkt der CPU-Takt mit dem hier ein Prime95 gerechnet wird auf 2.4 GHz.

Games: BFBC2 @3.2GHz
Games: BFBC2 @3.2GHz
GPU solo: @485MHz
GPU solo: @485MHz
GPU solo: @485/800MHz
GPU solo: @485/800MHz
GPU+CPU: Stress-Start 3.4GHz temporär
CPU solo: @2.7GHz
GPU+CPU: @485, CPU Throttle
GPU+CPU: Stress-Start 3.4GHz temporär
GPU+CPU: @485, CPU 2.4GHz konstant
GPU+CPU: @485, CPU Throttle

Lautsprecher

Die winzigen Stereo-Lautsprecher über den Tasten liefern einen höhenlastigen Sound. Die Lautstärke ist ausreichend laut. Musik klingt aber so unnatürlich hell, dass niemand den Sound freiwillig lauter als 50% einstellen wird. Die Dolby Soundverbesserungen (Surround, Audio Enhancer) sind nur bei externen Lautsprechern wirkungsvoll.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Zwischen Leerlauf und hoher Last (CPU/GPU) liegt eine große Spanne von 50 Watt. Der Sandy Bridge Core i7 und die HD 6630 als die größter Stromverbraucher, können je nach Last ihren Energiebedarf also sehr adaptiv zügeln. Dies zeigt, dass der Turbo Boost funktioniert. Der Idle-Strombedarf liegt zwischen 9 Watt (Modus Stamina, Intel HD, geringste Helligkeit) und 21 Watt (Modus Speed, HD 6630M, höchste Helligkeit). 

Ein 3DMark2006 schlägt mit 49 Watt zu Buche. Im Stresstest sind es dann sogar 60 Watt. Da die Energieaufnahme während des Stresstests konstant blieb, sehen wir hier das sehr mäßige CPU-Throttling bestätigt (4 x 2.4 GHz @Multi-CPU Stress). Performance Enthusiasten müssen also keine Sorgen haben, dass ihnen hier viel Leistung "abhanden kommt". Das kompakte 90 Watt Netzteil (286 Gramm) ist für die höchste Energieaufnahme sehr gut ausgelegt.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.7 Watt
Idle 9.2 / 14.6 / 21.1 Watt
Last 48.7 / 60.5 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Der 13.3-Zoller mit seinem 49 Wattstunden Lithium-Polymer-Akku (4.400 mAh) sorgt für brauchbare Laufzeiten. Beim Surfen im Web (per WLAN) reicht es für knapp fünf Stunden. Die Laufzeit wurde im Modus Stamina (Intel HD 3000) bei zirka 100 cd/m² Helligkeit gemessen. Die Blu-ray und die DVD-Laufzeit unterscheiden sich nur um vier Minuten. 3:30 Stunden stehen dem Nutzer für das Filmvergnügen zur Verfügung.

Mit heruntergeregelter Helligkeit und Leerlauf kann das Vaio SA2 länger durchhalten. Der Reader-Test endet erst nach 7:13 Stunden (Text lesen, min. Helligkeit). Die von Sony proklamierten 7.5 Stunden "Arbeitszeit" konnten wir in keiner Weise erreichen. Möglich wird dies auf jeden Fall mit dem Akku-Slice. Im Schwestergerät SB1 sorgte dieser für eine Verdopplung der Laufzeit.

Laden 193min.
Maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
DVD-Playback 213min.
Minimale Laufzeit  (Classic Test)
Blu-ray Playback 209min.
Leerlauf Stamina 433min.
Leerlauf Speed 380min.
Last 59min.
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 13min
Surfen über WLAN
4h 47min
DVD
3h 33min
Blu-ray
3h 29min
Last (volle Helligkeit)
0h 59min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

So viel Rechenleistung in einem leichten 13-Zoller, das hatten wir zum letzten Mal beim 13.1-Zoll Leichtgewicht Vaio VPC-Z13Z9E, dessen Nachfolger (VPC-Z21M9E) aktuell in den Markt kommt. Der schnelle Core i7 2620M (2 x 2.7 GHz) sorgt zusammen mit der RAID 0 SSD für gigantische Scores in den Lese- und Schreibgeschwindigkeiten auf dem Speicher. In Sekundenbruchteilen laden und installieren Programme, der Bootvorgang dauert 10 Sekunden.

Spieler und Multimedia-Gestalter werden sich an der AMD Radeon HD 6630M erfreuen. Die dedizierte GPU behindert die Mobilität durch Umschaltung in den Stamina-Mode nicht (Hardware-Schalter). Die Laufzeiten von 3:30 bis 4:50 Stunden (ohne Akku Slice) sind nicht bombastisch aber für das Kraftpaket in Ordnung. 

Die Verarbeitung und die spartanische Optik werden dem anspruchsvollen Büronutzer gefallen. Anders als bei unserem ersten Vaio SB1-Testgerät ist die Steifigkeit des Chassis sehr gut, der Deckel hält straff und hat eine harte Oberfläche. Im Einklang mit dem immer noch geringen Gewicht (1.652 Gramm) und der schmalen Bauform wird dem Nutzer der smarte Eindruck in der Öffentlichkeit gelingen. 

Doch es ist nicht nur die Angeberei mit protziger Hardware, worin der Vaio VPC-SA2Z9E/B gut ist. Touchpad und Tasten haben ein großes, arbeitstaugliches Layout. Das Schreibgefühl überzeugt mit einen deutlichen Druckpunkt und einem festen Anschlag. Profis und Business-Nutzer werden die Akku-Slice Option, das integrierte 3G-Modem und der Docking-Port gefallen. Mit diesem Zubehör entsteht ein Desktop-Ersatz, der einerseits sehr performant und andererseits Laufzeitstark sein kann. 

Ein Sehr Gut in der Wertung verhindert das entspiegelte und helle, aber farbschwache (kein sRGB Farbraum, geringer Kontrast) und mit kleinen Blickwinkel versehene WXGA++ Panel. Die Anzeige ist für den mobilen Zweck des Subnotebooks tauglich, in der Premium-Preisklasse von knapp 2400 Euro hatten wir uns jedoch ein Premium-Panel wie damals im Vaio VPC-Z13Z9E (sRGB) erhofft. 

Als Nachteil kommen eine sehr hohe Lautstärke und hohe Temperaturen unter extremer Last hinzu. Bei normaler Nutzung sind diese beiden Nachteile jedoch nicht relevant, denn Abwärme und Lautstärke verhalten sich deutlich unauffälliger. 

Auf Grund des hohen Preises von knapp 2400 Euro ist der Vaio VPC-SA2Z9E/B sicher nicht für Jedermann. Andererseits gibt es keine Alternative, wenn 3D-Leistung, geringes Gewicht, Business-Tauglichkeit (matt, Eingabegeräte, Docking-Ports) und krasse Anwendungsleistung in 13.3-Zoll gewünscht werden. Es gibt zwar einige leichte 13.3-Zoller mit ähnlichem Prozessor, teils auch mit SSD, die Kombination mit abschaltbarer 3D-Leistung hat jedoch Seltenheitswert. 

Eine Alternative zum ähnlichen Preis ist das Sony VAIO Z21Q9E/B mit externer AMD Radeon HD 6650M (angebunden per LightPeak Kabel), das in diesen Tagen auf den deutschen Markt kommt. Consumer werfen einen Blick auf das Acer Aspire TimelineX 3830TG-2628G12nbb (ab 1.200 Euro), einem 13.3-Zoller mit Core i7-2620M, 120GB SSD und NVIDIA GeForce GT540M.

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Im Test: Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B

Datenblatt

Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B
Grafikkarte
AMD Radeon HD 6630M - 1024 MB, Kerntakt: 485 MHz, Speichertakt: 800 MHz, Switchable Intel HD 3000 (IGP), 8.823.0.0
Speicher
8192 MB 
Bildschirm
13.3 Zoll 16:09, 1600x900 Pixel, unbekannt, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM67
Festplatte
4x Samsung MZRPA128HMCD-000SO (RAID 0), 128 GB 
4x SAMSUNG MZRPA128HMCD 256GB (RAID0/SATA)
Soundkarte
Realtek ALC275
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Line-Out, Card Reader: Memory Stick Duo, SD, 1 Fingerprint Reader, Akku-Slice Port
Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6205 (a b g n ), 2.1 + EDR Bluetooth, UMTS, HSDPA
Optisches Laufwerk
Matshita BD-MLT UJ242AS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23.3 x 331 x 224.5
Gewicht
1.652 kg Netzteil: 286 g
Akku
49 Wh Lithium-Polymer, VGP-BPS24 4400mAh 11.1V
Preis
2399 Euro
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Sonstiges
Webcam: 1.31MP 1280×1024 Exmor, Office Starter 2010, Transfer Support, Update, Smart Network, 24 Monate Garantie

 

[+] compare
Die Vaio SA-Modelle sind die Premium-Geräte aus der S-Serie.
Die Vaio SA-Modelle sind die Premium-Geräte aus der S-Serie.
Er sorgt für passable Laufzeiten
Er sorgt für passable Laufzeiten
von 3:30 bis 4:50 Stunden.
von 3:30 bis 4:50 Stunden.
Neben dem Akku
Neben dem Akku
können auch das WLAN-Modul und der Arbeitsspeicher
können auch das WLAN-Modul und der Arbeitsspeicher
(4096MB onboard + 4096 gesteckt) getauscht werden.
(4096MB onboard + 4096 gesteckt) getauscht werden.
Die Ports für Akku-Slice und Docking-Port
Die Ports für Akku-Slice und Docking-Port
sind mit Gummistopfen abgedeckt.
sind mit Gummistopfen abgedeckt.
Im Karton des Vaio befinden sich eine Menge
Im Karton des Vaio befinden sich eine Menge
Zubehör-Broschüren, Kurzanleitungen, Garantiekarten und ein Putztuch,
Zubehör-Broschüren, Kurzanleitungen, Garantiekarten und ein Putztuch,
jedoch kein Datenträger für das vorinstalliert Windows 7 Professional 64 Bit.
jedoch kein Datenträger für das vorinstalliert Windows 7 Professional 64 Bit.
Das leichte Netzteil (286 Gramm) leistet 90 Watt.
Das leichte Netzteil (286 Gramm) leistet 90 Watt.
Es kann auch an die Dockingstation angeschlossen werden.
Es kann auch an die Dockingstation angeschlossen werden.
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: zwischen HD 3000 und Radeon HD 6630M wird manuell gewechselt.
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: zwischen HD 3000 und Radeon HD 6630M wird manuell gewechselt.
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Die matte Anzeige ist sehr hell, hat aber geringe Kontraste.
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Die matte Anzeige ist sehr hell, hat aber geringe Kontraste.
Unter eine Klappe befindet sich der 49 Wh Akku.
Unter eine Klappe befindet sich der 49 Wh Akku.
auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht.
auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht.
Der 13.3-Zoller ist mit 1.65 Kilogramm vglw. leicht.
Der 13.3-Zoller ist mit 1.65 Kilogramm vglw. leicht.
Die matten Oberflächen und die übersichtlichen Eingabegeräte
Die matten Oberflächen und die übersichtlichen Eingabegeräte
orientieren sich an der Business-Kundschaft.
orientieren sich an der Business-Kundschaft.
Im Innern werkelt ein Sandy Bridge Core i7-2620M (2x 2.70GHz)
Im Innern werkelt ein Sandy Bridge Core i7-2620M (2x 2.70GHz)
nebst einer manuell abschaltbaren AMD Radeon-Grafik HD 6630M.
nebst einer manuell abschaltbaren AMD Radeon-Grafik HD 6630M.
Der Funkmodule-Schalter an der Front bewährt sich zum schnellen Deaktivieren im Flieger.
Der Funkmodule-Schalter an der Front bewährt sich zum schnellen Deaktivieren im Flieger.
Bei den Anschlüssen wurde nicht auf das optisches Laufwerk verzichtet (DVD / Blu-ray ROM),
Bei den Anschlüssen wurde nicht auf das optisches Laufwerk verzichtet (DVD / Blu-ray ROM),
aber die Ports beschränken sich auf das nötigste (inkl. USB 3.0).
aber die Ports beschränken sich auf das nötigste (inkl. USB 3.0).
Die entspiegelte Anzeige löst in WXGA++ auf (1600x900).
Die entspiegelte Anzeige löst in WXGA++ auf (1600x900).
Die gute Helligkeit sorgt für ein störungsfreies Arbeiten in der Sonne. Reflexionen treten so gut wie keine auf.
Die gute Helligkeit sorgt für ein störungsfreies Arbeiten in der Sonne. Reflexionen treten so gut wie keine auf.
Wie die SB-Modelle gibt es einen Schalter zum Deaktivieren der HD 6630M.
Wie die SB-Modelle gibt es einen Schalter zum Deaktivieren der HD 6630M.
Details wie der Power-Button oder das eingelassene Logo,
Details wie der Power-Button oder das eingelassene Logo,
sind zurückhaltend aber wertig gestaltet.
sind zurückhaltend aber wertig gestaltet.
Die Batterieeinheit kann ausgewechselt werden,
Die Batterieeinheit kann ausgewechselt werden,
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Die Tasten sind eine Freude für Vielschreiber.
Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B: Die Tasten sind eine  Freude für Vielschreiber.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Hohe Arbeitsgeschwindigkeit
+Schnelle, große SSD
+Kein Festplattengeräusch
+3D-Leistung auf Knopfdruck
+3G-Modul integriert
+Blu ray Laufwerk
+Docking- Akku-Slice Port
+Helles, mattes Display
+Leichtes Gehäuse
+Übersichtliche Eingabegeräte
+Tastatur-Beleuchtung
+Geringer Stromverbrauch (Idle)
+Gute Akkulaufzeit
+Schnell regulierender Lüfter
 

Contra

-Unter Last sehr laut
-Kleiner Farbraum, Kontraste
-schwache Blickwinkel

Shortcut

Was uns gefällt

Die Schwachstellen des ersten SB-Chassis wurden beseitigt (Biegsamkeit). Business taugliche Arbeitsgeräte und Mobilität, kombiniert mit extremer Notebook-Power und Gaming-Option.

Was wir vermissen 

Ein sRGB-Panel wäre das i-Tüpfelchen gewesen. 

Was uns verblüfft 

Die schnellsten Read/Write-Durchsätze, die je ein Notebook erreicht hat (HD Tune, AS SSD, Crystal Disk Mark 3.0 – bei mittleren & großen Dateien). 

Die Konkurrenz 

Business-Preisklasse mit Core i7-2620M: Toshiba Portege R830-10V: 256GB SSD; Sony Vaio VPC-Z21V9E/B: externe Radeon HD 6650M; Sony Vaio VPC-SB1A9E/B: HD 6650 (Option); Lenovo ThinkPad X1: SSD; Fujitsu Lifebook S761: SSD; 

Consumer-Preisklasse mit Core i7-2620M: Acer Aspire TimelineX 3830TG-2628G12nbb: GT540M & 120GB SSD ab 1200 Euro; Schenker XMG A301-3AP: mit GT 520M ab 810 Euro; Dell Vostro 3350: HD 6470M ab 960 Euro; ASUS U36SD-RX145V: 160 GB SSD & GT 520M

Bewertung

Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B
24.07.2011 v2
Sebastian Jentsch

Gehäuse
90%
Tastatur
90%
Pointing Device
86%
Konnektivität
84%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
82%
Display
75%
Leistung Spiele
82%
Leistung Anwendungen
94%
Temperatur
80%
Lautstärke
83%
Auf- / Abwertung
90%
Durchschnitt
86%
86%
Subnotebook *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

> Notebook Test, Laptop Test und News > Eigene Testberichte > Notebook Testberichte > Test Sony Vaio VPC-SA2Z9E/B (i7, SSD, HD 6630M) Subnotebook
Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)